Wärmepumpe mieten oder kaufen: Was lohnt sich 2026?

Sie stehen vor der Entscheidung, Ihre alte Heizung zu ersetzen? Wärmepumpen bieten eine klimafreundliche und effiziente Heizlösung, doch die Anschaffungskosten von 20.000 bis 40.000 € schrecken viele Hausbesitzer ab. Die zentrale Frage lautet daher: Wie können Sie von moderner Heizungstechnik profitieren, ohne sofort eine hohe Summe investieren zu müssen?

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    Das Wärmepumpen-Mietmodell bietet eine Alternative zum klassischen Kauf. Dieser Artikel vergleicht beide Optionen transparent: mit konkreten Zahlen, Vor- und Nachteilen sowie einer klaren Entscheidungshilfe. So finden Sie heraus, welcher Weg für Ihr Zuhause der richtige ist.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Mietmodell: Es ist keine Anfangsinvestition erforderlich. Die monatlichen Raten liegen zwischen 150 und 250 €. Wartung und Reparaturen sind im Rundum-Sorglos-Paket enthalten. So bleiben die Kosten über die gesamte Vertragslaufzeit von 10 bis 20 Jahren planbar.

    Checkmark

    Kaufmodell: Die Investitionskosten sind höher und liegen zwischen 20.000 und 40.000 €, dafür ist das Modell langfristig deutlich günstiger. Staatliche Förderungen ermöglichen Zuschüsse von bis zu 70 %, wodurch Ihr Eigenanteil erheblich sinkt.

    Checkmark

    Wirtschaftlichkeit: Nach 10 bis 15 Jahren übersteigen die Mietkosten in der Regel die Kaufkosten. Ein Kauf lohnt sich langfristig, besonders wenn Sie die volle Förderung in Anspruch nehmen.

    Checkmark

    Unabhängigkeit: Wärmepumpen machen Haushalte unabhängiger von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas. Durch den Umstieg können Sie bis zu 40 % Heizkosten einsparen.

    Checkmark

    Enter-Vorteil: Mit Enter sparen Sie beim Kauf durchschnittlich 5.800 € und sichern sich bis zu 70 % Förderung. Zudem erhalten Sie eine kostenlose Beratung und einen Vergleich von über 140 geprüften Fachbetrieben.

    Wärmepumpe mieten: So funktioniert das Mietmodell

    Beim Mieten einer Wärmepumpe, auch Wärme-Contracting genannt, übernimmt ein Anbieter die vollständige Installation des neuen Heizsystems. Das Eigentum an der Anlage verbleibt beim Vermieter, während Sie als Hausbesitzer eine monatliche Miete zahlen. Die Vertragslaufzeit eines Wärmepumpen-Mietvertrags beträgt in der Regel zwischen 10 und 20 Jahren.

    Außeneinheit einer Wärmepumpe wird installiert

    Im Mietpreis sind wichtige Leistungen enthalten: der Wärmeerzeuger selbst, die Installation, regelmäßige Wartungen, anfallende Reparaturen sowie häufig ein umfassender Service mit einer 24-Stunden-Notfallhotline. Die Mietanlagen entsprechen dem aktuellen Stand moderner Technik, sodass Sie ein zeitgemäßes und effizientes Gerät erhalten.

    Typische Leistungen im Wärmepumpen-Mietpaket:

    • Installation der kompletten Wärmepumpenheizung durch Fachbetriebe
    • Regelmäßige Wartung während der gesamten Vertragslaufzeit
    • Reparaturen und Ersatzteile bei technischen Defekten
    • Herstellergarantie über die gesamte Mietdauer
    • 24-Stunden-Notfallservice bei technischen Problemen

    Was passiert nach Vertragsende?

    Nach Ablauf des Wärmepumpen-Mietvertrags haben Sie verschiedene Optionen: Sie können die Anlage zurückgeben, den Vertrag zu neuen Konditionen verlängern oder den Wärmeerzeuger gegen Zahlung eines Restwerts übernehmen. Dieser liegt meist bei 10 bis 20 % des ursprünglichen Anschaffungspreises.

    Wichtig ist, dass die Stromkosten für den Betrieb in der Wärmepumpenmiete in der Regel nicht enthalten sind. Achten Sie darauf, Ihren Stromanbieter frei wählen zu können. So profitieren Sie von günstigen Wärmepumpentarifen und können Ihre Energiekosten senken.

    Wärmepumpe mieten: Kosten im Überblick

    Die monatlichen Kosten für eine gemietete Wärmepumpe liegen in der Regel zwischen 150 und 250 €. Die genaue Höhe hängt dabei vom Anlagentyp, der Heizleistung und dem jeweiligen Anbieter ab. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind meist günstiger als Sole-Wasser-Wärmepumpen, die ihre Wärmeenergie aus der Erde gewinnen.

    Über eine Vertragslaufzeit von 15 Jahren ergeben sich dadurch erhebliche Mietkosten: Bei einer monatlichen Zahlung von 200 € summiert sich der Gesamtbetrag auf 36.000 €.

    Kostenvergleich Wärmepumpe: Miete vs. Kauf über 15 Jahre

    Mietkosten nach Wärmepumpentyp

    Wärmepumpen-Typ Monatliche Miete Gesamtkosten über 15 Jahre
    Luft-Wasser-Wärmepumpe 150 – 200 € 27.000 – 36.000 €
    Sole-Wasser-Wärmepumpe 200 – 250 € 36.000 – 45.000 €

    Welche Faktoren beeinflussen den Mietpreis?

    • Wärmepumpentyp: Luft-Wasser-Wärmepumpen sind günstiger als Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen, die Grundwasser als Wärmequelle nutzen.
    • Heizleistung: Je größer der Wärmebedarf Ihres Hauses ist, desto leistungsstärker und teurer wird die Anlage.
    • Serviceumfang: Umfassende Servicepakete inklusive Versicherung sind mit höheren Kosten verbunden.
    • Vertragslaufzeit: Längere Vertragslaufzeiten führen häufig zu niedrigeren monatlichen Raten.

    Zusätzliche Betriebskosten:

    Neben der Miete fallen auch Stromkosten für den Betrieb an. Die Effizienz einer Wärmepumpe hängt vom Verhältnis zwischen dem eingesetzten Strom und der gewonnenen Wärme ab. Eine vierköpfige Familie zahlt in einem Einfamilienhaus durchschnittlich rund 1.800 € Energiekosten pro Jahr. In Kombination mit einer Photovoltaik- oder Solaranlage sinken diese Kosten um 20 bis 30 %.

    Wärmepumpe in Kombination mit einer PV-Anlage

    Wärmepumpe kaufen: Kosten und Förderung

    Der Kauf einer Wärmepumpe erfordert zwar eine höhere Anfangsinvestition, ist jedoch langfristig die kostengünstigere Wahl. Besonders attraktiv wird die Anschaffung durch die staatliche KfW-Heizungsförderung (Zuschuss Nr. 458), die bis zu 70 % der förderfähigen Kosten übernehmen kann.

    Anschaffungskosten vor Förderung:

    Wärmepumpentyp Kosten inkl. Installation
    Luft-Wasser-Wärmepumpe 20.000 – 35.000 €
    Sole-Wasser-Wärmepumpe 30.000 – 45.000 €
    Wasser-Wasser-Wärmepumpe 30.000 – 50.000 €

    Bis zu 70 % Zuschuss für Ihre Wärmepumpe sichern

    Die Förderung für Wärmepumpen setzt sich aus mehreren Boni zusammen:

    • Basisförderung 30 %: Für alle förderfähigen Wärmepumpen
    • Geschwindigkeitsbonus 20 %: Beim Austausch funktionsfähiger Öl-, Gas- oder Kohleheizungen bis 2028
    • Einkommensbonus 30 %: Bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen unter 40.000 € pro Jahr
      Effizienzbonus 5 %:
      Für besonders effiziente Wärmepumpen oder solche mit natürlichen Kältemitteln
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    Die maximal förderfähige Summe beträgt 30.000 €. Daraus ergibt sich ein Zuschuss von bis zu 21.000 €. Die Förderanträge können direkt online über das KfW-Portal gestellt werden. Wichtig ist, dass der Antrag vor Beginn der Maßnahme eingereicht wird.

    Beispielrechnung Kauf mit Förderung:

    Investitionskosten Förderquote Eigenanteil
    25.000 € 50 % 12.500 €
    30.000 € 55 % 13.500 €
    30.000 € 70 % 9.000 €

    Nach der Förderung kostet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nur noch etwa 12.000 bis 15.000 €. Bei maximaler Förderung reduziert sich der Preis sogar auf rund 9.000 €. Damit ist sie häufig günstiger als eine neue Gasheizung.

    Wärmepumpe mieten statt kaufen: Vor- und Nachteile im Vergleich

    Beide Modelle haben ihre Berechtigung. Doch welches passt am besten zu Ihrer Situation? Die Entscheidung zwischen Miete und Kauf hängt von verschiedenen Faktoren ab: Wie viel Eigenkapital steht Ihnen zur Verfügung? Wie lange planen Sie, in Ihrer Immobilie zu bleiben? Und wie wichtig ist Ihnen Servicekomfort im Vergleich zur langfristigen Wirtschaftlichkeit?

    Vorteile und Nachteile der Wärmepumpen-Miete

    Vorteile der Wärmepumpenmiete:

    • Keine hohe Anfangsinvestition: Sie starten ohne große Kapitalbelastung.
    • Planbare monatliche Kosten über die gesamte Vertragslaufzeit.
    • Rundum-Sorglos-Paket: Wartung, Service und Reparaturen sind inklusive.
    • Kein technisches Risiko, da der Vermieter die Verantwortung trägt.
    • Schneller Umstieg auf moderne Heizungstechnik ohne Förderantrag.
    • Mietanlagen entsprechen dem aktuellen Technikstandard.

    Nachteile der Miete:

    • Langfristig deutlich teurer als der Kauf
    • Vertragsbindung über 10 bis 20 Jahre schränkt Flexibilität ein
    • Eingeschränkte Wahl bei Anbieter und Gerät
    • Staatliche Förderung fließt an den Vermieter, nicht direkt an Sie
    • Die Wärmepumpe gehört nicht Ihnen – bei Hausverkauf kann der Vertrag kompliziert werden

    Vorteile und Nachteile beim Kauf der Wärmepumpe

    Vorteile des Kaufs:

    • Langfristig günstigste Heizlösung
    • Nutzen Sie die volle staatliche Förderung von bis zu 70 % direkt selbst.
    • Wählen Sie frei Ihr Gerät und Ihren Installateur aus.
    • Die Anlage gehört Ihnen und erhöht den Wert Ihrer Immobilie.
    • Nach der Installation sind Sie unabhängig und nicht an langfristige Verträge gebunden.
    • Sie haben die Möglichkeit, die Anlage mit einer Photovoltaik- oder Solaranlage zu kombinieren.

    Nachteile des Kaufs:

    • Hohe Investitionskosten – auch nach Förderung bleibt ein Eigenanteil von 9.000 bis 20.000 Euro.
    • Eigenverantwortung für Wartung und Reparaturen.
    • Der Förderantrag muss selbst gestellt werden. Enter übernimmt auf Wunsch die komplette Förderabwicklung.
    • Vor dem Einbau sollte die Immobilie energetisch geprüft und gegebenenfalls saniert werden.
    Entscheidungshilfe Wärmepumpe Miete vs. Kauf

    Förderung bei Miete oder Kauf: Was gilt?

    Ein wesentlicher Unterschied zwischen Miete und Kauf besteht in der Nutzung der staatlichen Förderung.

    Beim Kauf erhalten Sie als Eigentümer die Förderung direkt. Bis zu 70 % der förderfähigen Kosten werden Ihnen gutgeschrieben. Die Förderanträge können bequem online über das KfW-Portal gestellt werden.

    Bei der Miete hingegen stellt der Anbieter den Förderantrag, da er Eigentümer der Anlage ist. Wichtig ist, dass der Anbieter den gesamten Förderbetrag an Sie weitergibt. So profitieren Sie indirekt durch niedrigere monatliche Raten.

    Aspekt Kauf Miete
    Wer beantragt Förderung? Sie selbst Vermieter/Anbieter
    Wer erhält Förderung? Sie direkt – bis zu 70 % Vermieter – muss an Mieter weitergeben
    Wie profitieren Sie? Volle Fördersumme senkt Eigenanteil Indirekt durch niedrigere Mietkosten

    Tipp: Fragen Sie vor Vertragsabschluss ausdrücklich danach, wie die Förderung an Sie weitergegeben wird. Seriöse Anbieter legen ihre Kalkulation transparent offen.

    Wärmepumpe mieten oder kaufen: Entscheidungshilfe

    Die Entscheidung zwischen Miete und Kauf hängt von Ihrer individuellen Wohnsituation ab.

    Mieten ist sinnvoll, wenn:

    • Sie die Anschaffungskosten nicht tragen können oder möchten,
    • maximale Planungssicherheit durch feste monatliche Kosten für Sie Priorität hat,
    • Sie sich nicht um Wartung und Technik kümmern möchten,
    • Ihr Planungshorizont unter zehn Jahren liegt,
    • Ihnen ein Rundum-Service wichtiger ist als langfristige Wirtschaftlichkeit.

    Kauf ist sinnvoll, wenn:

    • Sie Eigenkapital besitzen oder eine Finanzierung beziehungsweise einen Ratenkauf in Anspruch nehmen können.
    • Sie langfristig in Ihrer Immobilie bleiben möchten, mindestens 15 Jahre
    • Sie die maximale Förderung von bis zu 70 % direkt nutzen wollen
    • Ihnen die freie Wahl von Anbieter und Gerät wichtig ist
    • Sie Eigentum an der Heizung bevorzugen

    Sie sind unsicher, welche Option zu Ihnen passt? In einer kostenlosen Videoberatung analysieren die Enter-Experten Ihre Situation, vergleichen passende Angebote und helfen Ihnen bei der Entscheidung – unverbindlich und bequem von zu Hause.

    Ob Miete oder Kauf der Wärmepumpe - Voraussetzungen prüfen:

    Ein Heizungsinstallateur sollte das Haus vor der Installation sorgfältig begutachten, um die Effizienz der Anlage sicherzustellen. Dabei sind folgende Voraussetzungen besonders wichtig:

    Eine Wärmepumpe lässt sich zudem gut mit einer Photovoltaikanlage kombinieren, wodurch das Heizen noch günstiger und umweltfreundlicher wird.

    Fazit: Mit Enter die richtige Entscheidung treffen und bis zu 5.800 € sparen

    Die Miete einer Wärmepumpe bietet den Vorteil, dass Sie ohne hohe Anfangsinvestition komfortabel heizen können. Langfristig ist diese Lösung jedoch deutlich teurer. Der Kauf einer Wärmepumpe stellt die wirtschaftlichere Alternative dar und macht Sie zum Eigentümer der Anlage. Für die meisten Hausbesitzer ist der Kauf daher auf lange Sicht die bessere Wahl, insbesondere dank der staatlichen Förderung von bis zu 70 %.

    So unterstützt Enter Sie beim Kauf:

    • Kostenlose Video-Beratung: Wir analysieren Ihre individuelle Situation und klären alle Voraussetzungen.
    • Angebotsvergleich: Wir vergleichen Angebote von über 140 geprüften Fachbetrieben – mit einer durchschnittlichen Ersparnis von 5.800 €.
    • Förderservice: Auf Wunsch beantragen wir für Sie die maximale Förderung (ab 590 €).
    • Begleitung: Wir begleiten Sie von der Planung bis zur fertigen Installation.

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    FAQ

    Was kostet es, eine Wärmepumpe zu mieten?

    Die monatlichen Mietkosten für eine Wärmepumpe liegen je nach Typ und Heizleistung zwischen 150 und 250 €. Luft-Wasser-Wärmepumpen kosten etwa 150 bis 200 € pro Monat, während Sole-Wasser-Wärmepumpen mit 200 bis 250 € etwas teurer sind. Über einen Zeitraum von 15 Jahren ergeben sich somit Gesamtkosten zwischen 27.000 und 45.000 €. In der Regel sind Wartung und Reparaturen im Mietpreis enthalten, die Stromkosten kommen jedoch zusätzlich hinzu.

    Ist Mieten oder Kaufen einer Wärmepumpe günstiger?

    Langfristig ist der Kauf einer Wärmepumpe deutlich günstiger. Bei Investitionskosten von 25.000 € und einer Förderung von 50 % beträgt Ihr Eigenanteil nur 12.500 €. Im Vergleich dazu summieren sich die Mietkosten über 15 Jahre auf etwa 36.000 €. Nach 10 bis 15 Jahren sind die Mietkosten somit deutlich höher als die Kaufkosten.

    Kann ich bei einer gemieteten Wärmepumpe Förderung erhalten?

    Ja, indirekt. Bei der Miete stellt der Anbieter den Förderantrag, da er Eigentümer der Anlage ist. Er muss sicherstellen, dass der Förderbetrag an Sie weitergegeben wird, sodass Sie von niedrigeren monatlichen Raten profitieren. Beim Kauf erhalten Sie die Förderung von bis zu 70 % direkt.

    Was passiert nach Ablauf des Mietvertrags?

    Nach Vertragsende haben Sie drei Möglichkeiten: die Rückgabe der Wärmepumpe, die Verlängerung des Vertrags oder die Übernahme der Anlage gegen Zahlung des Restwerts, der meist 10 bis 20 % des Neupreises beträgt. Die genauen Konditionen sollten Sie vor Vertragsabschluss klären.

    Welche Voraussetzungen braucht mein Haus für eine Wärmepumpe?

    Die wichtigsten Voraussetzungen sind eine ausreichende Wärmedämmung, geeignete Heizflächen für niedrige Vorlauftemperaturen sowie genügend Platz für die Außeneinheit. Ein Heizungsinstallateur sollte Ihr Haus vor der Installation begutachten. Enter berät Sie kostenlos, ob Ihr Zuhause für eine Wärmepumpe geeignet ist.

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