
Wärmepumpe 190 qm Neubau: Kosten & Förderung 2026
Bei einem 190-qm-Neubau mit Fußbodenheizung sinkt die Vorlauftemperatur auf 30–35 °C – und jeder Kelvin weniger bedeutet eine messbar höhere Jahresarbeitszahl: Eine Absenkung von 55 °C auf 35 °C steigert die JAZ um rund 0,8 Punkte, was den jährlichen Stromverbrauch Ihrer Wärmepumpe um mehrere Hundert Kilowattstunden reduziert. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung ermitteln wir die exakt passende Leistungsklasse für Ihren Neubau und begleiten Sie mit der Fördergarantie durch den gesamten KfW-Antragsprozess.
Das Thema kurz und kompakt
Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem 190-qm-Neubau?
Die Frage nach der richtigen Leistungsklasse ist bei einem 190-qm-Neubau keine Formelsache. Diese Hausgröße liegt exakt an der Grenze zwischen zwei Leistungsklassen, und die Wahl zwischen 8 und 10 kW hat direkte Auswirkungen auf Effizienz, Anschaffungskosten und Langlebigkeit der Anlage.
Die passende Leistungsklasse: Warum 190 qm ein Grenzfall ist
Ein 150-qm-Neubau kommt klar mit 6–8 kW aus, ein 220-qm-Neubau benötigt eindeutig 10–12 kW. Bei 190 qm liegt die berechnete Heizlast je nach Dämmstandard zwischen 7 und 10,5 kW – eine Bandbreite, die zwei Leistungsklassen umfasst. Hinzu kommt ein Warmwasserzuschlag von rund 1,0 kW für einen 4-Personen-Haushalt. Erst die professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 schließt diese Unsicherheit aus.
Wird die Leistung zu gering gewählt, hält die Anlage an sehr kalten Tagen die Raumtemperatur nicht. Wird zu viel Leistung eingeplant, taktet die Wärmepumpe ständig, arbeitet ineffizient und verschleißt schneller. Beides kostet Geld – entweder sofort oder über die Lebensdauer der Anlage.
8 kW oder 10 kW: So entscheidet die Heizlastberechnung
Der spezifische Wärmebedarf im Neubau liegt je nach Standard bei 30–50 W/m². Für 190 qm ergibt das eine Heizlast von 5,7–9,5 kW für die reine Raumheizung. Moderne Inverter-Wärmepumpen modulieren ihre Leistung zwischen 30 und 100 % – eine 10-kW-Anlage kann bei einer tatsächlichen Heizlast von 8 kW auf rund 3 kW herunterfahren und deckt gleichzeitig die Spitzenlast an kalten Wintertagen ab. Ein GEG-Mindeststandard-Neubau mit 190 qm wäre mit einer 8-kW-Anlage an der Grenze; ein Neubau nach KfW-40-Standard könnte damit gut auskommen.
Heizlast-Tabelle: kW-Bedarf für 190 qm nach Dämmstandard
Diese Tabelle zeigt Orientierungswerte. Die verbindliche Dimensionierung ergibt sich ausschließlich aus der individuellen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – die wir für Ihr Haus kostenlos durchführen.
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Was kostet eine Wärmepumpe für einen 190-qm-Neubau?
Die Gesamtinvestition für eine Wärmepumpe im 190-qm-Neubau umfasst Gerät, Einbau, Hydraulik und Inbetriebnahme. Für eine 10-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Komplettsystem sind im Jahr 2026 Gesamtkosten von rund 28.000–33.000 € realistisch. Im Neubau entfällt der Aufwand für den Ausbau einer alten Heizungsanlage, was die Installation im Vergleich zum Bestandsgebäude vereinfacht.
Komplettsystem inkl. Einbau: Investitionsrahmen 2026
Die Kosten für eine installierte Luft-Wasser-Wärmepumpe im Neubau liegen 2026 typischerweise zwischen 20.000 und 35.000 €. Für einen 190-qm-Neubau mit einer 10-kW-Anlage ist ein Komplettsystem von rund 30.000 € ein realistischer Planungswert. Entscheidend für den tatsächlichen Preis sind die Leistungsklasse, das gewählte Modell, die Aufstellsituation der Außeneinheit und der Umfang der Hydraulik-Integration.
Durch unseren herstellerunabhängigen Anbietervergleich sparen unsere Kunden im Schnitt 5.800 € gegenüber dem Erstangebot – das ist ein wesentlicher Hebel, bevor überhaupt Förderung abgezogen wird.
Warum die Wärmepumpe im Neubau günstiger in der Installation ist
Im Neubau wird die Fußbodenheizung direkt mitgeplant, der elektrische Anschluss von Anfang an dimensioniert und kein Altsystem ausgebaut. Das reduziert den Installationsaufwand und senkt die Gesamtkosten im Vergleich zu einer nachträglichen Installation im Bestand. Gleichzeitig ermöglicht die Neubauplanung eine optimale Positionierung der Außeneinheit – was langfristig Lärm- und Effizienzvorteile bringt.
Beispielrechnung: 190-qm-Neubau mit 10-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe
Das folgende Szenario zeigt die Wirtschaftlichkeit für einen typischen 190-qm-Neubau nach GEG-Standard mit Fußbodenheizung und einem 4-Personen-Haushalt, verglichen mit einer Gasheizung als Referenzsystem.
Die Amortisationszeit von 71,1 Jahren gegenüber der Gasheizung liegt in diesem Rechenbeispiel sehr hoch, weil im Neubau kein KfW-458-Zuschuss verfügbar ist und die Gaspreise im Vergleich zum Wärmepumpenstrom in diesem Szenario günstig angesetzt sind. Der wirtschaftliche Vorteil der Wärmepumpe liegt im Neubau daher primär in der Effizienzgarantie, der langfristigen Unabhängigkeit von Gaspreisschwankungen und der Zukunftssicherheit der Technologie – nicht allein in der kurzfristigen Betriebskostenersparnis. Steigen die Gaspreise, verbessert sich das Bild deutlich. Hinzu kommt die Möglichkeit, über den zinsverbilligten KfW-Kredit 297/298 die Investition günstig zu finanzieren.
Für Neubauten gibt es über das KfW-Programm 458 keinen Zuschuss für die Wärmepumpe. Stattdessen kann der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) genutzt werden, mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) Kreditsumme pro Wohneinheit. Dieser Kredit ist kein Zuschuss – er muss zurückgezahlt werden – bietet aber deutlich günstigere Konditionen als marktübliche Baudarlehen und senkt die monatliche Finanzierungsbelastung spürbar.
Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.
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Förderung im Neubau: Was Sie wirklich bekommen (Stand August 2026)
Die Fördersituation im Neubau unterscheidet sich grundlegend vom Heizungstausch im Bestand – und genau hier entstehen die häufigsten Missverständnisse. Wir erklären, welche Förderwege für Ihren 190-qm-Neubau tatsächlich in Frage kommen.
Warum der KfW-458-Zuschuss im Neubau nicht gilt
Die KfW-Heizungsförderung (KfW 458) fördert ausschließlich Bestandsgebäude, deren Bauantrag mindestens fünf Jahre zurückliegt. Für Neubauten ist dieser Zuschuss nicht verfügbar – unabhängig davon, welche Heizungstechnologie eingebaut wird. Viele Bauherren erwarten den populären Zuschuss von bis zu 80 %, der in der Öffentlichkeit stark kommuniziert wird. Im Neubau ist dieser Weg schlicht nicht vorgesehen.
Ebenfalls nicht relevant für Ihren Neubau: der Geschwindigkeitsbonus von 16 %, der den Tausch einer bestehenden fossilen Heizung voraussetzt. Da im Neubau keine Altanlage ersetzt wird, entfällt dieser Bonus typischerweise.
Ihre Fördermöglichkeiten: KfW 297/298 als richtiger Weg
Der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) ist der zentrale Förderweg für Bauherren. Er ist kein Zuschuss, sondern ein zinsgünstiges Darlehen mit bis zu 100.000 € Kreditsumme pro Wohneinheit – bzw. bis zu 150.000 € bei Erfüllung des QNG-Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude. Der Kredit kann für das Gesamtgebäude inklusive der Heizungsanlage genutzt werden und senkt die monatliche Finanzierungsbelastung im Vergleich zu marktüblichen Baudarlehen deutlich.
Ergänzend steht der KfW-Ergänzungskredit (KfW 358/359) mit bis zu 120.000 € pro Wohneinheit zur Verfügung, der für einzelne energetische Maßnahmen genutzt werden kann.
Wichtiger Hinweis (Stand August 2026): Fördersätze und -bedingungen unterliegen häufigen Änderungen. Prüfen Sie den aktuellen Stand vor der Antragstellung erneut.
Fördervoraussetzungen, die auch im Neubau gelten
Für die Förderfähigkeit der Wärmepumpe selbst – im Rahmen von KfW 297/298 oder zukünftiger Programme – gelten technische Mindestanforderungen:
- Mindest-Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,0: Im Neubau mit Fußbodenheizung problemlos erreichbar – typische JAZ liegt bei 4,0.
- SG-Ready-Label: Die Wärmepumpe muss das Smart-Grid-Ready-Label tragen, das die netzdienliche Steuerbarkeit belegt.
- Schallschutz: Bei Luft-Wärmepumpen muss die Geräuschemission mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert liegen.
- Antragstellung vor Maßnahmenbeginn: Der Förderantrag muss vor Vertragsabschluss mit dem Fachbetrieb gestellt werden.
- Zertifizierter Energieeffizienz-Experte: Die Einbindung eines zertifizierten Experten ist Pflicht.
Laufende Kosten: So günstig heizt Ihr 190-qm-Neubau mit Wärmepumpe
Der entscheidende Effizienzvorteil eines 190-qm-Neubaus liegt in der Kombination aus hochwertiger Dämmung und Fußbodenheizung. Diese beiden Faktoren ermöglichen eine Vorlauftemperatur von nur 30–35 °C – und genau darin liegt der Schlüssel zu niedrigen Betriebskosten.
JAZ 4,0 dank Fußbodenheizung: Stromverbrauch und Heizkosten konkret
Dank Fußbodenheizung mit 35 °C Vorlauftemperatur erreicht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im 190-qm-Neubau eine Jahresarbeitszahl von rund 4,0. Das bedeutet: Für jede Kilowattstunde Strom erzeugt die Wärmepumpe vier Kilowattstunden Wärme. Bei einem geschätzten Jahreswärmebedarf von ca. 11.400 kWh ergibt sich ein jährlicher Stromverbrauch von rund 2.850 kWh – was bei einem Strompreis von 0,28 €/kWh Heizkosten von unter 800 € pro Jahr bedeutet.
Zum Vergleich: Eine Gasheizung würde für denselben Wärmebedarf bei einem Gaspreis von 0,12 €/kWh und einem Wirkungsgrad von 0,9 jährlich rund 1.520 € kosten. Die jährliche Ersparnis gegenüber Gas beträgt damit 422 €.
Dieser JAZ-Vorteil überrascht viele Bauherren: Ein Altbau mit 70 qm und alten Heizkörpern benötigt bei einer Vorlauftemperatur von 55 °C eine ähnliche Heizleistung wie ein gut gedämmter 190-qm-Neubau – weil die Dämmqualität den Wärmebedarf pro Quadratmeter dramatisch senkt. Mit rund 10 kW Nennleistung ist Ihr Neubau bestens versorgt, ohne dass eine überdimensionierte Anlage nötig wäre.
Kostenvergleich: Wärmepumpe vs. Gasheizung für 190 qm
Die jährliche Ersparnis gegenüber Gas beträgt in diesem Szenario 422 €. Hinzu kommt die Unabhängigkeit von Gaspreisschwankungen – ein Faktor, dessen Wert sich in den vergangenen Jahren deutlich gezeigt hat.
Amortisation: Was die Investition langfristig bedeutet
Die Amortisationszeit einer Wärmepumpe hängt von der Förderquote, dem Dämmzustand des Gebäudes und dem bisherigen Heizsystem ab. Im Neubau ohne KfW-458-Zuschuss liegt der Schwerpunkt des wirtschaftlichen Arguments auf der Zukunftssicherheit und der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Die laufenden Betriebskosten von unter 800 € Stromkosten jährlich sind dabei ein dauerhafter Vorteil gegenüber jeder fossilen Alternative – besonders wenn die Gaspreise steigen. Für eine individuelle Amortisationsberechnung auf Basis Ihrer konkreten Situation erstellen wir Ihnen ein verbindliches Angebot.
Für einen detaillierten Heizkostenvergleich zwischen Öl, Gas, Pellets und Wärmepumpe finden Sie weitere Informationen auf unserer Übersichtsseite.
Warum eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für 190 qm Neubau die richtige Wahl ist
Die Entscheidung für den richtigen Wärmepumpentyp ist im Neubau einfacher als viele Bauherren vermuten. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist heute der Standard – und das aus guten Gründen.
Mythos: „Für 190 qm braucht man Erdwärme"
Erdwärme-Wärmepumpen (Sole-Wasser) erreichen zwar höhere JAZ-Werte von 4,0–5,0, erfordern aber kostspielige Bohrungen (oft 10.000–20.000 € Mehrkosten), Genehmigungsverfahren und geeignete Grundstücksverhältnisse. Für ein Einfamilienhaus – auch mit 190 qm – rechtfertigt die Mehrinvestition selten den Effizienzgewinn. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung erreicht im Neubau bereits eine JAZ von 4,0 und versorgt Ihr Haus zuverlässig, ohne Bohrungen und ohne Genehmigungsaufwand.
Mythos: „190 qm ist zu groß für eine Standard-Wärmepumpe"
190 qm liegt zwar über dem deutschen Durchschnitt für Neubauten, ist aber für eine 10-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe kein Problem. Der spezifische Wärmebedarf eines modernen Neubaus ist so gering, dass die benötigte Heizleistung weit unter dem liegt, was viele Bauherren intuitiv erwarten. Obwohl 190 qm deutlich über dem Durchschnitt liegt, benötigt ein gut gedämmter Neubau dieser Größe dank moderner Inverter-Technologie mit rund 10 kW kaum mehr Heizleistung als ein unsanierter Altbau mit nur 70 qm – die Dämmqualität macht den entscheidenden Unterschied.
Inverter-Technologie: Warum eine 10-kW-Anlage auch bei 8 kW Heizlast ideal funktioniert
Moderne Inverter-Wärmepumpen modulieren ihre Leistung stufenlos zwischen 30 und 100 % der Nennleistung. Eine 10-kW-Anlage kann bei einer tatsächlichen Heizlast von 8 kW auf rund 3 kW herunterfahren und arbeitet dabei besonders effizient. Gleichzeitig deckt sie problemlos die Spitzenlast an den kältesten Wintertagen ab. Das macht die 10-kW-Klasse für einen 190-qm-Neubau an der GEG-Grenze zur sichereren Wahl – sofern die Heizlastberechnung das bestätigt.
Für die herstellerunabhängige Auswahl des passenden Modells stehen bei uns u. a. die Vaillant aroTHERM plus, Buderus Logatherm WLW, Bosch Compress 5800i AW, Wolf CHA Monoblock und Midea M-Thermal Arctic zur Verfügung. Welches Modell für Ihren 190-qm-Neubau die wirtschaftlich beste Wahl ist, ermitteln wir auf Basis der Heizlastberechnung und unserer Erfahrung aus über 37.000 Projekten.
Der Heizstab als kluge Ergänzung
An den kältesten Tagen des Jahres – typischerweise 10–15 Tage – kann eine Wärmepumpe durch einen integrierten Heizstab unterstützt werden. Diese Lösung ist wirtschaftlich sinnvoller als eine von vornherein überdimensionierte Anlage: Eine 10-kW-Wärmepumpe mit Heizstab-Reserve ist in der Anschaffung günstiger als eine 14-kW-Anlage und arbeitet im Normalbetrieb effizienter. Der Heizstab läuft nur an wenigen Tagen im Jahr und hat damit kaum Einfluss auf die Jahresbetriebskosten.
Wärmepumpe im Neubau: Rechtslage und Zukunftssicherheit
Die rechtliche Situation rund um Heizungstechnologien hat sich im Jahr 2026 grundlegend verändert. Für Bauherren, die jetzt planen, ist die aktuelle Rechtslage klar und planungssicher.
GModG: Technologieoffenheit seit Juli 2026
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wurde am 10. Juli 2026 von Bundestag und Bundesrat beschlossen und ist seit dem 29. Juli 2026 in Kraft. Es hat die frühere 65-%-Erneuerbare-Pflicht aus dem GEG (§§ 71, 71b–71p) ersatzlos gestrichen. Seitdem gilt Technologieoffenheit: Eigentümer dürfen beim Heizungstausch und bei Neubauten frei zwischen Wärmepumpe, Gas, Öl, Biomasse, Fernwärme und Hybrid wählen – ohne verpflichtenden Erneuerbaren-Anteil.
Für Ihren Neubau bedeutet das: Die Wärmepumpe ist keine gesetzliche Pflicht mehr, bleibt aber die technisch und wirtschaftlich überzeugendste Wahl – besonders im Neubau mit Fußbodenheizung, wo die Effizienzvorteile voll zum Tragen kommen.
SG-Ready, Schallschutz und weitere Fördervoraussetzungen
Unabhängig von der gewählten Förderroute gelten für Wärmepumpen im Neubau technische Mindeststandards. Das SG-Ready-Label ist für die Förderfähigkeit Pflicht und stellt sicher, dass die Anlage netzdienlich steuerbar ist – eine Voraussetzung, die auch für die Kopplung mit Enter Connect und Enter Flow relevant ist. Bei Luft-Wärmepumpen muss die Geräuschemission mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert liegen. Diese Anforderung ist bei allen Modellen aus unserem Portfolio erfüllt.
Weitere Informationen zu Fördervoraussetzungen und aktuellen Fördersätzen finden Sie in unserem Förderartikel.
Smarter heizen: Wärmepumpe, PV und Energiemanagement im Neubau
Der Neubau bietet eine Chance, die im Bestand nur selten besteht: die vollständige Integration von Wärmepumpe, Photovoltaik und intelligentem Energiemanagement von der ersten Planungsstunde an. Wer diese Chance nutzt, senkt die laufenden Betriebskosten langfristig deutlich unter die reinen Heizkosten von 798 € jährlich.
Warum der Neubau die ideale Chance für ein vernetztes Energiesystem ist
Im Bestand müssen Wärmepumpe, PV-Anlage und Energiemanagement nachträglich aufeinander abgestimmt werden – mit dem Risiko, dass Schnittstellen fehlen oder Systeme nicht optimal zusammenarbeiten. Im Neubau plant man das System von Anfang an: Leitungen, Speicher, Steuerung und Wärmepumpe werden gemeinsam dimensioniert. Das Ergebnis ist ein Energiesystem, das als Ganzes funktioniert – nicht als Summe einzelner Komponenten.
Enter Connect: Wärmepumpe, PV und Speicher intelligent steuern
Der Enter Connect ist unser intelligenter Energiemanager, der Wärmepumpe, PV-Speicher und weitere Verbraucher automatisch in Echtzeit steuert. Für einen 190-qm-Neubau mit einem Jahresstromverbrauch der Wärmepumpe von rund 2.850 kWh bedeutet das: Enter Connect erkennt, wann die PV-Anlage überschüssigen Strom produziert, und nutzt diesen Strom gezielt für die Heizung oder Warmwasserbereitung – statt ihn zu einem niedrigen Einspeisevergütungspreis ins Netz abzugeben. Das System lernt Ihre Verbrauchsgewohnheiten und plant voraus, damit möglichst viel selbst erzeugter Strom auch selbst genutzt wird. 2 Jahre Fernwartung über Enter Connect sind bei uns inklusive.
Enter Flow: Dynamischer Stromtarif senkt die Betriebskosten weiter
Enter Flow koppelt Ihre Stromkosten an den stündlichen Spotmarktpreis und nutzt automatisch die günstigsten Stunden für den Wärmepumpenbetrieb. Gerade für einen 190-qm-Neubau mit einem Jahresstromverbrauch von 2.850 kWh für die Heizung ist die Lastverschiebung in günstige Stunden ein wirksamer Hebel: Wer die Heizung in Stunden mit niedrigem Spotpreis betreibt, kann die effektiven Stromkosten gegenüber einem Festpreistarif spürbar senken. In Kombination mit einer PV-Anlage und Enter Connect entsteht so ein System, das sich selbst optimiert.
Mehr zur Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik sowie zu unseren Photovoltaik-Lösungen finden Sie auf unseren Übersichtsseiten.
So kommen Sie zu Ihrer Wärmepumpe – mit Enter als Komplettanbieter
Als Deutschlands größter Energieberater übernehmen wir für Bauherren mit 190-qm-Neubau die gesamte Strecke: von der ersten Dimensionierungsfrage bis zur fertig installierten und fördermäßig abgewickelten Anlage. Sie haben dabei nur einen Ansprechpartner und keinen Koordinationsaufwand.
Von der Heizlastberechnung bis zur Installation: Ihr Weg in 4 Schritten
Unser Prozess ist so aufgebaut, dass Sie an keiner Stelle mit Unsicherheit allein gelassen werden:
- Schritt 1 – Bedarf erfassen: Sie beschreiben Ihren 190-qm-Neubau online in wenigen Minuten – Grundriss, Dämmstandard, geplantes Wärmeverteilsystem.
- Schritt 2 – Experten-Beratung: Ein Experte vergleicht verschiedene Wärmepumpen-Modelle und Konfigurationen speziell für Ihren 190-qm-Neubau – inklusive der Frage, ob 8 oder 10 kW für Ihren konkreten Dämmstandard die wirtschaftlich richtige Wahl ist. Verständlich und transparent, ohne Herstellerbindung.
- Schritt 3 – Heizlastberechnung und Vor-Ort-Analyse: Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihren Neubau vor Ort, führt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für genau diese 190 qm durch und dimensioniert das System präzise – kein Raten, keine Faustformeln.
- Schritt 4 – Installation und Förderantrag: Ein regionaler SHK-Meisterbetrieb installiert die Anlage. Wir begleiten den vollständigen Förderprozess – von der Antragstellung bis zur bestätigten Auszahlung.
Herstellerunabhängig, fördersicher, ein Vertragspartner
Lokale Heizungsbauer haben oft nur einen Hersteller im Sortiment und keine unabhängige Heizlastberechnung. Vergleichsportale geben Ihre Daten weiter und lassen Sie mit Koordination und Risiko allein. Wir planen herstellerunabhängig aus Midea, Vaillant, Buderus Logatherm, Wolf und Bosch – und übernehmen als ein Vertragspartner die End-to-End-Verantwortung. Die Fördergarantie stellt sicher, dass der KfW-Antragsprozess korrekt und vollständig abgewickelt wird. Die Effizienzgarantie sichert zu, dass Ihre Anlage mindestens dreimal so effizient arbeitet wie eine fossile Altanlage.
Mehr zu unseren Wärmepumpen-Lösungen und zum aktuellen Preisniveau für Wärmepumpen 2026 finden Sie auf unseren Übersichtsseiten.
Fazit: Ihre Wärmepumpe für den 190-qm-Neubau
Der Grenzfall bei 190 qm ist der entscheidende Ausgangspunkt: Weder eine pauschale 8-kW- noch eine instinktiv gewählte 12-kW-Anlage ist die richtige Antwort – es kommt auf die individuelle Heizlastberechnung an. Mit einer JAZ von rund 4,0 dank Fußbodenheizung und 35 °C Vorlauftemperatur heizt Ihr Neubau für unter 800 € Stromkosten jährlich – ein Niveau, das keine fossile Heizung erreicht.
Die Fördersituation im Neubau ist klar: KfW 458 ist für Bestandsgebäude reserviert. Der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 mit bis zu 100.000 € Kreditsumme ist der richtige Finanzierungsweg für Ihren Neubau. Wir begleiten Sie durch diesen Prozess mit der Fördergarantie – von der Antragstellung bis zur Auszahlung.
Als Deutschlands größter Energieberater mit über 37.000 erfolgreichen Projekten und gesicherten Fördermitteln von über 150 Mio. € stehen wir für passgenaue Dimensionierung, herstellerunabhängige Planung und eine Installation, die Ihren Neubau-Zeitplan nicht gefährdet. Starten Sie mit der kostenlosen Heizlastberechnung – damit Sie vor dem Baustart wissen, welche Leistungsklasse die wirtschaftlich richtige ist.
Deutschlands größter Energieberater: Wir berechnen Ihre Heizlast – erst dann empfehlen wir.
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81 % weniger Primärenergiebedarf
Baujahr 1935 | Wohnfläche 113 m²
Ölheizung von 2003
FAQ
Wie viel kW braucht eine Wärmepumpe für 190 qm Neubau?
Für einen 190-qm-Neubau nach GEG-Standard liegt die benötigte Heizleistung inkl. Warmwasser typischerweise zwischen 7 und 10,5 kW. Diese Hausgröße liegt exakt an der Schwelle zwischen der 8-kW- und der 10-kW-Leistungsklasse – während ein 150-qm-Neubau klar mit 6–8 kW auskommt und ein 220-qm-Neubau eindeutig 10–12 kW benötigt. Die verbindliche Antwort liefert ausschließlich eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, die den tatsächlichen Dämmstandard und die Gebäudegeometrie berücksichtigt. Faustformeln können hier zu einer Unter- oder Überdimensionierung führen – beides kostet langfristig Geld.
Welche Förderung bekomme ich für eine Wärmepumpe im Neubau?
Die KfW-Heizungsförderung (KfW 458) mit Zuschüssen von bis zu 80 % gilt ausschließlich für Bestandsgebäude, deren Bauantrag mindestens fünf Jahre zurückliegt – für Neubauten ist dieser Weg nicht verfügbar. Im Neubau steht stattdessen der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) mit bis zu 100.000 € Kreditsumme pro Wohneinheit zur Verfügung. Dieser Kredit ist kein Zuschuss, bietet aber deutlich günstigere Konditionen als marktübliche Baudarlehen. Fördersätze und -bedingungen ändern sich regelmäßig – prüfen Sie den aktuellen Stand vor der Antragstellung (Stand dieser Angaben: August 2026).
Reicht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für 190 qm Neubau?
Ja, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 10 kW versorgt einen gut gedämmten 190-qm-Neubau zuverlässig. Erdwärme-Wärmepumpen bieten zwar etwas höhere JAZ-Werte, erfordern aber kostspielige Bohrungen und Genehmigungsverfahren, die die Mehrinvestition für ein Einfamilienhaus selten rechtfertigen. Dank moderner Inverter-Technologie moduliert die Luft-Wasser-Wärmepumpe ihre Leistung stufenlos und arbeitet auch bei einer tatsächlichen Heizlast von 8 kW effizient. An den wenigen kältesten Tagen im Jahr kann ein integrierter Heizstab als Ergänzung einspringen – das ist wirtschaftlich sinnvoller als eine dauerhaft überdimensionierte Anlage.
Wie hoch sind die jährlichen Heizkosten mit Wärmepumpe im 190-qm-Neubau?
Bei einer Jahresarbeitszahl von 4,0 und einem Jahreswärmebedarf von ca. 11.400 kWh verbraucht die Wärmepumpe rund 2.850 kWh Strom jährlich. Bei einem Strompreis von 0,28 €/kWh ergibt das Heizkosten von unter 800 € pro Jahr – zuzüglich typischer Wartungskosten von 250–350 € jährlich. Zum Vergleich: Eine Gasheizung würde für denselben Wärmebedarf bei aktuellen Gaspreisen rund 1.520 € jährlich kosten. Die tatsächlichen Betriebskosten hängen vom individuellen Stromtarif und der konkreten Anlagenauslegung ab.
Brauche ich im Neubau zwingend eine Fußbodenheizung für die Wärmepumpe?
Eine Fußbodenheizung ist im Neubau keine zwingende Voraussetzung für den Betrieb einer Wärmepumpe, aber die wirtschaftlich überlegene Kombination. Die niedrige Vorlauftemperatur von 30–35 °C ermöglicht eine Jahresarbeitszahl von 4,0 und mehr – während Heizkörper mit 55 °C Vorlauf die JAZ auf 2,5–3,0 drücken würden. Da im Neubau die Fußbodenheizung ohnehin meist mitgeplant wird, ist diese Kombination der klare Standard und der Hauptgrund für die niedrigen Betriebskosten von unter 800 € Stromkosten jährlich.
Wie starte ich am besten mit der Planung meiner Wärmepumpe für den 190-qm-Neubau?
Der sinnvollste erste Schritt ist die kostenlose Heizlastberechnung – sie klärt die zentrale Frage, ob 8 oder 10 kW für Ihren konkreten Neubau die wirtschaftlich richtige Leistungsklasse ist. Wir erfassen dafür Ihren Neubau online in wenigen Minuten, ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft das Gebäude vor Ort und dimensioniert das System präzise. Anschließend übernehmen wir die herstellerunabhängige Modellauswahl, den gesamten Förderprozess und die Installation durch regionale SHK-Meisterbetriebe. Sie haben einen Vertragspartner und keinen Koordinationsaufwand.

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