
Gasheizung umrüsten auf Wärmepumpe: Kosten & Förderung 2026
Gasheizung umrüsten auf Wärmepumpe: Kosten variieren zwischen 20.000 € und 30.000 € inkl. Installation, können durch staatliche Zuschüsse aber auf 10.000 € oder weniger reduziert werden. Als neutrale Plattform vergleichen wir für Sie über 140 Wärmepumpen-Anbieter und sichern Ihnen durchschnittlich 5.800 € Ersparnis sowie die maximal mögliche Förderung.
Die Umrüstung einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe lohnt sich aus diversen Gründen, vor allem aber wegen der steigenden Betriebskosten bei Gasheizungen sowie der Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes. Die Umrüstungskosten liegen zwischen 20.000 und 35.000 €, lassen sich durch die KfW-Heizungsförderung aber um bis zu 70 % auf nur noch 10.000 € senken. Auf lange Sicht sparen Sie durch den Heizungswechsel jedes Jahr mehrere hundert Euro an Heizkosten, weshalb sich die Umrüstung in den meisten Fällen rechnet.
Das Thema kurz und kompakt
Warum lohnt sich die Umrüstung von der Gasheizung auf eine Wärmepumpe?
Mit der Nutzung einer Wärmepumpe investieren Sie auch in die Zukunft Ihres Zuhauses. Während fossile Brennstoffe immer teurer werden und strengere gesetzliche Vorgaben in Kraft treten, positionieren Sie sich mit einer Wärmepumpe optimal für die kommenden Jahre.
Gesetzliche Vorgaben und Zukunftssicherheit
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt vor, dass neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Wärmepumpen erfüllen diese Vorgabe vollständig und sind somit eine sichere Investition. Im Gegensatz dazu stehen Öl- und Gasheizungen vor dem Aus: Ab 2045 dürfen keine fossilen Brennstoffe mehr für die Wärmeerzeugung genutzt werden; bereits 2035 sollen die ersten Gasnetze in Deutschland stillgelegt werden.
Steigende Kosten bei Gasheizungen
Die Gaspreise unterliegen starken Schwankungen und sind durch geopolitische Entwicklungen schwer vorhersehbar. Gleichzeitig werden fossile Heizungen durch die CO₂-Steuer von Jahr zu Jahr teurer; 2026 liegen die CO₂-Abgaben für eine Gasheizung im Einfamilienhaus bei über 200 €. Mit einer Wärmepumpe machen Sie sich hingegen unabhängig von steigenden Preisen und reduzieren Ihren CO₂-Ausstoß auf nahezu null.

Gasheizung auf Wärmepumpe umrüsten: Kostenübersicht für 2026
Die Kosten für die Umrüstung auf eine Wärmepumpe setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen und können je nach Wärmepumpen-Typ, baulichen Gegebenheiten und individuellen Anforderungen stark variieren.
Während die Investition zunächst höher erscheint als bei einer neuen Gasheizung, zeigt sich bei genauerer Betrachtung ein anderes Bild: Dank der großzügigen staatlichen Förderung und deutlich niedrigerer Betriebskosten rechnet sich die Umstellung meist schon nach wenigen Jahren.
Anschaffungskosten im Vergleich
Die Anschaffungskosten variieren je nach Art der Wärmepumpe erheblich. Basierend auf aktuellen Marktpreisen sollten Sie mit folgenden Investitionen rechnen:
Die Tabelle zeigt deutlich: Dank der staatlichen Fördermöglichkeiten können die Kosten für eine Wärmepumpe teilweise genauso niedrig oder nur minimal höher ausfallen als für eine neue Gasheizung.
Laufende Kosten im Vergleich
Der entscheidende Vorteil der Wärmepumpe zeigt sich jedoch erst bei einem Blick auf die laufenden Kosten: In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit einem Wärmebedarf von 18.000 kWh liegen die laufenden Kosten mit einer Gasheizung bei ca. 2.000 €. Der Betrieb einer Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet hingegen nur etwa 1.350 € pro Jahr.
Diese Einsparungen entstehen durch die hohe Effizienz der Wärmepumpe: Aus einer Kilowattstunde Strom kann eine Wärmepumpe 3 bis 4 kWh Wärme erzeugen. Bei einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von 4 benötigen Sie statt 18.000 kWh Gas also nur 4.500 kWh Strom, um Ihr Haus zu heizen.
CO₂-Steuer als weiterer Faktor
Ein oft unterschätzter Kostenfaktor bei Gasheizungen ist die CO₂-Steuer, die seit 2021 fossile Brennstoffe schrittweise verteuert. 2026 liegt der CO₂-Preis bei 55 € pro Tonne, was zusätzliche Kosten von über 200 € pro Jahr für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit Gasheizung bedeutet. Bis 2027 steigt der Preis weiter auf mindestens 65 € pro Tonne. Die Preisentwicklung ist dabei nach oben offen: Ab 2027 wird der CO₂-Preis am Markt gebildet.
Wartungskosten im Vergleich
Auch bei den Wartungskosten punktet die Wärmepumpe: Während Gasheizungen regelmäßige Schornsteinfeger-Termine, Abgasmessungen und häufigere Wartungen benötigen, sind Wärmepumpen deutlich wartungsärmer. Die jährlichen Wartungskosten einer Wärmepumpe liegen bei etwa 200 bis 300 €, während Gasheizungen oft höhere Servicekosten verursachen.
Gas-Hybridheizungen als Alternative?
Eine Gas-Hybridheizung kombiniert eine Gasheizung mit einer Wärmepumpe und gilt als Alternative für Hausbesitzer, die schrittweise auf erneuerbare Wärmeenergie umsteigen möchten. Doch lohnt sich diese Zwischenlösung wirklich? Die wichtigsten Kriterien für Ihre Entscheidung: Gas-Hybridheizungen erfüllen zwar die gesetzliche 65-%-Vorgabe für erneuerbare Energien, verursachen aber deutliche Mehrkosten bei Anschaffung und Wartung im Vergleich zu einer reinen Wärmepumpe.

Sie benötigen zwei separate Systeme – mit doppelten Wartungskosten und komplexerer Steuerungstechnik. Zudem bleiben Sie weiterhin von den steigenden Gaspreisen und der CO₂-Steuer abhängig. Für die meisten Hausbesitzer ist daher eine vollständige Umrüstung auf eine moderne Wärmepumpe die wirtschaftlich sinnvollere Lösung, zumal die staatliche Förderung für reine Wärmepumpen deutlich attraktiver ausfällt als für Hybridlösungen.
Als neutrale Plattform vergleichen wir für Sie verschiedene Wärmepumpen-Anbieter und liefern alle wichtigen Infos zur optimalen Heizungslösung für Ihr Zuhause.
Gasheizung umrüsten auf Wärmepumpe: Förderung nutzen und Kosten senken
Die hohe staatliche Förderung macht die Umrüstung von Gasheizung auf Wärmepumpe besonders attraktiv. Seit Januar 2024 übernimmt die KfW die Heizungsförderung (Zuschuss Nr. 458) und bezuschusst den Austausch einer alten Heizung mit bis zu 70 % der förderfähigen Kosten. Diese großzügige Unterstützung kann die Investitionskosten so weit senken, dass eine Wärmepumpe in manchen Fällen genauso günstig ist wie eine neue Gasheizung.
Die verschiedenen Förderbausteine im Detail:
- 30 % Grundförderung für alle Hausbesitzer, die ihre alte Heizung gegen eine umweltfreundliche Heizung austauschen, die zu mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzt.
- 20 % Klima-Geschwindigkeitsbonus für den Austausch von Öl-, Kohle- und Nachtspeicherheizungen sowie Gasheizungen, die seit mehr als 20 Jahren im Betrieb sind.
- 30 % Einkommensbonus für Haushalte mit einem jährlichen zu versteuernden Einkommen von bis zu 40.000 €.
- 5 % Effizienzbonus für den Einbau von Wärmepumpen, die Erdwärme oder das Grundwasser als Energiequelle bzw. ein natürliches Kältemittel wie Propan nutzen.
Die verschiedenen Boni sind kombinierbar, die maximale Gesamtförderung ist auf 70 % gedeckelt. Bei förderfähigen Kosten von bis zu 30.000 € pro Wohneinheit können Sie somit maximal 21.000 € Förderung erhalten.

Förderantrag und Ablauf
Die Förderung muss vor Beginn der Maßnahme beantragt werden. Der Förderantrag wird seit Januar 2024 über die KfW abgewickelt. Der genaue Ablauf gestaltet sich wie folgt:
- Planung der Umrüstung und Einholung von Angeboten
- Förderantrag bei der KfW stellen
- Nach Erhalt der Förderzusage: Beauftragung der Maßnahme
- Durchführung der Umrüstung
- Einreichung der Nachweise und Erhalt der Förderung
Mit Enter an Ihrer Seite wird dieser Prozess deutlich vereinfacht. Wir übernehmen für Sie die Beantragung und stellen sicher, dass Sie die maximal mögliche Förderung erhalten.
Wann rechnet sich die Umrüstung von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe?
Die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe zeigt sich am besten im Vergleich der Kosten über die gesamte Lebensdauer. Während die Anschaffungskosten zunächst höher erscheinen, kehrt sich das Verhältnis durch die hohe Förderung und niedrigere Betriebskosten schnell um. Die Amortisationszeit einer Wärmepumpe liegt hier meist zwischen 5 und 10 Jahren, abhängig von den Anschaffungskosten, der Förderung und den Einsparungen bei den laufenden Kosten:
Wie man sieht, rechnen sich die etwas höheren Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe auf lange Sicht. Das gilt auch noch, wenn die Effizienz bzw. Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe geringer ausfällt, als in diesem Beispiel angenommen. Gut zu wissen: Der steigende CO₂-Preis ist in dieser Rechnung nicht mitberücksichtigt, würde das Ergebnis jedoch deutlich zugunsten der Wärmepumpe beeinflussen.
Wechsel von Gas auf Wärmepumpe: Kosten für die Umrüstung senken mit Enter
Der Umstieg von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe ist ein Vorhaben, das gute Planung und fachliche Umsetzung erfordert. Enter hilft Ihnen, die Wärmepumpe mit durchschnittlich 5.800 € Ersparnis zu erhalten, ohne Umwege über teure Beratungen.
So läuft Ihre Umrüstung mit Enter ab:
- Kostenlose digitale Beratung: Unsere Energieeffizienz-Experten analysieren Ihre Situation und zeigen Ihnen die optimale Heizlösung für Ihr Zuhause.
- Zugang zu über 140 geprüften Fachbetrieben: Sie erhalten die besten Angebote von qualifizierten Wärmepumpen-Anbietern aus Ihrer Region
- Durchschnittlich 5.800 € günstiger: Durch unseren neutralen Marktplatz-Ansatz sparen Sie beim Kauf Ihrer Wärmepumpe erheblich.
- Angebote von geprüften Handwerkern erhalten: Sie bekommen konkrete Angebote von qualifizierten Fachbetrieben aus Ihrer Region und können in Ruhe entscheiden.
- Förderservice nutzen: Auf Wunsch übernehmen wir die komplette Förderantragstellung für Sie und sichern Ihnen die maximale Fördersumme.
- Begleitung von Anfang bis Ende: Enter begleitet Sie von der ersten Planung über die Handwerkerauswahl bis zur fertigen Installation Ihrer neuen Wärmepumpe.
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FAQ
Was kostet der Austausch einer Gasheizung gegen eine Wärmepumpe?
Der Austausch einer Gasheizung gegen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet ohne Förderung zwischen 20.000 und 30.000 €. Inklusive der KfW-Heizungsförderung von bis zu 70 % reduzieren sich die Kosten auf 10.000 bis 15.000 €. Damit kann eine Wärmepumpe nach Förderung sogar genauso günstig sein wie eine neue Gasheizung.
Was kostet eine Umstellung von Gas auf Wärmepumpe?
Die Umstellung von Gas auf Wärmepumpe kostet je nach Haus und Wärmepumpe zwischen 20.000 und 30.000 €. Dank der KfW-Heizungsförderung reduzieren sich die Kosten jedoch erheblich: Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit 55 % Förderung (30 % Grundförderung + 20 % Klima-Geschwindigkeitsbonus + 5 % Effizienzbonus) zahlen Sie für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nach Abzug der Förderung nur noch ca. 9.000 bis 13.500 €.
Kann man eine Gasheizung auf eine Wärmepumpe umrüsten?
Ja, der Umstieg von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe ist in den meisten Gebäuden problemlos möglich. Bei der Umrüstung können vorhandene Komponenten wie Warmwasserspeicher, Heizkörper und teilweise auch die Rohre weitergenutzt werden, was die Umbaukosten senkt. In gut gedämmten Gebäuden arbeiten Wärmepumpen am effizientesten, doch auch in älteren, nicht sanierten Häusern ist der Betrieb möglich – hier sollte jedoch eine fachliche Prüfung erfolgen.
Kann ich eine Wärmepumpe mit normalen Heizkörpern betreiben?
Ja, das ist in den meisten Fällen möglich. Moderne Wärmepumpen erreichen Vorlauftemperaturen bis 75 Grad und können auch mit herkömmlichen Heizkörpern effizient arbeiten. Plattenheizkörper eignen sich insgesamt sehr gut für den Betrieb mit Wärmepumpen; bei Glieder- oder Röhrenheizkörpern sollte eine Prüfung durch einen Fachbetrieb erfolgen. Ideal funktioniert eine Wärmepumpe in Kombination mit einer Fußbodenheizung, einer modernen Dämmung und einer PV-Anlage auf dem Dach.


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