EinblasdĂ€mmung: Einfach und gĂŒnstig dĂ€mmen

Eine EinblasdĂ€mmung ist eine der schnellsten und kostengĂŒnstigsten Maßnahmen, um WĂ€rmeverluste im Altbau zu reduzieren – oft ist die Umsetzung an einem einzigen Tag erledigt. Als Deutschlands grĂ¶ĂŸter Energieberater analysieren wir Ihr GebĂ€ude ganzheitlich und zeigen Ihnen, welche DĂ€mmmaßnahmen sich fĂŒr Ihr Haus wirklich lohnen und welche Fördermittel Sie nutzen können. Jetzt kostenlose digitale Beratung anfragen

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    Heiße Sommertage und klirrend kalte WinternĂ€chte – gerade im Altbau bekommen Bewohner die Außentemperaturen auch in den eigenen vier WĂ€nden zu spĂŒren. Dabei lĂ€sst sich leicht Abhilfe schaffen: Die sogenannte EinblasdĂ€mmung ist eine preisgĂŒnstige und effektive Methode, um die WĂ€rmeverluste in Ihrem GebĂ€ude zu reduzieren. Dabei werden DĂ€mmstoffe verwendet, die die HohlrĂ€ume in Mauerwerken oder ungedĂ€mmten Decken fĂŒllen. In diesem Beitrag erfahren Sie, fĂŒr welche GebĂ€ude sich die EinblasdĂ€mmung eignet, wie sie durchgefĂŒhrt wird und welche Fördermöglichkeiten es gibt.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Effizienz: EinblasdÀmmungen verbessern die WÀrmedÀmmung erheblich und tragen dazu bei, Heizkosten um bis zu 50 % zu reduzieren.

    Checkmark

    AnpassungsfĂ€higkeit: Sie eignet sich hervorragend fĂŒr verschiedenste GebĂ€udetypen, insbesondere fĂŒr Altbauten mit schwer zugĂ€nglichen HohlrĂ€umen.

    Checkmark

    Kosten: Die Kosten einer EinblasdĂ€mmung sind im Vergleich zu anderen DĂ€mmmethoden relativ gering, besonders wenn man die möglichen Energieeinsparungen berĂŒcksichtigt.

    Checkmark

    UnterstĂŒtzung durch Enter: Als Deutschlands grĂ¶ĂŸter Energieberater analysiert Enter Ihre Immobilie ganzheitlich und berĂ€t Sie zur optimalen DĂ€mmstrategie – inklusive Fördermittelberatung. Mit ĂŒber 37.000 erfolgreichen Projekten und einer Kundenzufriedenheit von 4,8 von 5 Sternen begleiten wir Sie von der ersten kostenlose digitalen Beratung bis zur fertigen Umsetzung.

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    Was genau versteht man unter EinblasdÀmmung?

    Die EinblasdĂ€mmung – auch KerndĂ€mmung oder HohlraumdĂ€mmung genannt – beschreibt eine DĂ€mmart, bei der lose DĂ€mmstoffe mithilfe einer Einblasmaschine in einen Hohlraum geblasen werden. Dabei kommen unterschiedliche DĂ€mmstoffe zum Einsatz wie Zellulose, EPS-Granulat oder Mineralwolle, die in vorhandene Hohlraumstrukturen von GebĂ€uden eingebracht werden. Dies geschieht mittels spezieller Einblasmaschinen, die die DĂ€mmstoffe durch kleine Öffnungen in die HohlrĂ€ume einblasen.

    Die Technik eignet sich besonders fĂŒr die NachrĂŒstung von Ă€lteren GebĂ€uden, bei denen andere DĂ€mmmethoden aufgrund von baulichen EinschrĂ€nkungen nicht praktikabel oder zu kostspielig wĂ€ren. Die EinblasdĂ€mmung kann an verschiedenen Stellen des GebĂ€udes im Nachhinein angewendet werden, darunter:

    • Zwischenwandbereiche
    • Dachböden
    • DachflĂ€chen
    • Geschossdecken
    • HohlraumwĂ€nde

    Die Voraussetzung fĂŒr die EinblasdĂ€mmung ist ein zweischaliges Mauerwerk mit einem Hohlraum von mindestens 3,5 cm. Überall dort, wo ein ausreichender Zwischenraum zur VerfĂŒgung steht und die Materialien fĂŒr eine solche DĂ€mmung geeignet sind, kann diese AusfĂŒhrung der KerndĂ€mmung zum Einsatz kommen. Das gilt fĂŒr Fassaden mit entsprechendem Mauerwerk sowie DĂ€cher und Keller. In einem Neubau ist eine EinblasdĂ€mmung in der Regel nicht sinnvoll, da feste DĂ€mmstoffe meist effektiver sind, um Energie zu sparen und sowohl KĂ€lte als auch WĂ€rme aus den eigenen vier WĂ€nden fernzuhalten. Dieser WĂ€rmeschutz wird bereits beim Bau neuer HĂ€user bedacht und installiert.

    Darstellung der unterschiedlichen Methoden der KerndÀmmung bei Neu- und Altbau

    Wie lÀuft eine EinblasdÀmmung mit Enter ab?

    Das Vorgehen beim Einbringen einer EinblasdĂ€mmung hĂ€ngt maßgeblich von den Gegebenheiten Ihrer Immobilie ab. Ist zum Beispiel bereits ein breiter Hohlraum fĂŒr eine ausreichende DĂ€mmschicht vorhanden, so kann direkt mit der HohlraumdĂ€mmung begonnen werden. Besitzt die Fassade oder auch die Kellerdecke eine ausreichende Luftschicht im Hohlraum, kommt eine sogenannte Kern-EinblasdĂ€mmung zum Einsatz.

    Eine nicht begehbare Geschossdecke kann zum Beispiel mit einer losen SchĂŒttung gedĂ€mmt werden. Muss in der Decke dagegen ein Hohlraum kreiert werden, geschieht das hĂ€ufig mithilfe von Hartfaserplatten. Eine DachschrĂ€ge eignet sich ebenso fĂŒr Hartfaserplatten oder fĂŒr den Einsatz von DĂ€mmsĂ€cken. Muss fĂŒr die EinblasdĂ€mmung in der Kellerdecke ein Hohlraum nachtrĂ€glich erzeugt werden, findet das meist ĂŒber eine Balkenkonstruktion statt, die genĂŒgend Platz fĂŒr eine ausreichende DĂ€mmung bietet. Alternativ können an dieser Stelle jedoch auch DĂ€mmplatten angebracht werden, was in manchen FĂ€llen den geringeren Aufwand darstellt und die gleiche QualitĂ€t bietet.

    Bei guter Vorbereitung kann die DĂ€mmung hĂ€ufig an nur einem Tag abgeschlossen werden. Der Einsatz von einem GerĂŒst ist bis zu einer gewissen Höhe ebenfalls nicht notwendig. Die schnelle und problemlose Abwicklung macht die EinblasdĂ€mmung fĂŒr HauseigentĂŒmer besonders attraktiv. In unserer kostenlosen digitalen Beratung analysieren wir Ihre Immobilie und helfen Ihnen, die beste Lösung fĂŒr Ihre Sanierung zu finden.

    EinblasdÀmmung beim zweischaligen Mauerwerk

    Zweischaliges Mauerwerk, das hĂ€ufig in Altbauten zu finden ist, bietet ideale Voraussetzungen fĂŒr die EinblasdĂ€mmung. Zwischen den beiden Mauerschalen entsteht ein Hohlraum, der oft ungenutzt bleibt, aber ein großes Potenzial fĂŒr WĂ€rmedĂ€mmverbesserungen bietet.

    1. Inspektion und Analyse: ZunĂ€chst wird das vorhandene Mauerwerk grĂŒndlich untersucht. Hierbei werden die energetischen Bedingungen Ihrer Immobilie analysiert und festgestellt, ob und in welchem Umfang eine EinblasdĂ€mmung sinnvoll ist. Dies umfasst in der Regel das Bohren kleiner Zugangslöcher und Testbohrungen, um zu prĂŒfen, ob eine durchgehende Luftschicht vorhanden ist.
    2. Auswahl des Materials: Basierend auf den spezifischen Anforderungen des GebĂ€udes wird das am besten geeignete DĂ€mmmaterial ausgewĂ€hlt. DĂ€mmstoffe wie Zellulose, Glaswolle oder Steinwolle sind hierbei beliebt wegen ihrer FĂ€higkeit, sich an unregelmĂ€ĂŸige HohlrĂ€ume anzupassen und eine nahtlose DĂ€mmschicht zu bilden.
    3. Vorbereitung der Einblasöffnungen: ZunĂ€chst werden in die Außenwand prĂ€zise Öffnungen gebohrt, durch die der DĂ€mmstoff eingebracht wird. Diese Öffnungen werden sorgfĂ€ltig geplant, um die strukturelle IntegritĂ€t der Wand zu erhalten und eine optimale DĂ€mmverteilung zu gewĂ€hrleisten.
    4. Einblasen des DĂ€mmmaterials: Der DĂ€mmstoff wird mittels einer mobilen Einblasmaschine eingebracht. Diese Technik sorgt fĂŒr eine lĂŒckenlose VerfĂŒllung des Hohlraums und vermeidet WĂ€rmebrĂŒcken, die durch ungedĂ€mmte Hohlstellen entstehen könnten.
    5. Abschluss und QualitĂ€tskontrolle: Nachdem der Einblasvorgang abgeschlossen ist, werden die Bohrlöcher professionell versiegelt und die Fassade wird in ihren ursprĂŒnglichen Zustand zurĂŒckversetzt.
    Grafische Darstellung des Vorgehens bei der EinblasdÀmmung

    EinblasdÀmmung im Holzrahmenbau

    Eine effektive Methode zur DĂ€mmung von HolzrahmenbauwĂ€nden ist die Verwendung von mineralischen EinblasdĂ€mmstoffen. Dieses Material wird trocken in die Gefache der Holzrahmenbauwand eingeblasen und passt sich optimal deren GrĂ¶ĂŸe an. Mineralische EinblasdĂ€mmstoffe sind nicht brennbar und verbessern somit neben der WĂ€rmeisolation auch noch den Brandschutz. Aufgrund der besonderen Voraussetzungen beim Holzrahmenbau lĂ€uft der Prozess der EinblasdĂ€mmung etwas anders ab:

    1. Evaluierung der Struktur: Zuerst wird die Holzrahmenkonstruktion genau untersucht, um die besten Einblaspunkte und die erforderliche DĂ€mmstoffmenge zu bestimmen.
    2. Auswahl des DĂ€mmmaterials: FĂŒr den Holzrahmenbau sind besonders flexible und anpassungsfĂ€hige Materialien wie Zellulose oder Holzfaser ideal, da sie sich perfekt in die ZwischenrĂ€ume einfĂŒgen und eine dichte DĂ€mmung ohne LĂŒcken ermöglichen.
    3. Vorbereitung der Einblaspunkte: An strategisch wichtigen Stellen werden kleine Öffnungen in die Rahmenkonstruktion gebohrt, durch die das DĂ€mmmaterial eingeblasen wird.
    4. Einblasen des DĂ€mmmaterials: Unter Verwendung spezieller EinblasgerĂ€te wird das ausgewĂ€hlte DĂ€mmmaterial in die HohlrĂ€ume eingebracht. Die Technik erlaubt eine gleichmĂ€ĂŸige Verteilung des Materials, was entscheidend fĂŒr die DĂ€mmleistung ist.
    5. Abschlussarbeiten und QualitĂ€tskontrolle: Nach dem Einblasen der DĂ€mmung werden die Einblaspunkte fachgerecht versiegelt. Bei der Endabnahme wird eine grĂŒndliche Kontrolle durchgefĂŒhrt, um sicherzustellen, dass die Isolierung korrekt installiert wurde und keine Bereiche ungedĂ€mmt geblieben sind.
    Nahaufnahme einer EinblasdÀmmung beim Holzrahmenbau

    DÀcher nachtrÀglich dÀmmen durch die EinblasdÀmmung

    Die nachtrĂ€gliche DĂ€mmung von DĂ€chern mittels Einblasverfahren ist eine effiziente Methode, um die Energieeffizienz alter HĂ€user zu steigern. Beim Zugang zu den DachhohlrĂ€umen fĂŒr die EinblasdĂ€mmung wird grundsĂ€tzlich darauf geachtet, den Eingriff so minimal wie möglich zu halten. Ist ein Spitzboden vorhanden, bieten sich von hier aus gute Möglichkeiten, die DachschrĂ€gen zu dĂ€mmen, da die Sparrenfelder einfach von oben her zugĂ€nglich sind.

    In FĂ€llen, wo kein Spitzboden vorhanden ist, oder bei speziellen Dachkonstruktionen wie einem Walmdach, mĂŒssen bestimmte Bereiche des Daches separat erschlossen werden. Dies betrifft insbesondere die Eckfelder und die Bereiche unter den Dachfenstern, die von einem Spitzboden aus nicht zugĂ€nglich sind, sowie die Abseiten. Die Abseiten sind dreieckige HohlrĂ€ume im Traufbereich des Daches, die außen schrĂ€g verlaufen, wĂ€hrend innen eine senkrechte Drempelwand besteht. Der Zugang zu diesen speziellen Dachbereichen erfolgt hĂ€ufig einfacher von außen.

    DurchfĂŒhrung einer EinblasdĂ€mmung auf dem Dachboden

    Das Einbringen von DĂ€mmstoffen durch das Einblasverfahren kann bei DĂ€chern auf drei verschiedene Weisen erfolgen:

    • ErgĂ€nzung bestehender DĂ€mmung: Wenn bereits DĂ€mmmaterial zwischen den Sparren liegt, kann dies durch EinblasdĂ€mmung ergĂ€nzt werden, um die DĂ€mmleistung zu verbessern, einschließlich der Winddichtheit und des sommerlichen WĂ€rmeschutzes.
    • Fehlende Unterspannbahn: Bei fehlender Unterspannbahn kann diese nachtrĂ€glich, stĂŒckweise eingefĂŒgt werden. Sie wird dann gegen die Dachziegel gedrĂŒckt, um morgendliche Tauwasserbildung sowie das Eindringen von Flugschnee und Treibregen zu verhindern.
    • Direktes Einblasen gegen Dachziegel: Unter bestimmten UmstĂ€nden und bei sehr genau passenden Dachziegeln kann die EinblasdĂ€mmung direkt gegen die Ziegel erfolgen. Diese Methode erfordert eine steile Dachneigung und darf nicht in zu stark beschatteten Bereichen angewandt werden.

    Tipp: Eignet sich Ihr Dach nicht fĂŒr das EinblasdĂ€mmverfahren, könnte eine ZwischensparrendĂ€mmung die passende Lösung sein. Eine effiziente DĂ€mmung hĂ€lt im Winter die WĂ€rme im Haus und im Sommer die Hitze draußen.

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    Welche DĂ€mmstoffe stehen zur Auswahl?

    Bei der EinblasdĂ€mmung kommen verschiedene Materialien zum Einsatz, die jeweils spezifische Eigenschaften aufweisen und fĂŒr unterschiedliche Anwendungsgebiete geeignet sind. Welchen EinblasdĂ€mmstoff Sie fĂŒr Ihr Projekt wĂ€hlen, hĂ€ngt von den Gegebenheiten Ihrer Immobilie, Ihrem Mauerwerk und Ihren persönlichen PrĂ€ferenzen ab.

    Zellulose

    Aus recyceltem Papier hergestellt, bietet Zellulose eine ökologische DĂ€mmoption fĂŒr die HohlraumdĂ€mmung. Sie ist besonders effektiv in der Schall- und WĂ€rmedĂ€mmung und kann durch ihre FlexibilitĂ€t leicht in HohlrĂ€ume eingeblasen werden.

    Zwei HĂ€nde halten Zellulose fĂŒr die EinblasdĂ€mmung

    Glaswolle und Steinwolle

    Diese Mineralwollearten sind wegen ihrer FeuerbestĂ€ndigkeit und SchalldĂ€mmung beliebt. Sie eignen sich gut fĂŒr HohlrĂ€ume in WĂ€nden und Decken und tragen zur Verbesserung des Brandschutzes bei. Im Neubau werden Mineralwollen meist als Matten verarbeitet.

    Eine Rolle Mineralwolle liegt auf dem Fußboden.

    EPS-Granulat

    Expandiertes Polystyrol (EPS) ist ein leichtes, effizientes Material fĂŒr die WĂ€rmedĂ€mmung, das besonders in Bereichen mit geringer Belastung verwendet wird. Es eignet sich gut fĂŒr die DĂ€mmung von Decken und leichten TrennwĂ€nden und bildet aufgrund seiner RieselfĂ€higkeit keine Luftnester. Ob Sie sich bei der EinblasdĂ€mmung fĂŒr EPS-Granulat oder Mineralwolle entscheiden, ist am Ende eine Kostenfrage. Die Verarbeitung von EPS-Granulat bietet deutlich mehr Vorteile, hat aber auch entsprechend hohe Anschaffungskosten.

    Eine Hand hĂ€lt weißes EPS-Granulat, das zur EinblasdĂ€mmung benutzt wird.

    Holzfaser

    Dieses Material wird hĂ€ufig fĂŒr ökologische DĂ€mmlösungen verwendet. Holzfaser bietet als EinblasdĂ€mmung eine gute WĂ€rmedĂ€mmung und ist dampfdurchlĂ€ssig, was zur Regulierung des Raumklimas beitrĂ€gt. BerĂŒcksichtigen Sie bei der Verarbeitung von Holzfaser allerdings den Brandschutz in Ihrem Haus.

    Eine Hand hÀlt Holzfaser, die zur EinblasdÀmmung benutzt wird.

    Die Vor- und Nachteile einer EinblasdÀmmung

    Vorteile Nachteile
    Sehr gute WÀrme- und SchalldÀmmung Nicht so effizient wie andere, preisintensivere DÀmmmethoden
    PreisgĂŒnstiger als andere DĂ€mmmethoden Nicht ĂŒberall anwendbar
    Schnell und leicht umzusetzen Schadensbehebung kann aufwendig ausfallen
    Generelle Optik bleibt erhalten Möglichkeit der Kondensation der Luftfeuchtigkeit
    Verbesserung des Brandschutzes Muss meist von Fachpersonal durchgefĂŒhrt werden
    Hervorragendes Preis-Leistungs-VerhÀltnis

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    EinblasdĂ€mmung: Die beste DĂ€mmung fĂŒr die Altbausanierung

    Die EinblasdĂ€mmung ist fĂŒr den Altbau die beste Möglichkeit zur Sanierung. Besonders attraktiv an dieser Lösung ist fĂŒr Hausbesitzer der gĂŒnstige Preis. Hier gibt es zwar – abhĂ€ngig vom gewĂ€hlten Material — preisliche Unterschiede, jedoch liegen die Kosten einer HohlraumdĂ€mmung weit unter denen der Alternativen. FĂŒr Ă€hnlich effektive DĂ€mmmethoden mĂŒssen Hausbesitzer einen bis zu zehnfachen Preis veranschlagen, wobei die tatsĂ€chlichen Kosten von den Maßnahmen und Materialien abhĂ€ngen. Nebenbei ist die EinblasdĂ€mmung ohne großen Aufwand bei zweischaligem Mauerwerk installiert, sodass die Sanierung schnell durchgefĂŒhrt werden kann.

    Wenn ein ausreichend großer Hohlraum bereits vorhanden ist, kann der DĂ€mmstoff sogar direkt eingeblasen werden. Auch fĂŒr die Erschaffung des passenden Raums hĂ€lt sich der Aufwand im Vergleich zu anderen Methoden in Grenzen. Gleichzeitig werden außerdem die SchalldĂ€mmung und der Brandschutz verbessert. Da die EinblasdĂ€mmung einzig auf einen Hohlraum angewandt wird, der von außen nicht sichtbar ist, entsteht ein weiterer großer Vorteil fĂŒr Altbaubesitzer – die Optik des GebĂ€udes bleibt erhalten. NatĂŒrlich hat die EinblasdĂ€mmung auch verschiedene Nachteile wie etwa ihre Effizienz, doch in den meisten FĂ€llen ĂŒberwiegt das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis dieses DĂ€mmverfahrens gegenĂŒber den teuren Alternativen.

    Grafische Darstellung der Vorteile einer nachtrÀglichen DÀmmung vom Altbau

    So viel kostet die EinblasdÀmmung

    Im Gegensatz zu anderen DĂ€mmarten, die fĂŒr die Sanierung eines Altbaus infrage kommen, fallen die EinblasdĂ€mmungskosten wesentlich geringer aus. Je nachdem, welches Material gewĂ€hlt wird, können Hausbesitzer die DĂ€mmstoffe bereits sehr gĂŒnstig erhalten. In der Regel liegen die Kosten zwischen 2.000 € und 5.000 €. Enter – Deutschlands grĂ¶ĂŸter Energieberater – unterstĂŒtzt Sie mit einer kostenlosen digitalen Beratung dabei, die optimale DĂ€mmstrategie fĂŒr Ihr GebĂ€ude zu finden und die maximal mögliche Förderung zu sichern. Die folgenden Punkte werden bei der Kalkulation berĂŒcksichtigt:

    • GrĂ¶ĂŸe des GebĂ€udes: Die GesamtflĂ€che, die gedĂ€mmt werden muss, spielt eine wesentliche Rolle bei der Bestimmung der Kosten. GrĂ¶ĂŸere FlĂ€chen fĂŒhren in der Regel zu höheren Gesamtkosten, bieten jedoch auch höhere Einsparpotenziale bei den Energiekosten.
    • ZugĂ€nglichkeit und Zustand des Objekts: Schwierige ZugĂ€nglichkeit oder notwendige Vorarbeiten zur Vorbereitung der DĂ€mmbereiche können zusĂ€tzliche Kosten verursachen.
    • Art des DĂ€mmmaterials: Unterschiedliche Materialien haben verschiedene Preise. Zellulose ist oft kostengĂŒnstiger als mineralische DĂ€mmstoffe wie Glas- oder Steinwolle.
    • Regionale Faktoren: Arbeitskosten und Logistik können je nach Standort des Projekts variieren.

    FĂŒr eine EinblasdĂ€mmung variieren die Kosten ĂŒblicherweise zwischen 20 und 60 € pro Quadratmeter. Diese SchĂ€tzung beinhaltet Material, Arbeitskosten und alle notwendigen Nebenarbeiten. Bei umfangreicheren Projekten oder schwierigen Bedingungen können die Kosten höher ausfallen. Es ist wichtig zu beachten, dass die anfĂ€nglichen Investitionskosten durch die erheblichen Einsparungen bei den Energiekosten oft schnell amortisiert werden können. Der Enter DĂ€mmkostenrechner hilft Ihnen ebenfalls beim EinschĂ€tzen der zu erwartenden Kosten:

    Enter DĂ€mmkostenrechner
    Schritt 1 von 4
    DĂ€mmung

    Welchen Bereich Ihres Hauses möchten Sie dÀmmen?

    FassadendÀmmung

    EinblasdÀmmung, WDVS, Vorhangfassade, InnendÀmmung

    DachdÀmmung

    Aufsparren-, Zwischenspaaren- und UntersparrendÀmmung

    KellerdÀmmung

    KellerdeckendÀmmung oder PerimeterdÀmmung

    Oberste Geschossdecke

    Begehbare oder Nicht begehbare DĂ€mmung

    Verfahren

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    Als Deutschlands grĂ¶ĂŸter Energieberater begleitet Enter Sie von der ganzheitlichen GebĂ€udeanalyse bis zur fertigen Sanierung – inklusive Förderservice fĂŒr die maximal mögliche Förderung.

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    Welche Förderung und ZuschĂŒsse gibt es?

    Hausbesitzer eines Altbaus können bei der Sanierung fĂŒr die EinblasdĂ€mmung eine staatliche Förderung erhalten. Diese wird im Rahmen des Programms Bundesförderung fĂŒr effiziente GebĂ€ude (BEG) vom Bundesamt fĂŒr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergeben. Dabei wird die EinblasdĂ€mmung mit 15 % gefördert. Dies kann sogar um 5 % gesteigert werden, wenn die vorzunehmende DĂ€mmung von einem zertifizierten Energieberater empfohlen wurde und in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erwĂ€hnt wird.

    Die Voraussetzung fĂŒr eine Förderung ist ein WĂ€rmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von mindestens 0,20 W/(mÂČK) fĂŒr eine Außenwand. Auch die Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau (KfW) bietet das zinsgĂŒnstige Förderdarlehen 261 an, durch das EigentĂŒmer bei der energetischen Sanierung des Hauses unterstĂŒtzt werden.

    EinblasdÀmmung selber machen oder Fachbetrieb beauftragen?

    Bei der Installation einer EinblasdĂ€mmung in der Fassade handelt es sich um ein komplexes Sanierungsprojekt, das die Bausubstanz des Hauses betrifft. Um die EinblasdĂ€mmung mit einer Einblasmaschine zu installieren, sind Löcher in der Fassade oder auch im Fundament notwendig. Wird diese Sanierung unsachgemĂ€ĂŸ durchgefĂŒhrt, kann Feuchtigkeit in die ZwischenrĂ€ume gelangen und dort zur Schimmelbildung beitragen. Letztendlich können die Reparaturarbeiten solcher SchĂ€den sogar die ursprĂŒnglichen Kosten einer professionellen EinblasdĂ€mmung ĂŒberschreiten. FĂŒr Arbeiten an der Fassade sollten demnach geprĂŒfte Handwerker aus Ihrer Region beauftragt werden.

    Ein Handwerker klettert auf einem Dach zu einem fĂŒr die EinblasdĂ€mmung freigelegten Loch in den Ziegeln.

    Soll hingegen der Dachstuhl oder der Keller saniert werden, können handwerklich begabte EigentĂŒmer in Absprache mit dem Fachbetrieb gern die Vorarbeit leisten, beispielsweise durch die Installation einer geeigneten Holzkonstruktion. Jedoch sind die Kosten fĂŒr diese Arbeiten je nach Anbieter meist so gering, dass es nicht lohnenswert ist, die Sanierung eigenhĂ€ndig durchzufĂŒhren.

    Fazit: Mit Enter die optimale DĂ€mmung planen

    Die EinblasdĂ€mmung im Altbau ist die schnellste und kostengĂŒnstigste Form der Sanierung, um Energie zu sparen und die Behaglichkeit in den WohnrĂ€umen zu steigern. ZusĂ€tzlich können EigentĂŒmer bei der EinblasdĂ€mmung von der Förderung des BAFA profitieren. Als Deutschlands grĂ¶ĂŸter Energieberater begleitet Enter Sie von der ganzheitlichen GebĂ€udeanalyse ĂŒber die Förderantragstellung bis zur fertigen Umsetzung – mit ĂŒber 37.000 erfolgreichen Projekten und einer Kundenzufriedenheit von 4,8 von 5 Sternen.

    Nutzen Sie die kostenlose digitale Beratung von Enter, um die beste Lösung fĂŒr Ihre Sanierung zu finden. Das sind Ihre Vorteile, wenn Sie sich fĂŒr Enter als Ihren Partner fĂŒr die energetische Sanierung entscheiden:

    • Ganzheitliche GebĂ€udeanalyse als Grundlage fĂŒr die optimale DĂ€mmstrategie
    • UnterstĂŒtzung bei der Förderantragstellung fĂŒr die maximal mögliche Förderung
    • Über 150 Mio. € gesicherte Fördermittel fĂŒr Hausbesitzer

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    FAQ

    Was kostet eine EinblasdÀmmung?

    Die Kosten fĂŒr eine EinblasdĂ€mmung hĂ€ngen von der DĂ€mmstoffart, der FlĂ€che und dem Aufwand ab. Im Durchschnitt ist das Material einer EinblasdĂ€mmung gĂŒnstiger als das Material fĂŒr andere DĂ€mmarten. Über die genauen Kosten informiert eine Energieberatung.

    Welche EinblasdÀmmung ist die beste?

    Die „beste" EinblasdĂ€mmung hĂ€ngt von den Anforderungen ab. Zellulose eignet sich fĂŒr ökologische DĂ€mmung von InnenwĂ€nden, Glaswolle fĂŒr WĂ€rme- und SchalldĂ€mmung, EPS-Perlen bieten leichte DĂ€mmung. Wichtig ist, den passenden DĂ€mmstoff entsprechend den BedĂŒrfnissen und der Bausubstanz zu wĂ€hlen.

    Was bringt eine EinblasdÀmmung?

    Eine EinblasdĂ€mmung verbessert die WĂ€rme- und SchalldĂ€mmung von GebĂ€uden. Sie verringert WĂ€rmeverluste im Winter und Hitze im Sommer, senkt Energiekosten, steigert den Wohnkomfort und reduziert LĂ€rm von außen. Zudem schĂŒtzt sie vor Feuchtigkeit, verhindert Kondensationsprobleme und trĂ€gt zur Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei.

    Kann Schimmel bei EinblasdÀmmung zum Problem werden?

    Bei unsachgemĂ€ĂŸer EinblasdĂ€mmung kann Schimmel entstehen. Wenn Feuchtigkeit in der DĂ€mmschicht eingeschlossen wird oder unzureichende BelĂŒftung besteht, kann Schimmelwachstum begĂŒnstigt werden. Deshalb ist fachgerechte Planung, Dampfsperren- und Feuchtigkeitsmanagement wichtig, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden und ein gesundes Raumklima zu erhalten.

    Ist eine EinblasdÀmmung förderfÀhig?

    Ja. Eine EinblasdĂ€mmung kann durch das Bundesamt fĂŒr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit bis zu 15 % gefördert werden. Ist ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) vorhanden, welcher die Verarbeitung einer KerndĂ€mmung vorsieht, können sogar bis zu 20 % gefördert werden. Voraussetzung fĂŒr eine Förderung ist ein WĂ€rmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von mindestens 0,20 W/(mÂČK) an den AußenwĂ€nden.

    Wann ist eine EinblasdĂ€mmung nicht durchfĂŒhrbar?

    Eine EinblasdĂ€mmung ist nicht durchfĂŒhrbar, wenn der Zugang zu den HohlrĂ€umen eines GebĂ€udes stark eingeschrĂ€nkt ist oder wenn die Struktur keine HohlrĂ€ume fĂŒr die DĂ€mmung aufweist. In solchen FĂ€llen können alternative DĂ€mmmethoden wie AußendĂ€mmung oder InnendĂ€mmung in Betracht gezogen werden.

    Wie sinnvoll ist eine EinblasdÀmmung?

    Eine EinblasdĂ€mmung ist besonders sinnvoll fĂŒr die Reduzierung von Energieverlusten in Ă€lteren GebĂ€uden, die oft viele ungedĂ€mmte HohlrĂ€ume aufweisen. Sie verbessert nicht nur die Energieeffizienz und den WĂ€rmedurchgangskoeffizient (U-Wert) vom Mauerwerk, sondern auch den Wohnkomfort durch erhöhten Schallschutz und gleichmĂ€ĂŸigere Temperaturverteilung.

    Wie lange hÀlt eine EinblasdÀmmung?

    Bei fachgerechter Installation und Verwendung hochwertiger Materialien kann eine EinblasdĂ€mmung mehrere Jahrzehnte halten. RegelmĂ€ĂŸige Inspektionen und gegebenenfalls kleine Korrekturen können die Lebensdauer weiter verlĂ€ngern.

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