Luft-Wasser-Wärmepumpe: Funktion, Kosten & Förderung 2026

Wer 2026 auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe umsteigt, profitiert von einer doppelten Sparwirkung: Haushalte erzielen durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosteneinsparung – und dank des gestiegenen Gaspreises wächst dieser Vorteil gegenüber fossilen Heizungen weiter. Hinzu kommen bis zu 70 % KfW-Förderung (max. 21.000 €), die Enter mit unserer Fördergarantie zu 100 % gesichert auszahlt. Wichtig: Seit Januar 2026 gelten strengere Schallschutzanforderungen für die Förderung – eine fachkundige Beratung stellt sicher, dass Ihre Anlage alle Voraussetzungen erfüllt und Sie zusätzlich durchschnittlich 5.800 € durch unseren neutralen Anbietervergleich sparen.

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    Lohnt sich eine Wärmepumpe für Ihr Haus? Erfahren Sie es mit nur wenigen Klicks mit dem Enter Wärmepumpenrechner:

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    Wie groß ist Ihr Zuhause?

    Steigende Gaspreise und neue Förderregeln machen 2026 zum entscheidenden Jahr für die Wärmepumpe: Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist mit rund 95 % Marktanteil die meistinstallierte Wärmepumpenart in Deutschland – und das aus gutem Grund. Hier erfahren Sie, wie sie funktioniert, was sie kostet, welche Förderung Sie erhalten und worauf Sie bei der Planung achten müssen. Als Deutschlands größter Energieberater begleitet Enter Sie von der Gebäudeanalyse bis zur fertigen Installation.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Effizienz: Mit einer JAZ von 3,5 bis 4 erzeugt die Luft-Wasser-Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom das 3,5- bis 4-fache an Wärmeenergie.

    Checkmark

    Kosten und Förderung: Die Gesamtkosten inkl. Installation liegen typischerweise bei 15.000 bis 25.000 €, Förderungen bis zu 70 % machen die Investition erschwinglich.

    Checkmark

    Funktionalität: Die Wärmepumpe nutzt Umgebungsluft zur Heiz- und Warmwasserbereitung – selbst bei Minustemperaturen bis -20 °C. Viele Modelle können im Sommer auch kühlen.

    Checkmark

    Enter als Partner: Als Deutschlands größter Energieberater begleiten wir Sie von der ganzheitlichen Gebäudeanalyse bis zur fertigen Installation. Sparen Sie durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosten und sichern Sie sich die maximal mögliche Förderung – mit unserer Fördergarantie.

    Funktionsweise der Luft-Wasser-Wärmepumpe

    Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist ein modernes Heizsystem, das Energie aus der Umgebungsluft nutzt, um Wärme für das Heizen und die Warmwasserbereitung bereitzustellen. Dank eines speziellen Kältemittels, das selbst bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft, arbeitet die Anlage effizient, auch bei Außentemperaturen von bis zu -20 °C. Diese Technologie macht die Luft-Wasser-Wärmepumpe zur meistinstallierten Wärmepumpenart in Deutschland – mit rund 95 % Marktanteil.

    Luft-Wasser-Wärmepumpe Einbau und Betrieb

    Die Funktionsweise gliedert sich in vier zentrale Schritte:

    1. Verdampfen: Ein Ventilator zieht Außenluft an und leitet sie über einen Wärmeübertrager. Dort trifft die Luft auf ein spezielles Kältemittel wie R290 (Propan), das bereits bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft und die Energie der Umgebungsluft aufnimmt.
    2. Verdichten: Der gasförmige Kältemitteldampf wird im Kompressor stark verdichtet. Durch den steigenden Druck erhöht sich die Temperatur des Gases erheblich, wodurch ausreichend Energie zum Heizen erzeugt wird.
    3. Kondensieren: Das heiße Kältemittel überträgt seine Wärme in einem Wärmetauscher an das Wasser in der Heizung. Dabei kühlt es ab und verflüssigt sich wieder, während das Heizungswasser erwärmt wird und in den Heizkreislauf gelangt.
    4. Entspannen: Das flüssige Kältemittel wird im Expansionsventil entspannt, wodurch Druck und Temperatur sinken. Anschließend kehrt es zur Wärmequelle zurück, und der Kreislauf beginnt von vorn.
    Funktionsweise Luft-Wasser-Wärmepumpe Schema

    Bei extremer Kälte kann ein elektrischer Heizstab zugeschaltet werden, um die Wärmeversorgung sicherzustellen. Bei korrekt dimensionierten Anlagen wird dieser jedoch nur selten benötigt – eine präzise Planung ist daher entscheidend.

    Wichtige technische Bestandteile im Überblick

    • Kältemittel: Das Herzstück der Wärmepumpe ermöglicht den Energieaustausch zwischen der Umgebungsluft und dem Heizsystem. Moderne Geräte nutzen umweltfreundliche Kältemittel wie Propan (R290), die auch bei niedrigen Temperaturen effizient arbeiten.
    • Verdampfer: Nimmt die Wärme der Umgebungsluft auf und lässt das Kältemittel verdampfen. Selbst bei niedrigen Temperaturen gewährleistet er eine zuverlässige Energiegewinnung.
    • Kompressor: Verdichtet das gasförmige Kältemittel und steigert dessen Temperatur. Als Hauptenergieverbraucher beeinflusst er direkt die Effizienz der Anlage.
    • Wärmeübertrager (Kondensator): Überträgt die Wärmeenergie des erhitzten Kältemittels an das Heizwasser. So wird die gewonnene Energie in nutzbare Heizwärme umgewandelt.
    • Expansionsventil: Entspannt und kühlt das Kältemittel, bevor es zur Wärmequelle zurückfließt. Präzise Steuerung sorgt für maximale Effizienz im gesamten Kreislauf.
    Bestandteile Luft-Wasser-Wärmepumpe Innen- und Außenaufstellung

    Vorteile und Nachteile einer Luft-Wasser-Wärmepumpe

    Bei der Entscheidung für eine neue Heizung ist es wichtig, alle Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe zeichnet sich durch besonders viele Vorteile aus – mögliche Nachteile lassen sich durch eine professionelle Planung meist gut minimieren.

    Vorteile Nachteile
    Umweltfreundlich: Nutzt erneuerbare Energiequellen und reduziert CO₂-Ausstoß Abhängigkeit von Außentemperaturen: Effizienz sinkt bei extremen Minusgraden
    Kostensparend im Betrieb: Niedrigere Heizkosten im Vergleich zu Gas oder Öl Geräuschentwicklung: Außenaufstellung kann störend sein, erfordert Mindestabstand zum Nachbarn
    Flexibel einsetzbar: Für Neubau und Bestandsgebäude geeignet, keine Genehmigung für Tiefenbohrung erforderlich Abhängig von Dämmung: Effizienz stark abhängig von guter Gebäudedämmung
    Hohe staatliche Förderungen: Bis zu 70 % der Kosten können übernommen werden Stromverbrauch: Höherer Stromverbrauch als Erdwärmepumpen bei sehr niedrigen Außentemperaturen
    Langlebig und wartungsarm: Lebensdauer von 20–25 Jahren, geringe Wartungskosten
    Kühlfunktion: Viele moderne Modelle kühlen im Sommer – ein echtes Ganzjahres-Klimasystem
    Vor- und Nachteile Luft-Wasser-Wärmepumpe

    Unsere Energieexperten bieten Ihnen eine kostenlose digitale Beratung und helfen Ihnen, die beste Lösung für Ihre Sanierung zu finden. Durch eine exakte Dimensionierung und optimale Platzierung minimieren wir mögliche Nachteile. Kostenlose Beratung für Ihre Wärmepumpe anfragen.

    Was kostet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?

    Die Kosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe hängen von Gebäudegröße, Installationsaufwand und Effizienzklasse der Anlage ab. Wichtig: Unterscheiden Sie zwischen reinen Gerätekosten und den Gesamtkosten inklusive Installation – beide Angaben kursieren im Netz und können zu Missverständnissen führen.

    Anschaffungs- und Installationskosten

    • Gerätekosten: Das Gerät selbst kostet je nach Modell und Leistungsklasse zwischen 8.000 und 18.000 €.
    • Installation und Inbetriebnahme: Hinzu kommen Installationskosten von typischerweise 3.000 bis 8.000 €, abhängig von Aufwand und baulichen Gegebenheiten.
    • Gesamtkosten: Realistisch sollten Sie für eine vollständige Luft-Wasser-Wärmepumpen-Installation 15.000 bis 25.000 € einplanen.
    • Zusätzliche Komponenten: Falls ein Pufferspeicher, größere Heizkörper oder Leitungsarbeiten erforderlich sind, können weitere Kosten anfallen.

    Betriebskosten

    • Stromverbrauch: Der jährliche Stromverbrauch hängt von Heizleistung und Gebäudedämmung ab. Bei einem speziellen Wärmepumpenstromtarif von ca. 25–30 Cent/kWh und einer JAZ von 3,8 fallen für ein typisches Einfamilienhaus rund 1.200 bis 1.500 € pro Jahr an. Mit einem regulären Haushaltstarif (BDEW-Durchschnitt: ca. 37 Cent/kWh) lägen die Kosten entsprechend höher – ein Wärmepumpenstromtarif lohnt sich daher fast immer.
    • Wartungskosten: Die Wärmepumpe ist wartungsarm, es fallen durchschnittlich 100 bis 200 € jährlich an.

    Wärmepumpenstrom: Spezielle Tarife für niedrigere Betriebskosten

    Viele Energieversorger bieten spezielle Wärmepumpenstromtarife an, die deutlich günstiger sind als normale Haushaltsstromtarife. Voraussetzung ist in der Regel ein separater Stromzähler für die Wärmepumpe. Ab einem Jahresverbrauch von ca. 3.000–5.000 kWh lohnt sich der Wechsel in der Regel – fragen Sie Ihren Energieversorger nach verfügbaren Heizstromtarifen.

    Kosten und Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe

    Langfristige Einsparungen

    Durch den Betrieb einer effizienten Luft-Wasser-Wärmepumpe lassen sich jährlich bis zu 50 % der Heizkosten im Vergleich zu einer Gasheizung einsparen. Angesichts gestiegener Gaspreise – an europäischen Börsen haben die Preise zuletzt deutlich angezogen – wächst dieser Vorteil gegenüber fossilen Heizungen weiter. Besonders attraktiv wird die Kosten-Nutzen-Rechnung in Kombination mit einer Photovoltaikanlage: Erzeugen Sie den benötigten Strom selbst, sinken die Betriebskosten nochmals deutlich.

    Hinzu kommt die Wertsteigerung Ihrer Immobilie. Eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe macht Ihr Haus zukunftssicher und erhöht seinen Marktwert. Unter Berücksichtigung aller Faktoren amortisiert sich die Investition in der Regel innerhalb von etwa 10 Jahren.

    Checkmark

    Experten-Hinweis: Lassen Sie sich von uns ein individuelles Angebot erstellen. Wir begleiten Sie von der ganzheitlichen Gebäudeanalyse über die Förderanträge bis zur fertigen Installation und zeigen Ihnen, wie viel Sie sparen können. Jetzt Wärmepumpe anfragen – durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosteneinsparung!

    Hohe staatliche Förderungen für Luft-Wasser-Wärmepumpen

    Luft-Wasser-Wärmepumpen können hohe Anschaffungskosten mit sich bringen, doch dank staatlicher Zuschüsse durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) lassen sich diese erheblich senken. Die Bundesregierung fördert den Umstieg von konventionellen Heizungen auf nachhaltige Wärmepumpen mit attraktiven Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten.

    Zuschüsse über die KfW-Heizungsförderung

    Die KfW bietet Zuschüsse, die bis zu 70 % der förderfähigen Kosten decken können. Die Fördermittel setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen:

    • Basisförderung: 30 % Zuschuss für den Einbau einer Wärmepumpe.
    • Klimageschwindigkeits-Bonus: 20 % für den Austausch alter Heizsysteme wie Öl- oder Gasheizungen (gilt in voller Höhe bis Ende 2028, danach schrittweise Absenkung).
    • Einkommens-Bonus: Zusätzliche 30 % für Haushalte mit einem Jahresbruttoeinkommen unter 40.000 €.
    • Effizienz-Bonus: 5 % extra für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel oder die Erdwärme, Grundwasser oder Abwasser als Wärmequelle nutzen.

    Mit diesen Förderprogrammen können Zuschüsse von bis zu 21.000 € für eine Wärmepumpe erreicht werden, was die effektiven Anschaffungs- und Installationskosten erheblich senkt.

    Wärmepumpen-Förderung
    Checkmark

    Wichtig: Neue Schallschutzanforderungen seit 2026 – Seit Januar 2026 müssen Luft-Wasser-Wärmepumpen für die KfW-Förderung strengere Lärmgrenzwerte erfüllen: Die Geräuschemissionen der Außeneinheit müssen mindestens 10 dB unter den EU-Ökodesign-Grenzwerten liegen (zuvor 5 dB). Nicht alle Modelle erfüllen diese Anforderung. Enter prüft im Rahmen der Beratung, welche Geräte förderfähig sind – und sichert mit unserer Fördergarantie die 100 % garantierte Auszahlung Ihrer KfW-Förderung.

    Beispiel-Rechnung: Bei einer Investition von 20.000 € für eine Wärmepumpe und einer Förderung von 70 % verbleibt ein Eigenanteil von nur 6.000 €. Dieser Betrag kann durch einen KfW-Kredit weiter gestreckt werden, was die Finanzierung noch flexibler macht.

    Checkmark

    Experten-Hinweis: Planen Sie eine umfassende Sanierung? Mit dem „Wohngebäude – Kredit 261" der KfW können Sie bis zu 150.000 € je Wohneinheit zinsgünstig finanzieren – ideal für Maßnahmen wie Dämmung, Fenstererneuerung oder Heizungsmodernisierung.

    Tipps für die Antragstellung mit Enter

    Förderanträge können kompliziert und zeitaufwendig sein – aber das muss nicht sein. Wir bei Enter kümmern uns um alles: Von der Beratung bis zur vollständigen Abwicklung begleiten wir Sie durch den gesamten Prozess und sorgen mit unserer Fördergarantie für die 100 % garantierte Auszahlung Ihrer KfW-Förderung.

    • Ganzheitliche Gebäudeanalyse: Wir analysieren Ihr Gebäude und prüfen, welche Förderprogramme optimal zu Ihrem Vorhaben passen – einschließlich der neuen Schallschutzanforderungen.
    • Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP): Mit einem iSFP können Sie einen zusätzlichen 5 %-Bonus für Ihre energetische Sanierung erhalten.
    • Förderanträge: Wir überneh

    Mit Enter zu Ihrer idealen Wärmepumpenlösung

    Die Luft-Wasser-Wärmepumpe überzeugt als zukunftssichere Heizlösung auf ganzer Linie: Sie arbeitet hocheffizient, schont die Umwelt und wird aktuell mit bis zu 70 % staatlich gefördert. Moderne Anlagen sind leise, smart steuerbar und erreichen auch bei niedrigen Temperaturen sehr gute Wirkungsgrade.

    Enter – Deutschlands größter Energieberater – begleitet Sie von der ganzheitlichen Gebäudeanalyse bis zur fertigen Installation. Sparen Sie durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosten und profitieren Sie von unserer Fördergarantie für die 100 % garantierte Auszahlung Ihrer KfW-Förderung. Dazu erhalten Sie unsere Effizienzgarantie: Ihre neue Wärmepumpe arbeitet mindestens 3× so effizient wie Ihre fossile Altanlage. Unsere Experten bieten Ihnen eine kostenlose digitale Beratung und helfen Ihnen, die optimale Lösung für Ihr Zuhause zu finden.

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    Ölheizung von 1990

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    Ölheizung von 2003

    FAQ

    Für wen lohnt sich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?

    Die Luft-Wasser-Wärmepumpe lohnt sich besonders für Neubauten und energetisch sanierte Bestandsgebäude sowie Bungalows. Durch die hohen staatlichen Fördermittel von bis zu 70 % ist sie aber auch bei der Modernisierung älterer Heizungen eine wirtschaftlich attraktive Option – gerade angesichts der zuletzt deutlich gestiegenen Gaspreise. Im unsanierten Altbau kann eine Hybridlösung (Wärmepumpe kombiniert mit der bestehenden Gas- oder Ölheizung) ein sinnvoller Einstieg sein.

    Wie funktioniert eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?

    Die Wärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme und hebt diese mithilfe eines Kompressors auf ein höheres Temperaturniveau. Die gewonnene Wärme wird an das Heizungswasser abgegeben und für Heizung sowie Warmwasser genutzt. Der Prozess läuft in vier Schritten ab: Verdampfen, Verdichten, Kondensieren und Entspannen – und funktioniert dank moderner Kältemittel selbst bei Außentemperaturen bis -20 °C zuverlässig.

    Kann man mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe auch kühlen?

    Ja, die meisten modernen Luft-Wasser-Wärmepumpen können auch zur Kühlung genutzt werden. Diese sogenannte Active Cooling funktioniert durch Umkehrung des Wärmepumpenprozesses: Die Wärmepumpe entzieht den Räumen überschüssige Wärme und gibt diese nach außen ab. Voraussetzung ist ein geeignetes Heizsystem im Haus – Flächenheizungen wie Fußbodenheizungen eignen sich besonders gut. Diese Kühlfunktion macht die Luft-Wasser-Wärmepumpe zu einem echten Ganzjahres-Klimasystem.

    Was ist der Unterschied zwischen einer Luft-Luft-Wärmepumpe und einer Luft-Wasser-Wärmepumpe?

    Die Luft-Wasser-Wärmepumpe erwärmt wassergeführte Heizsysteme und Warmwasser – sie ist damit für die meisten Einfamilienhäuser die richtige Wahl. Die Luft-Luft-Wärmepumpe hingegen beheizt die Raumluft direkt und ist ideal für Gebäude mit Lüftungssystemen, etwa Passivhäuser. Sie kann kein Warmwasser bereiten und ist daher in der Regel kein vollwertiger Heizungsersatz.

    Wie viel kostet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?

    Die Gesamtkosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Installation liegen typischerweise zwischen 15.000 und 25.000 €. Dabei entfallen 8.000 bis 18.000 € auf das Gerät selbst und 3.000 bis 8.000 € auf Installation und Inbetriebnahme. Durch staatliche Förderungen können sich diese Kosten um bis zu 70 % reduzieren – bei einer Investition von 20.000 € verbleibt so ein Eigenanteil von nur 6.000 €. Enter analysiert Ihr Gebäude ganzheitlich, findet die perfekt dimensionierte Wärmepumpe und sichert Ihnen durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosteneinsparung – plus durchschnittlich 5.800 € durch unseren neutralen Anbietervergleich sowie die maximal mögliche Förderung mit unserer Fördergarantie.

    Was sind die Nachteile einer Luft-Wasser-Wärmepumpe?

    Die wesentlichen Nachteile sind die Abhängigkeit der Effizienz von der Außentemperatur, der höhere Stromverbrauch gegenüber Erdwärmepumpen bei extremer Kälte sowie die mögliche Geräuschentwicklung der Außeneinheit. Diese lassen sich durch professionelle Planung und moderne Technik gut minimieren: Eine korrekte Dimensionierung reduziert den Einsatz des Heizstabs, und eine optimale Aufstellung begrenzt die Lärmbelastung. Enter stellt mit der Effizienzgarantie sicher, dass Ihre neue Wärmepumpe mindestens 3× so effizient arbeitet wie Ihre fossile Altanlage.

    Wie laut ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?

    Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen erzeugen im Betrieb typischerweise 45 bis 55 dB(A) in einem Meter Abstand – vergleichbar mit einem ruhigen Gespräch. Der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand zur Nachbargrenze beträgt je nach Bundesland und Aufstellungsort in der Regel mindestens 3 Meter. Wichtig für die Förderung: Seit Januar 2026 müssen Luft-Wasser-Wärmepumpen für die KfW-Heizungsförderung strengere Lärmgrenzwerte erfüllen – die Geräuschemissionen der Außeneinheit müssen mindestens 10 dB unter den EU-Ökodesign-Grenzwerten liegen. Nicht alle Modelle erfüllen diese Anforderung. Enter prüft im Rahmen der Beratung, welche Geräte förderfähig sind.

    Welche Vorlauftemperatur braucht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?

    Je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Ideal sind 30 bis 35 °C bei Fußboden- oder Wandheizungen. Mit herkömmlichen Heizkörpern werden oft 45 bis 55 °C benötigt – das ist möglich, senkt aber die Effizienz spürbar. Hochtemperatur-Wärmepumpen können Vorlauftemperaturen bis 70–75 °C erreichen und eignen sich auch für ältere Heizkörper. Ein hydraulischer Abgleich und ggf. der Austausch alter Heizkörper gegen Niedertemperaturmodelle können die Effizienz im Bestandsgebäude deutlich verbessern.

    Brauche ich eine Genehmigung für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?

    In der Regel nein. Im Gegensatz zu Erdwärmepumpen, die Tiefenbohrungen erfordern und behördliche Genehmigungen benötigen, ist für die Luft-Wasser-Wärmepumpe in den meisten Bundesländern keine gesonderte Genehmigung erforderlich. Lediglich Schallschutzvorschriften und Abstandsregelungen zum Nachbarn müssen eingehalten werden – beides wird bei einer professionellen Planung selbstverständlich berücksichtigt.

    Wie hoch ist die Förderung für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe 2026?

    Die Grundförderung beträgt 30 %. Durch verschiedene Boni kann die Gesamtförderung auf bis zu 70 % der förderfähigen Kosten steigen:

    • Klimageschwindigkeits-Bonus: 20 % beim Austausch einer Öl- oder Gasheizung (gilt in voller Höhe bis Ende 2028, danach schrittweise Absenkung)
    • Einkommens-Bonus: 30 % für Haushalte mit einem Jahresbruttoeinkommen unter 40.000 €
    • Effizienz-Bonus: 5 % für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel

    . Achtung: Seit Januar 2026 gelten strengere Schallschutzanforderungen als Fördervoraussetzung – nicht jedes Gerät ist automatisch förderfähig. Enter übernimmt den kompletten KfW-Förderantrag bis zur Auszahlung und garantiert mit der Fördergarantie die 100 % gesicherte Auszahlung Ihrer Fördermittel.

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