Erdwärmepumpe Kosten 2026: Preise, Bohrung & Förderung im Überblick

Wer die Kosten einer Erdwärmepumpe realistisch einschätzen will, muss drei Ebenen zusammendenken: Anschaffung (15.000–30.000 €), Erschließung (2.000–10.000 € je nach Erdsonde oder Erdkollektor) und laufende Betriebskosten – die mit einer Jahresarbeitszahl von 3,5–4,5 zu den niedrigsten aller Heizsysteme zählen. Mit der seit Juli 2026 reformierten KfW-Heizungsförderung sind bis zu 70 % Zuschuss (max. 21.000 €) möglich, und als Deutschlands größter Energieberater sichert Enter Ihnen mit der Fördergarantie die 100 % garantierte Auszahlung – während Sie durch unseren neutralen Anbietervergleich durchschnittlich 5.800 € zusätzlich sparen.

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    Zwischen 20.000 und 40.000 € Gesamtinvestition – doch was bleibt nach Förderung wirklich übrig? Die Erdwärmepumpe Kosten setzen sich aus Gerät, Bohrung und Betrieb zusammen, und seit der BEG-Reform im Juli 2026 hat sich die Förderstruktur grundlegend verändert. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen alle aktuellen Preise, erklärt die neuen Förderbedingungen und berechnet, wann sich die Investition für Ihr Haus tatsächlich rechnet.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Gesamtinvestition 20.000–40.000 €: Erdwärmepumpen kosten inklusive Anschaffung und Erschließung zwischen 20.000 € und 40.000 €, wobei die Erschließung der Wärmequelle den größten Kostenfaktor darstellt.

    Checkmark

    Niedrige Betriebskosten von 700–900 € pro Jahr: Dank einer Jahresarbeitszahl von 3,5 bis 4,5 verursachen Erdwärmepumpen deutlich geringere laufende Kosten als fossile Heizsysteme – das entspricht monatlichen Heizkosten von ca. 58–75 €.

    Checkmark

    Bis zu 80 % staatliche Förderung (max. 22.400 €): Mit der KfW-Heizungsförderung (Zuschuss 458, Stand: Juli 2026) sind bis zu 80 % Zuschuss möglich – für Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen bis 30.000 € beträgt der maximale Zuschuss 22.400 € auf förderfähige Kosten von max. 28.000 €.

    Checkmark

    Amortisation nach 10–15 Jahren: Mit Förderung verkürzt sich die Amortisationszeit auf 6–8 Jahre, sodass sich die Investition langfristig rechnet.

    Checkmark

    Durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosteneinsparung: Enter – Deutschlands größter Energieberater – begleitet Sie von der ganzheitlichen Gebäudeanalyse bis zur fertigen Installation und sichert Ihnen zusätzlich bis zu 80 % Förderung mit unserer Fördergarantie.

    Mit welchen Kosten können Sie bei einer Erdwärmepumpe rechnen?

    Die Kosten für eine Erdwärmepumpe – auch Sole-Wasser-Wärmepumpe oder Geothermie-Heizung genannt – setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen: der Anschaffung des Geräts, der Erschließung der Wärmequelle sowie den laufenden Betriebs- und Wartungskosten. Während die Investitionskosten zunächst hoch erscheinen, amortisiert sich das Heizsystem durch niedrige Energiekosten im Betrieb. Die folgende Übersicht zeigt alle relevanten Kostenpositionen auf einen Blick.

    Mit welchen Kosten können Sie bei einer Erdwärmepumpe rechnen?
    Kostenelement Kosten
    Anschaffungspreis Wärmepumpe 15.000–30.000 €
    Erschließung Erdkollektor 2.000–5.000 €
    Erschließung Erdsonde (Erdwärmebohrung) 3.500–10.000 €
    Optional: Pufferspeicher 500–2.000 €
    Jährliche Betriebskosten 700–900 €
    Jährliche Wartungskosten ca. 400 €

    Die Gesamtinvestition für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe liegt zwischen 20.000 € und 40.000 €. Den größten Kostenfaktor bildet dabei die Erschließung der Wärmequelle durch Erdarbeiten. Mit Erdkollektoren bewegen sich die Gesamtkosten im Bereich von 20.000–30.000 €, während eine Erdwärmepumpe mit Erdsonde aufgrund der aufwendigen Tiefenbohrung zwischen 25.000 € und 40.000 € kostet.

    Erdwärmepumpe

    Was kostet ein Erdwärmepumpe-Komplettpaket?

    Wer die Gesamtkosten einer Erdwärmepumpe realistisch einschätzen möchte, sollte alle Positionen zusammendenken: Gerät, Erschließung, Montage und Inbetriebnahme. Ein solches Komplettpaket kostet für ein typisches Einfamilienhaus zwischen 20.000 € und 40.000 € – je nach gewähltem Erschließungssystem, Leistungsklasse und regionalen Handwerkerpreisen. Bei Enter erhalten Sie durch unseren neutralen Anbietervergleich durchschnittlich 5.800 € günstigere Angebote als im Direktvergleich – und unsere Experten begleiten Sie von der Planung bis zur fertigen Installation.

    Kosten für die Installation einer Erdwärmepumpe

    Die Installation einer Erdwärmepumpe umfasst mehrere Kostenpunkte, die zusammen die Gesamtinvestition bestimmen. Neben dem Anschaffungspreis des Geräts fallen Kosten für die Erschließung der Wärmequelle sowie weitere Installationsarbeiten an.

    Anschaffungskosten der Wärmepumpe

    Sole-Wasser-Wärmepumpen kosten in der Anschaffung zwischen 15.000 € und 30.000 €. Damit liegen sie deutlich über den Kosten für Luft-Wasser-Wärmepumpen, die bei etwa 10.000 € beginnen. Der höhere Preis begründet sich durch die komplexere Technologie zur Nutzung von Erdwärme.

    Der konkrete Anschaffungspreis einer Erdwärmepumpe wird von mehreren Faktoren beeinflusst:

    • Leistungsklasse: Je höher der Wärmebedarf Ihres Hauses, desto leistungsstärker muss das Gerät sein – und desto höher fallen die Kosten aus.
    • Effizienz: Wärmepumpen mit höherer Jahresarbeitszahl (JAZ) kosten mehr in der Anschaffung, sparen aber langfristig Betriebskosten durch geringeren Stromverbrauch.
    • Hersteller und Ausstattung: Markengeräte mit zusätzlichen Funktionen wie Smart-Home-Integration oder erweiterten Garantien liegen im oberen Preissegment.

    Die höheren Anschaffungskosten im Vergleich zu anderen Wärmepumpentypen amortisieren sich durch die niedrigen Betriebskosten und die hohe Effizienz beim Heizen mit Erdwärme.

    Erschließung der Wärmequelle: Der größte Kostenfaktor

    Die Erschließung der Wärmequelle macht 30–50 % der Gesamtinvestition aus und ist damit der größte Kostentreiber bei Erdwärmepumpen. Je nach gewähltem System – Erdkollektoren oder Erdsonden – variieren Aufwand und Kosten erheblich. Beide Varianten erfordern umfangreiche Erdarbeiten, die von Fachbetrieben durchgeführt werden müssen.

    • Erdkollektoren (Flächenkollektoren): Diese werden horizontal in 1,2–1,5 m Tiefe verlegt und kosten zwischen 2.000 € und 5.000 €. Die Kosten pro Grabmeter liegen bei 25–50 €. Vorteil: keine Tiefenbohrung notwendig, teilweise Eigenleistung möglich. Nachteil: großer Platzbedarf (1,5–3× der Wohnfläche), eingeschränkte Grundstücksnutzung.
    • Erdwärmesonden (Erdsonden / Erdwärmebohrung): Diese werden vertikal bis zu 100 m tief gebohrt und kosten zwischen 3.500 € und 10.000 €. Die Kosten pro Bohrmeter betragen 50–100 € und hängen stark von der Bodenbeschaffenheit ab. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche sind meist 80–100 m Bohrtiefe ausreichend. Vorteil: platzsparend, höhere Effizienz. Nachteil: Genehmigungen von Bergbehörde oder Wasserbehörde erforderlich, in manchen Regionen verboten.
    • Ringgrabenkollektor: Eine platzsparende Alternative zum klassischen Flächenkollektor. Die Rohre werden in einem U- oder Ringgraben auf 1,5–2 m Tiefe rund um das Haus verlegt. Kosten liegen typischerweise zwischen 3.000 € und 6.000 €. Vorteil: weniger Fläche als Flächenkollektor, keine Tiefenbohrung. Nachteil: Garten muss vorübergehend aufgegraben werden.
    • Erdwärmekörbe: Spiralförmig aufgerollte Kollektoren, die senkrecht in Schächte eingesetzt werden. Sie benötigen wenig Grundstücksfläche und sind eine kompakte Alternative zur Erdsonde. Kosten: ca. 1.500–3.000 € pro Korb, mehrere Körbe je nach Bedarf erforderlich.

    Vor der Erschließung ist ein geologisches Gutachten notwendig, das die Bohrfähigkeit, notwendige Bohrtiefe und Genehmigungsfähigkeit prüft. Die Kosten hierfür liegen bei 500–1.500 €. Enter begleitet Sie als Deutschlands größter Energieberater von der ganzheitlichen Gebäudeanalyse bis zur fertigen Installation Ihrer Erdwärmepumpe – transparent und mit Fördergarantie.

    Erdsonde vs. Erdkollektoren

    Weitere Installationskosten

    Neben Anschaffung und Erschließung fallen bei der Installation einer Erdwärmepumpe weitere Kosten an, die für einen effizienten Betrieb essentiell sind:

    • Hydraulischer Abgleich: Optimiert die Wärmeverteilung im Heizsystem und kostet 500–1.000 €
    • Anschluss ans Heizsystem: Verbindung der Wärmepumpe mit bestehenden Heizkreisläufen, Kosten 800–1.500 €
    • Pufferspeicher: Optional, aber empfohlen für höhere Effizienz, Kosten 500–2.000 €
    • Anpassung der Heizkörper: Bei Bedarf Austausch gegen Niedertemperatur-Heizkörper, Kosten variabel
    • Montage und Inbetriebnahme: Fachgerechte Installation durch zertifizierten Betrieb, Kosten 1.000–2.000 €

    Eine professionelle Installation durch qualifizierte Fachbetriebe ist nicht nur für die Effizienz entscheidend, sondern auch Voraussetzung für die staatliche Förderung. Nur so erreicht Ihre Erdwärmepumpe die maximale Jahresarbeitszahl und sichert niedrige Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer.

    Stromverbrauch und Betriebskosten einer Erdwärmepumpe

    Erdwärmepumpen überzeugen durch sehr niedrige Betriebskosten von nur 700–900 € pro Jahr. Dies liegt an ihrer hohen Effizienz: Die Jahresarbeitszahl (JAZ) von Erdwärmepumpen beträgt 3,5–4,5, was bedeutet, dass aus 1 kWh Strom 3,5–4,5 kWh Wärme erzeugt werden. Zum Vergleich: Gasheizungen erreichen lediglich einen Wirkungsgrad von etwa 90 % – entsprechend einer JAZ von rund 1.

    Den jährlichen Stromverbrauch berechnen Sie nach dieser einfachen Formel: Stromverbrauch = Wärmebedarf ÷ JAZ. Ein Einfamilienhaus mit 15.000 kWh Wärmebedarf und einer JAZ von 4 verbraucht demnach 3.750 kWh Strom pro Jahr.

    Geothermie Kosten pro kWh: Bei einem Strompreis von 0,25 €/kWh (Neukundentarif) und einer JAZ von 4 kostet eine kWh Erdwärme effektiv nur ca. 0,063 €/kWh – zum Vergleich: Gas liegt laut BDEW-Gaspreisanalyse bei ca. 0,111 €/kWh und Heizöl bei ca. 0,10 €/kWh. Erdwärme ist damit rund 40 % günstiger als Gas pro erzeugter Kilowattstunde Wärme.

    Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus (Neukundentarif):

    • Wärmebedarf: 10.000 kWh pro Jahr
    • Jahresarbeitszahl: 4
    • Strompreis: 0,25 €/kWh (Neukundentarif; der Haushaltsdurchschnitt für Bestandskunden liegt mit ca. 31–32 ct/kWh deutlich höher)
    • Formel: Stromkosten = Heizenergiebedarf ÷ JAZ × Strompreis
    • Rechnung: 10.000 kWh ÷ 4 × 0,25 € = 625 € pro Jahr
    • Monatliche Kosten: ca. 52 € pro Monat

    Noch günstiger wird das Heizen mit speziellen Wärmepumpentarifen, die oft 3–5 Cent pro kWh unter dem regulären Haushaltsstrompreis liegen. Mit einer PV-Anlage können Sie den selbst erzeugten Solarstrom nutzen und Ihre Energiekosten um weitere 30–50 % senken. Noch effizienter wird es mit Enter Connect – dem dynamischen Stromtarif, der automatisch die günstigsten Strompreise nutzt.

    Erdkollektoren einer Erdwärmepumpe

    Wartungs- und Nebenkosten

    Erdwärmepumpen sind sehr wartungsarm und verursachen geringe Nebenkosten. Eine jährliche Wartung kostet etwa 400 € und sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Dabei werden folgende Punkte kontrolliert:

    • Kältekreislauf: Prüfung des Kältemittels und der Dichtheit des Systems
    • Druck und Sole: Kontrolle des Drucks in den Soleleitungen und der Sole-Konzentration
    • Elektrische Komponenten: Überprüfung der Anschlüsse und Sicherheitssysteme
    • Wärmetauscher: Reinigung und Funktionsprüfung der Wärmeübertragung

    Passive Kühlung im Sommer: Ein zusätzlicher Kostenvorteil

    Viele Erdwärmepumpen ermöglichen im Sommer eine passive Kühlung des Gebäudes – ohne zusätzlichen Kompressorbetrieb. Die kühle Sole aus dem Erdreich wird dabei direkt zur Raumkühlung genutzt. Das spart die Anschaffungskosten einer separaten Klimaanlage (typischerweise 1.500–3.000 €) sowie deren laufende Betriebskosten. Langfristig verbessert dieser Vorteil die Amortisationsrechnung der Erdwärmepumpe spürbar – und erhöht den Wohnkomfort in heißen Sommern.

    Lebensdauer einer Erdwärmepumpe

    Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer der Wärmepumpe auf 20–25 Jahre. Die Erdsonden und Erdkollektoren selbst halten deutlich länger – in der Regel 40–50 Jahre – und überdauern damit die eigentliche Wärmepumpe. Das bedeutet: Bei einem Gerätetausch nach 20–25 Jahren können Sie die bestehende Erschließung weiternutzen, was die Folgekosten erheblich senkt.

    Ein großer Vorteil: Es fallen keine Schornsteinfegerkosten an und Sie müssen keinen Brennstoff lagern, was zusätzliche Kosten und Platzbedarf spart. Mit Enter Connect profitieren Sie zudem von 2 Jahren Fernwartung, die Ihre Anlage in Echtzeit überwacht und optimiert.

    Wie teuer sind Erdwärmepumpen im Vergleich zu anderen Wärmepumpen-Typen?

    Erdwärmepumpen liegen bei den Anschaffungskosten im oberen Preissegment, überzeugen aber durch niedrigste Betriebskosten. Der Vergleich zeigt: Höhere Investition bedeutet langfristig maximale Einsparungen beim Heizen.

    Wärmepumpen-Typ Anschaffungskosten JAZ Jährliche Betriebskosten* Erschließungsaufwand
    Luft-Wasser-Wärmepumpe 10.000–25.000 € 3,0–4,0 830–1.000 € Keiner
    Erdwärmepumpe (Kollektor) 20.000–30.000 € 3,5–4,0 700–850 € Mittel (Flächenverlegung)
    Erdwärmepumpe (Sonde) 25.000–40.000 € 4,0–4,5 625–750 € Hoch (Tiefenbohrung)
    Wasser-Wasser-Wärmepumpe 27.000–45.000 € 4,5–5,0 550–650 € Sehr hoch (Brunnenbohrungen)

    *Bei 10.000 kWh Wärmebedarf und 0,25 €/kWh Strompreis (Neukundentarif)

    verschiedene Wärmepumpen-Typen
    • Luft-Wasser-Wärmepumpen punkten mit den niedrigsten Anschaffungskosten, da keine Erschließung der Wärmequelle notwendig ist. Allerdings verursachen sie durch die niedrigere Jahresarbeitszahl höhere Betriebskosten – über 20 Jahre gerechnet können sich die Mehrkosten auf 3.000–5.000 € summieren.
    • Sole-Wasser-Wärmepumpen bilden den goldenen Mittelweg: moderate Investitionskosten bei deutlich niedrigeren Energiekosten als Luftwärmepumpen.
    • Wasser-Wasser-Wärmepumpen erreichen die höchste Effizienz, sind aber auch am teuersten und aufwendigsten in der Erschließung. Sie benötigen zwei Brunnenbohrungen und wasserrechtliche Genehmigungen, was die Kosten auf 27.000–45.000 € treibt. Langfristig amortisieren sich alle Wärmepumpen-Typen gegenüber fossilen Heizsystemen durch niedrige Betriebskosten und staatliche Förderung.

    Durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosteneinsparung mit Enter. Unsere Energieeffizienz-Experten finden durch eine ganzheitliche Gebäudeanalyse die perfekt dimensionierte Wärmepumpe für Ihr Zuhause – mit Fördergarantie und Effizienzgarantie. Jetzt kostenlose digitale Beratung anfragen.

    Erdwärmekollektoren: Kosten, Vorteile und Nachteile

    Erdwärmekollektoren werden horizontal in einer Tiefe von 1,2–1,5 m verlegt und sind die günstigere Variante zur Erschließung von Erdwärme. Die Erdkollektor-Kosten liegen zwischen 2.000 € und 5.000 €, wobei pro Grabmeter etwa 25–50 € anfallen. Die Installation ist weniger aufwendig als eine Tiefenbohrung und ermöglicht teilweise Eigenleistung bei den Erdarbeiten.

    Der größte Nachteil ist der enorme Platzbedarf: Die Verlegefläche muss etwa das 1,5- bis 3-fache der zu beheizenden Wohnfläche betragen. Auf dieser Fläche darf nicht gebaut werden, und die Bepflanzung ist auf flachwurzelnde Gewächse beschränkt. Zudem erreichen Erdkollektoren eine etwas niedrigere Jahresarbeitszahl (3,5–3,8) als Erdsonden, da die Temperatur in Oberflächennähe stärker von den Jahreszeiten abhängig ist.

    Vorteile Nachteile
    Deutlich günstiger (2.000–5.000 €) Großer Platzbedarf (1,5–3× Wohnfläche)
    Teilweise Eigenleistung möglich Fläche nicht bebaubar
    Keine Tiefenbohrung erforderlich Niedrigere JAZ (3,5–3,8)
    Einfachere Genehmigung Temperaturabhängig von Jahreszeit
    Eingeschränkte Grundstücksnutzung

    Erdwärmesonden (Erdwärmebohrung): Kosten, Vorteile und Nachteile

    Erdwärmesonden werden vertikal bis zu 100 m tief ins Erdreich gebohrt und nutzen die konstante Temperatur in der Tiefe. Die Kosten der Erdwärmebohrung liegen zwischen 3.500 € und 10.000 €, wobei pro Bohrmeter etwa 50–100 € anfallen. Die konkreten Kosten hängen stark von der Bodenbeschaffenheit und der erforderlichen Bohrtiefe ab. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche sind meist 80–100 m Bohrtiefe ausreichend, was Erschließungskosten von 4.000–10.000 € ergibt.

    Trotz der höheren Investition bietet die Erdwärmesonde die effizienteste Form der Erdwärmenutzung. Sie erreichen eine Jahresarbeitszahl von 4,0–4,5 und liefern ganzjährig konstante Leistung, da die Temperatur in der Tiefe nicht von Jahreszeiten beeinflusst wird. Zudem benötigen sie nur minimale Grundstücksfläche. Vor der Installation sind ein geologisches Gutachten sowie Genehmigungen von Bergbehörde oder Wasserbehörde erforderlich – das Genehmigungsverfahren dauert typischerweise 4–12 Wochen.

    Vorteile Nachteile
    Höhere JAZ (4,0–4,5) Höhere Kosten (3.500–10.000 €)
    Konstante Temperatur ganzjährig Genehmigungen erforderlich (4–12 Wochen)
    Platzsparend Nicht überall erlaubt
    Langfristig effizienter Aufwendige Bohrung
    Passive Kühlung im Sommer möglich Geologisches Gutachten erforderlich

    Enter berät Sie im Rahmen einer ganzheitlichen Gebäudeanalyse, welches System für Ihr Grundstück optimal ist – ob Kollektor oder Sonde hängt von Platzverfügbarkeit, Budget und geologischen Voraussetzungen ab.

    Amortisierung einer Erdwärmepumpe

    Erdwärmepumpen amortisieren sich typischerweise nach 10–15 Jahren. Mit staatlicher Förderung verkürzt sich diese Zeitspanne auf 6–8 Jahre. Die folgende Beispielrechnung zeigt, wie sich die Investition im Vergleich zu einer Gasheizung rechnet:

    Ausgangssituation:

    • Wärmebedarf: 20.000 kWh pro Jahr
    • Anschaffung Erdwärmepumpe: 25.000 €
    • Anschaffung Gasheizung: 10.000 €
    • Jahresarbeitszahl Erdwärmepumpe: 4
    • Strompreis: 0,25 €/kWh (Neukundentarif; der Haushaltsdurchschnitt für Bestandskunden liegt mit ca. 31–32 ct/kWh deutlich höher)
    • Gaspreis: 0,111 €/kWh (BDEW-Durchschnitt Einfamilienhaus, Stand: April 2026)

    Berechnung der jährlichen Heizkosten:

    Heizsystem Berechnung Jährliche Kosten
    Erdwärmepumpe (20.000 kWh ÷ 4) × 0,25 € + 400 € Wartung 1.650 €
    Gasheizung (20.000 kWh × 0,111 €) + 300 € Nebenkosten 2.520 €

    Ehepaar Graß aus Brandenburg

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    83 % weniger Primärenergiebedarf

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    Baujahr 1989 | Wohnfläche 188 m²

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    Ölheizung von 1990

    Liese & Arend aus Berlin

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    Sparen jetzt 1.650 € Energiekosten/Jahr

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    81 % weniger Primärenergiebedarf

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    Baujahr 1935 | Wohnfläche 113 m²

    Checkmark

    Ölheizung von 2003

    FAQ

    Was kostet eine Erdwärmepumpe für ein Einfamilienhaus?

    Die Gesamtkosten einer Erdwärmepumpe inklusive Anschaffung, Installation und Erschließung liegen zwischen 20.000 € und 40.000 €. Mit Erdkollektoren bewegen sich die Kosten im Bereich von 20.000–30.000 €, mit Erdsonde (Tiefenbohrung) zwischen 25.000–40.000 €. Durch die KfW-Heizungsförderung (Stand: August 2026) erhalten Sie einen maximalen Zuschuss von bis zu 22.400 € – das entspricht 80 % auf förderfähige Kosten von max. 28.000 € für Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen bis 30.000 €. Haushalte mit höherem Einkommen erhalten bis zu 70 % (max. 19.600 €). Die jährlichen Betriebskosten liegen bei niedrigen 700–900 €. Enter übernimmt als Deutschlands größter Energieberater den kompletten KfW-Förderantrag für Sie – mit Fördergarantie für die 100 % garantierte Auszahlung Ihrer Fördermittel.

    Was kostet eine Erdwärmebohrung für ein Einfamilienhaus?

    Die Kosten einer Erdwärmebohrung (Erdsonde) liegen zwischen 3.500 € und 10.000 €, je nach erforderlicher Bohrtiefe und Bodenbeschaffenheit. Pro Bohrmeter sind typischerweise 50–100 € einzuplanen. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche sind meist 80–100 m Bohrtiefe ausreichend, was Erschließungskosten von 4.000–10.000 € ergibt. Die gute Nachricht: Diese Erschließungskosten sind im Rahmen der KfW-Heizungsförderung vollständig förderfähig. Das Genehmigungsverfahren bei der zuständigen Behörde dauert typischerweise 4–12 Wochen – Enter begleitet Sie dabei von Anfang an.

    Was kostet Erdwärme monatlich?

    Die monatlichen Betriebskosten einer Erdwärmepumpe (Geothermie-Heizung) für ein typisches Einfamilienhaus liegen bei etwa 58–75 € pro Monat – das entspricht jährlichen Heizkosten von 700–900 €. Dieser Wert basiert auf einem Wärmebedarf von 10.000 kWh/Jahr, einer JAZ von 4 und einem Neukundenstromtarif von ca. 0,25 €/kWh. Bestandskunden zahlen im Durchschnitt ca. 31–32 ct/kWh, was die monatlichen Heizkosten auf ca. 78–96 € erhöht. Hinzu kommen jährliche Wartungskosten von ca. 400 € (ca. 33 € pro Monat). Mit einem speziellen Wärmepumpentarif oder eigenem Solarstrom sinken die monatlichen Kosten weiter.

    Welche Vor- und Nachteile haben Erdwärmepumpen mit Erdsonden?

    Vorteile: Höchste Effizienz mit JAZ 4,0–4,5, konstante Leistung unabhängig von Jahreszeiten und Außentemperaturen, platzsparend (nur kleine Bohrstelle nötig), langfristig niedrigste Betriebskosten, Möglichkeit zur passiven Kühlung im Sommer – ohne separate Klimaanlage (spart 1.500–3.000 € Anschaffung). Nachteile: Hohe Erschließungskosten (Erdwärmebohrung) von 3.500–10.000 €, Genehmigungen von Bergbehörde oder unterer Wasserbehörde erforderlich (4–12 Wochen), in manchen Regionen und Wasserschutzgebieten nicht erlaubt, aufwendige Tiefenbohrung bis 100 m notwendig. Die Amortisation erfolgt durch niedrige Betriebskosten nach 10–15 Jahren, mit Förderung bereits nach 6–8 Jahren.

    Welche Vor- und Nachteile haben Erdwärmepumpen mit Erdkollektoren?

    Vorteile: Deutlich günstiger mit 2.000–5.000 € Erschließungskosten, teilweise Eigenleistung bei Erdarbeiten möglich, keine Tiefenbohrung erforderlich, einfachere Genehmigung (meist keine behördliche Genehmigung nötig). Nachteile: Großer Platzbedarf von 1,5–3× der Wohnfläche, Fläche nicht bebaubar und nur eingeschränkt bepflanzbar (keine Tiefwurzler), etwas niedrigere Effizienz mit JAZ 3,5–3,8, Leistung temperaturabhängig von Jahreszeit, eingeschränkte Grundstücksnutzung. Als platzsparende Alternative bieten sich Ringgrabenkollektoren oder Erdwärmekörbe an.

    Welchen Wirkungsgrad haben Erdwärmepumpen?

    Die Jahresarbeitszahl (JAZ) liegt bei 3,5 bis 4,5, was bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden 3,5–4,5 kWh Wärme erzeugt. Erdsonden erreichen höhere Werte von JAZ 4,0–4,5 als Kollektoren mit JAZ 3,5–3,8. Effektiv kostet eine kWh Erdwärme damit nur ca. 0,063 €/kWh (bei 0,25 €/kWh Strompreis und JAZ 4) – gegenüber ca. 0,111 €/kWh bei Gas. Zum Vergleich: Gasheizungen haben einen Wirkungsgrad von nur etwa 90 % (entspricht JAZ ~1). Diese hohe Effizienz macht Erdwärmepumpen zu den sparsamsten Heizsystemen überhaupt – Enter sichert Ihnen mit der Effizienzgarantie zu, dass Ihre neue Anlage mindestens 3× so effizient arbeitet wie Ihre fossile Altanlage.

    Lohnt sich eine Erdwärmepumpe?

    Eine Erdwärmepumpe lohnt sich besonders dann, wenn Sie ausreichend Grundstücksfläche für Kollektoren oder die Möglichkeit zur Tiefenbohrung haben, Ihr Haus gut gedämmt ist oder eine Fußbodenheizung besitzt, und Sie langfristig planen. Mit jährlichen Betriebskosten von nur 700–900 € gegenüber 2.000–3.000 € bei einer Gasheizung sparen Sie über die Lebensdauer der Anlage erheblich. Die KfW-Heizungsförderung (bis zu 80 % Zuschuss, max. 22.400 €, Stand: August 2026) macht die Investition besonders attraktiv: Der Eigenanteil bei einer 28.000-€-Anlage beträgt nach maximaler Förderung nur noch 5.600 €. Die Amortisationszeit liegt mit Förderung bei 6–8 Jahren. Wichtig: Die förderfähigen Kosten von derzeit 28.000 € sinken ab Februar 2027 alle sechs Monate um 750 € – wer jetzt handelt, sichert sich die höchste Förderung.

    Was kostet eine Erdwärmepumpe im Altbau?

    Im Altbau fallen in der Regel höhere Gesamtkosten an als im Neubau, da zusätzliche Maßnahmen notwendig sein können: Demontage der Altanlage (500–1.500 €), Anpassung oder Austausch von Heizkörpern gegen Niedertemperatur-Modelle (variabel) sowie ggf. die Nachrüstung einer Fußbodenheizung. Realistisch sind Gesamtkosten von 25.000–45.000 € im Altbau. Der Vorteil: Im Altbau ist die Förderung über die KfW-Heizungsförderung (Einzelmaßnahme) besonders attraktiv – bis zu 80 % Zuschuss auf förderfähige Kosten. Im Neubau hingegen lassen sich Erdkollektoren kostengünstig bei laufenden Erdarbeiten mitverlegen, was die Erschließungskosten um 30–50 % senken kann.

    Erdwärmepumpe oder Luftwärmepumpe – was ist besser?

    Beide Systeme haben ihre Stärken: Die Erdwärmepumpe (Geothermie) überzeugt durch höhere Effizienz (JAZ 3,5–4,5 vs. 3,0–4,0), konstantere Leistung im Winter und die Möglichkeit zur passiven Kühlung im Sommer – erfordert aber höhere Investitionskosten und Erdarbeiten. Die Luftwärmepumpe ist günstiger in der Anschaffung (ab ca. 10.000 €), einfacher zu installieren und ohne Grundstückseinschränkungen – arbeitet aber bei sehr kalten Temperaturen weniger effizient. Für Häuser mit ausreichend Grundstück und langfristiger Planung ist die Erdwärmepumpe die effizientere Wahl; für kleinere Grundstücke oder begrenzte Budgets bietet die Luftwärmepumpe eine gute Alternative.

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