Neue Gasheizung: Lohnt sich der Einbau mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz noch?

Mein Rat: Bevor Sie in eine neue Gasheizung investieren, lassen Sie Ihr Gebäude ganzheitlich analysieren. Viele Altbauten eignen sich hervorragend für eine Wärmepumpe – mit bis zu 80 % KfW-Förderung und durchschnittlich 3.360 € jährlicher Energiekosteneinsparung. So vermeiden Sie steigende CO₂-Kosten und heizen zukunftssicher. Jetzt kostenlose digitale Beratung anfragen

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    Steigende Energiepreise, verschärfte gesetzliche Vorgaben und die Energiewende werfen für viele Hausbesitzer die drängende Frage auf: Lohnt sich der Einbau einer neuen Gasheizung überhaupt noch? Während Gasheizungen lange Zeit als effiziente und kostengünstige Lösung galten, steht ihre Zukunftsfähigkeit heute stark infrage. Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt bereits explizit vor den steigenden Kosten durch CO₂-Bepreisung und höhere Mehrwertsteuern. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles über die aktuellen Entwicklungen, Vor- und Nachteile verschiedener Heizsysteme sowie Fördermöglichkeiten – und warum sich eine unabhängige Energieberatung jetzt besonders lohnt.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Gewohnheit: Gasheizungen sind in Deutschland mit rund 5,7 Millionen Anlagen noch das am häufigsten genutzte Heizsystem, jedoch wird ihre Zahl in den kommenden Jahren durch neue gesetzliche Vorgaben deutlich sinken.

    Checkmark

    Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG): Die 65-%-Regel für neu installierte Heizungen wurde abgeschafft. Wer sich für eine neue Gas- oder Ölheizung entscheidet, muss stattdessen die sogenannte Bio-Treppe erfüllen (Pflichtanteil klimafreundlicher Brennstoffe).

    Checkmark

    Versteckte Folgekosten laut IW-Studie: Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln, Juli 2026) zeigt, dass sich die Kosten für den Betrieb einer Gasheizung durch Bio-Treppe, steigende Gasnetzentgelte und CO₂-Preis bis 2040 nahezu verdoppeln können.

    Checkmark

    Neue Heizung mit Enter: Als Deutschlands größter Energieberater analysieren wir Ihr Gebäude ganzheitlich und finden die perfekt dimensionierte Wärmepumpe für Ihr Zuhause. Dabei sparen Sie durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosten und sichern sich bis zu 80 % KfW-Förderung – mit unserer Fördergarantie für die 100 % garantierte Auszahlung.

    Neue Gasheizung einbauen: Das sagt das Gebäudemodernisierungsgesetz

    Knapp die Hälfte der Wohngebäude in Deutschland ist mit Gasheizungen ausgestattet, auch bei Neubauten ist der Anteil nach wie vor beachtlich. Von den mehr als 13 Millionen Gasheizungen in Deutschland sind allerdings mehr als 50 % sehr alt oder sogar veraltet.

    Ein komplettes Verbot von Gasheizungen gibt es nach wie vor nicht, im Gegenteil: Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das am 10. Juli 2026 von Bundestag und Bundesrat beschlossen wurde, entfällt die bisherige 65-%-Regel für neu installierte Heizungen. Gas- und Ölheizungen dürfen damit wieder ohne Einschränkungen eingebaut werden, zunächst bis Ende 2028.

    Wer sich dennoch für eine neue fossile Heizung entscheidet, muss ab 2029 einen steigenden Anteil klimafreundlicher Brennstoffe nutzen, die sogenannte Bio-Treppe:

    • Ab 2029: 10 %
    • Ab 2035: 30 %
    • Ab 2040: 60 %

    Bestehende Heizungen dürfen bis Ende 2045 weiterlaufen, die bisherige 30-Jahres-Austauschpflicht für alte Konstanttemperaturkessel wird gestrichen. Wer den Heizungstausch bis Ende 2028 abschließt, sichert sich zusätzlich den Geschwindigkeitsbonus von bis zu 20 % Förderung.

    Versteckte Folgekosten: Was Grüngasquote und CO₂-Preis wirklich kosten

    Auf den ersten Blick wirkt das GModG wie eine Entlastung für alle, die sich für eine neue Gasheizung entscheiden. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) zeigt jedoch, dass die tatsächlichen Kosten langfristig deutlich steigen.

    Für einen durchschnittlichen Haushalt in einer teilsanierten Altbauwohnung mit einem Jahresverbrauch von 10.000 kWh berechnet das IW einen Anstieg der jährlichen Heizkosten von rund 1.080 € im Jahr 2026 bzw. 1.952 € im Jahr 2040 und 2.366 € im Jahr 2045. Die laufenden Kosten verdoppeln sich damit nahezu.

    Der Kostenanstieg von rund 872 € bis 2040 verteilt sich laut IW-Modellrechnung wie folgt:

    • 643 € durch die Bio-Treppe: Pflicht zur Beimischung klimafreundlicher Gase wie Biomethan, die deutlich teurer sind als fossiles Erdgas.
    • 184 € durch steigende Gasnetzentgelte: Weil immer weniger Haushalte am Gasnetz bleiben, verteilen sich die Netzkosten auf immer weniger Schultern.
    • 44 € Anteil durch den CO₂-Preis: Kleiner als oft angenommen, da die Bio-Treppe gleichzeitig den fossilen Erdgas-Anteil senkt.

    Für Vermieter kommt hinzu, dass sich die Kostenaufteilung mit Mietern verkompliziert: Wer nach dem GModG eine neue fossile Heizung einbaut, trägt einen erheblichen Teil der Mehrkosten aus Bio-Treppe, CO₂-Preis und Netzentgelten selbst und kann diese nicht vollständig auf die Mietnebenkosten umlegen.

    Lohnt sich eine neue Gasheizung noch?

    Besonders beim Umstieg von Öl auf Gas stellt sich die Frage, ob sich die Investition langfristig rentiert. Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit einer neuen Gasheizung lässt sich nicht pauschal beantworten. Zwar sind die Anschaffungskosten einer Gasheizung mit 8.000 bis 16.000 € oft niedriger als bei alternativen Systemen wie Wärmepumpen, doch die laufenden Kosten steigen kontinuierlich.

    So steigen die Heizkosten durch den höheren CO₂-Preis

    Die Verbraucherzentrale hat ein aufschlussreiches Rechenbeispiel für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit einem jährlichen Verbrauch von 15.000 Kilowattstunden (kWh) Erdgas erstellt:

    Jahr CO₂-Preis pro Tonne Mehrwertsteuer CO₂-Preis pro kWh Mehrkosten pro Jahr
    2023 30 € 7 % 0,64 Cent ca. 96 €
    2024 45 € 19 % 1,07 Cent ca. 161 €
    2025 55 € 19 % 1,31 Cent ca. 196 €

    Zu diesen steigenden CO₂-Kosten kommen bei einer neuen Gasheizung mehrere weitere Faktoren:

    • Die Mehrwertsteuer auf Gas ist seit März 2024 von 7 % auf 19 % gestiegen.
    • Die Energiepreisbremsen sind zum Jahresende 2023 ausgelaufen.
    • Ab 2027 wird der Emissionshandel auf Privathaushalte ausgeweitet, was zu weiteren Preissteigerungen führen kann.
    Lohnt sich eine neue Gasheizung noch?

    Vor- und Nachteile von Gasheizungen

    Vorteile Nachteile
    Relativ günstige Anschaffungskosten Steigende CO₂-Preise und Betriebskosten
    Bewährte, ausgereifte Technologie Keine staatliche Förderung für reine Gasheizungen
    Kompakte Bauweise, geringer Platzbedarf Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen
    Einfache Integration in bestehende Systeme Hohe CO₂-Emissionen und negative Umweltbilanz
    Hohe Zuverlässigkeit Steigende Kosten durch die ab 2029 verpflichtende Bio-Treppe
    Gute Kombinierbarkeit mit erneuerbaren Energien Langfristig sinkende Wirtschaftlichkeit
    Erforderlicher Gasanschluss oder ggf. Platzbedarf für Gastank

    Unterschiedliche Arten der Gasheizung

    Bei der Entscheidung für eine neue Gasheizung ist es wichtig, die verschiedenen verfügbaren Systeme zu kennen. Je nach Wohnfläche, Warmwasserbedarf und baulichen Gegebenheiten eignen sich unterschiedliche Varianten:

    Art der Gasheizung Eigenschaften
    Gastherme
    • Einfachste und kompakteste Variante der Gasheizung.
    • Überwiegend wandhängend montiert.
    • Warmwasserversorgung über externen Speicher.
    • Ideal für Wohnungen und kleinere Einfamilienhäuser.
    • Kostengünstigste Option mit Preisen ab etwa 2.000 €.
    Kombitherme
    • Kombiniert Heizung und Warmwasserbereitung in einem Gerät.
    • Warmwasserbereitung erfolgt im Durchlaufprinzip.
    • Platzsparend durch integrierten Durchlauferhitzer.
    • Kostenpunkt ab etwa 3.500 €.
    • Nachteil: Nicht mit Solarthermie kombinierbar.
    Gas-Kompaktgerät
    • Heizung und Warmwasser in einem System.
    • Mit integriertem Warmwasserspeicher.
    • Sowohl wandhängend als auch bodenstehend möglich.
    • Schnellere Warmwasserverfügbarkeit durch Speicher.
    • Größer als normale Thermen wegen des internen Speichers.
    Gaskessel
    • Leistungsstärkste Variante für größere Gebäude.
    • Bodenstehende Installation.
    • Externe Warmwasserversorgung über großen Speicher.
    • Ideal für Mehrfamilienhäuser oder große Einfamilienhäuser.
    • Anschaffungskosten ab etwa 5.000 €.
    • Höchste Heizleistung aller Gasvarianten.

    Checkmark

    Für die Zukunftsfähigkeit besonders wichtig: Fast alle neuen Gasheizungssysteme lassen sich mit erneuerbaren Energien wie Solarthermie kombinieren. Ausnahme ist hier nur die Kombitherme. Diese Kombinationsmöglichkeit ist entscheidend, um die gesetzlichen Anforderungen an den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien erfüllen zu können.

    Lohnt es sich, jetzt noch eine neue Gasheizung einzubauen?

    Ist eine Gas-Brennwertheizung noch sinnvoll: Brennwertgeräte vs. Heizwerttechnik

    Bei der Entscheidung zwischen Brennwert- und Heizwerttechnik für Gasheizungen ist die Effizienz ein Schlüsselfaktor. Viele Hausbesitzer fragen sich: Ist eine neue Gas-Brennwertheizung noch sinnvoll? Brennwertgeräte sind fortschrittlicher, da sie nicht nur die direkte Verbrennungswärme von Erdgas nutzen, sondern zusätzlich die Wärme der Abgase durch einen zweiten Wärmetauscher zurückgewinnen.

    Dies macht sie bis zu 30 % effizienter als traditionelle Heizwertgeräte. Die Heizwerttechnik hingegen leitet die Abgaswärme ungenutzt in die Umwelt ab, was zu höherem Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß führt. Obwohl Brennwertgeräte anfänglich teurer sind, bieten sie langfristige Einsparungen durch geringeren Gasverbrauch und niedrigere Heizkosten, was sie zu einer umweltfreundlicheren und wirtschaftlicheren Wahl macht.

    Funktion einer Gasheizung: Brennwertgeräte vs. Heizwerttechnik

    Die Gesamtkosten für eine neue Gasheizung setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Dabei sollten Sie nicht nur die reinen Anschaffungskosten berücksichtigen, sondern auch Installation und mögliche Zusatzarbeiten einkalkulieren.

    Grundkosten für das Heizgerät

    • Gastherme: 2.000–3.500 €
    • Kombitherme: 3.500–5.000 €
    • Gas-Kompaktgerät: 4.000–7.000 €
    • Gaskessel: 5.000–10.000 €

    Zusätzliche Installationskosten

    • Montage und Installation: 1.000–2.000 €
    • Rohrleitungen und Anschlussarbeiten: 500–1.500 €
    • Warmwasserspeicher (falls benötigt): 1.000–1.500 €
    • Gasanschluss (falls nicht vorhanden): 1.500–2.500 €
    • Abgasanlage/Schornstein (falls Anpassung nötig): 500–2.000 €
    Checkmark

    Die Gesamtkosten für eine neue Gasheizung inklusive Installation liegen damit typischerweise zwischen 5.000 und 18.000 €. Bei der Modernisierung von Heizungsanlagen in Altbauten können durch zusätzlich erforderliche Arbeiten an Rohrleitungen und Abgasanlagen weitere Kosten entstehen.

    Nahaufnahme eines Handwerkers beim Anschluss eines flexiblen Edelstahlrohrs an eine neue Gasheizung.

    Laufende Kosten im Blick behalten

    Neben den einmaligen Investitionskosten müssen auch die jährlichen Betriebskosten berücksichtigt werden:

    • Gasverbrauch: 1.500–3.000 € (abhängig von Verbrauch und Gaspreis)
    • Wartungskosten: 250–300 € pro Jahr
    • Schornsteinfegergebühren: ca. 100 € pro Jahr
    • CO₂-Preis: Liegt für 2026 im Preiskorridor von 55–65 € pro Tonne. Laut IW-Studie wirkt sich das mit rund 44 € pro Jahr (bei 10.000 kWh) vergleichsweise moderat auf die Heizkosten aus.
    Checkmark

    Expertenrat von Enter: Nutzen Sie unsere kostenlose digitale Beratung und lassen Sie sich von unseren Energieexperten individuell beraten. Wir analysieren Ihre Situation und prüfen, ob sich eine Wärmepumpe für Sie langfristig besser rechnet – mit durchschnittlich 3.360 € jährlicher Energiekosteneinsparung und unserer Effizienzgarantie: mindestens 3× so effizient wie Ihre fossile Altanlage. So vermeiden Sie unnötige Kosten durch steigende CO₂-Preise und Nachrüstungspflichten.

    Neue Gasheizung: Förderung

    Die Förderlandschaft für Heizungen hat sich seit 2024 grundlegend verändert. Während reine Gasheizungen nicht mehr gefördert werden, gibt es für klimafreundliche Alternativen und Hybridlösungen attraktive Zuschüsse.

    Seit Mitte August 2022 gibt es keine direkten Zuschüsse mehr für den Einbau einer reinen Gasheizung. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) konzentriert sich stattdessen auf Heizsysteme, die überwiegend erneuerbare Energien nutzen.

    Gas-Hybridheizungen

    Eine sinnvolle Option ist die Kombination aus Gasheizung und erneuerbaren Energien, etwa in Form von Solarthermie oder einer Wärmepumpe. Diese Gas-Hybridheizungen können sich für die KfW-Heizungsförderung qualifizieren, sofern sie die Voraussetzung erfüllen, mindestens 65 % der Energie aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Für viele Hausbesitzer stellt dies einen praktikablen Kompromiss dar, der die Vorteile der Gasheizung mit zukunftsfähigen Technologien verbindet.

    Gas-Hybridheizung: Luftwärmepumpe plus Gasbrennwert

    H2-Ready-Gasheizungen

    Eine weitere Möglichkeit sind zukunftsfähige Gasheizungen, die auf Wasserstoff umrüstbar sind, sogenannte H2-Ready-Modelle. Diese können gefördert werden, wenn in Ihrem Gebiet ein Netzausbau für Wasserstoff bis 2044 geplant ist. Darf man noch eine Gasheizung einbauen, die diese Technologie nutzt? Ja, und mit der entsprechenden KfW-Heizungsförderung lassen sich Teile der Investitionskosten decken.

    Alternative: Förderung für Wärmepumpen

    Die deutlich bessere Alternative zum Gasheizung einbauen sind jedoch Wärmepumpen. Hier winken besonders attraktive Fördersätze:

    • 30 % Grundförderung als Basis
    • 16 % Geschwindigkeitsbonus für schnelles Handeln (sinkt anschließend im Halbjahrestakt)
    • Bis zu 40 % Einkommensbonus, gestaffelt nach Haushaltseinkommen (40 % bis 30.000 €, 30 % bis 40.000 €, 10 % bis 50.000 €)

    In der Summe sind so bis zu 80 % Förderung einer Wärmepumpe bei förderfähigen Kosten von maximal 28.000 € möglich – also bis zu 22.400 € Zuschuss für Haushalte mit einem Einkommen bis 30.000 €. Ein starkes Argument für alle Hausbesitzer, die langfristig denken. Enter übernimmt dabei den kompletten KfW-Förderantrag bis zur Auszahlung – mit Fördergarantie.

    Designorientierte Außeneinheit einer Wärmepumpe mit geschlossener Seitenverkleidung neben einem Gebäude.

    Zuschüsse für Biomasseheizungen

    Auch Biomasseheizungen wie Pelletöfen bieten eine förderungswürdige Alternative:

    • 30 % Grundförderung
    • 16 % Geschwindigkeitsbonus (sinkt anschließend im Halbjahrestakt)
    • Bis zu 40 % Einkommensbonus, gestaffelt nach Haushaltseinkommen
    • Möglicher Emissionsminderung-Zuschlag von 2.500 €
    • 80 % Gesamtförderung bei förderfähigen Kosten von maximal 28.000 €

    Wärmepumpe mit Enter: durchschnittlich 3.360 € jährlich sparen + bis zu 80 % Förderung sichern

    Als Deutschlands größter Energieberater analysieren wir Ihr Gebäude ganzheitlich und finden die perfekt dimensionierte Wärmepumpe für Ihr Zuhause. Dabei sparen Sie durchschnittlich 5.800 € durch unseren neutralen Anbietervergleich.

    • Deutschlandweiter Service mit 37.000+ erfolgreichen Projekten
    • Fördergarantie: 100 % garantierte Auszahlung der KfW-Förderung
    • Bis zu 80 % Förderung bzw. 22.400 € Zuschuss
    • Effizienzgarantie: mindestens 3× so effizient wie Ihre fossile Altanlage
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    Außengerät einer Wärmepumpe mit schallgedämmter Verkleidung im Gartenbereich eines Einfamilienhauses.

    Die besten Alternativen zur Gasheizung

    Angesichts steigender Gaspreise und der künftigen CO₂-Bepreisung gewinnen alternative Heizsysteme zunehmend an Bedeutung. Hier sind die wichtigsten Optionen im Überblick:

    Wärmepumpe

    Vorteile Nachteile
    Sehr hohe Energieeffizienz (300–500 % Wirkungsgrad) Höhere Anschaffungskosten
    Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen Bei schlechter Dämmung eventuell weniger effizient
    Förderung bis zu 80 % möglich Installation kann aufwendiger sein
    Niedrige Betriebskosten Nicht für jedes Gebäude gleich gut geeignet
    Kombinierbar mit Photovoltaik

    Außeneinheit einer Wärmepumpe an der Hauswand montiert, mit Blick auf eine bergige Landschaft im Hintergrund.
    Checkmark

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    Gas-Hybridheizung

    Vorteile Nachteile
    Benötigt weniger Erdgas als eine reine Gasheizung Höhere Komplexität des Systems
    Förderfähig durch die KfW-Heizungsförderung Zusätzliche Wartungskosten
    Nutzung bestehender Gasanschlüsse möglich Weiterhin teilweise abhängig von Gaspreisen
    Flexibilität durch zwei Energieträger Höhere Anschaffungskosten als reine Gasheizung
    Schrittweiser Umstieg auf erneuerbare Energien Mehr Platzbedarf durch zwei Systeme

    Installateur mit Schutzhelm bei der Einstellung einer neuen Gasheizung im Innenbereich.

    H2-Ready-Gasheizungen

    Vorteile Nachteile
    Zukunftsfähig durch Wasserstoff-Kompatibilität Wasserstoff-Infrastruktur noch unsicher
    Förderfähig bei geplanter Wasserstoff-Infrastruktur Zunächst weiter abhängig von fossilem Gas
    Einfacher Umstieg möglich Künftige Wasserstoffpreise unklar
    Nutzung bestehender Gasleitungen Effizienz bei Wasserstoffbetrieb noch ungewiss
    Vertraute Technologie Umrüstkosten noch nicht absehbar

    Pelletheizung oder andere Biomasse-Systeme

    Vorteile Nachteile
    CO₂-neutral bei nachhaltiger Forstwirtschaft Platzbedarf für Pelletlager
    Förderfähig durch staatliche Programme, bis zu 80 % über die KfW-Heizungsförderung Höherer Wartungsaufwand
    Unabhängig von Gas und Öl Schwankende Pelletspreise
    Bewährte Technologie Feinstaubemissionen
    Günstige Brennstoffkosten möglich Regelmäßige Anlieferung notwendig

    Blick in den Pelletbehälter einer alternativen Heizungslösung mit Kunststoffschaufel – Kontrast zur neuen Gasheizung.

    Fazit: Ist der Einbau einer neuen Gasheizung noch sinnvoll?

    Die Entscheidung für oder gegen eine neue Gasheizung sollte sorgfältig abgewogen werden. Die niedrigeren Anschaffungskosten einer Gasheizung erscheinen zunächst verlockend, doch langfristig sprechen mehrere Faktoren gegen diese Lösung, sodass sich eine Umrüstung lohnt:

    • Steigende Betriebskosten durch CO₂-Bepreisung und höhere Mehrwertsteuer
    • Keine staatliche Förderung für reine Gasheizungen
    • Verpflichtender steigender Anteil erneuerbarer Energien ab 2029
    • Spätestens 2045 Ende der Nutzung fossiler Brennstoffe

    Nutzen Sie unsere kostenlose digitale Beratung und lassen Sie sich von unseren Energieexperten individuell beraten. Wir analysieren Ihre Situation und erstellen einen maßgeschneiderten Sanierungsfahrplan für Ihr Zuhause – mit 37.000+ erfolgreichen Projekten und 4,8 von 5 Sternen Kundenzufriedenheit ist Enter Ihr verlässlicher Partner für die Energiewende im Eigenheim.

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    Baujahr 1935 | Wohnfläche 113 m²

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    Ölheizung von 2003

    FAQ

    Darf man noch eine neue Gasheizung einbauen?

    Ja, der Einbau einer Gasheizung ist noch möglich. Allerdings muss die Heizung entweder „H2-ready" sein oder ab 2029 einen steigenden Anteil erneuerbarer Energien nutzen. In Neubauten in Neubaugebieten gilt bereits ab 2024 die 65-%-Regel für erneuerbare Energien.

    Was kostet eine neue Gasheizung?

    Die Gesamtkosten für eine neue Gasheizung inklusive Installation liegen zwischen 5.000 und 18.000 €, abhängig von Typ und Umfang der Arbeiten. Hinzu kommen steigende Betriebskosten durch CO₂-Preis und Mehrwertsteuer.

    Jetzt noch Gasheizung einbauen: Lohnen sich neue Öl- und Gasheizungen?

    Rein wirtschaftlich betrachtet sind Gas- und Ölheizungen meist nicht mehr die beste Wahl. Die vergleichsweise niedrigen Anschaffungskosten werden durch steigende Betriebskosten und fehlende Förderung aufgewogen. Wärmepumpen sind trotz höherer Anfangsinvestition durch Förderungen bis zu 80 % und niedrigere Betriebskosten oft die bessere Wahl.

    Gibt es Förderungen für neue Gasheizungen?

    Reine Gasheizungen werden nicht mehr gefördert. Förderungen gibt es nur noch für:

    • Gas-Hybridheizungen mit mindestens 65 % erneuerbaren Energien
    • H2-ready-Gasheizungen in Gebieten mit geplantem Wasserstoffnetz
    • Optimierung bestehender Gasheizungen, die zwischen 2 und 20 Jahre alt sind

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    Wie lange kann ich meine alte Gas- oder Ölheizung noch betreiben?

    Bestehende Gas- und Ölheizungen dürfen weiterhin betrieben werden, solange sie funktionsfähig sind. Der Gesetzgeber hat hier klare Regelungen für das Heizen:

    • Reparaturen sind weiterhin erlaubt und sinnvoll
    • Ein verpflichtender Austausch erfolgt erst nach 30 Jahren Betriebszeit
    • Bei irreparablen Defekten muss die neue Heizung die 65-%-Regel erfüllen
    • Die kommunale Wärmeplanung kann Einfluss auf Ihre Optionen haben

    Beachten Sie: Aufgrund des steigenden CO₂-Preises wird der Betrieb von fossilen Heizungen zunehmend teurer. Bei einer alten Gasheizung mit schlechtem Wirkungsgrad fallen die Mehrkosten besonders ins Gewicht. Die Anschaffung einer gebrauchten Gasheizung ist zwar theoretisch möglich, aber aufgrund der geringeren Effizienz und fehlenden Garantie meist nicht empfehlenswert.

    Stattdessen sollten Sie bei notwendigem Austausch direkt auf zukunftsfähige Systeme wie Wärmepumpen setzen. Enter begleitet Sie als Deutschlands größter Energieberater von der ganzheitlichen Gebäudeanalyse bis zur fertigen Installation – mit durchschnittlich 3.360 € jährlicher Energiekosteneinsparung, Fördergarantie für die 100 % garantierte Auszahlung Ihrer KfW-Förderung und Effizienzgarantie für eine mindestens 3× so effiziente Anlage wie Ihre fossile Altanlage.

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