Wärmepumpe 150 qm Neubau: Größe & Kosten 2026

Bei einem 150-qm-Neubau mit Fußbodenheizung liegt die Vorlauftemperatur typischerweise bei nur 30–35 °C, was dazu führt, dass die Wärmepumpe eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 4,2 bis 4,8 erreicht – und damit rund 40–50 % effizienter arbeitet als dieselbe Anlage in einem unsanierten Altbau mit Heizkörpern und 55–60 °C Vorlauf. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung ermitteln wir die exakt passende Leistungsklasse für Ihren Neubau und stellen sicher, dass Sie weder zu viel Leistung kaufen noch auf Effizienz verzichten.

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    Mit einer spezifischen Heizlast von nur 40–50 W/m² gehört der 150-qm-Neubau zum effizientesten Szenario, das eine Wärmepumpe in Deutschland antrifft: Eine kompakte 8-kW-Anlage deckt Heizung und Warmwasser vollständig ab. Wer jetzt plant, spart durch den Anbietervergleich im Schnitt 5.800 €, und der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 macht die Finanzierung zusätzlich attraktiv. Als Deutschlands größter Energieberater führen wir für Ihren Neubau die Heizlastberechnung durch, übernehmen die Förderantragstellung und koordinieren die Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Kompakte Leistungsklasse reicht aus: Ein 150-qm-Neubau nach aktuellem GEG-Standard hat eine spezifische Heizlast von nur 40–50 W/m² – eine 8-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe deckt Heizung und Warmwasser für einen 4-Personen-Haushalt vollständig ab.

    Checkmark

    Überdimensionierung ist das größte Risiko im Neubau: Wer aus Unsicherheit eine 12-kW-Anlage statt einer passenden 8-kW-Anlage einbaut, riskiert permanentes Takten, höheren Stromverbrauch und schnelleren Verschleiß – die professionelle Heizlastberechnung schützt davor.

    Checkmark

    Finanzierung über KfW-Kredit 297/298: Für Neubauten steht kein KfW-458-Zuschuss zur Verfügung. Stattdessen bietet der zinsverbilligte KfW-Kredit „Klimafreundlicher Neubau" (Programm 297/298) bis zu 100.000 € Kreditsumme pro Wohneinheit – bei QNG-Zertifizierung bis zu 150.000 €.

    Checkmark

    Enter übernimmt das Gesamtpaket: Als Deutschlands größter Energieberater mit über 37.000 abgeschlossenen Projekten plant Enter herstellerunabhängig, sichert die Förderung und koordiniert die Installation – ein Vertragspartner, kein Koordinationsstress.

    Welche Leistung braucht eine Wärmepumpe bei 150 qm Neubau?

    Die Dimensionierungsfrage ist für Bauherren eines 150-qm-Neubaus die wichtigste Entscheidung beim Wärmepumpen-Kauf – und gleichzeitig die am häufigsten falsch beantwortete. Wer sich an Richtwerten aus dem Altbau orientiert, landet schnell bei einer viel zu großen Anlage. Die gute Nachricht: Ein moderner Neubau stellt deutlich geringere Anforderungen an die Heizleistung, als viele Bauherren vermuten.

    Heizlast im Neubau: Warum 6–8 kW reichen

    Ein Neubau nach aktuellem GEG-Standard (Effizienzhaus 55 oder besser) verliert durch hochwertige Dämmung, Dreifachverglasung und kontrollierte Wohnraumlüftung deutlich weniger Wärme als ein Bestandsgebäude. Die spezifische Heizlast liegt bei 40–50 W/m² – ein Wert, der zeigt, wie grundlegend sich Neubau und Altbau unterscheiden:

    Gebäudezustand Spezifische Heizlast (W/m²) Heizlast bei 150 m² Empfohlene Leistungsklasse
    Neubau (GEG-Standard) 40–50 W/m² 6,0–7,5 kW 8 kW (inkl. Warmwasser)
    Sanierter Altbau 60–80 W/m² 9,0–12,0 kW 10–12 kW
    Teilsanierter Altbau 80–100 W/m² 12,0–15,0 kW 12–15 kW
    Unsanierter Altbau 120–150 W/m² 18,0–22,5 kW 18–22 kW

    Konkret bedeutet das: 150 m² × 45 W/m² (Neubau-Mitte) = 6,75 kW reine Heizlast. Für einen 4-Personen-Haushalt mit Warmwasserbereitung (Zuschlag ca. 1,2 kW) ergibt sich eine Gesamtlast von rund 7,5–8 kW. Eine 8-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe ist damit die praxisgerechte Wahl. Ein vergleichbar großer unsanierter Altbau würde dagegen eine Anlage mit bis zu 22 kW benötigen – mehr als doppelt so viel.

    Warum die häufigste Fehlentscheidung die Überdimensionierung ist

    Im Altbau ist die Unterdimensionierung das klassische Risiko. Im 150-qm-Neubau dreht sich das Bild um: Die häufigste Fehlentscheidung ist die Überdimensionierung. Bauherren wählen aus Sicherheitsdenken eine 12-kW-Anlage, obwohl 8 kW vollkommen ausreichen. Die Folgen sind erheblich: Eine überdimensionierte Wärmepumpe erreicht die Solltemperatur zu schnell, schaltet ab, startet kurz darauf neu – dieses sogenannte Takten erhöht den Stromverbrauch, belastet die Kompressortechnik und verkürzt die Lebensdauer der Anlage spürbar. Höhere Anschaffungskosten kommen noch hinzu.

    Die professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 schützt genau davor: Sie ermittelt den tatsächlichen Wärmebedarf Ihres Gebäudes auf Basis von Bauphysik und Klimadaten – nicht auf Basis von Faustformeln oder Sicherheitspuffern. Wir führen diese Berechnung kostenfrei durch und empfehlen erst dann eine konkrete Anlage.

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    Was kostet eine Wärmepumpe für einen 150-qm-Neubau?

    Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe hängen stark von Leistungsklasse und Typ ab. Da ein 150-qm-Neubau mit 8 kW im unteren bis mittleren Leistungsspektrum liegt, fällt die Investition günstiger aus als bei vergleichbar großen Bestandsgebäuden, die deutlich größere Anlagen benötigen.

    Gesamtkosten nach Wärmepumpentyp

    Wärmepumpentyp Gesamtkosten inkl. Einbau JAZ (realistisch im Neubau) Besonderheit
    Luft-Wasser-Wärmepumpe 22.000–28.000 € 4,2–4,8 Standard für 150-qm-Neubau; geringster Installationsaufwand
    Erdwärme (Sole-Wasser) 28.000–40.000 € 4,5–5,5 Höhere JAZ, aber Bohrung/Genehmigung erforderlich
    Wasser-Wasser-Wärmepumpe 30.000–45.000 € 4,5–5,5 Standortabhängig; Grundwassernutzung genehmigungspflichtig

    Warum ein Neubau im unteren Kostenbereich liegt

    Die Gesamtkosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe für einen 150-qm-Neubau liegen typischerweise bei 22.000–28.000 €. Das ist günstiger als für einen vergleichbar großen Altbau, weil die benötigte Leistungsklasse (8 kW statt 12–15 kW) kleiner ist. Kleinere Anlagen kosten weniger in der Anschaffung, verbrauchen weniger Strom und sind einfacher zu installieren. Hinzu kommt: Im Neubau sind Fußbodenheizung und Leitungsführung oft bereits eingeplant, was den Installationsaufwand reduziert.

    Durch den herstellerunabhängigen Anbietervergleich sparen unsere Kunden im Schnitt 5.800 € – ein Betrag, der die Differenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot für dieselbe Leistungsklasse widerspiegelt. Wir vergleichen für Sie Modelle von Midea, Vaillant, Buderus Logatherm, Wolf und Bosch und wählen die technisch und wirtschaftlich optimale Lösung.

    Durchschnittlich 5.800 € sparen durch Anbietervergleich – wir übernehmen die komplette Bürokratie.

    Förderung im Neubau 2026: Was Sie wirklich bekommen

    Die Förderlandschaft für Wärmepumpen ist komplex – und im Neubau gelten andere Regeln als im Bestand. Viele Bauherren gehen davon aus, dass die bekannte KfW-Heizungsförderung automatisch auch für ihren Neubau gilt. Das ist ein Irrtum, der bei der Finanzierungsplanung zu erheblichen Fehlkalkulationen führen kann.

    Achtung: KfW 458 gilt nur für Bestandsgebäude

    Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) mit bis zu 80 % Zuschuss und maximal 22.400 € fördert ausschließlich Bestandsgebäude mit einem Bauantrag, der mindestens 5 Jahre zurückliegt. Für einen Neubau ist KfW 458 nicht verfügbar. Das bedeutet konkret: Der Geschwindigkeitsbonus (16 %), der Grundförderungs-Zuschuss (30 %) und der Einkommensbonus (bis zu 40 %) aus dem KfW-458-Programm sind im Neubau nicht anwendbar.

    Stattdessen steht Neubau-Bauherren ein anderes, attraktives Förderinstrument zur Verfügung:

    KfW-Kredit 297/298: Die Neubau-Finanzierung

    Über das KfW-Programm „Klimafreundlicher Neubau" (297/298) können Bauherren einen zinsverbilligten Kredit von bis zu 100.000 € pro Wohneinheit erhalten. Bei zusätzlicher QNG-Zertifizierung (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude) steigt die Kreditsumme auf bis zu 150.000 €. Dieser Kredit ist kein Zuschuss, sondern eine günstige Finanzierung – er senkt die Zinsbelastung über die gesamte Kreditlaufzeit und macht die Gesamtinvestition in den Neubau spürbar günstiger. Voraussetzung ist, dass das Gebäude den Effizienzhaus-40-Standard erfüllt.

    Ergänzend dazu kann der KfW-Ergänzungskredit (358/359) mit bis zu 120.000 € pro Wohneinheit genutzt werden. Alle Fördervoraussetzungen – Mindest-JAZ von 3,0 und SG-Ready-Label – sind im 150-qm-Neubau mit Fußbodenheizung problemlos erfüllbar. Die realistisch erreichbare JAZ von 4,2–4,8 liegt weit über der Mindestanforderung.

    Wir begleiten Sie durch den gesamten Förderprozess – von der Auswahl des richtigen KfW-Programms bis zur Auszahlung. Unsere Fördergarantie gilt für den KfW-Antragsprozess: Enter übernimmt die vollständige Begleitung bis zur bestätigten Auszahlung. Alle Fördersätze und -bedingungen gelten Stand Juli 2026 und sollten vor Antragstellung erneut geprüft werden.

    Betriebskosten: So günstig heizt ein 150-qm-Neubau mit Wärmepumpe

    Ein 150-qm-Neubau mit Luft-Wasser-Wärmepumpe und Fußbodenheizung ist das effizienteste Standardszenario für Wärmepumpen in Deutschland. Die Kombination aus niedrigem Wärmebedarf, geringer Vorlauftemperatur und hoher JAZ führt zu Betriebskosten, die deutlich unter denen vergleichbarer Bestandsgebäude liegen.

    Warum Vorlauftemperatur und JAZ so eng zusammenhängen

    Jedes Grad Celsius niedrigere Vorlauftemperatur verbessert die Jahresarbeitszahl (JAZ) um rund 2,5 %. Im Neubau mit Fußbodenheizung liegt die Vorlauftemperatur bei 30–35 °C – deutlich niedriger als in einem Altbau mit Heizkörpern, wo 50–60 °C erforderlich sind. Das Ergebnis: Während ein 150-qm-Altbau mit Heizkörpern bestenfalls eine JAZ von 2,8–3,5 erreicht, schafft derselbe Grundriss als Neubau mit Fußbodenheizung eine JAZ von 4,2–4,8. Das entspricht einem Effizienzvorsprung von rund 40–50 %, der sich in jährlich mehreren hundert Euro niedrigeren Stromkosten niederschlägt.

    Aus einer Kilowattstunde Strom werden bei JAZ 4,3 über vier Kilowattstunden Wärme. Die Wärmepumpe ist damit mehr als dreimal so effizient wie jede fossile Heizanlage – das ist der Kern unserer Effizienzgarantie.

    Beispielrechnung: 150-qm-Neubau mit Luft-Wasser-Wärmepumpe

    Das folgende Rechenbeispiel basiert auf einem 150-qm-Neubau nach GEG-Standard, 4-Personen-Haushalt, Fußbodenheizung, 8-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe, JAZ 4,3, Vergleichssystem Gas-Brennwertkessel (Wirkungsgrad 0,92). Alle Werte sind Richtwerte für eine erste Orientierung.

    Parameter Wert
    Wohnfläche 150 m²
    Jahreswärmebedarf (inkl. Warmwasser) 9.750 kWh
    JAZ (Fußbodenheizung, Neubau) 4,3
    Jährlicher Stromverbrauch Wärmepumpe 2.267 kWh
    Stromkosten (WP-Tarif, 0,28 €/kWh) 635 €/Jahr
    Wartungskosten 300 €/Jahr
    Gesamtbetriebskosten Wärmepumpe 935 €/Jahr
    Gasverbrauch Vergleichssystem (bei Wirkungsgrad 0,92) 10.598 kWh
    Gaskosten (0,12 €/kWh) 1.272 €/Jahr
    Jährliche Ersparnis gegenüber Gas 337 €/Jahr
    Investitionskosten Wärmepumpe 25.000 €
    KfW-458-Zuschuss Nicht verfügbar (KfW 458 gilt nur für Bestandsgebäude)
    Eigenanteil (ohne Förderung) 25.000 €
    Amortisation gegenüber Gasheizung 74,2 Jahre (rein rechnerisch ohne Zinsvorteil KfW 297/298)

    Die Amortisationszeit von 74,2 Jahren gegenüber dem Gasvergleichssystem ergibt sich aus dem bereits sehr niedrigen Wärmebedarf eines modernen Neubaus: Der Gasverbrauch einer hypothetischen Gasalternative wäre ebenfalls gering, sodass die reine Energiekostendifferenz kleiner ausfällt als bei einem Bestandsgebäude. Das bedeutet: Im Neubau liegt der wirtschaftliche Vorteil der Wärmepumpe weniger im kurzfristigen Betriebskosten-Vergleich mit Gas, sondern in der langfristigen Perspektive – steigende CO₂-Bepreisung auf Gas, steigende Gaspreise und die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Hinzu kommt die Möglichkeit, den Betriebsstrom über eine eigene Photovoltaikanlage zu günstigen oder sogar kostenlosen Konditionen zu beziehen. Der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 verbessert die Gesamtrechnung zusätzlich durch niedrigere Finanzierungskosten.

    Für Neubauten gibt es über das KfW-Programm 458 keinen Zuschuss für die Wärmepumpe. Stattdessen kann der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) genutzt werden, mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) Kreditsumme pro Wohneinheit.

    Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.

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    Luft-Wasser oder Erdwärme: Welcher Typ passt zum 150-qm-Neubau?

    Für einen 150-qm-Neubau stehen grundsätzlich drei Wärmepumpentypen zur Wahl. Die Entscheidung hängt vom Grundstück, dem Budget und den persönlichen Präferenzen ab – technisch eignen sich alle drei Typen für den Neubau.

    Luft-Wasser-Wärmepumpe: Der Standard für den Neubau

    Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist mit einem Marktanteil von über 90 % die klare Standardlösung für Neubauten. Sie entzieht der Außenluft Wärme und überträgt diese ins Heizungswasser. Im 150-qm-Neubau mit Fußbodenheizung und einer Vorlauftemperatur von 30–35 °C erreicht sie eine JAZ von 4,2–4,8 – ein Effizienzwert, der alle Fördervoraussetzungen (Mindest-JAZ 3,0, SG-Ready) mit großem Abstand erfüllt.

    Geeignete Modelle für diese Leistungsklasse sind unter anderem die Vaillant aroTHERM plus, die Bosch Compress 5800i AW und die Midea M-Thermal Arctic – kompakte Anlagen, die auch in eng bebauten Neubaugebieten die seit 2026 geltende verschärfte Schallschutzanforderung (mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert) erfüllen. Die Wahl zwischen Monoblock- und Split-Ausführung beeinflusst dabei die Flexibilität beim Aufstellort der Außeneinheit.

    Erdwärme: Wann sich die Mehrinvestition lohnt

    Erdwärmepumpen (Sole-Wasser) erreichen im Neubau eine JAZ von 4,5–5,5 und sind damit nochmals effizienter als Luft-Wasser-Systeme. Die Mehrinvestition von 6.000–15.000 € gegenüber einer Luft-Wasser-Wärmepumpe amortisiert sich über die Betriebskostendifferenz – bei einem 150-qm-Neubau mit bereits sehr niedrigem Wärmebedarf dauert das allerdings länger als bei einem Bestandsgebäude. Erdwärme lohnt sich besonders, wenn das Grundstück die Tiefenbohrung erlaubt und die notwendigen Genehmigungen erteilt werden. Für die Mehrzahl der 150-qm-Neubauten ist die Luft-Wasser-Variante die wirtschaftlich sinnvollere Wahl.

    Vernetztes Energiesystem: Wärmepumpe, Enter Connect und Enter Flow

    Ein 150-qm-Neubau bietet ideale Voraussetzungen für ein vollständig vernetztes Energiesystem – und genau hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen einer isoliert installierten Wärmepumpe und einer Enter-Lösung.

    Enter Connect: Intelligentes Energiemanagement für Ihren Neubau

    Der Enter Connect Energiemanager steuert Ihre Wärmepumpe, einen PV-Speicher und weitere Verbraucher automatisch in Echtzeit. Für einen 150-qm-Neubau mit einem Jahresstromverbrauch der Wärmepumpe von rund 2.267 kWh bedeutet das konkret: Enter Connect erkennt, wann Ihre Photovoltaikanlage überschüssigen Strom produziert, und nutzt diesen bevorzugt für den Heizbetrieb. Das System lernt Ihre Verbrauchsgewohnheiten und plant voraus – sodass möglichst viel selbst erzeugter Strom genutzt wird und die Betriebskosten sinken.

    Hinzu kommt Enter Flow, unser dynamischer Stromtarif, der die Stromkosten an den stündlichen Spotmarktpreis koppelt. In Stunden mit niedrigen Börsenstrompreisen lädt Enter Connect Ihren Speicher oder erhöht die Heizleistung – automatisch, ohne dass Sie eingreifen müssen. Lokale Heizungsbauer bieten diese Art von vernetztem Energiemanagement in der Regel nicht an: Sie liefern die Anlage, aber kein System, das sie intelligent steuert. 2 Jahre Fernwartung über Enter Connect sind in unserem Leistungspaket inklusive.

    Die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe ist für einen Neubau besonders attraktiv: Der Eigenverbrauchsanteil lässt sich deutlich erhöhen, wenn die Wärmepumpe bevorzugt dann heizt, wenn die Sonne scheint.

    So macht Enter Ihre Wärmepumpe im Neubau stressfrei

    Beim Bau eines neuen Hauses werden viele große Entscheidungen parallel getroffen. Die Wärmepumpe sollte dabei keine zusätzliche Koordinationsaufgabe sein. Unser Prozess ist darauf ausgelegt, Ihnen genau diese Last abzunehmen – in vier klar definierten Schritten.

    Schritt 1: Bedarf erfassen

    Beschreiben Sie Ihren geplanten Neubau in wenigen Minuten online: Wohnfläche, Gebäudetyp, Wärmeverteilsystem und Ihre Anforderungen. Das dauert keine zehn Minuten und ist der erste Schritt zu Ihrer passgenauen Wärmepumpen-Empfehlung.

    Schritt 2: Experten-Beratung

    Ein Experte bespricht mit Ihnen, welche Modelle und Konfigurationen für Ihren 150-qm-Neubau in Frage kommen – konkret und verständlich. Dabei werden die Besonderheiten Ihres Neubaus berücksichtigt: Fußbodenheizung, Vorlauftemperatur, geplante PV-Anlage und Fördermöglichkeiten über KfW 297/298. Kein Hersteller-Pitch, sondern ein ehrlicher Vergleich aus fünf führenden Marken.

    Schritt 3: Heizlastberechnung und Vor-Ort-Analyse

    Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihren 150-qm-Neubau vor Ort, führt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch und dimensioniert das System präzise auf Ihren tatsächlichen Wärmebedarf. So stellen wir sicher, dass Sie weder eine überdimensionierte 12-kW-Anlage kaufen noch auf Leistungsreserven für kalte Wintertage verzichten müssen.

    Schritt 4: Installation und Förderantrag

    Ein regionaler SHK-Meisterbetrieb installiert Ihre Anlage – oft innerhalb weniger Wochen nach Angebotsannahme. Wir begleiten parallel den vollständigen KfW-Förderprozess, von der Antragstellung bis zur Auszahlung. Unsere Fördergarantie gilt für den gesamten KfW-Antragsprozess: Sie müssen sich um die Bürokratie nicht kümmern.

    Als Deutschlands größter Energieberater haben wir in über 37.000 Projekten Erfahrung gesammelt, wie man Planung, Förderung und Installation so koordiniert, dass für den Kunden kein Koordinationsstress entsteht. Ein Vertragspartner, ein Ansprechpartner, ein Ergebnis: die perfekt dimensionierte Wärmepumpe für Ihren Neubau.

    Fazit: 150-qm-Neubau und Wärmepumpe – das ideale Zusammenspiel

    Die Kombination aus 150 qm Neubau, Fußbodenheizung und Luft-Wasser-Wärmepumpe ist technisch das günstigste Szenario, das Wärmepumpentechnik bieten kann: Eine kompakte 8-kW-Anlage reicht für Heizung und Warmwasser aus, die JAZ von 4,2–4,8 liegt weit über der Fördervoraussetzung von 3,0, und die jährlichen Gesamtbetriebskosten belaufen sich auf rund 935 €. Der wirtschaftliche Hauptvorteil gegenüber einer Gasalternative liegt dabei weniger in der kurzfristigen Energiekostendifferenz als in der langfristigen Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffpreisen und CO₂-Abgaben – und in der Möglichkeit, den Betriebsstrom über eine eigene Photovoltaikanlage kostengünstig selbst zu erzeugen.

    Wichtig für die Finanzierungsplanung: KfW 458 steht im Neubau nicht zur Verfügung. Der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) mit bis zu 100.000 € Kreditsumme ist der richtige Förderweg – und wir navigieren Sie durch diesen Prozess, von der Antragstellung bis zur Auszahlung.

    Das größte Risiko im Neubau ist die Überdimensionierung: Wer aus Unsicherheit eine 12-kW-Anlage statt einer passenden 8-kW-Anlage kauft, zahlt mehr und bekommt weniger Effizienz. Unsere kostenlose Heizlastberechnung gibt Ihnen die Sicherheit, die richtige Entscheidung zu treffen – herstellerunabhängig, auf Basis Ihres konkreten Gebäudes.

    Deutschlands größter Energieberater: Wir berechnen Ihre Heizlast – erst dann empfehlen wir.

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    FAQ

    Wie viel kW braucht eine Wärmepumpe für einen 150-qm-Neubau?

    Ein 150-qm-Neubau nach aktuellem GEG-Standard hat eine spezifische Heizlast von 40–50 W/m² – das ergibt eine Gesamtheizlast von ca. 6,0–7,5 kW. Für einen 4-Personen-Haushalt mit Warmwasserbereitung ist eine 8-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe die praxisgerechte Wahl. Eine 12-kW-Anlage wäre für diesen Gebäudetyp überdimensioniert und würde durch permanentes Takten Effizienz und Lebensdauer kosten. Die genaue Leistungsklasse ermittelt eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.

    Bekomme ich KfW-Förderung für die Wärmepumpe in meinem Neubau?

    Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) mit bis zu 80 % Zuschuss gilt ausschließlich für Bestandsgebäude – im Neubau ist dieser Zuschuss nicht verfügbar. Für Neubauten steht stattdessen der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) zur Verfügung, mit bis zu 100.000 € Kreditsumme pro Wohneinheit (bei QNG-Zertifizierung bis zu 150.000 €). Voraussetzung ist der Effizienzhaus-40-Standard. Wir begleiten Sie durch den gesamten Antragsprozess und sorgen dafür, dass Sie die optimale Förderung für Ihren Neubau erhalten.

    Brauche ich im Neubau unbedingt eine Fußbodenheizung?

    Technisch ist eine Wärmepumpe auch mit Heizkörpern kombinierbar. Im Neubau ist die Fußbodenheizung jedoch die klar überlegene Wahl: Sie erlaubt Vorlauftemperaturen von nur 30–35 °C, was die Jahresarbeitszahl (JAZ) auf 4,2–4,8 hebt. Mit Heizkörpern wären 50–60 °C Vorlauf nötig, die JAZ läge nur bei etwa 2,8–3,5 – ein Effizienzverlust von rund 40–50 %, der sich über die gesamte Nutzungsdauer in erheblichen Mehrkosten niederschlägt. Fußbodenheizungen sind in deutschen Neubauten heute Standard und sollten von Beginn an eingeplant werden.

    Was kostet eine Wärmepumpe für einen 150-qm-Neubau komplett?

    Für eine 8-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Einbau und Zubehör sind im 150-qm-Neubau typischerweise 22.000–28.000 € einzuplanen. Erdwärme-Systeme kosten mit Bohrung und Genehmigung 28.000–40.000 €. Da ein Neubau eine kleinere Leistungsklasse benötigt als ein vergleichbar großer Altbau, liegt die Investition im unteren bis mittleren Bereich. Durch den herstellerunabhängigen Anbietervergleich sparen unsere Kunden im Schnitt 5.800 € gegenüber dem Erstangebot eines einzelnen Anbieters.

    Wie hoch sind die jährlichen Betriebskosten im 150-qm-Neubau realistisch?

    Bei einer JAZ von 4,3, einem Jahreswärmebedarf von 9.750 kWh und einem WP-Stromtarif von 0,28 €/kWh entstehen Stromkosten von rund 635 € pro Jahr. Zusammen mit Wartungskosten von typischerweise 250–350 € jährlich ergeben sich Gesamtbetriebskosten von rund 935 € pro Jahr. Das macht den 150-qm-Neubau mit Luft-Wasser-Wärmepumpe und Fußbodenheizung zum effizientesten Standardszenario für Wärmepumpen in Deutschland. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage und Enter Flow lassen sich die Stromkosten durch Eigenverbrauch und günstige Spotmarktpreise weiter senken.

    Wie gehe ich am besten vor, wenn ich eine Wärmepumpe für meinen 150-qm-Neubau plane?

    Der wichtigste erste Schritt ist die professionelle Heizlastberechnung – sie verhindert die im Neubau häufigste Fehlentscheidung, die Überdimensionierung, und stellt sicher, dass Sie genau die Anlage erhalten, die Ihr Haus braucht. Wir führen diese Berechnung kostenfrei durch, vergleichen herstellerunabhängig Modelle von fünf führenden Herstellern und begleiten Sie durch den KfW-Förderprozess bis zur Auszahlung. Beschreiben Sie Ihr Haus in wenigen Minuten auf enter.de – wir melden uns mit einer konkreten Empfehlung und einem transparenten Festpreisangebot.

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