Wärmepumpe 110 qm Neubau: Kosten & Förderung 2026

Bei einem 110-qm-Neubau mit Fußbodenheizung und einem spezifischen Heizwärmebedarf von rund 50 kWh/(m²·a) entfällt auf die Warmwasserbereitung einer vierköpfigen Familie ein überraschend hoher Anteil am gesamten Jahreswärmebedarf – häufig bis zu 25 %, weil der Heizwärmebedarf durch die gute Dämmung so niedrig ist. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung berücksichtigen wir diesen Warmwasseranteil von Anfang an und dimensionieren Pufferspeicher und Wärmepumpe so, dass Ihr System in jeder Jahreszeit effizient und förderfähig bleibt.

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    Für einen 110-qm-Neubau liegt die Heizlast typischerweise bei nur 5 bis 6 kW – eine Größenordnung, bei der die exakte Dimensionierung der Wärmepumpe über Effizienz oder Taktung entscheidet. Wer hier auf eine pauschale Anlagenempfehlung setzt, riskiert eine überdimensionierte Anlage, die in der Übergangszeit ineffizient läuft. Durch unseren herstellerunabhängigen Anbietervergleich sparen unsere Kunden im Schnitt 5.800 €. Als Deutschlands größter Energieberater führen wir für Ihren Neubau zunächst die Heizlastberechnung durch und begleiten Sie von der Systemauswahl bis zur gesicherten KfW-Förderung.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Passende Leistungsklasse: 5 bis 6 kW – Ein 110-qm-Neubau nach KfW-55-Standard hat eine Heizlast von typischerweise 4,3 bis 6,5 kW inkl. Warmwasser; die richtige Wärmepumpe liegt damit in der 5-bis-6-kW-Klasse, deutlich kompakter als bei größeren Häusern.

    Checkmark

    Neubau-Förderung über KfW 297/298 – Die KfW-Heizungsförderung (KfW 458) gilt ausschließlich für Bestandsgebäude. Im Neubau steht der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) pro Wohneinheit zur Verfügung.

    Checkmark

    Niedrige Heizkosten durch hohe JAZ – Mit Fußbodenheizung und Vorlauftemperaturen von 30 bis 35 °C erreicht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Neubau eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von rund 4,2 – das entspricht jährlichen Heizkosten von ca. 550 € für ein 110-qm-Haus.

    Checkmark

    Full-Service aus einer Hand – Enter ist Deutschlands größter Energieberater und übernimmt Heizlastberechnung, herstellerunabhängige Systemauswahl, Förderbegleitung und Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe – ein Vertragspartner, kein Koordinationsstress.

    Welche Leistung braucht eine Wärmepumpe für 110 qm Neubau?

    Die Leistungsfrage ist im Neubau keine Formalität – sie ist die entscheidende Weichenstellung für die nächsten 20 Jahre. Wer hier zu großzügig plant, zahlt drauf: mit Taktung, erhöhtem Verschleiß und unnötig hohen Anschaffungskosten. Wer zu knapp kalkuliert, riskiert Komforteinbußen an kalten Wintertagen.

    Heizlast-Berechnung für einen 110-qm-Neubau

    Im Neubau nach aktuellem GEG- bzw. GModG-Standard rechnet man mit einem spezifischen Heizwärmebedarf von rund 40 bis 55 kWh pro m² und Jahr. Für 110 qm ergibt das einen Jahresheizwärmebedarf von ca. 4.400 bis 6.050 kWh. Umgerechnet auf die maximale Heizlast (Leistung am kältesten Tag) gilt die Faustformel: 30 bis 50 Watt pro m² Wohnfläche. Das ergibt für 110 qm eine reine Raumheizlast von 3,3 bis 5,5 kW. Hinzu kommt ein Warmwasserzuschlag von etwa 1,0 kW für einen Vier-Personen-Haushalt. Die Gesamt-Heizlast liegt damit bei ca. 4,3 bis 6,5 kW. Für die verbindliche Auslegung ist eine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 erforderlich – Faustformeln liefern Orientierung, aber keine Planungsgrundlage.

    Passende kW-Klasse: 5 bis 6 kW für Ihren Neubau

    Aus der berechneten Gesamt-Heizlast ergibt sich für einen 110-qm-Neubau eine empfohlene Nennleistung von 5 bis 6 kW. Moderne Inverter-Geräte modulieren stufenlos zwischen 30 und 100 % ihrer Nennleistung und passen sich so dem tatsächlichen Wärmebedarf an – das ist im Neubau mit seiner niedrigen Grundlast besonders wertvoll. Zum Vergleich: Für einen 150-qm-Neubau wäre üblicherweise eine Wärmepumpe mit 7 bis 8 kW die Empfehlung. Für 110 qm reicht die kleinere Leistungsklasse, was nicht nur die Anschaffungskosten senkt, sondern auch kompaktere Außeneinheiten mit niedrigerem Schallleistungspegel ermöglicht – ein konkreter Vorteil in eng bebauten Neubaugebieten, wo die Aufstellplanung oft durch Grenzabstände und Nachbarbebauung eingeschränkt ist.

    Warum präzise Dimensionierung im Neubau besonders wichtig ist

    Ein gut gedämmter Neubau mit nur 5 bis 6 kW Heizlast vergibt wenig Spielraum nach oben. Eine Wärmepumpe mit 10 kW Nennleistung hätte eine Modulationsuntergrenze von rund 3 kW – und in der Übergangszeit, wenn die tatsächliche Heizlast ebenfalls bei 3 kW oder darunter liegt, beginnt die Anlage zu takten: Sie schaltet sich wiederholt ein und aus, statt kontinuierlich mit niedriger Leistung zu laufen. Das kostet Effizienz, erhöht den Verschleiß und verkürzt die Lebensdauer der Anlage. Die Taktungsproblematik ist im Neubau kritischer als im Altbau, weil die Heizlast so niedrig ist, dass schon eine moderate Überdimensionierung diesen Effekt auslöst. Genau deshalb ist die kostenlose Heizlastberechnung durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten für Ihren 110-qm-Neubau kein optionaler Schritt, sondern die Grundlage jeder sinnvollen Planung.

    Was viele unterschätzen: Der Warmwasseranteil im Neubau

    Bei einem gut gedämmten 110-qm-Neubau ist der Heizwärmebedarf so niedrig, dass die Warmwasserbereitung prozentual stark ins Gewicht fällt. Für eine vierköpfige Familie kann der Warmwasseranteil bis zu 25 % des gesamten Jahreswärmebedarfs ausmachen – ein Wert, den pauschale Online-Rechner regelmäßig unterschätzen. Das beeinflusst die Systemauslegung unmittelbar: Der Pufferspeicher muss groß genug sein, um auch in der warmen Jahreszeit, wenn kaum geheizt wird, eine effiziente Warmwasserbereitung zu gewährleisten. Wer diesen Faktor bei der Planung ignoriert, riskiert entweder häufiges Takten oder unbefriedigende Warmwasserversorgung.

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    Was kostet eine Wärmepumpe für 110 qm Neubau?

    Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe im Neubau hängen von der Leistungsklasse, dem Systemumfang und dem Installationsaufwand ab. Für einen 110-qm-Neubau mit der empfohlenen 5-bis-6-kW-Klasse liegt der Rahmen günstiger als bei größeren Häusern oder beim nachträglichen Einbau im Bestand.

    Investitionskosten im Überblick

    Im Neubau ist die Wärmepumpe integraler Bestandteil der Haustechnikplanung. Fußbodenheizung, elektrische Anschlüsse und Leitungsführung werden von Anfang an mitgeplant – das spart gegenüber einer nachträglichen Installation erhebliche Kosten. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe als Komplettsystem inkl. Einbau, Pufferspeicher und Inbetriebnahme kostet für einen 110-qm-Neubau realistisch zwischen 18.000 und 28.000 €. Unser Rechenbeispiel basiert auf einem Komplettsystem für 24.000 €.

    Kostenposition Typische Spanne
    Wärmepumpengerät (5–6 kW, Luft-Wasser) 8.000–14.000 €
    Installation, Inbetriebnahme, Einregulierung 5.000–9.000 €
    Pufferspeicher, Hydraulik, Zubehör 2.000–4.000 €
    Elektroinstallation, Anschlüsse 1.000–2.000 €
    Gesamt (Richtwert für 110 qm Neubau) 18.000–28.000 €

    Betriebskosten: Was kostet der Strom für eine Wärmepumpe bei 110 qm?

    Ein 110-qm-Neubau mit Fußbodenheizung und einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (JAZ 4,2) hat einen Jahreswärmebedarf von rund 7.700 kWh inkl. Warmwasser. Bei einer JAZ von 4,2 ergibt sich ein jährlicher Stromverbrauch von 1.833 kWh. Das ist ein bemerkenswert niedriger Wert – er liegt deutlich unter der Schwelle, ab der sich ein separater Wärmepumpenstromtarif typischerweise lohnt, was bei größeren Häusern mit höherem Verbrauch anders aussieht. Zum Vergleich: Eine hypothetische Gasheizung gleicher Leistung würde bei einem Wirkungsgrad von 0,90 rund 8.556 kWh Gas pro Jahr verbrauchen.

    Beispielrechnung: Wärmepumpe vs. Gasheizung für 110 qm Neubau

    Das folgende Rechenbeispiel basiert auf einem 110-qm-Neubau nach KfW-55-Standard mit Fußbodenheizung, einer 6-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe und einer JAZ von 4,2. Als Vergleichssystem dient eine hypothetische Gasheizung mit einem Gaspreis von 0,12 €/kWh.

    Position Wärmepumpe Vergleich: Gasheizung
    Jahreswärmebedarf (inkl. Warmwasser) 7.700 kWh 7.700 kWh
    Energieverbrauch (Strom bzw. Gas) 1.833 kWh Strom 8.556 kWh Gas
    Energiekosten pro Jahr 550 € (bei 0,30 €/kWh) 1.027 € (bei 0,12 €/kWh)
    Wartungskosten pro Jahr 300 €
    Gesamtbetriebskosten pro Jahr 850 €
    Jährliche Ersparnis ggü. Gasheizung 177 €/Jahr
    Investitionskosten (Komplettsystem) 24.000 €
    KfW-Zuschuss (KfW 458) Nicht verfügbar (KfW 458 gilt nur für Bestandsgebäude)
    Eigenanteil 24.000 €
    Amortisation ggü. Vergleichssystem Keine Amortisation ggü. Vergleichssystem in diesem Szenario

    Die Amortisationsrechnung gegenüber einer hypothetischen Gasheizung fällt in diesem Neubau-Szenario rechnerisch sehr lang aus, weil im Neubau kein direkter Vergleich mit einer abgeschriebenen Altanlage möglich ist und weil der aktuelle Gaspreis vergleichsweise niedrig angesetzt ist. Der eigentliche wirtschaftliche Vorteil der Wärmepumpe im Neubau liegt in der Zukunftssicherheit: Mit der Bio-Treppe ab 2029 und steigendem CO₂-Preis werden Gasheizkosten strukturell steigen, während die Betriebskosten der Wärmepumpe stabil bleiben oder durch PV-Integration weiter sinken. Zusätzlich steht der zinsgünstige KfW-Kredit 297/298 als Finanzierungsweg zur Verfügung (s. u.).

    Für Neubauten gibt es über das KfW-Programm 458 keinen Zuschuss für die Wärmepumpe. Stattdessen kann der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) genutzt werden, mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) Kreditsumme pro Wohneinheit.

    Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.

    Förderung für die Wärmepumpe im Neubau: KfW 297/298 statt KfW 458

    Die Förderlogik für Wärmepumpen im Neubau unterscheidet sich grundlegend von der im Bestand – und genau hier entstehen die häufigsten Planungsfehler. Wer als Neubau-Bauherr mit den KfW-458-Zuschüssen rechnet, die er aus der Presse kennt, wird enttäuscht sein: Diese Förderung gilt ausschließlich für den Heizungstausch in Bestandsgebäuden.

    Warum KfW 458 im Neubau nicht greift

    Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) fördert ausschließlich Bestandsgebäude mit einem Bauantrag, der mindestens fünf Jahre zurückliegt. Für einen Neubau gibt es über KfW 458 keinen Zuschuss – weder die 30 % Grundförderung noch den Klimageschwindigkeitsbonus oder den Einkommensbonus. Diese Unterscheidung wird in vielen Online-Ratgebern nicht klar gemacht, was zu falschen Erwartungen führt. Wir klären das von Anfang an, damit Ihre Finanzierungsplanung auf einer realistischen Grundlage steht.

    KfW 297/298: Der richtige Förderweg für Ihren Neubau

    Für Neubauten ist das KfW-Programm Klimafreundlicher Neubau (297/298) der relevante Förderweg. Es handelt sich um einen zinsverbilligten Kredit, keinen Zuschuss. Die Konditionen im Überblick (Stand Juli 2026):

    Programm Effizienzstandard Maximale Kreditsumme pro Wohneinheit
    KfW 297 Effizienzhaus 40 bis zu 100.000 €
    KfW 298 Effizienzhaus 40 + QNG-Siegel bis zu 150.000 €

    Die Wärmepumpe ist bei diesen Programmen keine separate geförderte Maßnahme, sondern eine Voraussetzung für die Einstufung als klimafreundliches Gebäude. Der Zinsvorteil gegenüber einem marktüblichen Baukredit kann über die Laufzeit erheblich sein. Fördersätze unterliegen häufigen Änderungen – der aktuelle Stand ist vor Antragstellung zu prüfen.

    Fördervoraussetzungen, die auch im Neubau gelten

    Unabhängig vom Förderprogramm gelten für die eingesetzte Wärmepumpe technische Mindestanforderungen:

    • Mindest-JAZ von 3,0 – im Neubau mit Fußbodenheizung problemlos erreichbar; realistische Werte liegen bei 4,0 bis 4,5
    • SG-Ready-Label (Smart Grid Ready) – Voraussetzung für die Einbindung in intelligente Stromnetze
    • Schallgrenzwert – Luft-Wärmepumpen müssen mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert liegen (seit Anfang 2026 verschärft)
    • Antragstellung vor Baubeginn der Maßnahme
    • Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten

    Ergänzend steht der KfW-Ergänzungskredit (KfW 358/359) mit bis zu 120.000 € pro Wohneinheit als zinsgünstige Finanzierungsoption zur Verfügung.

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    Warum Fußbodenheizung und Wärmepumpe im Neubau das ideale Paar sind

    Im Neubau ist die Kombination aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Fußbodenheizung der technische Standard – und das aus gutem Grund. Die beiden Systeme sind aufeinander ausgelegt und heben die Effizienz der Wärmepumpe auf ein Niveau, das im unsanierten Altbau schlicht nicht erreichbar ist.

    Vorlauftemperatur 30–35 °C: Der Effizienz-Turbo für Ihre Wärmepumpe

    Eine Wärmepumpe arbeitet umso effizienter, je geringer die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle (Außenluft) und Heizsystem ist. Im Neubau mit Fußbodenheizung reichen Vorlauftemperaturen von 30 bis 35 °C vollständig aus – das ist der optimale Betriebsbereich für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Eine Wärmepumpe, die bei 35 °C Vorlauf eine JAZ von 4,5 erreicht, käme bei 55 °C Vorlauftemperatur (typisch für ältere Heizkörpersysteme) nur noch auf eine JAZ von rund 3,2. Das bedeutet: Im Neubau mit Fußbodenheizung arbeitet die Wärmepumpe rund 40 % effizienter als im unsanierten Altbau. Dieser JAZ-Vorteil schlägt sich direkt in den Betriebskosten nieder – und liegt weit über der Förder-Mindestanforderung von JAZ 3,0.

    Schallschutz und Aufstellplanung im Neubaugebiet

    In eng bebauten Neubaugebieten ist die Aufstellplanung der Außeneinheit ein oft unterschätztes Thema. Seit Anfang 2026 müssen Luft-Wasser-Wärmepumpen mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert liegen, um förderfähig zu sein. Für einen 110-qm-Neubau kommt ohnehin eine kompakte 5-bis-6-kW-Außeneinheit zum Einsatz – diese Leistungsklasse ist in der Regel leiser als größere Anlagen und erleichtert die Einhaltung der Grenzabstände zur Nachbarbebauung. Unsere Energieeffizienz-Experten prüfen die Aufstellsituation im Rahmen der Vor-Ort-Analyse und wählen das Modell aus, das technisch und akustisch am besten passt.

    Wärmepumpe und vernetztes Energiesystem: Enter Connect und Enter Flow für Ihren Neubau

    Ein 110-qm-Neubau mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe verbraucht jährlich rund 1.833 kWh Strom für Heizung und Warmwasser. Das ist ein vergleichsweise niedriger Wert – aber er lässt sich durch intelligente Systemvernetzung noch weiter optimieren, insbesondere wenn eine Photovoltaikanlage von Anfang an mitgeplant wird.

    Enter Connect: Die Wärmepumpe als Teil des Energiesystems

    Der Enter Connect Energiemanager steuert Wärmepumpe, PV-Anlage, Batteriespeicher und weitere Verbraucher automatisch in Echtzeit. Er lernt die Verbrauchsgewohnheiten des Haushalts und plant voraus: Wenn die PV-Anlage mittags überschüssigen Strom produziert, heizt Enter Connect das Warmwasser auf – so dass der Strom selbst genutzt wird, statt ins Netz eingespeist zu werden. Für einen 110-qm-Neubau, der ohnehin nur 1.833 kWh Wärmepumpenstrom pro Jahr benötigt, kann eine mittelgroße PV-Anlage diesen Bedarf in den Sommermonaten nahezu vollständig decken. Die 2 Jahre Fernwartung über Enter Connect sind im Leistungsumfang inklusive.

    Enter Flow: Günstige Börsenstrompreise automatisch nutzen

    Mit dem dynamischen Stromtarif Enter Flow koppeln Sie Ihre Stromkosten an den stündlichen Spotmarktpreis. Enter Connect erkennt automatisch, wann der Strom besonders günstig ist, und verschiebt den Betrieb der Wärmepumpe in diese Zeitfenster – ohne dass Sie aktiv eingreifen müssen. Für einen Neubau-Haushalt mit niedrigem Wärmepumpen-Stromverbrauch ist dieser Lastverschiebungs-Effekt ein eleganter Weg, die ohnehin schon niedrigen Heizkosten von 550 € pro Jahr weiter zu reduzieren. Lokale Heizungsbauer bieten diese Art der systemischen Vernetzung in der Regel nicht an – das ist ein konkreter Mehrwert, den Sie mit Enter von Anfang an mitplanen können.

    Wenn Sie eine Photovoltaikanlage für Ihren Neubau direkt mitplanen, entfallen spätere Nachrüstkosten, und Enter Connect kann beide Systeme von Tag eins an optimal aufeinander abstimmen.

    Wärmepumpen-Modelle für 110 qm Neubau: Welche Hersteller passen?

    Für die Leistungsklasse 5 bis 6 kW stehen bei uns mehrere bewährte Hersteller zur Auswahl. Unsere Empfehlung erfolgt immer herstellerunabhängig – auf Basis der Heizlastberechnung, der baulichen Gegebenheiten und Ihrer individuellen Anforderungen.

    • Midea M-Thermal Arctic – kompakte Monoblock-Lösung mit guter Kälteleistung, gut geeignet für kleinere Leistungsklassen im Neubau
    • Vaillant aroTHERM plus – bewährte Luft-Wasser-Wärmepumpe mit breiter Leistungsspreizung, SG-Ready-zertifiziert
    • Wolf CHA Monoblock – kompaktes Monoblock-Gerät mit niedrigem Schallleistungspegel, gut für eng bebaute Neubaugebiete
    • Bosch Compress 5800i AW – effiziente Inverter-Wärmepumpe mit stufenloser Modulation, für kleine Leistungsklassen geeignet
    • Buderus Logatherm WLW – zuverlässige Luft-Wasser-Wärmepumpe aus dem Bosch-Portfolio, breite Verfügbarkeit durch regionale SHK-Meisterbetriebe

    Welches Modell für Ihren konkreten 110-qm-Neubau am besten passt, klären wir im Rahmen der Heizlastberechnung und der herstellerunabhängigen Expertenberatung. Unsere Expertise aus über 37.000 Projekten deutschlandweit fließt direkt in die Systemempfehlung ein.

    So läuft die Wärmepumpen-Planung im Neubau mit uns

    Als Neubau-Bauherr haben Sie genug Gewerke zu koordinieren. Unsere Aufgabe ist es, die Wärmepumpen-Planung aus diesem Koordinationsaufwand herauszunehmen und vollständig zu übernehmen – von der ersten Bedarfserfassung bis zur laufenden Fernwartung.

    • Schritt 1 – Bedarf erfassen: Sie beschreiben Ihren 110-qm-Neubau in wenigen Minuten online – Wohnfläche, geplanter Effizienzstandard, Wärmeverteilsystem, Bauzeitplan.
    • Schritt 2 – Experten-Beratung: Einer unserer Energieberater vergleicht verschiedene Wärmepumpen-Modelle und Konfigurationen, die für Ihren 110-qm-Neubau in Frage kommen – konkret, verständlich und ohne Herstellerbindung.
    • Schritt 3 – Heizlastberechnung und Vor-Ort-Analyse: Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihr Gebäude vor Ort, führt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch und dimensioniert die Wärmepumpe präzise auf die tatsächliche Heizlast Ihres 110-qm-Neubaus – keine Pauschalempfehlung, keine Überdimensionierung.
    • Schritt 4 – Installation und Förderantrag: Ein geprüfter regionaler SHK-Meisterbetrieb installiert die Anlage passend zu Ihrem Bauzeitplan. Wir begleiten den vollständigen KfW-Förderprozess – von der Antragstellung bis zur bestätigten Auszahlung.

    Sie haben einen Vertragspartner für den gesamten Prozess. Kein Koordinationsstress zwischen Heizungsbauer, Energieberater und Förderantrag.

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    Fazit: Die richtige Wärmepumpe für Ihren 110-qm-Neubau

    Die niedrige Heizlast eines 110-qm-Neubaus ist kein Nachteil bei der Wärmepumpenplanung – sie ist der Grund, warum die Dimensionierung hier besonders sorgfältig sein muss. Eine Leistungsklasse von 5 bis 6 kW ist die richtige Wahl für dieses Haus: kompakt, effizient und in Verbindung mit der Fußbodenheizung mit einer JAZ von rund 4,2 deutlich effizienter als jede fossile Alternative. Die jährlichen Heizkosten von ca. 550 € sprechen für sich.

    Wichtig für die Finanzierungsplanung: Im Neubau greift die KfW-Heizungsförderung (KfW 458) nicht. Der relevante Förderweg ist der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) pro Wohneinheit. Wer das von Anfang an richtig plant, vermeidet böse Überraschungen bei der Finanzierung.

    Der Warmwasseranteil, die Taktungsproblematik bei kleiner Heizlast und die Aufstellplanung der Außeneinheit im Neubaugebiet sind Aspekte, die pauschale Online-Rechner und Standardangebote regelmäßig außer Acht lassen. Als Deutschlands größter Energieberater führen wir die Heizlastberechnung für Ihren Neubau durch und wählen herstellerunabhängig das System aus, das langfristig am besten zu Ihrem Haus passt – mit Effizienzgarantie und vollständiger Begleitung des KfW-Förderprozesses durch unsere Fördergarantie. Wer die Wärmepumpe von Anfang an mit Enter Connect und einer Photovoltaikanlage vernetzt, schöpft das volle Einsparpotenzial aus – ohne spätere Nachrüstkosten.

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    FAQ

    Wie viel kW braucht eine Wärmepumpe für 110 qm Neubau?

    Für einen 110-qm-Neubau nach aktuellem Effizienzstandard liegt die Heizlast typischerweise bei 4,3 bis 6,5 kW inkl. Warmwasserbereitung. Die passende Nennleistung für die Wärmepumpe liegt damit bei 5 bis 6 kW. Eine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ist für die genaue Auslegung zwingend erforderlich – Faustformeln liefern nur Orientierungswerte.

    Reicht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für einen 110-qm-Neubau?

    Ja, die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist für den 110-qm-Neubau die am häufigsten eingesetzte und wirtschaftlich sinnvollste Lösung. In Verbindung mit der Fußbodenheizung und Vorlauftemperaturen von 30 bis 35 °C erreicht sie eine Jahresarbeitszahl von rund 4,2 – weit über der Förder-Mindestanforderung von 3,0. Erdwärmepumpen sind zwar effizienter, aber durch die erforderliche Bohrung deutlich teurer und für diese Hausgröße in der Regel wirtschaftlich nicht vorteilhaft.

    Welche Förderung bekomme ich im Neubau für eine Wärmepumpe?

    Die KfW-Heizungsförderung (KfW 458) mit Zuschüssen von bis zu 80 % gilt ausschließlich für Bestandsgebäude – im Neubau greift sie nicht. Für Neubauten ist der KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) der richtige Förderweg: ein zinsverbilligter Kredit mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) pro Wohneinheit. Die Wärmepumpe ist dabei eine Voraussetzung für die Einstufung als klimafreundliches Gebäude. Fördersätze ändern sich regelmäßig – Stand Juli 2026.

    Reichen 3 kW für einen 110-qm-Neubau – das Haus ist doch gut gedämmt?

    Eine reine Heizlast von 3 kW ist nur bei Passivhaus-Standard realistisch. Ein Standard-Neubau nach GEG- bzw. GModG-Anforderungen mit 110 qm benötigt typischerweise 5 bis 6 kW inkl. Warmwasserbereitung. Gerade der Warmwasseranteil wird häufig unterschätzt: Bei einem gut gedämmten Neubau kann er bis zu 25 % des gesamten Jahreswärmebedarfs ausmachen. Eine Anlage mit 3 kW würde in der Praxis an Kapazitätsgrenzen stoßen.

    Was kostet mich der Betrieb einer Wärmepumpe in einem 110-qm-Neubau pro Jahr?

    Bei einem Jahreswärmebedarf von rund 7.700 kWh und einer JAZ von 4,2 verbraucht die Wärmepumpe ca. 1.833 kWh Strom pro Jahr. Bei einem Strompreis von 0,30 €/kWh entspricht das Stromkosten von ca. 550 € pro Jahr. Hinzu kommen typische Wartungskosten von 250 bis 350 € jährlich. Die Gesamtbetriebskosten liegen damit bei rund 850 € pro Jahr – deutlich günstiger als eine vergleichbare Gasheizung.

    Brauche ich im Neubau wirklich eine Energieberatung – das Haus ist ja neu?

    Gerade im Neubau ist die präzise Abstimmung zwischen Gebäudehülle, Wärmeverteilsystem und Wärmepumpe entscheidend für die langfristige Effizienz. Die niedrige Heizlast eines 110-qm-Neubaus macht die Dimensionierung besonders kritisch: Eine auch nur leicht überdimensionierte Anlage beginnt in der Übergangszeit zu takten und verliert dabei Effizienz und Lebensdauer. Wir führen die Heizlastberechnung durch, wählen herstellerunabhängig das passende System aus und begleiten Sie durch den gesamten Planungs- und Förderprozess – damit Ihre Wärmepumpe von Tag eins an optimal läuft.

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