Oberste Geschossdecke dämmen

Seit 2016 muss die oberste Geschossdecke eines Gebäudes in den meisten Fällen, egal ob der Dachboden genutzt wird oder nicht, gedämmt werden. Die Anforderungen für die Dämmung der oberen Geschossdecke sowie die Ausnahmen sind im Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgelegt. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn eine bessere Dämmung des Gebäudes sorgt für eine bessere Energieeffizienz des Hauses, die Ihre Heizkosten senkt. Erfahren Sie jetzt alles über die richtige Planung der Geschossdeckendämmung und erhalten Sie eine Übersicht über die unterschiedlichen Dämmstoffe sowie die Fördermöglichkeiten, die Ihnen zur Verfügung stehen. Mit Enter haben Sie alles unter einem Dach – von der Energieberatung über regionale Handwerkerangebote bis hin zum Förderservice.

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Das Thema kurz und kompakt

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Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist seit 2016 eine Vorgabe des Gesetzgebers. Es gibt nur weniger Ausnahmen, in denen die oberste Geschossdecke nicht gedämmt werden muss.

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Durchschnittlich können bis zu 8 % der Heizkosten eingespart werden.

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Bis zu 40 % der Wärme geht über die oberste Geschossdecke und das Dach verloren.

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Warum die oberste Geschossdecke dämmen?

Eine Geschossdecken- oder Dachbodendämmung ist überall dort zu empfehlen, wo das Dachgeschoss in Zukunft nicht bewohnt werden soll. Als günstigere Alternative zur Dachdämmung ist eine Geschossdeckendämmung genauso effizient und isoliert den Wohnraum einwandfrei. Die Geschossdeckendämmung in Wohngebäuden ist aus finanziellen Gründen und in Hinblick auf Komfort und Umweltschutz wichtig und vorteilhaft:

  • Energieeinsparung: Durch die Dämmung der obersten Geschossdecke wird verhindert, dass warme Luft aus den darunterliegenden Räumen nach oben entweicht. Der Heizbedarf wird dadurch erheblich reduziert, sodass Sie zukünftig deutlich Heizkosten einsparen. 
  • Verbesserter Wohnkomfort: Eine gut gedämmte oberste Geschossdecke hält die Temperatur im Haus konstanter. Im Winter bleibt es in Ihren Wohnräumen wärmer und im Sommer kühler. 
  • Schutz vor Feuchtigkeit: Die Dämmung trägt dazu bei, das Eindringen von Feuchtigkeit in das Dach zu verhindern. So schützen Sie den Dachraum vor Schimmelbildung und anderen Schäden, die die Struktur des Hauses beeinträchtigen können. 
  • Erhöhung des Gebäudewertes: Die Energieeffizienz einer Immobilie ist ein zunehmendes Kriterium beim Kauf. Ein gut isoliertes Haus hat oft einen höheren Marktwert und ist somit für Käufer attraktiver.
  • Umweltschutz: Durch die Reduzierung des Energiebedarfs für Heizung und Kühlung trägt die Dämmung von Geschossdecken auch zum Umweltschutz bei. Weniger Energieverbrauch bedeutet geringere CO₂-Emissionen.
  • Einfache Umsetzung: Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist recht unkompliziert umzusetzen und kann, z. B. im Gegensatz zum Austausch von Fenstern, innerhalb kürzester Zeit erfolgen. Falls keine Einblasdämmung genutzt wird und keine Dampfbremse nötig ist, können Sie die Dämmung mit ein wenig Geschick auch selbst vornehmen.

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Dach oder oberste Geschossdecke dämmen – Was ist besser?

Ob es besser ist, das Dach oder den Dachboden zu dämmen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Art des Gebäudes, der Nutzung des Dachbodens und der klimatischen Bedingungen Ihrer Region.

Dämmung der Geschossdecke vs Dachbodendämmung

1. Nutzung des Dachbodens

Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist eine kosteneffektive Lösung, um Wärmeverluste zu vermeiden, wenn der Dachboden nur als Lagerfläche genutzt wird. Bei Nutzung des Dachbodens als Wohnraum empfiehlt sich hingegen die Dämmung der Dachschrägen, um den Raum effektiv zu isolieren und die Energieeffizienz sowie den Komfort zu erhöhen.

2. Energieeffizienz

Wenn Sie eine Dachschräge oder alle Dachschrägen isolieren, schützen Sie das gesamte Haus vor Wärmeverlusten. Besonders in Regionen mit extremen Wetterbedingungen ist diese Art der Dachdämmung wichtig. Eine Dämmung der obersten Geschossdecke ist dann besonders effizient, wenn Sie die darunter liegenden Etagen heizen möchten. Diese Alternative ist zudem die kostengünstigere Variante. 

3. Kosten

Die Kosten der Dämmmaterialien und -arbeiten können je nach gewählter Dämmmethode variieren. In der Regel ist die Dämmung der Geschossdecke weniger aufwendig und daher kostengünstiger als die komplette Dämmung der Dachschrägen.

4. Bautechnische Anforderungen

Sie müssen je nach Region, in der Sie leben, auf baurechtliche Vorschriften achten, welche die Art der Dämmung beeinflussen können. Erst dann können Sie beispielsweise eine Entscheidung über die Dämmstoffe treffen. Außerdem müssen Sie auf den Zustand des Daches achten. Ist das Dach alt oder beschädigt, ist eine Sanierung des Daches mit einer Dachdämmung zu kombinieren.

Experten-Tipp: Wenn Sie das Dach bereits sanieren, können Sie im gleichen Zug auch über eine Photovoltaikanlage nachdenken, um Ihr Haus noch umweltfreundliche zu machen. 

5. Langfristige Perspektiven

Möchten Sie den Dachboden in Zukunft als Wohnfläche nutzen, sollten Sie bereits dafür planen, anstatt zweimal zu investieren. Dann ist es sinnvoller, die Dachschrägen trotz höherer Kosten zu dämmen. 

Letztlich ist die Entscheidung, ob das Dach oder der Dachboden gedämmt werden soll, stark abhängig von den individuellen Bedingungen und Bedürfnissen. Eine fachgerechte Beratung durch unsere Energieeffizienz-Experten kann Klarheit schaffen. Jetzt kostenlos anfragen.

Oberste Geschossdecke wird von einem Fachmann gedämmt

Oberste Geschossdecke dämmen: Anleitung

Das Dachgeschoss zu dämmen, ist eine effektive Maßnahme zur Steigerung der Energieeffizienz eines Gebäudes, für die die richtige Planung besonders wichtig ist. Bevor die Wärmedämmung montiert wird, sollten Sie Informationen zu Fördermitteln und eine Energieberatung einholen sowie mögliche Dämmstoffe und -arten vergleichen. Enter berät Sie ausführlich und begleitet Sie von der Planung bis zur Umsetzung. In vielen Fällen ist die Dämmung der obersten Geschossdecke gesetzlich vorgeschrieben. Um eine bestimmte Dämmstärke zu erreichen, damit die vom Gesetzgeber festgelegten Dämmwerte nicht überschritten werden, folgt die Dämmung einem bestimmten Aufbau.

Wenn Dämmmaterial und Finanzierung feststehen, kann die Dämmung verlegt werden.

Einfluss des Deckenaufbaus

Der Aufbau der Geschossdecke hat großen Einfluss auf die Auswahl der Dämmmaterialien und die Methode der Dämmung. Wichtig ist zu bestimmen, ob die Decke tragende Elemente enthält, aus Beton oder Holz besteht und wie zugänglich sie ist. Diese Faktoren bestimmen, welche Dämmmethoden möglich und effektiv sind.

Arten der Geschossdeckendämmung

Je nachdem, wie und ob der Dachboden nach der Dämmung verwendet werden soll, gibt es verschiedene Arten der Geschossdeckendämmung. Grundsätzlich handelt es sich um eine kostengünstige Baumaßnahme, für die kein Gerüst benötigt wird und bei der wenig Lärm und Schmutz anfallen. Auch die Unterscheidung zwischen begehbarem und nicht begehbarem Dachboden macht preislich kaum etwas aus.

Muss der Dachboden zukünftig nicht begehbar sein, können Sie sich für eine Dämmung der Geschossdecke entscheiden, bei der Dämmmatten oder Dämmplatten offen verlegt werden. Für Dämmplatten oder -matten muss der Boden eben und sauber sein, da direkt darauf die Dampfbremse verlegt wird. Nicht begehbare Dämmmatten werden lose, mehrlagig und zueinander versetzt verlegt. Begehbare Dämmplatten können im Verbundsystem nebeneinander ausgelegt werden. Wärmebrücken sollten vermieden werden und entstehen, wenn Dämmmaterial nicht versetzt gelegt wird.

Arten der Geschossdeckendämmung

Nicht begehbarer Dachboden

Muss der Dachboden zukünftig nicht begehbar sein, können Sie sich für eine Dämmung der Geschossdecke entscheiden, bei der Dämmmatten oder Dämmplatten offen verlegt werden. Nicht begehbare Dachstöcke sind unbeheizt und werden nicht mit zusätzlichem Gewicht belastet. Es können einfache Dämmplatten oder -matten ausgelegt werden. Für Dämmplatten oder -matten muss der Boden eben und sauber sein, da direkt darauf die Dampfbremse verlegt wird. Nicht begehbare Dämmmatten werden lose, mehrlagig und zueinander versetzt verlegt. Der Preis ist von der Wahl des Dämmstoffs abhängig: Zwischen 25 und 75 € pro Quadratmeter kosten nicht begehbare Geschossdeckendämmungen im Durchschnitt.

Begehbarer Dachboden

Wenn Sie den Dachboden als Wohnraum nutzen möchten, müssen Sie den Dachstuhl aufwendiger ausbauen. Die Anforderungen an das Dämmmaterial sind entsprechend höher. Je nach Unterkonstruktion entstehen verschiedene mechanische und physische Belastungen. Beim begehbaren Dachboden wird bei der Installation der Fußboden abgetragen und anschließend Spanplatten zur Abdeckung verlegt, die den Boden belastbar machen. Bei Unterkonstruktionen werden sie auf darauf geschraubt. Die höhere Qualität des Materials und der entsprechend größere Aufwand der Montage zeigen sich auch in den Kosten: Ab 50 € pro m² gibt es begehbare oberste Geschossdeckendämmungen.

Begehbarer Dachboden

Einblasdämmung

Als weitere, kostengünstige Lösung bietet sich Einblasdämmung an. Primär bei Altbauten wurden häufig Holzbalkendecken verbaut. In diesen Decken gibt es Hohlräume, die für das Einblasen von losem Dämmmaterial ideal geeignet sind. Auch hier schwankt der Preis mit dem verwendeten Dämmstoff. Eine Geschossdeckenisolierung mit Einblasdämmung kostet zwischen 30 und 80 € pro Quadratmeter.

Achtung: Einblasdämmung immer von Fachkräften montieren lassen. Nutzen Sie hierfür unseren Handwerkerservice – Dieser ist im Rahmen unserer Energieberatung kostenlos.

Dampfbremse oder Dampfsperre für Geschossdecken?

Wenn Sie vor der Entscheidung stehen, “Oberste Geschossdecke dämmen – Dampfsperre ja oder nein?”  ist es zur Beantwortung dieser Frage wichtig, auf den Aufbau von Geschossdeckendämmungen zu achten. Denn dieser erfolgt in Schichten. Hier liegt der eigentliche Unterschied zwischen begehbaren und nicht begehbaren Geschossdecken. Jede einzelne Bauschicht muss so abgestimmt werden, dass vor allem im Winter keine Kondensfeuchtigkeit entstehen kann. Mit einer sogenannten Dampfbremse (Dampfsperre) wird Schimmelbildung und Bauschäden vorgebeugt.

Damit die Dampfbremse absolut dicht ist, sollten Sie für die Montage Fachkräfte beauftragen. Auch die Notwendigkeit einer Dampfsperre sollte vorher bei einer Energieberatung festgestellt werden – bei Betondecken wird oft keine benötigt. Wenn der Dachboden unbegehbar ist, also nicht belastbar, kann die oberste Geschossdecke ohne Dampfbremse gedämmt werden, da Feuchtigkeit einfach weiter nach oben entweichen kann.

Wenn Sie die oberste Geschossdecke begehbar dämmen, wird auf dem Dämmstoff eine weitere, stabilere Schicht aus Laminat oder Holzplatten angebracht, die das Verdunsten von Kondenswasser erschwert. In diesem Fall ist die Folie zur Dampfsperre Pflicht.

Der Untergrund jeder Geschossdeckendämmung ist immer aus Beton oder Holz. Je nachdem, welche Nutzung des Dachbodens Sie planen, folgt die Dampfbremse. Darüber wird der gewählte Dämmstoff aufgebracht und eine begehbare Laminat- oder Holzplattenschicht verlegt.

Auswirkungen von Feuchtigkeit auf Holz- und Beton-Geschossdecken

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Die 3 Dämmverfahren für die oberste Geschossdecke

Dämmmatten

Dämmmatten, die oft aus Mineralwolle oder Glaswolle bestehen, sind eine einfache und effektive Lösung für die Dämmung der obersten Geschossdecke. Sie werden auf der Decke ausgerollt und bieten eine schnelle und einfache Möglichkeit, eine hohe Dämmwirkung zu erreichen.

Dämmplatten

Dämmplatten sind robust und bieten eine hohe Dämmleistung. Sie sind ideal für begehbare Geschossdecken, da sie eine stabile, belastbare Oberfläche schaffen. Dämmplatten können aus verschiedenen Materialien wie EPS (expandiertes Polystyrol), XPS (extrudiertes Polystyrol) oder PUR (Polyurethan) bestehen.

Einblasverfahren

Das Einblasverfahren eignet sich besonders für Decken, bei denen eine herkömmliche Verlegung von Matten oder Platten schwierig ist. Dabei wird Dämmmaterial wie Zellulose, Mineralwolle oder EPS-Perlen in die Hohlräume der Deckenkonstruktion eingeblasen. Dies gewährleistet eine lückenlose Dämmung auch in verwinkelten Bereichen.

Oberste Geschossdecke dämmen mit dem Einblasverfahren

Welche Materialien werden für die Geschossdämmung genutzt?

Bei der Wahl des Dämmmaterials sind die Kosten, die Umweltverträglichkeit der Stoffe und die Auswirkungen des Stoffs auf die eigene Gesundheit ausschlaggebend. Daher wird zur Dämmung der obersten Geschossdecke häufig Naturdämmstoff wie Holz- oder Naturfasern und Mineralwolle genutzt.

Oberste Geschossdecke dämmen: Holzfaser 

Aus Holzfasern können begehbare Dämmplatten hergestellt werden, die kostengünstig, umweltfreundlich und nicht gefährlich für die eigene Gesundheit sind. Holzfaserdämmplatten werden meistens im Wärmedämmverbundsystem (WDVS) verbaut, wodurch die Montage schnell und einfach ist. Der Begriff stammt aus der Fassadendämmung.

Oberste Geschossdecke dämmen: Styropor

Dämmung aus Styropor wird vorrangig in Neubauten genutzt, da die Zwischendecken aus Beton bestehen und eben sind. Wenn die oberste Geschossdecke nach der Styropor-Dämmung begehbar sein soll, muss eine zusätzliche Tragekonstruktion eingebaut werden. Styropor wird aus Erdöl hergestellt und ist damit nicht so umweltfreundlich wie Naturdämmung.

Oberste Geschossdecke dämmen: Mineralwolle

Mineralwolle ist der Überbegriff für Glas- oder Steinwolle, aus denen Dämmmatten gefertigt werden. Auch hier ist eine zusätzliche Tragekonstruktion notwendig, wenn der Dachboden nach der Dämmung belastbar sein soll. Mineralwolle ist umweltfreundlich, da sie einen hohen Anteil an Recyclingmaterialien besitzt. 

Oberste Geschossdecke dämmen: Naturdämmstoffe

Naturdämmstoffe sind besonders gesundheitsverträglich und durch die Nähe zum Wohnraum eine beliebte Wahl zur Dämmung der obersten Geschossdecke. Für Einblasdämmung werden oft Zelluloseflocken oder Seegras genutzt.

Wie viel cm stark muss die Dämmung für die oberste Geschossdecke sein?

Für Massivdecken wird eine Stärke zwischen 14 und 26 cm Dämmung empfohlen. Bei Holzbalkendecken und Einblasdämmung sollte mit 10 bis 22 cm Dämmung gerechnet werden. Welche Stärke für die Dämmung der obersten Geschossdecke letztlich genutzt wird, hängt vom ursprünglichen und dem angestrebten U-Wert ab. Generell gilt: je dicker die Dämmschicht, desto besser der Wärmeschutz.

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Wie hoch sind die Kosten für die Dämmung der obersten Geschossdecke?

Die Dämmung der obersten Geschossdecke lohnt sich dann, wenn der Dachboden nicht bewohnt wird und die Dachkonstruktion ungedämmt ist. Sie fällt mit 15 bis 50 € pro Quadratmeter deutlich günstiger aus als die Dämmung der Dachschrägen meisten Möglichkeiten zur Dachisolierung und ist darüber hinaus zeitsparender in der Montage.

Bei einem Einfamilienhaus sind mit durchschnittlich 4.000 € Gesamtkosten zu rechnen, bei einem Mehrfamilienhaus sind es je nach Gebäudegröße und Komplexität der Dämmung bis zu 65.000 €.

System Kosten pro m²
begehbar 50-100 €
nicht begehbar 25-75 €
Einblasdämmung bei Holzbalkendecke 30-80 €

Was wirkt sich auf die Kosten für die Dämmung der obersten Geschossdecke aus?

Überlegen Sie gleich zu Beginn, ob der Dachboden begehbar, also belastbar, sein soll. Als Stauraum ist ein Dachboden nur dann geeignet, wenn der Boden belastbar genug für schwere Gegenstände ist. 

Auch die Beschaffenheit der oberen Geschossdecke muss in die Planung einbezogen werden. Für Dämmplatten sollte der Untergrund möglichst eben sein.

Zuletzt ist die Wahl des Dämmmaterials ausschlaggebend. Bei der Wahl des Materials gibt es viel Auswahl und speziell bei der Geschossdeckendämmung einige Besonderheiten zu bedenken.

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Experten-Tipp: Auch das KfW (Kreditinstitut für Wiederaufbau) gewährt einen . Förderkredit mit 20 % Tilgungszuschuss

Voraussetzung für die Beantragung jeder Förderung für die Dämmung von Gebäuden ist die Beratung durch Energieeffizienz-Experten, durch die die Förderung beantragt und die durchgeführten Maßnahmen geprüft werden. Das GEG schreibt für Dämmlösungen für die letzte Geschossdecke bestimmte Stärken (Dicken) der Dämmung vor. Für die Förderung im Rahmen des BAFA-Programms muss ein U-Wert von 0,14 W/(m²K) eingehalten werden.

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Fazit: Vor- und Nachteile der Geschossdeckendämmung

Energiesparen trägt zum Klimaschutz bei und sorgt für größere Unabhängigkeit in der Energieversorgung. Die Wärmedämmung der obersten Geschossdecke ist dabei ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Vorteile Nachteile
relativ leichter Eingriff in die Gebäudehülle Dämmung muss relativ dick sein (bis 26 cm)
kostengünstig festgelegte Dämmwerte müssen erreicht werden: < 0,24 W/(m²K)
sehr effektiv
Schutz vor Hitze im Sommer
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Häufig gestellte Fragen

Welcher Handwerker dämmt die oberste Geschossdecke?

Für die Dämmung der obersten Geschossdecke eignen sich Dachdecker, Isolierer, Trockenbauer und allgemeine Bauunternehmer. Dachdecker sind ideal bei Dacharbeiten, Isolierer beherrschen Techniken wie Einblasdämmung, Trockenbauer montieren Dämmplatten, und Bauunternehmer koordinieren umfassende Renovierungen. Wählen Sie durch unseren Handwerkerservice erfahrene und regionale Fachleute für effiziente, normgerechte Ausführung.

Wie stark muss die Dämmung der obersten Geschossdecke sein?

Die optimale Dämmung hängt von örtlichen Gegebenheiten und Dämmstoffen ab. Hochleistungsdämmstoffe wie WLG 023 sind effizienter als Standardmaterialien wie Mineralwolle (WLG 035), die häufig in Einfamilienhäusern verwendet wird. Gesetzlich vorgeschrieben sind für einen U-Wert von 0,24 W/(m²K) Mindestdicken von 14 cm auf Betondecken und 10 cm auf Holzbalkendecken. Für einen U-Wert von 0,14 W/(m²K) sind Mindestdicken von 26 cm auf Betondecken und 22 cm auf Holzbalkendecken erforderlich.

Was kostet es, die oberste Geschossdecke zu dämmen?

Die Isolierung der obersten Geschossdecke ist besonders vorteilhaft, wenn der Dachboden ungenutzt bleibt und das Dach selbst nicht gedämmt ist. Diese Methode ist mit Kosten von 15 bis 50 € pro Quadratmeter wesentlich kosteneffizienter als die Dämmung der Dachschrägen und zudem schneller in der Installation.

Oberste Geschossdecke dämmen: Pflicht?

Eigentümer sind gesetzlich dazu verpflichtet, die oberste Geschossdecke zu dämmen. Seit 2016 sind alle zugänglichen obersten Geschossdecken zu dämmen, wenn der Mindestwärmeschutz nicht eingehalten werden kann – unabhängig davon, ob sie begehbar oder nicht begehbar sind. Eine Ausnahme von der Regel wird gemacht, wenn stattdessen das Dach an sich gedämmt ist. Die genauen Regulierungen zur Dämmung sind im Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgelegt. Beachten Sie auch, dass für Hausbesitzer eine Nachrüstpflicht besteht, wenn die Immobilie schon älter ist.

Was spart eine Geschossdeckendämmung?

Durch die relativ geringen Investitionskosten sind Dämmungen bereits in kurzer Zeit amortisiert. Durch die gesenkten Heizkosten können etwa 8 % der Heizenergie eingespart werden.

Auch im Sommer ist eine Geschossdeckendämmung lohnenswert, da die Dämmung auch in die andere Richtung vor starken Temperaturgefällen schützt. Wenn sich der Dachboden in den warmen Monaten aufheizt, verhindert eine richtig angebrachte Dämmung, dass der Wohnbereich sich erwärmt.