
Wärmepumpe 290 qm Neubau: Größe & Kosten 2026
Bei einem 290-qm-Neubau mit Fußbodenheizung und einer Vorlauftemperatur von nur 30–35 °C arbeitet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe typischerweise mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von 4,0–4,5 – das drückt den Jahresstromverbrauch auf rund 3.600 kWh, was Stromkosten von etwa 1.000–1.200 € pro Jahr entspricht und deutlich unter den Betriebskosten einer hypothetischen Gasheizung liegt. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung ermitteln wir die exakt passende Leistungsklasse für Ihren Neubau und klären, welche Finanzierungswege über das KfW-Programm „Klimafreundlicher Neubau" für Sie in Frage kommen.
Das Thema kurz und kompakt
Welche kW-Klasse braucht Ihr 290-qm-Neubau?
Die Frage nach der richtigen Wärmepumpen-Größe ist bei 290 qm besonders relevant, weil diese Hausgröße genau im Übergangsbereich zwischen Standard- und Großgeräten liegt. Viele Bauherren befürchten, ein Einzelgerät reiche nicht aus – oder sie kaufen auf Empfehlung eines lokalen Heizungsbauers eine zu große Anlage, die dann dauerhaft im ineffizienten Teillastbetrieb taktet. Beide Szenarien lassen sich mit einer professionellen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 zuverlässig vermeiden.
So berechnen Sie die Heizlast für 290 qm (Beispielrechnung)
Ein Neubau nach aktuellem GEG-Standard (Effizienzhaus 55) benötigt überschlägig 40–50 W pro m² Wohnfläche. Mit einem mittleren Ansatz von 45 W/m² ergibt sich für 290 qm eine Heizlast von rund 13,1 kW. Hinzu kommt ein Warmwasserzuschlag von etwa 1,0 kW für einen 4-Personen-Haushalt – das ergibt eine Gesamtheizlast von rund 14,1 kW. Je nach Dämmstandard und Gebäudegeometrie bewegt sich die Spanne zwischen 13 und 15,5 kW.
Die Tabelle verdeutlicht einen zentralen Punkt: Bei 290 qm Neubau liegt die Heizlast bei weniger als der Hälfte dessen, was ein unsanierter Altbau gleicher Fläche benötigen würde. Das macht den entscheidenden Unterschied bei der Systemwahl.
14–16 kW: Warum bei einem Neubau ein Einzelgerät fast immer reicht
Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen mit Inverter-Technologie im Leistungsbereich 14–16 kW modulieren ihre Leistung stufenlos zwischen rund 30 und 100 % der Nennleistung. Das bedeutet: Die Anlage passt sich exakt dem tatsächlichen Wärmebedarf an, ohne zu takten. Für einen 290-qm-Neubau mit einer Heizlast von 13–15,5 kW ist dieses Leistungsspektrum ideal. Geräte wie die Vaillant aroTHERM plus oder die Midea M-Thermal Arctic sind in dieser Leistungsklasse erhältlich und für Neubauten mit Fußbodenheizung gut geeignet.
Mythos Kaskade: Warum Sie bei 290 qm Neubau keine zwei Geräte brauchen
Eine Kaskade aus zwei gekoppelten Wärmepumpen wird erst dann sinnvoll, wenn die Heizlast dauerhaft über 20 kW liegt – oder wenn ein Einzelgerät diese Leistung nicht mehr zuverlässig liefern kann. Bei einem gut gedämmten 290-qm-Neubau nach GEG liegt die Heizlast weit darunter. Viele Planer setzen aus Vorsicht dennoch 18–20-kW-Anlagen an, die dann im Dauerbetrieb takten und schneller verschleißen. Eine präzise Heizlastberechnung schützt vor genau dieser kostspieligen Überdimensionierung.
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Was kostet eine Wärmepumpe für 290 qm Neubau?
Bei einem 290-qm-Neubau bewegen sich die Gesamtkosten für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe der 14–16-kW-Klasse typischerweise zwischen 28.000 und 38.000 €. Die gute Nachricht für Neubauten: Da das Gebäude bereits auf niedrige Vorlauftemperaturen und moderne Heizsysteme ausgelegt ist, fällt der Installationsaufwand geringer aus als im Bestand – ein separater Pufferspeicher ist oft bereits eingeplant, und aufwendige Rohrleitungsanpassungen entfallen.
Gerätekosten, Installation und Gesamtinvestition im Überblick
Luft-Wasser vs. Erdwärme: Kostenvergleich für 290 qm Neubau
Bei einem 290-qm-Altbau ist die Wahl zwischen Luft-Wasser und Erdwärme eine zentrale Wirtschaftlichkeitsfrage – im Neubau fällt die Rechnung anders aus. Bei einem Jahreswärmebedarf von rund 14.500 kWh ist der absolute Effizienzvorteil der Sole-Wasser-Wärmepumpe (JAZ ca. 4,5 gegenüber 4,0 bei Luft-Wasser) so gering, dass sich die Mehrkosten der Erdsondenbohrung von 8.000–18.000 € in vielen Fällen erst nach sehr langer Zeit amortisieren. Luft-Wasser ist bei dieser Hausgröße und diesem Dämmstandard fast immer die wirtschaftlichere Wahl – sofern keine besonderen Grundstücksbedingungen (z. B. sehr lauter Standort, große Grundstücksfläche mit günstiger Bohrung) für Erdwärme sprechen.
Laufende Kosten: Stromverbrauch, Wartung und Gesamtkosten pro Jahr
Ein 290-qm-Neubau mit Fußbodenheizung und einer Vorlauftemperatur von 30–35 °C erreicht mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe eine JAZ von rund 4,0. Bei einem Jahreswärmebedarf von 14.500 kWh ergibt das einen Stromverbrauch von 3.625 kWh pro Jahr – deutlich weniger, als viele Bauherren für ein Haus dieser Größe erwarten, weil sie Altbau-Werte als Referenz nehmen. Zu den Stromkosten kommen jährliche Wartungskosten von typischerweise 250–350 €.
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Förderung für Wärmepumpen im Neubau: Was Sie 2026 wirklich bekommen
Die Förderlogik für Wärmepumpen im Neubau unterscheidet sich grundlegend von der Förderung im Bestand – und dieser Unterschied wird in vielen Ratgebern nicht klar genug herausgearbeitet. Wer als Bauherr eines 290-qm-Neubaus mit einem KfW-Zuschuss von 30 % oder mehr rechnet, wird enttäuscht. Dafür gibt es einen anderen, ebenfalls attraktiven Finanzierungsweg.
Warum die KfW-458-Zuschüsse im Neubau nicht gelten
Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) fördert ausschließlich den Heizungstausch in Bestandsgebäuden, deren Bauantrag mindestens 5 Jahre zurückliegt. Für einen Neubau steht dieser Weg schlicht nicht offen – weder die 30 % Grundförderung noch der Klimageschwindigkeitsbonus oder der Einkommensbonus aus KfW 458 sind für Neubauten verfügbar. KfW 458 ist ausschließlich für Bestandsgebäude konzipiert.
Das KFN-Programm: Zinsgünstige Kredite bis 150.000 € pro Wohneinheit
Der relevante Förderweg für Neubauten ist das KfW-Programm „Klimafreundlicher Neubau" (KFN, KfW 297/298). Es handelt sich dabei um einen zinsverbilligten Kredit – keinen Zuschuss – mit einer Kreditsumme von bis zu 100.000 € pro Wohneinheit. Erfüllt das Gebäude zusätzlich die Anforderungen für eine QNG-Zertifizierung (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude), steigt die mögliche Kreditsumme auf bis zu 150.000 €. Die Wärmepumpe ist dabei integraler Bestandteil des Energiekonzepts, das die Fördervoraussetzungen erfüllt – sie erhält aber keinen separaten Zuschuss.
Fördervoraussetzungen: Effizienzhaus 40 und was das für Ihr Haus bedeutet
Für den KfW-Kredit 297/298 muss das Gebäude mindestens den Effizienzhaus-40-Standard erreichen. Das bedeutet: Ein 290-qm-Neubau, der lediglich den GEG-Mindeststandard (Effizienzhaus 55) erfüllt, hat keinen Zugang zu diesem Programm. Wer gezielt auf EH 40 plant – was bei einem Haus dieser Größe mit konsequenter Dämmung und einer hochwertigen Wärmepumpe gut erreichbar ist – profitiert von der zinsgünstigen Finanzierung und senkt gleichzeitig die laufenden Energiekosten dauerhaft. Die Antragstellung muss vor Baubeginn erfolgen. Wir begleiten Sie durch diesen Prozess und klären im Beratungsgespräch, welcher Standard für Ihr Haus realisierbar ist.
Beispielrechnung: So viel kostet und spart ein 290-qm-Neubau mit Wärmepumpe
Konkrete Zahlen schaffen mehr Planungssicherheit als Preisspannen. Die folgende Rechnung basiert auf einem realen Szenario: 290 qm, Neubau EH-55-Standard, Fußbodenheizung, 4-Personen-Haushalt, Luft-Wasser-Wärmepumpe 14–16 kW, JAZ 4,0. Als Vergleichssystem dient eine hypothetische Gasheizung – im Neubau nach aktuellem GEG-Standard ohnehin nicht mehr als alleinige Heizlösung zulässig, aber als Kostenbenchmark hilfreich.
Stromkosten pro Jahr: ca. 1.088 € (konkretes Rechenbeispiel)
Vergleich: Wärmepumpe vs. hypothetische Gasheizung bei 290 qm
Die Amortisationszeit von 58,6 Jahren gegenüber einer hypothetischen Gasheizung ist im Neubau-Kontext kein aussagekräftiger Vergleich: Im Neubau nach aktuellem GEG-Standard ist eine reine Gasheizung ohnehin nicht mehr zulässig. Der Vergleich dient ausschließlich als illustrativer Kostenbenchmark. Der eigentliche Vorteil der Wärmepumpe im Neubau liegt in den dauerhaft niedrigen Betriebskosten von rund 1.388 €/Jahr bei einem 290-qm-Haus – und in der Möglichkeit, über den zinsgünstigen KfW-Kredit 297/298 die Investition attraktiv zu finanzieren.
Für Neubauten gibt es über das KfW-Programm 458 keinen Zuschuss für die Wärmepumpe. Stattdessen kann der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) genutzt werden, mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) Kreditsumme pro Wohneinheit. Dieser Kredit verbilligt die Finanzierung des gesamten Bauvorhabens – nicht als Zuschuss, sondern als zinsreduziertes Darlehen.
Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.
Luft-Wasser oder Erdwärme bei 290 qm Neubau?
Diese Frage beschäftigt viele Bauherren großer Häuser – und die Antwort fällt im Neubau anders aus als im Altbau. Wer ein gut gedämmtes 290-qm-Effizienzhaus errichtet, hat andere Ausgangsbedingungen als jemand, der einen schlecht gedämmten Altbau gleicher Fläche saniert.
JAZ-Vorteil im Neubau: Warum Luft-Wasser hier fast immer reicht
Mit einer Fußbodenheizung und Vorlauftemperaturen von 30–35 °C arbeitet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Neubau mit einer JAZ von 4,0–4,5. Der Unterschied zur Sole-Wasser-Wärmepumpe (JAZ ca. 4,5–5,0) ist bei dieser Ausgangslage absolut gering: Bei einem Jahreswärmebedarf von 14.500 kWh macht ein JAZ-Unterschied von 0,5 Punkten einen Strommehrverbrauch von rund 350–400 kWh pro Jahr aus – das entspricht bei einem Wärmepumpentarif von 0,30 €/kWh etwa 100–120 € jährlich. Dieser Betrag rechtfertigt die Mehrkosten der Erdsondenbohrung in den meisten Fällen nicht.
Wann sich Erdwärme bei 290 qm trotzdem lohnt
Erdwärme kann trotzdem sinnvoll sein, wenn das Grundstück günstige geologische Bedingungen für eine kostengünstige Bohrung bietet, wenn der Standort besonders laut ist und ein leiser Betrieb ohne Außeneinheit gewünscht wird, oder wenn der Bauherr langfristig maximale Unabhängigkeit von Außentemperaturschwankungen anstrebt. In diesen Fällen lohnt sich ein individueller Vergleich. Als Faustregel gilt: Je geringer der Jahreswärmebedarf, desto länger dauert die Amortisation der Mehrkosten für die Bohrung. Bei 14.500 kWh Jahreswärmebedarf und Bohrkosten von 8.000–18.000 € kann sich die Amortisation in vielen Fällen über sehr lange Zeiträume erstrecken.
Fußbodenheizung und niedrige Vorlauftemperatur: optimale Effizienz
Der entscheidende Effizienzfaktor im Neubau ist das Wärmeverteilsystem. Eine Fußbodenheizung mit 30–35 °C Vorlauftemperatur ist für Wärmepumpen ideal, weil die Anlage mit einem kleinen Temperaturhub zwischen Wärmequelle (Außenluft) und Vorlauf auskommt. Jedes Grad weniger Vorlauftemperatur steigert die JAZ messbar. Im Neubau ist dieses System in der Regel von Anfang an eingeplant – ein klarer Vorteil gegenüber Bestandsgebäuden, wo das Wärmeverteilsystem oft aufwendig angepasst werden muss.
Worauf Sie bei der Planung achten sollten
Bei einem Investitionsvolumen von rund 32.000 € für ein Komplettsystem lohnt es sich, die häufigsten Planungsfehler zu kennen – und gezielt zu vermeiden. Drei Aspekte sind bei einem 290-qm-Neubau besonders relevant.
Überdimensionierung vermeiden: Die häufigste Falle bei großen Häusern
Weil 290 qm nach einem großen Haus klingen, setzen viele Planer und lokale Heizungsbauer vorsichtshalber eine 18- oder 20-kW-Anlage an. Das ist bei einem gut gedämmten Neubau mit einer tatsächlichen Heizlast von 13–15,5 kW eine deutliche Überdimensionierung. Eine zu große Anlage taktet ständig, arbeitet ineffizient im Teillastbetrieb und verschleißt schneller. Moderne Inverter-Geräte modulieren zwar zwischen 30 und 100 % der Nennleistung, aber auch sie arbeiten am effizientesten, wenn die Nennleistung zur tatsächlichen Heizlast passt. Die Nennleistung sollte 80–110 % der berechneten Heizlast betragen – nicht mehr.
Schallschutz im Neubaugebiet: Was bei 14–16 kW zu beachten ist
Größere Luft-Wasser-Wärmepumpen im 14–16-kW-Bereich erzeugen einen höheren Schallleistungspegel als kleinere Einheiten. In dicht bebauten Neubaugebieten ist die Aufstellplanung daher wichtig: Abstand zur Grundstücksgrenze, Ausrichtung der Außeneinheit und gegebenenfalls schallabsorbierende Maßnahmen sollten bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden. Für Neubauten gelten die verschärften Schallschutz-Anforderungen (mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert) zwar nicht als Fördervoraussetzung – da KfW 458 im Neubau ohnehin nicht greift – aber die Einhaltung lokaler Lärmschutzvorschriften bleibt relevant.
SG-Ready, Inverter-Technologie und smarte Steuerung
Das SG-Ready-Label (Smart Grid Ready) ist eine wichtige Eigenschaft moderner Wärmepumpen: Es ermöglicht die externe Ansteuerung der Anlage durch ein Energiemanagementsystem, etwa um bei niedrigen Strompreisen mehr Wärme zu erzeugen und zu speichern. Im Neubau sollte SG-Ready von Anfang an als Anforderung definiert werden – auch wenn die Wärmepumpe zunächst ohne PV-Anlage betrieben wird, ist die technische Voraussetzung für eine spätere Erweiterung dann bereits geschaffen.
Wärmepumpe als Teil eines vernetzten Energiesystems
Wer einen 290-qm-Neubau errichtet, denkt langfristig. Die Wärmepumpe als isoliertes Heizgerät zu betrachten, verschenkt erhebliches Einsparpotenzial. Mit Enter Connect wird die Wärmepumpe Teil eines intelligenten Energiesystems: Der Energiemanager steuert Wärmepumpe, PV-Speicher und weitere Verbraucher automatisch in Echtzeit, lernt die Verbrauchsgewohnheiten des Haushalts und plant die Wärmeerzeugung so, dass möglichst viel selbst erzeugter Strom genutzt wird. Bei einem Jahresstromverbrauch der Wärmepumpe von 3.625 kWh für dieses Haus kann eine gut dimensionierte Photovoltaikanlage einen erheblichen Teil dieses Bedarfs abdecken – und Enter Flow nutzt zusätzlich automatisch die günstigsten Stunden am Strommarkt, um die verbleibenden Strombezugskosten weiter zu senken. Kein lokaler Heizungsbauer bietet dieses vernetzte Gesamtsystem aus einer Hand an.
So funktioniert der Weg zu Ihrer Wärmepumpe mit Enter
Als Deutschlands größter Energieberater begleiten wir Bauherren eines 290-qm-Neubaus durch jeden Schritt – von der ersten Bedarfsermittlung bis zur laufenden Fernwartung nach der Installation. Der Prozess ist klar strukturiert und lässt keine Koordinationslücken.
Zunächst beschreiben Sie Ihr Haus online in wenigen Minuten: Grundfläche, Gebäudestandard, geplantes Wärmeverteilsystem. Anschließend vergleicht ein Experte verschiedene Wärmepumpen-Modelle und Konfigurationen speziell für Ihr 290-qm-Neubau-Vorhaben mit Ihnen – verständlich, transparent und ohne Herstellerbindung. Im dritten Schritt führt ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für Ihr konkretes Haus durch und dimensioniert das System präzise auf Ihre tatsächliche Heizlast von rund 13–15,5 kW. Abschließend installiert ein regionaler SHK-Meisterbetrieb die Anlage – und wir begleiten Sie durch den vollständigen Förderprozess, inklusive der Prüfung, ob der KfW-Kredit 297/298 für Ihren Neubau in Frage kommt.
- Schritt 1: Haus online beschreiben – wenige Minuten, kein Aufwand
- Schritt 2: Experten-Beratung mit Modellvergleich, zugeschnitten auf 290 qm Neubau
- Schritt 3: Heizlastberechnung vor Ort durch zertifizierten Energieeffizienz-Experten – präzise Dimensionierung für Ihre konkrete Heizlast
- Schritt 4: Installation durch regionalen SHK-Meisterbetrieb, vollständige Begleitung des KfW-Förderprozesses
Nach der Installation sind 2 Jahre Fernwartung über Enter Connect inklusive – so behalten wir die Anlage im Blick, ohne dass Sie aktiv werden müssen.
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Fazit: Wärmepumpe für 290 qm Neubau – Dimensionierung, Kosten und der richtige Weg zur Anlage
Ein 290-qm-Neubau nach GEG-Standard ist für die Wärmepumpe geradezu ideal: Die niedrige spezifische Heizlast von 40–50 W/m² hält den Gesamtbedarf bei rund 13–15,5 kW – ein einzelner Monoblock der 14–16-kW-Klasse reicht vollständig aus, eine Kaskade ist nicht nötig. Die JAZ von 4,0–4,5 bei Fußbodenheizung und 30–35 °C Vorlauftemperatur drückt den Jahresstromverbrauch auf rund 3.625 kWh, was Betriebskosten von etwa 1.388 € pro Jahr ergibt.
Wichtig für die Finanzierungsplanung: Im Neubau gibt es keinen KfW-458-Zuschuss. Der relevante Förderweg ist der zinsgünstige KfW-Kredit 297/298 über das Programm „Klimafreundlicher Neubau" – mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) Kreditsumme, gebunden an den Effizienzhaus-40-Standard. Wer diesen Standard anstrebt, kombiniert die Wärmepumpe von Anfang an mit einer konsequenten Gebäudehülle und profitiert dauerhaft von den niedrigsten Betriebskosten.
Luft-Wasser ist bei 290 qm Neubau in den meisten Fällen die wirtschaftlichere Wahl gegenüber Erdwärme: Der absolute Effizienzvorteil der Sole-Wasser-Wärmepumpe ist bei der niedrigen Heizlast eines Neubaus gering, während die Mehrkosten der Bohrung erheblich sind. Wer zusätzlich Enter Connect und Enter Flow integriert, macht die Wärmepumpe zum Teil eines zukunftssicheren Gesamtenergiesystems – mit automatischer Optimierung des Eigenverbrauchs und dynamischer Strompreisnutzung.
Wir führen die Heizlastberechnung für Ihren Neubau durch, begleiten den gesamten KfW-Prozess und koordinieren die Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe – als ein Vertragspartner, ohne Koordinationsaufwand für Sie.
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FAQ
Reicht bei 290 qm Neubau ein einzelnes Gerät, oder brauche ich eine Kaskade?
Bei einem 290-qm-Neubau nach GEG-Standard liegt die Heizlast überschlägig bei 13–15,5 kW inklusive Warmwasser. Ein einzelner Luft-Wasser-Monoblock der 14–16-kW-Klasse reicht in aller Regel vollständig aus. Eine Kaskade aus zwei gekoppelten Geräten wird erst bei deutlich höheren Heizlasten sinnvoll – typischerweise ab 20 kW und mehr, wie sie bei unsanierten Altbauten dieser Fläche auftreten. Eine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 gibt Ihnen hier die nötige Sicherheit.
Wie hoch sind die Stromkosten für eine Wärmepumpe bei 290 qm Neubau?
Bei einer JAZ von 4,0 und einem Jahreswärmebedarf von 14.500 kWh verbraucht die Wärmepumpe rund 3.625 kWh Strom pro Jahr. Bei einem Wärmepumpentarif von 0,30 €/kWh entspricht das Stromkosten von etwa 1.088 € jährlich. Hinzu kommen Wartungskosten von typischerweise 250–350 €, sodass die Gesamtbetriebskosten bei rund 1.388 € pro Jahr liegen – deutlich weniger, als viele Bauherren für ein Haus dieser Größe erwarten.
Gibt es Förderung für die Wärmepumpe im Neubau?
Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) mit Zuschüssen von bis zu 80 % gilt ausschließlich für Bestandsgebäude und ist im Neubau nicht verfügbar. Für Neubauten steht stattdessen der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 über das Programm „Klimafreundlicher Neubau" zur Verfügung – mit bis zu 100.000 € Kreditsumme pro Wohneinheit (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung). Voraussetzung ist der Effizienzhaus-40-Standard. Die Antragstellung muss vor Baubeginn erfolgen.
Welche Vorlauftemperatur brauche ich, und warum ist das für die Effizienz entscheidend?
Im Neubau mit Fußbodenheizung liegt die Vorlauftemperatur typischerweise bei 30–35 °C – das sind optimale Bedingungen für eine Wärmepumpe. Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto kleiner ist der Temperaturhub, den die Anlage überwinden muss, und desto höher fällt die JAZ aus. Bei 30–35 °C Vorlauftemperatur erreicht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe eine JAZ von 4,0–4,5, was den Strombedarf auf rund 3.625 kWh pro Jahr begrenzt. Altbauten mit alten Heizkörpern benötigen oft 60–70 °C Vorlauftemperatur, was die Effizienz erheblich senkt – im Neubau ist dieses Problem von vornherein nicht vorhanden.
Was passiert, wenn die Wärmepumpe zu groß dimensioniert wird?
Eine überdimensionierte Wärmepumpe taktet ständig: Sie schaltet sich ein, erreicht schnell die gewünschte Temperatur und schaltet sich wieder aus – ein Zyklus, der die Anlage mechanisch belastet und die Effizienz senkt. Bei einem 290-qm-Neubau mit tatsächlicher Heizlast von 13–15,5 kW wird häufig eine 18- oder 20-kW-Anlage angeboten, die dann dauerhaft im ineffizienten Teillastbetrieb läuft. Moderne Inverter-Geräte modulieren zwischen 30 und 100 % der Nennleistung, aber auch sie arbeiten am effizientesten, wenn die Nennleistung zur Heizlast passt. Eine präzise Heizlastberechnung ist der einzige zuverlässige Schutz vor dieser Falle.
Wie starte ich mit Enter, und was kostet die Heizlastberechnung?
Die Heizlastberechnung durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten ist bei Enter kostenlos. Sie beschreiben Ihr Haus zunächst online in wenigen Minuten, dann vergleicht ein Experte verschiedene Modelle und Konfigurationen für Ihren 290-qm-Neubau mit Ihnen. Anschließend führen wir die Vor-Ort-Analyse durch und dimensionieren das System präzise. Die Installation übernehmen geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe – und wir begleiten Sie durch den gesamten KfW-Förderprozess, inklusive der Prüfung des KfW-Kredits 297/298 für Ihren Neubau. Jetzt kostenlose Heizlastberechnung anfragen und passende Wärmepumpen-Größe sichern.

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