
Erdwärmepumpe: Kosten & Amortisierung
Erdwärmepumpen erhalten automatisch 5 % Effizienz-Bonus bei der KfW-Heizungsförderung. Mit bis zu 70 % Zuschuss ist der Eigenanteil oft niedriger als bei einer Gasheizung.
Wie viel kostet es wirklich, die konstante Wärme aus dem Erdreich für Ihr Zuhause zu nutzen? Erdwärmepumpen versprechen hohe Effizienz und niedrige Betriebskosten, doch die Anfangsinvestition schreckt viele Hausbesitzer ab. Zwischen Bohrkosten, Anschaffungspreisen und Fördermöglichkeiten verliert man schnell den Überblick. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen transparent alle Kosten einer Erdwärmepumpe – von der Installation bis zum laufenden Betrieb – und erklärt, wann sich die Investition in Geothermie tatsächlich rechnet.
Das Thema kurz und kompakt
Mit welchen Kosten können Sie bei einer Erdwärmepumpe rechnen?
Die Kosten für eine Erdwärmepumpe – auch Sole-Wasser-Wärmepumpe genannt – setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen: der Anschaffung des Geräts, der Erschließung der Wärmequelle sowie den laufenden Betriebs- und Wartungskosten. Während die Investitionskosten zunächst hoch erscheinen, amortisiert sich das Heizsystem durch niedrige Energiekosten im Betrieb.

Die Gesamtinvestition für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe liegt zwischen 20.000 € und 40.000 €. Den größten Kostenfaktor bildet dabei die Erschließung der Wärmequelle durch Erdarbeiten. Mit Erdkollektoren bewegen sich die Gesamtkosten im Bereich von 20.000–24.000 €, während eine Erdwärmepumpe mit Erdsonde aufgrund der aufwendigen Tiefenbohrung zwischen 25.000 € und 40.000 € kostet.

Kosten für die Installation einer Erdwärmepumpe
Die Installation einer Erdwärmepumpe umfasst mehrere Kostenpunkte, die zusammen die Gesamtinvestition bestimmen. Neben dem Anschaffungspreis des Geräts fallen Kosten für die Erschließung der Wärmequelle sowie weitere Installationsarbeiten an. Im Folgenden erfahren Sie, wie sich diese Kosten im Detail zusammensetzen.
Anschaffungskosten der Wärmepumpe
Sole-Wasser-Wärmepumpen kosten in der Anschaffung zwischen 15.000 € und 30.000 €. Damit liegen sie deutlich über den Kosten für Luft-Wasser-Wärmepumpen, die bei etwa 10.000 € beginnen. Der höhere Preis begründet sich durch die komplexere Technologie zur Nutzung von Erdwärme.
Der konkrete Anschaffungspreis einer Erdwärmepumpe wird von mehreren Faktoren beeinflusst:
- Leistungsklasse: Je höher der Wärmebedarf Ihres Hauses, desto leistungsstärker muss das Gerät sein – und desto höher fallen die Kosten aus.
- Effizienz: Wärmepumpen mit höherer Jahresarbeitszahl (JAZ) kosten mehr in der Anschaffung, sparen aber langfristig Betriebskosten durch geringeren Stromverbrauch.
- Hersteller und Ausstattung: Markengeräte mit zusätzlichen Funktionen wie Smart-Home-Integration oder erweiterten Garantien liegen im oberen Preissegment.
Die höheren Anschaffungskosten im Vergleich zu anderen Wärmepumpentypen amortisieren sich durch die niedrigen Betriebskosten und die hohe Effizienz beim Heizen mit Erdwärme.
Erschließung der Wärmequelle: Der größte Kostenfaktor
Die Erschließung der Wärmequelle macht 30–50 % der Gesamtinvestition aus und ist damit der größte Kostentreiber bei Erdwärmepumpen. Je nach gewähltem System – Erdkollektoren oder Erdsonden – variieren Aufwand und Kosten erheblich. Beide Varianten erfordern umfangreiche Erdarbeiten, die von Fachbetrieben durchgeführt werden müssen.
- Erdkollektoren (Flächenkollektoren): Diese werden horizontal in 1,2–1,5 m Tiefe verlegt und kosten zwischen 2.000 € und 5.000 €. Die Kosten pro Grabmeter liegen bei 25–50 €. Vorteil: keine Tiefenbohrung notwendig, teilweise Eigenleistung möglich. Nachteil: großer Platzbedarf (1,5–3x der Wohnfläche), eingeschränkte Grundstücksnutzung.
- Erdwärmesonden (Erdsonden): Diese werden vertikal bis zu 100 m tief gebohrt und kosten zwischen 3.500 € und 10.000 €. Die Kosten pro Bohrmeter betragen 50–100 € und hängen stark von der Bodenbeschaffenheit ab. Vorteil: platzsparend, höhere Effizienz. Nachteil: Genehmigungen von Bergbehörde oder Wasserbehörde erforderlich, in manchen Regionen verboten.
Vor der Erschließung ist ein geologisches Gutachten notwendig, das die Bohrfähigkeit, notwendige Bohrtiefe und Genehmigungsfähigkeit prüft. Die Kosten hierfür liegen bei 500–1.500 €. Enter hilft Ihnen, geprüfte Handwerker für Ihre Erdwärmepumpe zu finden – transparent und günstig.

Weitere Installationskosten
Neben Anschaffung und Erschließung fallen bei der Installation einer Erdwärmepumpe weitere Kosten an, die für einen effizienten Betrieb essentiell sind:
- Hydraulischer Abgleich: Optimiert die Wärmeverteilung im Heizsystem und kostet 500–1.000 €
- Anschluss ans Heizsystem: Verbindung der Wärmepumpe mit bestehenden Heizkreisläufen, Kosten 800–1.500 €
- Pufferspeicher: Optional, aber empfohlen für höhere Effizienz, Kosten 500–2.000 €
- Anpassung der Heizkörper: Bei Bedarf Austausch gegen Niedertemperatur-Heizkörper, Kosten variabel
- Montage und Inbetriebnahme: Fachgerechte Installation durch zertifierten Betrieb, Kosten 1.000–2.000 €
Eine professionelle Installation durch qualifizierte Fachbetriebe ist nicht nur für die Effizienz entscheidend, sondern auch Voraussetzung für die staatliche Förderung. Nur so erreicht Ihre Erdwärmepumpe die maximale Jahresarbeitszahl und sichert niedrige Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer.
Stromkosten im laufenden Betrieb
Erdwärmepumpen überzeugen durch sehr niedrige Betriebskosten von nur 700–900 € pro Jahr. Dies liegt an ihrer hohen Effizienz: Die Jahresarbeitszahl (JAZ) von Erdwärmepumpen beträgt 3,5–4,5, was bedeutet, dass aus 1 kWh Strom 3,5–4,5 kWh Wärme erzeugt werden. Zum Vergleich: Gasheizungen erreichen lediglich eine JAZ von etwa 1.
Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus:
- Wärmebedarf: 10.000 kWh pro Jahr
- Jahresarbeitszahl: 4
- Strompreis: 0,25 €/kWh
- Formel: Stromkosten = Heizenergiebedarf : JAZ × Strompreis
- Rechnung: 10.000 kWh : 4 × 0,25 € = 625 € pro Jahr
Noch günstiger wird das Heizen mit speziellen Wärmepumpentarifen, die oft 3–5 Cent pro kWh unter dem Haushaltsstrompreis liegen. Mit einer PV-Anlage können Sie den selbst erzeugten Solarstrom nutzen und Ihre Energiekosten um weitere 30–50 % senken.

Wartungs- und Nebenkosten
Erdwärmepumpen sind sehr wartungsarm und verursachen geringe Nebenkosten. Eine jährliche Wartung kostet etwa 400 € und sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Dabei werden folgende Punkte kontrolliert:
- Kältekreislauf: Prüfung des Kältemittels und der Dichtheit des Systems
- Druck und Sole: Kontrolle des Drucks in den Soleleitungen und der Sole-Konzentration
- Elektrische Komponenten: Überprüfung der Anschlüsse und Sicherheitssysteme
- Wärmetauscher: Reinigung und Funktionsprüfung der Wärmeübertragung
Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer Ihrer Erdwärmepumpe auf 20–25 Jahre und sichert die hohe Effizienz. Ein großer Vorteil: Es fallen keine Schornsteinfegerkosten an und Sie müssen keinen Brennstoff lagern, was zusätzliche Kosten und Platzbedarf spart.
Wie teuer sind Erdwärmepumpen im Vergleich zu anderen Wärmepumpen-Typen?
Erdwärmepumpen liegen bei den Anschaffungskosten im oberen Preissegment, überzeugen aber durch niedrigste Betriebskosten. Der Vergleich zeigt: Höhere Investition bedeutet langfristig maximale Einsparungen beim Heizen.
*Bei 10.000 kWh Wärmebedarf und 0,25 €/kWh Strompreis

- Luft-Wasser-Wärmepumpen punkten mit den niedrigsten Anschaffungskosten, da keine Erschließung der Wärmequelle notwendig ist. Allerdings verursachen sie durch die niedrigere Jahresarbeitszahl höhere Betriebskosten – über 20 Jahre gerechnet können sich die Mehrkosten auf 3.000–5.000 € summieren.
- Sole-Wasser-Wärmepumpen bilden den goldenen Mittelweg: moderate Investitionskosten bei deutlich niedrigeren Energiekosten als Luftwärmepumpen.
- Wasser-Wasser-Wärmepumpen erreichen die höchste Effizienz, sind aber auch am teuersten und aufwendigsten in der Erschließung. Sie benötigen zwei Brunnenbohrungen und wasserrechtliche Genehmigungen, was die Kosten auf 27.000–45.000 € treibt. Langfristig amortisieren sich alle Wärmepumpen-Typen gegenüber fossilen Heizsystemen durch niedrige Betriebskosten und staatliche Förderung.
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Erdwärmekollektoren: Günstiger, aber flächenintensiv
Erdwärmekollektoren werden horizontal in einer Tiefe von 1,2–1,5 m verlegt und sind die günstigere Variante zur Erschließung von Erdwärme. Die Kosten liegen zwischen 2.000 € und 5.000 €, wobei pro Grabmeter etwa 25–50 € anfallen. Die Installation ist weniger aufwendig als eine Tiefenbohrung und ermöglicht teilweise Eigenleistung bei den Erdarbeiten.
Der größte Nachteil ist der enorme Platzbedarf: Die Verlegefläche muss etwa das 1,5- bis 3-fache der zu beheizenden Wohnfläche betragen. Auf dieser Fläche darf nicht gebaut werden, und die Bepflanzung ist auf flachwurzelnde Gewächse beschränkt. Zudem erreichen Erdkollektoren eine etwas niedrigere Jahresarbeitszahl (3,5–3,8) als Erdsonden, da die Temperatur in Oberflächennähe stärker von den Jahreszeiten abhängig ist.
Erdwärmesonden: Effizienter, aber teurer
Erdwärmesonden werden vertikal bis zu 100 m tief ins Erdreich gebohrt und nutzen die konstante Temperatur in der Tiefe. Die Erschließungskosten liegen zwischen 3.500 € und 10.000 €, wobei pro Meter etwa 50–100 € anfallen. Die konkreten Kosten hängen stark von der Bodenbeschaffenheit und der erforderlichen Bohrtiefe ab.
Trotz der höheren Investition bietet die Erdwärmesonde die effizienteste Form der Erdwärmenutzung. Sie erreichen eine Jahresarbeitszahl von 4,0–4,5 und liefern ganzjährig konstante Leistung, da die Temperatur in der Tiefe nicht von Jahreszeiten beeinflusst wird. Zudem benötigen sie nur minimale Grundstücksfläche. Vor der Installation sind ein geologisches Gutachten sowie Genehmigungen von Bergbehörde oder Wasserbehörde erforderlich.
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Amortisierung einer Erdwärmepumpe
Erdwärmepumpen amortisieren sich typischerweise nach 10–15 Jahren. Mit staatlicher Förderung verkürzt sich diese Zeitspanne auf 6–8 Jahre. Die folgende Beispielrechnung zeigt, wie sich die Investition im Vergleich zu einer Gasheizung rechnet:
Ausgangssituation:
- Wärmebedarf: 20.000 kWh pro Jahr
- Anschaffung Erdwärmepumpe: 25.000 €
- Anschaffung Gasheizung: 10.000 €
- Jahresarbeitszahl Erdwärmepumpe: 4
- Strompreis: 0,238 €/kWh
- Gaspreis: 0,122 €/kWh
Berechnung der jährlichen Heizkosten:
Jährliche Ersparnis: 2.740 € – 1.590 € = 1.150 €
Amortisationszeit ohne Förderung: (25.000 € – 10.000 €) : 1.150 € = ca. 13 Jahre
Mit einer Förderung von beispielsweise 40 % (10.000 €) reduziert sich die Amortisationszeit deutlich: Bei einem Eigenanteil von 15.000 € beträgt die Differenz zur
Gasheizung 5.000 €. Diese amortisiert sich bei einer jährlichen Ersparnis von 1.150 € bereits nach etwa 4-5 Jahren.

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Bis zu 70 % Zuschuss sichern: Investitionskosten durch Förderung senken
Die hohen Anschaffungskosten einer Erdwärmepumpe lassen sich durch staatliche Förderung erheblich reduzieren. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme mit attraktiven Zuschüssen. Besonders Erdwärmepumpen profitieren durch einen automatischen Effizienz-Bonus.
KfW-Heizungsförderung (Zuschuss Nr. 458)
Die BEG-Förderung über die KfW-Heizungsförderung ermöglicht Zuschüsse von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten. Die Förderung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, die kombinierbar sind:

- 30 % Grundförderung: Erhalten alle Antragsteller beim Einbau einer förderfähigen Wärmepumpe.
- 5 % Effizienz-Bonus: Automatisch für Erdwärmepumpen, da sie Erdreich als natürliche Energiequelle nutzen.
- 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus: Bei frühzeitigem Austausch alter Öl-, Gas- oder Biomasseheizungen.
- 30 % Einkommens-Bonus: Für Selbstnutzer mit zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen bis 40.000€.
Die maximale Förderung ist bei 70 % gedeckelt. Förderfähig sind Kosten bis 30.000 €, was einen maximalen Zuschuss von 21.000 € bedeutet. Wichtig: Auch die Erschließungskosten für Erdkollektoren oder Erdsonden sind vollständig förderfähig – ein erheblicher Vorteil gegenüber anderen Sanierungsmaßnahmen.
Rechenbeispiel: Kosten nach Förderung
Ein konkretes Beispiel zeigt, wie attraktiv Erdwärmepumpen mit staatlicher Förderung werden: Bei Gesamtkosten von 28.000 € (Anschaffung, Erschließung, Installation) erhalten Sie mit 70 % Förderung einen Zuschuss von 19.600 €. Ihr tatsächlicher Eigenanteil beträgt somit nur 8.400 €.
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Eine Erdwärmeheizung überzeugt durch maximale Effizienz und niedrigste Betriebskosten, auch wenn die Anschaffungskosten von 20.000–40.000 € zunächst hoch erscheinen. Mit jährlichen Heizkosten von nur 700–900 € liegen sie deutlich unter fossilen Heizungssystemen und amortisieren sich nach 10–15 Jahren. Die staatliche Förderung macht den Unterschied: Mit bis zu 70 % Zuschuss reduziert sich Ihr Eigenanteil auf nur 9.000 € bei 30.000 € Anfangsinvestition, wodurch sich die Amortisationszeit auf 6–8 Jahre verkürzt.
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FAQ
Was kostet eine Erdwärmepumpe für ein Einfamilienhaus?
Die Gesamtkosten inklusive Anschaffung, Installation und Erschließung liegen zwischen 20.000 € und 40.000 €. Mit Erdkollektoren bewegen sich die Kosten im Bereich von 20.000–30.000 €, mit Erdsonde zwischen 25.000–40.000 €. Durch die BEG-Förderung von bis zu 70 % reduziert sich Ihr Eigenanteil auf nur 6.000–12.000 €. Die jährlichen Betriebskosten liegen bei niedrigen 700–900 €.
Welche Vor- und Nachteile haben Erdwärmepumpen mit Erdsonden?
Vorteile: Höchste Effizienz mit JAZ 4,0–4,5, konstante Leistung unabhängig von Jahreszeiten, platzsparend, langfristig niedrigste Betriebskosten. Nachteile: Hohe Erschließungskosten von 3.500–10.000 €, Genehmigungen von Bergbehörde oder Wasserbehörde erforderlich, in manchen Regionen nicht erlaubt, aufwendige Tiefenbohrung bis 100 m notwendig. Die Amortisation erfolgt durch niedrige Betriebskosten nach 10–15 Jahren.
Welche Vor- und Nachteile haben Erdwärmepumpen mit Erdkollektoren?
Vorteile: Deutlich günstiger mit 2.000–5.000 € Erschließungskosten, teilweise Eigenleistung bei Erdarbeiten möglich, keine Tiefenbohrung erforderlich, einfachere Genehmigung. Nachteile: Großer Platzbedarf von 1,5–3x der Wohnfläche, Fläche nicht bebaubar und nur eingeschränkt bepflanzbar, etwas niedrigere Effizienz mit JAZ 3,5–3,8, temperaturabhängig von Jahreszeit, eingeschränkte Grundstücksnutzung.
Welchen Wirkungsgrad haben Erdwärmepumpen?
Die Jahresarbeitszahl liegt bei 3,5 bis 4,5, was bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden 3,5–4,5 kWh Wärme erzeugt. Erdsonden erreichen höhere Werte von JAZ 4,0–4,5 als Kollektoren mit JAZ 3,5–3,8. Zum Vergleich: Gasheizungen haben einen Wirkungsgrad von nur etwa 90 % (entspricht JAZ ~1). Diese hohe Effizienz macht Erdwärmepumpen zu den sparsamsten Heizsystemen.


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