
Börsenstrompreis aktuell: So profitieren WP-Besitzer von günstigen Stunden
Eine Wärmepumpe ohne automatische Steuerung nutzt ihr Sparpotenzial kaum, weil niemand rund um die Uhr auf die Strompreise schauen kann. 2025 fiel der Börsenstrompreis laut Bundesnetzagentur in 573 von 8.760 Stunden unter null, so oft wie in keinem Jahr zuvor. Enter Home kennt die Börsenpreise für den nächsten Tag im Voraus und verlegt Heizen und Warmwasserbereitung automatisch in die günstigsten Stunden, ein Baustein der durchschnittlich 1.585 € jährlichen Energiekosteneinsparung mit der Enter-Komplettlösung.
Um drei Uhr nachts oder an einem windigen, sonnigen Sonntagmittag heizt eine Wärmepumpe oft für wenige Cent pro Kilowattstunde, weil der Börsenstrompreis genau in diesem Moment kaum etwas kostet. Der Nachbar mit Festpreisvertrag zahlt für dieselbe Menge Strom oft das Drei- bis Vierfache. Enter Strom gibt diesen Börsenpreis direkt an Sie weiter, und Enter Home sorgt automatisch dafür, dass Ihre Wärmepumpe genau in diesen günstigen Stunden läuft, ohne dass Sie selbst ständig auf die Strompreise schauen müssen.
Das Thema kurz und kompakt
Was ist der Börsenstrompreis überhaupt?
Der Börsenstrompreis ist der Preis, zu dem Strom an der Strombörse EPEX Spot gehandelt wird. Er entsteht in einer Day-Ahead-Auktion (der Preis wird einen Tag im Voraus für jede einzelne Stunde des Folgetags festgelegt) und richtet sich vor allem danach, wie viel Wind- und Solarstrom gerade ins Netz fließt. Ist das Angebot hoch und die Nachfrage niedrig, fällt der Preis, teilweise sogar unter null.
Genau das passiert immer häufiger. Nach Angaben der Bundesnetzagentur lag der Börsenstrompreis 2025 in 573 von 8.760 Stunden im negativen Bereich. Das ist so oft wie nie zuvor und deutlich mehr als die 457 Stunden im Jahr 2024. Wer diese günstigen Stunden kennt, kann seinen Stromverbrauch gezielt in sie hinein verschieben, eine Wärmepumpe mit Pufferspeicher eignet sich dafür besonders gut.
Warum jeder Stromanbieter seit 2025 einen dynamischen Tarif anbieten muss
Seit dem 1. Januar 2025 muss laut Bundesnetzagentur jeder Stromlieferant in Deutschland mindestens einen dynamischen Tarif anbieten. Zuvor galt diese Pflicht nur für Lieferanten mit mehr als 100.000 Kunden. Voraussetzung für einen dynamischen Tarif ist ein intelligentes Messsystem, ein digitaler Stromzähler mit Kommunikationseinheit, der Ihren Verbrauch stündlich beziehungsweise viertelstündlich erfasst.
Für Wärmepumpen-Besitzer ist das oft kein zusätzlicher Aufwand: Wer seine Wärmepumpe als steuerbare Verbrauchseinrichtung anmeldet, benötigt ohnehin ein solches Messsystem. Die Pflicht zum dynamischen Tarifangebot gilt seit dem 1. Januar 2025 lückenlos für alle Lieferanten, die genaue technische Umsetzung läuft bei einzelnen Netzbetreibern noch unterschiedlich schnell. Wer auf den Einbau des Smart Meters wartet, kann den Termin oft direkt mit der Wärmepumpen-Installation koppeln und spart sich so einen zweiten Vor-Ort-Termin.
So verschiebt eine Wärmepumpe automatisch in günstige Stunden
Eine Wärmepumpe mit Pufferspeicher oder Warmwasserspeicher funktioniert wie eine thermische Batterie: Sie kann in günstigen Stunden vorheizen und die gespeicherte Wärme später abgeben, ohne dass sich am Wohnkomfort etwas ändert. Enter Home übernimmt diese Steuerung: Der Energiemanager kennt die Börsenpreise für den nächsten Tag im Voraus und verlegt Heizen, Laden und Warmwasserbereitung automatisch in diese Stunden.
Ohne eine solche automatische Steuerung bleibt das Sparpotenzial eines dynamischen Tarifs nach Praxiserfahrung weitgehend ungenutzt, da niemand rund um die Uhr auf die Strompreise achten kann. Mit smarter Steuerung lassen sich dagegen bis zu 40 % Stromkosten gegenüber einem ungesteuerten dynamischen Tarif sparen. Ein klassischer Wärmepumpentarif mit festem, niedrigerem Arbeitspreis erreicht dieses Sparpotenzial nicht.
§ 14a EnWG: Der zweite Sparhebel neben dem Tarif
Unabhängig vom gewählten Stromtarif greift ein zweiter Mechanismus: § 14a EnWG. Wärmepumpen und andere steuerbare Verbrauchseinrichtungen (Geräte, die der Netzbetreiber im Ausnahmefall kurzzeitig drosseln darf, wenn das örtliche Stromnetz überlastet zu werden droht) mit mehr als 4,2 kW Anschlussleistung müssen dem Netzbetreiber diese Drosselung erlauben. Im Gegenzug erhalten Betreiber ein reduziertes Netzentgelt, unabhängig davon, ob der Netzbetreiber tatsächlich eingreift.
- Drosselung nur im Ausnahmefall bei drohender Netzüberlastung, eine Mindestleistung von 4,2 kW bleibt dabei immer garantiert.
- Pauschale Netzentgeltreduzierung laut Bundesnetzagentur zwischen 110 und 190 € pro Jahr, abhängig vom Netzgebiet.
Wer seine Wärmepumpe zusätzlich über Enter Strom betreibt, profitiert von dieser Netzentgeltreduzierung zusätzlich zum günstigeren Börsenpreis.
Was Sie konkret sparen können und wo die Grenzen liegen
Der Preisvorteil eines dynamischen Tarifs entsteht über den Monat, nicht in jeder einzelnen Stunde. In Abend-Spitzenzeiten kann der Börsenpreis auch höher liegen als bei einem Festpreistarif, Kochen, Licht und Fernsehen machen davon aber nur einen kleinen Teil des Verbrauchs aus. Die großen, verschiebbaren Verbraucher wie Wärmepumpe und Speicher tragen die eigentliche Ersparnis.
Enter Strom koppelt den Preis an die Börse, plus 1 Cent pro Kilowattstunde, und deckelt ihn nach oben bei 39 Cent pro Kilowattstunde im Monatsmittel. Nach unten ist der Preis offen. Allein durch den Wechsel zum Börsenpreis sparen Kunden durchschnittlich über 500 € im Jahr, die smarte Steuerung kommt als zweiter Hebel hinzu. Der Tarif ist monatlich kündbar, ein Wechsel lässt sich also unverbindlich testen. Besonders wertvoll sind dabei die Stunden, in denen der Preis nahe null oder sogar negativ ist, hier lädt eine automatisch gesteuerte Wärmepumpe faktisch für einen Bruchteil der üblichen Kosten vor.
Börsenpreise automatisch nutzen mit Enter Strom und Enter Home
Enter Strom und Enter Home bilden bei Enter das Paar, das die in diesem Artikel beschriebene Lastverschiebung tatsächlich automatisiert. Enter Strom gibt den Börsenpreis direkt weiter und deckelt das Risiko nach oben, Enter Home übernimmt die stündliche, vorausschauende Steuerung von Wärmepumpe, Warmwasser und optional Wallbox. Anders als bei Anbietern, die Tarif und Steuerungstechnik getrennt anbieten, müssen Sie beides nicht selbst zusammensuchen und konfigurieren. Als Energieberater analysiert Enter dabei zunächst Ihr Gebäude und Ihren Verbrauch, erst danach folgt die Empfehlung für Tarif und Steuerung.
Den Einbau des dafür nötigen Smart Meters übernimmt der Partner SpotmyEnergy, bei Bedarf am selben Termin wie die Installation der Wärmepumpe. Wer noch keine Wärmepumpe hat: Enter sichert mit der Fördergarantie die 100 % garantierte Auszahlung der KfW-Förderung, bevor über den passenden Stromtarif überhaupt nachgedacht werden muss. So betrachtet Enter das Haus als Gesamtsystem, in dem Tarif, Steuerung und Anlage zusammen gedacht werden.

Jetzt mit Enter vom Börsenstrompreis profitieren
Der dynamische Stromtarif ist für Wärmepumpen-Besitzer eine reale Sparchance, allerdings nur mit automatischer Steuerung im Hintergrund. Ohne sie bleibt ein Großteil des Potenzials ungenutzt, mit Enter Strom und Enter Home profitieren Sie dagegen doppelt: vom günstigeren Börsenpreis und von der smarten Steuerung obendrauf.
Enter Strom und Enter Home verschieben Ihre Wärmepumpe automatisch in die günstigsten Börsenstunden, Enter kümmert sich um Anmeldung, Installation und Förderung.
Ehepaar Graß aus Brandenburg
Sparen jetzt 2.100 € Energiekosten/Jahr
83 % weniger Primärenergiebedarf
Baujahr 1989 | Wohnfläche 188 m²
Ölheizung von 1990
Liese & Arend aus Berlin
Sparen jetzt 1.650 € Energiekosten/Jahr
81 % weniger Primärenergiebedarf
Baujahr 1935 | Wohnfläche 113 m²
Ölheizung von 2003
FAQ
Brauche ich für Enter Strom ein Smart Meter?
Ja, ein intelligentes Messsystem ist gesetzlich vorgeschrieben, damit Ihr Verbrauch stündlich abgerechnet werden kann. Für Wärmepumpen-Besitzer ist der Einbau oft kein zusätzlicher Schritt, da die Anmeldung als steuerbare Verbrauchseinrichtung ohnehin ein solches Messsystem voraussetzt. Enter organisiert den Einbau über den Partner SpotmyEnergy, bei Bedarf zusammen mit der Wärmepumpen-Installation.
Was passiert, wenn der Börsenstrompreis mal hoch ist, zahle ich dann drauf?
Einzelne teure Stunden sind möglich, der Vorteil eines dynamischen Tarifs entsteht aber über den gesamten Monat. Bei Enter Strom sind Sie zusätzlich abgesichert: Im Monatsmittel zahlen Sie nie mehr als 39 Cent pro Kilowattstunde, unabhängig davon, wie hoch einzelne Börsenpreise ausfallen. Nach unten bleibt der Preis dagegen offen.
Kann ich einen klassischen Wärmepumpentarif mit einem dynamischen Tarif kombinieren?
Das hängt von Ihrer Zähler- und Netzbetreibersituation ab und lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein klassischer Wärmepumpentarif läuft in der Regel über einen separaten Zähler, ein dynamischer Tarif bezieht sich meist auf den gesamten Haushaltsstrom. Lassen Sie sich für Ihre konkrete Situation kostenlos von Enter beraten, statt sich auf eine allgemeine Regel zu verlassen.
Wie viel können Wärmepumpen-Besitzer mit Enter Strom und Enter Home konkret sparen?
Für den Wechsel zum Börsenpreis über Enter Strom ist eine durchschnittliche Ersparnis von über 500 € im Jahr möglich. Mit der smarten Steuerung durch Enter Home kommen bis zu 40 % zusätzliche Stromkosteneinsparung hinzu, bei einer steuerbaren Wärmepumpe zusätzlich die reduzierten Netzentgelte nach § 14a EnWG.
Was bedeutet § 14a EnWG für Wärmepumpen-Besitzer mit dynamischem Stromtarif?
§ 14a EnWG läuft unabhängig vom gewählten Stromtarif. Ihr Netzbetreiber darf Ihre Wärmepumpe im Ausnahmefall bei drohender Netzüberlastung auf mindestens 4,2 kW drosseln. Im Gegenzug erhalten Sie laut Bundesnetzagentur eine pauschale Netzentgeltreduzierung von 110 bis 190 € im Jahr, je nach Netzgebiet.

Das Heizsystem der Zukunft
Alle Infos zu Funktion, Kosten und Co.
29 Seiten geballtes Wissen
.jpg)
Was lohnt sich wirklich?
Wofür gibt es Fördermittel?
27 Seiten kompaktes Wissen









