Was kostet ein Fenster mit Einbau 2026? – Aktuelle Preise im Überblick

Wer 2026 Fenster austauschen lĂ€sst, steht vor einer Entscheidung, die weit ĂŒber den Preis hinausgeht: Material, Verglasung und EinbauqualitĂ€t bestimmen, wie viel Energie Sie langfristig sparen – und ob Sie die 15 % BAFA-Grundförderung (bei Dreifachverglasung mit Uw ≀ 0,95 W/(mÂČK)) tatsĂ€chlich ausschöpfen können. Als Deutschlands grĂ¶ĂŸter Energieberater empfehlen wir, den Fenstertausch in eine ganzheitliche Sanierungsplanung einzubetten: Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) und unserer Fördergarantie fĂŒr die 100 % garantierte Auszahlung Ihrer Förderung holen Sie das Maximum aus Ihrem Budget heraus.

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    Alte Fenster sind einer der grĂ¶ĂŸten Energiefresser im Haus – und 2026 lohnt sich der Fensteraustausch mehr denn je. Was kostet ein Fenster mit Einbau? Je nach Material und Verglasung rechnen Sie aktuell mit 600 bis 1.400 € pro Fenster – doch mit der richtigen Förderung sinken die Nettokosten erheblich. Deutschlands grĂ¶ĂŸter Energieberater zeigt Ihnen, welche Preise 2026 realistisch sind und wie Sie die maximale Förderung sichern.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Die Kosten fĂŒr ein neues Fenster inklusive Montage liegen zwischen 600 und 1.400 €. Der genaue Preis hĂ€ngt von Faktoren wie Material, Verglasung und Zusatzausstattung ab. Dachfenster können je nach AusfĂŒhrung sogar ab 1.000 € kosten.

    Checkmark

    Der Einbau macht etwa 30 % der Gesamtkosten aus und liegt bei 150 bis 350 € pro Fenster. Diese Investition lohnt sich, da nur der fachgerechte Einbau optimale Energieeffizienz und Langlebigkeit garantiert.

    Checkmark

    Das BAFA bezuschusst den Fensteraustausch ĂŒber die Bundesförderung fĂŒr effiziente GebĂ€ude (BEG) mit 15 % Grundförderung der förderfĂ€higen Kosten. Hausbesitzer können so bis zu 10.500 € erstattet bekommen. Wichtig: Der iSFP-Bonus von 5 % greift seit der BEG-Reform (Juli 2026) erst ab einem Investitionsvolumen von 30.000 €.

    Checkmark

    Enter unterstĂŒtzt Sie als Deutschlands grĂ¶ĂŸter Energieberater bei Ihrem Fenstertausch: In einer kostenlosen digitalen Beratung analysieren wir Ihre Situation und helfen Ihnen, die maximale Förderung fĂŒr Ihre neuen Fenster zu sichern.

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    Was kostet ein neues Fenster mit Einbau?

    Ein neues Fenster kostet inkl. professionellem Einbau zwischen 600 und 1.400 €. Die Kosten setzen sich dabei wie folgt zusammen:

    • 70 % Fenster (420–980 €)
    • 30 % Einbau (150–350 €)

    Laut der Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern" vom Verband Fenster + Fassade mĂŒssen Sie fĂŒr den Einbau eines dreifach verglasten Standard-Fensters (GrĂ¶ĂŸe: 1,3 m x 1,3 m) aktuell mit folgenden Kosten rechnen:

    Rahmenmaterial Durchschnittliche Kosten pro Fenster
    Kunststoff ab 598 €
    Holz ab 835 €
    Holz-Aluminium ab 960 €
    Aluminium ab 1.153 €

    FĂŒr ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 15 Fenstern ergeben sich so Gesamtkosten von etwa 9.000 bis 21.000 €. Hierin inbegriffen sind die Entsorgung der alten Fenster sowie die Montage durch einen Fachbetrieb. Die reinen Einbaukosten liegen in der Regel zwischen 150 und 350 € pro Fenster, variieren jedoch stark nach Region und KomplexitĂ€t des Einbaus.

    Gesamtkosten im Überblick: Was kostet der Fenstertausch im Einfamilienhaus?

    Konkrete Beispielrechnungen helfen bei der Budgetplanung. Die folgenden drei Szenarien zeigen typische Kosten fĂŒr ein Einfamilienhaus mit 12 Fenstern – jeweils vor und nach BAFA-Förderung:

    Ausstattung Kosten gesamt (12 Fenster) Nach 15 % BAFA-Förderung
    Budget: Kunststoff, 3-fach ca. 8.400 € ca. 7.140 €
    Mittelklasse: Holz, 3-fach ca. 13.500 € ca. 11.475 €
    Premium: Holz-Alu, 3-fach ca. 18.000 € ca. 15.300 €

    HĂ€ufig gesuchte Richtwerte fĂŒr verschiedene Fensteranzahlen:

    Anzahl Fenster Kosten (Kunststoff, 3-fach) Kosten (Holz, 3-fach)
    5 Fenster ca. 3.500 € ca. 5.600 €
    10 Fenster ca. 7.000 € ca. 11.250 €
    15 Fenster ca. 10.500 € ca. 16.875 €
    20 Fenster ca. 14.000 € ca. 22.500 €

    Unterschied zwischen Neu- und Altbau

    Beim Einbau eines Fensters spielt auch die Art des GebĂ€udes eine wichtige Rolle. So fallen beim Fenstereinbau im Altbau beispielsweise zusĂ€tzliche Kosten fĂŒr die Demontage und Entsorgung der alten Fenster (ca. 100 € pro Fenster) sowie zusĂ€tzliche Materialkosten fĂŒr eine neue Abdichtung an. Im Neubau wiederum mĂŒssen Hausbesitzer zusĂ€tzliche Kosten fĂŒr spezielle DichtbĂ€nder einkalkulieren, die zwischen 50 und 60 € pro Fenster liegen. DafĂŒr fallen im Neubau keinerlei Kosten fĂŒr die Demontage an; zudem ist der Einbau eines Fensters hier weniger aufwĂ€ndig.

    Versteckte Nebenkosten beim Fenstereinbau

    Neben dem reinen Fensterkauf und der Montage gibt es weitere Kostenpositionen, die Hausbesitzer hÀufig unterschÀtzen:

    • Laibungsarbeiten: Das Verputzen und Verkleiden der Fensterlaibung innen und außen kostet je nach Aufwand 150 bis 500 € pro Fenster und ist im Angebot vieler Fensterbauer nicht enthalten.
    • GerĂŒstkosten: FĂŒr Fenster im Ober- oder Dachgeschoss fallen GerĂŒstkosten von 500 bis 1.500 € pauschal an.
    • Entsorgung: Die fachgerechte Entsorgung alter Fenster kostet 20 bis 50 € pro StĂŒck – prĂŒfen Sie, ob dies im Angebot inkludiert ist.
    • RAL-Montage: Die normgerechte Montage nach RAL-Richtlinie kostet 100 bis 160 € Mehraufwand pro Fenster, ist aber Voraussetzung fĂŒr eine wĂ€rmebrĂŒckenfreie AusfĂŒhrung und empfehlenswert fĂŒr die FörderfĂ€higkeit.

    Welche Faktoren beeinflussen die Einbaukosten neuer Fenster?

    Der Preis fĂŒr neue Fenster wird von verschiedenen Faktoren bestimmt, die sowohl die Materialkosten als auch den Montageaufwand beeinflussen. So kostet ein dreifach verglastes Holz-Alu-Fenster beispielsweise knapp doppelt so viel wie ein zweifach verglastes Kunststofffenster. Aber auch der Mechanismus und zusĂ€tzliche Fensterelemente wie RolllĂ€den oder Schutzfolien haben einen Einfluss auf die Kosten.

    Verglasung (Einfach, zweifach, dreifach)

    WĂ€hrend Fenster mit Zweifachverglasung (U-Wert 1,1–1,4) etwa 15–20 % gĂŒnstiger in der Anschaffung sind, bietet eine Dreifachverglasung (U-Wert unter 1,1) deutlich bessere DĂ€mmwerte. Besonders bei gedĂ€mmten GebĂ€uden und Neubauten ist die Dreifachverglasung trotz höherer Anschaffungskosten die bessere Wahl – nicht zuletzt, weil sie Voraussetzung fĂŒr die BAFA-Förderung ist (Uw ≀ 0,95 W/(mÂČK)). Bei ungedĂ€mmten Altbauten hingegen kann eine Zweifachverglasung sinnvoller sein, da sonst die Gefahr von Kondenswasser und Schimmelbildung an den WĂ€nden besteht.

    Hinweis: Das GebĂ€udeenergiegesetz (GEG) schreibt beim Fenstertausch lediglich einen U-Wert von maximal 1,3 W/(mÂČK) vor. Die BAFA verlangt mit ≀ 0,95 W/(mÂČK) einen deutlich strengeren Wert – nicht jedes neue Fenster ist daher automatisch förderfĂ€hig.

    Arten der Verglasung bei Fenstern im Vergleich

    Material (Kunststoff, Holz, Aluminium)

    Das Material des Fensterrahmens beeinflusst sowohl die Anschaffungs- als auch die Montagekosten. Kunststofffenster sind dabei die gĂŒnstigste Option und lassen sich durch ihr geringes Gewicht besonders einfach montieren. Holzfenster bringen einen etwas höheren Montageaufwand mit sich, bieten dafĂŒr aber eine besonders natĂŒrliche Optik. Die hochwertigste Option ist das Holz-Aluminium-Fenster, das die natĂŒrliche Optik des Holzes mit der WitterungsbestĂ€ndigkeit von Aluminium kombiniert.

    Nahaufnahme eines Schwingfensters aus Holz

    Fensterart (Dreh-Kipp-Fenster, Kellerfenster etc.)

    Auch die Art und der Mechanismus der neuen Fenster haben einen wesentlichen Einfluss auf die Einbaukosten. Klassische Fassadenfenster mit Dreh-Kipp-Beschlag sind in den meisten FĂ€llen die gĂŒnstigste Option, wĂ€hrend bodentiefe Fenster oder Dachfenster aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe bzw. der aufwĂ€ndigeren Installation meist deutlich teurer sind. Kellerfenster hingegen sind vergleichsweise gĂŒnstig, da sie kleiner sind und weniger Anforderungen an die WĂ€rmedĂ€mmung erfĂŒllen mĂŒssen.

    Drei bodentiefe Fenster in einem hellen Holzhaus

    Extras (RolllÀden, UV-Schutz etc.)

    Ein zusĂ€tzlicher Sonnenschutz erhöht zwar die Kosten, steigert aber auch den Wohnkomfort deutlich. Ein Vorbaurollladen schlĂ€gt beispielsweise mit zusĂ€tzlichen 400–550 € pro Fenster zu Buche, wovon etwa 40–50 € auf die Montage entfallen. GĂŒnstiger sind AufsatzrolllĂ€den, die direkt im Fensterrahmen integriert sind – sie kosten 200–400 € und benötigen keinen zusĂ€tzlichen Montageaufwand. Weitere Extras wie Insektenschutz (ca. 150 €) oder spezielle UV-Schutzbeschichtungen (Aufpreis ca. 15–20 % pro Fenster) steigern den Komfort noch weiter.

    Ein Fenster mit Rollladen und Einbau kostet damit insgesamt je nach System und FenstergrĂ¶ĂŸe zwischen 950 und 1.300 €.

    Außenansicht eines modernen Hauses mit RolllĂ€den vor den Fenstern

    Schallschutz (Klassen 1–5)

    Wer in einer verkehrsreichen oder stĂ€dtischen Lage wohnt, sollte beim Fenstertausch auch den Schallschutz berĂŒcksichtigen. Fenster werden in Schallschutzklassen (SSK 1–5) eingeteilt, wobei höhere Klassen eine stĂ€rkere LĂ€rmreduzierung bieten. FĂŒr die meisten Wohnlagen ist Schallschutzklasse 2 oder 3 ausreichend. Der Mehrpreis gegenĂŒber einem Standard-Fenster liegt je nach Klasse bei 100 bis 350 € pro Fenster – eine Investition, die sich besonders in lauten Umgebungen schnell durch mehr WohnqualitĂ€t auszahlt.

    Widerstandsklasse (RC 1–6)

    Die Widerstandsklasse (RC = Resistance Class) bestimmt den Einbruchschutz von Fenstern und wirkt sich ebenfalls auf die Kosten aus. FĂŒr PrivatgebĂ€ude empfiehlt sich der Einbau von Fenstern, die mindestens die Klasse RC2 aufweisen – diese schĂŒtzt vor GelegenheitstĂ€tern mit einfachem Werkzeug. Die nĂ€chsthöhere Stufe RC3 bietet zudem verstĂ€rkten Schutz gegen Werkzeuge wie Brecheisen, kostet aber auch etwa doppelt so viel wie RC2. Der Mehrpreis entsteht dabei nicht nur durch die verstĂ€rkten Materialien, sondern auch durch den erhöhten Montageaufwand fĂŒr die sichere Verankerung im Mauerwerk.

    DIN-Widerstandsklassen von Fenstern im Vergleich

    Kann ich Kosten sparen, wenn ich die Fenster selbst einbaue?

    Der Einbau der Fenster macht etwa 30 % der Gesamtkosten aus – bei einem Standardfenster sind das immerhin zwischen 150 und 300 €. Auf den ersten Blick erscheint die Eigenleistung daher als attraktive Möglichkeit, Kosten zu sparen. In der Praxis sprechen jedoch gewichtige GrĂŒnde gegen die eigenstĂ€ndige Montage. ZunĂ€chst ist der fachgerechte Einbau eine grundlegende Voraussetzung fĂŒr GarantieansprĂŒche und staatliche Förderungen, aber auch Versicherungen erkennen SchĂ€den nur an, wenn der Einbau durch einen Handwerker fĂŒr Fenster erfolgt ist.

    Besonders kritisch ist zudem die fachgerechte Abdichtung der verschiedenen DĂ€mmebenen. Werden hier Fehler beim Fenstereinbau gemacht, drohen WĂ€rmebrĂŒcken und eindringende Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung fĂŒhren. Die vermeintliche Ersparnis durch den Einbau in Eigenregie kann dann schnell deutlich höhere Folgekosten und WĂ€rmeverluste am Haus nach sich ziehen.

    Übersicht: Fenster einbauen lassen Kosten

    Die Kosten fĂŒr den Einbau neuer Fenster hĂ€ngen von diversen Faktoren wie dem Rahmenmaterial, der Verglasung sowie der Art des Fensters ab. Auch bei der Montage schwanken die Kosten von Region zu Region stark. Eine verbindliche Preisspanne fĂŒr den Fenstereinbau lĂ€sst sich daher nur schwer geben. Diese Übersicht soll Ihnen trotzdem dabei helfen, einen ersten Überblick ĂŒber die Einbaukosten verschiedener Fenster zu gewinnen:

    Art des Fensters Durchschnittliche Kosten mit Einbau
    Holz-Aluminium (3-fach-Verglasung) ca. 1.000 €
    Holz (3-fach-Verglasung) ca. 835 €
    Kunststoff (3-fach-Verglasung) ca. 600 €
    Kellerfenster ab 450 €
    Dachfenster ab 1.000 €
    Bodentiefes Fenster ab 1.200 €
    BalkontĂŒr (Dreh-Kipp) 1.200–2.400 €
    Hebe-Schiebe-TĂŒr (Terrassenzugang) ab 5.500 €

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    Wie steht es um die Wirtschaftlichkeit neuer Fenster?

    Die Wirtschaftlichkeit eines Fensteraustauschs hĂ€ngt von verschiedenen Faktoren ab – insbesondere dem energetischen Zustand Ihres Hauses und der Art der bisherigen Fenster. Bei gut gedĂ€mmten GebĂ€uden amortisieren sich neue Fenster in der Regel nach 15–25 Jahren, wĂ€hrend die Amortisationszeit bei ungedĂ€mmten Altbauten deutlich lĂ€nger ausfallen kann.

    Konkret: Laut Daten des Verbands Fenster + Fassade können neue, gut gedĂ€mmte Fenster in einem typischen Einfamilienhaus den Heizenergiebedarf um 2.700 bis 5.900 kWh pro Jahr senken. Bei einem angenommenen Gaspreis von 12 ct/kWh entspricht das einer jĂ€hrlichen Ersparnis von rund 325 bis 710 €. Die Amortisationszeit verkĂŒrzt sich durch die BAFA-Förderung spĂŒrbar – von bis zu 35 Jahren ohne Förderung auf etwa 15 bis 25 Jahre mit Förderung.

    Besonders wirtschaftlich ist der Einbau neuer Fenster in Kombination mit anderen Sanierungsmaßnahmen. Wenn Sie beispielsweise ohnehin eine FassadendĂ€mmung planen, sollten Sie auch die Fenster erneuern. Grund: Die Kombination verschiedener Maßnahmen verstĂ€rkt den Energiespareffekt und verkĂŒrzt so die Amortisationszeit.

    Wird der Fenstereinbau staatlich gefördert?

    Der Fenstertausch wird ĂŒber die Bundesförderung fĂŒr effiziente GebĂ€ude (BEG) durch das BAFA bezuschusst. Voraussetzung ist, dass die neuen Fenster einen U-Wert von maximal 0,95 W/(mÂČK) aufweisen – dies erreichen Sie in der Regel durch ein Fenster mit Dreifachverglasung und WĂ€rmeschutzbeschichtung. Die wichtigsten Fakten zur BEG-Förderung:

    • Grundförderung liegt bei 15 % der förderfĂ€higen Kosten
    • iSFP-Bonus von 5 % greift seit der BEG-Reform (Juli 2026) erst ab einem Investitionsvolumen von 30.000 € – fĂŒr einen typischen Fenstertausch im Einfamilienhaus ist die effektive Förderquote daher in der Regel 15 %
    • Maximale förderfĂ€hige Investitionskosten betragen 70.000 € pro Wohneinheit fĂŒr Ein- und ZweifamilienhĂ€user
    • Maximaler Zuschuss betrĂ€gt 10.500 € fĂŒr die erste Wohneinheit
    • Antragstellung muss vor Beginn der Maßnahme und vor Vertragsunterzeichnung mit dem Handwerker erfolgen – wer zuerst unterschreibt, verliert den Förderanspruch
    • Qualifizierter Fachbetrieb ist Voraussetzung fĂŒr die Förderung
    • Auszahlung erfolgt ĂŒber das Bundesamt fĂŒr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

    So lĂ€uft der BAFA-Antrag Schritt fĂŒr Schritt ab

    Der richtige Ablauf ist entscheidend – wer die Reihenfolge nicht einhĂ€lt, riskiert den Verlust der gesamten Förderung:

    1. Kostenlose digitale Beratung bei Enter anfragen – wir analysieren Ihre Situation und zeigen, welche Fenster förderfĂ€hig sind.
    2. Angebote von Fachbetrieben einholen – mindestens ein verbindliches Angebot als Grundlage fĂŒr den Antrag.
    3. BAFA-Antrag stellen – vor Auftragserteilung – erst nach dem Bewilligungsbescheid darf der Auftrag unterschrieben werden.
    4. Bewilligungsbescheid abwarten – erst dann den Vertrag mit dem Handwerker unterzeichnen.
    5. Einbau durchfĂŒhren lassen – durch einen qualifizierten Fachbetrieb.
    6. Verwendungsnachweis einreichen – mit Rechnung und Zahlungsnachweis beim BAFA, um den Zuschuss abzurufen.

    Als Deutschlands grĂ¶ĂŸter Energieberater unterstĂŒtzt Enter Sie dabei, die maximale Förderung fĂŒr Ihren Fenstertausch zu sichern. In einer kostenlosen digitalen Beratung analysieren unsere Experten Ihre individuelle Situation und zeigen Ihnen, wie Sie die bestmögliche Förderung erhalten.

    Handwerker baut neues Kunststofffenster von innen im Haus ein

    Fensteraustausch von der Steuer absetzen

    Alternativ zur BEG-Förderung können Sie die Kosten fĂŒr den Einbau neuer Fenster auch steuerlich geltend machen. Diese Option kann interessant sein, wenn Sie keine BAFA-Förderung in Anspruch nehmen möchten oder die Mindestanforderungen nicht erfĂŒllen. Es gibt dabei zwei relevante Wege:

    § 35a EStG (Handwerkerleistungen) § 35c EStG (Energetische Sanierung)
    Absetzbare Quote 20 % der Lohnkosten 20 % der Gesamtkosten ĂŒber 3 Jahre (7 %/7 %/6 %)
    Maximale Bemessungsgrundlage 6.000 € (max. 1.200 € Erstattung) 40.000 € pro Objekt (max. 8.000 € Erstattung)
    Technische Mindestanforderungen Keine Ja (u. a. U-Wert ≀ 1,3 W/(mÂČK))
    Kombinierbar mit BAFA Nein Nein

    FĂŒr einen umfangreichen Fenstertausch ist der § 35c EStG in der Regel deutlich attraktiver, da er auf die Gesamtkosten (nicht nur die Lohnkosten) angewendet wird und eine höhere Maximalerstattung bietet.

    Checkmark

    Experten-Tipp: Lassen Sie sich in einer kostenlosen digitalen Beratung von Enter beraten, welche Förderung fĂŒr Ihren individuellen Fall am sinnvollsten ist. Die BAFA-Grundförderung von 15 % ist fĂŒr die meisten Fenstertausch-Projekte die attraktivste Option – die steuerliche Absetzbarkeit lohnt sich vor allem dann, wenn die BAFA-Voraussetzungen nicht erfĂŒllt werden können.

    So sparen Sie beim Fenstereinbau

    Mit der richtigen Planung lassen sich die Kosten fĂŒr neue Fenster spĂŒrbar senken – ohne bei QualitĂ€t oder Förderung Abstriche zu machen:

    • Mindestens drei Angebote vergleichen: Die Preisunterschiede zwischen Fensterbauern können erheblich sein. Enter bringt Sie direkt mit geprĂŒften Handwerkern aus Ihrer Region zusammen.
    • Alle Fenster in einem Auftrag bĂŒndeln: GrĂ¶ĂŸere Auftragsvolumen ermöglichen bessere Konditionen beim Handwerker und senken den relativen Montageaufwand pro Fenster.
    • Nebensaison nutzen: Im Herbst und Winter sind Fensterbauer weniger ausgelastet –

    Ehepaar Graß aus Brandenburg

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    Baujahr 1989 | WohnflĂ€che 188 mÂČ

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    Ölheizung von 2003

    HĂ€ufige Fragen: Was kostet ein Fenster mit Einbau?

    Was kostet ein neues Fenster mit Montage?

    Ein Fassaden-Fenster kostet inklusive Montage zwischen 600 € und 1.400 €. Dabei entfallen etwa 70 % der Kosten auf das Fenster selbst und 30 % auf die Montage, woraus sich reine Einbaukosten zwischen 150 und 350 € ergeben. GĂŒnstige Kunststofffenster mit Dreifachverglasung sind bereits ab rund 600 € inklusive Einbau erhĂ€ltlich; hochwertige Holz-Aluminium-Fenster liegen am oberen Ende der Preisspanne.

    Was kosten neue Fenster mit 3-fach-Verglasung?

    Die Kosten fĂŒr neue Fenster mit Dreifachverglasung variieren je nach dem Material des Fensterrahmens. Laut der Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern" vom Verband Fenster + Fassade liegen die Durchschnittskosten fĂŒr ein dreifach verglastes Standard-Fenster (1,3 m × 1,3 m) inklusive Einbau aktuell bei:

    • Kunststofffenster: ab 598 €
    • Holzfenster: ab 835 €
    • Holz-Aluminiumfenster: ab 960 €
    • Aluminiumfenster: ab 1.153 €

    Wichtig: Dreifachverglasung mit einem Uw-Wert von ≀ 0,95 W/(mÂČK) ist Voraussetzung fĂŒr die BAFA-Förderung. Nicht jedes dreifach verglaste Fenster erfĂŒllt diesen Wert automatisch – fragen Sie beim Angebot gezielt danach.

    Was kostet ein Fenster mit Rollladen und Einbau?

    Ein Standard-Fenster mit RolllĂ€den kostet je nach System und GrĂ¶ĂŸe zwischen 950 € und 1.300 €. Ein Vorbaurollladen schlĂ€gt mit 400–550 € pro Fenster zu Buche, ein Aufsatzrollladen mit 200–400 €. Elektrische RolllĂ€den kosten je nach Antrieb und Verkabelungsaufwand zusĂ€tzlich 100–250 € pro Fenster. Wer Fenster und RolllĂ€den gleichzeitig tauscht, kann beide Maßnahmen in einem BAFA-Antrag bĂŒndeln.

    Was kosten 5, 10, 15 oder 20 neue Fenster mit Einbau?

    Die Gesamtkosten fĂŒr den Fenstertausch hĂ€ngen stark vom gewĂ€hlten Material ab. Als Orientierung fĂŒr typische EinfamilienhĂ€user:

    Anzahl Fenster Kunststoff, 3-fach Holz, 3-fach Holz-Alu, 3-fach
    5 Fenster ca. 3.500 € ca. 5.600 € ca. 7.000 €
    10 Fenster ca. 7.000 € ca. 11.250 € ca. 14.000 €
    15 Fenster ca. 10.500 € ca. 16.875 € ca. 21.000 €
    20 Fenster ca. 14.000 € ca. 22.500 € ca. 28.000 €

    Diese Richtwerte verstehen sich inklusive Montage, ohne Nebenkosten wie Laibungsarbeiten oder GerĂŒst. Mit der BAFA-Grundförderung von 15 % lassen sich die Nettokosten bei förderfĂ€higen Fenstern (Uw ≀ 0,95 W/(mÂČK)) spĂŒrbar senken.

    Werden neue Fenster gefördert?

    Ja – ĂŒber die Bundesförderung fĂŒr effiziente GebĂ€ude (BEG) erhalten Sie vom BAFA einen Zuschuss von 15 % der förderfĂ€higen Kosten (Grundförderung). Voraussetzung ist, dass die neuen Fenster einen U-Wert von höchstens 0,95 W/(mÂČK) erreichen, was in der Regel durch Dreifachverglasung mit WĂ€rmeschutzbeschichtung erfĂŒllt wird.

    Seit der BEG-Reform vom 21. Juli 2026 gilt fĂŒr den iSFP-Bonus von zusĂ€tzlichen 5 % eine neue Schwelle: Der Bonus greift erst ab einem förderfĂ€higen Investitionsvolumen von 30.000 €. FĂŒr einen typischen Fenstertausch im Einfamilienhaus, der hĂ€ufig unter dieser Grenze liegt, betrĂ€gt die effektive Förderquote daher in der Regel 15 %. Der maximale Zuschuss fĂŒr die erste Wohneinheit belĂ€uft sich auf 10.500 €.

    Wichtig: Der BAFA-Antrag muss zwingend vor der Vertragsunterzeichnung mit dem Handwerker gestellt werden – wer zuerst unterschreibt, verliert den gesamten Förderanspruch. Enter unterstĂŒtzt Sie als Deutschlands grĂ¶ĂŸter Energieberater dabei, die passende Förderung zu identifizieren und den Antrag korrekt zu stellen – mit einer kostenlosen digitalen Beratung und der Fördergarantie fĂŒr die 100 % garantierte Auszahlung Ihrer BAFA-Förderung.

    Lohnen sich Fenster aus Polen?

    Fenster aus Polen kosten in der Anschaffung oft 20–40 % weniger als vergleichbare deutsche Produkte. Wer diese Option erwĂ€gt, sollte auf die CE-Kennzeichnung achten – sie ist Pflicht fĂŒr alle in Deutschland eingebauten Fenster. FĂŒr die BAFA-Förderung ist zudem ein qualifizierter Fachbetrieb fĂŒr den Einbau erforderlich, unabhĂ€ngig davon, wo das Fenster produziert wurde. Die Kombination aus gĂŒnstigem polnischen Fenster und deutschem Fachbetrieb fĂŒr die Montage kann wirtschaftlich sinnvoll sein, erfordert aber sorgfĂ€ltige Planung – insbesondere was GewĂ€hrleistung und Haftung betrifft.

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