
Luft-Luft-Wärmepumpe 2026: Kosten, Förderung & Vor- und Nachteile
Viele Haushalte unterschätzen, wie stark der Förderrahmen die Wirtschaftlichkeit einer Luft-Luft-Wärmepumpe beeinflusst: Seit dem 21. Juli 2026 gilt ein überarbeitetes BEG-Fördersystem mit einem neu gestaffelten Einkommensbonus – wer die Voraussetzungen kennt, sichert sich jetzt bis zu 70 % KfW-Förderung (max. 21.000 €). Als Deutschlands größter Energieberater analysieren wir Ihr Gebäude ganzheitlich, prüfen alle Bonusstufen und sichern Ihnen mit unserer Fördergarantie die 100 % garantierte Auszahlung Ihrer Fördermittel – damit kein Zuschuss auf der Strecke bleibt.
Heizen und Kühlen mit einem System – und das zu vergleichsweise günstigen Anschaffungskosten: Die Luft-Luft-Wärmepumpe gewinnt 2026 deutlich an Relevanz, seit das BEG-Fördersystem im Juli neu geregelt wurde. Dieser Artikel erklärt Funktionsweise, Kosten und aktuelle Fördervoraussetzungen – und zeigt, wie Deutschlands größter Energieberater Enter Sie zur optimalen Lösung begleitet.
Das Thema kurz und kompakt
Innovative Funktionsweise: Luft-Luft-Wärmepumpen gewinnen Wärme aus der Außenluft und verteilen sie direkt als warme Luft in den Innenräumen – effizient, ohne Heizkörper und ohne Wasserkreislauf.
Kosten und Förderung: Vergleichsweise günstige Anschaffung. Seit der BEG-Reform vom 21. Juli 2026 sind KfW-Zuschüsse von bis zu 80 % (max. 22.400 €) möglich – je nach Einkommensstufe und Bonusbedingungen.
Vorteile und Einsatzgebiete: Ideal für gut gedämmte Gebäude wie Bestandsgebäuden sinnvoll als Ergänzung – sofern der Dämmstandard stimmt.
Ganzheitliche Wärmepumpen-Beratung mit Enter: Als Deutschlands größter Energieberater analysieren wir Ihr Gebäude, finden die perfekt dimensionierte Wärmepumpe und sichern Ihnen durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosteneinsparung sowie die maximal mögliche Förderung – mit 100 % Fördergarantie.
Was ist eine Luft-Luft-Wärmepumpe?
Eine Luft-Luft-Wärmepumpe ist ein modernes Heizsystem, das Wärme aus der Außenluft entzieht und direkt zur Beheizung der Raumluft nutzt – ganz ohne wasserführende Heizkörper oder Fußbodenheizung. Als Wärmepumpe ohne Wasserkreislauf überträgt sie die gewonnene Energie direkt an die Raumluft. Im Kern ähneln Luft-Luft-Wärmepumpen und Split-Klimaanlagen einander, unterscheiden sich jedoch in der Ausrichtung: Während Klimaanlagen primär für das Kühlen ausgelegt sind, kombiniert die Wärmepumpe Heizen und Kühlen für den ganzjährigen Einsatz. Mithilfe eines Umschaltventils passt sie automatisch die Betriebsart an die jeweilige Jahreszeit an. Zusätzliche Komfortfunktionen wie Luftentfeuchtung und die Filterung von Pollen oder Feinstaub sorgen für ein angenehmes und gesundes Raumklima.
Das System besteht aus mindestens einer Außeneinheit und einer oder mehreren Inneneinheiten. Dabei gibt es zwei Grundvarianten:
- Single-Split-Systeme mit einer Inneneinheit für einen einzelnen Raum
- Multi-Split-Systeme mit mehreren Inneneinheiten (häufig bis zu 5–8 Geräte) für verschiedene Räume

Welche Arten von Luft-Luft-Wärmepumpen gibt es?
Neben der Unterscheidung in Single- und Multi-Split gibt es eine weitere wichtige Differenzierung nach der genutzten Wärmequelle:
- Außenluft-Systeme (Split- und Monoblock-Geräte): Die Außeneinheit entzieht der Umgebungsluft Wärme. Split-Geräte trennen Außen- und Inneneinheit durch eine Kältemittelleitung; Monoblock-Geräte fassen beide Komponenten in einem Gehäuse zusammen und sind einfacher zu installieren.
- Abluft-Systeme (mit Lüftungsanlage): Die Wärmepumpe nutzt die warme Abluft des Gebäudes als Wärmequelle. Diese Variante arbeitet besonders effizient in Kombination mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung und erzielt in gut gedämmten Gebäuden sehr hohe Effizienzwerte.
Unterschied zu Luft-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen
Anders als bei klassischen Wärmepumpenheizungen wird bei Luft-Luft-Wärmepumpen die gewonnene Wärme nicht über einen Wasserkreislauf im Haus verteilt. Im Vergleich zu Luft-Wasser-Wärmepumpen, die die Wärme an einen Heizkreislauf übertragen, und Sole-Wasser-Wärmepumpen, die Erdwärme nutzen, arbeitet die Luft-Luft-Wärmepumpe ausschließlich mit Luft als Wärmeträger. Das macht die Installation einfacher und kostengünstiger, da keine aufwendigen Rohrsysteme oder Erdarbeiten nötig sind. Ein wesentlicher Unterschied: Luft-Luft-Wärmepumpen können keine Warmwasserbereitung übernehmen – dafür ist eine separate Lösung wie ein Durchlauferhitzer oder eine Brauchwasser-Wärmepumpe erforderlich.
Wie funktioniert eine Luft-Luft-Wärmepumpe?
Die Funktionsweise einer Luft-Luft-Wärmepumpe basiert auf einem vergleichsweise einfachen Prinzip: Die Außeneinheit entzieht der Umgebungsluft Energie in Form von Wärme und transportiert diese über einen Kältemittelkreislauf zur Inneneinheit, die dann warme Luft in den Raum abgibt.
Der Prozess läuft in 4 Schritten ab:
- Das Außengerät saugt Außenluft an und leitet sie über einen Wärmetauscher. Dort entzieht ein Kältemittel der Luft die Wärmeenergie.
- Das nun erwärmte, gasförmige Kältemittel wird im Kompressor verdichtet, wodurch Temperatur und Druck deutlich ansteigen.
- Über eine Kältemittelleitung gelangt das heiße Gas zur Inneneinheit. Dort gibt es im Wärmetauscher die aufgenommene Energie an die Raumluft ab.
- Das abgekühlte Kältemittel wird über ein Expansionsventil entspannt und der Kreislauf beginnt von vorn.

Besonders effizient arbeiten diese Wärmepumpen in Kombination mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Dabei kann die noch warme Abluft des Gebäudes für die weitere Wärmegewinnung genutzt werden. Bis zu 90 % der Abwärme lassen sich so im gut gedämmten Haus zurückgewinnen, was den Energieverbrauch deutlich senkt.
Ein zusätzlicher Vorteil: Im Sommer lässt sich der Prozess einfach umkehren. Dann entzieht die Inneneinheit dem Raum Wärme und gibt diese nach draußen ab – die Luft-Luft-Wärmepumpe arbeitet als Klimaanlage.

Die Vor- und Nachteile von Luft-Luft-Wärmepumpen im Überblick
Bevor Sie sich für eine Luft-Luft-Wärmepumpe entscheiden, sollten Sie die Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen. Während die Wärmepumpen besonders in Neubauten und gut gedämmten Gebäuden überzeugen, können in Altbauten Einschränkungen auftreten. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Punkte zusammen:
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Günstige Anschaffung: Niedrigere Investitionskosten im Vergleich zu anderen Wärmepumpenarten. | Eingeschränkte Effizienz bei schlechter Dämmung: Höherer Stromverbrauch in unsanierten Gebäuden. |
| Einfache Installation: Keine Heizkörper oder wassergeführten Systeme nötig. | Keine Warmwasserbereitung: Separate Lösung (z. B. Durchlauferhitzer oder Brauchwasser-Wärmepumpe) erforderlich – das erhöht die Gesamtkosten. |
| Kombinierte Funktionen: Heizen und Kühlen mit einem Gerät möglich. | Mögliche Zugluft und Staubaufwirbelung: Der Luftstrom der Innengeräte kann als unangenehm empfunden werden und Staubpartikel aufwirbeln. |
| Förderfähig: Attraktive KfW-Zuschüsse von bis zu 80 % (max. 22.400 €) machen den Umstieg wirtschaftlich. | Regelmäßige Wartung erforderlich: Filter und Lüftungsanlage müssen geprüft werden. |
| Platzsparend und leise: Kein Bedarf an großen Speichern, modernes Design für Innenräume. | Abhängigkeit vom Strompreis: Der Betrieb hängt von der Stromkostenentwicklung ab. |
| Zusätzliche Komfortfunktionen: Luftentfeuchtung sowie Pollen- und Feinstaubfilterung. | Schimmelrisiko im Altbau: In unsanierten Gebäuden kann warme, feuchte Luft auf kalte Außenbauteile treffen und Schimmelbildung begünstigen. |
Luft-Luft-Wärmepumpen sind eine ideale Lösung für gut gedämmte Gebäude und Passivhäuser, in denen keine wassergeführten Heizsysteme erforderlich sind. Sie bieten eine nachhaltige Heizlösung und können auch im Sommer effizient kühlen. Für Altbauten oder Gebäude mit hohem Wärmebedarf sind sie jedoch nur bedingt geeignet. Hier empfiehlt sich oft eine Kombination mit anderen Heizsystemen.

Experten-Hinweis: Besonders beachtenswert sind die Erfahrungen mit Luft-Luft-Wärmepumpen im Winter: Auch wenn die Effizienz bei sehr niedrigen Außentemperaturen sinkt, arbeiten moderne Luft-Luft-Wärmepumpen in gut gedämmten Gebäuden zuverlässig – besonders in Kombination mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Was kostet eine Luft-Luft-Wärmepumpe?
Die Kosten für eine Luft-Luft-Wärmepumpe setzen sich aus den Anschaffungs- und Installationskosten sowie den laufenden Betriebskosten zusammen. Die genaue Höhe variiert je nach Gebäudegröße, Anlagenleistung und individuellen Anforderungen.
Anschaffungs- und Installationskosten
Für ein einzelnes Split-Gerät (Single-Split) liegen die Gesamtkosten inklusive Installation typischerweise zwischen 3.000 und 7.000 €. Wer mehrere Räume oder das gesamte Einfamilienhaus über ein Multi-Split-System oder eine zentrale Anlage mit Lüftungsanlage versorgen möchte, muss mit 12.000 bis 22.000 € rechnen – je nach Anzahl der Innengeräte, Leitungslängen und ob eine Lüftungsanlage integriert wird. Gegenüber einer Luft-Wasser-Wärmepumpe entfallen die Kosten für Heizkörper, Fußbodenheizung und Pufferspeicher, was die Investition insgesamt günstiger macht.
Laufende Kosten
- Stromverbrauch: Der Strombedarf einer Luft-Luft-Wärmepumpe hängt stark von der Gebäudeisolierung, der Außentemperatur und der genutzten Jahresarbeitszahl (JAZ) ab. Typische JAZ-Werte für Luft-Luft-Wärmepumpen liegen zwischen 2,5 und 3,5. In gut gedämmten Gebäuden fallen die Stromkosten deutlich niedriger aus als in unsanierten Altbauten.
- Warmwasserbereitung: Da Luft-Luft-Wärmepumpen kein Warmwasser erzeugen, fallen für eine separate Lösung (z. B. Durchlauferhitzer oder Brauchwasser-Wärmepumpe) zusätzliche Anschaffungs- und Betriebskosten an. Dies sollte bei der Gesamtkalkulation unbedingt berücksichtigt werden.
- Wartung: Für die Wartung, insbesondere den Austausch von Filtern und die Überprüfung des Systems, sollten Sie mit etwa 100 bis 300 € jährlich rechnen.
Eine Besonderheit: Wenn Sie Ihre Luft-Luft-Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage kombinieren, können Sie die Heizkosten deutlich senken. Der selbst erzeugte Strom macht den Betrieb besonders wirtschaftlich.

Förderung für Luft-Luft-Wärmepumpen
Der Umstieg auf eine Luft-Luft-Wärmepumpe wird durch attraktive staatliche Förderprogramme unterstützt, die die Kosten erheblich reduzieren. Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) profitieren Sie von hohen Zuschüssen – seit der Reform vom 21. Juli 2026 mit einem neu gestaffelten Fördersystem.
Die KfW-Heizungsförderung bietet Zuschüsse, die je nach Bonusstufe bis zu 80 % der förderfähigen Kosten abdecken. Die förderfähigen Kosten liegen seit Juli 2026 bei maximal 28.000 € pro Wohneinheit (zuvor 30.000 €) und sinken ab Februar 2027 halbjährlich weiter. Folgende Komponenten tragen zur Kostenersparnis bei:
- Basisförderung (30 %): Für die Installation einer nachhaltigen Wärmepumpe.
- Klimageschwindigkeits-Bonus (16 %): Bei Austausch alter Heizungen wie Öl-, Gas- oder Biomasseheizungen. Achtung: Dieser Bonus sinkt ab Februar 2027 halbjährlich um 4 Prozentpunkte und läuft bis August 2028 aus.
- Einkommens-Bonus (gestaffelt): Für Hauseigentümer mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 € beträgt der Bonus 40 %; bis 40.000 € sind es 30 %; bis 50.000 € noch 10 %. Neu: Pro minderjährigem Kind im Haushalt wird das anrechenbare Einkommen um 10.000 € reduziert (Familienzuschlag).
Diese Förderungen ermöglichen Einsparungen von bis zu 22.400 € pro Wohneinheit, abhängig von den gewählten Bonusstufen. Die Basisförderung gilt für nahezu alle förderfähigen Wärmepumpen, während zusätzliche Boni die Zuschüsse erhöhen können.
Welche Luft-Luft-Wärmepumpen sind förderfähig?
Nicht jede Luft-Luft-Wärmepumpe ist automatisch förderfähig. Wichtig zu wissen: Geräte, die ausschließlich Raumluft als Wärmequelle nutzen, sind von der KfW-Förderung ausgeschlossen. Förderfähig sind Systeme, die Außenluft als Wärmequelle verwenden und folgende Voraussetzungen erfüllen:
- Das Gerät ist auf der BAFA-Wärmeerzeuger-Liste gelistet.
- Die Wärmepumpe deckt mindestens 65 % der Heizlast des Gebäudes.
- Seit dem 1. Januar 2026 gilt zudem eine neue Schallschutzanforderung: Die Geräuschemissionen müssen mindestens 10 dB unter den EU-Ökodesign-Grenzwerten liegen.
Lassen Sie die Förderfähigkeit Ihres Wunschgeräts vorab prüfen – Enter unterstützt Sie dabei im Rahmen der kostenlosen digitalen Beratung.
Maximale Zuschüsse mit Enter
Als Deutschlands größter Energieberater sorgen wir dafür, dass Sie nicht nur die höchsten Zuschüsse erhalten, sondern auch von einem unkomplizierten Prozess profitieren. Unsere Experten analysieren Ihr Gebäude ganzheitlich und finden die perfekt dimensionierte Lösung für Ihre Sanierung:
- Ganzheitliche Gebäudeanalyse: Wir ermitteln Ihren individuellen Bedarf und finden die optimale Wärmepumpe – mit durchschnittlich 3.360 € jährlicher Energiekosteneinsparung. Zusätzlich sparen Sie durchschnittlich 5.800 € durch unseren neutralen Anbietervergleich.
- Fördergarantie: Enter übernimmt die Einreichung aller erforderlichen Unterlagen bei der KfW und garantiert die 100 % Auszahlung Ihrer Fördermittel.
- Fachgerechte Installation: Für eine reibungslose und professionelle Umsetzung stellen wir Ihnen erfahrene Fachpartner aus Ihrer Region zur Seite.
Dank unseres Rundum-Services sparen Sie Zeit, Aufwand und Geld. Ob Sie Förderungen beantragen, Nachweise einreichen oder die Umsetzung planen möchten – mit Enter sind Sie bestens aufgestellt. Darüber hinaus profitieren Sie von 2 Jahren Fernwartung mit Enter Connect für den langfristigen, optimalen Betrieb Ihrer Anlage.
Einsatzmöglichkeiten und ideale Gebäudetypen
Die Wahl des richtigen Heizsystems hängt maßgeblich von der Art und dem Zustand Ihres Gebäudes ab. Luft-Luft-Wärmepumpen sind besonders vielseitig: Sie können sowohl in Neubauten als komplettes Heizsystem als auch in Bestandsgebäuden als clevere Ergänzung eingesetzt werden. Entscheidend für die Effizienz ist dabei immer der Dämmstandard. Je besser die Gebäudehülle gedämmt ist, desto wirtschaftlicher arbeitet die Anlage.

Luft-Luft-Wärmepumpen für den Altbau
Wenn Sie einen Altbau besitzen, sollten Sie die Installation einer Luft-Luft-Wärmepumpe besonders sorgfältig prüfen. In den meisten Fällen eignet sie sich hier als sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Heizsystem – etwa für einzelne, neu ausgebaute Bereiche wie das Dachgeschoss oder als Unterstützung in der Übergangszeit.
Wichtige Voraussetzungen für den Altbau-Einsatz:
- Guter Dämmstandard: Je besser die energetische Sanierung, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Eine Heizlast von unter 10 W/m² ist ideal.
- Luftdichtigkeit: Undichte Gebäudehüllen reduzieren die Effizienz erheblich.
- Schimmelgefahr beachten: In unsanierten Gebäuden kann warme, feuchte Luft auf kalte Außenbauteile treffen und Schimmelbildung begünstigen. Eine fachkundige Planung ist daher unerlässlich.
- Schrittweise Umrüstung: Besonders sinnvoll ist der Einstieg Raum für Raum – so lassen sich in der Übergangszeit erhebliche Heizkosten sparen und Sie profitieren im Sommer vom zusätzlichen Kühlkomfort.
Auch als Ersatz für Gas-Etagenheizungen oder Nachtspeicheröfen kann die Luft-Luft-Wärmepumpe eine praktikable und förderfähige Option sein – insbesondere wenn eine raumweise Versorgung gewünscht ist.
Idealer Einsatz in Passivhäusern und Neubauten
In Passivhäusern und gut gedämmten Neubauten zeigt das Luft-Luft-Wärmepumpensystem seine volle Stärke. Dank des hervorragenden Dämmstandards reichen niedrige Vorlauftemperaturen aus, um für behagliche Wärme zu sorgen. Besonders effizient arbeitet das System in Kombination mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung. Da der Heizenergiebedarf unter 15 kWh pro Quadratmeter und Jahr liegt, können Sie komplett auf klassische Heizkörper oder eine Fußbodenheizung verzichten.
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FAQ
Sind Luft-Luft-Wärmepumpen sinnvoll?
Ja, besonders für gut gedämmte Gebäude und Passivhäuser. Sie bieten eine effiziente Kombination aus Heizung und Klimaanlage, sind einfach zu installieren und kostengünstiger in der Anschaffung als andere Wärmepumpensysteme. In unsanierten Altbauten sind sie als alleinige Heizlösung jedoch nur bedingt geeignet – hier empfiehlt sich der Einsatz als Ergänzung zum bestehenden System.
Werden Luft-Luft-Wärmepumpen 2026 noch gefördert?
Ja, eine Förderung ist möglich – allerdings nur für Geräte, die Außenluft als Wärmequelle nutzen und mindestens 65 % der Heizlast des Gebäudes decken. Wärmepumpen, die ausschließlich Raumluft als Wärmequelle verwenden, sind von der KfW-Förderung ausgeschlossen. Seit der BEG-Reform vom 21. Juli 2026 können über die KfW-Heizungsförderung bis zu 80 % der förderfähigen Kosten (maximal 22.400 €) bezuschusst werden. Die Fördersätze setzen sich zusammen aus der Basisförderung (30 %), dem Klimageschwindigkeitsbonus (derzeit 16 %, sinkt ab Februar 2027 halbjährlich) und dem neu gestaffelten Einkommensbonus (10–40 % je nach Haushaltseinkommen). Enter übernimmt als Deutschlands größter Energieberater den kompletten Förderantrag für Sie – mit 100 % garantierter Auszahlung dank unserer Fördergarantie.
Wie effizient sind Luft-Luft-Wärmepumpen?
Moderne Luft-Luft-Wärmepumpen erreichen typische Jahresarbeitszahlen (JAZ) von 2,5 bis 3,5. Das bedeutet: Aus einer Kilowattstunde Strom werden 2,5 bis 3,5 Kilowattstunden Wärme erzeugt. Die Effizienz hängt stark vom Dämmstandard des Gebäudes und den lokalen Klimabedingungen ab. Abluft-Systeme in Kombination mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung können die obere Bandbreite erreichen. Zum Vergleich: Luft-Wasser-Wärmepumpen erzielen typischerweise JAZ-Werte von 3,0 bis 4,5, da sie Vorlauftemperaturen flexibler anpassen können.
Was kosten Luft-Luft-Wärmepumpen?
Die Kosten hängen stark davon ab, wie viele Räume versorgt werden sollen. Ein einzelnes Single-Split-Gerät inklusive Installation kostet typischerweise 3.000 bis 7.000 €. Wer das gesamte Einfamilienhaus über ein Multi-Split-System oder eine zentrale Anlage mit Lüftungsanlage versorgen möchte, muss mit 12.000 bis 22.000 € rechnen – je nach Anzahl der Innengeräte und ob eine Lüftungsanlage integriert wird. Hinzu kommen Kosten für eine separate Warmwasserbereitung, da Luft-Luft-Wärmepumpen kein Warmwasser erzeugen. Enter analysiert Ihr Gebäude ganzheitlich und findet die perfekt dimensionierte Anlage – mit durchschnittlich 3.360 € jährlicher Energiekosteneinsparung und der maximal möglichen Förderung.
Wie hoch ist die Förderung für eine Luft-Luft-Wärmepumpe?
Seit der BEG-Reform vom 21. Juli 2026 können förderfähige Luft-Luft-Wärmepumpen mit bis zu 80 % der förderfähigen Kosten (maximal 22.400 €) gefördert werden. Die förderfähigen Kosten liegen aktuell bei 28.000 € pro Wohneinheit und sinken ab Februar 2027 halbjährlich weiter. Die genaue Förderhöhe hängt von der Einkommensstufe und den erfüllten Bonusvoraussetzungen ab: Der Einkommensbonus beträgt 40 % bei einem Haushaltseinkommen bis 30.000 €, 30 % bis 40.000 € und 10 % bis 50.000 €. Familien mit minderjährigen Kindern profitieren zusätzlich vom neuen Familienzuschlag (je 10.000 € Einkommensreduzierung pro Kind). Enter sichert Ihnen mit der Fördergarantie die 100 % garantierte Auszahlung Ihrer KfW-Förderung.
Luft-Luft-Wärmepumpe im Altbau – geht das?
Grundsätzlich ja, aber mit Einschränkungen. Im Altbau eignet sich die Luft-Luft-Wärmepumpe vor allem als Ergänzung zum bestehenden Heizsystem – etwa für einzelne Räume oder als Unterstützung in der Übergangszeit. Voraussetzung ist ein guter Dämmstandard: Je besser die energetische Sanierung, desto effizienter arbeitet die Anlage. In unsanierten Gebäuden besteht zudem ein Schimmelrisiko, wenn warme, feuchte Luft auf kalte Außenbauteile trifft. Eine fachkundige Planung ist daher unerlässlich. Enter prüft im Rahmen der kostenlosen digitalen Beratung, ob und wie eine Luft-Luft-Wärmepumpe in Ihrem Altbau sinnvoll eingesetzt werden kann.
Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Luft-Luft-Wärmepumpe?
Der Stromverbrauch hängt von der Gebäudegröße, dem Dämmstandard und der Jahresarbeitszahl (JAZ) ab. Als Orientierung: Ein gut gedämmtes Einfamilienhaus mit rund 130 m² Wohnfläche benötigt bei einer JAZ von 3,0 etwa 4.000 bis 6.000 kWh Strom pro Jahr für die Heizung. Hinzu kommt der Strombedarf für eine separate Warmwasserbereitung. Wer die Anlage mit einer Photovoltaikanlage kombiniert, kann die laufenden Energiekosten erheblich senken.
Luft-Luft oder Luft-Wasser-Wärmepumpe – was ist besser?
Das hängt von Ihrem Gebäude und Ihren Anforderungen ab. Die Luft-Luft-Wärmepumpe punktet mit günstigeren Anschaffungskosten, einfacher Installation und der integrierten Kühlfunktion – ist aber auf die Luftheizung beschränkt und erzeugt kein Warmwasser. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe versorgt das gesamte Heizsystem inklusive Warmwasserbereitung und erreicht typischerweise höhere JAZ-Werte, erfordert aber einen Wasserkreislauf (Heizkörper oder Fußbodenheizung) und ist in Anschaffung und Installation aufwendiger. Für Passivhäuser und gut gedämmte Neubauten ohne wassergeführtes Heizsystem ist die Luft-Luft-Variante oft die wirtschaftlichere Wahl. Enter berät Sie neutral und findet die passende Lösung für Ihr Gebäude – mehr dazu im Luft-Luft vs. Luft-Wasser-Wärmepumpe Vergleich.

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