Mit Photovoltaik heizen 2026: Wärmepumpe, Heizstab & Solarstrom effizient nutzen

Wer mit Photovoltaik heizen möchte, sollte von Anfang an die richtige Systemkombination wählen: Eine Wärmepumpe wandelt jeden selbst erzeugten Solarstrom in bis zu 4–5 kWh Wärme um – ein Heizstab im Pufferspeicher ergänzt das System kostengünstig für die Warmwasserbereitung. Als Deutschlands größter Energieberater analysieren wir Ihr Gebäude ganzheitlich und sichern Ihnen mit unserer Fördergarantie die 100 % garantierte Auszahlung der KfW-Förderung – für die perfekt dimensionierte Lösung aus einer Hand.

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    Heizen verschlingt in deutschen Haushalten rund 70 % des gesamten Energieverbrauchs – doch mit Photovoltaik heizen lässt sich dieser Kostentreiber gezielt angreifen. Welche Kombination aus Wärmepumpe, Heizstab oder Stromspeicher sich 2026 wirklich lohnt und wie Sie dabei durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosteneinsparung erzielen, zeigt dieser Ratgeber – mit konkreten Zahlen und der kostenlosen digitalen Beratung von Deutschlands größtem Energieberater.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Effizient und nachhaltig: Mit Photovoltaik lässt sich selbst erzeugter Solarstrom direkt zum Heizen nutzen – am effizientesten in Kombination mit einer Wärmepumpe, die aus 1 kWh Strom bis zu 5 kWh Wärme erzeugt und fossile Energieträger vollständig ersetzt.

    Checkmark

    Kosten und Förderung: Die Anschaffungskosten einer PV-Anlage (Solaranlage) können durch staatliche und regionale Förderprogramme erheblich gesenkt werden. Als Deutschlands größter Energieberater plant Enter Ihre Photovoltaikanlage individuell und sichert Ihnen bis zu 2.000 € Ersparnis sowie die maximal mögliche Förderung.

    Checkmark

    Wintertauglichkeit: Im Winter erzeugen Solarmodule nur rund ein Drittel der Sommerleistung. Mit einem Batteriespeicher, einem Pufferspeicher und einem effizienten Heizsystem lässt sich dennoch das ganze Jahr über mit PV-Strom heizen.

    So funktioniert Heizen mit Photovoltaik

    Ja – mit Photovoltaik heizen ist möglich und lohnt sich, besonders in Kombination mit einer Wärmepumpe oder einem Heizstab im Pufferspeicher. Photovoltaikanlagen (Solaranlagen) erzeugen Strom aus Sonnenlicht, der für viele Anwendungen im Haushalt genutzt werden kann – auch zum Heizen. Der erzeugte Solarstrom lässt sich direkt für strombasierte Heizsysteme einsetzen, entweder sofort verwendet, in Speichern zwischengelagert oder ins Stromnetz eingespeist. Da die Einspeisevergütung für neue Anlagen aktuell bei rund 8 Cent/kWh liegt, während Netzstrom rund 35 Cent/kWh kostet, ist jede selbst verbrauchte Kilowattstunde – etwa zum Heizen – bis zu viermal wertvoller als die Einspeisung.

    Haus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach

    Warum eignet sich Photovoltaik besonders für Heizsysteme?

    • Energieeffizienz: Moderne Heizsysteme wie Wärmepumpen erzeugen mit 1 kWh Strom bis zu 4–5 kWh Wärme (Jahresarbeitszahl > 4). Mit eigenem PV-Strom sinken die Heizkosten nochmals deutlich.
    • Kombination mit Speichern: Ein Batteriespeicher speichert überschüssige Solarenergie für Zeiten ohne Sonnenschein – entscheidend für Abendstunden und Wintertage. Ein Pufferspeicher speichert erzeugte Wärme thermisch und entkoppelt Erzeugung und Verbrauch.
    • Intelligente Steuerung: Ein Energiemanagementsystem (EMS) steuert die Energieverteilung automatisch: Zuerst wird der Haushaltsstrom gedeckt, dann der Batteriespeicher geladen, dann Wärmepumpe oder Heizstab versorgt – und erst dann wird eingespeist. So wird der Solarstrom optimal zum Heizen genutzt.

    Möglichkeiten, mit Photovoltaik zu heizen

    Die Kombination aus Photovoltaikanlagen und strombasierten Heizsystemen bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten, die an unterschiedliche Haushaltsbedürfnisse angepasst werden können.

    Effizientes Heizen mit Wärmepumpe und Solarstrom

    Die Wärmepumpe gilt als effizientestes Heizsystem in Kombination mit Photovoltaik. Sie nutzt die kostenlose Umweltwärme aus Luft, Wasser oder Erdreich und wandelt sie mithilfe von Strom in Heizwärme um. Mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von typischerweise über 4 erzeugt eine Wärmepumpe aus 1 kWh Strom 4 oder mehr kWh Wärme – und macht damit jeden selbst erzeugten Solarstrom maximal wertvoll. Für ein typisches Einfamilienhaus empfiehlt sich eine PV-Anlage mit 8–12 kWp in Kombination mit einem Batteriespeicher von 5–10 kWh, um den Eigenverbrauch zu maximieren.

    Vorteile der Kombination mit PV:

    • Kostenersparnis: Die Nutzung von Solarstrom für die Wärmepumpe senkt Heizkosten und Strombezugskosten spürbar. Enter-Kunden sparen mit dem Komplettpaket aus PV-Anlage, Wärmepumpe und Energiemanager durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosten. Zusätzlich sind mit der KfW-Heizungsförderung (KfW 458) bis zu 70 % Zuschuss möglich – maximal 21.000 € pro Wohneinheit (bis zu 23.500 € inklusive Emissionsminderungszuschlag). Enter übernimmt den kompletten Förderantrag mit Fördergarantie: 100 % garantierte Auszahlung.
    • Energieunabhängigkeit: Die Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik verringert die Abhängigkeit von Stromanbietern und schützt vor steigenden Energiepreisen.
    • Umweltfreundlichkeit: Durch die Nutzung erneuerbarer Energien wird der CO₂-Ausstoß deutlich reduziert – die Lösung ist zugleich klimafreundlich und förderfähig.
    Zwei Wärmepumpen im Garten vor einem Haus

    Heizstab mit Photovoltaik: Warmwasser effizient erzeugen

    Ein Heizstab (auch: Tauchsieder oder PV-Heizstab) ist die einfachste und günstigste Möglichkeit, überschüssigen Solarstrom direkt in Wärme umzuwandeln. Er wird in den Pufferspeicher oder Warmwasserspeicher eingebaut und erhitzt das Wasser, sobald die PV-Anlage mehr Strom erzeugt als der Haushalt gerade benötigt. Die Investitionskosten liegen typischerweise zwischen 500 und 1.000 €, die Nachrüstung an einem bestehenden Speicher ist in vielen Fällen unkompliziert möglich.

    Geregelt oder ungeregelt? Ungeregelter Heizstäbe schalten bei Überschussstrom einfach ein oder aus. Geregelte Modelle passen ihre Leistung stufenweise an – etwa in Stufen von 200 W, 500 W und 1.000 W – und nutzen so auch kleinere Überschüsse. Für die Kombination mit einer PV-Anlage empfehlen sich geregelte Heizstäbe, da sie den Eigenverbrauch deutlich erhöhen.

    Dimensionierung: Für kleinere Haushalte reichen Heizstäbe mit 2 kW Leistung, für größere Warmwassermengen oder Pufferspeicher empfehlen sich 3 kW oder mehr. Wichtig: Der Heizstab ersetzt keine vollständige Heizung – er eignet sich ideal als Ergänzung zu einer bestehenden Heizung oder in Kombination mit einer Wärmepumpe, um den Warmwasserbedarf besonders günstig zu decken.

    Heizstab mit PV – Erfahrungen aus der Praxis: Hausbesitzer, die ihren Pufferspeicher mit einem geregelten Heizstab nachrüsten, berichten, dass der Warmwasseranteil im Sommer nahezu vollständig durch Solarstrom gedeckt wird. In den Übergangsmonaten (Frühling/Herbst) übernimmt der Heizstab einen Großteil der Warmwasserbereitung, im Winter unterstützt er das Hauptheizsystem. In Kombination mit einem Batteriespeicher lässt sich der Eigenverbrauchsanteil auf bis zu 70 % steigern.

    Gasheizung mit Photovoltaik unterstützen

    Wer noch eine Gasheizung betreibt und nicht sofort auf eine Wärmepumpe umsteigen möchte oder kann, profitiert ebenfalls von einer PV-Anlage. Die einfachste Übergangslösung: Ein PV-Heizstab im Warmwasserspeicher übernimmt die Warmwasserbereitung in den sonnenreichen Monaten vollständig mit Solarstrom – die Gasheizung wird dadurch spürbar entlastet. Zusätzlich kann der PV-Strom für alle anderen Stromverbraucher im Haushalt genutzt werden, was die Gesamtenergiekosten senkt. Mittel- bis langfristig empfiehlt sich der Wechsel zur Wärmepumpe, um die volle Förderhöhe der KfW 458 zu nutzen.

    Photovoltaik zur Unterstützung von Fußboden- und Wandheizungen

    In Kombination mit einer Wärmepumpe können Wand- oder Fußbodenheizungen besonders effizient betrieben werden. Durch die großflächige Wärmeabgabe bei niedrigen Vorlauftemperaturen sind sie ideal für den Betrieb mit PV-Strom: Die Wärmepumpe arbeitet bei niedrigen Vorlauftemperaturen am effizientesten und erzielt dabei die höchste Jahresarbeitszahl.

    Schnelle Wärme mit Infrarotheizung und Photovoltaikanlage

    Infrarotheizungen nutzen elektrische Energie, um Wärme direkt an Oberflächen abzugeben. Sie sind platzsparend und schnell einsatzbereit, allerdings vor allem für einzelne Räume oder punktuelle Anwendungen geeignet. Für die Grundversorgung eines ganzen Hauses sind sie weniger geeignet.

    Elektroheizung mit PV-Strom betreiben

    Elektroheizungen lassen sich direkt mit dem Photovoltaikstrom betreiben. Ihr entscheidender Nachteil: Sie haben einen Wirkungsgrad von 1:1 – 1 kWh Strom ergibt genau 1 kWh Wärme. Eine Wärmepumpe hingegen erzeugt aus derselben Kilowattstunde 4–5 kWh Wärme. Das macht die Elektroheizung in Kombination mit PV bis zu fünfmal teurer im Betrieb als eine Wärmepumpe. Sie eignet sich daher wegen ihres hohen Stromverbrauchs nur für kleinere Gebäude, einzelne Räume oder temporäre Anwendungen – nicht als Hauptheizsystem für ein Einfamilienhaus.

    Was kostet Heizen mit Photovoltaik?

    Die Gesamtkosten hängen von der gewählten Systemkombination ab. Hier eine Orientierung für ein typisches Einfamilienhaus:

    Komponente Typische Kosten (EFH) Hinweis
    PV-Anlage (8–12 kWp) ab ca. 10.000 € 0 % Mehrwertsteuer auf Wohngebäuden bis 30 kWp (§ 12 Abs. 3 UStG)
    Batteriespeicher 700–1.000 €/kWh Erhöht Eigenverbrauch auf bis zu 70 %
    PV-Heizstab (geregelt) 500–1.000 € Günstigste Ergänzung für Warmwasser
    Wärmepumpe (Luft/Wasser) ab ca. 15.000 € Bis zu 70 % KfW-Förderung (max. 21.000 €) möglich

    Durch den dauerhaften Nullsteuersatz von 0 % Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen auf Wohngebäuden bis 30 kWp (§ 12 Abs. 3 UStG) sinken die Anschaffungskosten gegenüber früheren Jahren um rund 19 %. Hinzu kommen der KfW-Förderkredit 270 für die PV-Anlage sowie die KfW-Heizungsförderung 458 für den Heizungstausch. Enter sichert Ihnen mit neutralem Anbietervergleich durchschnittlich 2.000 € Ersparnis bei der PV-Anlage und übernimmt die gesamte Förderabwicklung.

    Vor- und Nachteile für das Heizen mit Photovoltaik

    Aspekt Vorteile Nachteile
    Klimafreundlichkeit Deutliche Reduktion von CO₂-Emissionen durch erneuerbare Energien
    Langfristige Ersparnisse Niedrigere Energiekosten durch Eigenverbrauch; jede selbst verbrauchte kWh spart rund 27 Cent gegenüber Netzstrom Hohe Anfangsinvestitionen können eine Hürde darstellen
    Förderungen & Wertsteigerung Staatliche Zuschüsse (KfW 458, KfW 270, 0 % MwSt.) und gesteigerter Immobilienwert
    Effizienzabhängigkeit Wärmepumpe erzeugt 4–5 kWh Wärme pro kWh Strom; Speicher ermöglichen Flexibilität Abhängigkeit von Sonnenstunden, im Winter nur ca. ein Drittel der Sommerleistung
    Platzbedarf & Integration Erfordert ausreichend Dachfläche und sorgfältige Systemintegration
    Elektroheizung als Option Einfache Installation, günstige Anschaffung COP von 1:1 – bis zu 5× teurer im Betrieb als Wärmepumpe

    Als Deutschlands größter Energieberater plant Enter Ihre Photovoltaikanlage individuell – von der ganzheitlichen Gebäudeanalyse bis zur fertigen Installation. So sichern Sie sich bis zu 2.000 € Ersparnis sowie die maximal mögliche Förderung. In einer kostenlosen digitalen Beratung finden wir gemeinsam die beste Lösung für Ihr Zuhause.

    Enter Energieberatung vor Ort

    Solarenergie möglichst effektiv zum Heizen nutzen

    Damit die Nutzung von Solarenergie für die Heizungsunterstützung effizient und wirtschaftlich ist, sollten ergänzende Maßnahmen ergriffen werden. Hier sind die zentralen Ansätze, das Maximum aus Ihrer Photovoltaikanlage herauszuholen:

    Batteriespeicher und Pufferspeicher

    Zwei Arten von Speichern spielen beim Heizen mit PV eine entscheidende Rolle – und sie ergänzen sich ideal:

    • Batteriespeicher (elektrisch): Ein Batteriespeicher speichert überschüssigen Solarstrom und stellt ihn abends oder an bewölkten Tagen zur Verfügung. Er erhöht den Eigenverbrauchsanteil auf bis zu 70 % und sorgt für Versorgungssicherheit unabhängig von Netzschwankungen. Typische Kosten: 700–1.000 €/kWh Speicherkapazität.
    • Pufferspeicher (thermisch): Ein Pufferspeicher speichert die von der Wärmepumpe oder dem Heizstab erzeugte Wärme und gibt sie zeitversetzt ab. So kann die Wärmepumpe tagsüber – wenn viel Solarstrom vorhanden ist – auf Vorrat heizen und abends oder nachts den gespeicherten Wärmepuffer nutzen. Die Kombination aus Batteriespeicher und Pufferspeicher maximiert die Unabhängigkeit vom Stromnetz.
    So funktioniert ein Stromspeicher; Grafik eines Hauses mit PV Anlage, die die Funktionsweise eines Stromspeichers erklärt

    Energiemanagementsystem: PV-Strom intelligent zum Heizen nutzen

    Ein Energiemanagementsystem (EMS) steuert automatisch, welcher Verbraucher wann mit Solarstrom versorgt wird. Die typische Prioritätenreihenfolge: Zuerst wird der laufende Haushaltsstrom gedeckt, dann der Batteriespeicher geladen, anschließend Wärmepumpe oder Heizstab versorgt – und erst wenn alle Verbraucher gesättigt sind, wird überschüssiger Strom ins Netz eingespeist. So wird kein selbst erzeugter Solarstrom verschenkt. Enter Connect als intelligenter Energiemanager übernimmt diese Steuerung automatisch und optimiert Ihren Eigenverbrauch dauerhaft – inklusive 2 Jahre Fernwartung.

    Weitere Sanierungsmaßnahmen

    Zusätzliche Maßnahmen wie Dämmung an Außenwänden, Dachflächen oder Geschossdecken sowie der Einsatz moderner Heizsysteme wie Wärmepumpen steigern die Effizienz Ihrer PV-Anlage erheblich, senken den Energieverbrauch und werden durch Förderprogramme unterstützt: Die KfW fördert den Heizungstausch über KfW 458 mit bis zu 70 % Zuschuss, das BAFA bezuschusst Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle (z. B. Dämmung, Fenster) mit bis zu 20 % (15 % Basis + 5 % iSFP-Bonus).

    Ehepaar Graß aus Brandenburg

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    Sparen jetzt 2.100 € Energiekosten/Jahr

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    83 % weniger Primärenergiebedarf

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    Baujahr 1989 | Wohnfläche 188 m²

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    Ölheizung von 1990

    Liese & Arend aus Berlin

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    Sparen jetzt 1.650 € Energiekosten/Jahr

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    81 % weniger Primärenergiebedarf

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    Baujahr 1935 | Wohnfläche 113 m²

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    Ölheizung von 2003

    Wann und wie lohnt sich Heizen mit Solarstrom besonders?

    Mit Photovoltaik heizen lohnt sich besonders dann, wenn mehrere Faktoren zusammenspielen. Der entscheidende Hebel ist dabei der Eigenverbrauch: Die Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen liegt aktuell bei rund 8 Cent/kWh – während Netzstrom rund 35 Cent/kWh kostet. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde Solarstrom, die zum Heizen genutzt wird, ist damit bis zu viermal wertvoller als die Einspeisung ins Netz. Das sind die wichtigsten Voraussetzungen für maximale Wirtschaftlichkeit:

    1. Hoher Eigenverbrauch: Je mehr des erzeugten Solarstroms direkt im Haushalt zum Heizen genutzt wird, desto wirtschaftlicher wird das System. Mit einem Batteriespeicher lässt sich der Eigenverbrauchsanteil auf bis zu 70 % steigern – und damit die Abhängigkeit vom teuren Netzstrom deutlich senken.
    2. Nutzung von Batterie- und Pufferspeicher: Ein Batteriespeicher ermöglicht es, Solarstrom auch in den Abendstunden oder an bewölkten Tagen zu nutzen. Ein Pufferspeicher speichert die erzeugte Wärme thermisch und entkoppelt Erzeugung und Verbrauch – so kann die Wärmepumpe tagsüber auf Vorrat heizen. Die Kombination beider Speichertypen maximiert die Unabhängigkeit vom Stromnetz.
    3. Effiziente Heizsysteme: Besonders in Kombination mit Wärmepumpen entfaltet die Photovoltaik ihre volle Wirkung. Eine Wärmepumpe erzeugt aus 1 kWh Solarstrom bis zu 4–5 kWh Wärme (Jahresarbeitszahl > 4) – das macht sie bis zu fünfmal effizienter als eine einfache Elektroheizung.
    4. Günstige Förderkonditionen: Die Investitionskosten lassen sich durch den KfW-Förderkredit 270 (Erneuerbare Energien – Standard) sowie verfügbare regionale Zuschüsse deutlich reduzieren. Als Deutschlands größter Sanierungsvergleich sichert Enter Ihnen mit dem neutralen Anbietervergleich durchschnittlich 2.000 € Ersparnis bei der PV-Anlage – und übernimmt die gesamte Förderabwicklung.
    5. Gebäudezustand: Gut gedämmte Häuser profitieren besonders, da sie weniger Heizleistung benötigen und die Solarenergie effizienter nutzen können. Je niedriger der Heizbedarf, desto größer der Anteil, den die PV-Anlage abdecken kann.

    Unterschiede: Heizen mit Photovoltaik und Solarthermie

    Photovoltaik (Solaranlage zur Stromerzeugung) und Solarthermie nutzen beide die Kraft der Sonne – aber auf grundlegend unterschiedliche Weise. Wer mit Solarenergie heizen möchte, steht oft vor der Frage: Was ist besser, Solar oder Photovoltaik? Hier ein direkter Vergleich:

    Kriterium Photovoltaik (PV) Solarthermie
    Funktionsweise Wandelt Sonnenlicht in Strom um, der für alle Stromverbraucher genutzt wird Nutzt Sonnenwärme direkt zur Erwärmung von Wasser oder Heizungsunterstützung
    Einsatzgebiet Ideal für Strom und Heizung – universell einsetzbar, auch für Wärmepumpen Speziell für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung konzipiert
    Speicherung Solarstrom kann in Batteriespeichern gespeichert werden; Wärme im Pufferspeicher Erfordert Pufferspeicher für Warmwasser; keine Stromspeicherung möglich
    Wirtschaftlichkeit Höhere Flexibilität durch universelle Stromnutzung; 0 % MwSt. auf Wohngebäuden bis 30 kWp; KfW-Förderkredit 270 verfügbar Effizient für Warmwasser, aber nur bei ausreichend Sonnenenergie rentabel; keine Stromproduktion
    Installationsbedarf Benötigt Wechselrichter und ggf. Batteriespeicher; ggf. Energiemanagementsystem Benötigt Wärmespeicher und Rohrleitungen für die Wärmeübertragung
    Zukunftssicherheit Universell nutzbar; Wärmepumpe, E-Auto, Haushaltsstrom alles aus einer Anlage Nur für thermische Anwendungen; kein Beitrag zu Strom- oder Mobilitätsbedarf

    Wann eignet sich welche Technologie?

    • Photovoltaik: Wenn Sie eine vielseitige Lösung für Strom, Heizung und Warmwasser suchen, ist die PV-Anlage (Solaranlage) die bessere Wahl. Sie bietet maximale Flexibilität und lässt sich durch Batterie- und Pufferspeicher unabhängig vom Sonnenstand betreiben. Besonders in Kombination mit einer Wärmepumpe ist sie die wirtschaftlich stärkste Option.
    • Solarthermie: Diese Technologie ist sinnvoll, wenn der Fokus ausschließlich auf der Warmwasserbereitung liegt und keine zusätzliche Stromerzeugung benötigt wird. Sie ist einfacher in der Technik, aber deutlich weniger flexibel.
    • Kombination der Technologien: In einigen Fällen kann die Kombination von Photovoltaik und Solarthermie sinnvoll sein – etwa bei Gebäuden mit sehr hohem Warmwasserbedarf. In der Praxis setzt sich jedoch die PV-Anlage mit Heizstab im Pufferspeicher zunehmend als günstigere und flexiblere Alternative durch. Enter ermittelt im Rahmen einer kostenlosen digitalen Beratung, welche Lösung für Ihr Zuhause am besten passt.
    Hausdach mit Photovoltaik und Solarthermie

    Heizen mit Photovoltaik im Winter und nachts: So funktioniert es

    Das Heizen mit Photovoltaik ist auch im Winter und nachts möglich – erfordert jedoch die richtige Systemkombination. Im Winter erzeugen PV-Anlagen in Deutschland nur etwa ein Drittel der Sommerleistung (typisch: rund 30 kWh/kWp im Dezember gegenüber rund 130 kWh/kWp im Juni). Das reicht allein nicht aus, um den gesamten Heizbedarf zu decken.

    Die Lösung liegt in der Kombination mehrerer Maßnahmen:

    • Batteriespeicher: Speichert überschüssigen Solarstrom tagsüber und stellt ihn abends oder bei Bewölkung bereit.
    • Pufferspeicher: Speichert Wärme thermisch – die Wärmepumpe heizt tagsüber mit Solarstrom auf Vorrat, der Pufferspeicher gibt die Wärme nachts oder morgens ab.
    • Wärmepumpe als Hauptheizsystem: Sie erzeugt auch bei niedrigen Außentemperaturen effizient Wärme und kann den verbleibenden Strombedarf im Winter aus dem Netz beziehen – zu deutlich günstigeren Konditionen als eine Elektroheizung.
    • Netzstrom als Backup: Im Winter bleibt das Stromnetz als Ergänzung. Da die Wärmepumpe pro bezogener kWh Netzstrom 4–5 kWh Wärme erzeugt, bleiben die Heizkosten auch ohne Solarstrom deutlich unter denen einer Gas- oder Ölheizung.
    Darstellung der Auswirkungen von Sommer und Winter auf die PV Leistung

    Mit der richtigen Kombination aus Solaranlage, Speicher und Wärmepumpe ist das Heizen mit PV auch im Winter und nachts zuverlässig realisierbar. Enter hilft Ihnen, die optimale Systemkombination aus PV-Anlage, Speicher und Heizsystem zu finden – mit neutralem Anbietervergleich und bis zu 2.000 € Ersparnis.

    Mit Schnee bedeckte Photovoltaikanlage auf einem Hausdach

    Fördermöglichkeiten für Photovoltaik und Heizung 2026

    Die Installation einer PV-Anlage (Solaranlage) und deren Integration in ein Heizsystem lassen sich durch mehrere Förderprogramme finanziell unterstützen. Hier der aktuelle Überblick für 2026:

    • KfW-Förderkredit 270 (Erneuerbare Energien – Standard): Über dieses eigenständige KfW-Programm – das nicht zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gehört – können zinsgünstige Kredite für die Anschaffung und Installation von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern beantragt werden. Der effektive Jahreszins liegt aktuell je nach Hausbank zwischen 3,72 % und 11,56 %. Hinweis: Nicht alle Banken bieten diesen Kredit für private Wohngebäude an – eine frühzeitige Anfrage bei Ihrer Hausbank empfiehlt sich.
    • KfW-Heizungsförderung 458 (Heizungstausch): Wer gleichzeitig auf eine Wärmepumpe umsteigt, profitiert von bis zu 70 % Zuschuss auf die förderfähigen Kosten (max. 30.000 €) – das entspricht bis zu 21.000 € pro Wohneinheit, bzw. bis zu 23.500 € inklusive Emissionsminderungszuschlag. Diese Förderung ist seit 2024 etabliert und gilt weiterhin in 2026. Enter übernimmt den gesamten Förderantrag.
    • Nullsteuersatz auf PV-Anlagen: Seit Januar 2023 gilt für PV-Anlagen auf Wohngebäuden bis 30 kWp ein dauerhafter Nullsteuersatz von 0 % Mehrwertsteuer (§ 12 Abs. 3 UStG) – ohne zeitliche Befristung. Das senkt die Anschaffungskosten gegenüber früheren Jahren um rund 19 %. Zusätzlich sind Einnahmen aus dem Betrieb einer PV-Anlage bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG).
    • Regionale Förderprogramme: Einige Bundesländer und Kommunen bieten ergänzende Zuschüsse an. Die Verfügbarkeit variiert jedoch stark: Mehrere Bundesländer haben ihre PV-spezifischen Programme zuletzt eingestellt. Eine aktuelle Prüfung der regionalen Förderung für Ihren Standort lohnt sich – Enter übernimmt diese Recherche im Rahmen der kostenlosen Beratung.

    Wichtig: Jetzt handeln – 2026 könnte das letzte Jahr für garantierte Einspeisevergütung sein

    Das Bundeswirtschaftsministerium plant, die feste Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen unter 25 kWp ab dem 1. Januar 2027 abzuschaffen. Wer seine PV-Anlage noch 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich die 20-jährige garantierte Einspeisevergütung nach aktuellem EEG. Für alle, die mit Photovoltaik heizen möchten, ist 2026 damit ein besonders günstiger Zeitpunkt für die Investition.

    Zusätzlich gilt seit Mitte 2026: Neue PV-Anlagen ab 7 kWp müssen mit einem intelligenten Messsystem (Smart Meter) und einer Steuerbox nach § 14a EnWG ausgestattet werden. Diese technische Anforderung sollte bei der Planung berücksichtigt werden – Enter koordiniert die korrekte Umsetzung inklusive aller aktuellen Anforderungen.

    Unterstützung durch Enter

    Als Deutschlands größter Sanierungsvergleich sichert Enter Ihnen die maximale Förderung für Ihre Photovoltaikanlage und Ihr Heizsystem – mit neutralem Anbietervergleich, durchschnittlich 2.000 € Ersparnis bei der PV-Anlage und vollständiger Übernahme der Förderabwicklung. Jetzt Solaranlage planen – bis zu 2.000 € günstiger.

    Mit Enter die perfekte Kombination aus PV-Anlage und Wärmepumpe finden

    Eine PV-Anlage ist ein starker erster Schritt – doch ihr volles Potenzial entfaltet sie erst im Zusammenspiel mit der richtigen Wärmepumpe und einem intelligenten Energiemanagement. Genau hier setzt Enter an. Als Deutschlands größter Energieberater analysiert Enter Ihr Haus als Gesamtsystem und findet die perfekt dimensionierte Lösung für Ihren individuellen Bedarf. Das sind die Vorteile der Enter Komplettlösung auf einen Blick:

    • Perfekt dimensionierte PV-Anlage: Enter plant Ihre Solaranlage maßgeschneidert – für maximalen Eigenverbrauch und bis zu 2.000 € Ersparnis gegenüber anderen Anbietern.
    • Passende Wärmepumpe inklusive: Enter findet die optimale Wärmepumpe für Ihr Haus und sichert Ihnen bis zu 70 % KfW-Förderung – das entspricht bis zu 21.000 € Zuschuss.
    • Bis zu 80 % Eigenverbrauchsquote: In Kombination mit dem Energiemanager Enter Connect und einem Batteriespeicher nutzen Sie Ihren selbst erzeugten Solarstrom so effizient wie möglich.
    • Enter Flow – der dynamische Stromtarif: Wenn die Sonne einmal nicht scheint, läuft Ihre Wärmepumpe automatisch dann, wenn Netzstrom am günstigsten ist – vollautomatisch und ohne Aufwand für Sie.
    • Durchschnittlich 3.360 € Ersparnis pro Jahr: Das intelligente Zusammenspiel aller Komponenten senkt Ihre Energiekosten spürbar und dauerhaft.
    • Fördergarantie und Langzeit-Service: Enter übernimmt den gesamten Förderantrag und begleitet Sie mit 2 Jahren Fernwartung über die Installation hinaus.

    Klingt nach der richtigen Lösung für Ihr Zuhause? Jetzt kostenlose digitale Beratung anfragen – Enter findet gemeinsam mit Ihnen die beste Kombination aus PV-Anlage, Wärmepumpe und Energiemanagement.

    FAQ

    Wie funktioniert Heizen mit Photovoltaik?

    Beim Heizen mit Photovoltaik wird der erzeugte Solarstrom genutzt, um elektrische Heizsysteme wie Wärmepumpen oder Heizstäbe im Pufferspeicher zu betreiben. Ein Energiemanagementsystem steuert dabei automatisch die Priorität: Zuerst wird der Haushaltsstrom gedeckt, dann wird der Batteriespeicher geladen, dann werden die Wärmepumpe oder der Heizstab versorgt – und erst dann wird überschüssiger Strom ins Netz eingespeist. So wird jede selbst erzeugte Kilowattstunde optimal genutzt.

    Was kostet Heizen mit Photovoltaik?

    Die Kosten hängen von der gewählten Systemkombination ab. Orientierungswerte für ein Einfamilienhaus: PV-Anlage (8–12 kWp) ab ca. 10.000 €, Batteriespeicher 700–1.000 €/kWh, PV-Heizstab 500–1.000 €, Wärmepumpe ab ca. 15.000 €. Durch den dauerhaften Nullsteuersatz von 0 % Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen bis 30 kWp (§ 12 Abs. 3 UStG) und die KfW-Heizungsförderung 458 (bis zu 70 % Zuschuss, max. 21.000 €) lassen sich die Investitionskosten erheblich senken.

    Lohnt sich Heizen mit Photovoltaik?

    Ja – besonders in gut gedämmten Gebäuden und bei hohem Eigenverbrauch. Die effizienteste Kombination ist eine PV-Anlage mit Wärmepumpe: Pro kWh Solarstrom erzeugt die Wärmepumpe 4–5 kWh Wärme. Da jede selbst verbrauchte kWh rund 27 Cent gegenüber dem Netzbezug spart, amortisiert sich die Investition bei optimaler Auslegung typischerweise in 10–15 Jahren – bei danach jahrelang nahezu kostenlosem Heizen.

    Was ist besser: Heizstab oder Wärmepumpe mit PV?

    Für die Warmwasserbereitung ist der PV-Heizstab im Pufferspeicher die günstigste und einfachste Lösung (ab ca. 500 €). Für die gesamte Raumheizung ist die Wärmepumpe klar überlegen: Sie erzeugt aus 1 kWh Solarstrom 4–5 kWh Wärme, während ein Heizstab nur 1 kWh Wärme pro kWh Strom liefert. Die ideale Kombination: Wärmepumpe als Hauptheizsystem + Heizstab im Pufferspeicher für die Warmwasserbereitung.

    Wie groß muss eine PV-Anlage zum Heizen sein?

    Für ein typisches Einfamilienhaus mit Wärmepumpe empfiehlt sich eine PV-Anlage mit 8–12 kWp in Kombination mit einem Batteriespeicher von 5–10 kWh. In Deutschland erzeugt eine PV-Anlage typischerweise 900–1.100 kWh pro kWp und Jahr – allerdings nur rund 20 % davon im Winter. Die genaue Dimensionierung hängt vom Heizwärmebedarf, der Gebäudedämmung und dem Gesamtstromverbrauch ab. Enter ermittelt die optimale Anlagengröße in der kostenlosen digitalen Beratung.

    Kann man eine Gasheizung mit Photovoltaik unterstützen?

    Ja. Wer noch eine Gasheizung betreibt und nicht sofort umsteigen möchte, kann mit einer PV-Anlage und einem Heizstab im Warmwasserspeicher die Warmwasserbereitung in den sonnenreichen Monaten nahezu vollständig mit Solarstrom abdecken – und so die Gasheizung spürbar entlasten. Mittel- bis langfristig empfiehlt sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe, um die volle KfW-Heizungsförderung 458 (bis zu 70 %) zu nutzen.

    Wird Heizen mit Photovoltaik gefördert?

    Ja. Die PV-Anlage selbst wird über den KfW-Förderkredit 270 (Erneuerbare Energien – Standard) mit zinsgünstigen Krediten gefördert, zudem gilt seit 2023 dauerhaft 0 % Mehrwertsteuer auf Anlagen bis 30 kWp (§ 12 Abs. 3 UStG). Wer gleichzeitig auf eine Wärmepumpe umsteigt, erhält über die KfW-Heizungsförderung 458 einen Zuschuss von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten – maximal 21.000 € pro Wohneinheit (bis zu 23.500 € inklusive Emissionsminderungszuschlag). Enter übernimmt die gesamte Förderabwicklung für Sie.

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