Wärmepumpe 320 qm Altbau: Kosten & Förderung 2026

Altbauten mit 320 m² Wohnfläche haben typischerweise Raumhöhen von 2,80 bis 3,20 m, was ein beheiztes Raumvolumen von bis zu 1.024 m³ ergibt – deutlich mehr als bei einem gleich großen Neubau mit 2,50 m Deckenhöhe; dieser Unterschied wird bei einer Pauschalberechnung nach Quadratmetern regelmäßig unterschätzt und führt zu unterdimensionierten Anlagen mit dauerhaft hohem Taktbetrieb. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung erfassen wir für Ihren 320-qm-Altbau nicht nur die Fläche, sondern auch Raumhöhen, Dämmzustand und Heizkörperbestand – und dimensionieren Ihre Wärmepumpe exakt nach DIN EN 12831, damit Sie weder zu viel bezahlen noch zu wenig Leistung bekommen.

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    Bei einem 320-qm-Altbau liegt die überschlägige Heizlast eines teilsanierten Gebäudes bei ca. 25–32 kW – eine Dimension, die eine grundlegend andere Systemplanung erfordert als beim typischen Einfamilienhaus mit 150 m². Genau hier entscheidet die Qualität der Dimensionierung darüber, ob Ihre Wärmepumpe effizient läuft oder dauerhaft an ihrer Leistungsgrenze arbeitet. Mit der aktuellen KfW-Förderung von bis zu 80 % und durchschnittlich 5.800 € Ersparnis durch den Anbietervergleich ist die Investition kalkulierbarer als viele erwarten. Als Deutschlands größter Energieberater führen wir zunächst die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch, planen Ihr System herstellerunabhängig und begleiten den gesamten Förderprozess bis zur bestätigten KfW-Auszahlung.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    320 m² Altbau erfordert eine andere Systemplanung als ein Standard-Einfamilienhaus: Die überschlägige Heizlast liegt bei einem teilsanierten Altbau dieser Größe bei ca. 25–32 kW – weit über der 15-kW-Schwelle, ab der eine monovalente Luft-Wasser-Wärmepumpe häufig unwirtschaftlich wird. Intelligente Systemlösungen wie eine 18-kW-Wärmepumpe mit Heizstab-Spitzenlastabdeckung oder eine Kaskadierung zweier Geräte sind hier die wirtschaftlichere Wahl.

    Checkmark

    Wirtschaftlichkeit ist kalkulierbar – mit der richtigen Förderung: Die KfW-Heizungsförderung (Stand Juli 2026) deckt bis zu 80 % der förderfähigen Kosten ab, maximal 22.400 € Zuschuss bei einer Deckelung auf 28.000 € förderfähige Kosten pro Wohneinheit. Durch den Anbietervergleich sparen Eigenheimbesitzer im Schnitt zusätzlich 5.800 €. Bei einem 320-m²-Altbau, der als Zweifamilienhaus geführt wird, verdoppelt sich die Förderbasis auf 56.000 €.

    Checkmark

    Altbau-Heizkörper sind kein Hindernis: Viele Heizkörper aus den 1960er- bis 1990er-Jahren wurden mit großzügigen Sicherheitszuschlägen dimensioniert und funktionieren bei 50–55 °C Vorlauftemperatur zuverlässig. Eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,0 – die KfW-Mindestanforderung – ist bei einem teilsanierten 320-qm-Altbau mit einer gut geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe erreichbar.

    Checkmark

    Enter übernimmt die gesamte Verantwortung – von der Heizlastberechnung bis zur KfW-Auszahlung: Als Deutschlands größter Energieberater mit über 37.000 erfolgreichen Projekten plant Enter herstellerunabhängig, sichert die maximale Förderung und koordiniert die Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe – ein Vertragspartner, keine Koordinationslast.

    Passt eine Wärmepumpe zu einem 320-m²-Altbau?

    Die kurze Antwort lautet: Ja – aber die Planung ist anspruchsvoller als bei einem Standard-Einfamilienhaus mit 150 m². Fraunhofer-ISE-Feldtests belegen, dass Luft-Wasser-Wärmepumpen selbst in unsanierten Altbauten (Baujahr bis 1960) Jahresarbeitszahlen von 3,0 bis 3,4 erreichen können, sofern die Vorlauftemperatur bei maximal 55 °C gehalten wird und die Heizkörper ausreichend dimensioniert sind. Bei 320 m² Wohnfläche kommt es dabei auf drei Faktoren an: die tatsächliche Heizlast, den Dämmzustand und das beheizte Raumvolumen.

    Warum 320 m² ein anderes Projekt ist als ein Standard-Einfamilienhaus

    Die meisten Ratgeber und Richtwert-Tabellen sind auf Einfamilienhäuser zwischen 120 und 200 m² ausgelegt. Ein 200-m²-Altbau (teilsaniert) lässt sich mit einer einzelnen Wärmepumpe der 12–16-kW-Klasse standardmäßig versorgen. Der Sprung auf 320 m² verändert die Systemplanung grundlegend: Hier stehen Kaskadenlösungen, leistungsstarke Einzelgeräte ab 18 kW oder die Kombination aus Wärmepumpe und gezielter Hüllensanierung im Raum. Dieser Komplexitätssprung macht eine individuelle Heizlastberechnung unverzichtbar – pauschale kW/m²-Tabellen führen bei dieser Hausgröße regelmäßig zu Über- oder Unterdimensionierungen.

    Heizlast bei 320 m² Altbau: Was Ihr Haus wirklich braucht

    Bei einem teilsanierten Altbau mit Dachboden- und Fenstererneuerung, aber ohne vollständige Außenwanddämmung, liegt der spezifische Heizwärmebedarf typischerweise bei ca. 80 W/m². Für 320 m² ergibt das eine überschlägige Heizlast von ca. 25–32 kW. Diese Größenordnung liegt deutlich über der 15-kW-Schwelle, ab der eine monovalente Luft-Wasser-Wärmepumpe häufig unwirtschaftlich wird. Die wirtschaftlichere Lösung für diesen Leistungsbereich ist eine 18-kW-Wärmepumpe, die durch einen integrierten Heizstab an besonders kalten Wintertagen (wenige Stunden im Jahr) ergänzt wird – so deckt die Wärmepumpe ca. 95–98 % der Jahresheizarbeit ab, ohne dass eine überdimensionierte Anlage im Teillastbetrieb ineffizient taktet.

    Warum Raumhöhe und Dämmzustand wichtiger sind als die reine Fläche

    Altbauten mit 320 m² Wohnfläche haben typischerweise Raumhöhen von 2,80 bis 3,20 m. Das ergibt ein beheiztes Raumvolumen von bis zu 1.024 m³ – rund 30 % mehr als bei einem Neubau gleicher Fläche mit 2,50 m Deckenhöhe. Wer die Heizlast allein nach Quadratmetern berechnet, unterschätzt diesen Volumenunterschied systematisch und riskiert eine zu schwach dimensionierte Anlage. Hinzu kommt der Dämmzustand: Schon die Kombination aus Dachbodendämmung, Kellerdeckendämmung und Fenstertausch kann die Heizlast bei einem 320-m²-Altbau um 20–30 % senken – ohne vollständige Außenwandsanierung. In unserer Heizlastberechnung erfassen wir alle diese Faktoren präzise nach DIN EN 12831.

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    Welche Wärmepumpe passt zu 320 m² Altbau?

    Bei einem Altbau dieser Größenordnung hängt die Wahl des Wärmepumpen-Typs und der Leistungsklasse unmittelbar von der Heizlast, dem Wärmeverteilsystem und den baulichen Gegebenheiten ab. Drei Systemvarianten kommen bei 320 m² Altbau ernsthaft in Frage.

    Die passende Leistungsklasse: 18-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Heizstab

    Für einen teilsanierten 320-m²-Altbau mit Heizkörpern und Vorlauftemperaturen um 50–55 °C ist eine leistungsstarke Luft-Wasser-Wärmepumpe im 18-kW-Bereich die häufig wirtschaftlichste Wahl. Aus dem Enter-Portfolio kommen hierfür Modelle wie die Vaillant aroTHERM plus oder die Buderus Logatherm WLW in Frage, die in höheren Leistungsklassen erhältlich sind und das SG-Ready-Label erfüllen. Der integrierte oder separat installierte Heizstab übernimmt die Spitzenlastabdeckung an den wenigen Extremkältetagen im Jahr, sodass die Wärmepumpe selbst im optimalen Betriebspunkt arbeiten kann.

    Kaskadierung: Wann zwei Geräte effizienter sind als eines

    Bei sehr hohem Heizbedarf kann die Kaskadierung zweier Wärmepumpen – etwa 2 × 12 kW statt 1 × 24 kW – im Teillastbetrieb effizienter sein, weil jedes Gerät näher an seinem optimalen Betriebspunkt läuft. Dieser Planungsansatz ist aufwändiger und erfordert eine sorgfältige hydraulische Einbindung, kann aber bei einem 320-m²-Altbau mit hoher Heizlast die Jahresarbeitszahl spürbar verbessern. Ob Kaskade oder Einzelgerät für Ihr Haus die bessere Wahl ist, klären wir im Rahmen unserer Heizlastberechnung und Systemplanung.

    Erdwärmepumpe als Alternative – wann lohnt sich der Mehraufwand?

    Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe) erreicht in Feldtests Jahresarbeitszahlen von bis zu 5,2 und ist damit deutlich effizienter als eine Luft-Wasser-Anlage. Der Nachteil bei 320 m² Altbau: Die Erschließungskosten für Tiefenbohrungen steigen überproportional mit der benötigten Heizlast. Zudem sollte die Heizlast bei Sole-Wasser-Wärmepumpen idealerweise unter 20 kW liegen – bei einem teilsanierten 320-m²-Altbau ist das nur bei gutem Dämmzustand erreichbar. Die Erdwärmepumpe ist daher eine sinnvolle Option, wenn gleichzeitig Dämmmaßnahmen die Heizlast auf unter 20 kW senken.

    Mythos „Ich brauche eine riesige Anlage" – warum intelligente Unterdimensionierung wirtschaftlicher ist

    Viele Handwerker rechnen pauschal: 320 m² × 120 W/m² = 38,4 kW und empfehlen eine entsprechend überdimensionierte Anlage. Diese Anlage taktet im Teillastbetrieb häufig, was die Effizienz senkt und die Lebensdauer reduziert. Eine 18-kW-Wärmepumpe mit Heizstab-Ergänzung ist für einen teilsanierten 320-m²-Altbau in den meisten Klimaregionen Deutschlands die wirtschaftlichere Lösung: Die Wärmepumpe läuft in einem höheren Lastbereich effizienter, und der Heizstab springt nur an wenigen Stunden im Jahr ein.

    Funktioniert das mit meinen alten Heizkörpern?

    Die Sorge, dass alte Heizkörper für den Betrieb mit einer Wärmepumpe ungeeignet sind, ist bei einem 320-m²-Altbau mit vielen Räumen und unterschiedlichen Heizkörpern besonders ausgeprägt. In der Praxis ist die Situation häufig besser als befürchtet.

    Selbsttest: Vorlauftemperatur auf 50 °C senken

    Drehen Sie an einem frostigen Wintertag die Vorlauftemperatur Ihrer Heizungsanlage auf 50 °C. Ist es im Haus nach einigen Stunden noch angenehm warm, sind Ihre Heizkörper für eine Wärmepumpe grundsätzlich geeignet. Dieser Praxistest ist kein Ersatz für eine Heizlastberechnung, gibt Ihnen aber eine erste Orientierung.

    Warum alte Heizkörper oft besser sind als gedacht

    Heizkörper aus den 1960er- bis 1990er-Jahren wurden häufig mit Sicherheitszuschlägen von 30–50 % überdimensioniert. Das bedeutet: Sie sind für höhere Leistungen ausgelegt, als sie im Normalbetrieb tatsächlich benötigen. Viele dieser Heizkörper funktionieren bei 50–55 °C Vorlauftemperatur problemlos – was für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Altbau ausreichend ist. Entscheidend ist nicht das Alter der Heizkörper, sondern ihre Fläche und die tatsächlich benötigte Vorlauftemperatur.

    Gezielter Heizkörpertausch statt Komplettsanierung

    Wenn einzelne Räume bei 50–55 °C Vorlauf nicht ausreichend warm werden, muss das keine Komplettsanierung bedeuten. Jede Absenkung der Vorlauftemperatur um 5 °C verbessert die Jahresarbeitszahl um ca. 10 %. Bei einem 320-m²-Altbau lohnt es sich daher, gezielt die kritischen Heizkörper in wenigen Räumen zu vergrößern, um die systemweite Vorlauftemperatur um 5–10 °C zu senken – ein überschaubarer Eingriff mit spürbarem Effekt auf die Effizienz. Eine Fußbodenheizung ist für den Betrieb einer Wärmepumpe im Altbau keine Voraussetzung.

    Was kostet eine Wärmepumpe für 320 m² Altbau?

    Bei einem 320-m²-Altbau liegen die Investitionskosten für ein Wärmepumpen-Komplettsystem – inklusive Einbau, Pufferspeicher und hydraulischem Abgleich – in einer anderen Größenordnung als beim typischen Einfamilienhaus. Die höhere Leistungsklasse (18 kW), die komplexere hydraulische Einbindung in ein großes Bestandsgebäude und ggf. der Tausch einzelner Heizkörper treiben die Gesamtkosten nach oben. Für eine transparente Kalkulation sind die Förderoptionen entscheidend.

    Beispielrechnung: 320-m²-Altbau, Baujahr ca. 1975, teilsaniert, bisherige Gasheizung

    Das folgende Szenario basiert auf einer 18-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Heizstab, einem Jahreswärmebedarf von 41.600 kWh (320 m² × 130 kWh/m²a), einer angenommenen JAZ von 3,2 (Heizkörper, 50–55 °C Vorlauf) und einem Strompreis von 0,28 €/kWh. Als Vergleichssystem dient eine ältere Gasheizung mit einem Wirkungsgrad von 0,85 und einem Gaspreis von 0,12 €/kWh inkl. CO₂-Abgabe.

    Parameter Wert
    Investitionskosten (Komplettsystem) 42.000 €
    Förderfähige Kosten (Deckel pro Wohneinheit) 28.000 €
    Jahreswärmebedarf 41.600 kWh
    Jahresstromverbrauch Wärmepumpe (JAZ 3,2) 13.000 kWh
    Stromkosten Wärmepumpe (0,28 €/kWh) 3.640 €/Jahr
    Wartungskosten (typisch) 300 €/Jahr
    Gesamtbetriebskosten Wärmepumpe 3.940 €/Jahr
    Bisherige Gaskosten (Vergleichssystem) 5.873 €/Jahr
    Jährliche Ersparnis gegenüber Gas 1.933 €/Jahr

    Förderszenarien nach KfW-Heizungsförderung (Stand Juli 2026):

    Förderszenario Fördersatz Zuschuss Eigenanteil Amortisation
    Grundförderung + Geschwindigkeitsbonus 46 % 12.880 € 29.120 € ca. 15,1 Jahre
    + Einkommensbonus 30 % (30.001–40.000 € Haushaltseinkommen) 76 % 21.280 € 20.720 € ca. 10,7 Jahre
    + Einkommensbonus 40 % (≤ 30.000 € Haushaltseinkommen) 80 % 22.400 € 19.600 € ca. 10,1 Jahre

    Die Amortisationszeit hängt von Förderquote, Dämmzustand und bisherigem Heizsystem ab – im Einzelfall liegt sie zwischen 7 und 15 Jahren. Zu beachten: Die steigende CO₂-Bepreisung auf Gas sowie die im GModG verankerte Biotreppe (schrittweise Beimischung klimaneutraler Brennstoffe bis 2045) werden die Gaskosten über die Nutzungsdauer weiter erhöhen und die Amortisation beschleunigen.

    Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.

    Der Zweifamilienhaus-Förderhebel: Förderbasis verdoppeln

    Wer ein 320-m²-Altbau als Zweifamilienhaus mit zwei getrennten Wohneinheiten führt, verdoppelt die förderfähige Investitionssumme von 28.000 € auf 56.000 € und den maximalen KfW-Zuschuss von 22.400 € auf 44.800 €. Bei einer Gesamtinvestition von ca. 42.000 € bedeutet das: Die Förderung könnte bei entsprechendem Einkommensbonus die gesamten Investitionskosten abdecken und darüber hinausgehen. Dieser Hebel fällt bei kleineren Häusern kaum ins Gewicht, kann bei 320 m² aber über die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projekts entscheiden. Wir prüfen diese Möglichkeit systematisch im Rahmen unserer Beratung.

    Durchschnittlich 5.800 € sparen durch Anbietervergleich – wir übernehmen die komplette Bürokratie.

    Förderung 2026: Aktuelle Fördersätze für Ihre Wärmepumpe im 320-m²-Altbau

    Die KfW-Heizungsförderung wurde zum 21. Juli 2026 reformiert. Wer die Förderbedingungen kennt und die Fördervoraussetzungen von Anfang an in die Planung einbezieht, holt das Maximum heraus – besonders bei einem Gebäude dieser Größenordnung, bei dem die Investitionssumme die Förderdeckelung deutlich übersteigt.

    KfW 458: Fördersätze im Überblick (Stand Juli 2026)

    Förderkomponente Fördersatz Bedingung
    Grundförderung 30 % Einbau einer förderfähigen Wärmepumpe
    Klimageschwindigkeitsbonus 16 % Tausch einer funktionsfähigen fossilen Heizung; sinkt ab II/2026 halbjährlich um 4 Prozentpunkte, entfällt ab II/2028
    Einkommensbonus 30 % oder 40 % Haushaltseinkommen 30.001–40.000 € (30 %) bzw. ≤ 30.000 € (40 %)
    Maximale Gesamtförderung bis zu 80 % Max. 22.400 € Zuschuss bei 28.000 € förderfähigen Kosten

    Was hat sich durch das GModG (Juli 2026) geändert?

    Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das am 29. Juli 2026 in Kraft getreten ist, wurden die §§ 71 und 72 GEG – das frühere „Heizungsgesetz" mit der 65-%-Erneuerbare-Pflicht und der Austauschpflicht für Heizkessel über 30 Jahre – ersatzlos gestrichen. Eigenheimbesitzer dürfen beim Heizungstausch nun technologieoffen entscheiden. Das bedeutet: Eine Wärmepumpe ist keine gesetzliche Pflicht mehr, aber wirtschaftlich weiterhin die überzeugendere Wahl. Fraunhofer ISE und das Institut der deutschen Wirtschaft warnen ausdrücklich davor, dass sich die Heizkosten mit Gas bis 2040 nahezu verdoppeln könnten – bedingt durch steigende CO₂-Bepreisung und die im GModG verankerte Biotreppe (schrittweise Beimischung klimaneutraler Brennstoffe). Bei einem 320-m²-Altbau mit hohem Gasverbrauch ist dieser Effekt besonders spürbar.

    Achtung Deckelung: Was bei 320 m² Einfamilienhaus zu beachten ist

    Die förderfähigen Kosten sind bei einem Einfamilienhaus auf 28.000 € pro Wohneinheit gedeckelt. Bei einer Gesamtinvestition von ca. 42.000 € für ein 320-m²-Altbau-Komplettsystem werden rund 14.000 € der Investitionskosten nicht gefördert. Der KfW-Ergänzungskredit (KfW 358/359) mit bis zu 120.000 € pro Wohneinheit schließt diese Lücke: Er ermöglicht eine zinsgünstige Finanzierung des nicht durch den Zuschuss gedeckten Anteils. Wir prüfen in jedem Projekt, welche Kombination aus Zuschuss und Ergänzungskredit für Sie optimal ist.

    Fördervoraussetzungen im Überblick

    • Mindest-Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,0
    • SG-Ready-Label (Smart Grid Ready) der Wärmepumpe
    • Bei Luft-Wärmepumpen: Geräuschemission mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert
    • Antragstellung bei der KfW vor Maßnahmenbeginn
    • Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten

    Bitte beachten Sie: Fördersätze unterliegen häufigen Änderungen. Die hier genannten Werte gelten Stand Juli 2026 und sind vor Projektbeginn erneut zu prüfen.

    Muss ich erst sanieren, bevor ich eine Wärmepumpe einbaue?

    Diese Sorge ist bei Besitzern großer Altbauten besonders verbreitet – und in dieser Pauschalität unbegründet. Eine Komplettsanierung als Vorbedingung für den Wärmepumpen-Einbau ist in den meisten Fällen nicht notwendig. Entscheidend ist, ob die Vorlauftemperatur auf 55 °C oder darunter gesenkt werden kann. Gezielte Einzelmaßnahmen können bei einem 320-m²-Altbau die Heizlast deutlich reduzieren, ohne eine aufwändige Vollsanierung zu erfordern.

    Drei Maßnahmen mit dem größten Effekt bei 320 m² Altbau

    • Dachbodendämmung: Verhältnismäßig kostengünstig und bei ungedämmten Altbauten mit dem größten Heizlastreduktionspotenzial. Bei 320 m² Grundfläche ist die Dachfläche entsprechend groß – die Maßnahme wirkt überproportional.
    • Kellerdeckendämmung: Ebenfalls kostengünstig und ohne Eingriff in die Wohnsubstanz umsetzbar. Reduziert Wärmeverluste nach unten und verbessert die Behaglichkeit im Erdgeschoss.
    • Fenstertausch: Alte Einfach- oder Zweifachverglasungen sind bei 320 m² mit vielen Fenstern ein erheblicher Wärmeverlustfaktor. Moderne Dreifachverglasung senkt die Heizlast und verbessert gleichzeitig den Schallschutz.

    Wie viel Heizlast können Sie mit gezielter Dämmung senken?

    Die Kombination dieser drei Maßnahmen kann die Heizlast bei einem 320-m²-Altbau um 20–30 % reduzieren – ohne Vollsanierung der Außenwände. Das bedeutet: Aus einer überschlägigen Heizlast von 32 kW werden möglicherweise 22–26 kW, was die Wärmepumpen-Dimensionierung vereinfacht und die Jahresarbeitszahl verbessert. Welche Maßnahmen für Ihr Gebäude den größten Effekt haben, ermitteln wir im Rahmen der Vor-Ort-Analyse durch unseren zertifizierten Energieeffizienz-Experten.

    Wärmepumpe, PV und Energiemanagement: Das vernetzte System für 320 m² Altbau

    Bei einem 320-m²-Altbau mit einem jährlichen Wärmepumpen-Stromverbrauch von ca. 13.000 kWh hat die Vernetzung der Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage und einem intelligenten Energiemanagementsystem einen besonders hohen wirtschaftlichen Hebel – weit mehr als bei einem typischen 150-m²-Einfamilienhaus mit halb so hohem Stromverbrauch.

    Enter Connect: Automatische Optimierung für große Verbraucher

    Enter Connect, unser intelligenter Energiemanager, steuert Ihre Wärmepumpe, einen PV-Speicher und weitere Verbraucher automatisch in Echtzeit. Das System lernt Ihre Verbrauchsgewohnheiten und plant voraus: Wenn die PV-Anlage überschüssigen Strom produziert, heizt Enter Connect das Haus oder den Warmwasserspeicher gezielt vor – so wird möglichst viel selbst erzeugter Strom genutzt, statt ihn zu günstigen Einspeisevergütungen ins Netz abzugeben. Bei 13.000 kWh jährlichem Wärmepumpen-Stromverbrauch ist der Eigenverbrauchsanteil, den Enter Connect optimiert, erheblich größer als bei kleineren Häusern. 2 Jahre Fernwartung über Enter Connect sind im Lieferumfang enthalten.

    Enter Flow: Dynamischer Stromtarif als zusätzlicher Wirtschaftlichkeitshebel

    Enter Flow koppelt Ihre Stromkosten an den stündlichen Spotmarktpreis und nutzt automatisch die günstigsten Stunden für den Betrieb der Wärmepumpe. Bei einem Jahresstromverbrauch von 13.000 kWh für die Wärmepumpe allein – hinzu kommt der übrige Haushaltsstrom – macht die Lastverschiebung in günstige Preisstunden einen spürbaren Unterschied in der Jahresabrechnung. Kein lokaler Heizungsbauer bietet diesen systemischen Ansatz: Wärmepumpe, PV, Speicher und dynamischer Tarif als aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem, das sich selbst optimiert.

    So sorgen wir dafür, dass die Wärmepumpe in Ihrem 320-m²-Altbau funktioniert

    Ein 320-m²-Altbau ist kein Standardprojekt – und genau deshalb ist der richtige Prozess entscheidend. Wir begleiten Sie von der ersten Anfrage bis zur laufenden Anlage in vier klar definierten Schritten.

    Schritt 1: Haus online beschreiben

    In wenigen Minuten erfassen Sie Ihr Gebäude digital: Baujahr, Fläche, Dämmzustand, aktuelles Heizsystem. Das ist der Startpunkt – kein Vor-Ort-Termin, kein Papierkram.

    Schritt 2: Experten-Beratung mit Fokus auf Ihren 320-m²-Altbau

    Ein Experte vergleicht verschiedene Wärmepumpen-Modelle und Konfigurationen speziell für die Anforderungen Ihres Gebäudes – Leistungsklasse, Systemvariante (Einzelgerät vs. Kaskade), Heizstab-Strategie und Förderoptimierung (inkl. Zweifamilienhaus-Prüfung). Verständlich, transparent, ohne Herstellerbindung.

    Schritt 3: Heizlastberechnung und Vor-Ort-Analyse

    Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihr 320-m²-Altbau-Gebäude vor Ort: Raumhöhen, Heizkörperbestand, Dämmzustand, Vorlauftemperatur-Potenzial. Die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 liefert die exakte Grundlage für die Systemdimensionierung – keine Pauschalwerte, keine Überdimensionierung.

    Schritt 4: Installation und Förderantrag

    Ein geprüfter regionaler SHK-Meisterbetrieb installiert die Anlage – oft innerhalb weniger Wochen nach Angebotsannahme. Wir begleiten den vollständigen KfW-Förderprozess von der Antragsstellung bis zur bestätigten Auszahlung. Das ist unsere Fördergarantie: Sie wissen vor Baubeginn, was Sie tatsächlich investieren.

    Als Deutschlands größter Energieberater mit über 150 Mio. € gesicherten Fördermitteln und mehr als 37.000 erfolgreichen Projekten wissen wir, worauf es bei einem Gebäude dieser Komplexität ankommt.

    Fazit: Wärmepumpe für 320 m² Altbau – machbar, kalkulierbar, wirtschaftlich

    Die Heizlast eines teilsanierten 320-m²-Altbaus liegt bei ca. 25–32 kW und überschreitet damit die Grenze, ab der eine monovalente Standardlösung an ihre Grenzen stößt. Das ist kein Hindernis, sondern ein Planungsauftrag: Mit einer 18-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe und Heizstab-Ergänzung, einer gut abgestimmten Systemplanung und gezielten Dämmeinzelmaßnahmen lässt sich auch ein Altbau dieser Größe effizient und wirtschaftlich mit einer Wärmepumpe versorgen.

    Die Förderung (Stand Juli 2026) deckt bis zu 22.400 € des Eigenanteils ab – bei einem als Zweifamilienhaus geführten Gebäude sogar bis zu 44.800 €. Je nach Förderszenario liegt der Eigenanteil zwischen ca. 19.600 € und 29.120 €, die Amortisation gegenüber der bisherigen Gasheizung zwischen ca. 10 und 15 Jahren. Der Klimageschwindigkeitsbonus von derzeit 16 % sinkt halbjährlich – wer jetzt handelt, sichert sich die aktuell günstigsten Konditionen.

    Entscheidend für den Projekterfolg bei 320 m² ist die individuelle Heizlastberechnung: Raumhöhen, Dämmzustand und Heizkörperbestand müssen präzise erfasst werden – eine Pauschalberechnung nach Quadratmetern reicht hier nicht aus. Wir übernehmen diese Analyse, planen herstellerunabhängig und sichern Ihnen mit der Fördergarantie die maximale KfW-Auszahlung. Ein Vertragspartner, kein Koordinationsaufwand.

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    FAQ

    Ist ein 320-m²-Altbau zu groß für eine Wärmepumpe?

    Nein – aber die Systemplanung ist anspruchsvoller als bei einem Standard-Einfamilienhaus. Die überschlägige Heizlast eines teilsanierten 320-m²-Altbaus liegt bei ca. 25–32 kW, was über der 15-kW-Schwelle liegt, ab der eine monovalente Luft-Wasser-Wärmepumpe häufig unwirtschaftlich wird. Die Lösung ist eine 18-kW-Wärmepumpe mit Heizstab-Spitzenlastabdeckung oder eine Kaskadierung zweier Geräte – beides bewährte Ansätze, die wir aus über 37.000 Projekten kennen. Eine individuelle Heizlastberechnung ist bei dieser Hausgröße unverzichtbar.

    Welche Wärmepumpen-Leistung brauche ich bei 320 m² Altbau?

    Das hängt vom Dämmzustand und den Raumhöhen Ihres Gebäudes ab. Als Richtwert gilt: Bei einem teilsanierten Altbau mit 320 m² liegt die Heizlast bei ca. 25–32 kW. Eine 18-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe mit integriertem oder separatem Heizstab deckt in diesem Fall ca. 95–98 % der Jahresheizarbeit ab – der Heizstab springt nur an wenigen Extremkältetagen ein. Eine präzise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ist die einzige verlässliche Grundlage für die Dimensionierung.

    Funktioniert eine Wärmepumpe im Altbau auch ohne Fußbodenheizung?

    Ja. Viele Altbau-Heizkörper aus den 1960er- bis 1990er-Jahren wurden mit großzügigen Sicherheitszuschlägen überdimensioniert und funktionieren bei 50–55 °C Vorlauftemperatur problemlos mit einer Wärmepumpe. Fraunhofer-ISE-Feldtests belegen, dass Luft-Wasser-Wärmepumpen in unsanierten Altbauten Jahresarbeitszahlen von 3,0 bis 3,4 erreichen können – ausreichend für die KfW-Mindestanforderung von JAZ 3,0. Ein einfacher Selbsttest: Senken Sie die Vorlauftemperatur auf 50 °C und prüfen Sie, ob das Haus warm bleibt.

    Wie viel Förderung bekomme ich für eine Wärmepumpe im 320-m²-Altbau?

    Die KfW-Heizungsförderung (Stand Juli 2026) deckt bis zu 80 % der förderfähigen Kosten ab, maximal 22.400 € Zuschuss bei einer Deckelung auf 28.000 € förderfähige Kosten pro Wohneinheit. Bei einem 320-m²-Altbau, der als Zweifamilienhaus mit zwei Wohneinheiten geführt wird, verdoppelt sich die Förderbasis auf 56.000 € und der maximale Zuschuss auf 44.800 € – ein Hebel, den wir in jedem Projekt systematisch prüfen. Voraussetzung ist u. a. eine Mindest-JAZ von 3,0 und das SG-Ready-Label der Wärmepumpe.

    Explodieren die Stromkosten bei einem 320-m²-Altbau mit Wärmepumpe?

    Bei einem teilsanierten 320-m²-Altbau mit einer JAZ von 3,2 liegt der jährliche Wärmepumpen-Stromverbrauch bei ca. 13.000 kWh, was bei einem Strompreis von 0,28 €/kWh Stromkosten von ca. 3.640 € pro Jahr ergibt. Die bisherigen Gaskosten für dasselbe Haus liegen bei ca. 5.873 € pro Jahr – die jährliche Ersparnis beträgt damit ca. 1.933 €. Mit steigender CO₂-Bepreisung auf Gas und der im Gebäudemodernisierungsgesetz verankerten Biotreppe wird diese Ersparnis über die Nutzungsdauer weiter zunehmen. Die Vernetzung mit einer PV-Anlage und Enter Flow (dynamischer Stromtarif) kann die Stromkosten zusätzlich senken.

    Muss ich meinen 320-m²-Altbau erst komplett sanieren, bevor ich eine Wärmepumpe einbauen kann?

    Eine Komplettsanierung ist keine Voraussetzung. Gezielte Einzelmaßnahmen – Dachbodendämmung, Kellerdeckendämmung und Fenstertausch – können die Heizlast bei einem 320-m²-Altbau um 20–30 % senken und die Vorlauftemperatur in den wärmepumpentauglichen Bereich bringen, ohne die Außenwände anzutasten. Welche Maßnahmen für Ihr Gebäude sinnvoll sind und wie sie sich auf die Wärmepumpen-Dimensionierung auswirken, klären wir im Rahmen unserer kostenlosen Vor-Ort-Analyse.

    Wie starte ich am besten mit Enter – und was kostet die Beratung?

    Der erste Schritt ist kostenfrei und unverbindlich: Sie beschreiben Ihr Haus online in wenigen Minuten, ein Experte bespricht mit Ihnen die passenden Systemvarianten für Ihren 320-m²-Altbau, und anschließend führt ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte die Heizlastberechnung vor Ort durch. Wir übernehmen den gesamten KfW-Förderprozess mit Fördergarantie – von der Antragsstellung bis zur bestätigten Auszahlung. Als Deutschlands größter Energieberater haben wir über 150 Mio. € Fördermittel für unsere Kunden gesichert. Jetzt beraten lassen – ein Ansprechpartner für Ihre komplette Wärmepumpe.

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