Wärmepumpe gebraucht kaufen: Lohnt sich das?

Gebrauchte Wärmepumpen können verlockend sein, bergen aber auch erhebliche Risiken. Fehlende Garantie, versteckte Mängel und keine staatliche Förderung können die vermeintliche Ersparnis schnell zunichtemachen. Jetzt mit Enter 140+ Wärmepumpen-Anbieter vergleichen und durchschnittlich 5.800 € sparen.

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    Sie stehen vor der Entscheidung, Ihre alte Heizung zu ersetzen. Eine neue Wärmepumpe kostet oft zwischen 20.000 und 30.000 €, während gebrauchte Modelle mit deutlich niedrigeren Preisen locken. Wie können Sie bei der Anschaffung einer Wärmepumpe Geld sparen, ohne dabei auf Qualität und Effizienz zu verzichten? Dieser Artikel zeigt Ihnen, worauf es beim Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe wirklich ankommt und wann sich die Entscheidung lohnt.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Preisvorteil: Gebrauchte Wärmepumpen kosten 30–50 % weniger als Neugeräte. Der niedrigere Anschaffungspreis wirkt verlockend, doch versteckte Kosten können die Ersparnis schnell aufzehren.

    Checkmark

    Hauptrisiko: Es gibt keine Herstellergarantie, keine staatliche Förderung und möglicherweise versteckte Mängel. Diese Risiken sollten Sie vor dem Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe unbedingt kennen.

    Checkmark

    Altersgrenze beachten: Das Gerät sollte maximal zehn Jahre alt sein, idealerweise weniger als fünf Jahre. Nur so bleibt ausreichend Restlebensdauer für einen wirtschaftlichen Betrieb erhalten.

    Checkmark

    Fachprüfung ist Pflicht: Eine technische Inspektion durch Experten ist vor dem Kauf zwingend erforderlich. Laien können den Zustand und die Effizienz einer Wärmepumpe nicht zuverlässig beurteilen.

    Checkmark

    Enter-Vorteil nutzen: Eine kostenlose Beratung zeigt Ihnen individuell die beste Option – ob neu oder gebraucht – und sichert Ihnen die maximale Förderung für Neugeräte.

    Gebrauchte Wärmepumpe: Definition und Eignung nach Typ

    Eine gebrauchte Wärmepumpe ist ein Gerät, das bereits einen Vorbesitzer hatte, in Betrieb war und aus einem anderen Gebäude ausgebaut wurde. Im Gegensatz zu Neugeräten fehlt bei gebrauchten Modellen die Herstellergarantie, und sie sind in der Regel nicht förderfähig. Ob sich eine gebrauchte Wärmepumpe eignet, hängt stark vom jeweiligen Wärmepumpentyp ab, denn nicht alle Systeme lassen sich problemlos übertragen.

    Typ Eignung gebraucht Begründung
    Luft-Wasser-Wärmepumpe ✅ Gut geeignet Einfacher Ausbau und Transport, nicht standortgebunden, komplettes System übertragbar – beste Option für Gebrauchtkauf
    Sole-Wasser-Wärmepumpe ⚠️ Bedingt geeignet Erdsonden bleiben im Boden, nur Inneneinheit übertragbar, neue Erschließung am Zielort oft nötig – hohe Zusatzkosten
    Wasser-Wasser-Wärmepumpe ❌ Kaum geeignet Stark standortabhängig, Brunnen nicht übertragbar, Grundwasser-Genehmigung erforderlich – praktisch nicht sinnvoll

    Wenn Sie eine Luft-Wasser-Wärmepumpe gebraucht kaufen möchten, haben Sie die besten Chancen auf eine erfolgreiche Integration. Bei Erdwärme- und Grundwasser-Systemen übersteigen die Anpassungskosten meist den Preisvorteil.

    Gebrauchte Wärmepumpe vs neue Wärmepumpe (Preisvergleich)

    Gebrauchte Wärmepumpe kaufen: Darauf sollten Sie achten

    Beim Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe sollten Sie einige wichtige Kriterien sorgfältig prüfen. Nur so lohnt sich die Investition wirklich.

    Alter und Zustand: maximal 10 Jahre

    Das Alter ist das entscheidende Kriterium beim Gebrauchtkauf einer Wärmepumpe. Die durchschnittliche Lebensdauer solcher Geräte liegt bei 15 bis 20 Jahren. Bei einem Alter von mehr als 10 Jahren sinkt die verbleibende Nutzungsdauer deutlich, und das Risiko teurer Reparaturen steigt erheblich. Selbst wenn die Wärmepumpe äußerlich gut aussieht, können innere Verschleißteile wie der Verdichter oder der Wärmetauscher bereits stark beansprucht sein.

    Achten Sie beim Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe auf folgende Punkte:

    • Optische Inspektion auf Rost, Korrosion und äußere Beschädigungen  
    • Zustand der Verrohrung und Isolierung – Risse oder Undichtigkeiten sind Warnsignale  
    • Funktion des Verdichters, dem Herzstück der Anlage  
    • Intaktheit des Kältemittelkreislaufs – Leckagen führen zu Effizienzverlusten  
    • Betriebsstunden des Kompressors (über 50.000 Stunden sind kritisch)

    Unsere klare Empfehlung: Bevorzugen Sie Geräte, die nicht älter als fünf Jahre sind. Bei einem Alter von acht bis zehn Jahren sollten Sie besonders kritisch prüfen oder vom Kauf absehen. Ein scheinbar günstiges, älteres Gerät kann durch Ausfälle und Reparaturen deutlich teurer werden als ein gefördertes Neugerät.

    Wartungshistorie: Lückenlose Dokumentation

    Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer einer Wärmepumpe und erhält ihre Effizienz. Ohne eine lückenlose Wartungshistorie kaufen Sie im Blindflug, denn fehlende Dokumentation ist ein deutliches Warnsignal. Bei einer gebrauchten Wärmepumpe sollten daher unbedingt folgende Unterlagen vorliegen:

    • Jährliche Wartungsprotokolle mit Datum und den durchgeführten Arbeiten
    • Nachweise über Reparaturen bei aufgetretenen Defekten
    • Herstellergarantie-Unterlagen, sofern diese noch gültig sind
    • Installationsprotokoll der Erstinbetriebnahme
    • Prüfberichte zum Kältemittelkreislauf
    • Kontrollen des Kompressors und Verdichters
    • Nachweise über den Austausch von Verschleißteilen wie Ventilen oder Dichtungen

    Ein seriöser Verkäufer kann Ihnen den Kontakt zu einem Fachbetrieb für Wärmepumpen nennen und alle erforderlichen Nachweise vorlegen. Fehlen diese Dokumente vollständig, sollten Sie vom Kauf absehen, da das Risiko versteckter Mängel zu hoch ist.

    Technische Prüfung: Fachbetrieb hinzuziehen

    Als Laie können Sie den technischen Zustand einer gebrauchten Wärmepumpe nicht zuverlässig beurteilen. Deshalb ist die Einschaltung eines Fachbetriebs vor der Kaufentscheidung unerlässlich. Unsere über 140 geprüften Handwerksbetriebe bei Enter übernehmen diese technische Bewertung für Sie und decken versteckte Mängel auf, bevor Sie kaufen.

    Technische Prüfung: Wärmepumpe: Fachbetrieb hinzuziehen

    Ein qualifizierter Fachbetrieb führt dabei folgende Prüfungen durch:

    • Drucktest des Kältemittelkreislaufs auf Dichtheit und Funktionsfähigkeit  
    • Messung der Leistungszahl (COP/JAZ) zur Bewertung der tatsächlichen Effizienz  
    • Funktionstest aller Komponenten, einschließlich Verdichter und Steuerung  
    • Prüfung der elektrischen Anschlüsse und Sicherheitseinrichtungen  
    • Zustandsbewertung der Wärmetauscher auf Verschleiß und Ablagerungen  
    • Dokumentation von Typenschild, Modellnummer und Seriennummer

    Die Kosten für eine solche Prüfung liegen zwischen 200 und 400 €. Diese Investition lohnt sich jedoch, da sie das Risiko teurer Reparaturen nach dem Kauf erheblich reduziert. Machen Sie die technische Prüfung zur Bedingung für Ihren Kauf – ohne Fachprüfung ist der Erwerb einer gebrauchten Wärmepumpe reines Glücksspiel.

    Kompatibilität mit bestehendem Heizsystem

    Eine gebrauchte Wärmepumpe muss optimal zu Ihrem bestehenden Heizsystem passen, da sonst teure Anpassungen erforderlich werden, die die erwarteten Einsparungen zunichtemachen. Viele Hausbesitzer unterschätzen diesen wichtigen Aspekt und sehen sich nach dem Kauf mit unerwarteten Zusatzkosten im vierstelligen Bereich konfrontiert. Achten Sie auf folgende Punkte:

    • Heizleistung: Die Wärmepumpe muss genau auf den Wärmebedarf Ihres Gebäudes abgestimmt sein. Ist die Pumpe zu klein, reicht die Heizleistung nicht aus. Ist sie zu groß, verbraucht sie unnötig viel Energie und arbeitet ineffizient.
    • Vorlauftemperatur: Ältere Heizkörper benötigen oft eine Vorlauftemperatur von über 55 °C. Nicht alle gebrauchten Wärmepumpen können diese Werte effizient erreichen. Moderne Geräte arbeiten am besten bei Temperaturen zwischen 35 und 50 °C.
    • Hydraulische Anschlüsse: Die Wärmepumpe muss mit den vorhandenen Rohrleitungen und Armaturen kompatibel sein. Umbauten können schnell Kosten von 1.000 bis 3.000 € verursachen. Bei älteren Modellen sind häufig zusätzliche Anpassungen erforderlich.
    • Steuerung und Regelung: Die Integration in ein bestehendes Regelungssystem gestaltet sich bei älteren Modellen oft schwierig. Eine komplett neue Steuerung kann weitere Kosten verursachen.
    • Platzbedarf: Der Aufstellort muss ausreichend groß sein und die notwendigen Anschlüsse bieten. Nachträgliche bauliche Anpassungen sind mit hohen Kosten verbunden.

    Führen Sie am besten den 50-Grad-Temperatur-Test durch. So prüfen Sie, ob Ihr Haus bei niedrigen Vorlauftemperaturen ausreichend warm wird. Außerdem muss die Dimensionierung der Heizung zum Wärmebedarf passen. 

    Anpassungen am Heizsystem können zwischen 1.000 und 3.000 Euro kosten und dadurch die Ersparnis beim Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe vollständig aufzehren. Enter unterstützt Sie mit einer kostenlosen Beratung, damit Sie die richtige Entscheidung treffen können – ob sich in Ihrem Fall der Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe oder eines geförderten Neugeräts mehr lohnt.

    Gebrauchte Wärmepumpe kaufen: Checkliste

    Kosten und Wirtschaftlichkeit: Gebraucht vs. Neu

    Der niedrigere Preis ist das wichtigste Argument für den Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe. Doch wie hoch ist die tatsächliche Ersparnis wirklich? Ein genauer Blick auf die Gesamtkosten zeigt, dass ein gefördertes Neugerät häufig günstiger ist als eine gebrauchte Pumpe.

    Anschaffungskosten im Vergleich

    Betrachten wir ein konkretes Rechenbeispiel – die Zahlen sprechen für sich:

    Neukauf Luft-Wasser-Wärmepumpe:

    • Gerätekosten: 25.000 €
    • Installation und hydraulischer Abgleich: bereits enthalten
    • MINUS Förderung (70 %): -17.500 €
    • Eigenanteil: 7.500 €

    Gebrauchtkauf Luft-Wasser-Wärmepumpe:

    • Gerätekosten: 8.000 €
    • PLUS fachgerechter Ausbau beim Verkäufer: +1.500 €
    • PLUS Transport: +500 €
    • PLUS Neuinstallation und hydraulischer Abgleich: +4.000 €
    • PLUS Anpassung Heizsystem (falls nötig): +2.000 €
    • Gesamtkosten: 16.000 €
    • KEINE Förderung!

    Fazit: Das geförderte Neugerät kostet Sie 7.500 € Eigenanteil. Die gebrauchte Pumpe insgesamt 16.000 €. Sie zahlen mehr als doppelt so viel trotz niedrigerem Kaufpreis!

    Dieses Beispiel zeigt: Die staatliche Förderung macht oft den entscheidenden Unterschied. Mit Enter sparen Sie durchschnittlich 5.800 € beim Kauf einer neuen Wärmepumpe durch unseren neutralen Marktplatz-Ansatz – zusätzlich zur staatlichen Förderung.

    Position Neugerät mit Förderung Gebrauchtgerät
    Gerätekosten 25.000 € 8.000 €
    Ausbau/Transport 2.000 €
    Installation/Abgleich Inkl. 4.000 €
    Anpassung Heizsystem 2.000 €
    BAFA-Förderung 70 % -17.500 € 0 €
    Ihre Kosten 7.500 € 16.000 €

    Versteckte Kosten beachten

    Beim Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe gibt es viele versteckte Kosten, die schnell übersehen werden:

    Ausbau und Transport:

    • Fachgerechter Ausbau beim Verkäufer: 1.000 bis 2.000 €
    • Transport und Zwischenlagerung: 300 bis 800 €
    • Eventuelle Kältemittelabsaugung: 200 bis 500 €

    Installation:

    • Neuinstallation durch Fachbetrieb: 3.000 bis 5.000 €
    • Hydraulischer Abgleich (Pflicht!): 500 bis 1.000 €
    • Anpassung des Heizsystems (Umbauten, neue Steuerung): 1.000 bis 3.000 €
    • Eventuell neue Kältemittelfüllung: 500 bis 1.500 €
    • Anpassung der Elektrik (Starkstrom): 500 bis 1.500 €

    Folgekosten:

    • Höhere Wartungskosten bei älteren Geräten: +30 bis 50 % pro Jahr
    • Eventuell höherer Stromverbrauch durch schlechtere Effizienz
    • Teure Ersatzteile, wenn diese überhaupt noch verfügbar sind
    • Reparaturkosten bei auftretenden Mängeln

    Rechnen Sie also nicht nur mit dem reinen Kaufpreis. Die Gesamtkosten können schnell das Doppelte betragen.

    Wärmepumpe Förderung: Das müssen Sie wissen

    Die staatliche Förderung für Wärmepumpen ist großzügig, aber nur für Neugeräte. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) den Einbau neuer Wärmepumpen mit bis zu 70 % der förderfähigen Kosten.

    Die Förderung setzt sich aktuell in der Regel wie folgt zusammen:

    • Grundförderung: 30 %
    • Einkommensbonus: 30 % (bei Jahreseinkommen bis 40.000 €)
    • Klimageschwindigkeits-Bonus: 20 % (für Austausch alter Gas-, Kohle- oder Ölheizungen bis 2028)
    • Effizienz-Bonus: 5 % (bei besonders effizienten Geräten)

    Die förderfähigen Kosten sind bei 30.000 € gedeckelt. Maximal erhalten Sie also 21.000 € Zuschuss.

    Bei gebrauchten Wärmepumpen gibt es keine Förderung. Diese Regelung gilt ohne Ausnahme. Selbst wenn das Gerät erst ein Jahr alt ist, erhalten Sie nur bei einem Neukauf eine Förderung.

    Wärmepumpe Förderung

    Installation und Integration ins Heizsystem

    Die Installation einer gebrauchten Wärmepumpe ist deutlich anspruchsvoller als bei einem Neugerät und erfordert unbedingt einen qualifizierten Fachbetrieb. Unsere über 140 geprüften Handwerksbetriebe bei Enter übernehmen die fachgerechte Installation und sorgen für eine sichere Integration in Ihr bestehendes Heizsystem.

    Die Installation einer gebrauchten Wärmepumpe umfasst folgende wichtige Schritte:

    • Demontage beim Vorbesitzer unter Beachtung aller Sicherheitsvorschriften
    • Transport mit besonderer Vorsicht, da der Kältemittelkreislauf sehr empfindlich ist
    • Aufstellung am neuen Standort mit korrekter Ausrichtung und Fundamentierung
    • Hydraulische Integration in das vorhandene Heizsystem
    • Elektrischer Anschluss gemäß den aktuellen Normen und Vorschriften
    • Neubefüllung des Kältemittels, die nach dem Transport oft notwendig ist
    • Inbetriebnahme und präzise Einregulierung für optimale Effizienz
    • Hydraulischer Abgleich, der für maximale Effizienz Pflicht ist

    Eine unsachgemäße Installation kann das Gerät dauerhaft beschädigen oder die Effizienz erheblich mindern. Viele Fachbetriebe übernehmen bei gebrauchten Geräten keine Gewährleistung für ihre Arbeit, sodass das Risiko vollständig bei Ihnen liegt.

    Kombination mit Photovoltaik: Auch eine gebrauchte Wärmepumpe lässt sich mit einer Photovoltaikanlage verbinden. Der selbst erzeugte Strom deckt einen großen Teil des Strombedarfs ab und kann die Energiekosten zusätzlich um bis zu 40 % senken.

    Wärmepumpe und Photovoltaik kombinieren

    Marken-Check: Stiebel Eltron, Viessmann & Co.

    Die Marke ist ein wichtiger Qualitätsindikator beim Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe. Premium-Hersteller bieten eine deutlich bessere Verfügbarkeit von Ersatzteilen sowie eine längere Lebensdauer. Diese Faktoren sind besonders entscheidend, wenn Sie ein Gebrauchtgerät ohne Garantie erwerben.

    Hersteller Qualität gebraucht Ersatzteilverfügbarkeit Besonderheiten
    Stiebel Eltron Sehr gut Ausgezeichnet Lange Lebensdauer, zuverlässige Technik, gutes Servicenetz in Deutschland
    Viessmann Sehr gut Ausgezeichnet Testsieger bei Stiftung Warentest, exzellenter Kundenservice, breites Händlernetz
    Vaillant Gut Gut Weit verbreitet, solide Qualität, faire Ersatzteilpreise
    Daikin Gut Gut Zuverlässige japanische Technik, gute Effizienz
    Bosch/Buderus Gut Gut Solide deutsche Technik, bewährte Systeme
    No-Name/Import ❌ Kritisch ❌ Schlecht Finger weg – oft keine Ersatzteile, kein Service, unbekannte Qualität

    Was Sie vor dem Kauf prüfen sollten:

    • Notieren Sie die Modellnummer und Seriennummer vom Typenschild.
    • Kontaktieren Sie die Hersteller-Hotline und erkundigen Sie sich nach der Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
    • Prüfen Sie, ob es Servicepartner in Ihrer Nähe gibt.
    • Fragen Sie nach bekannten Schwachstellen des Modells.

    Premium-Marken wie Vaillant, Stiebel Eltron und Viessmann sind als Gebrauchtgeräte deutlich sicherer. Ersatzteile sind über viele Jahre verfügbar, und es besteht ein flächendeckendes Servicenetz. Bei Billigimporten und No-Name-Produkten können hingegen unlösbare Probleme auftreten: Ersatzteile sind oft nicht mehr lieferbar, und Servicepartner fehlen vollständig.

    Vaillant Wärmepumpe

    Wann lohnt sich der Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe?

    Der Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe kann in bestimmten Fällen sinnvoll sein, allerdings nur unter sehr spezifischen Voraussetzungen. Eine realistische Einschätzung zeigt, dass der Gebrauchtkauf eher die Ausnahme als die Regel sein sollte.

    Eine gebrauchte Wärmepumpe lohnt sich insbesondere in folgenden Situationen:

    • Wenn Sie eine Überbrückungslösung für drei bis fünf Jahre planen, zum Beispiel weil Sie bald umziehen oder eine umfassende Sanierung ansteht.
    • Bei einem sehr knappen Budget ohne Finanzierungsmöglichkeiten, wenn Förderungen oder Kredite nicht infrage kommen.
    • Wenn Sie technisch versiert sind, den Zustand der Wärmepumpe selbst beurteilen können und Zugang zu einem Fachbetrieb oder einem entsprechenden Netzwerk haben.
    • Wenn das Gerät von einer vertrauenswürdigen Quelle stammt, etwa von Bekannten oder Familienmitgliedern, und die Vorgeschichte lückenlos bekannt ist.
    • Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, die weniger als fünf Jahre alt ist und über eine vollständige Wartungshistorie verfügt, sodass eine maximale Restlebensdauer gewährleistet ist.

    Wann Sie definitiv keine gebrauchte Wärmepumpe kaufen sollten:

    • Sie wünschen sich eine langfristige Lösung – in diesem Fall ist ein Neugerät mit Garantie wirtschaftlicher.
    • Eine Förderung ist für Ihr Budget wichtig – gebrauchte Anlagen erhalten keine staatliche Unterstützung.
    • Sie verfügen nicht über technische Expertise – das Risiko versteckter Mängel ist zu hoch.
    • Der Verkäufer ist unbekannt und hat keine Referenzen – so fehlt die Sicherheit über Zustand und Historie des Geräts.
    • Das Gerät ist älter als zehn Jahre – die Restlebensdauer ist zu gering, das Ausfallrisiko zu hoch.
    • Wartungsnachweise fehlen – ohne Dokumentation ist der Kauf ein reines Glücksspiel.

    Die Frage „Lohnt sich eine gebrauchte Wärmepumpe?“ beantworten die meisten Hausbesitzer mit Nein. Wenn Sie staatliche Förderungen nutzen und mit einem Anbieter-Vergleich durchschnittlich 5.800 € beim Kauf einer neuen Anlage sparen, ist ein Neugerät oft die bessere Wahl. Es bietet volle Garantie, maximale Effizienz und langfristige Sicherheit.

    Fazit: Mit Enter die richtige Entscheidung treffen und durchschnittlich 5.800 € sparen

    Der Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe birgt erhebliche Risiken. Wenn Sie versteckte Kosten für Installation, Anpassungen und technische Prüfungen sowie den Wegfall staatlicher Förderungen berücksichtigen, verringert sich der Preisvorteil deutlich. Hinzu kommt das Risiko teurer Reparaturen ohne Garantie, was die Unsicherheit zusätzlich erhöht.

    Mit Enter profitieren Sie von den besten Preisen für Neugeräte dank unseres neutralen Marktplatz-Ansatzes – im Durchschnitt sind diese um 5.800 € günstiger als üblich. Außerdem können Sie eine staatliche Förderung von bis zu 70 % erhalten, maximal jedoch 21.000 €.

    Mit Enter sichern Sie sich die beste Lösung für Ihr Zuhause. Unsere Energieeffizienz-Experten beraten Sie kostenfrei, so finden Sie die optimale Wärmepumpe für Ihre Bedürfnisse.

    So geht's:

    • Kostenfreie Video-Beratung: Wir analysieren Ihre Situation und klären alle Voraussetzungen.
    • Angebotsvergleich: Sie erhalten mehrere Vergleichsangebote von über 140 geprüften Fachbetrieben und können so durchschnittlich 5.800 € sparen.
    • Maximale Förderung: Wir beantragen auf Wunsch bis zu 70 % Förderung für Sie.
    • Begleitung bis zur Inbetriebnahme: Von der Planung über die Installation bis zum hydraulischen Abgleich.

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    Ölheizung von 2003

    FAQ

    Wie alt darf eine gebrauchte Wärmepumpe maximal sein?

    Maximal 10 Jahre, idealerweise weniger als 5 Jahre. Wärmepumpen haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren. Bei älteren Geräten nimmt die verbleibende Lebensdauer deutlich ab, und das Risiko teurer Reparaturen steigt. Geräte, die älter als 10 Jahre sind, sollten Sie grundsätzlich meiden, da Verschleißteile wie der Verdichter häufig kurz vor dem Ausfall stehen.

    Bekomme ich staatliche Förderung für eine gebrauchte Wärmepumpe?

    Nein, für gebrauchte Wärmepumpen gibt es keine staatliche Förderung. Weder BAFA noch KfW fördern Gebrauchtgeräte. Voraussetzung für Förderung ist die Erstinbetriebnahme eines neuen, in der BAFA-Liste geführten Geräts. Mit Unterstützung von Enter sichern Sie sich bei Neugeräten bis zu 70 % Förderung (max. 21.000 €) – das macht Neugeräte oft günstiger als Gebrauchtkauf.

    Welche Risiken gibt es beim Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe?

    Die Hauptrisiken bestehen in fehlender Garantie, versteckten Mängeln, unbekannter Vorgeschichte und hohen Folgekosten. Ohne Gewährleistung müssen Sie alle Reparaturkosten selbst tragen. Verschleißteile wie der Verdichter können jederzeit ausfallen, wobei die Reparaturkosten zwischen 2.000 und 5.000 Euro liegen können. Zudem ist keine Förderung möglich, und häufig treten Kompatibilitätsprobleme mit dem bestehenden Heizsystem auf. Eine technische Prüfung durch einen Fachbetrieb ist daher unbedingt erforderlich.

    Worauf muss ich bei der Wartungshistorie achten?

    Eine lückenlose, jährliche Dokumentation der Wartungsprotokolle ist unerlässlich. Achten Sie darauf, dass Inspektionen, Reparaturen und Unterlagen zur Herstellergarantie sorgfältig festgehalten sind. Der Verkäufer sollte Ihnen zudem den Kontakt zum Wartungsbetrieb nennen können. Fehlt diese Dokumentation, ist das ein deutliches Warnsignal. Kaufen Sie niemals eine gebrauchte Wärmepumpe ohne nachweisbare Wartungshistorie. Denn regelmäßige Wartung ist entscheidend für die Lebensdauer und die Effizienz des Geräts.

    Für wen lohnt sich eine gebrauchte Wärmepumpe?

    Der Kauf einer gebrauchten Wärmepumpe ist nur in sehr speziellen Fällen sinnvoll: etwa als Überbrückungslösung für drei bis fünf Jahre, bei einem sehr knappen Budget ohne Finanzierungsmöglichkeit, für technisch versierte Käufer oder wenn die Wärmepumpe von einer vertrauenswürdigen Quelle, zum Beispiel einem Bekannten, stammt. Für langfristige Lösungen empfehlen wir den Kauf eines Neugeräts. Mit Enter sparen Sie im Durchschnitt 5.800 Euro bei neuen Wärmepumpen und erhalten zusätzlich eine Förderung von 70 Prozent. Das ist oft günstiger als der Gebrauchtkauf, der mit Risiken und versteckten Kosten verbunden sein kann.

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    Was lohnt sich wirklich?

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