GeschossdeckendÀmmung

Seit 2016 mĂŒssen Hausbesitzer die oberste Geschossdecke ihrer Immobilie dĂ€mmen. Die Anforderungen dafĂŒr sowie die Ausnahmen sind im GebĂ€udeenergiegesetz (GEG) festgelegt. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn eine bessere DĂ€mmung des GebĂ€udes sorgt fĂŒr eine bessere Energieeffizienz des Hauses, die Ihre Heizkosten um 8–10 % senken kann. Mit Enter haben Sie alles unter einem Dach – von der Energieberatung ĂŒber regionale Handwerkerangebote bis hin zum Förderservice.

Das Thema kurz und kompakt

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GEG-Pflicht seit 2016: Die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn das Dachgeschoss unbeheizt bleibt. Der U-Wert darf maximal 0,24 W/(mÂČK) betragen – bei Nichteinhaltung drohen Sanktionsverfahren.

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Bis zu 40 % WĂ€rmeverluste reduzieren: Eine fachgerechte GeschossdeckendĂ€mmung verhindert massive Energieverluste ĂŒber das Dach und senkt Ihre Heizkosten um durchschnittlich 8–10 % pro Jahr.

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Drei bewĂ€hrte DĂ€mmverfahren: Je nach Nutzung stehen DĂ€mmmatten (25–75 € pro mÂČ), begehbare DĂ€mmplatten (50–100 € pro mÂČ) oder EinblasdĂ€mmung(30–80 € pro mÂČ) zur VerfĂŒgung.

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Dach oder oberste Geschossdecke dĂ€mmen – Was ist besser?

Ob es besser ist, das Dach oder den Dachboden zu dÀmmen, hÀngt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Art des GebÀudes, der Nutzung des Dachbodens und der klimatischen Bedingungen Ihrer Region.

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DÀmmung der Geschossdecke vs DachbodendÀmmung

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Die Nutzung des Dachbodens spielt eine entscheidende Rolle bei der Wahl der DÀmmmethode. Die DÀmmung der obersten Geschossdecke ist eine kosteneffektive Lösung, um WÀrmeverluste zu vermeiden, wenn der Dachboden nur als LagerflÀche genutzt wird. Bei Nutzung des Dachbodens als Wohnraum empfiehlt sich hingegen die DÀmmung der DachschrÀgen, um den Raum effektiv zu isolieren und die Energieeffizienz sowie den Komfort zu erhöhen.

Wenn Sie eine DachschrĂ€ge oder alle DachschrĂ€gen isolieren, schĂŒtzen Sie das gesamte Haus vor WĂ€rmeverlusten. Besonders in Regionen mit extremen Wetterbedingungen ist diese Art der DachdĂ€mmung wichtig. Eine DĂ€mmung der obersten Geschossdecke ist dann besonders effizient, wenn Sie die darunter liegenden Etagen heizen möchten. Diese Alternative ist zudem die kostengĂŒnstigere Variante. Die Kosten der DĂ€mmmaterialien und -arbeiten können je nach gewĂ€hlter DĂ€mmmethode variieren. In der Regel ist die DĂ€mmung der Geschossdecke weniger aufwendig und daher kostengĂŒnstiger als die komplette DĂ€mmung der DachschrĂ€gen.

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Oberste Geschossdecke wird von einem Fachmann gedÀmmt

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Sie mĂŒssen je nach Region, in der Sie leben, auf baurechtliche Vorschriften achten, welche die Art der DĂ€mmung beeinflussen können. Erst dann können Sie beispielsweise eine Entscheidung ĂŒber die DĂ€mmstoffe treffen. Außerdem mĂŒssen Sie auf den Zustand des Daches achten. Ist das Dach alt oder beschĂ€digt, ist eine Sanierung des Daches mit einer DachdĂ€mmung zu kombinieren. Wenn Sie das Dach bereits sanieren, können Sie im gleichen Zug auch ĂŒber eine Photovoltaikanlage nachdenken, um Ihr Haus noch umweltfreundlicher zu machen.

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Experten-Tipp: Möchten Sie den Dachboden in Zukunft als WohnflĂ€che nutzen, sollten Sie bereits dafĂŒr planen, anstatt zweimal zu investieren. Dann ist es sinnvoller, die DachschrĂ€gen trotz höherer Kosten zu dĂ€mmen.

Einfluss des Deckenaufbaus

Der Aufbau der Geschossdecke hat großen Einfluss auf die Auswahl der DĂ€mmmaterialien und die Methode der DĂ€mmung. Wichtig ist zu bestimmen, ob die Decke tragende Elemente enthĂ€lt, aus Beton oder Holz besteht und wie zugĂ€nglich sie ist. Diese Faktoren bestimmen, welche DĂ€mmmethoden möglich und effektiv sind.

Arten der GeschossdeckendÀmmung

Je nachdem, wie und ob der Dachboden nach der DĂ€mmung verwendet werden soll, gibt es verschiedene Arten der GeschossdeckendĂ€mmung. GrundsĂ€tzlich handelt es sich um eine kostengĂŒnstige Baumaßnahme, fĂŒr die kein GerĂŒst benötigt wird und bei der wenig LĂ€rm und Schmutz anfallen. Auch die Unterscheidung zwischen begehbarem und nicht begehbarem Dachboden macht preislich kaum etwas aus.

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Arten der GeschossdeckendÀmmung

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Muss der Dachboden zukĂŒnftig nicht begehbar sein, können Sie sich fĂŒr eine DĂ€mmung der Geschossdecke entscheiden, bei der DĂ€mmmatten oder DĂ€mmplatten offen verlegt werden. FĂŒr DĂ€mmplatten oder -matten muss der Boden eben und sauber sein, da direkt darauf die Dampfbremse verlegt wird. Nicht begehbare DĂ€mmmatten werden lose, mehrlagig und zueinander versetzt verlegt. Begehbare DĂ€mmplatten können im Verbundsystem nebeneinander ausgelegt werden. WĂ€rmebrĂŒcken sollten vermieden werden und entstehen, wenn DĂ€mmmaterial nicht versetzt gelegt wird.

Nicht begehbarer Dachboden

Muss der Dachboden zukĂŒnftig nicht begehbar sein, können Sie sich fĂŒr eine DĂ€mmung der Geschossdecke entscheiden, bei der DĂ€mmmatten oder DĂ€mmplatten offen verlegt werden. Nicht begehbare Dachstöcke sind unbeheizt und werden nicht mit zusĂ€tzlichem Gewicht belastet. Es können einfache DĂ€mmplatten oder -matten ausgelegt werden. FĂŒr DĂ€mmplatten oder -matten muss der Boden eben und sauber sein, da direkt darauf die Dampfbremse verlegt wird. Nicht begehbare DĂ€mmmatten werden lose, mehrlagig und zueinander versetzt verlegt. Der Preis ist von der Wahl des DĂ€mmstoffs abhĂ€ngig: Zwischen 25 und 75 € pro Quadratmeter kosten nicht begehbare GeschossdeckendĂ€mmungen im Durchschnitt.

Begehbarer Dachboden

Wenn Sie den Dachboden als Wohnraum nutzen möchten, mĂŒssen Sie den Dachstuhl aufwendiger ausbauen. Die Anforderungen an das DĂ€mmmaterial sind entsprechend höher. Je nach Unterkonstruktion entstehen verschiedene mechanische und physische Belastungen. Beim begehbaren Dachboden wird bei der Installation der Fußboden abgetragen und anschließend Spanplatten zur Abdeckung verlegt, die den Boden belastbar machen. Bei Unterkonstruktionen werden sie auf darauf geschraubt. Die höhere QualitĂ€t des Materials und der entsprechend grĂ¶ĂŸere Aufwand der Montage zeigen sich auch in den Kosten: Ab 50 € pro mÂČ gibt es begehbare oberste GeschossdeckendĂ€mmungen.

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Begehbarer Dachboden

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EinblasdÀmmung

Als weitere, kostengĂŒnstige Lösung bietet sich EinblasdĂ€mmung an. PrimĂ€r bei Altbauten wurden hĂ€ufig Holzbalkendecken verbaut. In diesen Decken gibt es HohlrĂ€ume, die fĂŒr das Einblasen von losem DĂ€mmmaterial ideal geeignet sind. Auch hier schwankt der Preis mit dem verwendeten DĂ€mmstoff. Eine Geschossdeckenisolierung mit EinblasdĂ€mmung kostet zwischen 30 und 80 € pro Quadratmeter.

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Dampfbremse oder Dampfsperre fĂŒr Geschossdecken als SchimmelprĂ€vention?

Wenn Sie vor der Entscheidung stehen, „Oberste Geschossdecke dĂ€mmen – Dampfsperre ja oder nein?“ ist es zur Beantwortung dieser Frage wichtig, auf den Aufbau von GeschossdeckendĂ€mmungen zu achten. Denn dieser erfolgt in Schichten. Hier liegt der eigentliche Unterschied zwischen begehbaren und nicht begehbaren Geschossdecken. Jede einzelne Bauschicht muss so abgestimmt werden, dass vor allem im Winter keine Kondensfeuchtigkeit entstehen kann. Mit einer sogenannten Dampfbremse (Dampfsperre) wird Schimmelbildung und BauschĂ€den vorgebeugt. Besonders kritisch sind WĂ€rmebrĂŒcken, die durch nicht versetzte Verlegung der DĂ€mmplatten oder unzureichende DĂ€mmstĂ€rken entstehen können.

Damit die Dampfbremse absolut dicht ist, sollten Sie fĂŒr die Montage FachkrĂ€fte beauftragen. Auch die Notwendigkeit einer Dampfsperre sollte vorher bei einer Energieberatung festgestellt werden – bei Betondecken wird oft keine benötigt. Wenn der Dachboden unbegehbar ist, also nicht belastbar, kann die oberste Geschossdecke ohne Dampfbremse gedĂ€mmt werden, da Feuchtigkeit einfach weiter nach oben entweichen kann.

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Auswirkungen von Feuchtigkeit auf Holz- und Beton-Geschossdecken

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Wenn Sie die oberste Geschossdecke begehbar dÀmmen, wird auf dem DÀmmstoff eine weitere, stabilere Schicht aus Laminat oder Holzplatten angebracht, die das Verdunsten von Kondenswasser erschwert. In diesem Fall ist die Folie zur Dampfsperre Pflicht.

Der Untergrund jeder GeschossdeckendĂ€mmung ist immer aus Beton oder Holz. Je nachdem, welche Nutzung des Dachbodens Sie planen, folgt die Dampfbremse. DarĂŒber wird der gewĂ€hlte DĂ€mmstoff aufgebracht und eine begehbare Laminat- oder Holzplattenschicht verlegt.

Die 3 DĂ€mmverfahren fĂŒr die oberste Geschossdecke

FĂŒr die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke stehen drei bewĂ€hrte Verfahren zur VerfĂŒgung, die je nach baulichen Gegebenheiten und Anforderungen zum Einsatz kommen:

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Verfahren Material Anwendung Vorteile Besonderheiten
DĂ€mmmatten Mineralwolle oder Glaswolle Werden auf der Decke ausgerollt Einfache und schnelle Verlegung, hohe DĂ€mmwirkung Ideal fĂŒr gleichmĂ€ĂŸige FlĂ€chen, kostengĂŒnstige Lösung
DĂ€mmplatten EPS, XPS oder PUR FĂŒr begehbare Geschossdecken Robust, hohe DĂ€mmleistung, stabile belastbare OberflĂ€che Perfekt fĂŒr begehbare Dachböden, verschiedene Materialien verfĂŒgbar
Einblasverfahren Zellulose, Mineralwolle oder EPS-Perlen In HohlrĂ€ume der Deckenkonstruktion LĂŒckenlose DĂ€mmung auch in verwinkelten Bereichen Besonders geeignet, wenn herkömmliche Verlegung schwierig ist

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Oberste Geschossdecke dÀmmen mit dem Einblasverfahren

Welche Materialien werden fĂŒr die GeschossdĂ€mmung genutzt?

Bei der Wahl des DÀmmmaterials sind die Kosten, die UmweltvertrÀglichkeit der Stoffe und die Auswirkungen des Stoffs auf die eigene Gesundheit ausschlaggebend. Daher wird zur DÀmmung der obersten Geschossdecke hÀufig NaturdÀmmstoff wie Holz- oder Naturfasern und Mineralwolle genutzt.

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Material Eigenschaften Anwendung Vorteile Nachteile
Holzfaser KostengĂŒnstig, umweltfreundlich, gesundheitsvertrĂ€glich Begehbare DĂ€mmplatten im WDVS Schnelle und einfache Montage, natĂŒrlicher Rohstoff Höhere Kosten bei Premium-Varianten
Styropor Aus Erdöl hergestellt, fĂŒr Neubauten geeignet Vorrangig bei ebenen Betondecken Gute DĂ€mmwirkung, leicht zu verarbeiten Nicht umweltfreundlich, zusĂ€tzliche Tragekonstruktion bei begehbaren Böden nötig
Mineralwolle Glas- oder Steinwolle, hoher Recyclinganteil DĂ€mmmatten fĂŒr verschiedene Anwendungen Umweltfreundlich durch Recyclingmaterialien, gute DĂ€mmwirkung ZusĂ€tzliche Tragekonstruktion bei begehbaren Böden erforderlich
NaturdĂ€mmstoffe Zelluloseflocken, Seegras Besonders fĂŒr EinblasdĂ€mmung GesundheitsvertrĂ€glich, ideal fĂŒr WohnraumnĂ€he Begrenzte VerfĂŒgbarkeit, teilweise höhere Kosten

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Wie viel cm stark muss die DĂ€mmung fĂŒr die oberste Geschossdecke sein?

FĂŒr Massivdecken wird eine StĂ€rke zwischen 14 und 26 cm DĂ€mmung empfohlen. Bei Holzbalkendecken und EinblasdĂ€mmung sollte mit 10 bis 22 cm DĂ€mmung gerechnet werden. Welche StĂ€rke fĂŒr die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke letztlich genutzt wird, hĂ€ngt vom ursprĂŒnglichen und dem angestrebten U-Wert ab. Generell gilt: je dicker die DĂ€mmschicht, desto besser der WĂ€rmeschutz.

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Wie hoch sind die Kosten fĂŒr die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke?

Die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke lohnt sich dann, wenn der Dachboden nicht bewohnt wird und die Dachkonstruktion ungedĂ€mmt ist. Sie fĂ€llt mit 15 bis 50 € pro Quadratmeter deutlich gĂŒnstiger aus als die DĂ€mmung der DachschrĂ€gen meisten Möglichkeiten zur Dachisolierung und ist darĂŒber hinaus zeitsparender in der Montage.

Bei einem Einfamilienhaus sind mit durchschnittlich 4.000 € Gesamtkosten zu rechnen, bei einem Mehrfamilienhaus sind es je nach GebĂ€udegrĂ¶ĂŸe und KomplexitĂ€t der DĂ€mmung bis zu 65.000 €.

System Kosten pro mÂČ
begehbar 50-100 €
nicht begehbar 25-75 €
EinblasdĂ€mmung bei Holzbalkendecke 30-80 €

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Was wirkt sich auf die Kosten fĂŒr die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke aus?

Überlegen Sie gleich zu Beginn, ob der Dachboden begehbar, also belastbar, sein soll. Als Stauraum ist ein Dachboden nur dann geeignet, wenn der Boden belastbar genug fĂŒr schwere GegenstĂ€nde ist. 

Auch die Beschaffenheit der oberen Geschossdecke muss in die Planung einbezogen werden. FĂŒr DĂ€mmplatten sollte der Untergrund möglichst eben sein.

Zuletzt ist die Wahl des DÀmmmaterials ausschlaggebend. Bei der Wahl des Materials gibt es viel Auswahl und speziell bei der GeschossdeckendÀmmung einige Besonderheiten zu bedenken.

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Voraussetzung fĂŒr die Beantragung jeder Förderung fĂŒr die DĂ€mmung von GebĂ€uden ist die Beratung durch Energieeffizienz-Experten, durch die die Förderung beantragt und die durchgefĂŒhrten Maßnahmen geprĂŒft werden. Das GEG schreibt fĂŒr DĂ€mmlösungen fĂŒr die letzte Geschossdecke bestimmte StĂ€rken (Dicken) der DĂ€mmung vor. FĂŒr die Förderung im Rahmen des BAFA-Programms muss ein U-Wert von 0,14 W/(mÂČK) eingehalten werden.

Fördervoraussetzungen GeschossdeckendÀmmung

Voraussetzung fĂŒr die Beantragung jeder Förderung fĂŒr die DĂ€mmung von GebĂ€uden ist die Beratung durch Energieeffizienz-Experten, durch die die Förderung beantragt und die durchgefĂŒhrten Maßnahmen geprĂŒft werden. Das GEG schreibt fĂŒr DĂ€mmlösungen fĂŒr die letzte Geschossdecke bestimmte StĂ€rken (Dicken) der DĂ€mmung vor. FĂŒr die Förderung im Rahmen des BAFA-Programms muss ein U-Wert von 0,14 W/(mÂČK) eingehalten werden.

Fazit: Vor- und Nachteile der GeschossdeckendÀmmung

Energiesparen trĂ€gt zum Klimaschutz bei und sorgt fĂŒr grĂ¶ĂŸere UnabhĂ€ngigkeit in der Energieversorgung. Die WĂ€rmedĂ€mmung der obersten Geschossdecke ist dabei ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Vorteile Nachteile
relativ leichter Eingriff in die GebĂ€udehĂŒlle DĂ€mmung muss relativ dick sein (bis 26 cm)
kostengĂŒnstig festgelegte DĂ€mmwerte mĂŒssen erreicht werden: < 0,24 W/(mÂČK)
sehr effektiv
Schutz vor Hitze im Sommer
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HĂ€ufig gestellte Fragen

Welcher Handwerker dÀmmt die oberste Geschossdecke?

FĂŒr die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke eignen sich Dachdecker, Isolierer, Trockenbauer und allgemeine Bauunternehmer. Dachdecker sind ideal bei Dacharbeiten, Isolierer beherrschen Techniken wie EinblasdĂ€mmung, Trockenbauer montieren DĂ€mmplatten, und Bauunternehmer koordinieren umfassende Renovierungen. WĂ€hlen Sie durch unseren Handwerkerservice erfahrene und regionale Fachleute fĂŒr effiziente, normgerechte AusfĂŒhrung.

Wie stark muss die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke sein?

Die optimale DĂ€mmung hĂ€ngt von örtlichen Gegebenheiten und DĂ€mmstoffen ab. HochleistungsdĂ€mmstoffe wie WLG 023 sind effizienter als Standardmaterialien wie Mineralwolle (WLG 035), die hĂ€ufig in EinfamilienhĂ€usern verwendet wird. Gesetzlich vorgeschrieben sind fĂŒr einen U-Wert von 0,24 W/(mÂČK) Mindestdicken von 14 cm auf Betondecken und 10 cm auf Holzbalkendecken. FĂŒr einen U-Wert von 0,14 W/(mÂČK) sind Mindestdicken von 26 cm auf Betondecken und 22 cm auf Holzbalkendecken erforderlich.

Was kostet es, die oberste Geschossdecke zu dÀmmen?

Die Isolierung der obersten Geschossdecke ist besonders vorteilhaft, wenn der Dachboden ungenutzt bleibt und das Dach selbst nicht gedĂ€mmt ist. Diese Methode ist mit Kosten von 15 bis 50 € pro Quadratmeter wesentlich kosteneffizienter als die DĂ€mmung der DachschrĂ€gen und zudem schneller in der Installation.

Obere Geschossdecke dĂ€mmen – gibt es eine Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung?

Die Antwort lautet: Ja, die DĂ€mmung erfolgt systematisch. ZunĂ€chst wird der Dachboden als Lagerraum oder Wohnraum bewertet, dann das passende Material gewĂ€hlt und schließlich fachgerecht verlegt. Eine detaillierte Übersicht der Arbeitsschritte sowie weitere wichtige Informationen sollten immer von FachkrĂ€ften bereitgestellt werden, da jedes GebĂ€ude individuelle Anforderungen hat.

Oberste Geschossdecke dÀmmen: Pflicht?

EigentĂŒmer sind gesetzlich dazu verpflichtet, die oberste Geschossdecke zu dĂ€mmen. Seit 2016 sind alle zugĂ€nglichen obersten Geschossdecken zu dĂ€mmen, wenn der MindestwĂ€rmeschutz nicht eingehalten werden kann – unabhĂ€ngig davon, ob sie begehbar oder nicht begehbar sind. Eine Ausnahme von der Regel wird gemacht, wenn stattdessen das Dach an sich gedĂ€mmt ist. Die genauen Regulierungen zur DĂ€mmung sind im GebĂ€udeenergiegesetz (GEG) festgelegt. Beachten Sie auch, dass fĂŒr Hausbesitzer eine NachrĂŒstpflicht besteht, wenn die Immobilie schon Ă€lter ist.

Was spart eine GeschossdeckendÀmmung beim Energieverbrauch?

Durch die relativ geringen Investitionskosten sind DĂ€mmungen bereits in kurzer Zeit amortisiert. Durch die gesenkten Heizkosten können etwa 8–10 % der Heizenergie eingespart werden. Die Leistung einer guten DĂ€mmung zeigt sich sowohl in WohngebĂ€uden als auch gewerblich genutzten Immobilien durch deutlich reduzierten Energie-Bedarf. Die richtige DĂ€mmdicke wirkt sich positiv auf den Geldbeutel aus, da langfristig erhebliche Heizkosten eingespart werden. Auch im Sommer ist eine GeschossdeckendĂ€mmung lohnenswert, da die DĂ€mmung auch in die andere Richtung vor starken TemperaturgefĂ€llen schĂŒtzt. Wenn sich der Dachboden in den warmen Monaten aufheizt, verhindert eine richtig angebrachte DĂ€mmung, dass der Wohnbereich sich erwĂ€rmt.