
Wärmepumpe 180 qm Zweifamilienhaus: Kosten & Förderung 2026
Bei einem 180-qm-Zweifamilienhaus liegt die geschossweise Heizlastdifferenz zwischen Erd- und Obergeschoss bei bis zu 35 % – die obere Wohneinheit unter dem Dach hat durch die Dachfläche deutlich höhere Wärmeverluste als die untere, was bei der Dimensionierung und der späteren fairen Kostenverteilung zwischen beiden Parteien zwingend berücksichtigt werden muss. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung erfassen wir genau diese geschossweise Verteilung, empfehlen die passende Leistungsklasse für Ihr Zweifamilienhaus und sichern Ihnen mit der Fördergarantie die maximale KfW-Auszahlung auf Basis der erhöhten förderfähigen Kosten von 43.000 €.
Das Thema kurz und kompakt
Welche Wärmepumpe passt zu einem 180-qm-Zweifamilienhaus?
Die Leistungsklasse einer Wärmepumpe ergibt sich nicht aus der Wohnfläche allein, sondern aus der tatsächlichen Heizlast des Gebäudes – also der Wärmemenge, die an einem normierten Kältetag benötigt wird. Für ein 180-qm-Zweifamilienhaus kommt erschwerend hinzu, dass zwei unabhängige Haushalte einen höheren Warmwasserbedarf erzeugen als ein einzelner Haushalt gleicher Fläche. Die folgende Tabelle gibt eine Orientierung nach Dämmstandard.
Heizlast und passende Leistungsklasse für 180 m² mit zwei Wohneinheiten
Je nach energetischem Zustand des Gebäudes ergibt sich für ein 180-qm-Zweifamilienhaus eine Bandbreite an Heizlasten. Hinzu kommt ein Warmwasserzuschlag von ca. 2,5–3 kW für zwei Haushalte mit separaten Bädern und Küchen – gegenüber ca. 1,5–2 kW bei einem Einfamilienhaus gleicher Größe. Dieser Unterschied kann die erforderliche Leistungsklasse um eine Stufe nach oben verschieben.
Warum 180 m² am unteren Ende der Zweifamilienhaus-Spanne besondere Sorgfalt erfordert
Mit 180 m² liegt Ihr Zweifamilienhaus am unteren Ende der typischen Größenspanne von 180–240 m². Das hat eine praktische Konsequenz: Viele pauschale Empfehlungen für Zweifamilienhäuser orientieren sich an 200–240 m² und führen bei einem 180-m²-Objekt zu einer Überdimensionierung von mehreren Kilowatt. Eine zu groß gewählte Wärmepumpe läuft dann in kurzen Taktzyklen, was den Verschleiß erhöht und die Effizienz spürbar senkt – und damit die Betriebskosten über die gesamte Laufzeit steigen lässt. Die Lösung ist keine Faustregel, sondern eine individuelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
Wir führen diese Berechnung für Ihr 180-qm-Zweifamilienhaus kostenlos durch – damit Sie weder zu viel noch zu wenig Leistung kaufen.
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Eine oder zwei Wärmepumpen? Zentrale vs. dezentrale Anlage im Zweifamilienhaus
Die Frage nach einer oder zwei Anlagen ist die spezifischste Entscheidung, die Eigentümer eines Zweifamilienhauses vor dem Heizungstausch treffen müssen. Sie hat direkte Auswirkungen auf Investitionskosten, laufende Betriebskosten, Wartungsaufwand und die spätere Heizkostenabrechnung zwischen den Parteien.
Warum eine zentrale Anlage bei zwei Wohneinheiten fast immer wirtschaftlicher ist
Im Zweifamilienhaus mit zwei Wohneinheiten ist eine gemeinsame, zentrale Wärmepumpe in aller Regel die wirtschaftlichere Lösung. Zwei separate Geräte bedeuten doppelte Anschaffungskosten, doppelte Wartungsverträge und zwei separate Förderanträge – ohne nennenswerten Effizienz- oder Komfortvorteil gegenüber einer gut dimensionierten zentralen Anlage. Eine leistungsgerechte Luft-Wasser-Wärmepumpe in der Klasse 12–16 kW versorgt ein 180-qm-Zweifamilienhaus im teilsanierten Bestand vollständig.
Die folgende Tabelle stellt beide Varianten gegenüber:
Heizkostenverordnung: So wird der Verbrauch fair auf beide Parteien aufgeteilt
Bei einer zentralen Anlage greift die Heizkostenverordnung: Der Verbrauch muss anteilig abgerechnet werden. Die Kosten werden üblicherweise zu 50 % nach tatsächlichem Verbrauch und zu 50 % nach Wohnfläche aufgeteilt. Dafür ist je Wohneinheit ein geeichter Wärmemengenzähler sowie ein separater Stromzähler für die Wärmepumpe erforderlich. Diese Anforderung ist bei der Planung von Anfang an zu berücksichtigen – sowohl technisch als auch in der Kostenkalkulation. Wir integrieren diese Anforderungen standardmäßig in unsere Planung für Zweifamilienhäuser.
Was kostet eine Wärmepumpe für ein 180-qm-Zweifamilienhaus?
Die Gesamtkosten für eine Wärmepumpe im Zweifamilienhaus setzen sich aus Gerätekosten, Einbau, Zubehör (Pufferspeicher, hydraulischer Abgleich, Wärmemengenzähler) und ggf. Erschließungskosten zusammen. Für ein 180-qm-Zweifamilienhaus mit einer zentralen Luft-Wasser-Wärmepumpe in der Klasse 12–16 kW ist eine Gesamtinvestition von ca. 28.000–38.000 € realistisch. Die Amortisationszeit gegenüber einer Gasheizung hängt von der erzielten Förderquote, dem Dämmzustand des Gebäudes und dem bisherigen Heizsystem ab und liegt typischerweise zwischen 10 und 15 Jahren, im Einzelfall zwischen 7 und 15 Jahren.
Investitionskosten im Überblick
Weitere Details zu Kostenkomponenten finden Sie in unserem Ratgeber zu Wärmepumpenkosten im Zweifamilienhaus.
Laufende Betriebskosten: Strom und Wartung
Die laufenden Kosten einer Wärmepumpe setzen sich im Wesentlichen aus Stromkosten und Wartungskosten zusammen. Als Berechnungsgrundlage für ein 180-qm-Zweifamilienhaus im teilsanierten Bestand gelten folgende Werte: Jahreswärmebedarf 22.500 kWh, Jahresarbeitszahl (JAZ) 3,2, Strompreis 0,26 €/kWh. Die Wartungskosten liegen typischerweise bei 250–350 € jährlich.
Beispielrechnung: Wärmepumpe vs. Gasheizung für 180 m² Zweifamilienhaus
Das folgende Szenario zeigt die Wirtschaftlichkeit konkret: 180 m² Zweifamilienhaus, teilsanierter Bestand, Heizkörper mit 50 °C Vorlauftemperatur, bisherige Gasbrennwertheizung, Baujahr ca. 1990, zwei Wohneinheiten mit insgesamt ca. 5 Personen.
Förderszenarien im Vergleich (Stand Juli 2026):
Beim Förderszenario mit 46 % (Grundförderung + Geschwindigkeitsbonus ohne Einkommensbonus) ergibt sich eine Amortisationszeit von 19,8 Jahren gegenüber der bisherigen Gasheizung. Der Vorteil liegt in diesem Szenario vor allem in der erheblichen Förderung von 14.720 € und der Effizienzgarantie – unabhängig von den laufenden Betriebskosten schützt die Wärmepumpe vor steigenden Gaspreisen und CO₂-Abgaben, die den Gaspreis in den kommenden Jahren weiter erhöhen werden. Je nach individuellem Gastarif und Preisentwicklung kann sich das Bild bei Ihrer konkreten Situation anders darstellen.
Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.
Durchschnittlich 5.800 € sparen durch Anbietervergleich – wir übernehmen die komplette Bürokratie.
Förderung 2026: Bis zu 34.400 € Zuschuss für Ihr Zweifamilienhaus
Die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) bietet seit dem 21. Juli 2026 überarbeitete Fördersätze, die für Eigentümer eines Zweifamilienhauses besonders attraktiv sind – weil die förderfähigen Kosten deutlich über dem liegen, was ein Einfamilienhaus beanspruchen kann.
Der Fördervorteil gegenüber dem Einfamilienhaus: 43.000 € statt 28.000 €
Ein Zweifamilienhaus profitiert von gestaffelten förderfähigen Kosten: 28.000 € für die erste Wohneinheit und weitere 15.000 € für die zweite Wohneinheit, also insgesamt 43.000 €. Das sind 15.000 € mehr als bei einem gleich großen Einfamilienhaus. Bei einer realistischen Gesamtinvestition von ca. 32.000 € für ein 180-qm-Zweifamilienhaus liegen die gesamten Kosten vollständig unter diesem Förderdeckel – alle Kosten werden zu 100 % für die Berechnung des Zuschusses herangezogen, ohne Abzug.
Viele Eigentümer eines Zweifamilienhauses wissen nicht, dass ihnen diese zusätzlichen 15.000 € förderfähige Kosten zustehen. Bei einem Fördersatz von 76 % bedeutet das einen Zuschuss von bis zu 24.320 € statt nur ca. 15.680 €, die ein Einfamilienhaus bei gleicher Investition und gleichem Fördersatz erhalten würde.
Aktuelle Fördersätze seit 21. Juli 2026
Wichtige Fördervoraussetzungen: Die Anlage muss eine Mindest-Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,0 erreichen, das SG-Ready-Label (Smart Grid Ready) besitzen und die Geräuschemission der Außeneinheit muss die EU-Ökodesign-Grenzwerte um mindestens 10 dB unterschreiten. Der Antrag muss zwingend vor Maßnahmenbeginn gestellt werden, und die Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten ist Fördervoraussetzung. Ergänzend steht der KfW-Ergänzungskredit (KfW 358/359) mit bis zu 120.000 € pro Wohneinheit zur Verfügung.
Hinweis: Fördersätze unterliegen häufigen Änderungen – der aktuelle Stand ist vor Veröffentlichung erneut zu prüfen.
Fördersplit bei Teilvermietung – was Sie als Eigentümer wissen müssen
Wer eine Wohneinheit im Zweifamilienhaus selbst bewohnt und die zweite vermietet, muss bei der Förderrechnung genau hinschauen: Der Klimageschwindigkeitsbonus (16 %) und ein etwaiger Einkommensbonus werden nur auf den Kostenanteil der selbstgenutzten Wohneinheit angewendet. Bei 43.000 € förderfähigen Kosten entspricht das je Wohneinheit 21.500 €. Die vermietete Einheit wird lediglich mit der Grundförderung von 30 % bezuschusst. Das senkt den effektiven Gesamtfördersatz gegenüber einem vollständig selbstgenutzten Zweifamilienhaus spürbar. Wir berechnen im Rahmen der Energieberatung, welches Förderszenario für Ihre konkrete Nutzungssituation optimal ist.
Funktioniert eine Wärmepumpe in meinem Zweifamilienhaus? Eignung prüfen
Die Frage, ob eine Wärmepumpe im eigenen Zweifamilienhaus funktioniert, hängt vor allem vom Wärmeverteilsystem und dem Dämmzustand des Gebäudes ab. In den meisten Fällen ist eine wirtschaftliche Lösung möglich – manchmal mit ergänzenden Maßnahmen.
Vorlauftemperatur und Wärmeverteilsystem: Was bei alten Heizkörpern zu beachten ist
Ältere Zweifamilienhäuser aus den 1960er- bis 1980er-Jahren sind häufig mit Heizkörpern ausgestattet, die auf Vorlauftemperaturen von 55–70 °C ausgelegt wurden. Je höher die benötigte Vorlauftemperatur, desto geringer fällt die erreichbare Jahresarbeitszahl (JAZ) aus. Bei 50 °C Vorlauf ist eine JAZ von 3,2 mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe realistisch – der Mindest-JAZ-Wert von 3,0 für die KfW-Förderung ist damit erreichbar. Bei Vorlauftemperaturen über 60 °C kann die JAZ unter 3,0 fallen; in diesem Fall bieten sich ein Heizkörpertausch oder eine Hochtemperatur-Wärmepumpe als Lösung an. Nur bei Vorlauftemperaturen über 70 °C ohne Nachrüstmöglichkeit sollte zunächst die Dämmung verbessert werden, bevor der Heizungstausch erfolgt.
Ein praktischer Selbsttest: Stellen Sie an einem kühlen Wintertag die Vorlauftemperatur auf maximal 50 °C und prüfen Sie, ob alle Räume ausreichend warm werden. Wenn ja, ist eine Wärmepumpe in der Regel gut geeignet.
Altbau vs. Neubau: Wann lohnt sich eine Wärmepumpe im Zweifamilienhaus besonders?
In neueren Zweifamilienhäusern (Baujahr nach 2000) mit Fußbodenheizung oder einer Kombination aus Fußbodenheizung im Erdgeschoss und Heizkörpern im Obergeschoss sind Vorlauftemperaturen von 35–45 °C möglich. Das ermöglicht JAZ-Werte von 3,5–4,5 und damit besonders niedrige Betriebskosten. Im teilsanierten Altbau mit Heizkörpern ist die Wärmepumpe ebenfalls wirtschaftlich betreibbar, sofern die Vorlauftemperatur auf maximal 55 °C begrenzt werden kann. In sehr schlecht gedämmten Altbauten mit sehr hohen Vorlauftemperaturen empfehlen wir zunächst eine energetische Sanierung der Gebäudehülle.
Weiterführende Informationen zur Eignung im Altbau finden Sie unter Wärmepumpe im Altbau.
JAZ-Anforderung: Mindestens 3,0 für die Förderung
Die KfW-Heizungsförderung setzt eine rechnerische Mindest-JAZ von 3,0 voraus. Für das beschriebene Szenario (180 m² Zweifamilienhaus, teilsaniert, Heizkörper mit 50 °C Vorlauf, Luft-Wasser-Wärmepumpe) ist dieser Wert mit einer JAZ von 3,2 erreichbar. Der hydraulische Abgleich nach Verfahren B ist ebenfalls Pflicht für die Förderung und wird von unseren regionalen SHK-Meisterbetrieben standardmäßig durchgeführt.
Wärmepumpe im vernetzten Energiesystem: So senken Sie Ihre Stromkosten weiter
Eine Wärmepumpe für ein 180-qm-Zweifamilienhaus verbraucht bei einer JAZ von 3,2 rund 7.031 kWh Strom pro Jahr. Das ist ein erheblicher Stromposten – und genau dort setzt die Vernetzung mit einem intelligenten Energiemanagementsystem an. Wer diesen Verbrauch aktiv steuert, kann die Betriebskosten nochmals deutlich senken.
Enter Connect: Wärmepumpe, PV und Haushaltsstrom intelligent vernetzen
Enter Connect ist unser Energiemanagementsystem (HEMS), das Wärmepumpe, Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher und weitere Verbraucher automatisch in Echtzeit steuert. Das System lernt die Verbrauchsgewohnheiten beider Haushalte im Zweifamilienhaus und plant den Betrieb der Wärmepumpe so, dass möglichst viel selbst erzeugter PV-Strom genutzt wird. Bei einem Jahresstromverbrauch der Wärmepumpe von ca. 7.031 kWh macht eine Eigenverbrauchsoptimierung einen spürbaren Unterschied in der Jahresabrechnung. Enter Connect ist bei jedem Projekt für zwei Jahre Fernwartung inklusive. Mehr zu Enter Connect finden Sie unter Energiemanager.
Enter Flow: Dynamischer Stromtarif für minimale Heizkosten
Enter Flow koppelt die Stromkosten an den stündlichen Spotmarktpreis und nutzt automatisch die günstigsten Stunden für den Betrieb der Wärmepumpe. Gerade bei einem Zweifamilienhaus mit einem Jahresstromverbrauch von über 7.000 kWh allein für die Heizung ist die Lastverschiebung in günstige Strompreisfenster ein wirkungsvoller Hebel. Enter Flow arbeitet dabei nahtlos mit Enter Connect zusammen – das System entscheidet automatisch, wann die Wärmepumpe läuft, ohne dass die Bewohner beider Wohneinheiten eingreifen müssen.
Warum ein vernetztes System gerade im Zweifamilienhaus Sinn ergibt
Während lokale Heizungsbauer in der Regel nur die Wärmepumpe als isoliertes Gerät installieren, bieten wir das Gesamtsystem: Wärmepumpe, Energiemanager und dynamischer Stromtarif als aufeinander abgestimmtes Paket. Gerade bei einem Zweifamilienhaus mit zwei Wohneinheiten und entsprechend höherem Gesamtstromverbrauch ist die intelligente Steuerung besonders wertvoll – beide Haushalte profitieren von niedrigeren Stromkosten, ohne selbst aktiv werden zu müssen. Die Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage verstärkt diesen Effekt weiter.
Von der Planung bis zur Installation – so funktioniert der Heizungstausch mit Enter
Deutschlands größter Energieberater übernimmt für Eigentümer eines 180-qm-Zweifamilienhauses den gesamten Prozess vom ersten Gespräch bis zur laufenden Fernwartung. Vier Schritte, ein Vertragspartner.
Schritt 1: Haus online beschreiben
In wenigen Minuten beschreiben Sie Ihr Zweifamilienhaus online: Baujahr, Dämmstandard, Wärmeverteilsystem, Nutzungssituation (Eigennutzung, Teilvermietung). Diese Angaben bilden die Grundlage für die individuelle Beratung.
Schritt 2: Experten-Beratung mit Fokus auf Ihr 180-qm-Zweifamilienhaus
Ein Experte vergleicht verschiedene Wärmepumpen-Modelle und Konfigurationen konkret für Ihre Situation: Welche Leistungsklasse passt zu 180 m² mit zwei Haushalten? Zentrale oder dezentrale Lösung? Welche Modelle – etwa die Vaillant aroTHERM plus oder die Buderus Logatherm WLW – kommen für Ihr Wärmeverteilsystem in Frage? Die Beratung ist herstellerunabhängig und transparent.
Schritt 3: Heizlastberechnung und Vor-Ort-Analyse für beide Wohneinheiten
Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihr 180-qm-Zweifamilienhaus vor Ort, berücksichtigt die geschossweise unterschiedliche Heizlast zwischen Erd- und Obergeschoss und dimensioniert das System präzise – inklusive Warmwasserzuschlag für zwei Haushalte und Planung der Wärmemengenzähler für die spätere Heizkostenabrechnung.
Schritt 4: Installation und KfW-Förderantrag
Ein regionaler SHK-Meisterbetrieb installiert die Anlage fachgerecht. Wir begleiten den vollständigen KfW-Förderprozess mit Fördergarantie – von der Antragsstellung bis zur bestätigten Auszahlung. Die Fördergarantie bezieht sich auf den KfW-Antragsprozess. Bei Bedarf informieren wir Sie zusätzlich über regionale Förderprogramme Ihres Bundeslandes, die Sie eigenständig beantragen können.
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Fazit: Wärmepumpe für 180 m² Zweifamilienhaus – passgenaue Lösung statt Pauschalempfehlung
Mit 180 m² liegt Ihr Zweifamilienhaus genau an der Stelle, an der pauschale Empfehlungen am häufigsten in die Irre führen. Wer eine Anlage kauft, die auf 200–240 m² ausgelegt ist, zahlt zu viel und bekommt eine weniger effiziente Heizung. Wer den erhöhten Warmwasserbedarf zweier Haushalte vergisst, riskiert eine Unterversorgung. Und wer den Fördervorteil von 43.000 € förderfähigen Kosten nicht kennt, verschenkt bei einer 76-%-Förderung mehrere tausend Euro gegenüber einem Einfamilienhaus-Eigentümer.
Die Beispielrechnung zeigt: Bei einer Gesamtinvestition von 32.000 € und einem Fördersatz von 76 % reduziert sich der Eigenanteil auf 7.680 € – mit einer Amortisationszeit von 8,8 Jahren gegenüber der bisherigen Gasheizung. Bei maximalem Fördersatz von 80 % sinkt der Eigenanteil auf 6.400 € und die Amortisation auf 7,3 Jahre.
Wir führen die Heizlastberechnung für Ihr Zweifamilienhaus kostenlos durch, beraten herstellerunabhängig, stellen den KfW-Förderantrag mit Fördergarantie und koordinieren die Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe. Sie haben einen Vertragspartner – für alles.
Weiterführende Informationen zu Kosten und Wirtschaftlichkeit finden Sie unter Amortisation Wärmepumpe und Heizkostenvergleich Öl, Gas und Wärmepumpe.
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FAQ
Brauche ich für ein 180-qm-Zweifamilienhaus immer zwei Wärmepumpen?
Nein. Im Zweifamilienhaus mit zwei Wohneinheiten ist eine zentrale Wärmepumpe in der Regel die wirtschaftlichere Lösung. Eine leistungsgerechte Anlage in der Klasse 12–16 kW versorgt ein 180-qm-Zweifamilienhaus im teilsanierten Bestand vollständig. Zwei separate Geräte bedeuten doppelte Anschaffungskosten, doppelte Wartungsverträge und höheren Koordinationsaufwand – ohne spürbaren Komfortvorteil. Die Heizkostenverordnung regelt die faire Verbrauchsaufteilung zwischen beiden Parteien über geeichte Wärmemengenzähler.
Bekommt ein Zweifamilienhaus mehr Förderung als ein Einfamilienhaus?
Ja, deutlich mehr. Während ein Einfamilienhaus auf maximal 28.000 € förderfähige Kosten kommt, profitiert ein Zweifamilienhaus von 43.000 € – 28.000 € für die erste und weitere 15.000 € für die zweite Wohneinheit. Bei einer Gesamtinvestition von ca. 32.000 € liegen alle Kosten vollständig unter diesem Deckel. Bei einem Fördersatz von 76 % ergibt das einen Zuschuss von 24.320 €, bei 80 % sogar 25.600 € (Stand Juli 2026). Wer die zweite Wohneinheit vermietet, sollte beachten, dass Geschwindigkeitsbonus und Einkommensbonus nur auf den selbstgenutzten Anteil angewendet werden.
Funktioniert eine Wärmepumpe im Altbau-Zweifamilienhaus mit alten Heizkörpern?
In den meisten Fällen ja. Entscheidend ist die benötigte Vorlauftemperatur: Kann diese auf maximal 55 °C begrenzt werden, ist eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von mindestens 3,0 erreichbar – und damit die Fördervoraussetzung erfüllt. Bei Vorlauftemperaturen über 60 °C bieten sich ein Heizkörpertausch oder eine Hochtemperatur-Wärmepumpe als Lösung an. Nur bei sehr schlecht gedämmten Häusern mit Vorlauftemperaturen über 70 °C ohne Nachrüstmöglichkeit sollte zunächst die Dämmung verbessert werden.
Wie hoch sind die Stromkosten für zwei Haushalte im 180-qm-Zweifamilienhaus?
Für ein 180-qm-Zweifamilienhaus im teilsanierten Bestand mit einer JAZ von 3,2 ergibt sich ein jährlicher Stromverbrauch der Wärmepumpe von ca. 7.031 kWh. Bei einem Wärmepumpenstrompreis von 0,26 €/kWh entspricht das Stromkosten von ca. 1.828 € pro Jahr. Zusammen mit Wartungskosten von ca. 300 € jährlich belaufen sich die Gesamtbetriebskosten auf ca. 2.128 € pro Jahr – gegenüber ca. 3.000 € jährlich für eine Gasbrennwertheizung bei gleichem Wärmebedarf.
Wie lange dauert es, bis sich die Wärmepumpe amortisiert?
Das hängt maßgeblich von der erzielten Förderquote, dem Dämmzustand und dem bisherigen Heizsystem ab. In unserem Rechenbeispiel (32.000 € Investition, Gasvergleich) ergibt sich bei einem Fördersatz von 76 % eine Amortisationszeit von 8,8 Jahren, bei 80 % von 7,3 Jahren. Ohne Einkommensbonus (46 % Fördersatz) liegt die Amortisationszeit bei 19,8 Jahren – in diesem Szenario liegt der Vorteil vor allem in der erheblichen Förderung und dem Schutz vor steigenden Gaspreisen. Allgemein liegt die Amortisationszeit für Wärmepumpen typischerweise zwischen 10 und 15 Jahren, im Einzelfall zwischen 7 und 15 Jahren.
Wie starte ich mit Enter und was kostet die Heizlastberechnung?
Die Heizlastberechnung ist für Sie vollständig kostenlos und unverbindlich. Sie beschreiben Ihr Zweifamilienhaus zunächst online in wenigen Minuten, dann führen wir ein persönliches Beratungsgespräch und anschließend die Vor-Ort-Analyse durch. Wir übernehmen die herstellerunabhängige Planung, den vollständigen KfW-Förderprozess mit Fördergarantie und koordinieren die Installation durch geprüfte regionale SHK-Meisterbetriebe. Sie haben einen Vertragspartner – von der ersten Beratung bis zur Fernwartung. Jetzt kostenlos starten.

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