
Wärmepumpe 110 qm Altbau: Kosten & Förderung 2026
Bei einem 110-m²-Altbau liegt die Heizlast je nach Sanierungsstand zwischen rund 8,8 kW und 16,5 kW – ein Bereich, der exakt zwischen zwei Leistungsklassen fällt und in dem eine falsch gewählte Anlage über Jahre hinweg entweder zu häufig taktet oder an kalten Tagen auf einen Heizstab angewiesen ist. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung ermitteln wir die präzise Leistungsklasse für Ihr Haus, wählen herstellerunabhängig die passende Wärmepumpe aus und begleiten Sie mit unserer Fördergarantie durch den gesamten KfW-Antragsprozess.
Das Thema kurz und kompakt
Funktioniert eine Wärmepumpe im 110-m²-Altbau?
Die kurze Antwort lautet: Ja – in den meisten Fällen funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau zuverlässig und wirtschaftlich. Entscheidend ist dabei weniger das Baujahr als der Zustand des Wärmeverteilsystems und die erreichbare Vorlauftemperatur. Ein Fraunhofer-ISE-Feldtest hat gezeigt, dass Bestandsanlagen im Schnitt eine JAZ von 3,4 erreichen – ein Wert, der die Fördervoraussetzung von 3,0 deutlich übertrifft.
Was die Fraunhofer-ISE-Studie für Bestandsgebäude zeigt
Der Feldtest des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme dokumentiert, dass Luft-Wasser-Wärmepumpen in Bestandsgebäuden eine Jahresarbeitszahl zwischen 2,6 und 4,9 erzielen – mit einem Mittelwert von 3,4. Sole-Wasser-Systeme erreichen im Schnitt sogar 4,3. Für einen 110-m²-Altbau mit teilsaniertem Zustand und Plattenheizkörpern ist eine JAZ von 3,0 bis 3,5 realistisch, wenn die Vorlauftemperatur auf maximal 55 °C begrenzt werden kann. Das Gebäudealter allein ist kein Ausschlusskriterium.
Der Praxistest: So prüfen Sie, ob Ihr Altbau wärmepumpen-ready ist
Es gibt einen einfachen Selbsttest, der Ihnen noch vor der Fachberatung eine erste Orientierung gibt: Begrenzen Sie an einem kalten Wintertag die Vorlauftemperatur Ihrer bestehenden Heizung auf 55 °C, drehen Sie alle Thermostate auf Maximum und messen Sie nach zwei Stunden die Raumtemperatur. Werden 20–21 °C erreicht, ist Ihr 110-m²-Altbau in der Regel ohne Heizkörpertausch wärmepumpen-tauglich. Wichtig dabei: Jedes Grad weniger Vorlauftemperatur verbessert die JAZ um rund 2–3 %. Eine Absenkung von 60 auf 50 °C steigert die Effizienz damit um 20–30 % – und kann den Unterschied zwischen einer wirtschaftlichen und einer unwirtschaftlichen Anlage ausmachen.
Mythos Fußbodenheizung – warum Ihre Heizkörper oft ausreichen
Viele Eigentümer eines Altbaus gehen davon aus, dass ohne Fußbodenheizung keine Wärmepumpe funktioniert. Das stimmt so nicht. Moderne Wärmepumpen arbeiten auch mit vorhandenen Plattenheizkörpern effizient – Voraussetzung ist lediglich, dass die Heizkörper ausreichend dimensioniert sind. Genau hier liegt ein oft übersehener Vorteil vieler Altbauten: Heizkörper aus den 1960er- bis 1990er-Jahren wurden mit Sicherheitszuschlägen von 30–50 % geplant. Das bedeutet, dass ein 110-m²-Altbau häufig bereits mit einer Vorlauftemperatur von 50–55 °C statt der ursprünglichen 70 °C warm wird – und damit eine JAZ von 3,0 bis 3,3 erreicht, ohne dass ein einziger Heizkörper ausgetauscht werden muss. Ein hydraulischer Abgleich ist bei der Installation verpflichtend und optimiert die Wärmeverteilung zusätzlich.
Welche Leistung braucht eine Wärmepumpe bei 110 m² Altbau?
Die benötigte Wärmepumpen-Leistung hängt bei einem 110-m²-Altbau stärker vom Sanierungsstand ab als bei einem Neubau gleicher Größe. Die folgende Tabelle zeigt die überschlägigen Heizlasten nach Sanierungszustand – als Orientierung, nicht als Ersatz für eine professionelle Berechnung nach DIN EN 12831.
Heizlast-Tabelle für 110 m² nach Sanierungsstand
Hinzu kommen 1–2 kW für die Warmwasserbereitung. Die angegebenen Werte sind Richtwerte – für die verbindliche Dimensionierung ist eine Heizlastberechnung durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten erforderlich.
Warum 110 m² ein Grenzbereich zwischen zwei Leistungsklassen ist
Bei einem typischen teilsanierten 110-m²-Altbau liegt die Heizlast bei rund 9 bis 11 kW – und damit exakt im Grenzbereich zwischen einer 10-kW- und einer 12-kW-Maschine. Diese Entscheidung hat bei dieser Hausgröße proportional größere Auswirkungen als bei einem 180-m²-Haus: Eine zu kleine Anlage schaltet an kalten Tagen den Heizstab zu, was die Betriebskosten deutlich erhöht. Eine zu große Anlage taktet ständig, verschleißt schneller und arbeitet ineffizient. Im Vergleich zu einem 150-m²-Altbau – dem typischen Referenzwert vieler Ratgeber – hat ein 110-m²-Altbau rund 25 % weniger Wohnfläche und damit eine proportional geringere Heizlast. Bei teilsaniertem Zustand fällt sie mit ca. 10 kW zuverlässig in den Bereich, den eine Standard-Luft-Wasser-Wärmepumpe vollständig abdecken kann.
Über- und Unterdimensionierung: Was eine falsche Wahl kostet
Eine überdimensionierte Anlage taktet häufig ein und aus, weil sie die benötigte Wärme zu schnell liefert. Das erhöht den Verschleiß und senkt die JAZ. Eine unterdimensionierte Anlage hingegen kommt an Auslegungstagen nicht auf die gewünschte Raumtemperatur – und der elektrische Heizstab springt ein, was den Stromverbrauch erheblich steigert. Bei einem 110-m²-Altbau ist die Versuchung groß, „auf Nummer sicher" eine 16-kW-Anlage zu wählen, obwohl 10–12 kW für einen teilsanierten Zustand ausreichen. Genau deshalb ist eine professionelle Heizlastberechnung bei dieser Hausgröße unverzichtbar.
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Was kostet eine Wärmepumpe für ein 110-m²-Altbau?
Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe im 110-m²-Altbau hängen von der Leistungsklasse, dem Wärmepumpen-Typ und dem Aufwand für die Integration ins bestehende Heizsystem ab. Luft-Wasser-Wärmepumpen dominieren den Markt mit rund 95 % Marktanteil und sind für die Nachrüstung im Altbau die häufigste Wahl.
Investitionskosten inkl. Einbau (Luft-Wasser-Wärmepumpe)
Für ein 110-m²-Altbau mit einer typischen Leistungsanforderung von 10–12 kW ist ein realistischer Investitionsrahmen von rund 27.000 bis 33.000 € inkl. Einbau anzusetzen. Dieser Wert umfasst das Gerät, alle Installationsarbeiten und die Inbetriebnahme. Für die Beispielrechnung auf dieser Seite legen wir 30.000 € als Gesamtinvestition zugrunde.
Häufige Zusatzkosten im Altbau
- Starkstromanschluss: 500–2.000 €
- Neue oder vergrößerte Heizkörper (falls nötig): 2.000–5.000 €
- Neuer Warmwasserspeicher: 1.000–3.000 €
- Fundamentarbeiten für das Außengerät: 500–1.500 €
- Hydraulischer Abgleich: oft in der Installationspauschale enthalten, sonst 500–1.500 €
Nicht jeder dieser Posten fällt an – ob und in welchem Umfang Zusatzarbeiten nötig sind, zeigt die Vor-Ort-Analyse durch unseren zertifizierten Energieeffizienz-Experten.
Beispielrechnung: Eigenanteil nach Förderung
Das folgende Szenario zeigt, wie sich die KfW-Förderung (Stand Juli 2026) auf den tatsächlichen Eigenanteil auswirkt. Basis: Einfamilienhaus, 110 m², Baujahr ca. 1975, teilsaniert, bisherige Gasheizung, Luft-Wasser-Wärmepumpe 10 kW, Gesamtinvest 30.000 €, förderfähige Kosten max. 28.000 €.
Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.
KfW-Förderung für Wärmepumpen im Altbau (Stand August 2026)
Die KfW-Heizungsförderung wurde zum 21. Juli 2026 grundlegend angepasst. Wer jetzt plant, profitiert von aktualisierten Fördersätzen – und sollte sich die noch laufenden Boni sichern, bevor der Klimageschwindigkeitsbonus weiter sinkt.
Grundförderung, Klimabonus und Einkommensbonus im Überblick
Zusätzlich steht der KfW-Ergänzungskredit (KfW 358/359) mit bis zu 120.000 € pro Wohneinheit für die ergänzende Finanzierung zur Verfügung. Die Fördersätze unterliegen häufigen Änderungen – der aktuelle Stand ist vor Antragstellung erneut zu prüfen.
Fördervoraussetzungen im Detail
- Mindest-JAZ von 3,0: Die Anlage muss nachweislich eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 erreichen.
- SG-Ready-Label: Die Wärmepumpe muss Smart-Grid-fähig sein – also auf Netzsignale reagieren können.
- Schallschutz: Bei Luft-Wärmepumpen muss die Geräuschemission mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert liegen.
- Antragstellung vor Maßnahmenbeginn: Der KfW-Antrag muss gestellt sein, bevor die Installation beginnt.
- Zertifizierter Energieeffizienz-Experte: Die Einbindung eines Experten ist Pflicht.
Warum sich schnelles Handeln lohnt: Der Klimabonus sinkt halbjährlich
Der Klimageschwindigkeitsbonus beträgt derzeit 16 % und sinkt ab dem ersten Halbjahr 2027 halbjährlich um jeweils 4 Prozentpunkte. Ab dem zweiten Halbjahr 2028 entfällt er vollständig. Für ein 110-m²-Altbau mit 28.000 € förderfähigen Kosten bedeutet jede Stufe weniger Bonus einen Rückgang des Zuschusses um rund 1.120 €. Wer die Planung jetzt anstößt, sichert sich den aktuellen Satz.
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Wärmepumpe vs. Gasheizung bei 110 m²: Die Kostenrechnung
Wie wirtschaftlich eine Wärmepumpe im 110-m²-Altbau im Vergleich zur bestehenden Gasheizung ist, hängt von Energiepreisen, JAZ und Sanierungsstand ab. Die folgende Rechnung basiert auf den festgelegten Berechnungsvariablen für dieses Haus: JAZ 3,2, Jahreswärmebedarf 16.500 kWh, Strompreis 0,28 €/kWh, Gaspreis 0,12 €/kWh, Wirkungsgrad Gasheizung 0,90.
Jährliche Heizkosten im Vergleich
Amortisation: Wann sich der Umstieg rechnet
Die vollständige Amortisationsrechnung hängt vom Förderszenario ab. In der folgenden Tabelle sind die drei Förderszenarien mit dem jeweiligen Eigenanteil und der daraus resultierenden Amortisationszeit aufgeführt.
Die Amortisationszeiten in diesem Rechenbeispiel basieren auf dem Vergleich mit einer Gasheizung zum aktuellen Gaspreis von 0,12 €/kWh. Beim Tausch einer Ölheizung oder bei Kombination mit einer Photovoltaikanlage verbessert sich das Bild deutlich: Der steigende CO₂-Preis auf fossile Energieträger und sinkende Wärmepumpen-Stromkosten durch PV-Eigenverbrauch verschieben die Wirtschaftlichkeit zugunsten der Wärmepumpe. Im Szenario mit 46 % Förderung liegt die Amortisationszeit über dem typischen Rahmen von 10–15 Jahren – der Hauptvorteil liegt hier in der Effizienzgarantie, der Unabhängigkeit von Gaspreissteigerungen und der langfristigen Planbarkeit der Heizkosten.
Mit PV-Anlage die Heizkosten weiter senken
Der jährliche Stromverbrauch der Wärmepumpe beträgt bei diesem 110-m²-Altbau rund 5.156 kWh. Eine Photovoltaikanlage auf dem Altbau-Dach kann davon je nach Ausrichtung und Anlagengröße 20–35 % als Eigenstrom abdecken. Das senkt die Stromkosten für Heizung und Warmwasser spürbar. Die Kombination aus Wärmepumpe und PV ist deshalb besonders für Altbauten mit geeigneter Dachfläche eine wirtschaftlich attraktive Lösung – und wird durch die Systemvernetzung mit Enter Connect weiter optimiert.
Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem 110-m²-Altbau?
Bei der Wahl des richtigen Wärmepumpen-Typs spielen Heizlast, verfügbare Fläche, Schallschutzanforderungen und das vorhandene Wärmeverteilsystem eine Rolle. Für die Nachrüstung im 110-m²-Altbau gibt es klare Empfehlungen.
Luft-Wasser-Wärmepumpe – die Standardlösung für 110 m²
Luft-Wasser-Wärmepumpen dominieren den Markt für Bestandsgebäude mit rund 95 % Marktanteil. Sie entziehen der Außenluft Wärme, benötigen keine Bohrung und lassen sich auch in bestehende Heizsysteme mit Heizkörpern integrieren. Für einen 110-m²-Altbau mit einer Heizlast von rund 10 kW sind kompakte Monoblock-Geräte eine häufig gewählte Lösung. Aus unserem verifizierten Portfolio kommen für diese Leistungsklasse beispielsweise die Vaillant aroTHERM plus oder die Bosch Compress 5800i AW in Betracht. Erdwärmepumpen erzielen zwar eine höhere und stabilere JAZ (im Altbau durchschnittlich 4,3), sind aber mit höheren Investitionskosten und Genehmigungsaufwand verbunden – und werden deshalb seltener für die Nachrüstung gewählt.
Vorlauftemperatur und JAZ: Was bei Ihrem Altbau realistisch ist
Die erreichbare JAZ hängt direkt von der benötigten Vorlauftemperatur ab. Für einen 110-m²-Altbau gilt folgende Orientierung:
- Vorlauf 45 °C (Mischbetrieb Fußbodenheizung und Heizkörper): JAZ 3,4–3,8
- Vorlauf 55 °C (klassische Heizkörper, gut dimensioniert): JAZ 2,9–3,3
- Vorlauf 65 °C (kleine Heizkörper, schlecht gedämmt): JAZ 2,5–2,8
Die KfW-Fördervoraussetzung von JAZ ≥ 3,0 ist bei einem teilsanierten 110-m²-Altbau mit Vorlauf ≤ 55 °C realistisch erreichbar. Ein hydraulischer Abgleich ist dabei Pflicht und hilft, die Vorlauftemperatur abzusenken. Wir prüfen in der Vor-Ort-Analyse, welche Vorlauftemperatur Ihr Haus benötigt – und ob einzelne Heizkörper angepasst werden sollten.
Das vernetzte Energiesystem: Wärmepumpe, Enter Connect und Enter Flow
Eine Wärmepumpe heizt Ihr Haus. Ein vernetztes Energiesystem macht Ihr Haus energetisch deutlich effizienter. Enter Connect, unser intelligenter Energiemanager, steuert die Wärmepumpe automatisch in Echtzeit, lernt Ihre Verbrauchsgewohnheiten und plant voraus – sodass möglichst viel Strom zu günstigen Zeiten genutzt wird. Bei einem 110-m²-Altbau mit einem Jahresstromverbrauch der Wärmepumpe von rund 5.156 kWh ist das Einsparpotenzial durch optimierte Ladezeiten und PV-Eigenverbrauch besonders relevant: Enter Connect koordiniert Wärmepumpe, PV-Speicher und weitere Verbraucher im Haus. Ergänzend dazu koppelt Enter Flow als dynamischer Stromtarif Ihre Stromkosten an den stündlichen Spotmarktpreis und nutzt automatisch die günstigsten Stunden für den Betrieb der Wärmepumpe. Lokale Heizungsbauer bieten diese Systemvernetzung in der Regel nicht an – sie liefern die Anlage, aber keine intelligente Steuerung für den laufenden Betrieb. Zwei Jahre Fernwartung über Enter Connect sind bei uns inklusive.
Wärmepumpe im 110-m²-Altbau – mit Enter aus einer Hand
Die größte Unsicherheit beim Heizungstausch ist häufig die Koordination: Energieberater beauftragen, Heizlastberechnung in Auftrag geben, drei Handwerkerangebote einholen, KfW-Antrag stellen, Installation überwachen. Als Deutschlands größter Energieberater übernehmen wir diese gesamte Kette – Sie haben einen Vertragspartner und keinen Koordinationsstress.
Von der Heizlastberechnung bis zur Installation: Ein Ansprechpartner
Gegenüber lokalen Heizungsbauern, die oft nur einen Hersteller im Sortiment führen und keine unabhängige Heizlastberechnung anbieten, planen wir herstellerunabhängig aus unserem verifizierten Portfolio und übernehmen die vollständige Förderbürokratie. Gegenüber Vergleichsportalen, die den Nutzer nach der Datenweitergabe mit Koordination und Risiko allein lassen, tragen wir End-to-End-Verantwortung. Unsere Fördergarantie bezieht sich auf den gesamten KfW-Antragsprozess – von der Antragstellung bis zur bestätigten KfW-Auszahlung.
So läuft Ihr Projekt bei Enter ab
Für ein 110-m²-Altbau-Projekt durchläuft jedes Projekt vier klar strukturierte Schritte:
- Schritt 1 – Bedarf erfassen: Sie beschreiben Ihr Haus online in wenigen Minuten – Baujahr, Sanierungsstand, bisheriges Heizsystem.
- Schritt 2 – Experten-Beratung: Ein Experte vergleicht verschiedene Wärmepumpen-Modelle und Konfigurationen für Ihr 110-m²-Altbau konkret mit Ihnen – transparent und verständlich, ohne Herstellerbias.
- Schritt 3 – Heizlastberechnung und Vor-Ort-Analyse: Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihr Gebäude vor Ort, führt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch und dimensioniert die Wärmepumpe präzise auf Ihren Sanierungsstand und Ihr Wärmeverteilsystem.
- Schritt 4 – Installation und Förderantrag: Ein geprüfter regionaler SHK-Meisterbetrieb installiert die Anlage – wir begleiten den vollständigen KfW-Förderprozess bis zur Auszahlung.
Die Effizienzgarantie sichert Ihnen zu, dass Ihre neue Anlage mindestens dreimal so effizient arbeitet wie Ihre fossile Altanlage – bei gesicherter Wohlfühltemperatur.
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Fazit: Wärmepumpe für 110 m² Altbau
Ein 110-m²-Altbau bringt bei der Wärmepumpen-Planung eine besondere Herausforderung mit: Die Heizlast liegt je nach Sanierungsstand zwischen 8,8 kW und 16,5 kW – und damit exakt im Grenzbereich zwischen zwei Leistungsklassen. Diese Entscheidung richtig zu treffen, ist bei dieser Hausgröße wichtiger als bei größeren Gebäuden, weil Über- und Unterdimensionierung hier proportional stärker auf Effizienz und Betriebskosten durchschlagen.
Die gute Nachricht: Viele Altbau-Heizkörper aus den 1960er- bis 1990er-Jahren sind bereits so großzügig dimensioniert, dass eine Vorlauftemperatur von 50–55 °C ausreicht – und damit eine JAZ von 3,0 bis 3,3 erreichbar ist, ohne einen einzigen Heizkörper zu tauschen. Mit der aktuellen KfW-Förderung von bis zu 80 % (Stand Juli 2026) sinkt der Eigenanteil bei einem Gesamtinvest von 30.000 € auf 7.600 € im günstigsten Szenario. Die tatsächliche Amortisationszeit hängt von Förderquote, Dämmzustand und bisherigem Heizsystem ab – beim Tausch einer Ölheizung oder mit PV-Eigenverbrauch verbessert sich das Bild gegenüber dem reinen Gas-Vergleich deutlich.
Als Deutschlands größter Energieberater mit über 37.000 erfolgreichen Projekten führen wir zunächst die Heizlastberechnung durch – erst dann empfehlen wir die passende Anlage aus unserem herstellerunabhängigen Portfolio. So entsteht kein Fehlkauf, und Sie wissen von Anfang an, was Sie tatsächlich investieren.
Deutschlands größter Energieberater: Wir berechnen Ihre Heizlast – erst dann empfehlen wir.
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FAQ
Funktioniert eine Wärmepumpe in einem 110-m²-Altbau ohne Fußbodenheizung?
Ja, in den meisten Fällen. Moderne Wärmepumpen arbeiten auch mit vorhandenen Plattenheizkörpern effizient – Voraussetzung ist, dass die Heizkörper ausreichend dimensioniert sind und die Vorlauftemperatur auf maximal 55 °C begrenzt werden kann. Viele Altbau-Heizkörper aus den 1960er- bis 1990er-Jahren wurden mit Sicherheitszuschlägen von 30–50 % geplant und reichen deshalb häufig für eine Vorlauftemperatur von 50–55 °C aus – ohne einen einzigen Austausch. Ein hydraulischer Abgleich ist bei der Installation verpflichtend und hilft, die Vorlauftemperatur weiter abzusenken.
Muss ich meinen 110-m²-Altbau vor dem Einbau einer Wärmepumpe dämmen?
Eine vollständige Sanierung ist keine Voraussetzung. Entscheidend ist, ob Ihr Haus mit einer Vorlauftemperatur von maximal 55 °C ausreichend warm wird. Auch ein teilsanierter Altbau – etwa mit erneuerten Fenstern und gedämmter oberster Geschossdecke – erreicht häufig die nötige Effizienz. Ein einfacher Praxistest hilft zur Orientierung: Begrenzen Sie die Vorlauftemperatur Ihrer bestehenden Heizung auf 55 °C und prüfen Sie nach zwei Stunden die Raumtemperatur. Werden 20–21 °C erreicht, ist Ihr Altbau in der Regel ohne weitere Sanierung wärmepumpen-tauglich.
Welche Wärmepumpen-Leistung brauche ich für 110 m² Altbau?
Das hängt vom Sanierungsstand ab. Bei einem teilsanierten 110-m²-Altbau liegt die Heizlast typischerweise bei rund 10 kW – eine Standard-Luft-Wasser-Wärmepumpe dieser Klasse deckt den Wärmebedarf in der Regel vollständig ab. Bei einem unsanierten Gebäude kann die Heizlast auf 12–16 kW steigen. Da 110 m² genau im Grenzbereich zwischen zwei Leistungsklassen liegt, ist eine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 unverzichtbar – eine Standardtabelle reicht hier nicht aus.
Wie viel Förderung bekomme ich für eine Wärmepumpe im 110-m²-Altbau?
Die KfW-Heizungsförderung (Stand Juli 2026) bietet bis zu 80 % Zuschuss, maximal 22.400 € bei einem Einfamilienhaus. Die Förderung setzt sich zusammen aus 30 % Grundförderung, 16 % Klimageschwindigkeitsbonus (degressiv, sinkt halbjährlich) und bis zu 40 % Einkommensbonus. Fördervoraussetzungen sind eine Mindest-JAZ von 3,0 und das SG-Ready-Label. Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Wir begleiten den gesamten KfW-Antragsprozess mit unserer Fördergarantie.
Wann rechnet sich eine Wärmepumpe im 110-m²-Altbau gegenüber einer Gasheizung?
Die Amortisationszeit hängt von Förderquote, Dämmzustand und bisherigem Heizsystem ab – typischerweise liegt sie im Bereich von 10 bis 15 Jahren, im Einzelfall zwischen 7 und 15 Jahren. Beim Tausch einer Ölheizung oder bei Kombination mit einer Photovoltaikanlage verbessert sich die Wirtschaftlichkeit gegenüber dem reinen Gas-Vergleich deutlich, weil Öl teurer ist und PV-Eigenverbrauch die Stromkosten der Wärmepumpe senkt. Hinzu kommt der steigende CO₂-Preis auf fossile Energieträger, der die laufenden Gaskosten langfristig erhöht.
Wie gehe ich am besten vor, wenn ich eine Wärmepumpe für meinen 110-m²-Altbau plane?
Der sicherste Einstieg ist die kostenlose Heizlastberechnung: Sie erfahren, welche Leistungsklasse für Ihr Haus wirklich passt – bevor Sie sich für ein Modell oder einen Anbieter entscheiden. Als Deutschlands größter Energieberater führen wir die Heizlastberechnung durch, wählen herstellerunabhängig die passende Wärmepumpe aus und übernehmen mit unserer Fördergarantie den gesamten KfW-Antragsprozess. Die Installation erfolgt durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe – Sie haben einen Ansprechpartner von der ersten Beratung bis zur Inbetriebnahme.

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