
Wärmepumpe 300 qm Zweifamilienhaus: Kosten & Förderung 2026
In einem 300-m²-Zweifamilienhaus liegen häufig zwei unterschiedliche Wärmeverteilsysteme vor – etwa Fußbodenheizung in der sanierten Erdgeschosswohnung und klassische Heizkörper im Obergeschoss –, weshalb zwei getrennte Heizkreise mit unterschiedlichen Vorlauftemperaturen die Jahresarbeitszahl (JAZ) um bis zu 0,3–0,5 Punkte steigern können, was den Unterschied zwischen Fördervoraussetzung erfüllt und Fördervoraussetzung verfehlt ausmachen kann. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung ermitteln wir genau diese systemspezifischen Parameter für Ihr Zweifamilienhaus, wählen herstellerunabhängig die passende Anlage aus und begleiten Sie mit der Fördergarantie durch den gesamten KfW-Antragsprozess.
Das Thema kurz und kompakt
Welche Wärmepumpe passt zu einem 300 m² Zweifamilienhaus?
Die Frage nach der richtigen Wärmepumpe beginnt nicht beim Modell, sondern bei der Heizlast. Gerade bei einem 300-m²-Zweifamilienhaus ist diese Frage komplexer als bei einem Einfamilienhaus gleicher Größe: Zwei Wohneinheiten, häufig unterschiedliche Wärmeverteilsysteme und ein erhöhter Warmwasserbedarf machen eine fundierte Berechnung unerlässlich.
Heizlast bei 300 m²: Welche kW-Klasse braucht Ihr Zweifamilienhaus?
Die benötigte Heizleistung hängt maßgeblich vom Dämmstandard des Gebäudes ab. Als Orientierung dienen folgende Richtwerte für ein 300-m²-Zweifamilienhaus:
Hinzu kommt der Warmwasserzuschlag: Bei einem Zweifamilienhaus mit typischerweise 6–8 Personen in zwei Haushalten sind ca. 1,5–4,0 kW zusätzlich einzuplanen – ein Faktor, der bei der Dimensionierung häufig unterschätzt wird. Die genaue Heizlast ermitteln wir für Ihr Haus per Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
Eine Anlage oder zwei? Zentrale vs. dezentrale Lösung bei zwei Wohneinheiten
Für die meisten Zweifamilienhäuser ist eine zentrale Anlage wirtschaftlicher als zwei separate Geräte: geringere Anschaffungskosten, ein Förderantrag, ein Wartungsvertrag. Zwei getrennte Anlagen sind dann sinnvoll, wenn die Wohneinheiten sehr unterschiedlich genutzt werden, eine spätere Eigentumstrennung geplant ist oder die Wohneinheiten baulich stark voneinander abweichen.
Bei einer zentralen Lösung regeln Wärmemengenzähler in jeder Wohneinheit die verbrauchsabhängige Abrechnung – konform mit der Heizkostenverordnung und fair für beide Parteien. Wir beraten Sie im Rahmen der Heizlastberechnung konkret, welche Variante für Ihr Zweifamilienhaus die wirtschaftlich sinnvollere ist.
Kaskade oder Einzelgerät? Warum 300 m² ein Grenzbereich ist
Bei einem teilsanierten 300-m²-Zweifamilienhaus liegt die Heizlast häufig zwischen 18 und 24 kW – damit bewegt man sich am oberen Rand des Leistungsbereichs marktüblicher Einzelgeräte. Das ist ein entscheidender Unterschied zu einem 200-m²-Zweifamilienhaus, bei dem ein Einzelgerät in der Regel problemlos ausreicht.
Eine Kaskade aus zwei kleineren Wärmepumpen bietet in diesem Leistungsbereich mehrere Vorteile: Im Teillastbetrieb läuft nur eine Einheit, was die Effizienz steigert. Steigt der Wärmebedarf im Winter, schaltet die zweite Einheit automatisch zu. Zudem ist eine Kaskade wartungsfreundlicher, da bei einem Ausfall einer Einheit die zweite weiterläuft. Ob Einzelgerät oder Kaskade für Ihr Haus die richtige Wahl ist, zeigt die Heizlastberechnung.
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Was kostet eine Wärmepumpe für ein 300 m² Zweifamilienhaus?
Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe in einem 300-m²-Zweifamilienhaus liegen am oberen Ende des typischen Kostenrahmens – bedingt durch die höhere Leistungsklasse, den größeren Pufferspeicher und die komplexere Hydraulik für zwei Wohneinheiten. Gleichzeitig gleicht die erhöhte Förderbasis für Zweifamilienhäuser einen erheblichen Teil dieser Mehrkosten aus.
Investitionskosten nach Wärmepumpentyp
Für ein 300-m²-Zweifamilienhaus im teilsanierten Bestand ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe in den meisten Fällen die wirtschaftlich sinnvollste Wahl: Der geringere Installationsaufwand und die niedrigeren Erschließungskosten machen den Effizienzvorteil der Erdwärme in der Regel nicht wett – besonders wenn die Förderung den Eigenanteil deutlich reduziert.
Betriebskosten und Stromverbrauch bei 300 m² mit zwei Haushalten
Auf Basis eines Jahreswärmebedarfs von 36.000 kWh (300 m² × 120 kWh/m²a bei teilsaniertem Bestand) und einer JAZ von 3,2 ergibt sich ein jährlicher Stromverbrauch der Wärmepumpe von 11.250 kWh. Bei einem Wärmepumpenstrompreis von 0,26 €/kWh fallen damit 2.925 € Stromkosten pro Jahr an. Hinzu kommen Wartungskosten von typischerweise 250–350 € jährlich, sodass sich Gesamtbetriebskosten von rund 3.225 €/Jahr ergeben.
Gegenüber den bisherigen Gaskosten von 4.800 €/Jahr (36.000 kWh ÷ 0,9 Wirkungsgrad × 0,12 €/kWh) ergibt sich eine jährliche Ersparnis von 1.575 € – konservativ gerechnet, ohne Berücksichtigung steigender CO₂-Preise auf Gas. Mit Enter Flow, unserem dynamischen Stromtarif, lassen sich die Stromkosten durch die automatische Nutzung günstiger Spotmarktpreise weiter senken.
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Förderung 2026: Warum das Zweifamilienhaus besser gestellt ist als das Einfamilienhaus
Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) bietet seit der Reform zum 21. Juli 2026 für Zweifamilienhäuser einen strukturellen Vorteil gegenüber Einfamilienhäusern: Die höhere Obergrenze der förderfähigen Kosten macht sich bei den ohnehin höheren Investitionskosten eines 300-m²-Zweifamilienhauses besonders bemerkbar. Alle Angaben gelten Stand Juli 2026; aktuelle Konditionen sollten vor Antragstellung erneut geprüft werden.
KfW 458: Fördersätze, Boni und förderfähige Kosten für zwei Wohneinheiten
Die Förderung setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen:
- Grundförderung: 30 % der förderfähigen Kosten
- Klimageschwindigkeitsbonus: 16 % beim Austausch einer fossilen Altanlage (degressiv: sinkt halbjährlich um 4 Prozentpunkte, entfällt ab II/2028)
- Einkommensbonus: 40 % bei Haushaltseinkommen ≤ 30.000 € / 30 % bei 30.001–40.000 €
- Maximaler Gesamtfördersatz: 80 %
Der entscheidende Unterschied zum Einfamilienhaus liegt bei der Obergrenze der förderfähigen Kosten:
Bei 80 % Fördersatz bedeutet die zweite Wohneinheit einen Zuschussvorteil von bis zu 12.000 € gegenüber einem gleich großen Einfamilienhaus – ein Vorteil, der die höheren Investitionskosten einer leistungsstärkeren Anlage für 300 m² großteils kompensiert. Wichtig: Die Einkommensboni gelten nur für die selbstgenutzte Wohneinheit. Für eine vermietete zweite Wohneinheit sind Grundförderung und Klimageschwindigkeitsbonus anwendbar.
Wichtige Voraussetzungen: JAZ, Schallschutz, hydraulischer Abgleich
Damit die Förderung gewährt wird, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Mindest-JAZ von 3,0: Die Anlage muss rechnerisch eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 erreichen. Bei gemischten Verteilsystemen (Fußbodenheizung + Heizkörper) ist die Vorlauftemperatur der entscheidende Faktor.
- SG-Ready-Label: Die Wärmepumpe muss das Smart-Grid-Ready-Zertifikat besitzen.
- Schallschutz: Luft-Wasser-Wärmepumpen müssen die EU-Ökodesign-Grenzwerte um mindestens 10 dB unterschreiten.
- Hydraulischer Abgleich: Pflicht für die Förderung – optimiert die Wärmeverteilung im gesamten Gebäude.
- Heizlastberechnung nach DIN EN 12831: Pflichtdokument für den Förderantrag.
- Antragstellung vor Maßnahmenbeginn: Der KfW-Antrag muss vor Vertragsabschluss mit dem Handwerksbetrieb gestellt werden.
- Zertifizierter Energieeffizienz-Experte: Einbindung in die Planung ist Fördervoraussetzung.
GEG 2026: Was sich durch das Gebäudemodernisierungsgesetz geändert hat
Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das am 29. Juli 2026 in Kraft getreten ist, wurden die §§ 71, 71b–71p und § 72 GEG ersatzlos gestrichen. Die frühere 65-%-Erneuerbare-Pflicht beim Heizungstausch gilt nicht mehr. Eigentümer eines Zweifamilienhauses können beim Heizungstausch technologieoffen wählen – Wärmepumpe, Gas, Öl, Biomasse oder Fernwärme – ohne verpflichtenden Erneuerbaren-Anteil. Der Umstieg auf eine Wärmepumpe ist damit eine wirtschaftliche Entscheidung, keine gesetzliche Pflicht. Drei Sanierungspflichten bleiben jedoch unberührt: Dämmung der obersten Geschossdecke, Dämmung der Heizungsrohre und der Austausch alter Konstanttemperaturkessel.
Wann rechnet sich die Investition? Amortisation bei 300 m²
Die Amortisationszeit einer Wärmepumpe hängt von drei wesentlichen Faktoren ab: der Höhe der erhaltenen Förderung, dem Dämmzustand des Gebäudes (der die JAZ und damit die Betriebskosten bestimmt) und dem bisherigen Heizsystem. Bei einem 300-m²-Zweifamilienhaus liegt die typische Amortisationszeit im Rahmen von 10–15 Jahren, im Einzelfall auch bei 7–15 Jahren. Die konkrete Beispielrechnung zeigt, wie stark die Förderquote diesen Wert beeinflusst.
Rechenbeispiel: Wärmepumpe vs. Gasheizung bei 300 m² teilsaniertem Bestand
Annahmen: Zweifamilienhaus, 300 m², teilsanierter Bestand, bisherige Gasheizung (Brennwertkessel, 15–20 Jahre alt), Luft-Wasser-Wärmepumpe mit JAZ 3,2, Vorlauftemperatur ca. 50 °C (gemischtes Verteilsystem).
Förderfähige Kosten: 40.000 € (Obergrenze für dieses Zweifamilienhaus: 43.000 €). Die Beispielrechnung basiert auf konservativen Annahmen: einem Gaspreis von 0,12 €/kWh und einem Wärmepumpenstrompreis von 0,26 €/kWh. Mit steigendem CO₂-Preis auf Gas und durch den Einsatz von Enter Flow (dynamischer Stromtarif) verschiebt sich die Wirtschaftlichkeit weiter zugunsten der Wärmepumpe.
Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.
Wie Photovoltaik und Enter Connect die Amortisation beschleunigen
Bei einem 300-m²-Zweifamilienhaus mit einem Wärmepumpen-Stromverbrauch von rund 11.250 kWh pro Jahr bietet die Kombination mit einer Photovoltaikanlage erhebliches Einsparpotenzial. Enter Connect, unser intelligenter Energiemanager, steuert Wärmepumpe, PV-Speicher und weitere Verbraucher automatisch in Echtzeit: Er lernt die Verbrauchsgewohnheiten beider Haushalte und plant voraus, sodass möglichst viel selbst erzeugter PV-Strom direkt für die Wärmepumpe genutzt wird.
Ergänzend dazu senkt Enter Flow als dynamischer Stromtarif die Bezugskosten für den verbleibenden Netzstrom: Die Wärmepumpe wird automatisch in die Stunden verschoben, in denen der Spotmarktpreis am niedrigsten ist. Für ein Zweifamilienhaus mit zwei Haushalten, die ohnehin hohe Strommengen benötigen, ist dieses vernetzte System die stärkste Stellschraube zur Senkung der laufenden Betriebskosten – und damit zur Verkürzung der Amortisationszeit. Mehr zur intelligenten Steuerung über Enter Connect finden Sie auf unserer Übersichtsseite.
Voraussetzungen: Funktioniert eine Wärmepumpe in meinem Zweifamilienhaus?
Die häufigste Sorge bei Zweifamilienhausbesitzern lautet: „Funktioniert das überhaupt bei meinem Gebäude?" Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab – Wärmeverteilsystem, Warmwasserbedarf, Schallsituation und Abrechnungsstruktur. Alle diese Aspekte lassen sich mit der richtigen Planung lösen.
Heizkörper, Fußbodenheizung oder gemischtes System – was geht?
Ein verbreiteter Irrtum ist, dass eine Wärmepumpe zwingend eine Fußbodenheizung benötigt. Hochtemperatur-Wärmepumpen arbeiten mit Vorlauftemperaturen bis 75 °C und sind damit auch mit bestehenden Heizkörpern kompatibel. Bei gemischten Systemen – wie sie in 300-m²-Zweifamilienhäusern häufig vorkommen, etwa Fußbodenheizung im Erdgeschoss und Heizkörper im Obergeschoss – empfehlen sich zwei getrennte Heizkreise mit unterschiedlichen Vorlauftemperaturen. Das senkt die Vorlauftemperatur im Fußbodenheizungskreis auf 30–40 °C und steigert die JAZ spürbar, während der Heizkörperkreis mit höherer Temperatur versorgt wird. Ob Ihre bestehenden Heizkörper ausreichen oder einzelne Radiatoren vergrößert werden sollten, klärt die Heizlastberechnung.
Weitere Informationen zur Wärmepumpe im Altbau finden Sie in unserem Beitrag zur Wärmepumpe im Altbau.
Warmwasser für zwei Haushalte: Pufferspeicher und Leistungsbedarf richtig planen
Ein 300-m²-Zweifamilienhaus beherbergt typischerweise 6–8 Personen in zwei Haushalten. Das stellt besondere Anforderungen an die Warmwasserversorgung: Der Warmwasser-Leistungsbedarf liegt um ca. 1,5–4,0 kW höher als bei einem vergleichbar großen Einfamilienhaus mit nur einem Haushalt. Für eine zuverlässige Versorgung beider Wohneinheiten ist ein Warmwasserspeicher von mindestens 300–400 Litern erforderlich. Hinzu kommt ein ausreichend dimensionierter Pufferspeicher von ca. 300–500 Litern für den Heizkreis, damit die Wärmepumpe nicht taktet – ein häufiger Fehler bei der Dimensionierung, der zu erhöhtem Verschleiß und schlechterer Effizienz führt.
Schallschutz bei zwei Familien: Was Sie beachten müssen
Luft-Wasser-Wärmepumpen erzeugen Betriebsgeräusche durch den Ventilator der Außeneinheit. Die Fördervoraussetzung (mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert) stellt sicher, dass moderne Geräte deutlich leiser sind als ältere Modelle. Bei einem Zweifamilienhaus gibt es potenziell zwei Schlafzimmerbereiche, die berücksichtigt werden müssen – zusätzlich zu möglichen Nachbargebäuden. Der Aufstellort der Außeneinheit muss daher sorgfältig geplant werden. Alle Modelle in unserem Portfolio – darunter Vaillant aroTHERM plus, Bosch Compress 5800i AW und Midea M-Thermal Arctic – erfüllen die Schallschutzanforderungen für die KfW-Förderung.
Abrechnung zwischen den Parteien: Wärmemengenzähler und Kostenverteilung
Bei einer zentralen Wärmepumpenanlage für zwei Wohneinheiten regelt die Heizkostenverordnung die verbrauchsabhängige Abrechnung. Wärmemengenzähler in jeder Wohneinheit erfassen den individuellen Verbrauch präzise – so entsteht trotz zentraler Versorgung eine faire Kostenverteilung zwischen beiden Parteien. Wir berücksichtigen diese abrechnungstechnischen Anforderungen bei der Planung und koordinieren die Installation der Messtechnik durch unsere regionalen SHK-Meisterbetriebe.
So läuft Ihr Projekt über uns ab: Von der Beratung bis zur fertigen Anlage
Als Deutschlands größter Energieberater haben wir in über 37.000 Projekten einen Prozess entwickelt, der Ihnen als Eigentümer eines 300-m²-Zweifamilienhauses maximale Planungssicherheit gibt – bei einem einzigen Vertragspartner und ohne Koordinationsstress.
Schritt 1: Ihr Zweifamilienhaus online beschreiben
In wenigen Minuten erfassen Sie die wesentlichen Eckdaten Ihres Gebäudes – Wohnfläche, Baujahr, Heizsystem, Wohneinheiten. Das ist der erste Schritt, damit wir Ihren Bedarf einordnen können.
Schritt 2: Experten-Beratung mit Fokus auf Ihr 300-m²-Zweifamilienhaus
Ein Experte vergleicht verschiedene Wärmepumpen-Modelle und Konfigurationen konkret für Ihre Situation: Welche Leistungsklasse passt zu 300 m² mit zwei Wohneinheiten? Ist ein Einzelgerät oder eine Kaskade sinnvoller? Welche Modelle aus unserem Portfolio – etwa die Buderus Logatherm WLW oder die Vaillant aroTHERM plus – kommen für Ihr Haus in Frage? Das Gespräch ist verständlich, transparent und ohne Kaufdruck.
Schritt 3: Heizlastberechnung und Vor-Ort-Analyse für beide Wohneinheiten
Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihr Gebäude vor Ort, führt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch und dimensioniert das System präzise – unter Berücksichtigung beider Wohneinheiten, des Warmwasserbedarfs für 6–8 Personen und der vorhandenen Wärmeverteilsysteme. Das Ergebnis ist die Grundlage für den KfW-Förderantrag und das verbindliche Angebot.
Schritt 4: Installation und Förderantrag aus einer Hand
Ein regionaler SHK-Meisterbetrieb installiert die Anlage – inklusive hydraulischem Abgleich, Pufferspeicher und Wärmemengenzählern für beide Einheiten. Wir begleiten den vollständigen KfW-Förderprozess von der Antragstellung bis zur bestätigten Auszahlung. Anschließend übernimmt Enter Connect die Fernwartung für zwei Jahre – damit Sie sicher sein können, dass die Anlage dauerhaft effizient läuft.
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Fazit: Wärmepumpe für 300 m² Zweifamilienhaus – der Fördervorteil macht den Unterschied
Bei einem 300-m²-Zweifamilienhaus kommen mehrere Faktoren zusammen, die eine sorgfältige Planung unerlässlich machen: Die Heizlast liegt im teilsanierten Bestand bei 18–24 kW, was den oberen Leistungsbereich marktüblicher Einzelgeräte erreicht. Hinzu kommen der erhöhte Warmwasserbedarf für zwei Haushalte, häufig gemischte Wärmeverteilsysteme und die Frage nach zentraler oder dezentraler Versorgung.
Gleichzeitig bietet genau diese Konstellation einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil: Die förderfähigen Kosten von 43.000 € für ein Zweifamilienhaus liegen um 15.000 € über dem Einfamilienhaus-Wert – bei 80 % Fördersatz bedeutet das einen Zuschussvorteil von bis zu 12.000 €, der die höheren Investitionskosten einer leistungsstärkeren Anlage weitgehend kompensiert. Ergänzt durch die durchschnittliche Ersparnis von 5.800 € durch den Anbietervergleich ergibt sich im günstigsten Förderszenario eine Amortisationszeit von ca. 5,1 Jahren.
Als Deutschlands größter Energieberater analysieren wir Ihr Zweifamilienhaus als Gesamtsystem: Heizlastberechnung für beide Wohneinheiten, herstellerunabhängige Auswahl aus unserem Portfolio, Fördergarantie für den gesamten KfW-Prozess und Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe. Sie haben einen Vertragspartner – wir übernehmen den Rest. Mehr zu den Kostendetails finden Sie in unserem Beitrag zu den Wärmepumpenkosten im Zweifamilienhaus.
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Liese & Arend aus Berlin
Sparen jetzt 1.650 € Energiekosten/Jahr
81 % weniger Primärenergiebedarf
Baujahr 1935 | Wohnfläche 113 m²
Ölheizung von 2003
FAQ
Reicht eine einzige Wärmepumpe für ein 300 m² Zweifamilienhaus?
Das hängt vom Dämmstandard und der daraus resultierenden Heizlast ab. Im teilsanierten Bestand liegt die Heizlast bei 300 m² häufig zwischen 18 und 24 kW – damit bewegt man sich am oberen Rand des Leistungsbereichs marktüblicher Einzelgeräte. In vielen Fällen ist ein leistungsstarkes Einzelgerät ausreichend; bei höheren Heizlasten kann eine Kaskade aus zwei kleineren Wärmepumpen effizienter sein. Eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 gibt die verlässliche Antwort für Ihr konkretes Gebäude.
Funktioniert eine Wärmepumpe auch mit bestehenden Heizkörpern im Zweifamilienhaus?
Ja. Hochtemperatur-Wärmepumpen arbeiten mit Vorlauftemperaturen bis 75 °C und sind damit mit klassischen Heizkörpern kompatibel. Bei gemischten Systemen – Fußbodenheizung in einer Wohneinheit, Heizkörper in der anderen – empfehlen sich zwei getrennte Heizkreise mit unterschiedlichen Vorlauftemperaturen. Das steigert die Jahresarbeitszahl (JAZ) und senkt die Betriebskosten. Ob einzelne Heizkörper vergrößert werden sollten, klärt die Vor-Ort-Analyse.
Wie hoch ist die Förderung für ein Zweifamilienhaus 2026?
Beim Zweifamilienhaus sind bis zu 43.000 € förderfähige Kosten anrechenbar – gegenüber 28.000 € beim Einfamilienhaus. Bei einem maximalen Fördersatz von 80 % (30 % Grundförderung + 16 % Klimageschwindigkeitsbonus + 40 % Einkommensbonus bei Haushaltseinkommen ≤ 30.000 €) ergibt das einen maximalen Zuschuss von 34.400 €. Wichtig: Der Klimageschwindigkeitsbonus ist degressiv und sinkt halbjährlich um 4 Prozentpunkte – wer früher handelt, sichert sich den höheren Satz. (Stand: Juli 2026; aktuelle Konditionen vor Antragstellung prüfen.)
Wie werden die Heizkosten bei zwei Parteien fair aufgeteilt?
Bei einer zentralen Wärmepumpenanlage regeln Wärmemengenzähler in jeder Wohneinheit die verbrauchsabhängige Abrechnung – gemäß Heizkostenverordnung. Jede Partei zahlt exakt für den Wärmebedarf, den sie tatsächlich verbraucht hat. Die Installation der Messtechnik wird bei uns von den regionalen SHK-Meisterbetrieben im Zuge der Wärmepumpen-Installation mit übernommen.
Wann amortisiert sich eine Wärmepumpe im 300-m²-Zweifamilienhaus?
Die Amortisationszeit hängt maßgeblich von der Förderquote, dem Dämmzustand und dem bisherigen Heizsystem ab. In unserem Rechenbeispiel (40.000 € Investition, Gasheizung als Vergleich, JAZ 3,2) ergibt sich bei 46 % Förderung eine Amortisationszeit von ca. 13,7 Jahren, bei 76 % Förderung ca. 6,1 Jahre und bei 80 % Förderung ca. 5,1 Jahre. Die jährliche Ersparnis gegenüber der Gasheizung beträgt in diesem Beispiel 1.575 €, steigt aber mit zunehmendem CO₂-Preis auf Gas weiter an.
Wie starte ich am einfachsten mit der Planung?
Der einfachste Einstieg ist die kostenlose Heizlastberechnung: Sie beschreiben Ihr Zweifamilienhaus in wenigen Minuten online, ein Experte von uns analysiert die Situation und ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft das Gebäude anschließend vor Ort. Wir übernehmen die Heizlastberechnung, die herstellerunabhängige Anlagenauswahl, den KfW-Förderantrag und die Koordination der Installation – mit Fördergarantie und einem einzigen Vertragspartner. Jetzt kostenlos anfragen.

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