Wärmepumpe 270 qm Altbau: Kosten & Förderung 2026

Ein oft übersehener Vorteil großer Altbauten: Bei 270 qm verfügen viele Gebäude über 15 bis 25 Heizkörper, die in den Jahrzehnten nach dem Bau häufig mit großzügigen Sicherheitszuschlägen dimensioniert wurden – diese große Gesamtheizfläche ermöglicht es in vielen Fällen, die Vorlauftemperatur auf 50 bis 55 °C abzusenken und damit die förderrelevante Mindest-Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,0 zu erreichen, ohne einen einzigen Heizkörper austauschen zu müssen. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung prüfen wir raumweise, ob Ihr 270-qm-Altbau genau diese Bedingung erfüllt – und sichern Ihnen mit unserer Fördergarantie die maximale KfW-Auszahlung.

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    Gerade bei einem 270-qm-Altbau stößt man bei der Suche nach der richtigen Wärmepumpen-Leistung schnell an eine Grenze: Die meisten Online-Tabellen und Heizlast-Rechner enden bei 200 oder 250 Quadratmetern, sodass Eigentümer dieser Hausgröße ohne professionelle Berechnung schlicht raten müssen, ob 18, 22 oder 30 kW die richtige Klasse sind. Wer eine Wärmepumpe für einen 270 qm Altbau plant, steht vor einer Heizlast-Varianz von bis zu 40 kW je nach Sanierungszustand – ein Bereich, der pauschale Empfehlungen schlicht unmöglich macht. Durch einen herstellerunabhängigen Anbietervergleich sparen Eigentümer im Schnitt 5.800 €, und mit der aktuellen KfW-Förderung von bis zu 80 % (Stand Juli 2026) sinkt der Eigenanteil erheblich. Als Deutschlands größter Energieberater führen wir zunächst die normgerechte Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch und begleiten Sie mit Fördergarantie von der Planung bis zur fertigen Installation.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    270 qm Altbau fällt aus jedem Standardraster: Heizlast-Tabellen enden meist bei 200–250 qm. Für dieses Haus liegt die Heizlast je nach Sanierungszustand zwischen 19 und 40 kW – eine Varianz, die nur eine normgerechte Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 auflösen kann.

    Checkmark

    Altbau-Eignung ist besser als ihr Ruf: Viele 270-qm-Altbauten haben durch ihre hohe Heizkörperanzahl eine große Gesamtheizfläche, die eine Vorlauftemperatur von 50–55 °C erlaubt – und damit eine förderfähige JAZ von mindestens 3,0, oft ohne Heizkörpertausch.

    Checkmark

    Bis zu 22.400 € KfW-Zuschuss und Ø 5.800 € Ersparnis durch Anbietervergleich: Die KfW-Heizungsförderung umfasst seit Juli 2026 bis zu 80 % Gesamtförderung auf förderfähige Kosten von bis zu 28.000 € pro Wohneinheit. Wer als Zweifamilienhaus-Eigentümer zwei Wohneinheiten nachweist, verdoppelt die Förderbasis auf 56.000 €.

    Checkmark

    Enter übernimmt das gesamte Projekt aus einer Hand: Als Deutschlands größter Energieberater führt Enter die Heizlastberechnung durch, vergleicht herstellerunabhängig die passenden Modelle, koordiniert die Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe und begleitet den vollständigen KfW-Förderprozess – inklusive Fördergarantie und Effizienzgarantie.

    Welche Wärmepumpe passt zu einem 270-qm-Altbau?

    Die Frage nach der richtigen Wärmepumpen-Leistung ist bei einem 270-qm-Altbau komplexer als bei einem Standardgebäude. Wohnfläche allein sagt wenig aus – entscheidend sind Dämmzustand, Fensterflächen, Raumhöhen und das vorhandene Wärmeverteilsystem. Wir zeigen, warum 270 qm eine besondere Herausforderung darstellen und welche Leistungsklassen realistisch in Frage kommen.

    Warum 270 qm eine besondere Herausforderung sind

    Die meisten Online-Rechner und Heizlast-Tabellen enden bei 200 oder maximal 250 Quadratmetern. Wer einen 270-qm-Altbau besitzt, fällt damit aus jedem Standardraster heraus. Ohne eine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 bleibt nur Raten: Sind 18 kW genug, oder sind 22 oder sogar 30 kW erforderlich? Der Unterschied ist nicht trivial – eine überdimensionierte Anlage taktet häufig und verschleißt schnell, eine unterdimensionierte Anlage schafft es an kalten Tagen nicht, das Haus ausreichend zu beheizen. Hinzu kommt: Altbauten mit 270 qm haben häufig Raumhöhen von 2,70 m und mehr, was das zu beheizende Volumen gegenüber modernen Neubauten mit 2,40 m nochmals deutlich erhöht.

    Heizlast und passende Leistungsklasse bei 270 qm

    Als Orientierung dienen die folgenden Überschlagswerte – sie ersetzen keine normgerechte Berechnung, geben aber einen ersten Rahmen:

    Sanierungszustand Spez. Heizlast Überschlägige Heizlast bei 270 qm Passende Leistungsklasse
    Teilsanierter Altbau (neue Fenster, Dachsanierung) 70–90 W/m² ca. 19–24 kW 16–22 kW (ggf. monoenergetisch)
    Unsanierter Altbau (Originalzustand vor 1978) 100–150 W/m² ca. 27–40 kW 20–30+ kW (ggf. bivalente Lösung)

    Diese Spanne von 19 bis 40 kW macht deutlich: Pauschale Empfehlungen sind bei dieser Hausgröße schlicht nicht seriös. Erst die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – aufgeschlüsselt nach Räumen, Fensterflächen und Dämmzustand – liefert den tatsächlichen Bedarf.

    Monoenergetisch oder monovalent? Die wirtschaftlichere Lösung für große Altbauten

    Mit einer überschlägigen Heizlast von 19 bis 24 kW (teilsaniert) bzw. 27 bis 40 kW (unsaniert) liegt ein 270-qm-Altbau genau im Grenzbereich der gängigen Leistungsklassen. Die meisten Luft-Wasser-Wärmepumpen auf dem Markt sind für 6 bis 16 kW ausgelegt – Geräte im 18-bis-22-kW-Segment sind verfügbar, aber teurer und in der Auswahl eingeschränkter. Hier lohnt sich ein genauer Blick auf die monoenergetische Auslegung: Dabei wird die Wärmepumpe auf etwa 80 % der Spitzenlast dimensioniert, ein integrierter Heizstab übernimmt an wenigen Extremtagen im Jahr den Rest. Diese Lösung ist in vielen Fällen mehrere tausend Euro günstiger als ein überdimensioniertes Einzelgerät und vermeidet gleichzeitig das Taktungsproblem, das bei zu großen Anlagen typisch ist.

    Warum eine professionelle Heizlastberechnung bei 270 qm Pflicht ist

    Bei einem Standardgebäude mit 130 qm und bekanntem Baujahr kann man mit Richtwerten arbeiten. Bei 270 qm Altbau ist die Varianz zu groß: Ob das Haus mit 18 kW oder 28 kW auskommt, hängt von Faktoren ab, die nur eine Vor-Ort-Analyse aufdeckt. Wir führen diese Heizlastberechnung kostenfrei durch – durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten, der Ihr Gebäude als Gesamtsystem bewertet: Hülle, Heizflächen, Raumhöhen, Sanierungsstand.

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    Funktioniert eine Wärmepumpe im 270-qm-Altbau – auch ohne Komplettsanierung?

    Die kurze Antwort: Ja, in vielen Fällen. Die längere Antwort hängt vom Wärmeverteilsystem und der erreichbaren Vorlauftemperatur ab. Altbauten gelten zu Unrecht als grundsätzlich ungeeignet für Wärmepumpen – tatsächlich entscheidet nicht das Baujahr, sondern die Heizfläche und die Vorlauftemperatur über die Eignung.

    Altbau-Eignung: Was Feldtests belegen

    Feldtests des Fraunhofer ISE belegen, dass eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,0 bis 3,5 auch in unsanierten Altbauten bis Baujahr 1960 erreichbar ist – vorausgesetzt, die Heizkörper sind ausreichend dimensioniert und die Vorlauftemperatur liegt bei maximal 55 °C. Dieser Wert ist die entscheidende Schwelle: Bleibt die Vorlauftemperatur bei oder unter 55 °C, arbeitet die Wärmepumpe wirtschaftlich und erreicht die Mindest-JAZ von 3,0, die für die KfW-Heizungsförderung vorgeschrieben ist.

    Heizkörper statt Fußbodenheizung: Warum das bei 270 qm sogar ein Vorteil sein kann

    Viele Eigentümer gehen davon aus, dass eine Wärmepumpe zwingend eine Fußbodenheizung voraussetzt. Das ist ein verbreiteter Irrtum. Entscheidend ist die Heizfläche, nicht die Bauart. Und hier zeigt sich ein überraschender Vorteil großer Altbauten: Bei 270 qm verfügen viele Gebäude über 15 bis 25 Heizkörper, die in den Jahrzehnten nach dem Bau häufig mit großzügigen Sicherheitszuschlägen ausgelegt wurden. Diese große Gesamtheizfläche ermöglicht es in vielen Fällen, die Vorlauftemperatur auf 50 bis 55 °C abzusenken – und damit eine förderfähige JAZ von mindestens 3,0 zu erreichen, ohne einen einzigen Heizkörper tauschen zu müssen. Als Faustregel gilt: Jede Absenkung der Vorlauftemperatur um 5 °C verbessert die JAZ um etwa 10 %.

    Vorlauftemperatur und JAZ: Wann Ihr 270-qm-Altbau förderfähig ist

    Bei einem vollständig unsanierten Gebäude mit Vorlauftemperaturen über 60 °C wird es kritisch. In diesem Fall sind gezielte Einzelmaßnahmen sinnvoll, die die Heizlast senken und damit die Vorlauftemperatur reduzieren:

    • Kellerdeckendämmung: Kostengünstig und hochwirksam – reduziert Wärmeverluste nach unten erheblich
    • Dämmung der obersten Geschossdecke: Einfach umsetzbar, spart Heizenergie im Dachbereich
    • Fenstertausch in wenigen Schlüsselräumen: Besonders bei großen Altbau-Fenstern mit Einfachverglasung
    • Hydraulischer Abgleich: Pflicht bei der KfW-Förderung und in der Praxis oft unterschätzt – er kann die systemweite Vorlauftemperatur um 3 bis 5 °C senken

    Wir prüfen im Rahmen der Vor-Ort-Analyse, welche dieser Maßnahmen für Ihren spezifischen 270-qm-Altbau wirtschaftlich sinnvoll sind – und welche Sie sich sparen können.

    Was kostet eine Wärmepumpe für einen 270-qm-Altbau?

    Bei einem überdurchschnittlich großen Altbau liegt der Investitionsrahmen deutlich über dem Standardbereich. Das liegt an der höheren Leistungsklasse, dem größeren Pufferspeicher und dem aufwändigeren hydraulischen Einbau bei vielen Heizkörpern und teils mehreren Heizkreisen. Gleichzeitig bietet die KfW-Heizungsförderung erhebliche Spielräume, den Eigenanteil zu senken.

    Investitionskosten im Überblick

    Für ein Komplettsystem bei 270 qm Altbau – inklusive Gerät (ca. 18 kW), Installation, Pufferspeicher, hydraulischem Abgleich und Entsorgung der Altanlage – ist realistisch mit folgenden Kostenpositionen zu rechnen:

    Kostenposition Typische Spanne
    Wärmepumpe (Gerät, 16–22 kW) ca. 12.000–18.000 €
    Installation und Inbetriebnahme ca. 8.000–12.000 €
    Pufferspeicher (300–500 l Heizung + 300 l Warmwasser) ca. 3.000–5.000 €
    Hydraulischer Abgleich (viele Heizkörper) ca. 800–1.500 €
    Entsorgung Altanlage ca. 1.500–2.500 €
    Gesamtkosten (brutto, Komplettsystem) ca. 35.000–48.000 €

    Durch unseren herstellerunabhängigen Anbietervergleich sparen unsere Kunden im Schnitt 5.800 € gegenüber einem Direktangebot eines einzelnen Herstellers oder lokalen Heizungsbauers.

    Förderung 2026: So senken Sie den Eigenanteil um bis zu 22.400 €

    Die KfW-Heizungsförderung (KfW 458) wurde zum 21. Juli 2026 neu strukturiert. Die Fördersätze setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen, die sich addieren lassen:

    Förderkomponente Fördersatz Voraussetzung
    Grundförderung 30 % Alle Wärmepumpen
    Klimageschwindigkeitsbonus 16 % Tausch einer fossilen Heizung; sinkt halbjährlich um 4 Prozentpunkte, entfällt ab II/2028
    Einkommensbonus 30 % (Haushaltseinkommen 30.001–40.000 €) Einkommensnachweis erforderlich
    Einkommensbonus 40 % (Haushaltseinkommen ≤ 30.000 €) Einkommensnachweis erforderlich
    Maximale Gesamtförderung 80 % Gedeckelt auf 28.000 € förderfähige Kosten → max. 22.400 € Zuschuss

    Fördervoraussetzungen: Mindest-JAZ von 3,0, SG-Ready-Label, bei Luft-Wärmepumpen Geräuschemission mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert, Antragstellung vor Maßnahmenbeginn, Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten. Alle Angaben Stand Juli 2026 – der aktuelle Stand ist vor Antragstellung erneut zu prüfen.

    Der Zweifamilienhaus-Vorteil: Doppelte Förderbasis bei 2 Wohneinheiten

    Wird der 270-qm-Altbau als Zweifamilienhaus mit zwei Wohneinheiten genutzt, verdoppelt sich der förderfähige Investitionsrahmen auf 2 × 28.000 € = 56.000 €. Das bedeutet: Bei einer maximalen Förderquote von 80 % sind bis zu 44.800 € Zuschuss möglich – ein Fördervorteil von bis zu 22.400 € gegenüber einem Einfamilienhaus. Gerade bei den höheren Investitionskosten eines 270-qm-Gebäudes kann dieser Unterschied den Eigenanteil drastisch senken und die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme entscheidend verbessern. Wir prüfen im Beratungsgespräch, welcher Förderrahmen für Ihr Gebäude gilt.

    Neues GModG: Was sich seit Juli 2026 für Altbau-Besitzer geändert hat

    Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das am 29. Juli 2026 in Kraft getreten ist, wurden die bisherigen §§ 71 und 72 GEG – die sogenannte 65-%-Erneuerbare-Pflicht und die Austauschpflicht für 30 Jahre alte Heizungen – ersatzlos gestrichen. Eigentümer dürfen beim Heizungstausch seither frei wählen: Wärmepumpe, Gas, Öl, Biomasse oder Fernwärme. Die wirtschaftlichen Argumente für den Umstieg auf eine Wärmepumpe bleiben davon unberührt: Die CO₂-Abgabe auf fossile Brennstoffe steigt weiter, und die KfW-Heizungsförderung mit bis zu 80 % Zuschuss ist zeitlich begrenzt – der Klimageschwindigkeitsbonus sinkt halbjährlich.

    Jetzt beraten lassen – ein Ansprechpartner für Ihre komplette Wärmepumpe.

    Lohnt sich die Wärmepumpe bei 270 qm? Beispielrechnung mit konkreten Zahlen

    Abstrakte Prozentwerte helfen wenig, wenn man wissen möchte, ob sich die Investition konkret rechnet. Wir zeigen eine vollständige Beispielrechnung für einen typischen 270-qm-Altbau – transparent und nachvollziehbar.

    Rechengrundlage und Betriebskosten im Überblick

    Angenommenes Szenario: Teilsanierter Altbau, 270 qm, Baujahr ca. 1975, bisherige Gasheizung, Heizkörper als Wärmeverteilung, Vorlauftemperatur 50–55 °C. Passende Anlage: Luft-Wasser-Wärmepumpe ca. 18 kW, monoenergetisch ausgelegt. Angenommene JAZ: 3,1 – realistisch für diesen Sanierungszustand gemäß Fraunhofer-ISE-Feldtests.

    Parameter Wert
    Jahreswärmebedarf 40.500 kWh
    JAZ (Jahresarbeitszahl) 3,1
    Stromverbrauch Wärmepumpe/Jahr 13.065 kWh
    Stromkosten/Jahr (0,28 €/kWh) 3.658 €
    Wartungskosten/Jahr 300 €
    Gesamtbetriebskosten Wärmepumpe/Jahr 3.958 €
    Bisherige Gaskosten/Jahr (0,12 €/kWh, Wirkungsgrad 0,9) 5.400 €
    Jährliche Ersparnis 1.442 €

    Förderszenarien und Amortisation

    Die Investitionskosten für das Komplettsystem betragen in diesem Szenario 40.000 €. Die förderfähigen Kosten sind auf 28.000 € gedeckelt. Je nach persönlichem Haushaltseinkommen ergeben sich folgende Szenarien (Stand Juli 2026):

    Förderszenario Fördersatz Zuschuss (auf 28.000 € gedeckelt) Eigenanteil Amortisation
    Grundförderung + Klimageschwindigkeitsbonus 46 % 12.880 € 27.120 € 18,8 Jahre
    + Einkommensbonus 30 % (30.001–40.000 €) 76 % 21.280 € 18.720 € 13 Jahre
    + Einkommensbonus 40 % (≤ 30.000 €) 80 % 22.400 € 17.600 € 12,2 Jahre

    Im Szenario mit ausschließlicher Grundförderung und Klimageschwindigkeitsbonus (46 %) liegt die rechnerische Amortisationszeit bei 18,8 Jahren. Diese Zahl ergibt sich aus dem höheren Eigenanteil bei gleichzeitig moderater jährlicher Ersparnis gegenüber Gas. Zu berücksichtigen ist: Die CO₂-Abgabe auf Gas steigt in den kommenden Jahren planmäßig weiter, was die Ersparnis gegenüber der Gasheizung Jahr für Jahr erhöht und die Amortisationszeit entsprechend verkürzt. Zudem bietet die Wärmepumpe eine Effizienzgarantie und Unabhängigkeit von fossilen Preisentwicklungen, die in einer reinen Amortisationsrechnung nicht vollständig abgebildet werden. Mit Einkommensbonus verkürzt sich die Amortisationszeit auf 12,2 bis 13 Jahre – im Bereich der typischen Spanne von 10 bis 15 Jahren.

    Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.

    Warum die Ersparnis mit der Zeit weiter steigt

    Die Beispielrechnung basiert auf dem aktuellen Gaspreis von 0,12 €/kWh. Die CO₂-Abgabe auf fossile Brennstoffe steigt nach aktuellem Rechtsstand planmäßig weiter an – jede Erhöhung verbessert die Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpe gegenüber der Gasheizung automatisch. Wer heute in eine Wärmepumpe investiert, sichert sich damit gegen künftige Gaspreissteigerungen ab.

    So senken Sie die Stromkosten zusätzlich: Enter Connect und Enter Flow

    Bei 270 qm ist der absolute Stromverbrauch der Wärmepumpe naturgemäß hoch: rund 13.065 kWh pro Jahr. Genau hier entfaltet ein vernetztes Energiesystem seinen größten Hebel. Enter Connect, unser intelligenter Energiemanager, steuert die Wärmepumpe in Echtzeit und lernt die Verbrauchsgewohnheiten Ihres Haushalts – so wird möglichst viel Strom zu den günstigsten Zeiten verbraucht. In Kombination mit Enter Flow, unserem dynamischen Stromtarif, werden die stündlichen Spotmarktpreise automatisch genutzt: Die Wärmepumpe heizt bevorzugt dann, wenn der Börsenstrompreis niedrig ist, und schiebt den Betrieb auf teure Stunden. Für ein 270-qm-Haus mit seinem hohen Jahresstromverbrauch ist dieser Lastverschiebungseffekt besonders wirksam. Mehr dazu erfahren Sie auf der Seite zu Enter Connect. Ergänzend lohnt sich ein Blick auf die Kombination mit Photovoltaik: Wer Solarstrom erzeugt, kann einen erheblichen Teil des Wärmepumpen-Stroms selbst produzieren und die Betriebskosten weiter senken.

    Wärmepumpen-Typen und Modelle für 270 qm Altbau

    Bei einem 270-qm-Altbau kommen grundsätzlich mehrere Wärmepumpen-Typen in Frage. Die Wahl hängt von Grundstücksgröße, Bodenbeschaffenheit und dem gewünschten Effizienzlevel ab. Wir geben einen Überblick und zeigen, welche Modelle aus unserem Portfolio für diese Hausgröße geeignet sind.

    Luft-Wasser-Wärmepumpe: Die Standardlösung für den Altbau

    Mit einem Marktanteil von rund 95 % ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe die häufigste Wahl – auch für 270-qm-Altbauten. Sie benötigt keine aufwändige Erschließung, ist in wenigen Wochen installierbar und in Leistungsklassen bis 25 kW und darüber verfügbar. Für einen teilsanierten 270-qm-Altbau mit einer Heizlast von ca. 19–24 kW bieten sich aus unserem herstellerunabhängigen Portfolio beispielsweise die Vaillant aroTHERM plus oder die Buderus Logatherm WLW an – beide in Leistungsklassen verfügbar, die für diese Hausgröße passen, und beide mit SG-Ready-Zertifizierung als Fördervoraussetzung. Für Häuser im oberen Leistungsbereich ist die Midea M-Thermal Arctic eine robuste Option mit guter Kälteleistung.

    Wichtig bei der Aufstellung: Seit Anfang 2026 müssen Luft-Wärmepumpen mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert für Geräuschemissionen liegen – bei enger Bebauung oder kleinen Grundstücken ist das ein relevantes Kriterium, das wir bei der Modellauswahl berücksichtigen.

    Erdwärmepumpe: Höhere Effizienz, höhere Erschließungskosten

    Erdwärmepumpen (Sole-Wasser) erreichen in Altbauten Jahresarbeitszahlen bis 5,2 – deutlich mehr als Luft-Wasser-Anlagen. Der Preis: Bohrungen oder Erdkollektoren sind genehmigungspflichtig und erhöhen die Investitionskosten erheblich. Bei einem 270-qm-Altbau mit entsprechend großem Grundstück kann sich dieser Mehraufwand rechnen, insbesondere wenn die Heizlast im oberen Bereich liegt und eine hohe Effizienz dauerhaft wichtig ist. Wir prüfen im Beratungsgespräch, ob die Erdwärme für Ihren Standort eine wirtschaftliche Alternative ist.

    Schritt für Schritt zur Wärmepumpe in Ihrem 270-qm-Altbau

    Ein 270-qm-Altbau-Projekt ist kein Standard-Auftrag – es braucht eine strukturierte Planung, die alle Faktoren berücksichtigt. Bei Enter läuft das in vier klar definierten Schritten ab, mit einem einzigen Ansprechpartner für den gesamten Prozess.

    Von der Heizlastberechnung bis zur Installation: So läuft es bei Enter

    Den Einstieg in Ihr Projekt gestalten wir so unkompliziert wie möglich:

    • Schritt 1 – Bedarf erfassen: Sie beschreiben Ihr Haus in wenigen Minuten online – Baujahr, Sanierungszustand, Heizfläche, aktuelles Heizsystem.
    • Schritt 2 – Experten-Beratung: Ein Energieberater analysiert gemeinsam mit Ihnen, welche Wärmepumpen-Konfigurationen für Ihren spezifischen 270-qm-Altbau in Frage kommen – monoenergetisch oder bivalent, welche Leistungsklasse, welche Modelle aus unserem herstellerunabhängigen Portfolio. Verständlich erklärt, transparent verglichen.
    • Schritt 3 – Heizlastberechnung vor Ort: Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihr 270-qm-Gebäude vor Ort: Raumhöhen, Heizkörperbestand, Dämmzustand, Vorlauftemperatur. Die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 liefert die exakte kW-Klasse – keine Schätzung, keine Pauschale.
    • Schritt 4 – Installation und Förderantrag: Ein geprüfter regionaler SHK-Meisterbetrieb installiert die Anlage. Wir begleiten parallel den vollständigen KfW-Förderprozess – von der Antragsstellung bis zur bestätigten Auszahlung.

    Ihre 3 Sicherheiten: Preis, Produkt, Zeit

    Bei einer Investition in dieser Größenordnung zählt vor allem eines: Sicherheit auf allen Ebenen.

    • Preis: Unsere Fördergarantie begleitet den gesamten KfW-Antragsprozess bis zur bestätigten Auszahlung. Der Anbietervergleich spart im Schnitt 5.800 €. Sie wissen vor der Beauftragung, was Sie tatsächlich investieren.
    • Produkt: Die Heizlastberechnung eliminiert das Risiko von Über- oder Unterdimensionierung – gerade bei der kritischen Größe von 270 qm. Die Effizienzgarantie sichert zu: Ihre neue Anlage arbeitet mindestens 3× so effizient wie die fossile Altanlage, bei gesicherter Wohlfühltemperatur.
    • Zeit: Geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe installieren die Anlage oft innerhalb weniger Wochen nach Angebotsannahme. 2 Jahre Fernwartung über Enter Connect sind inklusive – kein Koordinationsaufwand nach der Installation.

    Über 37.000 erfolgreiche Projekte – auch für große Altbauten

    Als Deutschlands größter Energieberater haben wir über 37.000 Wärmepumpen-Projekte erfolgreich abgeschlossen und dabei mehr als 150 Mio. € Fördermittel für unsere Kunden gesichert. Unsere Kundenzufriedenheit liegt bei 4,8 von 5 Sternen. Großflächige Altbauten mit komplexen Heizlast-Situationen gehören zu den Projekten, für die unsere herstellerunabhängige Expertenplanung den größten Unterschied macht. Alle verfügbaren Wärmepumpen-Optionen bei Enter finden Sie in der Übersicht.

    Fazit: Wärmepumpe für 270 qm Altbau – machbar, kalkulierbar, förderbar

    Die Kombination aus großer Wohnfläche und Altbau klingt auf den ersten Blick nach einer schwierigen Ausgangssituation – tatsächlich bietet sie mehr Spielraum, als viele Eigentümer vermuten. Die hohe Anzahl an Heizkörpern, die in vielen 270-qm-Altbauten verbaut ist, ergibt eine große Gesamtheizfläche, die in zahlreichen Fällen eine Vorlauftemperatur von 50 bis 55 °C erlaubt – und damit die förderrelevante JAZ von 3,0 ohne aufwändige Umbaumaßnahmen erreichbar macht.

    Die entscheidende Voraussetzung ist eine normgerechte Heizlastberechnung nach DIN EN 12831: Bei einer Heizlast-Varianz von 19 bis 40 kW je nach Sanierungszustand sind pauschale Empfehlungen nicht vertretbar. Erst die Vor-Ort-Analyse liefert die belastbare Grundlage für die richtige Leistungsklasse – und damit für ein System, das weder über- noch unterdimensioniert ist.

    Wer als Zweifamilienhaus-Eigentümer zwei Wohneinheiten nachweist, profitiert von einer Förderbasis von bis zu 56.000 € und kann den Eigenanteil erheblich senken. Für Einfamilienhäuser liegt der maximale Zuschuss bei 22.400 € (Stand Juli 2026). Die jährliche Ersparnis gegenüber der Gasheizung beträgt in unserem Beispielszenario 1.442 €, mit steigender Tendenz durch die planmäßig wachsende CO₂-Abgabe auf Gas. Mit Einkommensbonus verkürzt sich die Amortisationszeit auf 12,2 Jahre.

    Wir übernehmen das gesamte Projekt: Heizlastberechnung, herstellerunabhängige Modellauswahl, Förderantrag und Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe – alles aus einer Hand, mit Fördergarantie und Effizienzgarantie.

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    FAQ

    Ist 270 qm zu groß für eine einzelne Wärmepumpe?

    Nein. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen sind in Leistungsklassen bis 25 kW und darüber verfügbar. Für einen teilsanierten 270-qm-Altbau mit einer Heizlast von ca. 19–24 kW reicht eine einzelne Anlage in der Regel aus – bei Bedarf ergänzt durch einen integrierten Heizstab für wenige Extremtage im Jahr (monoenergetische Auslegung). Bei vollständig unsanierten Gebäuden mit Heizlasten über 27 kW wird eine bivalente Lösung oder eine Kombination aus zwei Geräten geprüft. Welche Lösung für Ihr Haus passt, zeigt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.

    Brauche ich bei 270 qm Altbau zwingend eine Fußbodenheizung?

    Nein – das ist ein verbreiteter Irrtum. Entscheidend für den effizienten Wärmepumpenbetrieb ist nicht die Bauart der Heizflächen, sondern die erreichbare Vorlauftemperatur. Viele 270-qm-Altbauten haben durch ihre hohe Heizkörperanzahl eine so große Gesamtheizfläche, dass die Vorlauftemperatur auf 50 bis 55 °C abgesenkt werden kann – und damit die Mindest-JAZ von 3,0 für die KfW-Förderung erreichbar ist, ohne einen einzigen Heizkörper tauschen zu müssen. Ob das bei Ihrem Haus der Fall ist, klären wir in der raumweisen Heizlastberechnung.

    Welche kW-Leistung brauche ich bei 270 qm Altbau?

    Das lässt sich pauschal nicht beantworten – und das ist kein Ausweichen, sondern die ehrliche Antwort. Je nach Sanierungszustand liegt die Heizlast eines 270-qm-Altbaus zwischen 19 und 40 kW: teilsaniert ca. 19–24 kW, unsaniert ca. 27–40 kW. Die meisten Online-Tabellen enden bei 200 bis 250 qm, sodass 270 qm aus jedem Standardraster fällt. Nur eine normgerechte Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – aufgeschlüsselt nach Räumen, Dämmzustand und Wärmeverteilsystem – liefert die belastbare Zahl.

    Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Wärmepumpe bei 270 qm?

    In unserem Rechenbeispiel für einen teilsanierten 270-qm-Altbau (JAZ 3,1, Jahreswärmebedarf 40.500 kWh) ergibt sich ein Stromverbrauch von ca. 13.065 kWh pro Jahr, was bei einem Wärmepumpenstrompreis von 0,28 €/kWh Stromkosten von ca. 3.658 € jährlich entspricht. Zum Vergleich: Die bisherige Gasheizung kostet in diesem Szenario ca. 5.400 € pro Jahr. Mit Enter Connect und Enter Flow lässt sich der effektive Strompreis durch Lastverschiebung in günstige Börsenstromzeiten weiter senken.

    Bekomme ich bei 270 qm die volle KfW-Förderung?

    Ja – die KfW-Heizungsförderung ist nicht an die Wohnfläche geknüpft, sondern an die förderfähigen Investitionskosten, die auf 28.000 € pro Wohneinheit gedeckelt sind. Bei einem Einfamilienhaus sind das bis zu 22.400 € Zuschuss (80 % von 28.000 €). Nutzen Sie das Gebäude als Zweifamilienhaus mit zwei Wohneinheiten, verdoppelt sich die Förderbasis auf 56.000 € – und der maximale Zuschuss steigt auf bis zu 44.800 €. Voraussetzungen sind unter anderem eine Mindest-JAZ von 3,0 und das SG-Ready-Label (Stand Juli 2026). Unsere Fördergarantie begleitet Sie durch den gesamten KfW-Antragsprozess bis zur bestätigten Auszahlung.

    Was hat sich durch das GModG (Juli 2026) für meinen Altbau geändert?

    Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das am 29. Juli 2026 in Kraft trat, wurden die bisherigen Pflichten aus §§ 71 und 72 GEG – die 65-%-Erneuerbare-Pflicht und die Austauschpflicht für 30 Jahre alte Heizungen – ersatzlos gestrichen. Als Altbau-Eigentümer können Sie beim nächsten Heizungstausch frei wählen, welches System Sie einbauen. Die wirtschaftlichen Vorteile der Wärmepumpe – Unabhängigkeit von steigenden Gaspreisen, hohe KfW-Förderung, Effizienzgarantie – bestehen davon unabhängig weiter.

    Wie starte ich am besten mit Enter?

    Der einfachste erste Schritt: Beschreiben Sie Ihr Haus online in wenigen Minuten über unser Beratungsformular. Wir melden uns mit einem konkreten Gesprächstermin, in dem ein Energieberater Ihre Situation einschätzt und die nächsten Schritte erläutert. Die anschließende Heizlastberechnung durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten ist für Sie kostenlos – und liefert die Grundlage für ein verbindliches Angebot inklusive Förderberechnung. Sie haben dabei einen einzigen Ansprechpartner für Planung, Förderantrag und Installation.

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