
Wärmepumpe 340 qm Neubau: Kosten & Größe 2026
Bei einem 340-qm-Neubau mit Fußbodenheizung und Vorlauftemperaturen von 30–35 °C liegt die Jahresarbeitszahl einer Luft-Wasser-Wärmepumpe realistisch zwischen 4,0 und 4,5 – laut der Fraunhofer-ISE-Feldstudie (November 2025) erreichen vergleichbare Geräte im Bestand im Mittel nur 3,4, sodass Ihr Neubau pro Quadratmeter rund 15–25 % weniger Strom verbraucht als ein sanierter Altbau gleicher Größe. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung ermitteln wir die exakt passende Leistungsklasse für Ihr Haus, klären, ob ein Einzelgerät oder eine Kaskade die richtige Wahl ist, und begleiten Sie mit der Fördergarantie durch den gesamten KfW-Antragsprozess.
Das Thema kurz und kompakt
Welche Wärmepumpe passt zu einem 340-qm-Neubau?
Die Entscheidung für die richtige Wärmepumpe beginnt nicht mit dem Produktkatalog, sondern mit der Heizlast. Bei einem 340-qm-Neubau nach aktuellem GEG-Standard liegen die Anforderungen in einem Bereich, der sowohl leistungsstarke Einzelgeräte als auch Kaskadenlösungen infrage stellt – und genau diese Einordnung fehlt in den meisten Ratgebern.
Heizlast eines 340-qm-Neubaus: 14–18 kW im Überblick
Als Orientierungsgröße gilt für einen Neubau nach GEG ein spezifischer Wärmebedarf von ca. 40–55 Watt pro Quadratmeter. Für 340 qm ergibt sich daraus eine überschlägige Heizlast von 13,6–18,7 kW. Hinzu kommt der Warmwasserbedarf: Bei einem 4-Personen-Haushalt sind ca. 1,2–2,0 kW zusätzlich zu berücksichtigen, sodass die Gesamt-Heizlast typischerweise bei 14–18 kW liegt.
Wichtig: Diese Faustformel ist eine Erstorientierung. Die verbindliche Grundlage für die Dimensionierung ist die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, bei der das Gebäude bei der niedrigsten zu erwartenden Außentemperatur berechnet wird. Wir führen diese Berechnung für Sie durch – kostenlos und durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten.
Einzelgerät oder Kaskade – was brauchen Sie wirklich?
Ein 340-qm-Neubau mit GEG-konformer Dämmung liegt mit ca. 14–18 kW Heizlast exakt an der Grenze, ab der die Frage nach einer Kaskadenlösung relevant wird. Zur Einordnung: Bei einem 300-qm-Neubau (ca. 12–16 kW) reicht in der Regel ein Einzelgerät aus, während ab ca. 400 qm eine Kaskade aus zwei Geräten häufig unumgänglich wird. Bei 340 qm können moderne Einzelgeräte in der 16-kW-Klasse – etwa die Vaillant aroTHERM plus oder die Buderus Logatherm WLW in der entsprechenden Leistungsstufe – die Heizlast monovalent abdecken.
Eine Kaskade aus zwei Geräten (z. B. 2 × 8–10 kW) bietet bei dieser Größe Vorteile bei der Modulation und Redundanz: Fällt ein Gerät aus, läuft das zweite weiter. Ob Einzelgerät oder Kaskade die bessere Wahl ist, hängt vom genauen Ergebnis der Heizlastberechnung, der Aufstellsituation und dem Dämmstandard ab.
Luft-Wasser oder Sole-Wasser – welcher Typ lohnt sich bei 340 qm?
Für die meisten 340-qm-Neubauten ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe die unkompliziertere Wahl: geringere Installationskomplexität, keine Bohrung erforderlich, schnellere Umsetzung. Bei einer JAZ von 4,0–4,5 im Neubau mit Fußbodenheizung sind die Betriebskosten bereits auf einem sehr guten Niveau.
Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) kann bei 340 qm trotz ca. 10.000–15.000 € höherer Investitionskosten langfristig wirtschaftlicher sein. Der Grund: Die JAZ liegt bei Erdwärmepumpen ca. 1,0 höher als bei Luft-Wasser-Geräten. Bei 340 qm Neubau bedeutet das jährlich ca. 800–1.200 kWh weniger Stromverbrauch, was bei einem WP-Strompreis von 0,30 €/kWh einer Ersparnis von ca. 240–360 € pro Jahr entspricht. Je größer das Haus, desto stärker fällt die JAZ-Differenz absolut ins Gewicht – das macht die Erdwärme-Option bei dieser Fläche besonders prüfenswert.
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Was kostet eine Wärmepumpe für 340 qm Neubau?
Bei einem 340-qm-Neubau bewegen sich die Investitionskosten für ein Komplettsystem inklusive Einbau in einem Bereich, der die Budgetplanung sorgfältig erfordert. Gleichzeitig machen die niedrigen Betriebskosten dank hoher JAZ die Wärmepumpe langfristig zur wirtschaftlichsten Heizlösung für diesen Gebäudetyp.
Investitionskosten im Überblick
Für ein 340-qm-Neubau-Komplettsystem sind folgende Kostenbandbreiten realistisch:
- Luft-Wasser-Wärmepumpe (14–18 kW, inkl. Installation und Zubehör): ca. 35.000–50.000 €
- Sole-Wasser-Wärmepumpe (inkl. Erdsondenbohrung): ca. 40.000–60.000 €
Durch herstellerunabhängigen Anbietervergleich lassen sich im Schnitt 5.800 € einsparen – ohne Abstriche bei der Systemqualität. Unsere Experten vergleichen Angebote verschiedener Hersteller und Konfigurationen, bevor wir eine Empfehlung aussprechen.
Betriebskosten: So hoch sind die Stromkosten bei 340 qm
Die Betriebskosten einer Wärmepumpe für einen 340-qm-Neubau lassen sich auf Basis des Jahreswärmebedarfs und der JAZ konkret berechnen. Als Berechnungsgrundlage gilt für dieses Haus: Jahreswärmebedarf 16.300 kWh (340 m² × 40 kWh/m²·a Heizwärme + ca. 20 % Warmwasseranteil), JAZ 4,0, WP-Strompreis 0,30 €/kWh.
- Stromverbrauch Wärmepumpe pro Jahr: ca. 4.075 kWh
- Stromkosten pro Jahr: ca. 1.223 €
- Wartungskosten pro Jahr: ca. 300 € (typisch: 250–350 €)
- Gesamtbetriebskosten pro Jahr: ca. 1.523 €
Zum Vergleich: Eine Gasheizung mit einem Wirkungsgrad von 0,90 benötigt für denselben Wärmebedarf ca. 18.111 kWh Gas – bei einem Gaspreis von 0,12 €/kWh entspricht das ca. 2.173 € pro Jahr. Die jährliche Ersparnis gegenüber Gas beträgt damit 651 €.
Hinweis: Diese Ersparnis fällt im Neubau geringer aus als beim Heizungstausch in einem Altbau, weil im Neubau kein Vergleich mit einer alten, ineffizienten Bestandsheizung besteht. Der Hauptvorteil liegt in der langfristigen Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffpreisen und der CO₂-Bepreisung, die auf Gas kontinuierlich steigt.
Beispielrechnung: 340 qm Neubau, Luft-Wasser-Wärmepumpe 16 kW
Die rechnerische Amortisationszeit von 64,5 Jahren spiegelt den Neubau-Kontext wider: Im Neubau gibt es keine alte, ineffiziente Heizung, die ersetzt wird – der Vergleich erfolgt mit einer modernen Gasheizung auf ähnlichem Effizienzniveau. Der Vorteil der Wärmepumpe liegt hier weniger in der sofortigen Betriebskosten-Differenz als in der langfristigen Unabhängigkeit von steigenden Gaspreisen und der CO₂-Bepreisung sowie in der Zukunftssicherheit des Systems. Mit steigendem CO₂-Preis auf fossile Brennstoffe verschiebt sich die Wirtschaftlichkeit zugunsten der Wärmepumpe – und eine Kombination mit Photovoltaik-Eigenverbrauch kann die effektiven Stromkosten deutlich senken.
Für Neubauten gibt es über das KfW-Programm 458 keinen Zuschuss für die Wärmepumpe. Stattdessen kann der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) genutzt werden, mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) Kreditsumme pro Wohneinheit. Dieser Kredit ist keine Förderung im Sinne eines Zuschusses, sondern eine zinsgünstige Finanzierung, die die Investitionskosten planbar macht.
Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.
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Förderung für Wärmepumpen im Neubau (Stand August 2026)
Die Förderlandschaft für Wärmepumpen hat sich seit Juli 2026 grundlegend verändert. Für Bauherren eines 340-qm-Neubaus ist dabei ein zentraler Punkt zu verstehen: Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) gilt ausschließlich für Bestandsgebäude mit einem Bauantrag, der mindestens fünf Jahre zurückliegt. Für Neubauten steht dieser Zuschuss nicht zur Verfügung.
Was die KfW-Heizungsförderung für Bestandsgebäude bietet – und warum sie im Neubau nicht greift
Zum Verständnis der Fördersystematik: Die KfW-Heizungsförderung (Stand Juli 2026) setzt sich für Bestandsgebäude wie folgt zusammen:
- 30 % Grundförderung für alle Wärmepumpen
- 16 % Klimageschwindigkeitsbonus beim Tausch einer fossilen Heizung (degressiv, sinkt halbjährlich um 4 Prozentpunkte, entfällt ab II/2028)
- 40 % Einkommensbonus bei Haushaltseinkommen bis 30.000 €, bzw. 30 % bei 30.001–40.000 €
- Maximum: 80 % Gesamtförderung, max. 22.400 € Zuschuss, förderfähige Kosten gedeckelt auf 28.000 €
Im Neubau entfällt dieser Zuschuss vollständig: KfW 458 setzt voraus, dass eine bestehende fossile Heizung getauscht wird – eine Voraussetzung, die ein Neubau per Definition nicht erfüllt. Der Klimageschwindigkeitsbonus, der den Tausch einer Altheizung honoriert, greift ebenfalls nicht.
Der Förderdeckel-Effekt: Warum die Förderquote bei 340 qm real niedriger ist
Selbst wenn die KfW-Heizungsförderung für Bestandsgebäude anwendbar wäre, zeigt sich bei einem 340-qm-Haus ein wichtiger Effekt: Die förderfähigen Kosten sind auf 28.000 € gedeckelt. Bei Investitionskosten von ca. 35.000–50.000 € übersteigt ein 340-qm-Neubau diesen Deckel deutlich. Während bei einem 150-qm-Neubau die Investitionskosten oft nahe an 28.000 € liegen und die nominelle Förderquote nahezu auf den vollen Betrag wirkt, sinkt der effektive Fördersatz bei 340 qm von nominell 30 % auf real ca. 17–24 % der Gesamtinvestition. Das ist kein Nachteil des Förderprogramms, sondern eine wichtige Planungsgröße für die Budgetkalkulation.
Die richtige Finanzierungsoption für den Neubau: KfW-Kredit 297/298
Für Neubauten steht der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) zur Verfügung. Dieser Kredit – kein Zuschuss – ermöglicht eine zinsgünstige Finanzierung von bis zu 100.000 € pro Wohneinheit (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung). Er kann die Investitionskosten für das Wärmepumpensystem planbar machen und ist mit weiteren Fördermitteln kombinierbar.
Weitere Fördervoraussetzungen, die für alle Wärmepumpen-Systeme gelten und auch im Neubau relevant sind:
- Mindest-JAZ von 3,0 (Stand Juli 2026) – bei einem 340-qm-Neubau mit Fußbodenheizung problemlos erreichbar
- SG-Ready-Label (Smart Grid Ready) als Fördervoraussetzung
- Geräuschemission bei Luft-Wärmepumpen: mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert
- Antragstellung vor Maßnahmenbeginn – wer den Vertrag vor dem Antrag abschließt, riskiert den Förderverlust
- Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten
Wir begleiten Sie durch den gesamten Förderprozess – von der Prüfung der Voraussetzungen bis zur bestätigten Auszahlung. Unsere Fördergarantie bezieht sich auf den KfW-Antragsprozess; regionale oder landesspezifische Zusatzprogramme können ergänzend geprüft und eigenständig beantragt werden.
Richtige Dimensionierung: So vermeiden Sie teure Fehler
Bei einem 340-qm-Neubau mit Investitionskosten von 35.000–50.000 € ist die Frage der richtigen Dimensionierung keine Kleinigkeit. Sowohl eine Überdimensionierung als auch eine Unterdimensionierung haben konkrete finanzielle Folgen, die über die gesamte Lebensdauer der Anlage spürbar sind.
Faustformel vs. Heizlastberechnung nach DIN EN 12831
Die Faustformel (40–55 W/m² für Neubauten) liefert eine sinnvolle Erstorientierung: Für 340 qm ergibt sich daraus eine Bandbreite von ca. 13,6–18,7 kW. Diese Bandbreite ist jedoch zu weit, um daraus direkt eine Kaufentscheidung abzuleiten. Die verbindliche Methode ist die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831: Sie berücksichtigt die tatsächliche Gebäudehülle, die Normaußentemperatur am Standort, die Fensterflächen, die Lüftungsanlage und den Warmwasserbedarf – und liefert eine raumweise Heizlast, die als Grundlage für die Systemauslegung dient.
Warum eine Überdimensionierung bei 340 qm besonders teuer wird
Viele Bauherren eines großen Hauses neigen dazu, „sicherheitshalber" eine größere Anlage zu wählen. Bei einem 340-qm-Neubau bedeutet das häufig: 20 kW statt der passenden 16 kW. Eine überdimensionierte Wärmepumpe taktet häufiger (kurze Ein-/Ausschaltzyklen), was die JAZ senkt, die Bauteile stärker belastet und den Stromverbrauch unnötig erhöht. Der Bundesverband Wärmepumpe weist ausdrücklich darauf hin, dass Wärmepumpenanlagen besonders sensibel auf eine falsche Dimensionierung reagieren. Umgekehrt kann eine unterdimensionierte Anlage bei sehr kalten Wintertagen den Wärmebedarf nicht vollständig decken.
Unsere Heizlastberechnung durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten stellt sicher, dass die empfohlene Leistungsklasse exakt zum Gebäude passt – weder zu groß noch zu klein.
JAZ im Neubau: Warum Ihr 340-qm-Haus deutlich effizienter ist als der Durchschnitt
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) beschreibt, wie viel Wärme eine Wärmepumpe pro eingesetzter Kilowattstunde Strom erzeugt. Laut der Fraunhofer-ISE-Feldstudie (November 2025) erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Bestand eine mittlere JAZ von 3,4. Für einen 340-qm-Neubau mit Fußbodenheizung und Vorlauftemperaturen von 30–35 °C ist eine JAZ von 4,0–4,5 realistisch – das entspricht einem Stromverbrauch pro Quadratmeter, der rund 15–25 % unter dem Bestandsdurchschnitt liegt.
Dieser Effizienzvorsprung ist strukturell: Niedrige Vorlauftemperaturen reduzieren den Temperaturhub, den die Wärmepumpe leisten muss, und verbessern damit direkt die JAZ. Ein 340-qm-Neubau mit Fußbodenheizung bietet dafür ideale Voraussetzungen.
§ 14a EnWG: Was bei einer 16-kW-Anlage zu beachten ist
Wärmepumpen mit mehr als 4,2 kW elektrischer Leistung gelten seit 2024 als steuerbare Verbrauchseinrichtungen gemäß § 14a EnWG. Der Netzbetreiber darf die Leistung in Ausnahmesituationen zeitweise auf 4,2 kW dimmen – im Gegenzug erhalten Sie reduzierte Netzentgelte, was die Stromkosten spürbar senkt. Bei einer 16-kW-Anlage für einen 340-qm-Neubau greift diese Regelung immer. Die Kombination mit einem intelligenten Energiemanagementsystem wie Enter Connect ermöglicht es, diese Dimmperioden optimal zu planen, ohne Komforteinbußen.
Wärmepumpe als Teil eines vernetzten Energiesystems
Wer ein Haus mit 340 qm baut, denkt langfristig. Die Wärmepumpe als isoliertes Einzelprodukt zu betrachten, verschenkt erhebliches Einsparpotenzial – gerade bei einem Jahresstromverbrauch von ca. 4.075 kWh allein für die Heizung ist die Integration in ein intelligentes Energiesystem besonders wirtschaftlich.
Wärmepumpe und Photovoltaik: Eigenverbrauch gezielt nutzen
Eine Photovoltaikanlage auf einem 340-qm-Haus bietet typischerweise eine großzügige Dachfläche für eine leistungsstarke PV-Anlage. Wenn die Wärmepumpe bevorzugt dann läuft, wenn PV-Strom verfügbar ist – also tagsüber bei Sonnenschein – sinken die effektiven Stromkosten erheblich. Der Eigenverbrauchsanteil lässt sich durch intelligentes Lastmanagement deutlich steigern.
Intelligentes Energiemanagement mit Enter Connect
Enter Connect ist unser Energiemanagementsystem, das Wärmepumpe, PV-Anlage, Speicher und weitere Verbraucher in Echtzeit koordiniert. Für einen 340-qm-Neubau mit einem Jahresstromverbrauch der Wärmepumpe von ca. 4.075 kWh bedeutet das: Enter Connect lernt die Verbrauchsgewohnheiten des Haushalts, plant den Wärmepumpenbetrieb voraus und verschiebt Lasten automatisch in Zeiten mit günstigem Strom oder hoher PV-Erzeugung. Das Ergebnis ist ein höherer Eigenverbrauchsanteil und niedrigere Netzstrombezugskosten – ohne manuellen Eingriff.
Zusätzlich sind 2 Jahre Fernwartung über Enter Connect inklusive: Wir überwachen die Anlage remote und erkennen Effizienzabweichungen, bevor sie zu einem Problem werden.
Enter Flow: Automatisch zum günstigsten Strompreis
Enter Flow ist unser dynamischer Stromtarif, der die Stromkosten an den stündlichen Spotmarktpreis koppelt. Die Wärmepumpe wird automatisch dann betrieben, wenn die Strompreise besonders niedrig sind – zum Beispiel bei hoher Wind- oder Solareinspeisung. Für ein 340-qm-Haus mit einem Wärmepumpen-Stromverbrauch von ca. 4.075 kWh pro Jahr ist das Einsparpotenzial durch Lastverschiebung spürbar. Kein anderer Anbieter in der aktuellen SERP-Landschaft bietet diese Kombination aus Wärmepumpe, Energiemanager und dynamischem Tarif als integriertes System an – das ist ein konkreter Vorteil gegenüber lokalen Heizungsbauern, die in der Regel nur die Anlage selbst liefern.
Häufige Mythen zur Wärmepumpe bei 340 qm Neubau
Rund um Wärmepumpen für große Neubauten kursieren hartnäckige Fehleinschätzungen, die Bauherren verunsichern. Hier sind die drei häufigsten – mit der ehrlichen Einordnung.
„Ein 340-qm-Haus braucht immer zwei Wärmepumpen"
Diese Aussage ist pauschal falsch. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen in der 16–18-kW-Klasse – etwa die Vaillant aroTHERM plus oder die Midea M-Thermal Arctic in der entsprechenden Leistungsstufe – decken die typische Heizlast eines 340-qm-Neubaus monovalent ab. Eine Kaskade aus zwei Geräten ist bei dieser Fläche eine Option, keine Notwendigkeit. Ob ein Einzelgerät ausreicht, hängt vom genauen Ergebnis der Heizlastberechnung ab – nicht von der Quadratmeterzahl allein.
„Bei 340 qm explodieren die Stromkosten"
Ein 340-qm-Neubau nach aktuellem GEG-Standard hat dank exzellenter Dämmung pro Quadratmeter einen ähnlich niedrigen spezifischen Wärmebedarf wie ein 150-qm-Neubau – rund 40 kWh/m²·a. Die absoluten Stromkosten fallen zwar höher aus als bei einem kleineren Haus, liegen aber bei ca. 1.223 € pro Jahr (bei JAZ 4,0 und 0,30 €/kWh) – ein kontrollierbarer Betrag, der durch PV-Eigenverbrauch und den dynamischen Tarif Enter Flow weiter gesenkt werden kann.
„Die Förderung lohnt sich bei großen Häusern nicht"
Im Neubau steht die KfW-Heizungsförderung (KfW 458) generell nicht zur Verfügung – das gilt für ein 340-qm-Haus ebenso wie für ein 120-qm-Haus. Die relevante Finanzierungsoption ist der KfW-Kredit 297/298, der mit bis zu 100.000 € Kreditsumme eine zinsgünstige Finanzierung ermöglicht. Wer zusätzlich regionale Förderprogramme seines Bundeslandes prüft, kann die Gesamtfinanzierung weiter optimieren.
Ihr Weg zur passgenauen Wärmepumpe: So arbeiten wir
Für Bauherren eines 340-qm-Neubaus bieten wir einen strukturierten Prozess, der von der ersten Anfrage bis zur laufenden Anlage alles abdeckt – ohne dass Sie mehrere Ansprechpartner koordinieren müssen.
Zunächst beschreiben Sie Ihr Haus online in wenigen Minuten: Fläche, Gebäudetyp, geplantes Wärmeverteilsystem, Standort. Anschließend vergleicht einer unserer Experten verschiedene Wärmepumpen-Modelle und Konfigurationen mit Ihnen – konkret auf Ihr 340-qm-Haus zugeschnitten, mit Einordnung, ob ein Einzelgerät oder eine Kaskade sinnvoller ist, und welche Leistungsklasse zu Ihrem Dämmstandard passt. Im dritten Schritt führt ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für Ihr Gebäude durch und dimensioniert das System präzise – raumweise, nicht pauschal. Abschließend installiert ein regionaler SHK-Meisterbetrieb die Anlage, und wir begleiten den vollständigen KfW-Förderprozess, sofern förderfähige Maßnahmen vorliegen.
Als Deutschlands größter Energieberater mit über 37.000 erfolgreichen Projekten und über 150 Mio. € gesicherten Fördermitteln wissen wir, worauf es bei einem Haus dieser Größe ankommt.
Fazit: Wärmepumpe für 340 qm Neubau – was Sie wissen müssen
Mit einer Heizlast von ca. 14–18 kW liegt Ihr 340-qm-Neubau exakt an der Grenze zwischen Einzelgerät und Kaskade – und moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen in der 16-kW-Klasse decken diesen Bedarf in der Regel monovalent ab. Die JAZ von 4,0–4,5, die im Neubau mit Fußbodenheizung realistisch ist, macht Ihr Haus strukturell effizienter als der Bestandsdurchschnitt (3,4 laut Fraunhofer ISE) – mit Stromkosten von ca. 1.223 € pro Jahr als solider Planungsgröße.
Den wichtigsten Förderweg für Ihren Neubau bildet der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 mit bis zu 100.000 € Kreditsumme – kein Zuschuss, aber eine planbare zinsgünstige Finanzierung. Die KfW-Heizungsförderung (KfW 458) steht für Neubauten nicht zur Verfügung; den Förderdeckel-Effekt, der bei 340 qm ohnehin greift, müssen Sie daher nicht gesondert einkalkulieren.
Die entscheidende Grundlage für alle weiteren Entscheidungen – Einzelgerät oder Kaskade, Luft-Wasser oder Sole-Wasser, welches Modell in welcher Leistungsstufe – ist die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831. Wir führen diese für Sie durch, kostenlos und durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten, und übernehmen anschließend Planung, Förderprozess und Installation aus einer Hand.
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Baujahr 1935 | Wohnfläche 113 m²
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FAQ
Wie viel kW braucht eine Wärmepumpe für 340 qm Neubau?
Für einen 340-qm-Neubau nach aktuellem GEG-Standard liegt die überschlägige Heizlast bei ca. 14–18 kW (inkl. Warmwasserbedarf). Als Faustformel gilt für Neubauten ein spezifischer Wärmebedarf von 40–55 Watt pro Quadratmeter. Die verbindliche Grundlage ist jedoch die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, die das Gebäude individuell bewertet – Faustformeln sind nur eine Erstorientierung und können je nach Dämmstandard, Standort und Lüftungskonzept deutlich abweichen.
Reicht ein Einzelgerät für 340 qm, oder brauche ich eine Kaskade?
Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen in der 16–18-kW-Klasse decken die typische Heizlast eines 340-qm-Neubaus in der Regel monovalent ab – eine Kaskade ist bei dieser Fläche keine Notwendigkeit, sondern eine Option. Zur Einordnung: Bei einem 300-qm-Neubau reicht fast immer ein Einzelgerät, ab ca. 400 qm wird eine Kaskade häufig unumgänglich. Bei 340 qm liegt die Entscheidung exakt an dieser Grenze und sollte auf Basis der Heizlastberechnung getroffen werden, nicht pauschal.
Welche Förderung gibt es für eine Wärmepumpe im Neubau 2026?
Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) mit Zuschüssen von bis zu 80 % gilt ausschließlich für Bestandsgebäude und steht für Neubauten nicht zur Verfügung. Für Neubauten ist der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) die relevante Finanzierungsoption: bis zu 100.000 € Kreditsumme pro Wohneinheit (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung). Ergänzend lohnt es sich, regionale Förderprogramme des jeweiligen Bundeslandes zu prüfen. Alle Angaben stehen unter dem Vorbehalt aktueller Programmbedingungen (Stand Juli/August 2026).
Wie hoch sind die jährlichen Stromkosten bei 340 qm Neubau?
Bei einem Jahreswärmebedarf von ca. 16.300 kWh, einer JAZ von 4,0 und einem WP-Strompreis von 0,30 €/kWh ergeben sich Stromkosten von ca. 1.223 € pro Jahr. Hinzu kommen Wartungskosten von typischerweise 250–350 € jährlich. Durch die Kombination mit einer Photovoltaikanlage und dem dynamischen Tarif Enter Flow lassen sich die effektiven Stromkosten weiter reduzieren, da die Wärmepumpe bevorzugt bei günstigen Strompreisen oder hoher PV-Erzeugung betrieben wird.
Lohnt sich eine Erdwärmepumpe bei 340 qm Neubau?
Bei 340 qm ist eine Sole-Wasser-Wärmepumpe besonders prüfenswert: Die JAZ liegt ca. 1,0 höher als bei einer Luft-Wasser-Lösung, was bei diesem Haus jährlich ca. 800–1.200 kWh Strom spart – entsprechend ca. 240–360 € pro Jahr bei einem WP-Strompreis von 0,30 €/kWh. Die Mehrinvestition von ca. 10.000–15.000 € gegenüber einer Luft-Wasser-Wärmepumpe muss gegen diese laufende Ersparnis abgewogen werden. Je größer das Haus, desto stärker fällt die JAZ-Differenz absolut ins Gewicht – ein Argument, das bei 340 qm mehr Gewicht hat als bei kleineren Häusern.
Wie starte ich am besten – und wer begleitet mich durch den Prozess?
Der einfachste erste Schritt ist die kostenlose Heizlastberechnung: Sie beschreiben Ihr Haus online in wenigen Minuten, ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte analysiert das Gebäude und ermittelt die exakt passende Leistungsklasse für Ihren 340-qm-Neubau. Als Deutschlands größter Energieberater übernehmen wir anschließend die herstellerunabhängige Systemplanung, den vollständigen KfW-Förderprozess und die Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe – alles aus einer Hand, ein Vertragspartner.

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