
Wärmepumpe 180 qm Neubau: Größe & Kosten 2026
Bei einem 180-qm-Neubau mit Fußbodenheizung liegt die Vorlauftemperatur typischerweise bei nur 30–35 °C, was moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen in einen JAZ-Bereich von 4,0–5,0 bringt – und damit deutlich über die Fördervoraussetzung von mindestens 3,0 hinaus. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung ermitteln wir, ob für Ihr 180-qm-Haus eine 8-kW- oder 10-kW-Anlage die richtige Wahl ist, und begleiten Sie durch den gesamten KfW-Förderprozess mit Fördergarantie.
Das Thema kurz und kompakt
Welche Leistung braucht eine Wärmepumpe für 180 qm Neubau?
Die Leistungsfrage ist für viele Bauherren die dringlichste – und gleichzeitig die am häufigsten falsch beantwortete. Pauschale Faustformeln führen bei 180 qm Neubau regelmäßig zu Fehlentscheidungen. Wer die richtige Anlage wählen will, braucht eine individuelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
So wird die Heizlast für 180 qm Neubau berechnet
Ein Neubau nach aktuellem GEG-Standard hat einen spezifischen Wärmebedarf von ca. 30–50 W pro Quadratmeter. Für 180 qm ergibt sich damit eine überschlägige Heizlast von 5,4–9,0 kW. Hinzu kommt ein Warmwasserzuschlag von ca. 1,0 kW für einen Vier-Personen-Haushalt. Die Gesamtheizlast liegt damit bei ca. 6,4–10,0 kW. Die passende Leistungsklasse für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in einem 180-qm-Neubau ist damit 7–10 kW.
Zum Vergleich: Ein unsanierter Altbau gleicher Größe aus den 1970er-Jahren kann eine Heizlast von 150–180 W/m² haben – also dreimal so viel. Der Dämmstandard entscheidet, nicht die Quadratmeterzahl allein.
Warum 180 qm im Neubau nur 7–10 kW brauchen
Ein 180-qm-Neubau liegt an der kritischen Schwelle zwischen der 8-kW- und der 12-kW-Leistungsklasse. Während ein 150-qm-Neubau klar mit einer 6–8-kW-Anlage auskommt und ein 220-qm-Haus eindeutig in die 10–12-kW-Klasse fällt, entscheiden bei 180 qm Details wie Raumhöhe, Fensterflächenanteil und Warmwasserbedarf darüber, ob eine 8-kW- oder 10-kW-Anlage die richtige Wahl ist. Wer diese Details ignoriert und „sicherheitshalber" eine 12-kW-Anlage einbaut, riskiert, dass die Wärmepumpe häufig taktet – also ständig an- und ausgeht. Das reduziert die JAZ um bis zu 20 % und verursacht unnötigen Verschleiß.
Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Im Vergleich zu einem 150-qm-Neubau steigt der Jahreswärmebedarf bei 180 qm um ca. 20 %, die benötigte Leistungsklasse der Wärmepumpe bleibt jedoch häufig identisch (8–10 kW), da moderne Inverter-Geräte diesen Mehrverbrauch über längere Laufzeiten statt höherer Spitzenleistung abdecken. Dieser Unterschied führt ohne Heizlastberechnung regelmäßig dazu, dass Installateure eine unnötig teure Geräteklasse empfehlen.
Heizlast-Richtwerte: Neubau-Größenvergleich
Alle Angaben sind Richtwerte auf Basis typischer GEG-Neubauten. Die tatsächliche Heizlast hängt von Dämmstandard, Fensterflächen, Raumhöhe und Warmwasserbedarf ab. Wir berechnen die exakte Heizlast für Ihr Haus vor Ort durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten.
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Was kostet eine Wärmepumpe für ein 180-qm-Haus im Neubau?
Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe im Neubau liegen in der Regel unter denen im Altbau, weil bestimmte Kostenpositionen entfallen. Dennoch ist das Gesamtpaket ein erheblicher Budgetposten, und Kostensicherheit ist für Bauherren essenziell.
Investitionskosten im Überblick
Für ein 180-qm-Haus mit einer 7–10-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe ist ein realistischer Investitionsrahmen von ca. 25.000–33.000 € anzusetzen (inkl. Gerät, Einbau, Pufferspeicher und Inbetriebnahme). Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme) liegen durch die notwendigen Erdbohrungen höher:
Warum die Wärmepumpe im Neubau günstiger ist als im Altbau
Im Neubau entfallen Kostenpositionen, die beim Heizungstausch im Bestand erheblich zu Buche schlagen: kein Heizkörpertausch, keine Entsorgung der Altanlage, keine nachträgliche Elektroinstallation. Fußbodenheizung und Elektroanschluss werden von Anfang an mitgeplant, was die Installationskosten deutlich senkt. Außerdem ist die benötigte Leistungsklasse kleiner als bei einem vergleichbaren Altbau, was das Gerät selbst günstiger macht.
Betriebskosten: Was kostet die Wärmepumpe pro Jahr?
Mit einer JAZ von 4,3 und einem Jahreswärmebedarf von 10.800 kWh (Heizung und Warmwasser) ergibt sich für ein 180-qm-Neubau ein Jahresstromverbrauch von ca. 2.512 kWh. Bei einem Wärmepumpenstrompreis von 0,30 €/kWh entstehen damit Stromkosten von ca. 753 € pro Jahr. Hinzu kommen Wartungskosten von typischerweise 250–350 € jährlich, sodass die Gesamtbetriebskosten bei ca. 1.053 € pro Jahr liegen. Zum Vergleich: Eine Gasheizung mit gleichem Wärmebedarf verursacht Energiekosten von ca. 1.440 € jährlich allein für den Brennstoff – ohne Wartung, Schornsteinfeger und steigende CO₂-Bepreisung.
Besonders interessant für den Neubau: Mit nur ca. 2.500 kWh Strombedarf pro Jahr kann eine auf dem Dach installierte PV-Anlage mit 8–10 kWp einen erheblichen Teil dieses Bedarfs direkt decken. Im Idealfall sinken die laufenden Heizkosten dadurch auf unter 400 € pro Jahr – abhängig vom tatsächlichen Eigenverbrauchsanteil und den Einspeisebedingungen.
Wärmepumpe vs. Gasheizung: Was lohnt sich bei 180 qm Neubau?
Der Vergleich zwischen Wärmepumpe und Gasheizung im Neubau dreht sich weniger um die Frage, ob die Wärmepumpe funktioniert, als um die Gesamtkosten über die Lebensdauer der Anlage. Die Investitionskosten der Wärmepumpe liegen höher, die laufenden Betriebskosten dagegen deutlich niedriger.
Beispielrechnung: Betriebskosten und Wirtschaftlichkeit
Das folgende Szenario zeigt die Kostenstruktur für ein 180-qm-Neubau-Haus (EH-55-Standard, Fußbodenheizung, 4-Personen-Haushalt, Luft-Wasser-Wärmepumpe, JAZ 4,3) im Vergleich zu einer Gasheizung:
Die Amortisationszeit von 72,4 Jahren ergibt sich bei diesem Rechenbeispiel aus dem Vergleich der reinen Energiekosten: Die Wärmepumpe spart im Vergleich zur Gasheizung ca. 387 € pro Jahr an Energiekosten, die Mehrinvestition gegenüber einer Gasheizung beträgt ca. 16.000 €. Auf Basis dieser Differenz allein ist die Amortisation rechnerisch sehr lang. Der Vorteil der Wärmepumpe liegt in diesem Szenario vor allem in der Unabhängigkeit von fossilen Energiepreisen, der Effizienzgarantie (mindestens 3× effizienter als eine fossile Altanlage) und der Möglichkeit, über PV-Eigenverbrauch und Enter Flow die Betriebskosten erheblich zu senken. Steigen Gas- und CO₂-Preise – was historisch der Trend ist – verbessert sich das Bild zugunsten der Wärmepumpe deutlich. Zudem entfallen bei der Wärmepumpe langfristig Kosten für Schornsteinfeger, Emissionsschutz und CO₂-Bepreisung.
Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.
Für Neubauten gibt es über das KfW-Programm 458 keinen Zuschuss für die Wärmepumpe. Stattdessen kann der zinsverbilligte KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) genutzt werden, mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) Kreditsumme pro Wohneinheit. Dieser Kredit finanziert das gesamte Bauvorhaben zinsgünstig – die Wärmepumpe wird als Teil des Energiekonzepts mitfinanziert, nicht als eigenständige Einzelmaßnahme bezuschusst.
Förderung für die Wärmepumpe im Neubau: Das müssen Sie wissen
Die Förderlandschaft für Neubauten unterscheidet sich grundlegend von der für den Heizungstausch im Bestand. Viele Bauherren sind überrascht, wenn sie erfahren, dass der bekannte KfW-Heizungszuschuss für ihr neues Haus nicht gilt – und suchen nach Alternativen.
Warum die KfW-Heizungsförderung (458) im Neubau nicht greift
Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) fördert ausschließlich den Heizungstausch in Bestandsgebäuden, deren Bauantrag mindestens fünf Jahre zurückliegt. Für Neubauten ist dieses Programm nicht zugänglich – weder die 30 % Grundförderung noch der Klimageschwindigkeitsbonus oder der Einkommensbonus stehen Neubauern über KfW 458 zur Verfügung. Wer als Neubauplaner diesen Topf beantragt, riskiert eine Ablehnung und möglicherweise Bauverzögerungen.
So funktioniert die Neubau-Förderung über KfW 297/298
Für Neubauten steht das KfW-Programm „Klimafreundlicher Neubau" (KfW 297/298) zur Verfügung. Es handelt sich um einen zinsvergünstigten Kredit, keinen Zuschuss. Die Wärmepumpe wird dabei nicht als Einzelmaßnahme gefördert, sondern als Teil eines energieeffizienten Gesamtgebäudes. Voraussetzung ist mindestens der Effizienzhaus-40-Standard (EH 40). Die wichtigsten Eckdaten (Stand Juli 2026):
- Kreditsumme bis zu 100.000 € pro Wohneinheit
- Bis zu 150.000 € bei zusätzlicher QNG-Zertifizierung (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude)
- Besonders günstige Zinssätze für EH-40-Neubauten
- Antragstellung über die Hausbank vor Baubeginn
- Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten erforderlich
Wir begleiten den gesamten Förderprozess – von der Auswahl des richtigen KfW-Programms bis zur Auszahlung. Unsere Fördergarantie bezieht sich auf den KfW-Antragsprozess; regionale Zusatzprogramme sind separat zu prüfen und zu beantragen.
GEG, GModG und die Technologieoffenheit ab 2026
Bis Juli 2026 galt im GEG eine 65-%-Erneuerbare-Energien-Pflicht für neu eingebaute Heizungen. Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das am 29. Juli 2026 in Kraft getreten ist, wurde diese Pflicht ersatzlos gestrichen. Eigentümer dürfen beim Heizungstausch und im Neubau seitdem technologieoffen wählen – Wärmepumpe, Gas, Öl, Biomasse oder Fernwärme, ohne verpflichtenden Erneuerbaren-Anteil. Dennoch ist die Wärmepumpe im Neubau aus wirtschaftlichen Gründen die mit Abstand sinnvollste Wahl, weil die niedrigen Vorlauftemperaturen und der hohe Dämmstandard die Effizienz maximieren.
Jetzt beraten lassen – ein Ansprechpartner für Ihre komplette Wärmepumpe.
Monovalenter Betrieb bei 180 qm: Reicht die Wärmepumpe auch bei Frost?
Eine häufige Sorge bei größeren Neubauten: Schafft eine 8–10-kW-Wärmepumpe auch an den kältesten Wintertagen die volle Heizleistung, oder braucht man einen zusätzlichen Heizstab oder eine zweite Wärmequelle?
Warum im Neubau kein Heizstab und kein Zweiterzeuger nötig ist
Bei 180 qm Neubau mit Fußbodenheizung liegt die Heizlast typischerweise bei 7–10 kW. Moderne Inverter-Luft-Wasser-Wärmepumpen können diesen Bereich auch bei Außentemperaturen bis zu –15 °C monovalent abdecken, sodass weder ein Heizstab noch eine zweite Wärmequelle nötig sind. Die genaue Kälteleistung eines konkreten Geräts bei –15 °C hängt vom Hersteller und Modell ab – ein weiterer Grund, warum die individuelle Heizlastberechnung und die herstellerunabhängige Auswahl so wichtig sind.
Im Vergleich zum Altbau ist der monovalente Betrieb im Neubau die Regel, nicht die Ausnahme. Wer im Altbau mit einer alten Gasheizung kombinieren muss (bivalenter Betrieb), spart sich das im Neubau vollständig – das vereinfacht die Anlage und senkt die Investitionskosten.
JAZ im Neubau mit Fußbodenheizung: Warum 4,0–5,0 realistisch sind
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) beschreibt, wie viel Wärme eine Wärmepumpe pro eingesetzter Kilowattstunde Strom erzeugt. Im Neubau mit Fußbodenheizung liegt die Vorlauftemperatur typischerweise bei 30–35 °C. Jedes Grad weniger Vorlauftemperatur steigert die Effizienz der Wärmepumpe spürbar. Das Ergebnis: Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen im Neubau JAZ-Werte von 4,0–5,0, Erdwärmepumpen sogar 4,5–5,5. Die Fördervoraussetzung einer Mindest-JAZ von 3,0 wird damit komfortabel erfüllt. Zum Vergleich: Im unsanierten Altbau mit Heizkörpern und Vorlauftemperaturen von 55–70 °C liegt die JAZ oft nur bei 2,5–3,2.
So sparen Sie noch mehr: Wärmepumpe und PV-Anlage im Neubau
Die Wärmepumpe allein ist bereits eine effiziente Lösung. Als Teil eines vernetzten Energiesystems entfaltet sie jedoch ein deutlich größeres Einsparpotenzial – und genau hier liegt eine der stärksten Differenzierungen gegenüber einem lokalen Heizungsbauer, der nur die Anlage liefert.
Enter Connect: Ihr smartes Energiemanagement für maximale Eigennutzung
Ein 180-qm-Neubau mit JAZ 4,3 benötigt ca. 2.512 kWh Strom pro Jahr für Heizung und Warmwasser. Das ist eine vergleichsweise geringe Menge – und genau deshalb ist eine PV-Anlage mit 8–10 kWp in der Lage, einen erheblichen Teil davon direkt zu decken. Im Idealfall sinken die laufenden Heizkosten auf unter 400 € pro Jahr. Entscheidend für diesen Effekt ist ein intelligentes Energiemanagementsystem, das Wärmepumpe, PV-Anlage und Speicher aufeinander abstimmt.
Enter Connect ist unser Energiemanager, der Wärmepumpe, PV-Speicher und weitere Verbraucher automatisch in Echtzeit steuert. Das System lernt Ihre Verbrauchsgewohnheiten, plant voraus und stellt sicher, dass möglichst viel selbst erzeugter Solarstrom direkt für die Heizung genutzt wird. Im Neubau lässt sich Enter Connect von Anfang an optimal integrieren – ohne Nachrüstaufwand.
Enter Flow: Dynamischer Stromtarif für die günstigsten Preise
Ergänzend zu Enter Connect bieten wir mit Enter Flow einen dynamischen Stromtarif, der die Stromkosten der Wärmepumpe an den stündlichen Spotmarktpreis koppelt. Das System nutzt automatisch die Stunden, in denen Strom besonders günstig ist – zum Beispiel nachts oder bei hoher Einspeisung aus erneuerbaren Quellen. Für ein 180-qm-Haus mit einem Jahresstromverbrauch von ca. 2.512 kWh für die Wärmepumpe kann das eine spürbare weitere Kostenreduktion bedeuten. Informationen zu Photovoltaik im Neubau und der optimalen Systemkombination finden Sie auf unserer Übersichtsseite.
Häufige Fehler bei der Wärmepumpen-Wahl für 180 qm Neubau
Bauherren treffen bei der Wärmepumpen-Wahl regelmäßig dieselben Fehler – oft weil sie widersprüchliche Empfehlungen von Architekt, Baufirma und Heizungsbauer erhalten. Die drei häufigsten Fehler bei einem 180-qm-Neubau:
Fehler 1: Überdimensionierung „sicherheitshalber"
Der häufigste Fehler: Der Installateur empfiehlt eine 12-kW-Anlage, weil 180 qm „groß" klingt. Für einen gut gedämmten Neubau ist das in der Regel zu viel. Eine überdimensionierte Wärmepumpe taktet häufig – sie schaltet sich ständig an und aus, weil die erzeugte Wärme die tatsächliche Last übersteigt. Das kostet Effizienz, erhöht den Stromverbrauch und verkürzt die Lebensdauer der Anlage. Die Lösung ist eine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, bevor eine Entscheidung getroffen wird.
Fehler 2: Gleichsetzung von Quadratmetern und Kilowatt
„180 qm gleich 18 kW" – diese Faustregel ist für Neubauten schlicht falsch. Der Dämmstandard hat den größten Einfluss auf die Heizlast, nicht die Wohnfläche. Ein 180-qm-Neubau nach EH-40-Standard kann mit 7 kW auskommen, während ein gleich großer unsanierter Altbau 25–30 kW benötigt. Wer nur nach Quadratmetern plant, kauft entweder zu viel oder zu wenig Leistung.
Fehler 3: Den falschen Förder-Topf beantragen
Viele Neubauplaner beantragen KfW 458, weil dieser Topf in den meisten Online-Ratgebern prominent beschrieben wird. KfW 458 gilt ausschließlich für Bestandsgebäude. Wer als Neubauer diesen Antrag stellt, erhält eine Ablehnung. Der richtige Weg im Neubau ist KfW 297/298 – ein zinsgünstiger Kredit, der das gesamte Bauvorhaben finanziert und die Wärmepumpe als Teil des Energiekonzepts einschließt. Wir klären von Anfang an, welches Programm für Ihr Haus passt, und begleiten den gesamten Antragsprozess.
Wärmepumpen-Modelle für 180 qm Neubau: Worauf es bei der Auswahl ankommt
Für ein 180-qm-Neubau-Haus kommen Luft-Wasser-Wärmepumpen in der 8–10-kW-Klasse in Frage. Wir arbeiten herstellerunabhängig mit Modellen von Midea, Vaillant, Buderus, Wolf und Bosch. Welches Modell das richtige ist, hängt von der individuellen Heizlastberechnung, dem Stellplatz, den Schallanforderungen und der gewünschten Systemintegration ab.
Für einen 180-qm-Neubau sind Monoblock-Geräte besonders geeignet: Das gesamte Kältemittel bleibt in der Außeneinheit, es ist keine Kältemittelleitung ins Haus nötig, und die Installation ist einfacher. Modelle wie die Vaillant aroTHERM plus oder der Wolf CHA Monoblock sind in dieser Leistungsklasse gut etabliert. Entscheidend ist jedoch nicht das Modell allein, sondern die korrekte Dimensionierung auf Basis Ihrer Heizlastberechnung. Einen Überblick über alle verfügbaren Wärmepumpen-Typen finden Sie auf unserer Wärmepumpen-Übersichtsseite.
Beim Schallschutz gilt: Luft-Wasser-Wärmepumpen müssen seit Anfang 2026 mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert liegen, um förderfähig zu sein. Im Neubau lässt sich die Aufstellung der Außeneinheit von Beginn an optimal planen – ein Vorteil gegenüber dem nachträglichen Einbau im Bestand.
Ihre nächsten Schritte zur Wärmepumpe im 180-qm-Neubau
Als Deutschlands größter Energieberater begleiten wir Sie von der ersten Frage bis zur fertigen Anlage. Unser Prozess ist auf die spezifischen Anforderungen eines 180-qm-Neubaus ausgerichtet:
- Schritt 1 – Bedarf erfassen: Beschreiben Sie Ihr Bauvorhaben online in wenigen Minuten – Wohnfläche, Dämmstandard, geplantes Wärmeverteilsystem.
- Schritt 2 – Experten-Beratung: Unser Experte bespricht mit Ihnen, welche Wärmepumpen-Modelle und Konfigurationen für Ihr 180-qm-Haus in Frage kommen – ob 8 kW oder 10 kW, Luft-Wasser oder Erdwärme, mit oder ohne PV-Kopplung. Der Vergleich erfolgt herstellerunabhängig und transparent.
- Schritt 3 – Heizlastberechnung vor Ort: Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte analysiert Ihr 180-qm-Neubau-Projekt vor Ort, führt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch und dimensioniert das System präzise – damit weder Unter- noch Überdimensionierung entstehen.
- Schritt 4 – Installation und Förderantrag: Ein regionaler SHK-Meisterbetrieb installiert die Anlage. Wir begleiten den vollständigen KfW-Förderprozess – im Neubau über KfW 297/298 – bis zur bestätigten Auszahlung.
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Fazit: Die richtige Wärmepumpe für Ihren 180-qm-Neubau
Mit 180 qm Wohnfläche und aktuellem Dämmstandard ist Ihr Neubau ideal für eine Wärmepumpe – die Heizlast liegt bei 7–10 kW, die JAZ erreicht realistische Werte von 4,0–5,0, und der monovalente Betrieb ohne Heizstab ist der Regelfall. Die größte Gefahr ist nicht die Wärmepumpe selbst, sondern die falsche Dimensionierung: Wer ohne Heizlastberechnung plant, riskiert eine überdimensionierte Anlage, die taktet, Strom verschwendet und früher verschleißt.
Auf der Finanzierungsseite gilt: KfW 458 steht Neubauern nicht zur Verfügung. Der richtige Weg ist KfW 297/298 – ein zinsgünstiger Kredit, der das gesamte Bauvorhaben finanziert und die Wärmepumpe als Teil des Energiekonzepts einschließt. Kombiniert mit einer PV-Anlage und Enter Connect als intelligentem Energiemanager können die laufenden Heizkosten auf ein Minimum gesenkt werden.
Wir übernehmen die Heizlastberechnung, die herstellerunabhängige Auswahl aus Modellen von Midea, Vaillant, Buderus, Wolf und Bosch, den KfW-Antragsprozess und die Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe – alles aus einer Hand, ein Vertragspartner. Über den Anbietervergleich sparen unsere Kunden im Schnitt 5.800 €. Weiterführende Informationen zu Kosten und Amortisation finden Sie auf unserer Seite zu Wärmepumpen-Preisen sowie zum Thema Wärmepumpe und Photovoltaik kombinieren.
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FAQ
Welche kW-Leistung brauche ich für 180 qm Neubau?
Für einen 180-qm-Neubau nach aktuellem GEG-Standard liegt die empfohlene Leistungsklasse bei 7–10 kW. Der genaue Wert hängt von Details wie Dämmstandard, Raumhöhe, Fensterflächenanteil und Warmwasserbedarf ab. Genau an dieser Grenze zwischen 8 kW und 10 kW ist eine individuelle Heizlastberechnung besonders wichtig – eine pauschale Empfehlung von 12 kW ist für einen gut gedämmten Neubau in der Regel überdimensioniert und kostet langfristig Effizienz und Lebensdauer.
Bekomme ich als Neubauer Förderung für die Wärmepumpe?
Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) gilt ausschließlich für Bestandsgebäude und steht Neubauern nicht zur Verfügung. Im Neubau können Sie stattdessen den zinsgünstigen KfW-Kredit 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) nutzen – mit bis zu 100.000 € (bzw. 150.000 € bei QNG-Zertifizierung) pro Wohneinheit. Voraussetzung ist mindestens der Effizienzhaus-40-Standard. Die Wärmepumpe wird dabei als Teil des Gesamtgebäudes mitfinanziert, nicht als Einzelmaßnahme bezuschusst.
Was kostet eine Wärmepumpe für 180 qm Neubau inkl. Einbau?
Für ein 180-qm-Haus mit einer 7–10-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe ist ein realistischer Investitionsrahmen von ca. 25.000–33.000 € anzusetzen (Gerät, Einbau, Pufferspeicher, Inbetriebnahme). Im Neubau entfallen Kostenpositionen wie Heizkörpertausch oder Entsorgung der Altanlage, was die Gesamtkosten gegenüber dem Altbau senkt. Durch den herstellerunabhängigen Anbietervergleich sparen unsere Kunden im Schnitt 5.800 €.
Brauche ich für 180 qm Neubau eine Fußbodenheizung?
Im Neubau ist eine Fußbodenheizung Standard und für die Wärmepumpe ideal, weil sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen von 30–35 °C betrieben werden kann. Das ermöglicht JAZ-Werte von 4,0–5,0 und damit besonders niedrige Betriebskosten. Selbst Niedertemperatur-Heizkörper mit Vorlauftemperaturen von 40–45 °C sind im Neubau grundsätzlich möglich, aber die Fußbodenheizung ist die effizientere Wahl – und im modernen Neubau ohnehin meist eingeplant.
Reicht die Wärmepumpe bei 180 qm auch an kalten Wintertagen?
Ja. Bei 180 qm Neubau mit Fußbodenheizung liegt die Heizlast bei 7–10 kW – ein Bereich, den moderne Inverter-Luft-Wasser-Wärmepumpen auch bei sehr niedrigen Außentemperaturen monovalent abdecken können, ohne Heizstab oder zweiten Wärmeerzeuger. Die genaue Kälteleistung bei extremen Temperaturen hängt vom jeweiligen Modell ab, weshalb wir bei der Auswahl auf die passende Auslegung für Ihren Standort achten.
Lohnt sich die Kombination mit einer PV-Anlage im Neubau?
Besonders im Neubau ist die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik sehr sinnvoll, weil beide Systeme von Anfang an optimal aufeinander abgestimmt werden können. Ein 180-qm-Neubau mit JAZ 4,3 benötigt ca. 2.512 kWh Strom pro Jahr für Heizung und Warmwasser – eine PV-Anlage mit 8–10 kWp kann davon einen erheblichen Teil direkt decken. Mit Enter Connect als Energiemanager wird der Eigenverbrauch automatisch maximiert, mit Enter Flow werden zusätzlich die günstigsten Netzstrom-Stunden genutzt.
Wie läuft der Prozess bei Enter ab, und was kostet die Heizlastberechnung?
Die Heizlastberechnung durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten ist bei uns kostenlos. Sie beschreiben Ihr Bauvorhaben zunächst online, anschließend beraten wir Sie herstellerunabhängig zu den passenden Modellen für Ihr 180-qm-Haus. Dann kommt unser Experte vor Ort, berechnet die exakte Heizlast und dimensioniert das System präzise. Die Installation übernimmt ein geprüfter regionaler SHK-Meisterbetrieb, und wir begleiten den vollständigen KfW-Förderprozess mit Fördergarantie bis zur Auszahlung – alles mit einem Vertragspartner.

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