
Wärmepumpenstrom 2026: Tarife vergleichen, Preise & Stromkosten sparen
Wer 2026 auf Wärmepumpenstrom umsteigt, profitiert gleich doppelt: Spezielle Wärmepumpentarife kosten aktuell 20–26 ct/kWh – gegenüber dem BDEW-Haushaltsdurchschnitt von ~37 ct/kWh eine Ersparnis von bis zu 17 ct pro Kilowattstunde. Mit der richtigen Anlagenauslegung erzielen Haushalte laut Enter durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosteneinsparung sowie zusätzlich durchschnittlich 5.800 € durch unseren neutralen Anbietervergleich – dank Effizienzgarantie arbeitet Ihre neue Anlage mindestens 3× so effizient wie die fossile Altanlage.
Wärmepumpenstrom kostet 2026 nur noch 20–26 ct/kWh – während der BDEW-Haushaltsdurchschnitt bei ~37 ct liegt. Doch wann lohnt sich ein separater Tarif wirklich, welche Voraussetzungen gelten, und wie finden Sie den günstigsten Anbieter? Als Deutschlands größter Energieberater zeigen wir Ihnen, worauf es bei Tarifen, Zählern und Förderung 2026 ankommt.
Das Thema kurz und kompakt
Was ist Wärmepumpenstrom? Definition & Wärmestromtarife erklärt
Wärmepumpenstrom – auch als Heizstrom oder Wärmestrom bezeichnet – ist ein spezieller Stromtarif für den Betrieb von Wärmepumpen, der von vielen Energieversorgern günstiger angeboten wird als konventioneller Haushaltsstrom. Der Preisunterschied ergibt sich vor allem durch niedrigere Netzentgelte und Konzessionsabgaben. Seit 2024 gelten neue Regelungen: Statt harter Sperrzeiten drosseln Versorger nun die Leistung auf mindestens 4,2 kW. Dies ermöglicht einen unterbrechungsfreien Betrieb bei gleichzeitig niedrigeren Stromkosten.
Rechtlicher Rahmen und Tarifgrundlagen
Die Vergünstigung von Wärmepumpen Stromtarifen basiert auf dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG § 14a), das steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen besonders behandelt. Durch die Nutzung von Umweltwärme aus Luft, Erde oder Wasser arbeiten Wärmepumpen hocheffizient und benötigen nur etwa 25 % elektrische Energie zur Wärmeerzeugung.
Wichtig: Als steuerbare Verbrauchseinrichtung gilt eine Wärmepumpe nur, wenn sie eine Anschlussleistung von mindestens 4,2 kW hat. Kleinere Anlagen können lediglich einen normalen Haushaltsstromtarif beziehen und profitieren nicht von den reduzierten Netzentgelten. Eine kostenlose digitale Beratung bei Enter kann Ihnen helfen, das optimale System für Ihre Immobilie zu identifizieren und die passenden Wärmepumpenstromtarife zu finden.
Voraussetzungen für Wärmepumpenstrom im Überblick
Damit Sie von vergünstigtem Wärmepumpenstrom profitieren können, müssen folgende Grundvoraussetzungen erfüllt sein:
Übergangsfristen für Bestandsanlagen
Besitzen Sie bereits eine Wärmepumpe mit einem älteren Sperrzeiten-Vertrag? Dann gilt: Bestehende Verträge behalten ihre Konditionen bis zum 31. Dezember 2028. Nach diesem Datum müssen alle Anlagen auf die neuen Module 1, 2 oder 3 umgestellt werden. Ein freiwilliger Wechsel in das neue System ist jedoch jederzeit möglich – und lohnt sich oft schon heute.
Strom für die Wärmepumpe: Eintarifzähler vs. Zweitarifzähler
Für den Betrieb einer Wärmepumpe stehen grundsätzlich zwei verschiedene Zählervarianten zur Verfügung. Die Wahl zwischen Eintarif- und Zweitarifzähler hat direkten Einfluss auf Ihre Stromkosten und die möglichen Tarifoptionen.

Eintarifzähler
Bei dieser Variante – auch als Kombitarif bezeichnet – wird der gesamte Stromverbrauch zu einem einheitlichen Tarif abgerechnet – unabhängig von der Tageszeit. Ein Kombitarif für Haushaltsstrom und Wärmepumpe über einen Zähler kann sinnvoll sein, wenn:
Zweitarifzähler
Ein Zweitarifzähler (auch Doppeltarifzähler genannt) erfasst den Stromverbrauch getrennt nach Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT):
Die getrennte Messung durch einen separaten Zähler ermöglicht dabei eine präzise Erfassung des Wärmepumpenverbrauchs. Dies ist besonders vorteilhaft für die Beantragung von Förderungen und die Optimierung des Heizbetriebs. Allerdings fallen für die Installation und Wartung des zusätzlichen Zählers Kosten an, die bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung berücksichtigt werden müssen.
Hinweis: Seit 2024 ist ein separater Zähler keine Pflicht mehr, um von vergünstigtem Wärmepumpenstrom zu profitieren.
Wärmepumpenstrom: Module 1, 2 und 3 im Vergleich
Seit der Neuregelung durch § 14a EnWG gibt es drei verschiedene Wege, um als Wärmepumpenbesitzer von reduzierten Netzentgelten zu profitieren. Welches Modul für Sie das richtige ist, hängt von Ihrem Jahresverbrauch und Ihrer technischen Ausstattung ab.
Wärmepumpenstromtarif vs. Haushaltsstrom: Die Unterschiede
Wärmepumpenstrom unterscheidet sich in mehreren wichtigen Aspekten von herkömmlichen Haushaltsstromtarifen. Die wesentlichen Unterschiede zeigen sich bei Preisgestaltung, technischen Voraussetzungen und Flexibilität.
Preisvorteile durch reduzierte Abgaben
Steuerbarkeit als Besonderheit
Wärmepumpenstrom basiert auf dem Prinzip der steuerbaren Verbrauchseinrichtung:
Neue Wahlmöglichkeiten seit 2024
Hausbesitzer haben jetzt zwei grundlegende Optionen:
1. Pauschale Vergünstigung (Modul 1):
2. Separater Wärmepumpentarif (Modul 2/3):
Vor- und Nachteile von Wärmepumpentarifen
Die Entscheidung für oder gegen einen speziellen Wärmepumpentarif sollte gut durchdacht sein. Während die günstigeren Strompreise auf den ersten Blick verlockend erscheinen, gibt es auch einige Herausforderungen zu beachten.

Lohnt sich Wärmepumpenstrom? Kostenrechnung & Spartipps
Die Wirtschaftlichkeit eines Wärmepumpentarifs hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Eine pauschale Empfehlung ist daher nicht möglich – es kommt auf Ihre spezifische Situation an.
Entscheidende Faktoren für die Wirtschaftlichkeit
Jahresverbrauch der Wärmepumpe:
Zusatzkosten beachten:
Potenzielle Einsparungen kalkulieren:
Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 5.000 kWh pro Jahr ergibt sich folgende Beispielrechnung:
Wie berechnet sich der Stromverbrauch einer Wärmepumpe?
Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe lässt sich über die Jahresarbeitszahl (JAZ) und den Wärmebedarf des Gebäudes berechnen. Die Formel dafür lautet:
Stromverbrauch = Wärmebedarf ÷ Jahresarbeitszahl (JAZ)
Die Jahresarbeitszahl gibt dabei an, wie effizient die Wärmepumpe elektrische Energie in Wärme umwandelt. Eine JAZ von 4,0 bedeutet: Aus 1 kWh Strom erzeugt die Wärmepumpe 4 kWh Wärme.
Einflussfaktoren auf den Stromverbrauch:
Beispiel:
Ein Einfamilienhaus hat einen jährlichen Wärmebedarf von 20.000 kWh. Die Wärmepumpe arbeitet mit einer JAZ von 4,0. Damit ergibt sich folgender Stromverbrauch:
20.000 kWh ÷ 4,0 = 5.000 kWh Strom pro Jahr
Wie hoch ist der Strompreis für Wärmepumpen?
Die Strompreise für Wärmepumpen liegen 2026 deutlich unter den normalen Haushaltsstromtarifen – allerdings gibt es erhebliche regionale Unterschiede und verschiedene Tarifmodelle zu beachten. Während der BDEW-Haushaltsdurchschnitt derzeit bei rund 37 Cent pro Kilowattstunde liegt, zahlen Sie bei Wärmestromtarifen meist zwischen 20 und 26 Cent. Diese Preisdifferenz kann bei einem typischen Jahresverbrauch zu erheblichen Einsparungen führen.
Die günstigeren Preise haben dabei mehrere Gründe: Zum einen gewähren Netzbetreiber reduzierte Netzentgelte, da sie die Leistung der Wärmepumpen bei Bedarf drosseln können. Zum anderen fallen geringere Konzessionsabgaben an. Seit 2026 ist zudem die Befreiung von KWKG- und Offshore-Netzumlage ohne EU-Genehmigungsvorbehalt wirksam, was den effektiven Preis nochmals um rund 1,4 ct/kWh senkt.
Aktuelle Preisübersicht
Bei einem durchschnittlichen Wärmepumpenverbrauch von 5.000 kWh pro Jahr macht der Preisunterschied zwischen 20–26 Cent (Wärmepumpenstrom) und rund 37 Cent (BDEW-Haushaltsdurchschnitt) eine jährliche Ersparnis von bis zu 850 € aus. Zusätzlich können Hausbesitzer von der pauschalen Netzentgelt-Vergütung zwischen 110 und 190 € profitieren (Modul 1).
Stromkosten nach Wärmepumpenart
Der tatsächliche Jahresverbrauch und damit die Stromkosten hängen stark von der eingesetzten Wärmepumpenart ab. Als Orientierung dienen folgende Richtwerte:
Wärmepumpenstrom Preisentwicklung
Die Strompreise für Wärmepumpen unterliegen, wie alle Energiepreise, gewissen Schwankungen. Nach den extremen Preissteigerungen im Jahr 2022 hat sich der Markt auf einem niedrigeren Niveau stabilisiert. Für Wärmepumpenbesitzer ist die Preisentwicklung jedoch strukturell positiv: Durch die 2026 vollständig wirksame KWKG/Offshore-Befreiung und die fortschreitende Energiewende sind Wärmepumpentarife langfristig im Vorteil gegenüber fossilen Alternativen. Zudem steigt der CO₂-Preis 2026 auf eine marktbasierte Spanne von 55–65 € pro Tonne, was Gas- und Ölheizungen für einen typischen Haushalt mit 20.000 kWh Jahresverbrauch um rund 200–240 € pro Jahr verteuert.
Mit dynamischen Tarifstrukturen wie Enter Flow können die Preise noch stärker an die tatsächliche Netzauslastung gekoppelt werden – so nutzen Sie automatisch die günstigsten Strompreise.
Alternativen zum Wärmestromtarif: PV-Anlage, Smart Home & mehr
Wärmepumpentarife sind nicht die einzige Möglichkeit, die Betriebskosten Ihrer Heizung zu optimieren. Es gibt verschiedene alternative Ansätze, die sich teilweise sogar miteinander kombinieren lassen.
Kombitarif: Haushaltsstrom und Wärmepumpe über einen Zähler
Neben speziellen Wärmepumpentarifen bieten viele Energieversorger auch klassische Kombitarife an, bei denen Haushaltsstrom und Wärmepumpenstrom über einen gemeinsamen Zähler abgerechnet werden. Diese Lösung bietet sich besonders an:
In diesem Fall profitieren Sie von der pauschalen Netzentgelt-Vergütung (Modul 1) in Höhe von 110–190 € pro Jahr, ohne einen separaten Zähler installieren zu müssen.
Kombination mit PV-Anlage – Synergie für maximale Einsparungen
Die Kombination verschiedener Energiequellen, etwa durch die Kopplung von Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage, bietet besonders hohe Einsparpotenziale. Durch die geschickte Abstimmung beider Systeme können Sie Ihre Energiekosten drastisch senken und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten:

Smart-Home-Steuerung
Mit einer intelligenten Steuerung lassen sich die Betriebskosten auch ohne speziellen Wärmepumpentarif optimieren:

Optimierung des Wärmepumpenbetriebs
Eine Wärmepumpe effizient zu betreiben, bedeutet mehr als nur die Wahl des richtigen Stromtarifs. Mit der richtigen Einstellung und Nutzung können Sie den Stromverbrauch und damit Ihre Kosten deutlich reduzieren.
Ideale Betriebszeiten nutzen
Der Zeitpunkt des Wärmepumpenbetriebs hat direkten Einfluss auf die Effizienz:

Pufferspeicher als Schlüssel zur Effizienz
Ein korrekt dimensionierter Pufferspeicher ist entscheidend für den wirtschaftlichen Betrieb:
Vorlauftemperatur optimieren
Die Vorlauftemperatur hat einen erheblichen Einfluss auf die Effizienz der Wärmepumpe:
Smarte Steuerung für maximale Effizienz
Moderne Steuerungstechnik hilft, das volle Potenzial Ihrer Wärmepumpe auszuschöpfen:
Regelmäßige Wartung und Monitoring
Eine professionelle Wartung und kontinuierliches Monitoring sind unverzichtbar:

Als Deutschlands größter Energieberater analysiert Enter Ihr Gebäude ganzheitlich, findet die perfekt dimensionierte Wärmepumpe und sichert Ihnen durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosteneinsparung sowie die maximal mögliche Förderung. Unsere Energieeffizienz-Experten beraten Sie in einer kostenlosen digitalen Beratung und helfen Ihnen, die beste Lösung für Ihre Sanierung zu finden.
Bis zu 70 % Zuschuss: Fördermöglichkeiten für Wärmepumpen
Neben den vergünstigten Stromtarifen gibt es verschiedene Förderprogramme, die den Betrieb einer Wärmepumpe noch wirtschaftlicher machen:
Staatliche Förderungen 2026
Regionale Förderprogramme
Enter übernimmt den kompletten KfW-Förderantrag für Sie – von der Antragstellung bis zur Auszahlung. Dank unserer Fördergarantie erhalten Sie die 100‑%‑garantierte Auszahlung Ihrer KfW‑Förderung. Bisher haben wir über 150 Mio. € an Fördermitteln für unsere Kunden gesichert.
So finden Sie den besten Wärmepumpenstrom Tarif
Die Suche nach dem optimalen Wärmepumpenstromtarif kann angesichts der vielen Angebote und unterschiedlichen Konditionen herausfordernd sein. Mit einer systematischen Vorgehensweise finden Sie jedoch den für Sie passenden Tarif. Achten Sie bei der Wahl des Tarifs auch auf die Stromquelle – viele Anbieter stellen Wärmepumpenstrom als 100 % Ökostrom bereit, sodass Sie nicht nur günstig, sondern auch klimaneutral heizen.

Beliebte Anbieter und Vergleichsportale für Wärmepumpenstrom
Wärmepumpenstromtarife werden von zahlreichen Versorgern angeboten – darunter bundesweit tätige Anbieter wie E.ON, Vattenfall, EnBW und eprimo sowie regionale Stadtwerke. Vergleichsportale wie Check24 und Verivox ermöglichen einen schnellen Überblick über die verfügbaren Tarife in Ihrer Region. Achten Sie beim Vergleich nicht nur auf den Arbeitspreis, sondern auch auf Grundgebühr, Laufzeit, Preisgarantien und ob ein separater Zähler benötigt wird.
Checkliste für die Tarifauswahl
1. Verbrauch analysieren:
2. Technische Voraussetzungen prüfen:
3. Wärmepumpenstrom Vergleich – Tarife regelmäßig prüfen:
Wichtige Vertragsbedingungen
Bei der Durchsicht der Vertragsunterlagen sollten Sie besonders auf folgende Punkte achten:
Regionale Unterschiede beachten
Die Konditionen für Wärmepumpenstrom unterscheiden sich regional teilweise erheblich. Was in einer Region ein attraktives Angebot darstellt, kann in einer anderen deutlich teurer sein. Ein sorgfältiger Vergleich der verfügbaren Optionen ist daher unerlässlich.
Mit Enter Flow noch mehr aus Ihrer Wärmepumpe herausholen
Der günstigste Wärmepumpenstromtarif allein ist ein guter Anfang – aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Wer wirklich das Maximum aus seiner Wärmepumpe herausholen möchte, sollte einen Schritt weitergehen: mit Enter Flow, dem dynamischen Stromtarif von Enter. Er nutzt automatisch die günstigsten Börsenstrompreise – ohne dass Sie selbst die Märkte im Blick behalten müssen. Das sind die Vorteile von Enter Flow auf einen Blick:
- Automatische Kostenoptimierung: Ihre Wärmepumpe läuft genau dann, wenn Strom am günstigsten ist – vollautomatisch und ohne Aufwand für Sie.
- Maximale Eigenverbrauchsquote: In Kombination mit einer PV-Anlage und dem Energiemanager Enter Connect erreichen Sie eine Eigenverbrauchsquote von bis zu 80 %.
- Intelligentes Zusammenspiel: Enter Flow ist Teil der Enter Komplettlösung aus Wärmepumpe, PV-Anlage, Batteriespeicher und Energiemanager – alle Komponenten arbeiten aufeinander abgestimmt.
- Spürbare Ersparnis: Hausbesitzer sparen mit der Gesamtlösung durchschnittlich 3.360 € Energiekosten pro Jahr.
Klingt gut? Enter findet für Sie nicht nur den passenden Tarif, sondern analysiert Ihr Haus als Gesamtsystem und dimensioniert Ihre Wärmepumpe präzise – damit Sie weder zu viel bezahlen noch zu wenig Leistung bekommen. Jetzt kostenlose digitale Beratung anfragen und gemeinsam die beste Lösung für Ihr Zuhause finden.
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FAQ
Ist Wärmepumpenstrom günstiger als normaler Strom?
Ja, Wärmepumpenstrom – auch als Heizstrom oder Wärmestrom bezeichnet – ist deutlich günstiger als normaler Haushaltsstrom. Mit Preisen von 20–26 Cent pro Kilowattstunde liegt er erheblich unter dem BDEW-Haushaltsdurchschnitt von rund 37 Cent. Bei einem typischen Jahresverbrauch von 5.000 kWh ergibt sich daraus eine mögliche Ersparnis von bis zu 850 € pro Jahr. Allerdings müssen bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung auch mögliche Zusatzkosten für Zähler und Installation berücksichtigt werden. Enter hilft Ihnen als Deutschlands größter Energieberater dabei, im Rahmen einer ganzheitlichen Gebäudeanalyse die wirtschaftlichste Lösung für Ihr Zuhause zu finden – inklusive Fördergarantie für die 100 % garantierte Auszahlung Ihrer KfW-Förderung.
Was kostet 1 kWh Strom für eine Wärmepumpe aktuell?
Die Kilowattstunde Wärmepumpenstrom kostet 2026 im Durchschnitt zwischen 20 und 26 Cent. Die genauen Preise variieren je nach Region, Anbieter und gewähltem Tarifmodell. Haushalte mit separatem Zähler (Modul 2) können durch die seit 2026 ohne EU-Vorbehalt wirksame Befreiung von KWKG- und Offshore-Netzumlage besonders günstige Preise ab rund 20 Cent erzielen. Zusätzlich gibt es seit 2024 eine pauschale Netzentgelt-Vergütung von 110–190 € pro Jahr für steuerbare Wärmepumpen ohne separaten Zähler (Modul 1).
Ist ein zweiter Stromzähler für Wärmepumpe Pflicht?
Nein, seit 2024 ist ein separater Stromzähler keine Pflicht mehr. Sie können zwischen verschiedenen Modellen wählen: Mit Modul 1 nutzen Sie Ihren bestehenden Haushaltsstromtarif und erhalten eine pauschale Netzentgelt-Vergütung von 110–190 € pro Jahr – ganz ohne Zusatzzähler. Mit Modul 2 entscheiden Sie sich für einen separaten Wärmepumpentarif mit eigenem Zähler und profitieren von deutlich günstigeren Kilowattstundenpreisen. Die wirtschaftlichere Option hängt von Ihrem individuellen Jahresverbrauch ab: Unterhalb von 3.000 kWh lohnt sich meist Modul 1, ab 3.000 kWh rechnet sich häufig der separate Tarif.
Lohnt sich ein zweiter Stromzähler für die Wärmepumpe?
Ein separater Stromzähler lohnt sich in der Regel ab einem Wärmepumpen-Jahresverbrauch von rund 3.000 kWh. Bei 5.000 kWh Jahresverbrauch und einem Preisunterschied von etwa 14 Cent pro Kilowattstunde (37 ct Haushaltsstrom vs. 23 ct Wärmepumpentarif) ergibt sich eine jährliche Ersparnis von rund 700 €. Davon abzuziehen sind einmalige Installationskosten für den zweiten Zähler sowie laufende Zählermiete. Die Amortisation erfolgt typischerweise innerhalb von ein bis zwei Jahren.
Wie viel kWh Strom braucht eine Wärmepumpe?
Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe hängt von verschiedenen Faktoren ab wie Gebäudegröße, Dämmstandard und Außentemperaturen. Als Richtwert gilt:
- Gut gedämmtes Einfamilienhaus (150 m²): ca. 3.000–4.000 kWh/Jahr
- Durchschnittlich gedämmtes Haus: ca. 4.000–6.000 kWh/Jahr
- Schlecht gedämmtes oder größeres Haus: über 6.000 kWh/Jahr
Mit einer perfekt dimensionierten Wärmepumpe sparen Hausbesitzer laut Enter durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosten. Dank der Effizienzgarantie arbeitet Ihre neue Anlage mindestens 3× so effizienter als die fossile Altanlage.
Kann ich Wärmepumpenstrom ohne separaten Zähler beziehen?
Ja. Seit der Neuregelung durch § 14a EnWG im Jahr 2024 ist kein separater Zähler mehr notwendig, um von vergünstigtem Wärmepumpenstrom zu profitieren. Über Modul 1 erhalten Sie als Betreiber einer steuerbaren Wärmepumpe (mindestens 4,2 kW Anschlussleistung) eine pauschale Rückerstattung von 110–190 € pro Jahr direkt vom Netzbetreiber – ohne Umrüstung und ohne zusätzliche Installationskosten. Haushaltsstrom und Wärmepumpenstrom laufen dabei weiterhin über einen gemeinsamen Zähler, auch als Kombitarif bezeichnet.
Warum ist Wärmepumpenstrom günstiger als normaler Haushaltsstrom?
Wärmepumpenstrom ist günstiger, weil Wärmepumpen als steuerbare Verbrauchseinrichtungen zur Netzstabilität beitragen: Bei hoher Netzauslastung können Netzbetreiber die Leistung der Wärmepumpe vorübergehend auf mindestens 4,2 kW drosseln. Als Gegenleistung gewähren die Netzbetreiber reduzierte Netzentgelte und Konzessionsabgaben. Seit 2026 ist zudem die Befreiung von KWKG- und Offshore-Netzumlage ohne EU-Genehmigungsvorbehalt wirksam, was den effektiven Preis um weitere rund 1,4 Cent pro Kilowattstunde senkt. Diese Einsparungen werden in Form günstigerer Kilowattstundenpreise an die Verbraucher weitergegeben.

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