Wärmepumpe nachrüsten 2026: Kosten, Förderung & Voraussetzungen im Altbau

Wer eine Wärmepumpe nachrüsten möchte, sollte 2026 handeln: Der Geschwindigkeitsbonus von 20 % gilt noch bis Ende 2028 und sinkt danach schrittweise. Zusammen mit Grund- und Einkommensförderung sind aktuell bis zu 70 % Zuschuss über die BEG möglich – das entspricht bis zu 21.000 € auf die förderfähigen Kosten. Enter vergleicht als neutrale Plattform die besten Angebote für Ihre Wärmepumpe und sichert Ihnen durchschnittlich 5.800 € Ersparnis sowie die maximal mögliche Förderung.

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    Rund 70 % der Heizungen in deutschen Bestandsgebäuden laufen noch mit Gas oder Öl – dabei lässt sich eine Wärmepumpe nachrüsten und so nachträglich einbauen, selbst im unsanierten Altbau. Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen mit R290-Kältemittel erreichen bis zu 75 °C Vorlauftemperatur und machen den Umstieg einfacher denn je. Hier erfahren Sie, welche Voraussetzungen Ihr Gebäude erfüllen muss, mit welchen Kosten Sie rechnen sollten und wie Sie sich die maximale Förderung sichern.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Das Nachrüsten einer Wärmepumpe senkt Heizkosten erheblich und reduziert den CO₂-Ausstoß – auch im Altbau.

    Checkmark

    Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen mit R290-Kältemittel erreichen bis zu 75 °C Vorlauftemperatur – eine Wärmepumpe nachrüsten ohne Fußbodenheizung ist damit problemlos möglich.

    Checkmark

    Für den effizienten Betrieb sind eine gute Gebäudedämmung, geeignete Heizkörper und eine niedrige Vorlauftemperatur (idealerweise ≤ 55 °C) entscheidend.

    Checkmark

    Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst die Nachrüstung einer Wärmepumpe mit bis zu 70 % der förderfähigen Kosten – das entspricht bis zu 21.000 €.

    Wärmepumpe nachrüsten: Voraussetzungen im Überblick

    Wer in einem Bestandsgebäude eine Wärmepumpe nachrüsten möchte, sollte vorab prüfen, ob das Gebäude die wichtigsten Voraussetzungen erfüllt. Nur so arbeitet die Wärmepumpe effizient und wirtschaftlich. Der entscheidende Faktor ist der Energieeffizienz-Standard des Hauses – also wie viel Heizenergie das Gebäude tatsächlich benötigt.

    Der beste Weg zu einem hohen Energieeffizienz-Standard ist eine gut gedämmte Gebäudehülle. Das umfasst die Dämmung der Außenwände/Fassade, des Dachs, der Fenster und eventuell der Kellerdecke. Je weniger Wärme nach außen entweicht, desto geringer ist der Heizaufwand – und desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe.

    Heizverteilsystem und Vorlauftemperatur

    Auch das Heizverteilsystem – also Heizkörper und Heizungsrohre – sollte auf die Wärmepumpe abgestimmt sein. Ideal sind großflächige Heizkörper oder Fußbodenheizungen, die mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten. Für den wirtschaftlichen Betrieb einer herkömmlichen Wärmepumpe sollte die Vorlauftemperatur 55 °C nicht überschreiten.

    Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen mit dem natürlichen Kältemittel Propan (R290) erreichen allerdings Vorlauftemperaturen von bis zu 75 °C. Damit ist eine Wärmepumpe auch in Altbauten mit bestehenden Heizkörpern nachrüstbar – ganz ohne Fußbodenheizung oder aufwendigen Heizkörpertausch. Diese Geräte nutzen Inverter-Technologie, die die Leistung stufenlos an den aktuellen Wärmebedarf anpasst, was den Stromverbrauch zusätzlich senkt.

    Der 55-°C-Test: Ist Ihr Haus bereit für eine Wärmepumpe?

    Mit einem einfachen Test finden Sie heraus, ob Ihre vorhandenen Heizkörper auch mit einer nachgerüsteten Wärmepumpe weiterverwendet werden können. Beschränken Sie dazu die Vorlauftemperatur Ihrer Heizung auf 55 °C und drehen Sie die Heizkörper voll auf – am besten an einem kalten Wintertag. Wird das Haus wohlig warm, können Sie die Heizkörper ohne weitere Maßnahmen weiternutzen. Bleibt das Haus kühl, gibt es zwei Optionen:

    • Einen hydraulischen Abgleich durchführen lassen, damit jeder Heizkörper optimal arbeitet und die vorhandene Heizfläche voll ausgenutzt wird.
    • Die Gebäudedämmung verbessern – insbesondere der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke, um den Wärmeverlust zu reduzieren.
    Ob sich eine Wärmepumpe für Ihr Bestandsgebäude ohne weitere Maßnahmen lohnt, finden Sie mit diesem einfachen Test heraus: Beschränken Sie die Vorlauftemperatur Ihrer Heizung auf 55 °C an einem kalten Wintertag. Drehen Sie anschließend die Heizkörper auf. Wird das Haus wohlig warm, sind keine weiteren Maßnahmen nötig. Bleibt das Haus kühl, sollten Sie Maßnahmen wie einen hydraulischen Abgleich oder eine verbesserte Dämmung umsetzen.

    Heizlast als Entscheidungskriterium

    Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Heizlast Ihres Gebäudes – also die Wärmeleistung, die an den kältesten Tagen benötigt wird. Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe als alleiniges Heizsystem sollte die Heizlast unter etwa 15 kW liegen. Erdwärmepumpen können Gebäude mit Heizlasten bis rund 20 kW effizient versorgen. Bei höheren Heizlasten empfiehlt sich entweder ein Hybrid-System (Wärmepumpe plus bestehende Heizung) oder eine vorherige energetische Sanierung, um den Wärmebedarf zu senken. Die genaue Heizlast wird im Rahmen einer Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 von einem Fachbetrieb ermittelt. Wie Sie Ihre Wärmepumpe richtig dimensionieren, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

    Aufstellort, Platzbedarf und Abstandsregeln

    Bevor Sie eine Wärmepumpe nachrüsten, sollten Sie den Aufstellort klären. Luft-Wasser-Wärmepumpen gibt es in zwei Bauformen:

    • Monoblock-Geräte stehen komplett im Außenbereich und sind besonders einfach nachzurüsten, da keine Kältemittelleitungen ins Haus verlegt werden müssen.
    • Split-Geräte bestehen aus einer Außen- und einer Inneneinheit, die über Kältemittelleitungen verbunden sind. Sie ermöglichen eine flexiblere Aufstellung, etwa wenn der Platz im Garten begrenzt ist.

    Bei der Außenaufstellung muss ein Mindestabstand von 3 Metern zum Nachbargrundstück eingehalten werden (je nach Bundesland variierend). Zudem gelten seit Anfang 2026 verschärfte Schallschutzanforderungen: Geförderte Außengeräte müssen 10 dB unterhalb des EU-Ecodesign-Grenzwerts liegen (zuvor waren es 5 dB). Alternativ können Wärmepumpen auch in Innenräumen wie Keller oder Hauswirtschaftsraum aufgestellt werden – hier entfallen Abstandsregeln und Geräuschprobleme. Mehr dazu erfahren Sie unter Wärmepumpe Lautstärke.

    Wärmepumpe nachrüsten Energieeffizienz

    Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

    Einfach gesagt, wandelt eine Wärmepumpe Umweltwärme in Heizenergie um. Dafür entzieht sie der Umgebung – also Luft, Erdreich oder Grundwasser – vorhandene Wärme, speist diese in einen Kältemittelkreislauf ein und erhitzt dabei das Heizungswasser auf die benötigte Vorlauftemperatur. Die Umweltwärme ist ein erneuerbarer, praktisch unbegrenzter Rohstoff.

    Am effizientesten arbeiten Wärmepumpen, wenn der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Heizsystem gering ist. Je wärmer die Umweltwärmequelle und je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur, desto weniger Strom verbraucht die Wärmepumpe. Die Effizienz wird als Jahresarbeitszahl (JAZ) ausgedrückt: Eine JAZ von 4 bedeutet, dass die Wärmepumpe aus 1 kWh Strom 4 kWh Wärme erzeugt. Für die BEG-Förderung muss die JAZ mindestens 3,0 betragen. Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Artikel zum Wirkungsgrad Wärmepumpe.

    Welche Arten von Wärmepumpen können nachgerüstet werden?

    Wärmepumpen werden nach ihren Wärmeträgern eingeordnet: Der erste Teil der Bezeichnung bezieht sich auf die Energiequelle (Luft, Wasser oder Erdwärme), der zweite auf das Trägermedium, mit dem die gewonnene Wärme im Haus verteilt wird. Grundsätzlich lässt sich jede Art von Wärmepumpe nachträglich einbauen – in der Praxis werden jedoch überwiegend Luft-Wasser-Wärmepumpen installiert. Jede Wärmepumpe kann sowohl monovalent (als alleiniges Heizsystem) als auch bivalent (als Hybridheizung in Kombination mit einer bestehenden Heizung) betrieben werden. Einen umfassenden Überblick bietet unser Vergleich der Wärmepumpen-Arten.

    Luftwärmepumpe nachrüsten (Luft-Wasser)

    Luft-Wasser-Wärmepumpen gewinnen Wärme aus der Außenluft und sind die am häufigsten installierte Wärmepumpen-Art in Deutschland. Ihr großer Vorteil bei der Nachrüstung: Sie benötigen keine Bohrungen oder aufwendige Erdarbeiten und sind vergleichsweise schnell installiert. Die Anschaffungskosten sind niedriger als bei Erd- oder Grundwasser-Wärmepumpen.

    Im Winter sinkt die Effizienz, da die Außenluft kälter ist und ein größerer Temperaturhub überwunden werden muss. Moderne Inverter-Wärmepumpen mit R290-Kältemittel gleichen diesen Nachteil jedoch weitgehend aus und arbeiten auch bei Minusgraden zuverlässig. In gut gedämmten Bestandsgebäuden kann eine Luft-Wasser-Wärmepumpe problemlos als alleiniges Heizsystem dienen. Bei schlecht gedämmten Altbauten mit hoher Heizlast bietet sich eine Hybridheizung mit Wärmepumpe an – die bestehende Gas- oder Ölheizung springt dann nur an besonders kalten Tagen ein.

    Luft-Luft-Wärmepumpen arbeiten ohne Heizwasserkreislauf und eignen sich fast ausschließlich für Passiv- oder Niedrigenergiehäuser. Für die Nachrüstung in Bestandsgebäuden sind sie in der Regel nicht zu empfehlen.

    Grundwasser-Wärmepumpe nachrüsten (Wasser-Wasser)

    Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen das Grundwasser als Wärmequelle und erzielen dank dessen ganzjährig konstanter Temperatur (ca. 8–12 °C) einen besonders hohen Wirkungsgrad. Für die Installation sind allerdings zwei Brunnenbohrungen erforderlich (Saug- und Schluckbrunnen), für die eine Genehmigung der zuständigen Wasserbehörde eingeholt werden muss.

    Für Altbauten mit begrenztem Grundstück sind Wasser-Wärmepumpen aufgrund des Platzbedarfs und der Genehmigungspflicht nicht immer geeignet. Eine platzsparende Alternative ist eine Brauchwasserwärmepumpe, die warme Raumluft nutzt, um Warmwasser zu erzeugen.

    Erdwärmepumpe nachrüsten (Sole-Wasser)

    Erdwärmepumpen gelten als die effizienteste Variante und können Gebäude mit geringerem Energieeffizienz-Standard zuverlässig heizen – auch ohne Unterstützung durch ein zweites Heizsystem. Die Wärmegewinnung erfolgt über zwei Wege:

    • Flächenkollektoren: Werden ca. 1,5 m tief im Boden verlegt und benötigen eine große, unbebaute Gartenfläche (etwa das 1,5- bis 2-Fache der zu beheizenden Wohnfläche).
    • Erdsonden: Erfordern Bohrungen von 30–200 m Tiefe. Ab 10 m Bodentiefe herrscht ganzjährig eine konstante Temperatur, was die Wärmegewinnung besonders ergiebig macht.

    Für Erdsondenbohrungen sind Genehmigungen der örtlichen Bauämter und Wasserbehörden erforderlich. Strom und Wärme können alternativ auch über photovoltaisch-thermische Kollektoren (PVT-Kollektoren) gewonnen und für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden. PVT-Kollektoren erzeugen durch Sonnenenergie sowohl Strom als auch Wärme und verbinden damit Photovoltaik und Solarthermie.

    Funktionsweise einer Wärmepumpe

    Vor- und Nachteile der Wärmepumpen-Typen im Vergleich

    Kriterium Luft-Wasser-WP Erdwärme-WP (Sole-Wasser) Grundwasser-WP (Wasser-Wasser)
    Installationsaufwand Gering – keine Bohrungen nötig Hoch – Bohrungen oder Erdarbeiten Hoch – zwei Brunnenbohrungen
    Effizienz (JAZ) ca. 3,0–4,0 ca. 4,0–5,0 ca. 4,5–5,5
    Ganzjährig zuverlässig Im Winter geringer Ja, konstant Ja, konstant
    Geräuschentwicklung Außengerät erzeugt Lärm Sehr leise Sehr leise
    Genehmigungen In der Regel nicht nötig Für Erdsonden erforderlich Immer erforderlich
    Platzbedarf Gering Groß (Kollektoren) oder gering (Sonden) Mittel
    Monovalenter Betrieb In gut gedämmten Gebäuden möglich Ja, auch in Altbauten Ja, auch in Altbauten

    Wärmepumpen jeder Art senken die Heizkosten und machen Eigentümer unabhängig von Gas- und Ölpreisen. Durch den verbesserten Energieeffizienz-Standard steigt der Wert der Immobilie. Zudem sind Wärmepumpen platzsparender als herkömmliche Gasheizungen, da kein Brennstofflager benötigt wird.

    Wärmepumpe nachrüsten: Kosten im Überblick

    Die Kosten für die Nachrüstung einer Wärmepumpe hängen stark vom gewählten Typ, dem Installationsaufwand und eventuell notwendigen Sanierungsmaßnahmen ab. Die folgende Tabelle zeigt typische Gesamtkosten für ein Einfamilienhaus (inklusive Gerät, Installation und Erschließung der Wärmequelle, ohne Förderung):

    Wärmepumpen-Typ Gerätekosten Erschließung & Installation Gesamtkosten (ca.)
    Luft-Wasser 12.000–18.000 € 6.000–12.000 € 20.000–30.000 €
    Sole-Wasser (Erdwärme) 14.000–20.000 € 10.000–20.000 € 30.000–45.000 €
    Wasser-Wasser (Grundwasser) 14.000–20.000 € 12.000–25.000 € 30.000–50.000 €

    Falls zusätzliche Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind – etwa der Austausch einzelner Heizkörper, eine verbesserte Dämmung oder ein hydraulischer Abgleich – müssen diese Kosten eingerechnet werden. Durch die BEG-Förderung können jedoch bis zu 21.000 € (70 % von 30.000 € förderfähigen Kosten) als Zuschuss zurückfließen. Detaillierte Informationen finden Sie unter Was kostet eine Wärmepumpe im Einbau?

    Lohnt sich die Nachrüstung wirtschaftlich?

    Um die Wirtschaftlichkeit zu prüfen, teilen Sie den Strompreis pro kWh durch die Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe. Ist das Ergebnis niedriger als der Preis für Heizöl, Gas oder Holzpellets pro kWh Wärme, rentiert sich die Wärmepumpe. Bei einer JAZ von 4 und einem Wärmepumpenstromtarif von ca. 0,25 €/kWh liegen die Heizkosten bei rund 0,063 €/kWh Wärme – deutlich günstiger als Gas oder Öl.

    Für den Betrieb fallen hauptsächlich Stromkosten an. Diesen können Sie über eine eigene Photovoltaikanlage oder einen speziellen Wärmepumpen-Stromtarif beziehen. Dafür muss die Wärmepumpe mit einem separaten Stromzähler ausgestattet sein. Die Kombination mit einer PV-Anlage senkt die Betriebskosten nochmals erheblich.

    Gründe für das Nachrüsten einer Wärmepumpe

    Dass das Nachrüsten einer Wärmepumpe im Einfamilienhaus und Mehrfamilienhaus sinnvoll ist, zeigt sich nicht nur am geringeren CO₂-Ausstoß. Es gibt weitere entscheidende Gründe:

    • Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen: Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energiequellen (Luft, Wasser, Erdwärme) und machen Sie unabhängig von steigenden Gas- und Ölpreisen.
    • Zukunftssicheres Heizsystem: Angesichts steigender CO₂-Preise und politischer Rahmenbedingungen sind Wärmepumpen langfristig wirtschaftlich überlegen.
    • Deutlich geringerer CO₂-Ausstoß: Insbesondere in Kombination mit Ökostrom oder einer eigenen PV-Anlage heizen Sie nahezu klimaneutral.
    • Kein Brennstofflager nötig: Anders als bei Öl-, Gas- oder Holzheizungen entfällt der Platzbedarf für Tanks oder Pelletlager – Sie gewinnen nutzbaren Wohnraum.
    • Kombination mit bestehenden Heizsystemen: Alte Gasheizungen oder Ölheizungen lassen sich als Hybridheizung mit einer Wärmepumpe in bestehende Heizung einbinden.
    • Kühlung im Sommer: Viele Wärmepumpen können im Sommer die Raumtemperatur passiv oder aktiv senken – ein wachsender Vorteil angesichts zunehmender Hitzeperioden. Erfahren Sie mehr zum Thema mit der Wärmepumpe im Sommer kühlen.
    • Wertsteigerung der Immobilie: Ein modernes Heizsystem verbessert den Energieausweis und steigert den Marktwert Ihres Hauses.

    Wärmepumpe und Photovoltaik kombinieren

    Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik ist besonders wirtschaftlich: Der selbst erzeugte Solarstrom wird direkt für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt, was die Stromkosten erheblich senkt. Mit einem Energiemanager oder Smart-Home-System lässt sich der Eigenverbrauch optimieren – die Wärmepumpe läuft bevorzugt dann, wenn die PV-Anlage Strom produziert. So können Sie den Eigenverbrauchsanteil auf über 50 % steigern und die Amortisationszeit beider Systeme verkürzen.

    Wärmepumpe

    Wärmepumpe als Hauptwärmeerzeuger oder Hybridheizung nachrüsten?

    Für Bestandsgebäude gibt es zwei Möglichkeiten, eine Wärmepumpe nachzurüsten: Entweder die alte Heizung wird komplett ersetzt (monovalenter Betrieb), oder sie wird mit einer Wärmepumpe kombiniert (bivalenter Betrieb / Hybridheizung). Bei einer Hybridheizung springt das alte Heizsystem – ob Gas, Öl oder Holz – ein, wenn die Wärmepumpe an besonders kalten Tagen nicht ausreichend Wärme liefern kann.

    Hybridheizungen sind eine pragmatische Lösung, wenn die Gebäudedämmung noch nicht optimal ist oder die bestehende Heizung erst kürzlich modernisiert wurde. Allerdings sind sie nicht so umweltfreundlich wie der reine Wärmepumpenbetrieb, da weiterhin fossile Brennstoffe eingesetzt werden. Die Entscheidung hängt von der Heizlast Ihres Gebäudes, dem Zustand der bestehenden Heizung und Ihrem Budget ab.

    Tipp:
    Das Fraunhofer ISE hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie über 5 Jahre den Betrieb von Wärmepumpen im Altbau untersucht. Hauptergebnis: Wärmepumpen arbeiten zuverlässig und bringen CO₂-Einsparungen. Es ist keine Komplettsanierung auf Neubaustandard nötig, um eine Wärmepumpe wirtschaftlich zu betreiben. Den Abschlussbericht finden Sie hier. Mehr dazu in unserem Artikel zur Fraunhofer-Studie.

    Vorhandene Gasheizung mit Wärmepumpe nachrüsten

    Der häufigste Anwendungsfall beim Nachrüsten ist der Wechsel von einer Gasheizung umrüsten auf Wärmepumpe. Rund 14 Millionen Gasheizungen sind in deutschen Haushalten installiert – viele davon veraltet und ineffizient. Der Umstieg lohnt sich aus mehreren Gründen:

    • Betriebskostenvergleich: Eine Wärmepumpe mit JAZ 4 und Wärmepumpenstrom erzeugt Wärme für ca. 6–7 Cent/kWh. Eine Gasheizung liegt bei ca. 10–12 Cent/kWh – die Ersparnis beträgt je nach Verbrauch mehrere hundert Euro pro Jahr.
    • Steigende CO₂-Preise: Der CO₂-Preis für fossile Brennstoffe wird in den kommenden Jahren weiter steigen, was Gas und Öl zunehmend verteuert.
    • Geschwindigkeitsbonus sichern: Wer eine mindestens 20 Jahre alte Gas- oder Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt, erhält über die BEG einen zusätzlichen Geschwindigkeitsbonus von bis zu 20 %.

    Beim Austausch wird die alte Gastherme demontiert und die Wärmepumpe an das bestehende Heizverteilsystem angeschlossen. In den meisten Fällen können vorhandene Heizkörper und Rohrleitungen weitergenutzt werden – ein hydraulischer Abgleich optimiert das System. Der Gasanschluss kann stillgelegt werden, wodurch auch die Grundgebühr entfällt.

    Alternativ können Sie Ihre vorhandene Gasheizung auch als Hybridheizung mit einer Wärmepumpe kombinieren. Die Wärmepumpe übernimmt dann die Grundlast, während die Gasheizung nur bei Spitzenlasten zugeschaltet wird. So nutzen Sie die verbleibende Lebensdauer Ihrer Gasheizung und senken trotzdem sofort die Heizkosten. Dasselbe Prinzip gilt für Eigentümer, die eine Ölheizung umrüsten auf Wärmepumpe möchten – mit dem zusätzlichen Vorteil, dass bei vollständigem Austausch der Öltank entfernt werden kann und wertvoller Kellerraum frei wird.

    Wärmepumpe im Altbau nachrüsten

    Zum Einbau einer Wärmepumpe im Altbau braucht es vorab einen Energieeffizienz-Check, mit dem festgestellt wird, welche Leistung die Wärmepumpe erbringen muss. So wird verhindert, dass das Gerät über- oder unterdimensioniert ist und ungeplante Kosten anfallen. Fachpersonal kalkuliert dabei angeschlossene Heizflächen und den Warmwasserverbrauch ein.

    Oft wird die Warmwasserbereitung für den Altbau über einen Schichtenspeicher geregelt (typische Größe: 800–1.000 Liter für ein Einfamilienhaus). Auf diese Weise können alle Wärmeerzeuger – im Fall einer Hybridheizung auch die bestehende Heizung oder Solarthermie – in das Heizsystem integriert werden. Das Besondere am Schichtenspeicher: Das heißeste Wasser befindet sich immer oben und wird von dort für die Nutzung entnommen, während das kühlere Wasser unten vom Wärmeerzeuger erwärmt wird.

    Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus und in der Eigentumswohnung nachrüsten

    Wärmepumpen sind nicht nur für Einfamilienhäuser geeignet. Auch in Mehrfamilienhäusern lassen sich Wärmepumpen nachrüsten – entweder als zentrale Anlage für das gesamte Gebäude oder als dezentrale Einzellösungen pro Wohneinheit. Bei einer zentralen Lösung wird häufig eine leistungsstarke Sole-Wasser- oder Luft-Wasser-Wärmepumpe installiert, die alle Wohneinheiten versorgt. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber zur Wärmepumpe Mehrfamilienhaus.

    In Eigentumswohnungen ist die Nachrüstung komplexer, da die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft (WEG-Beschluss) erforderlich ist. Dezentrale Lösungen wie Luft-Luft-Wärmepumpen oder Brauchwasserwärmepumpen können in Einzelfällen ohne Zustimmung der Gemeinschaft installiert werden – hier kommt es auf die konkreten Umstände an.

    Wichtig für Mehrfamilienhäuser: Die förderfähige Kostenobergrenze der BEG liegt bei 30.000 € für die erste Wohneinheit und erhöht sich für jede weitere Einheit. Dadurch fällt die absolute Fördersumme bei Mehrfamilienhäusern deutlich höher aus als bei Einfamilienhäusern.

    Ablauf: Wärmepumpe nachrüsten Schritt für Schritt

    Die Nachrüstung einer Wärmepumpe folgt einem klaren Ablauf. So behalten Sie den Überblick:

    1. Energieberatung und Heizlastberechnung: Ein Energieberater oder Fachbetrieb ermittelt den Wärmebedarf Ihres Gebäudes und empfiehlt den passenden Wärmepumpen-Typ.
    2. Wärmepumpen-Typ und Anbieter auswählen: Auf Basis der Heizlast, der Grundstückssituation und des Budgets wird die optimale Lösung gewählt. Enter vergleicht über 140 Anbieter und findet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
    3. Förderantrag stellen: Der BEG-Antrag muss vor Beginn der Maßnahme bei der KfW eingereicht werden. Enter unterstützt Sie dabei, die maximale Fördersumme zu sichern. Alle Details finden Sie in unserem Artikel zum KfW-Antrag Wärmepumpe.
    4. Genehmigungen einholen (falls nötig): Bei Erdwärme- oder Grundwasser-Wärmepumpen sind Genehmigungen der örtlichen Bau- und Wasserbehörden erforderlich.
    5. Alte Heizung demontieren: Die bestehende Heizung wird fachgerecht abgebaut und entsorgt. Bei Ölheizungen wird auch der Tank entfernt.
    6. Wärmepumpe installieren: Die Installation dauert je nach Typ 1–3 Tage (Luft-Wasser) bis mehrere Wochen (Erdwärme mit Bohrungen).
    7. Hydraulischer Abgleich und Inbetriebnahme: Das Heizsystem wird optimiert eingestellt, damit die Wärmepumpe effizient arbeitet.

    Wärmepumpe nachrüsten: Förderung und Zuschüsse sichern

    Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) fördert den Einbau von Wärmepumpen über das KfW-Programm 458 mit bis zu 70 % der förderfähigen Kosten. Die Förderung setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen:

    Förderbaustein Höhe Voraussetzung
    Grundförderung 30 % Einbau einer Wärmepumpe als Heizung
    Geschwindigkeitsbonus bis zu 20 % Austausch einer mindestens 20 Jahre alten fossilen Heizung; Antrag bis Ende 2028, danach stufenweise Absenkung um 3 Prozentpunkte alle zwei Jahre
    Einkommensbonus 30 % Zu versteuerndes Haushaltseinkommen unter 40.000 € pro Jahr; nur für selbstnutzende Eigentümer
    Effizienzbonus 5 % Nutzung eines natürlichen Kältemittels (z. B. R290)
    Effizienzbonus 5 % Erd-, Grundwasser- oder Abwasser-Wärmepumpe

    Der maximale Fördersatz ist auf 70 % gedeckelt. Die förderfähigen Kosten betragen maximal 30.000 € für die erste Wohneinheit – die maximale Fördersumme liegt damit bei 21.000 €. Als Mindestinvestition gibt die BEG 2.000 € an.

    Checkmark

    Experten-Tipp: Ab 2028 werden nur noch Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln (wie R290) förderfähig sein. Wer jetzt eine Wärmepumpe nachrüstet, sollte daher direkt auf ein Modell mit R290 setzen – das sichert nicht nur den Effizienzbonus von 5 %, sondern macht die Anlage auch langfristig zukunftssicher.

    Regulatorischer Rahmen: Vom GEG zum Gebäudemodernisierungsgesetz

    Die Bundesregierung hat im Februar 2026 Eckpunkte für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) vorgestellt, das das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablösen soll. Die wichtigste Änderung: Die umstrittene 65-%-Erneuerbare-Energien-Pflicht für neue Heizungen wird abgeschafft. Gas- und Ölheizungen dürfen weiterhin eingebaut werden, müssen aber über eine sogenannte „Biotreppe" ab 2029 stufenweise mit steigenden Anteilen klimafreundlicher Brennstoffe betrieben werden.

    Für Wärmepumpen-Käufer ändert sich dadurch wenig: Die BEG-Förderung bleibt bestehen und ist bis mindestens 2029 gesichert. Der Geschwindigkeitsbonus von 20 % gilt noch für Anträge bis Ende 2028 – danach sinkt er schrittweise. Wer eine Wärmepumpe nachrüsten möchte, profitiert also davon, zeitnah zu handeln.

    Wärmepumpe nachrüsten

    Wärmepumpe nachrüsten: Eine lohnende Investition

    Dass es sich auch für Bestandsgebäude lohnt, eine Wärmepumpe nachzurüsten, ist klar: Niedrigere Heizkosten, geringerer CO₂-Ausstoß und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen sprechen für den Umstieg. Dennoch ist eine gute Planung entscheidend, damit der Betrieb effizient und wirtschaftlich ist.

    Wärmepumpen eignen sich für Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser – sowohl zur Heizung als auch zur Kühlung. Je nach gewähltem Wärmepumpen-Typ kommen unterschiedliche Voraussetzungen und Kosten auf Sie zu. Die Investition wird mit bis zu 70 % vom Bund gefördert und amortisiert sich durch die eingesparten Heizkosten oft innerhalb weniger Jahre. Jede Wärmepumpen-Art kann bivalent betrieben werden, also in Kombination mit einer bestehenden Gasheizung, Ölheizung oder Solarthermie. Und dank Hochtemperatur-Wärmepumpen mit R290-Kältemittel ist eine Nachrüstung auch ohne Fußbodenheizung problemlos möglich.

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    FAQ: Häufige Fragen zum Wärmepumpe nachrüsten

    Kann man eine Wärmepumpe nachrüsten?

    Ja, eine Wärmepumpe kann in nahezu jedem Bestandsgebäude nachgerüstet werden – auch im Altbau. Je nach Wärmepumpen-Typ muss vorab geprüft werden, ob das Grundstück die Voraussetzungen erfüllt (z. B. Platz für Außenaufstellung, Bodenbeschaffenheit für Erdwärme). Für Erdsondenbohrungen oder Grundwasserbrunnen ist eine Genehmigung der zuständigen Bau- und Wasserbehörden erforderlich. Luft-Wasser-Wärmepumpen lassen sich in der Regel ohne Genehmigung installieren.

    Was kostet es, eine Wärmepumpe nachzurüsten?

    Für die Nachrüstung einer Wärmepumpe im Einfamilienhaus ist mit Gesamtkosten zwischen 20.000 und 50.000 € zu rechnen – je nach Wärmepumpen-Typ, Installationsaufwand und eventuell notwendigen Anpassungen am Heizsystem. Luft-Wasser-Wärmepumpen liegen typischerweise bei 20.000–30.000 €, Erdwärmepumpen bei 30.000–45.000 €. Durch die BEG-Förderung können bis zu 21.000 € als Zuschuss zurückfließen. Enter vergleicht als neutrale Plattform die besten Angebote für Ihre Wärmepumpe und sichert Ihnen durchschnittlich 5.800 € Ersparnis sowie die maximal mögliche Förderung.

    Welche Wärmepumpe eignet sich am besten zum Nachrüsten?

    Luft-Wasser-Wärmepumpen sind am einfachsten nachzurüsten, da keine Bohrungen oder aufwendige Erdarbeiten nötig sind. Moderne Modelle mit R290-Kältemittel und Inverter-Technologie arbeiten auch bei Minusgraden effizient. Erdwärmepumpen (Sole-Wasser) bieten den höchsten Wirkungsgrad und eignen sich besonders für Gebäude mit höherem Wärmebedarf. Flächenkollektoren werden ca. 1,5 m tief im Boden verlegt, Erdsonden erfordern Bohrungen von 30–200 m Tiefe. Die Wahl hängt von der Heizlast, dem verfügbaren Platz und dem Budget ab.

    Kann man eine vorhandene Gasheizung mit einer Wärmepumpe nachrüsten?

    Ja, eine vorhandene Gasheizung kann jederzeit durch eine Wärmepumpe ersetzt oder als Hybridheizung mit einer Wärmepumpe kombiniert werden. Beim vollständigen Austausch wird die Gastherme demontiert und die Wärmepumpe an das bestehende Heizverteilsystem angeschlossen – vorhandene Heizkörper und Rohrleitungen können meist weitergenutzt werden. Bei einer Hybridlösung übernimmt die Wärmepumpe die Grundlast, während die Gasheizung nur an besonders kalten Tagen zugeschaltet wird. Wer eine mindestens 20 Jahre alte fossile Heizung ersetzt, erhält über die BEG einen Geschwindigkeitsbonus von bis zu 20 %.

    Kann ich eine Wärmepumpe auch zum Kühlen nutzen?

    Ja, viele Wärmepumpen können im Sommer auch zum Kühlen eingesetzt werden. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen wird der Kältemittelkreislauf umgekehrt, sodass der Raumluft Wärme entzogen wird. Erdwärmepumpen und Grundwasser-Wärmepumpen können kühles Wasser direkt in die Heizkörper oder Fußbodenheizung leiten (passive Kühlung) – besonders energiesparend und komfortabel. Angesichts zunehmender Hitzeperioden wird diese Funktion immer wertvoller.

    Was ist eine Hybrid-Wärmepumpe bzw. Hybridheizung?

    Bei einer Hybrid-Wärmepumpe handelt es sich um eine Kombination aus elektrischer Wärmepumpe und einem zweiten Wärmeerzeuger. Am häufigsten wird eine Wärmepumpe mit einer bestehenden Gasheizung kombiniert – die Wärmepumpe deckt die Grundlast, die Gasheizung springt nur bei Spitzenlasten ein. Mit „Hybridheizung" werden auch Kombinationen mit Öl-, Holz- oder Pelletheizungen sowie Solarthermie bezeichnet. Hybridheizungen eignen sich besonders für Altbauten, in denen eine Wärmepumpe allein den Wärmebedarf an sehr kalten Tagen nicht vollständig decken kann.

    Funktioniert eine Wärmepumpe auch mit Heizkörpern oder nur mit einer Fußbodenheizung?

    Moderne Wärmepumpen funktionieren auch mit vorhandenen Heizkörpern effizient. Hochtemperatur-Wärmepumpen mit R290-Kältemittel erreichen Vorlauftemperaturen von bis zu 75 °C und können bestehende Heizkörper problemlos versorgen – eine Fußbodenheizung ist nicht zwingend erforderlich. Fußbodenheizungen und großflächige Heizkörper sind allerdings besonders effektiv, da sie mit niedrigeren Vorlauftemperaturen arbeiten und so den Stromverbrauch der Wärmepumpe senken. Ein hydraulischer Abgleich optimiert das bestehende Heizsystem zusätzlich.

    Wie lange dauert die Nachrüstung einer Wärmepumpe?

    Die reine Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe dauert in der Regel 1–3 Tage. Bei Erdwärmepumpen kommen die Bohrarbeiten hinzu, die je nach Tiefe und Bodenbeschaffenheit mehrere Tage bis Wochen in Anspruch nehmen können. Inklusive Planung, Genehmigungen (falls nötig) und Förderantrag sollten Sie insgesamt mit einem Zeitraum von 4–12 Wochen rechnen. Enter begleitet Sie durch den gesamten Prozess – von der kostenlosen Beratung bis zur fertigen Installation.

    Lohnt sich eine Wärmepumpe im unsanierten Altbau?

    Ja, auch im unsanierten Altbau kann sich eine Wärmepumpe lohnen – das hat unter anderem eine Langzeitstudie des Fraunhofer ISE bestätigt. Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen mit R290-Kältemittel sind speziell für höhere Vorlauftemperaturen ausgelegt und arbeiten auch mit bestehenden Wärmepumpe mit Heizkörpern wirtschaftlich. Bei sehr hohen Heizlasten empfiehlt sich eine Hybridheizung als Übergangslösung. Begleitende Dämmmaßnahmen – etwa an der obersten Geschossdecke oder der Kellerdecke – verbessern die Effizienz zusätzlich und werden ebenfalls gefördert.

    Welche Förderung gibt es 2026 für die Nachrüstung einer Wärmepumpe?

    Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst die Nachrüstung einer Wärmepumpe mit bis zu 70 % der förderfähigen Kosten. Die Förderung setzt sich zusammen aus: 30 % Grundförderung, bis zu 20 % Geschwindigkeitsbonus (bei Austausch einer mindestens 20 Jahre alten fossilen Heizung, Antrag bis Ende 2028), 30 % Einkommensbonus (bei zu versteuerndem Haushaltseinkommen unter 40.000 €) und 5 % Effizienzbonus (für natürliche Kältemittel oder Erd-/Grundwasser-Wärmepumpen). Die maximale Fördersumme beträgt 21.000 € pro Wohneinheit. Enter hilft Ihnen, die maximale KfW-Antrag Wärmepumpe Fördersumme zu sichern.

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