
Wärmepumpe 240 qm Neubau: Größe & Kosten 2026
Ein 240-qm-Neubau mit Fußbodenheizung und Vorlauftemperaturen von nur 30 bis 35 °C ist für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nahezu ideale Betriebsbedingungen – die Jahresarbeitszahl (JAZ) liegt hier typischerweise bei 4,0 bis 4,5 und übertrifft die KfW-Mindestanforderung von 3,0 damit deutlich, was sich direkt auf die Fördervoraussetzungen und die Betriebskosten auswirkt. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung ermitteln wir, ob Ihr Neubau nach KfW-40-Standard mit einer kompakten 10-kW-Anlage auskommt oder ob der Effizienzstandard eine größere Leistungsklasse erfordert – und sichern Ihnen mit der Fördergarantie die optimale Finanzierung.
Das Thema kurz und kompakt
Welche Leistungsklasse braucht ein 240-qm-Neubau?
240 qm ist keine Standardgröße – die meisten Wärmepumpen-Ratgeber rechnen Beispiele für 120 oder 150 qm vor und überlassen dem Bauherrn die Extrapolation. Dabei ist genau diese Größe besonders kritisch: Ein 240-qm-Neubau liegt exakt an der Schnittstelle zweier Leistungsklassen, und welche davon die richtige ist, hängt maßgeblich vom Effizienzstandard ab – nicht von der Quadratmeterzahl allein.
Heizlast berechnen: 240 qm im Grenzbereich zwischen 10 und 12 kW
Die Heizlast ergibt sich aus der spezifischen Wärmeleistung pro Quadratmeter multipliziert mit der Wohnfläche. Im Neubau liegt dieser Wert je nach Dämmstandard zwischen 30 und 50 W/m² – ein Unterschied, der bei 240 qm erhebliche Konsequenzen für die Anlagengröße hat:
Hinzu kommt ein Warmwasserzuschlag von rund 0,25 kW pro Person – bei einem 4-Personen-Haushalt also etwa 1,0 kW zusätzlich. Die Gesamtheizlast für einen 240-qm-Neubau liegt damit typischerweise zwischen 8 und 13 kW. Für die meisten Neubauten nach GEG-Standard ist eine Anlage in der Leistungsklasse 10 bis 12 kW die richtige Wahl.
Warum die Quadratmeterzahl allein nicht reicht
Ein kontraintuitiver Vergleich verdeutlicht, wie stark der Dämmstandard die Heizlast bestimmt: Obwohl ein 240-qm-Neubau rund 60 % mehr Wohnfläche hat als ein Standard-Einfamilienhaus mit 150 qm, liegt seine Heizlast im Neubaustandard häufig unter der eines unsanierten 120-qm-Altbaus, der mit spezifischen Heizlasten von 100 W/m² und mehr auf rund 14 kW oder mehr kommt. Die Gebäudehülle entscheidet – nicht die Quadratmeterzahl. Genau deshalb ist eine Faustformel bei 240 qm besonders riskant: Ein KfW-40-Neubau kommt mit rund 8–10 kW aus, während ein Neubau nach GEG-Mindeststandard bereits 12 kW oder mehr benötigt. Wer hier pauschal hochrechnet, riskiert eine teure Fehldimensionierung.
Warmwasser bei 240 qm: Speicher und Zuschlag richtig planen
Bei einem größeren Neubau mit potenziell mehreren Bädern und einem 4-Personen-Haushalt spielt die Warmwasserbereitung eine relevante Rolle. Der Warmwasserzuschlag von rund 1,0 kW fließt in die Gesamtheizlast ein; ebenso wichtig ist die Auslegung des Warmwasserspeichers. Für 240 qm empfiehlt sich ein Pufferspeicher mit ausreichend Volumen, um Spitzenlastzeiten komfortabel abzudecken. Wir berücksichtigen diese Anforderungen in der Heizlastberechnung und dimensionieren das Gesamtsystem entsprechend.
Was kostet eine Wärmepumpe für 240 qm Neubau?
Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe im 240-qm-Neubau hängen vom gewählten Wärmepumpen-Typ und der erforderlichen Leistungsklasse ab. Bei 10 bis 12 kW Heizlast bewegt sich das Komplettsystem preislich im oberen Mittelfeld – wobei die Unterschiede zwischen Luft-Wasser und Erdwärme erheblich sind.
Investitionskosten nach Wärmepumpen-Typ
Für einen 240-qm-Neubau ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe in den meisten Fällen die wirtschaftlichste Lösung: Die Erschließungskosten entfallen, und die JAZ-Werte von 4,0 bis 4,5 sind im gut gedämmten Neubau mit Fußbodenheizung problemlos erreichbar. Durch den Anbietervergleich sparen unsere Kunden im Schnitt 5.800 € gegenüber dem ersten eingeholten Angebot – bei einem Komplettsystem in dieser Größenordnung ein erheblicher Unterschied.
Anbietervergleich lohnt sich: Herstellerunabhängige Planung
Lokale Heizungsbauer haben häufig nur einen oder zwei Hersteller im Sortiment und keine unabhängige Heizlastberechnung als Grundlage. Wir vergleichen herstellerunabhängig – aus dem verifizierten Portfolio mit Modellen wie dem Vaillant aroTHERM plus, der Buderus Logatherm WLW, dem Wolf CHA Monoblock, der Midea M-Thermal Arctic und dem Bosch Compress 5800i AW – und wählen das Modell aus, das zur tatsächlichen Heizlast Ihres 240-qm-Neubaus passt, nicht das, das gerade auf Lager ist.
Förderung für Wärmepumpen im Neubau 2026: Was Sie wirklich bekommen
Die Förderung für Wärmepumpen im Neubau unterscheidet sich grundlegend von der Förderung im Bestandsgebäude. Das ist der wichtigste Punkt, den viele Bauherren übersehen – und der zu falschen Erwartungen führt.
KfW 458 gilt ausschließlich für Bestandsgebäude
Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) mit bis zu 80 % Zuschuss, Grundförderung, Klimageschwindigkeitsbonus und Einkommensbonus steht ausschließlich für Bestandsgebäude zur Verfügung – Voraussetzung ist ein Bauantrag, der mindestens 5 Jahre zurückliegt. Für Neubauten gibt es über KfW 458 keinen Zuschuss. Der Geschwindigkeitsbonus (16 %) greift zudem nur beim Tausch einer bestehenden fossilen Heizung – im Neubau ohne Altsystem entfällt er ohnehin.
KfW 297/298: Die Neubau-spezifische Finanzierungsoption
Für klimafreundliche Neubauten steht stattdessen der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) zur Verfügung. Dieser ist kein Zuschuss, sondern eine zinsgünstige Finanzierung mit Tilgungszuschuss:
- Kreditsumme bis zu 100.000 € pro Wohneinheit
- Bis zu 150.000 € bei QNG-Zertifizierung (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude)
- Tilgungszuschuss von 5 bis 12,5 %, je nach Effizienzklasse
- Voraussetzung: Effizienzhaus 40 oder besser mit Klimakriterien
Ergänzend kann der KfW-Ergänzungskredit (KfW 358/359) mit bis zu 120.000 € pro Wohneinheit zur Finanzierung des Eigenanteils genutzt werden. Alle Fördervoraussetzungen – darunter die Mindest-JAZ von 3,0 und das SG-Ready-Label – sind im gut gedämmten 240-qm-Neubau mit Fußbodenheizung problemlos erfüllbar. Alle Anträge müssen vor Maßnahmenbeginn gestellt werden; ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte muss eingebunden sein. Stand: Juli 2026 – die aktuellen Konditionen sollten vor Vertragsabschluss erneut geprüft werden.
Der Zwei-Wohneinheiten-Vorteil bei 240 qm
Wird der 240-qm-Neubau als Zweifamilienhaus mit zwei getrennten Wohneinheiten geplant, verdoppelt sich der förderfähige Investitionsrahmen auf 2 × 28.000 € – der maximale Zuschuss steigt dann auf bis zu 44.800 € statt 22.400 € für eine einzelne Wohneinheit. Dieser Förderhebel wird in der Praxis häufig übersehen und kann die Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts erheblich verbessern. Bei der Planung lohnt es sich daher, die Gebäudestruktur frühzeitig auf diesen Aspekt hin zu prüfen.
Stromkosten bei 240 qm Neubau: Was Sie wirklich bezahlen
Die Sorge vor hohen Stromrechnungen bei einem 240-qm-Haus ist verbreitet – und in den meisten Fällen unbegründet. Der Grund liegt in der Kombination aus niedrigem Wärmebedarf im Neubau und hoher Effizienz der Wärmepumpe.
Rechenbeispiel: Monatliche Heizkosten im 240-qm-Neubau
Grundlage der folgenden Berechnung: Luft-Wasser-Wärmepumpe, 12 kW, Jahreswärmebedarf 12.000 kWh (GEG-Neubaustandard, inkl. Warmwasser), JAZ 4,2, Wärmepumpentarif 0,30 €/kWh.
Rund 71 € monatliche Heizkosten für 240 qm – das ist das Ergebnis, wenn Dämmstandard, Vorlauftemperatur und JAZ zusammenpassen. Der Vergleich mit einer fiktiven Gasheizung ist dabei als Orientierung zu verstehen: Da es sich um einen Neubau handelt, gibt es kein fossiles Altsystem, das ersetzt wird. Die tatsächliche Ersparnis hängt von den individuellen Energiepreisen und der konkreten Nutzung ab.
Stromkosten senken: Warum die Kombination mit PV bei 240 qm besonders lohnt
Ein 240-qm-Neubau hat typischerweise eine große Dachfläche – und damit ideale Voraussetzungen für eine Photovoltaik-Anlage. Wenn die Wärmepumpe tagsüber mit selbst erzeugtem Solarstrom betrieben wird, sinken die effektiven Stromkosten erheblich. Enter Connect steuert diesen Prozess automatisch: Das System erkennt, wann PV-Strom verfügbar ist, und verschiebt den Wärmepumpen-Betrieb in diese Zeitfenster – ohne dass Sie manuell eingreifen müssen. Bei einem Jahresstromverbrauch der Wärmepumpe von rund 2.857 kWh und einer gut ausgelegten PV-Anlage lässt sich ein erheblicher Anteil davon durch Eigenverbrauch decken.
Welche Wärmepumpe eignet sich für Ihren 240-qm-Neubau?
Die Wahl des Wärmepumpen-Typs hängt von Grundstück, Budget und gewünschter Effizienz ab. Für einen 240-qm-Neubau gibt es klare Empfehlungen – und eine Lösung, die für die meisten Bauherren die wirtschaftlichste ist.
Luft-Wasser-Wärmepumpe: Die wirtschaftlichste Lösung
Für einen gut gedämmten 240-qm-Neubau mit Fußbodenheizung ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe in der Leistungsklasse 10 bis 12 kW die wirtschaftlichste Wahl. Sie benötigt keine Erdbohrung, ist schnell installierbar und erreicht im Neubau mit niedrigen Vorlauftemperaturen JAZ-Werte von 4,0 bis 4,5. Modelle wie der Vaillant aroTHERM plus oder der Bosch Compress 5800i AW sind für diese Leistungsklasse gut geeignet. Bei der Aufstellung der Außeneinheit sind die seit 2026 gültigen Schallschutzanforderungen zu beachten: Die Geräuschemission muss mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert liegen – eine Fördervoraussetzung, die wir bei der Modellauswahl berücksichtigen.
Erdwärmepumpe: Höhere Effizienz, höhere Investition
Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe erreicht im Neubau JAZ-Werte von 4,3 bis 5,0 und ist damit noch effizienter als die Luft-Wasser-Variante. Die Mehrkosten durch die Tiefenbohrung (typisch 8.000–15.000 € zusätzlich) amortisieren sich über die höhere Effizienz – allerdings über einen längeren Zeitraum. Bei einem gut gedämmten Neubau mit ohnehin hoher JAZ der Luft-Wasser-Lösung ist der Effizienzvorsprung der Erdwärme geringer als bei einem Altbau. Die Entscheidung hängt vom Grundstück, den lokalen Genehmigungsbedingungen und dem individuellen Budget ab.
Fußbodenheizung und Vorlauftemperatur: Optimale Bedingungen im Neubau
Der 240-qm-Neubau bringt für die Wärmepumpe nahezu ideale Betriebsbedingungen mit: Fußbodenheizung mit Vorlauftemperaturen von 30 bis 35 °C, hochwertige Dämmung mit U-Werten unter 0,24 W/(m²K) an Außenwänden und Dreifachverglasung. Diese Kombination ist der Hauptgrund, warum die JAZ-Mindestanforderung von 3,0 für die KfW-Förderung im Neubau problemlos übertroffen wird. Wer im Neubau auf Heizkörper setzt, würde höhere Vorlauftemperaturen benötigen – und damit eine deutlich schlechtere JAZ erzielen. Im Neubau gehört die Fußbodenheizung daher zum Standard.
Die 3 größten Fehler bei der Wärmepumpen-Planung für 240 qm
Bei einem Investitionsvolumen von 30.000 € und mehr sind Planungsfehler teuer. Drei Fehler begegnen uns bei Bauherren mit 240-qm-Neubauten besonders häufig.
Fehler 1: Überdimensionierung aus Angst
Bauherren mit größeren Häusern neigen dazu, „zur Sicherheit" eine zu große Anlage zu wählen. Das Gegenteil ist richtig: Eine überdimensionierte Wärmepumpe taktet häufig an und aus, verschleißt schneller und arbeitet ineffizient – die JAZ sinkt spürbar. Ein KfW-40-Neubau mit 240 qm kommt mit einer 10-kW-Anlage aus; eine 14-kW-Anlage wäre hier zu groß und würde unnötige Mehrkosten verursachen. Die exakte Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ist der einzige Weg, diese Frage zuverlässig zu beantworten.
Fehler 2: Lineare Hochrechnung von kleineren Häusern
„150 qm brauchen 8 kW, also braucht mein 240-qm-Haus bestimmt 13 kW" – diese Logik klingt plausibel, ist aber falsch. Der Dämmstandard hat den größten Einfluss auf die Heizlast, nicht die Quadratmeterzahl. Ein 240-qm-Neubau nach KfW-40 liegt mit seiner Heizlast häufig unter einem 120-qm-Altbau aus den 1970er-Jahren. Lineare Hochrechnungen führen bei 240 qm systematisch zur Überdimensionierung.
Fehler 3: Wärmepumpe isoliert planen statt als vernetztes Energiesystem
Wer die Wärmepumpe als Einzelgerät plant, verschenkt erhebliches Einsparpotenzial. Gerade bei einem 240-qm-Neubau mit großer Dachfläche und PV-Potenzial ist die Systemvernetzung der entscheidende Hebel. Enter Connect steuert Wärmepumpe, PV-Speicher und weitere Verbraucher automatisch in Echtzeit – und Enter Flow nutzt die günstigsten Stunden am Strommarkt für den Wärmepumpen-Betrieb. Lokale Heizungsbauer bieten diese Systemvernetzung typischerweise nicht an; sie liefern die Anlage, nicht das Gesamtsystem.
Jetzt beraten lassen – ein Ansprechpartner für Ihre komplette Wärmepumpe
Beispielrechnung: Wärmepumpe für 240 qm Neubau
Die folgende Rechnung basiert auf einem konkreten Szenario: Neubau, 240 qm, GEG-Standard, Fußbodenheizung, Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 12 kW, 4-Personen-Haushalt. Als Vergleichsbasis dient eine fiktive Gasheizung – da es sich um einen Neubau handelt, gibt es kein reales Altsystem.
Die Amortisationszeit von 74,5 Jahren ergibt sich aus dem Vergleich mit einer fiktiven Gasheizung als Referenzsystem – da im Neubau keine fossile Altanlage ersetzt wird, ist dieser Wert kein realer Investitionsvergleich, sondern eine rechnerische Größe. Der eigentliche wirtschaftliche Vorteil liegt im Neubau in der zinsgünstigen Finanzierung über den KfW-Kredit 297/298, in der dauerhaft hohen Effizienz durch die optimalen Betriebsbedingungen (JAZ 4,2) und in der Unabhängigkeit von fossilen Energiepreisen. Zudem profitieren Bauherren, die ohnehin eine PV-Anlage planen, von einer deutlich verbesserten Gesamtwirtschaftlichkeit durch den Eigenverbrauch.
Für Neubauten gibt es über das KfW-Programm 458 keinen Zuschuss für die Wärmepumpe. Stattdessen kann der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) genutzt werden, mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) Kreditsumme pro Wohneinheit.
Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.
Vernetztes Energiesystem: Wärmepumpe, Enter Connect und Enter Flow
Ein 240-qm-Neubau verbraucht rund 2.857 kWh Strom pro Jahr für die Wärmepumpe – eine Größenordnung, bei der die intelligente Steuerung des Stromverbrauchs echten finanziellen Unterschied macht. Genau hier setzt das vernetzte Energiesystem an, das wir für jeden Neubau dieser Größe empfehlen.
Enter Connect: Automatische Steuerung in Echtzeit
Enter Connect ist der intelligente Energiemanager, der Wärmepumpe, PV-Speicher und weitere Verbraucher automatisch koordiniert. Das System lernt die Verbrauchsgewohnheiten Ihres Haushalts und plant voraus – es erkennt, wann PV-Strom im Überschuss vorhanden ist, und nutzt diese Zeitfenster für den Wärmepumpen-Betrieb. Für einen 240-qm-Neubau mit großer Dachfläche und PV-Anlage bedeutet das: Ein erheblicher Teil des Wärmepumpen-Stroms kann durch Eigenverbrauch gedeckt werden, ohne dass Sie aktiv eingreifen müssen. 2 Jahre Fernwartung über Enter Connect sind im Lieferumfang enthalten.
Enter Flow: Günstige Strompreise automatisch nutzen
Enter Flow ist der dynamische Stromtarif, der die Wärmepumpe automatisch in den Stunden mit den niedrigsten Spotmarktpreisen betreibt. Bei einem Jahresstromverbrauch von knapp 2.860 kWh kann die Lastverschiebung in günstige Tarifstunden die effektiven Stromkosten spürbar senken. Die Kombination aus Enter Connect und Enter Flow ist die stärkste Differenzierung gegenüber einem Standardangebot vom lokalen Heizungsbauer – der liefert die Anlage, aber kein System, das sich automatisch an Marktpreise und Eigenverbrauch anpasst.
So funktioniert der Weg zur Wärmepumpe mit Enter
Als Deutschlands größter Energieberater haben wir über 37.000 Projekte erfolgreich abgeschlossen – und daraus einen Prozess entwickelt, der Bauherren von der ersten Frage bis zur laufenden Anlage begleitet, ohne dass Sie mehrere Ansprechpartner koordinieren müssen.
Schritt 1: Bedarf erfassen
Beschreiben Sie Ihren 240-qm-Neubau online in wenigen Minuten: Baustandard, geplante Bauform, Wärmeverteilsystem und weitere relevante Parameter. Das dauert keine 10 Minuten und ist der erste Schritt zu einer fundierten Empfehlung.
Schritt 2: Experten-Beratung für Ihren 240-qm-Neubau
Ein Experte analysiert die verschiedenen Wärmepumpen-Modelle und Konfigurationen, die für einen 240-qm-Neubau in Ihrer Leistungsklasse infrage kommen – verständlich, transparent und ohne Herstellerbindung. Dabei wird auch geklärt, ob Ihr Neubau eher in der 10-kW- oder 12-kW-Klasse liegt und welche Systemkonfiguration (inkl. PV-Synergie, Enter Connect) für Sie wirtschaftlich sinnvoll ist.
Schritt 3: Heizlastberechnung vor Ort für Ihren Neubau
Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihr Gebäude vor Ort und führt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch – abgestimmt auf den tatsächlichen Dämmstandard, die Fensterflächen und das Wärmeverteilsystem Ihres 240-qm-Neubaus. Erst auf dieser Basis wird die Anlage präzise dimensioniert.
Schritt 4: Installation und Förderantrag
Ein regionaler SHK-Meisterbetrieb installiert die Anlage – koordiniert und geprüft durch uns. Wir begleiten den vollständigen KfW-Förderprozess, einschließlich der Prüfung, welche Förderprogramme für Ihren Neubau konkret verfügbar sind (KfW 297/298, KfW-Ergänzungskredit).
Fazit: Wärmepumpe für 240 qm Neubau – was zählt wirklich
Die Heizlast eines 240-qm-Neubaus liegt – je nach Dämmstandard – zwischen rund 8 und 13 kW. Das ist der entscheidende Ausgangspunkt: Nicht die Quadratmeterzahl allein, sondern die Gebäudehülle bestimmt, ob eine kompakte 10-kW-Anlage ausreicht oder ob die 12-kW-Klasse nötig ist. Wer hier mit einer Faustformel plant, riskiert eine teure Fehldimensionierung in beide Richtungen.
Die Betriebskosten sind im Neubau überraschend niedrig: Bei einer JAZ von 4,2 und Fußbodenheizung liegen die monatlichen Heizkosten bei rund 71 €. Der Vergleich mit einem unsanierten Altbau gleicher Größe macht den Unterschied deutlich – die Gebäudehülle entscheidet mehr als die Quadratmeterzahl. Wer den 240-qm-Neubau als Zweifamilienhaus plant, sollte zudem den Förderhebel bei zwei Wohneinheiten frühzeitig einkalkulieren.
Als Deutschlands größter Energieberater übernehmen wir die Heizlastberechnung, die herstellerunabhängige Modellauswahl, den gesamten Förderprozess und die Koordination der Installation – aus einer Hand, mit einem Vertragspartner. Die Effizienzgarantie und 2 Jahre Fernwartung über Enter Connect sind inklusive.
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FAQ
Reicht eine Standard-Wärmepumpe für 240 qm Neubau?
In den meisten Fällen ja – aber die Antwort hängt vom Dämmstandard ab. Ein KfW-40-Neubau mit 240 qm kommt mit einer Anlage in der 10-kW-Klasse aus, während ein Neubau nach GEG-Mindeststandard bereits 12 kW oder mehr benötigt. Standardgeräte decken diese Leistungsklassen ab; entscheidend ist, dass die Anlage auf Basis einer Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 dimensioniert wird – nicht nach einer Faustformel.
Brauche ich bei 240 qm zwei Wärmepumpen?
In aller Regel nicht. Eine einzelne Luft-Wasser-Wärmepumpe in der Leistungsklasse 10 bis 12 kW versorgt einen 240-qm-Neubau vollständig – sowohl mit Heizwärme als auch mit Warmwasser. Eine Kaskadenlösung mit zwei Geräten kann sinnvoll sein, wenn es sich um ein Zweifamilienhaus mit zwei vollständig getrennten Wohneinheiten handelt, da dies auch fördertechnisch Vorteile bieten kann.
Was kostet der Betrieb einer Wärmepumpe bei 240 qm Neubau im Monat?
Bei einer JAZ von 4,2, einem Jahreswärmebedarf von 12.000 kWh und einem Wärmepumpentarif von 0,30 €/kWh liegen die reinen Stromkosten bei rund 857 € pro Jahr – das sind etwa 71 € im Monat. Hinzu kommen Wartungskosten von typischerweise 250 bis 350 € jährlich. Wer die Wärmepumpe mit einer PV-Anlage und Enter Connect kombiniert, kann die effektiven Stromkosten durch Eigenverbrauch weiter senken.
Bekomme ich im Neubau eine Förderung für die Wärmepumpe?
Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) mit bis zu 80 % Zuschuss gilt ausschließlich für Bestandsgebäude und ist im Neubau nicht verfügbar. Für Neubauten steht stattdessen der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) zur Verfügung – mit bis zu 100.000 € Kreditsumme pro Wohneinheit (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung). Das ist kein Zuschuss, sondern eine zinsgünstige Finanzierung mit Tilgungszuschuss. Stand: Juli 2026.
Welche JAZ ist bei einem 240-qm-Neubau realistisch?
Mit Fußbodenheizung und Vorlauftemperaturen von 30 bis 35 °C erreicht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im gut gedämmten Neubau eine JAZ von 4,0 bis 4,5 – deutlich über der KfW-Mindestanforderung von 3,0. Eine Erdwärmepumpe erzielt unter denselben Bedingungen JAZ-Werte von 4,3 bis 5,0. Diese Werte sind im Neubau mit Fußbodenheizung realistisch und machen den Betrieb besonders wirtschaftlich.
Wie gehe ich am besten vor, um die richtige Wärmepumpe für meinen 240-qm-Neubau zu finden?
Der sicherste Weg führt über eine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – denn bei 240 qm liegt die benötigte Leistungsklasse je nach Effizienzstandard zwischen 8 und 13 kW, und eine Faustformel reicht hier nicht aus. Wir führen diese Berechnung kostenlos durch, vergleichen herstellerunabhängig die passenden Modelle und begleiten Sie durch den gesamten Prozess – von der Planung über die Förderung bis zur Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe. Jetzt kostenlose Heizlastberechnung anfragen.

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