Photovoltaik oder Solarthermie? Unterschiede, Kosten & was sich 2026 wirklich lohnt

Viele Haushalte stellen sich 2026 dieselbe Frage: Photovoltaik oder Solarthermie – und welches System lohnt sich wirklich? Solarthermie erreicht einen Wirkungsgrad von bis zu 80 %, während Photovoltaik mit 14–22 % deutlich geringer liegt – dafür erzeugt PV vielseitig nutzbaren Strom für Haushalt, Wärmepumpe und E-Auto. Als Deutschlands größter Energieberater analysieren wir Ihre individuelle Situation und finden die optimale Lösung – mit durchschnittlich 5.800 € durch unseren neutralen Anbietervergleich und Fördergarantie: 100 % garantierte Auszahlung der KfW-Förderung.

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    Solarthermie oder Photovoltaik – welches System passt zu Ihrem Dach, Ihrem Verbrauch und Ihrem Budget? Während Solarthermie bis zu 80 % Wirkungsgrad bei der Wärmeerzeugung erreicht, punktet Photovoltaik mit vielseitigem Strom für Haushalt, Wärmepumpe und E-Auto. In diesem Vergleich erfahren Sie, welches System 2026 wirtschaftlicher ist, was Förderungen und Kosten bedeuten – und wann sich eine Kombination beider Technologien wirklich lohnt.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Solarthermie eignet sich zur Wärmeerzeugung für Heizung und Warmwasser – mit einem Wirkungsgrad von bis zu 80 %.

    Checkmark

    Photovoltaik wandelt Sonnenlicht in vielseitig nutzbaren Strom um – für Haushalt, Wärmepumpe, E-Auto und Einspeisung ins Netz. Besonders wirtschaftlich in Kombination mit einem Stromspeicher.

    Checkmark

    Hybridlösungen (PVT) kombinieren beide Technologien in einem Modul und maximieren die Energieausbeute auf begrenzter Dachfläche.

    Checkmark

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    Warum sollte ich mich für eine Solaranlage entscheiden?

    Solarenergie bietet überzeugende Vorteile: Sie ist umweltfreundlich, die Energiequelle Sonne steht unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung, und Betreiber profitieren von staatlichen Förderungen sowie zinsgünstigen Krediten. Wer auf Solarenergie setzt, spart Energiekosten und trägt gleichzeitig zum Klimaschutz bei. Hinzu kommt: In rund der Hälfte der deutschen Bundesländer gilt mittlerweile eine Solarpflicht, die bei Neubauten oder Dachsanierungen die Installation einer Solar- oder Photovoltaikanlage vorschreibt.

    Experten-Zitat: Solarenergie gehört zu den unerschöpflichen Energiequellen und ermöglicht es, Wärme oder elektrische Energie zu erzeugen.

    Die wichtigsten Unterschiede zwischen Photovoltaik und Solarthermie

    Solarthermie und Photovoltaik werden im Alltag oft gemeinsam unter dem Begriff „Solaranlage" zusammengefasst. Beide Systeme nutzen die Sonnenenergie und sehen sich auf dem Dach äußerlich ähnlich. Dennoch gibt es einen grundlegenden funktionalen Unterschied: Solarthermie erzeugt Wärme, Photovoltaik erzeugt Strom.

    Was unterscheidet Solarthermie und Photovoltaik: Die wichtigsten Unterschiede

    Solarthermie

    Dieses System nutzt die Sonnenenergie, um Wasser oder andere Flüssigkeiten zu erwärmen. Die gewonnene Wärme kann direkt zur Heizung oder zur Warmwasserbereitung verwendet werden. Typische Bestandteile einer Solarthermieanlage sind Sonnenkollektoren, ein Wärmespeicher und ein Wärmetauscher.

    So funktioniert Solarthermie:

    • Solarkollektoren auf dem Dach sammeln die Sonnenenergie, um Wärme zu erzeugen.
    • In den Kollektoren zirkuliert eine Flüssigkeit, die durch die Sonnenstrahlen erhitzt wird.
    • Eine Pumpe befördert die erhitzte Flüssigkeit über Rohre zu einem Speicher, wo die Wärme für Heizung und Warmwasser genutzt werden kann.
    • Nachdem die Flüssigkeit abgekühlt ist, fließt sie zurück zu den Kollektoren, um erneut von der Sonne erwärmt zu werden.
    Solarthermie-Anlage auf einem Dach

    Photovoltaik

    Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Dieser Strom kann entweder direkt im Haushalt genutzt, in einem Speicher zwischengespeichert oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Wichtige Komponenten sind Solarmodule – bestehend aus vielen Solarzellen –, ein Wechselrichter und ein optionaler Stromspeicher.

    So funktioniert eine Photovoltaikanlage:

    • Wenn Sonnenlicht auf die Solarzellen trifft, erzeugen diese Gleichstrom.
    • Da in Haushalten Wechselstrom genutzt wird, wandelt ein Wechselrichter den erzeugten Gleichstrom um.
    • Der umgewandelte Wechselstrom wird über Stromkabel ins Haus geleitet.
    • Überschüssiger Strom kann in einer Batterie gespeichert oder ins öffentliche Netz eingespeist werden.
    Photovoltaik-Anlage auf einem Dach
    Checkmark

    Experten-Hinweis zur Optik: Kollektoren einer Solarthermieanlage erkennt man an parallelen Streifen beziehungsweise Linien, Photovoltaikmodule hingegen am quadratischen Muster.

    Wirkungsgrad im Vergleich: Solarthermie vs. Photovoltaik

    Ein zentraler Unterschied zwischen beiden Technologien liegt im Wirkungsgrad – also darin, wie effizient die Sonnenenergie genutzt wird. Solarthermie erreicht einen Wirkungsgrad von bis zu 80 %, weil Wärme direkt aus der Sonnenstrahlung gewonnen wird und kaum Umwandlungsverluste entstehen. Photovoltaik liegt beim Wirkungsgrad der Module je nach Technologie bei 14 bis 22 % – klingt zunächst weniger, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Der erzeugte Strom ist universell einsetzbar.

    Was das in der Praxis bedeutet: Eine Solarthermieanlage braucht weniger Dachfläche, um eine bestimmte Menge Wärme zu erzeugen. Eine PV-Anlage hingegen liefert Energie für nahezu jeden Bedarf im Haushalt – Beleuchtung, Haushaltsgeräte, Wärmepumpe, Wallbox. Wer also vielseitige Energieautarkie anstrebt, ist mit Photovoltaik besser aufgestellt.

    Kriterium Solarthermie Photovoltaik
    Wirkungsgrad Bis zu 80 % 14–22 % (Modulebene)
    Energieform Wärme (nicht universell nutzbar) Strom (universell einsetzbar)
    Vielseitigkeit Nur für Wärme und Warmwasser Haushalt, Wärmepumpe, E-Auto, Einspeisung

    Platzbedarf und Dacheignung: Solarthermie vs. Photovoltaik

    Nicht jedes Dach eignet sich gleich gut für beide Systeme. Entscheidend sind Dachfläche, Ausrichtung und Neigung.

    Kriterium Solarthermie Photovoltaik
    Mindestfläche 4–8 m² (nur Warmwasser), 8–12 m² (mit Heizungsunterstützung) Ca. 25–30 m² (5–7 m² pro kWp)
    Optimale Ausrichtung Süd (Abweichung bis 30° akzeptabel) Süd ideal; Ost-West ebenfalls wirtschaftlich
    Optimale Neigung 30–45° 30–40° (Flachdach mit Aufständerung möglich)
    Dachform Satteldach bevorzugt Sattel-, Flach- und Pultdach geeignet
    Die optimale Neigung und Ausrichtung von Solarthermie

    Solarthermie benötigt zwar weniger Dachfläche, ist aber stärker auf eine Südausrichtung angewiesen. Photovoltaik ist flexibler: Ost-West-Ausrichtungen sind bei PV noch wirtschaftlich und ermöglichen eine gleichmäßigere Stromerzeugung über den Tag.

    Photovoltaik Ausrichtung und Neigungswinkel

    Kosten für Solarthermie oder Photovoltaik: Welche Anlage ist günstiger?

    Die Kosten für Solarthermie- und Photovoltaikanlagen unterscheiden sich erheblich und hängen von der Anlagengröße, den Installationsbedingungen und den spezifischen Anforderungen des Haushalts ab.

    Die Anschaffungskosten für eine Solarthermieanlage liegen für ein Einfamilienhaus in der Regel zwischen 4.000 und 14.000 €, abhängig von der Größe und ob eine Heizungsunterstützung integriert wird. Die laufenden Betriebskosten sind gering, da nur Pumpe und Steuerung Strom verbrauchen. Staatliche Förderungen im Rahmen der KfW-Heizungsförderung können die Investitionskosten um bis zu 70 % senken. Die förderfähigen Kosten sind dabei auf 30.000 € pro Wohneinheit gedeckelt.

    Eine Photovoltaikanlage erfordert eine höhere Anfangsinvestition: ohne Stromspeicher liegen die Kosten bei rund 5.600 bis 9.800 € (ca. 970–1.430 € pro kWp), mit Speicher bei 14.000 bis 20.000 €. Allerdings lassen sich durch Eigenverbrauch und Einspeisung ins Netz laufende Energiekosten dauerhaft senken. Zinsgünstige Förderkredite sowie regionale Zuschüsse können die finanzielle Belastung zusätzlich reduzieren.

    Photovoltaik vs. Solarthermie: Beide Systeme nutzen die Kraft der Sonne
    Checkmark

    Experten-Hinweis zu den Kosten: Eine Photovoltaikanlage ist deutlich komplexer als eine Solarthermieanlage, was sich im Preis widerspiegelt. Die höhere Anfangsinvestition zahlt sich langfristig aus: Die Einsparungen bei den Stromkosten übersteigen die Heizkostenersparnis einer Solarthermieanlage deutlich. Wer mit Enter vergleicht, spart bei der PV-Anlage durchschnittlich bis zu 2.000 € gegenüber Einzelangeboten.

    Amortisationszeit und Einsparungen im Vergleich

    Für einen 4-Personen-Haushalt mit einem Wärmebedarf von rund 20.000 kWh und einem Strombedarf von ca. 3.500 kWh jährlich ergeben sich folgende Orientierungswerte:

    System Jährliche Einsparung (ca.) Amortisationszeit (ca.)
    PV-Anlage mit Speicher 800–1.000 € 10–15 Jahre
    PV-Anlage ohne Speicher 400–500 € 12–15 Jahre
    Solarthermie (nur Warmwasser) 150–300 € 15–20 Jahre
    Solarthermie (mit Heizungsunterstützung) 500–875 € 15–20 Jahre

    Diese Werte sind Orientierungswerte und hängen stark von Ihrem individuellen Verbrauch, der Anlagengröße und den lokalen Gegebenheiten ab. Eine kostenlose digitale Beratung durch Enter zeigt Ihnen, was in Ihrer konkreten Situation realistisch erreichbar ist.

    Installationsaufwand Solarthermie vs. Photovoltaik

    Der Installationsaufwand für eine Solarthermieanlage ist vergleichsweise überschaubar. Die Montage umfasst die Kollektoren, die Verlegung der Rohrleitungen und den Anschluss an den Wärmespeicher. In Bestandsbauten kann die Nachrüstung aufwendiger sein, da bestehende Heizsysteme angepasst werden müssen.

    Die Installation einer Photovoltaikanlage ist technisch komplexer, insbesondere wenn ein Stromspeicher integriert werden soll. Neben der Montage der Solarmodule müssen Wechselrichter installiert und das Hausnetz angepasst werden. Wichtig zu wissen: Neue PV-Anlagen ab 7 kWp benötigen ein Smart Meter und eine Steuerungseinrichtung – ohne diese ist die Einspeisung auf 60 % der Anlagenleistung begrenzt. Ein Vorteil ist, dass Photovoltaikanlagen oft weniger Dachfläche benötigen als Solarthermieanlagen und auf fast jedem Dachtyp installiert werden können.

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    Vorteile und Nachteile beider Systeme

    Vorteile und Nachteile der Photovoltaik

    • Vorteil: Vielseitig nutzbarer Strom – für Haushalt, Wärmepumpe, E-Auto und Netzeinspeisung
    • Vorteil: Einspeisevergütung für überschüssigen Strom (aktuell 7,78 ct/kWh für Teileinspeisung bis 10 kWp)
    • Vorteil: Hohe Langlebigkeit (25–30 Jahre), geringer Wartungsaufwand
    • Vorteil: Flexible Dachausrichtung, auch Ost-West wirtschaftlich nutzbar
    • Vorteil: Ab Juni 2026 ist Energy Sharing möglich – Solarstrom lokal an Nachbarn verkaufen
    • Nachteil: Höhere Anschaffungskosten, besonders mit Speicher
    • Nachteil: Geringerer Wirkungsgrad auf Modulebene (14–22 %) als Solarthermie
    • Nachteil: Wetterabhängig; ohne Speicher kein Strom bei Nacht oder Bewölkung
    • Nachteil: Anlagen ab 7 kWp benötigen Smart Meter und Steuerungseinrichtung

    Vorteile und Nachteile der Solarthermie

    • Vorteil: Sehr hoher Wirkungsgrad von bis zu 80 % bei der Wärmeerzeugung
    • Vorteil: Geringerer Platzbedarf auf dem Dach (4–12 m² je nach Bedarf)
    • Vorteil: Niedrigere Anschaffungskosten als PV
    • Vorteil: Reduziert direkt den Verbrauch fossiler Brennstoffe für Warmwasser und Heizung
    • Nachteil: Energie nur als Wärme nutzbar – kein Strom für Haushalt oder E-Auto
    • Nachteil: Überschuss im Sommer kann nicht gespeichert oder anderweitig genutzt werden
    • Nachteil: Höherer Wartungsaufwand als PV (Pumpe, Frostschutz, Solarflüssigkeit prüfen)
    • Nachteil: Längere Amortisationszeit (15–20 Jahre)

    Umweltfreundlichkeit beider Systeme

    Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit punkten beide Technologien gleichermaßen: Solarthermie wie Photovoltaik reduzieren den CO₂-Ausstoß erheblich und verringern die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

    Solarthermieanlagen sind besonders effizient bei der Wärmeerzeugung aus Sonnenenergie und reduzieren den Bedarf an Gas oder Öl spürbar – besonders in Kombination mit einer Wärmepumpe.

    Photovoltaikanlagen produzieren sauberen Strom und tragen so zur Verringerung des CO₂-Fußabdrucks bei. Besonders umweltfreundlich wird das System, wenn der erzeugte Strom direkt im Haushalt genutzt oder in einem Stromspeicher gespeichert wird – und damit Strom aus fossilen Quellen ersetzt.

    Solarthermie vs. Photovoltaik: Vor- und Nachteile auf einen Blick

    Kriterium Solarthermie Photovoltaik
    Nutzung Erzeugt Wärme für Heizung und Warmwasser Erzeugt elektrischen Strom (universell nutzbar)
    Wirkungsgrad Bis zu 80 % 14–22 % (Modulebene)
    Kosten (Anschaffung) 4.000–14.000 € (Einfamilienhaus) 5.600–9.800 € (ohne Speicher), 14.000–20.000 € (mit Speicher)
    Amortisationszeit 15–20 Jahre 10–15 Jahre
    Lebensdauer 20–25 Jahre (Kollektoren 30+) 25–30 Jahre
    Platzbedarf 4–12 m² (je nach Anwendung) 25–30 m² Mindestfläche (5–7 m²/kWp)
    Installationsaufwand Gering bis moderat Höher, besonders mit Speicher und Smart Meter
    Wartung Moderat (Pumpe, Frostschutz, Solarflüssigkeit) Gering (ggf. Wechselrichter nach 10–15 Jahren)
    Umweltfreundlichkeit Reduziert CO₂ durch weniger fossile Brennstoffe Produziert sauberen Strom, senkt CO₂-Fußabdruck
    Fördermöglichkeiten KfW-Heizungsförderung bis zu 70 % (max. 30.000 € förderfähige Kosten) KfW-Kredit 270, regionale Zuschüsse, Einspeisevergütung
    E-Auto / Wärmepumpe Nicht nutzbar Strom direkt für Wallbox und Wärmepumpe nutzbar

    PV mit Heizstab oder Solarthermie: Was lohnt sich mehr für Warmwasser?

    Eine oft übersehene Alternative zur Solarthermie ist die Kombination aus Photovoltaikanlage und elektrischem Heizstab. Dabei wird überschüssiger PV-Strom genutzt, um Wasser im Speicher elektrisch zu erhitzen – ganz ohne separates Solarthermiesystem.

    So funktioniert der Heizstab: Ein gesteuerter Heizstab (500–1.000 € Nachrüstkosten) wird in den vorhandenen Warmwasserspeicher eingebaut. Sobald die PV-Anlage mehr Strom erzeugt, als im Haushalt verbraucht wird, heizt der Stab automatisch Wasser auf. Geregelte Modelle reagieren auf den aktuellen PV-Überschuss, ungekoppelte Modelle laufen zu festgelegten Zeiten.

    Kriterium PV + Heizstab Solarthermie
    Investitionskosten Gering (500–1.000 € Nachrüstung, wenn PV vorhanden) 4.000–14.000 € (Komplettanlage)
    Eignung Ideal, wenn PV-Anlage bereits vorhanden oder geplant Ideal ohne PV, bei hohem Warmwasserbedarf und Südausrichtung
    Komplexität Einfache Nachrüstung, kein zusätzliches Dachsystem Eigenes Kollektorsystem, Rohrleitungen, Wärmespeicher nötig
    Flexibilität Überschussstrom auch für andere Zwecke nutzbar Wärme nur für Warmwasser/Heizung
    Wartung Sehr gering Moderat (Pumpe, Frostschutz)

    Wer bereits eine PV-Anlage besitzt oder plant, fährt mit einem Heizstab oft günstiger als mit einer zusätzlichen Solarthermieanlage. Wer hingegen keine PV plant und primär Warmwasserkosten senken möchte, kann mit Solarthermie die effizientere Wahl treffen. In jedem Fall lohnt sich ein individueller Vergleich – genau das bietet Enter kostenlos an.

    Hybridanlagen: Solarthermie und Photovoltaik kombinieren

    Hybridanlagen bieten die Möglichkeit, die Vorteile beider Systeme zu kombinieren. Durch die gleichzeitige Nutzung von Solarthermie und Photovoltaik können sowohl Wärme als auch Strom effizient erzeugt werden. Dies ist besonders in Gebäuden mit hohem Energiebedarf sinnvoll, da beide Systeme unabhängig voneinander arbeiten und das gesamte Jahr über eine optimale Energieausbeute gewährleisten können.

    Eine PVT-Anlage kombiniert Photovoltaik und Solarthermie in einem Modul, das aus zwei übereinanderliegenden Schichten besteht: Oben befinden sich die Solarzellen zur Stromerzeugung, unten die Kollektoren zur Wärmegewinnung. Diese Solarhybride nutzen das gesamte Spektrum der Sonnenstrahlung effizient: Die Photovoltaik-Schicht wandelt das sichtbare Licht (400–680 nm) in Strom um, während die Solarthermie-Schicht die unsichtbare Infrarotstrahlung (>680 nm) zur Wärmeerzeugung nutzt.

    Als Deutschlands größter Energieberater plant Enter Ihre Photovoltaikanlage individuell – bis zu 2.000 € günstiger und mit Fördergarantie: 100 % garantierte Auszahlung der KfW-Förderung.

    Hybridanlagen: Solarthermie und Photovoltaik kombinieren

    Thermische Solaranlage und Photovoltaik – Welche Förderungen gibt es?

    Für die Installation von Solarthermie- und Photovoltaikanlagen stehen verschiedene staatliche und regionale Förderungen zur Verfügung, die die Investitionskosten erheblich reduzieren können.

    Förderungen für Photovoltaik

    Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert eine feste Einspeisevergütung für Solarstrom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. Die aktuelle Einspeisevergütung beträgt 7,78 ct/kWh für Anlagen bis 10 kWp mit Teileinspeisung. Die Vergütung wird halbjährlich um 1 % abgesenkt. Wichtig: Seit Februar 2025 wird die Einspeisevergütung bei negativen Börsenstrompreisen ausgesetzt (Solarspitzengesetz). Es bleibt grundsätzlich am profitabelsten, den erzeugten Solarstrom selbst zu verbrauchen.

    Zusätzlich bietet die KfW-Bank den Förderkredit Nr. 270 an, mit dem Photovoltaikanlagen komplett finanziert werden können. Dieser fördert Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien. Einen Tilgungszuschuss gibt es beim KfW 270 nicht mehr. Der Antrag muss vor Kauf oder Installation über die Hausbank gestellt werden.

    Auf regionaler Ebene gibt es viele Möglichkeiten für Zuschuss-Förderungen. Diese finden Sie in unserem Beitrag zur PV-Förderung.

    Dach mit Solarthermie und PV gemischt

    Förderungen für Solarthermie

    Solarthermieanlagen werden über die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) mit Zuschüssen gefördert. Die Basisförderung beträgt 30 %. Durch zusätzliche Boni – etwa den Klimageschwindigkeits-Bonus oder den Einkommens-Bonus – sind insgesamt bis zu 70 % Zuschuss möglich. Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 € pro Wohneinheit gedeckelt, der maximale absolute Zuschuss liegt damit bei bis zu 21.000 €. Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag zur Solarthermie-Förderung.

    Enter hilft Ihnen dabei, die maximale Förderung für Ihre Solaranlage zu sichern – mit unserer Fördergarantie stellen wir die 100 % garantierte Auszahlung der KfW-Förderung sicher.

    Zusammengefasst: Welches System eignet sich für welche Situation?

    Die Wahl zwischen Solarthermie und Photovoltaik hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen, Ihrem Dach und Ihren Zielen ab. Die folgende Entscheidungshilfe gibt Ihnen eine schnelle Orientierung:

    Ihre Situation Empfehlung
    Hoher Stromverbrauch (Haushalt, E-Auto, Wärmepumpe) Photovoltaik
    Hoher Warmwasserbedarf, Südausrichtung, kein PV-Plan Solarthermie
    PV-Anlage vorhanden oder geplant, Warmwasser optimieren PV + Heizstab
    Großes Süddach, maximale Energieausbeute gewünscht Kombination PV + Solarthermie oder PVT-Hybridanlage
    Altbau mit hohem Energiebedarf Photovoltaik + Wärmepumpe
    Neubau mit Pflicht zur erneuerbaren Energie Photovoltaik (ggf. mit Wärmepumpe)
    • Solarthermie eignet sich besonders für Haushalte mit hohem Warmwasserbedarf oder wenn die Heizung durch erneuerbare Energien unterstützt werden soll – ideal, wenn der Fokus auf der Reduktion von Heizkosten und fossilen Brennstoffen liegt.
    • Photovoltaik ist die beste Wahl für alle, die ihren Stromverbrauch durch Eigenproduktion decken und von langfristigen Einsparungen profitieren möchten – besonders attraktiv in Kombination mit Stromspeicher, Wärmepumpe oder E-Auto.
    • Hybridlösungen (PVT-Anlagen) bieten die Möglichkeit, sowohl Strom als auch Wärme zu erzeugen, und sind ideal für Gebäude mit hohem Energiebedarf auf begrenzter Dachfläche.

    Photovoltaik oder Solarthermie im Altbau: Was ist besser?

    Im Altbau stellt sich die Frage nach dem richtigen Solarsystem besonders häufig – denn ältere Gebäude haben oft einen hohen Wärme- und Strombedarf. Grundsätzlich gilt: Photovoltaik ist im Altbau häufig die flexiblere Wahl, weil die Installation weniger in die bestehende Bausubstanz eingreift und der erzeugte Strom vielseitig genutzt werden kann – insbesondere zum Betrieb einer Wärmepumpe, die fossile Heizungen im Altbau ersetzt.

    Solarthermie im Altbau lohnt sich vor allem dann, wenn bereits ein gut gedämmter Pufferspeicher vorhanden ist, das Dach nach Süden ausgerichtet ist und der Warmwasserbedarf besonders hoch ist – etwa in Mehrpersonenhaushalten. Die Kombination mit einer bestehenden Gas- oder Ölheizung ist technisch möglich, aber angesichts steigender CO₂-Preise und der Förderkulisse für Wärmepumpen langfristig weniger zukunftssicher.

    Enter analysiert Ihr Altbau-Gebäude individuell und zeigt Ihnen, welche Kombination aus Solarsystem, Heizung und Förderung für Sie am meisten Sinn ergibt – kostenlos und unverbindlich.

    Wärmepumpe mit Solarthermie oder Photovoltaik kombinieren?

    Die Kombination einer Wärmepumpe mit Solarthermie oder Photovoltaik bietet zahlreiche Vorteile und kann die Energieeffizienz eines Gebäudes erheblich steigern.

    • Wärmepumpe und Solarthermie: Diese Kombination ist besonders effektiv für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Die Solarthermie liefert Wärmeenergie direkt an die Wärmepumpe und reduziert so deren Stromverbrauch. Das senkt die Heizkosten spürbar – vor allem in den sonnenreichen Monaten.
    • Wärmepumpe und Photovoltaik: Der selbst erzeugte PV-Strom wird genutzt, um die Wärmepumpe zu betreiben. Das erhöht die Unabhängigkeit vom Stromnetz und senkt die Energiekosten weiter. In Kombination mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch maximieren, da der tagsüber erzeugte Strom auch nachts zur Verfügung steht. Wer Wärmepumpe, PV und intelligentes Energiemanagement kombiniert, kann laut Enter-Kunden durchschnittlich 3.360 € jährlich an Energiekosten einsparen.

    Enter unterstützt Sie bei der ganzheitlichen Planung beider Systeme und stellt sicher, dass Ihre Wärmepumpe optimal mit Ihrer Solaranlage zusammenarbeitet. Wir übernehmen den kompletten KfW-Förderantrag bis zur Auszahlung und helfen Ihnen, die maximale Energieeffizienz für Ihr Zuhause zu erreichen.

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    Der Umstieg auf eine Solaranlage – ob Solarthermie oder Photovoltaik – bietet handfeste Vorteile: Energiekosten dauerhaft senken, die Umwelt schonen und den Immobilienwert steigern. Während Solarthermie besonders für Haushalte mit hohem Wärmebedarf geeignet ist, ermöglicht Photovoltaik eine nachhaltige Stromerzeugung, die sich langfristig auszahlt – und sich mit Wärmepumpe, Speicher oder E-Auto noch weiter optimieren lässt.

    Mit Enter an Ihrer Seite finden Sie die optimale Lösung für Ihre individuelle Situation. Als Deutschlands größter Energieberater begleiten wir Sie von der kostenlosen digitalen Beratung bis zur fertigen Installation – mit Fördergarantie, geprüften Handwerkern und über 37.000 erfolgreichen Projekten. Photovoltaik: Bis zu 2.000 € sparen + lokale Förderung sichern.

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    Ölheizung von 2003

    FAQ

    Was ist wirtschaftlicher: Solarthermie oder Photovoltaik?

    Photovoltaik ist in der Regel wirtschaftlicher, da eine PV-Anlage langfristig höhere Einsparungen ermöglicht: Mit Speicher sind jährliche Einsparungen von 800–1.000 € realistisch, während Solarthermie (nur Warmwasser) auf 150–300 € kommt. Hinzu kommt die Einspeisevergütung von aktuell 7,78 ct/kWh für überschüssigen Strom. Als neutraler Marktplatz vergleicht Enter Angebote von über 140 geprüften Handwerkern – so sparen Sie bei Ihrer PV-Anlage durchschnittlich bis zu 2.000 € gegenüber Einzelangeboten.

    Was ist besser: Photovoltaik oder Solarthermie?

    Das hängt von Ihrem individuellen Bedarf ab. Photovoltaik eignet sich zur vielseitigen Stromerzeugung – für Haushalt, Wärmepumpe und E-Auto. Solarthermie ist effizienter, wenn es ausschließlich um Warmwasser und Heizungsunterstützung geht. Wer bereits eine PV-Anlage hat oder plant, fährt für die Warmwasserbereitung oft günstiger mit einem Heizstab (500–1.000 € Nachrüstung) als mit einer separaten Solarthermieanlage. Enter zeigt Ihnen in einer kostenlosen digitalen Beratung, welche Lösung für Ihr Zuhause am meisten Sinn ergibt – inklusive Unterstützung bei der maximal möglichen Förderung.

    Was ist effektiver: Photovoltaik oder Solarthermie?

    Das kommt auf den Maßstab an: Solarthermie erreicht einen Wirkungsgrad von bis zu 80 % bei der Wärmeerzeugung und ist damit im direkten Effizienzvergleich überlegen. Photovoltaik liegt auf Modulebene bei 14–22 %, erzeugt dafür aber universell nutzbaren Strom – für Beleuchtung, Haushaltsgeräte, Wärmepumpe und Wallbox. Wer Energieautarkie anstrebt, ist mit Photovoltaik effektiver aufgestellt.

    Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie?

    Photovoltaik wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um, der im Haushalt genutzt, gespeichert oder ins Netz eingespeist werden kann. Solarthermie nutzt die Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung – für Warmwasser und Heizungsunterstützung. Äußerlich ähneln sich beide Systeme, lassen sich aber unterscheiden: Solarthermiekollektoren erkennt man an parallelen Streifen, Photovoltaikmodule am quadratischen Muster.

    Photovoltaik oder Solarthermie: Was ist besser im Altbau?

    Im Altbau ist Photovoltaik häufig die flexiblere Wahl: Die Installation greift weniger in die bestehende Bausubstanz ein, und der erzeugte Strom lässt sich vielseitig nutzen – insbesondere zum Betrieb einer Wärmepumpe, die fossile Heizungen ersetzt. Solarthermie lohnt sich im Altbau vor allem dann, wenn ein gut gedämmter Pufferspeicher vorhanden ist, das Dach nach Süden ausgerichtet ist und der Warmwasserbedarf besonders hoch ist. Enter analysiert Ihr Gebäude individuell und zeigt Ihnen, welche Kombination aus Solarsystem, Heizung und Förderung für Sie am sinnvollsten ist – kostenlos und unverbindlich.

    Wie hoch ist der Wirkungsgrad von Solarthermie im Vergleich zu Photovoltaik?

    Solarthermie erreicht einen Wirkungsgrad von bis zu 80 %, weil Wärme direkt aus der Sonnenstrahlung gewonnen wird und kaum Umwandlungsverluste entstehen. Photovoltaikmodule wandeln je nach Technologie 14–22 % der Sonnenstrahlung in Strom um. Trotz des niedrigeren Wirkungsgrads punktet PV durch die universelle Nutzbarkeit des erzeugten Stroms.

    Kann man Solarthermie und Photovoltaik auf einem Dach kombinieren?

    Ja – und das lohnt sich besonders auf großen Süddächern mit hohem Energie- und Warmwasserbedarf. Möglich ist sowohl die separate Installation beider Systeme als auch eine PVT-Hybridanlage, die beide Technologien in einem Modul vereint: Die obere Schicht erzeugt Strom, die untere gewinnt Wärme aus der Infrarotstrahlung. Alternativ kann überschüssiger PV-Strom über einen Heizstab zur Warmwasserbereitung genutzt werden – oft die kostengünstigere Lösung, wenn eine PV-Anlage bereits vorhanden ist.

    Lohnt sich Solarthermie noch?

    Solarthermie lohnt sich 2026 vor allem in spezifischen Situationen: bei hohem Warmwasserbedarf (z. B. Mehrpersonenhaushalte), Südausrichtung des Dachs und ohne geplante PV-Anlage. Die Solarthermie Förderung (Programm 458) macht Solarthermie mit bis zu 70 % Zuschuss attraktiv – bei förderfähigen Kosten von bis zu 30.000 €. Wer hingegen ohnehin eine PV-Anlage plant, fährt für die Warmwasserbereitung oft günstiger mit einem nachgerüsteten Heizstab. Ob Solarthermie für Ihre Situation sinnvoll ist, zeigt Enter in einer kostenlosen digitalen Beratung.

    Solarthermie oder Photovoltaik mit Heizstab – was lohnt sich für Warmwasser?

    Wer bereits eine PV-Anlage besitzt oder plant, fährt mit einem elektrischen Heizstab (500–1.000 € Nachrüstkosten) in der Regel günstiger als mit einer separaten Solarthermieanlage. Die Solarthermie-Kosten liegen bei 4.000–14.000 €. Der Heizstab nutzt PV-Überschussstrom automatisch zur Warmwasserbereitung – ohne zusätzliches Dachsystem, Rohrleitungen oder Frostschutzmittel. Wer keine PV plant und primär Warmwasserkosten senken möchte, kann mit Solarthermie die effizientere Wahl treffen – besonders bei Südausrichtung und hohem Warmwasserbedarf.

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