Wärmepumpe 120 qm Neubau: Größe & Kosten 2026

Im 120-qm-Neubau mit Fußbodenheizung und einer Vorlauftemperatur von nur 35 °C erreicht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von ca. 3,8–4,2 – das ist deutlich mehr als die durchschnittlich 3,4, die derselbe Anlagentyp laut Fraunhofer ISE im Bestandsgebäude erzielt, und dieser Unterschied senkt Ihre jährlichen Stromkosten auf rund 675 €. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung ermitteln wir die exakt passende Leistungsklasse für Ihren Neubau und zeigen Ihnen, welche Finanzierungsoptionen über den KfW-Kredit 297/298 für Sie infrage kommen.

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    Wer einen 120-qm-Neubau plant, steht vor einer Entscheidung, die die nächsten zwei Jahrzehnte prägt: Welche Wärmepumpe passt wirklich zu diesem Haus – und welche ist schlicht zu groß? Im Neubau nach aktuellem GEG-Standard liegt die Heizlast bei nur 5–7 kW, weil die hochwertige Gebäudehülle den Wärmebedarf gegenüber einem unsanierten Altbau um mehr als die Hälfte reduziert. Durch einen herstellerunabhängigen Anbietervergleich sparen Bauherren im Schnitt 5.800 €. Als Deutschlands größter Energieberater führen wir die Heizlastberechnung für Ihren Neubau durch, übernehmen die Planung und sichern Ihnen die optimale Finanzierung über den KfW-Kredit 297/298.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    5–7 kW Heizleistung reichen für 120 qm Neubau: Durch den hohen Dämmstandard moderner Neubauten (GEG-Mindeststandard Effizienzhaus 55) liegt die Heizlast bei nur 5–7 kW – eine 6-kW-Inverter-Wärmepumpe ist die richtige Leistungsklasse, keine 12-kW-Anlage.

    Checkmark

    Hohe Effizienz durch Fußbodenheizung: Im Neubau sind Vorlauftemperaturen von 30–35 °C möglich, was zu einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von ca. 3,8–4,2 führt – deutlich mehr als im Bestandsgebäude. Die Mindest-JAZ von 3,0 für die Förderfähigkeit wird problemlos übertroffen.

    Checkmark

    Finanzierung über KfW-Kredit 297/298: Für Neubauten steht der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) pro Wohneinheit zur Verfügung – kein Zuschuss wie im Bestand, aber eine attraktive zinsgünstige Finanzierung.

    Checkmark

    Enter plant, fördert und installiert aus einer Hand: Als Deutschlands größter Energieberater übernimmt Enter die Heizlastberechnung, die herstellerunabhängige Wärmepumpen-Auswahl und koordiniert die Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe – ein Vertragspartner, null Koordinationsstress.

    Welche Leistung braucht Ihr 120-qm-Neubau?

    Die wichtigste Kenngröße bei der Wärmepumpen-Planung ist die Heizlast – also die maximale Wärmeleistung, die Ihr Haus am kältesten Tag des Jahres benötigt. Im Neubau fällt diese Zahl überraschend niedrig aus, weil hochwertige Dämmung, dreifach verglaste Fenster und eine luftdichte Gebäudehülle den Wärmebedarf erheblich reduzieren.

    Heizlast im Neubau: Warum 5–7 kW ausreichen

    Ein 120-qm-Neubau nach aktuellem GEG-Standard benötigt nur ca. 5–7 kW Heizleistung – das ist weniger als die Hälfte dessen, was ein gleichgroßer unsanierter Altbau braucht. Moderne Neubauten haben eine um 60–80 % niedrigere Heizlast als Altbauten. Konkret ergibt sich das aus einem spezifischen Wärmebedarf von 40–50 W/m² beim GEG-Mindeststandard (Effizienzhaus 55), zuzüglich eines Warmwasserzuschlags von ca. 0,8–1,0 kW bei vier Personen. Die folgende Tabelle zeigt, wie die Heizlast je nach Effizienzstandard variiert:

    Effizienzhaus-Standard Spez. Heizlast (W/m²) Heizlast Raumwärme (120 m²) Gesamt inkl. Warmwasser (4 Pers.) Empfohlene WP-Klasse
    Passivhaus 15–25 W/m² 1,8–3,0 kW ca. 2,6–4,0 kW 4–5 kW
    KfW-40 30–40 W/m² 3,6–4,8 kW ca. 4,4–5,8 kW 5–6 kW
    KfW-55 / GEG-Standard 40–50 W/m² 4,8–6,0 kW ca. 5,6–7,0 kW 6–7 kW
    GEG-Mindest (EH 55) ca. 50 W/m² ca. 6,0 kW ca. 6,8–7,0 kW 7 kW

    Dabei gilt: Während ein 150-qm-Neubau mit ca. 7–9 kW Heizlast typischerweise eine Wärmepumpe der 8-kW-Klasse benötigt, liegt der 120-qm-Neubau mit ca. 5–7 kW exakt an der Grenze, an der eine 6-kW-Inverter-Wärmepumpe ausreicht. Diese kleinere Leistungsklasse ist nicht nur günstiger in der Anschaffung, sondern arbeitet im Teillastbetrieb auch effizienter, da sie seltener unter ihre Modulationsgrenze fällt.

    Die Überdimensionierungsfalle: Warum eine 12-kW-Anlage Ihr Geld verbrennt

    Viele Installateure empfehlen aus Sicherheitsdenken eine zu große Anlage. Bei einem 120-qm-Neubau mit nur 5–7 kW Heizlast wäre eine 12-kW-Wärmepumpe massiv überdimensioniert. Das Problem: Moderne Inverter-Wärmepumpen können zwar auf 30–40 % ihrer Nennleistung modulieren, aber bei 12 kW bedeutet das eine Mindestleistung von 3,6–4,8 kW. Im Frühling und Herbst, wenn der tatsächliche Heizbedarf darunter liegt, beginnt die Anlage zu takten – sie schaltet sich häufig kurz ein und wieder aus. Taktung senkt die Effizienz, erhöht den Verschleiß und verkürzt die Lebensdauer der Anlage. Die Dimensionierungsfrage ist im Neubau sogar kritischer als im Altbau, weil die niedrige Heizlast die Toleranzgrenze enger setzt.

    Wir führen für jeden Neubau eine präzise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch – so stellen wir sicher, dass Ihre Anlage weder zu groß noch zu klein dimensioniert ist.

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    Was kostet eine Wärmepumpe für 120 qm Neubau?

    Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe im Neubau fallen typischerweise günstiger aus als im Bestand – es entfällt die Demontage der Altanlage, und Leitungsführung sowie Anschlüsse werden von Anfang an mitgeplant. Für einen 120-qm-Neubau mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe der 6-kW-Klasse ist ein Investitionsrahmen von ca. 18.000–25.000 € realistisch.

    Investitionskosten: Luft-Wasser vs. Erdwärme

    Bei der Wahl des Wärmepumpen-Typs stehen im Neubau zwei Optionen im Vordergrund:

    • Luft-Wasser-Wärmepumpe: Günstigste Anschaffung, einfache Installation, keine Genehmigungspflicht. JAZ im 120-qm-Neubau mit Fußbodenheizung: ca. 3,8–4,2. Gesamtkosten inkl. Einbau: ca. 18.000–25.000 €.
    • Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme): Höhere Anschaffungs- und Erschließungskosten, aber höhere JAZ (laut Fraunhofer ISE im Feldtest durchschnittlich ca. 4,3) und konstantere Effizienz unabhängig von der Außentemperatur. Gesamtkosten inkl. Erdarbeiten: in der Regel deutlich über 25.000 €.

    Das Erdwärme-Fenster: Jetzt oder nie

    Der Neubau bietet die einzige wirtschaftlich sinnvolle Gelegenheit, Erdkollektoren oder Erdsonden mitzuverlegen – bevor Garten, Zufahrt und Außenanlagen fertiggestellt sind. Wer diese Entscheidung auf einen späteren Zeitpunkt verschiebt, muss mit erheblichen Mehrkosten für nachträgliche Erdarbeiten rechnen, da dann Garten und Außenanlagen aufgerissen werden müssen. Wenn Ihr Grundstück und Ihr Budget es zulassen, lohnt sich die Auseinandersetzung mit der Erdwärme-Option bereits in der Planungsphase – auch wenn die Luft-Wasser-Wärmepumpe für die meisten 120-qm-Neubauten die wirtschaftlich attraktivere Standardlösung bleibt.

    Konkrete Beispielrechnung für Ihren 120-qm-Neubau

    Das folgende Szenario zeigt die wirtschaftliche Einordnung für einen typischen 120-qm-Neubau nach GEG-Standard mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe der 6-kW-Klasse, Fußbodenheizung und einer JAZ von 4,0:

    Position Wert
    Wohnfläche 120 m²
    Gebäudetyp Neubau (GEG-Standard, Effizienzhaus 55)
    Wärmepumpen-Typ Luft-Wasser, 6 kW, Monoblock
    Wärmeverteilsystem Fußbodenheizung, Vorlauf ca. 35 °C
    Angenommene JAZ 4,0
    Jahreswärmebedarf 9.000 kWh (inkl. Warmwasser)
    Stromverbrauch Wärmepumpe 2.250 kWh/a
    Stromkosten (0,30 €/kWh) 675 €/a
    Wartungskosten 300 €/a
    Gesamtbetriebskosten Wärmepumpe 975 €/a
    Vergleich: Gasheizung (9.000 kWh ÷ 0,90 × 0,12 €/kWh) 1.200 €/a
    Jährliche Ersparnis ggü. Gas 225 €/a
    Investitionskosten (Komplettsystem inkl. Einbau) 22.000 €
    KfW-Zuschuss (KfW 458) Nicht verfügbar (KfW 458 gilt nur für Bestandsgebäude)
    Eigenanteil 22.000 €
    Amortisation ggü. Vergleichssystem (Gas) Keine Amortisation ggü. Vergleichssystem (s. Hinweis unten)

    Die Amortisationsrechnung „Wärmepumpe vs. Gas" ergibt im 120-qm-Neubau aufgrund des sehr niedrigen Energiebedarfs und der damit geringen absoluten Energiekostendifferenz keinen klassischen Amortisationszeitraum in einem wirtschaftlich relevanten Rahmen. Das ist kein Nachteil der Wärmepumpe als Technologie, sondern Ausdruck des Erfolgs: Ein gut gedämmter Neubau hat schlicht einen sehr geringen Energiebedarf. Im Neubaugebiet ist die Gasheizung seit dem GEG ohnehin keine echte Alternative mehr – die relevantere Frage ist, welche Wärmepumpen-Variante für Ihren Neubau die wirtschaftlichste ist. Zudem steigen die CO₂-Abgaben auf Gas jährlich weiter, was die Betriebskosten einer Gasheizung über die Zeit erhöht.

    Für Neubauten gibt es über das KfW-Programm 458 keinen Zuschuss für die Wärmepumpe. Stattdessen kann der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) genutzt werden, mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) Kreditsumme pro Wohneinheit. Dieser Kredit ist kein Zuschuss, sondern eine zinsgünstige Finanzierung, die die Investitionskosten für Ihr Heizsystem und Ihre gesamte Gebäudehülle abfedern kann.

    Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.

    Welche Förderung gibt es im Neubau? (Stand August 2026)

    Die Förderlandschaft für Wärmepumpen unterscheidet sich im Neubau grundlegend vom Bestand. Wer die prominenten Fördersätze der KfW-Heizungsförderung auf seinen Neubau anwenden möchte, wird enttäuscht – diese gelten ausschließlich für den Heizungstausch in Bestandsgebäuden.

    KfW-Heizungsförderung (KfW 458): Was im Neubau nicht greift

    Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) fördert ausschließlich Bestandsgebäude – der Bauantrag muss mindestens fünf Jahre zurückliegen. Für Neubauten ist KfW 458 nicht verfügbar. Das bedeutet konkret: Der Klimageschwindigkeitsbonus (16 %, Stand Juli 2026), der Einkommensbonus (bis zu 40 %) und die Grundförderung von 30 % aus KfW 458 stehen Ihnen als Neubau-Bauherr nicht zur Verfügung. Wer als Neubau-Bauherr mit Fördersätzen von 70 oder 80 % kalkuliert, rechnet auf Basis von Bestandsbau-Konditionen – das führt zu falschen Erwartungen.

    KfW 297/298 (Klimafreundlicher Neubau): Der richtige Fördertopf

    Für Neubauten steht das KfW-Programm 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) zur Verfügung. Es handelt sich um einen zinsverbilligten Kredit – keinen Zuschuss. Voraussetzung ist, dass das Gebäude mindestens den Standard Effizienzhaus 40 erfüllt. Bei zusätzlicher QNG-Zertifizierung (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude) erhöht sich die Kreditsumme von 100.000 € auf 150.000 € pro Wohneinheit. Ergänzend kann der KfW-Ergänzungskredit (KfW 358/359) mit bis zu 120.000 € pro Wohneinheit genutzt werden. Alle Fördersätze und Kreditkonditionen unterliegen häufigen Änderungen – der aktuelle Stand ist vor Antragstellung erneut zu prüfen.

    Fördervoraussetzungen, die auch im Neubau gelten

    Unabhängig vom Förderprogramm gelten bestimmte technische Mindestanforderungen für die Wärmepumpe selbst:

    • JAZ-Mindestanforderung: Die Jahresarbeitszahl (JAZ) muss mindestens 3,0 betragen – im 120-qm-Neubau mit Fußbodenheizung wird dieser Wert problemlos übertroffen.
    • SG-Ready-Label: Die Wärmepumpe muss das Smart-Grid-Ready-Label besitzen, um netzintegrationsfähig zu sein.
    • Schallschutz: Bei Luft-Wärmepumpen muss die Geräuschemission seit Anfang 2026 mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert liegen – besonders relevant in Neubaugebieten mit engen Grundstücken.
    • Zertifizierter Energieeffizienz-Experte: Die Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten ist erforderlich.
    • Antragstellung vor Maßnahmenbeginn: Der Förderantrag muss vor dem Einbau gestellt werden.

    Jetzt beraten lassen – ein Ansprechpartner für Ihre komplette Wärmepumpe.

    Betriebskosten im 120-qm-Neubau: Effizienz auf hohem Niveau

    Der niedrige Energiebedarf eines 120-qm-Neubaus ist sein größter Vorteil: Die Wärmepumpe muss wenig leisten und tut das mit hoher Effizienz. Das Ergebnis sind Stromkosten, die für viele Eigenheimbesitzer überraschend niedrig ausfallen.

    Der JAZ-Vorteil: Warum Ihr Neubau effizienter heizt als ein Bestandsgebäude

    Die Jahresarbeitszahl (JAZ) beschreibt, wie viel Wärme die Wärmepumpe pro eingesetzter Kilowattstunde Strom erzeugt. Im 120-qm-Neubau mit Fußbodenheizung und einer Vorlauftemperatur von nur 35 °C liegt die JAZ einer Luft-Wasser-Wärmepumpe typischerweise bei 3,8–4,2. Im Vergleich: Derselbe Anlagentyp erreicht im Bestandsgebäude laut Fraunhofer ISE im Durchschnitt nur eine JAZ von 3,4. Die Differenz von 0,4–0,8 JAZ-Punkten hat einen messbaren Effekt auf die laufenden Kosten: Bei einem Jahreswärmebedarf von 9.000 kWh und einem Strompreis von 0,30 €/kWh ergeben sich bei JAZ 4,0 Stromkosten von 675 €/a – bei einer JAZ von 3,0 wären es rund 950 €/a. Dieser Effizienzvorsprung summiert sich über die Lebensdauer der Anlage zu einem erheblichen Betrag.

    Stromkosten senken: Enter Flow und die PV-Kombination

    Der nächste Schritt nach der optimalen Dimensionierung ist die intelligente Steuerung des Stromverbrauchs. Mit Enter Connect wird die Wärmepumpe Teil eines vernetzten Energiesystems: Der intelligente Energiemanager steuert Wärmepumpe, PV-Speicher und weitere Verbraucher in Echtzeit und lernt Ihre Verbrauchsgewohnheiten, um möglichst viel selbst erzeugten PV-Strom für die Wärmepumpe zu nutzen. Ergänzend dazu koppelt Enter Flow als dynamischer Stromtarif die Stromkosten an den stündlichen Spotmarktpreis – so heizt Ihr 120-qm-Neubau automatisch dann, wenn Strom am günstigsten ist. Für einen Neubau, der von Anfang an als vernetztes System geplant wird, ist das die konsequente Lösung. Mehr zur Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

    Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem 120-qm-Neubau?

    Die Wahl des richtigen Wärmepumpen-Typs und -Modells hängt von mehreren Faktoren ab: Grundstücksgröße, Bodenbeschaffenheit, Aufstellort und dem gewünschten Effizienzgrad. Im 120-qm-Neubau stehen vor allem zwei Typen zur Auswahl.

    Luft-Wasser-Wärmepumpe: Der Standard im Neubau

    Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist im Neubau die häufigste Wahl. Sie benötigt keine Erdarbeiten, ist vergleichsweise günstig in der Anschaffung und erreicht im 120-qm-Neubau mit Fußbodenheizung eine JAZ von ca. 3,8–4,2. Als Monoblock-Gerät – bei dem alle Komponenten im Außengerät untergebracht sind – ist die Installation besonders kompakt und unkompliziert. Für die meisten 120-qm-Neubauten ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe der 6-kW-Klasse die wirtschaftlich attraktivste Lösung. Aus unserem Portfolio kommen dafür Modelle wie der Vaillant aroTHERM plus oder die Bosch Compress 5800i AW infrage – beide SG-Ready-zertifiziert und für niedrige Vorlauftemperaturen optimiert.

    Erdwärmepumpe: Die Neubau-Entscheidung, die man nur einmal treffen kann

    Die Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) arbeitet effizienter als die Luft-Wasser-Variante, weil die Bodentemperatur ganzjährig konstant bleibt. Im Fraunhofer-Feldtest erreichten Erdwärmepumpen eine JAZ von durchschnittlich ca. 4,3. Der entscheidende Punkt im Neubau: Erdkollektoren oder Erdsonden lassen sich vor der Gartenanlage ohne großen Mehraufwand verlegen. Wer diese Entscheidung auf einen späteren Zeitpunkt verschiebt, muss mit erheblichen Mehrkosten für nachträgliche Erdarbeiten rechnen. Ob sich die höheren Erschließungskosten für Ihr Grundstück und Ihren Neubau lohnen, klären wir in unserer Heizlastberechnung und Beratung.

    Schallschutz im Neubaugebiet: Was seit 2026 gilt

    Neue Wohngebiete haben oft enge Grundstücke mit geringen Abständen zu Nachbargebäuden. Seit Anfang 2026 gilt als Fördervoraussetzung, dass die Geräuschemission der Luft-Wärmepumpe mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert liegen muss. Bei der Modellauswahl und der Planung des Aufstellorts muss das berücksichtigt werden. Wir prüfen die Schallsituation für Ihren konkreten Standort und empfehlen nur Modelle, die diese Anforderung erfüllen.

    Ihr 120-qm-Neubau als vernetztes Energiesystem

    Eine Wärmepumpe allein zu installieren ist die Mindestlösung. Wer seinen Neubau von Anfang an als vernetztes Energiesystem plant, holt deutlich mehr aus der Investition heraus – sowohl bei der Effizienz als auch bei den laufenden Kosten.

    Enter Connect: Intelligente Steuerung von Tag eins

    Mit Enter Connect wird Ihre 6-kW-Wärmepumpe Teil eines automatisch gesteuerten Systems. Der Energiemanager lernt Ihre Verbrauchsgewohnheiten, plant voraus und koordiniert Wärmepumpe, PV-Anlage und Speicher so, dass möglichst viel selbst erzeugter Strom direkt für das Heizen genutzt wird. Bei einem Jahresstromverbrauch der Wärmepumpe von 2.250 kWh für Ihren 120-qm-Neubau kann ein nennenswerter Anteil davon über eine PV-Anlage gedeckt werden – mit Enter Connect geschieht das automatisch, ohne manuelle Eingriffe. Lokale Heizungsbauer bieten diese Systemintegration in der Regel nicht an; sie liefern die Anlage, aber kein vernetztes Energiesystem.

    Enter Flow: Heizen, wenn Strom günstig ist

    Enter Flow koppelt Ihre Stromkosten an den stündlichen Spotmarktpreis. Die Wärmepumpe heizt dann, wenn der Strom besonders günstig ist – vollautomatisch und ohne Komfortverlust. Für einen Neubau-Bauherren, der von Anfang an auf niedrige Betriebskosten setzt, ist diese Kombination aus Wärmepumpe, Enter Connect und Enter Flow die konsequente Weiterentwicklung des effizienten Heizsystems. Mehr zur Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik finden Sie in unserem Ratgeber.

    So läuft Ihr Projekt mit uns ab

    Als Full-Service-Anbieter übernehmen wir jeden Schritt – von der ersten Beschreibung Ihres Hauses bis zur fertig installierten Anlage mit laufender Fernwartung. Der Ablauf ist klar strukturiert und für Neubau-Bauherren mit engen Zeitplänen ausgelegt.

    Schritt 1: Bedarf erfassen

    Sie beschreiben Ihren 120-qm-Neubau online in wenigen Minuten: Grundriss, geplanter Effizienzstandard, Wärmeverteilsystem, Zeitplan. Das dauert keine 10 Minuten und gibt uns die Grundlage für die erste Einschätzung.

    Schritt 2: Experten-Beratung

    Ein Experte vergleicht für Ihren konkreten 120-qm-Neubau verschiedene Wärmepumpen-Modelle der 6-kW-Klasse – herstellerunabhängig aus unserem Portfolio (Midea M-Thermal Arctic, Vaillant aroTHERM plus, Buderus Logatherm WLW, Wolf CHA Monoblock, Bosch Compress 5800i AW) – und erläutert die Unterschiede verständlich und transparent. Auch die Frage Luft-Wasser vs. Erdwärme wird für Ihre konkrete Grundstückssituation bewertet.

    Schritt 3: Heizlastberechnung und Vor-Ort-Analyse

    Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihren 120-qm-Neubau vor Ort, führt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch und dimensioniert das System präzise auf Ihren tatsächlichen Wärmebedarf – nicht auf Basis von Faustformeln oder pauschalen Erfahrungswerten. Das ist die Basis für eine Anlage, die weder taktet noch an kalten Tagen an ihre Grenzen stößt.

    Schritt 4: Installation und Finanzierungsbegleitung

    Ein regionaler SHK-Meisterbetrieb installiert die Anlage termingerecht. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess der KfW-Finanzierung – von der Antragstellung bis zur Bestätigung. Inklusive: zwei Jahre Fernwartung über Enter Connect.

    Fazit: Präzision zahlt sich aus – beim 120-qm-Neubau mehr als anderswo

    Die niedrige Heizlast eines 120-qm-Neubaus von ca. 5–7 kW ist der entscheidende Ausgangspunkt für alle weiteren Planungsentscheidungen. Eine 6-kW-Inverter-Wärmepumpe ist die passende Leistungsklasse – nicht weil sie kompromissweise ausreicht, sondern weil sie exakt auf den Bedarf zugeschnitten ist und im Teillastbetrieb effizienter arbeitet als eine überdimensionierte Anlage. Die jährlichen Stromkosten liegen bei ca. 675 €, die Gesamtbetriebskosten inkl. Wartung bei ca. 975 €/a.

    Für die Finanzierung steht im Neubau der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) zur Verfügung – kein Zuschuss wie im Bestand, aber eine attraktive zinsgünstige Finanzierungsoption. Die Erdwärme-Entscheidung sollte jetzt getroffen werden, solange Grundstück und Außenanlagen noch nicht fertiggestellt sind.

    Als Deutschlands größter Energieberater mit über 37.000 erfolgreichen Projekten und mehr als 150 Mio. € gesicherten Fördermitteln stehen wir für passgenaue Dimensionierung, einen Vertragspartner für alles und zwei Jahre Fernwartung ab dem ersten Tag. Starten Sie mit der kostenlosen Heizlastberechnung – damit Ihr Neubau von Anfang an richtig heizt.

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    FAQ

    Wie viel kW braucht eine Wärmepumpe für 120 qm Neubau?

    Für einen 120-qm-Neubau nach aktuellem GEG-Standard (mindestens Effizienzhaus 55) reichen typischerweise 5–7 kW Heizleistung aus. Inklusive Warmwasserbedarf für vier Personen liegt die Gesamtheizlast bei ca. 5,6–7,0 kW, sodass eine 6-kW-Inverter-Wärmepumpe die passende Leistungsklasse ist. Für einen KfW-40-Standard kann die Heizlast sogar unter 6 kW liegen. Die exakte Dimensionierung ergibt sich erst aus einer Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – pauschale Faustformeln führen hier regelmäßig zu Über- oder Unterdimensionierung.

    Reicht eine 6-kW-Wärmepumpe wirklich für 120 qm Neubau aus – auch bei Frost?

    Ja, für einen gut gedämmten 120-qm-Neubau nach GEG-Standard ist eine 6-kW-Anlage korrekt dimensioniert – auch an kalten Wintertagen. Der hohe Dämmstandard moderner Neubauten sorgt dafür, dass der Wärmebedarf selbst bei Außentemperaturen von -10 °C oder kälter im Rahmen bleibt, den eine 6-kW-Anlage abdecken kann. Das Risiko liegt eher auf der anderen Seite: Eine 12-kW-Anlage wäre für dieses Haus massiv überdimensioniert, würde häufig takten und über die Lebensdauer deutlich mehr kosten. Eine präzise Heizlastberechnung schafft hier die nötige Sicherheit.

    Welche Förderung gibt es für Wärmepumpen im Neubau?

    Die prominente KfW-Heizungsförderung (Programm 458) mit Zuschüssen von bis zu 80 % gilt ausschließlich für Bestandsgebäude und steht im Neubau nicht zur Verfügung. Für Neubauten gibt es stattdessen den zinsverbilligten KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) pro Wohneinheit – kein Zuschuss, aber eine attraktive zinsgünstige Finanzierung. Voraussetzung ist mindestens der Effizienzhaus-40-Standard. Fördersätze und Konditionen ändern sich häufig; der aktuelle Stand sollte vor Antragstellung geprüft werden.

    Wie hoch sind die Stromkosten einer Wärmepumpe bei 120 qm Neubau?

    Bei einem Jahreswärmebedarf von ca. 9.000 kWh (inkl. Warmwasser), einer JAZ von 4,0 und einem Wärmepumpenstrompreis von 0,30 €/kWh ergeben sich Stromkosten von ca. 675 €/a. Hinzu kommen Wartungskosten von typischerweise 250–350 €/a, sodass die Gesamtbetriebskosten bei ca. 975 €/a liegen. Mit einer PV-Anlage und dem intelligenten Energiemanager Enter Connect lässt sich der Eigenverbrauchsanteil erhöhen und die effektiven Stromkosten weiter senken.

    Lohnt sich Erdwärme im 120-qm-Neubau?

    Erdwärme arbeitet effizienter als Luft-Wasser (JAZ laut Fraunhofer ISE durchschnittlich ca. 4,3 vs. 3,8–4,2 im Neubau mit Fußbodenheizung) und ist unabhängiger von der Außentemperatur. Die höheren Erschließungskosten für Erdkollektoren oder Erdsonden können sich über die Lebensdauer der Anlage durch niedrigere Betriebskosten amortisieren. Entscheidend: Der Neubau bietet die einzige wirtschaftlich sinnvolle Gelegenheit, Erdkollektoren mitzuverlegen, bevor Garten und Außenanlagen fertiggestellt sind. Wer diese Entscheidung aufschiebt, zahlt später erheblich mehr für nachträgliche Erdarbeiten. Ob Erdwärme für Ihr Grundstück sinnvoll ist, klären wir in der kostenlosen Beratung.

    Wie gehe ich am besten vor, um die richtige Wärmepumpe für meinen 120-qm-Neubau zu finden?

    Der sicherste Weg beginnt mit einer kostenlosen Heizlastberechnung durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten – erst dann lässt sich die exakt passende Leistungsklasse und der richtige Typ empfehlen. Wir übernehmen als Deutschlands größter Energieberater genau diesen Prozess: Heizlastberechnung, herstellerunabhängige Modellauswahl aus unserem verifizierten Portfolio, Begleitung der KfW-Finanzierung und Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe. Sie haben einen Ansprechpartner für alles – von der ersten Anfrage bis zur laufenden Fernwartung über Enter Connect. Starten Sie jetzt mit der kostenlosen Heizlastberechnung.

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