
Wärmepumpe 260 qm Altbau: Kosten & Förderung 2026
Bei einem 260-qm-Altbau mit typischen Deckenhöhen von 3,00 bis 3,20 Metern beträgt das beheizte Raumvolumen häufig bis zu 830 Kubikmeter – rund 28 % mehr als bei der heute üblichen Deckenhöhe von 2,50 Metern; die verbreitete Faustformel „Watt pro Quadratmeter" erfasst dieses Mehrvolumen nicht und führt in der Praxis regelmäßig zu einer Unterdimensionierung der Wärmepumpe. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung berücksichtigen wir Raumhöhe, Sanierungsgrad und Wärmeverteilsystem Ihres 260-qm-Hauses – und stellen mit der Fördergarantie sicher, dass Sie die maximale KfW-Förderung erhalten.
Das Thema kurz und kompakt
Welche Wärmepumpe passt zu einem 260-qm-Altbau?
Ein 260-qm-Altbau stellt andere Anforderungen an eine Wärmepumpe als ein typisches Einfamilienhaus mit 120 bis 150 qm. Die entscheidende Frage lautet nicht nur „Welcher Typ?", sondern vor allem „Welche Leistungsklasse?" – und die Antwort hängt stark vom Sanierungsgrad und von einer oft unterschätzten baulichen Besonderheit ab: der Raumhöhe.
Heizlast bei 260 qm: So berechnen Sie die richtige Leistungsklasse
Die Heizlast gibt an, wie viel Leistung Ihr Haus am kältesten Tag des Jahres benötigt. Sie wird in Kilowatt angegeben und ist die Grundlage jeder seriösen Wärmepumpen-Dimensionierung. Für einen 260-qm-Altbau ergeben sich je nach Sanierungsstand deutlich unterschiedliche Werte:
Wichtig: Diese Werte sind Richtwerte auf Basis der Wohnfläche. Die tatsächliche Heizlast kann durch hohe Decken, große Glasflächen oder einen ungedämmten Keller deutlich höher liegen. Die verbindliche Berechnung nach DIN EN 12831 ist der einzig zuverlässige Weg.
20 bis 32 kW – warum 260 qm eine besondere Leistungsklasse erfordern
Ein 260-qm-Altbau fällt mit seiner Heizlast genau in den Bereich, in dem handelsübliche Standard-Wärmepumpen (bis 16 kW) nicht mehr ausreichen. Gleichzeitig ist eine zweite Anlage nicht in jedem Fall notwendig – die korrekte Heizlastberechnung entscheidet, ob ein einzelnes leistungsstarkes Gerät genügt oder eine Kaskadenlösung wirtschaftlicher ist. Modelle wie die Vaillant aroTHERM plus oder die Buderus Logatherm WLW sind in dieser Leistungsklasse verfügbar und für große Altbauten geeignet. Welches Modell für Ihr konkretes Haus passt, ermitteln wir im Rahmen der herstellerunabhängigen Expertenplanung.
Kaskade oder Einzelgerät? Was bei großen Altbauten sinnvoll ist
Ab einer Heizlast von etwa 20 kW stellt sich die Frage, ob ein einzelnes leistungsstarkes Gerät oder zwei kleinere Geräte im Kaskadenbetrieb die bessere Lösung sind. Eine Kaskade aus beispielsweise zwei 12-kW-Geräten kann im Teillastbetrieb effizienter arbeiten, weil die einzelnen Geräte besser modulieren und die Laufzeiten optimiert werden. Bei einem teilsanierten 260-qm-Altbau mit einer Heizlast um 20 kW ist ein leistungsstarkes Einzelgerät in der Regel ausreichend. Bei einem wenig oder unsanierten Haus mit Heizlasten über 28 kW lohnt sich die Kaskadenüberlegung. Diese Abwägung ist Teil unserer Heizlastberechnung und Anlagenplanung – sie wird nicht nach Faustformel, sondern auf Basis der tatsächlichen Gebäudedaten getroffen.
Warum die Raumhöhe Ihres Altbaus die Heizlast stärker beeinflusst als gedacht
Altbauten – insbesondere Häuser aus der Gründerzeit oder den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts – haben häufig Deckenhöhen von 3,00 bis 3,20 Metern statt der heute üblichen 2,50 Meter. Bei 260 qm Wohnfläche ergibt das ein beheiztes Raumvolumen von bis zu 830 Kubikmetern, rund 28 % mehr als bei moderner Deckenhöhe. Die verbreitete Faustformel „Watt pro Quadratmeter" erfasst dieses Mehrvolumen nicht und führt bei Häusern dieser Art regelmäßig zu einer Unterdimensionierung. Wer die Wärmepumpe für sein 260-qm-Haus nur nach der Fläche auswählt, riskiert eine Anlage, die an kalten Wintertagen nicht ausreicht.
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Funktioniert eine Wärmepumpe in einem 260-qm-Altbau effizient?
Diese Frage beschäftigt viele Eigentümer großer Altbauten – und die Antwort ist klarer als erwartet: Ja, eine Wärmepumpe funktioniert auch im Altbau effizient, wenn die Anlage korrekt dimensioniert und das Wärmeverteilsystem geprüft ist. Entscheidend sind dabei zwei Faktoren: die Vorlauftemperatur und die Größe der vorhandenen Heizkörper.
Heizkörper im Altbau – oft besser geeignet als vermutet
Viele Heizkörper in 260-qm-Altbauten wurden in den 1960er- bis 1990er-Jahren mit Sicherheitszuschlägen von 30 bis 50 % überdimensioniert. Was damals als Vorsichtsmaßnahme galt, erweist sich heute als echter Vorteil: Diese großen Heizflächen können die benötigte Wärme bereits bei niedrigeren Vorlauftemperaturen abgeben – oft unter 55 °C. Das ist die entscheidende Schwelle für eine wirtschaftliche und förderfähige Wärmepumpen-JAZ von über 3,0.
Ein einfacher Praxistest hilft bei der Einschätzung: Drehen Sie an einem kalten Wintertag alle Thermostatventile auf und senken Sie die Vorlauftemperatur Ihrer bestehenden Heizung schrittweise auf 55 °C. Bleibt es in allen Räumen warm, sind Ihre Heizkörper für eine Wärmepumpe geeignet. Dieser Test gibt eine erste Orientierung – die verbindliche Aussage liefert unsere Heizlastberechnung vor Ort.
Welche Vorlauftemperatur brauchen Sie – und wie beeinflusst sie die Effizienz?
Die Vorlauftemperatur ist der wichtigste Effizienzparameter einer Wärmepumpe. Je niedriger die benötigte Wassertemperatur im Heizsystem, desto effizienter arbeitet die Anlage. Für Ihren 260-qm-Altbau gilt: Bei einer Vorlauftemperatur von 55 °C erreicht eine gut dimensionierte Luft-Wasser-Wärmepumpe eine JAZ von etwa 3,0 bis 3,5. Das ist die Fördervoraussetzung der KfW-Heizungsförderung (Mindest-JAZ 3,0) und gleichzeitig der Bereich, in dem die Wärmepumpe gegenüber Gas oder Öl wirtschaftlich arbeitet. Bei sehr hohen Vorlauftemperaturen über 60 °C sinkt die JAZ unter die Förderschwelle – ein Grund, warum die Prüfung des Heizsystems vor der Anlagenauswahl unverzichtbar ist.
Welche JAZ ist bei 260 qm Altbau realistisch?
Für einen teilsanierten 260-qm-Altbau mit Heizkörpern und einer Vorlauftemperatur von rund 55 °C ist eine JAZ von 2,8 bis 3,5 realistisch. Feldstudien des Fraunhofer ISE belegen, dass JAZ-Werte von 3,0 bis 3,4 auch in unsanierten Altbauten mit Baujahr bis 1960 erreichbar sind, wenn die Heizkörper ausreichend groß dimensioniert sind. Bei einem gut abgeglichenen System und optimierter Heizkurve sind Werte am oberen Ende dieser Spanne möglich.
Was kostet eine Wärmepumpe für 260 qm Altbau?
Bei einem Haus dieser Größe und dieses Baualters bewegt sich die Investition in einem anderen Rahmen als bei einem Standard-Einfamilienhaus. Transparenz über die Kostenzusammensetzung ist deshalb besonders wichtig – sowohl bei den Anschaffungskosten als auch bei der Förderung.
Investitionskosten im Überblick: 33.000 bis 45.000 €
Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in der passenden Leistungsklasse (ca. 18–25 kW) inklusive Einbau, hydraulischem Abgleich und altbaubedingten Anpassungen ist bei einem 260-qm-Altbau mit Gesamtkosten von etwa 33.000 bis 45.000 € zu rechnen. Die Mehrkosten gegenüber einem kleineren Neubau entstehen nicht durch die Wärmepumpe selbst, sondern durch die Anpassungsarbeiten am Gebäude und Heizsystem.
Ein Hinweis zu den Elektroinstallationskosten: Bei leistungsstarken Wärmepumpen über 16 kW kann im Altbau ein Dreiphasen-Anschluss mit erhöhter Absicherung erforderlich sein. Dieser Punkt wird bei Angeboten oft nicht transparent ausgewiesen – wir prüfen das im Rahmen der Vor-Ort-Analyse.
Förderung seit Juli 2026: Bis zu 22.400 € Zuschuss sichern
Die KfW-Heizungsförderung (Stand Juli 2026) setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen, die je nach Einkommen und Situation gestapelt werden können:
Fördervoraussetzungen: Mindest-JAZ von 3,0, SG-Ready-Label, Antragstellung vor Maßnahmenbeginn, Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten. Ergänzend steht der KfW-Ergänzungskredit (KfW 358/359) mit bis zu 120.000 € pro Wohneinheit zur Verfügung. Die Fördersätze unterliegen häufigen Änderungen – der aktuelle Stand ist vor Projektbeginn erneut zu prüfen.
Warum die Förderdeckelung bei 260 qm stärker ins Gewicht fällt
Die förderfähigen Kosten sind auf 28.000 € pro Wohneinheit gedeckelt. Bei einem 150-qm-Haus liegen die Gesamtkosten häufig in der Nähe dieses Deckels – der Förderanteil deckt also einen großen Teil der Investition ab. Bei einem 260-qm-Altbau mit Gesamtkosten von oft 35.000 bis 45.000 € deckt der Förderdeckel nur noch einen Teil ab. Der absolute Eigenanteil ist spürbar höher. Genau deshalb lohnt sich der Anbietervergleich bei dieser Hausgröße besonders: Wer durch herstellerunabhängige Planung und Anbietervergleich im Schnitt 5.800 € spart, reduziert seinen Eigenanteil direkt und messbar. Wir übernehmen diesen Vergleich für Sie.
Durchschnittlich 5.800 € sparen durch Anbietervergleich – wir übernehmen die komplette Bürokratie.
Beispielrechnung: Lohnt sich eine Wärmepumpe für Ihren 260-qm-Altbau?
Die folgende Beispielrechnung basiert auf einem konkreten Szenario: 260 qm, teilsanierter Altbau (Dach und Fenster erneuert, Außenwände nicht gedämmt), bisherige Gasheizung Baujahr ca. 2005, Heizkörper-System mit einer Vorlauftemperatur von rund 55 °C. Die Berechnungsgrundlage gilt konsistent für alle Angaben in diesem Artikel.
Betriebskosten im Vergleich: Wärmepumpe vs. Gasheizung bei 260 qm
Amortisation: Wann hat sich die Investition bezahlt gemacht?
Die Amortisationszeit hängt maßgeblich von der erzielten Förderquote ab. Je höher der KfW-Zuschuss, desto geringer der Eigenanteil – und desto schneller rechnet sich die Investition. Die folgende Tabelle zeigt drei Förderszenarien für das beschriebene Beispielhaus:
Im Szenario mit ausschließlich Grundförderung und Geschwindigkeitsbonus (46 %) beträgt die rechnerische Amortisationszeit 21,6 Jahre. Dieser Wert liegt über der typischen Spanne, weil die Förderdeckelung bei 28.000 € bei einem 38.000-€-Projekt besonders stark greift und weil der Gaspreis im Rechenbeispiel konservativ angesetzt ist. Steigt der Gaspreis durch die künftige CO₂-Preis-Erhöhung – was historisch der Trend ist – verbessert sich die Amortisation spürbar. Hinzu kommen die Effizienzgarantie und die langfristige Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern als Vorteile, die in einer reinen Amortisationsrechnung nicht vollständig abgebildet werden. Bei mittlerem oder niedrigem Haushaltseinkommen (Szenarien 2 und 3) liegt die Amortisationszeit mit 13,4 bis 14,4 Jahren im wirtschaftlich attraktiven Bereich.
Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.
Stromkosten unter Kontrolle – mit dem richtigen System
Bei einem Jahresstromverbrauch von rund 11.333 kWh für die Wärmepumpe eines 260-qm-Altbaus ist das Optimierungspotenzial durch intelligente Steuerung erheblich. Enter Connect, unser intelligentes Energiemanagementsystem, steuert die Wärmepumpe, einen PV-Speicher und weitere Verbraucher automatisch in Echtzeit. Das System lernt Ihre Verbrauchsgewohnheiten und plant voraus, damit möglichst viel selbst erzeugter PV-Strom genutzt wird. Ergänzend dazu koppelt Enter Flow Ihre Stromkosten an den stündlichen Spotmarktpreis – die Wärmepumpe heizt automatisch dann, wenn Strom besonders günstig ist. Bei einem Haus dieser Größe ist der absolute Strombedarf hoch genug, dass diese Lastverschiebung konkret messbar zur Kostensenkung beiträgt. Die 2-jährige Fernwartung über Enter Connect ist bei allen unseren Projekten inklusive.
Die 5 häufigsten Mythen zur Wärmepumpe im 260-qm-Altbau
Rund um Wärmepumpen in großen Altbauten halten sich hartnäckig einige Missverständnisse, die Eigentümer verunsichern. Hier sind die fünf verbreitetsten – und die Fakten dahinter.
„260 qm sind zu groß für eine Wärmepumpe"
Moderne Wärmepumpen sind in Leistungsklassen bis 25 kW und darüber hinaus als Kaskadenlösung verfügbar. Ein 260-qm-Altbau mit einer Heizlast von 20 bis 32 kW ist technisch kein Problem – vorausgesetzt, die Anlage wird korrekt dimensioniert. Die Herausforderung liegt nicht in der Hausgröße, sondern in der Präzision der Planung.
„Ohne Fußbodenheizung funktioniert es nicht"
Eine Fußbodenheizung ist keine Voraussetzung für eine Wärmepumpe. Entscheidend ist nicht das Wärmeverteilsystem, sondern die Vorlauftemperatur. Viele Altbau-Heizkörper in einem 260-qm-Haus wurden historisch überdimensioniert und können die nötige Wärme bereits bei 50 bis 55 °C Vorlauf abgeben – das reicht für eine förderfähige JAZ von mindestens 3,0. Feldstudien belegen, dass Luftwärmepumpen im Altbau JAZ-Werte von 3,3 und mehr erreichen.
„Man muss erst komplett sanieren"
Eine vollständige energetische Sanierung ist keine Bedingung für den Einbau einer Wärmepumpe. Bei einem teilsanierten 260-qm-Altbau mit erneuertem Dach und neuen Fenstern ist eine Wärmepumpe in der Regel wirtschaftlich betreibbar. Sinnvoll kann es sein, besonders schlecht gedämmte Bereiche parallel anzugehen – das senkt die Heizlast und verbessert die JAZ. Wir beraten Sie im Rahmen der Heizlastberechnung auch dazu, welche Maßnahmen den größten Effekt haben.
„Die Stromkosten werden bei 260 qm unbezahlbar"
Eine Wärmepumpe mit JAZ 3,0 erzeugt aus 1 kWh Strom 3 kWh Wärme. Selbst bei 34.000 kWh Jahreswärmebedarf liegt der Stromverbrauch bei rund 11.333 kWh – das entspricht Stromkosten von etwa 3.173 € pro Jahr, verglichen mit rund 4.636 € für die bisherige Gasheizung. Mit Enter Connect und Enter Flow lässt sich dieser Betrag durch intelligente Steuerung und günstige Spotmarkt-Strompreise weiter senken.
„Man braucht zwei Wärmepumpen"
Ob ein Einzelgerät oder eine Kaskadenlösung sinnvoll ist, hängt von der tatsächlichen Heizlast ab – nicht allein von der Wohnfläche. Bei einem teilsanierten 260-qm-Altbau mit einer Heizlast um 20 kW genügt häufig ein einzelnes leistungsstarkes Gerät. Die Frage „Kaskade oder Einzelgerät?" ist Teil unserer Heizlastberechnung und wird auf Basis der gemessenen Gebäudedaten beantwortet.
So läuft Ihr Wärmepumpen-Projekt mit Enter
Ein 260-qm-Altbau erfordert mehr Planungstiefe als ein Standard-Einfamilienhaus. Unser Prozess ist darauf ausgelegt, genau diese Komplexität für Sie zu übernehmen – in vier klar strukturierten Schritten.
Schritt 1: Bedarf erfassen
Sie beschreiben Ihr Haus in wenigen Minuten online: Wohnfläche, Baujahr, Sanierungsstand, bisheriges Heizsystem. Das dauert keine 5 Minuten und gibt uns die Grundlage für die erste Einschätzung.
Schritt 2: Experten-Beratung für Ihr 260-qm-Haus
Ein Experte analysiert gemeinsam mit Ihnen, welche Wärmepumpen-Modelle und Konfigurationen für einen 260-qm-Altbau in Ihrer Situation infrage kommen – inklusive der Frage, ob ein leistungsstarkes Einzelgerät oder eine Kaskadenlösung wirtschaftlicher ist. Der Vergleich verschiedener Modelle (z. B. Vaillant aroTHERM plus, Buderus Logatherm WLW, Bosch Compress 5800i AW) erfolgt herstellerunabhängig und transparent.
Schritt 3: Heizlastberechnung und Vor-Ort-Analyse für 260 qm Altbau
Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihr Gebäude vor Ort – inklusive Raumhöhen, Heizkörpergrößen, Leitungsführung und Elektroinstallation. Die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ergibt die exakte kW-Klasse für Ihr Haus und ist Grundlage der passgenauen Dimensionierung. Gerade bei 260 qm Altbau, wo Faustformeln regelmäßig zu Fehlern führen, ist dieser Schritt der wichtigste Qualitätssicherungsschritt.
Schritt 4: Installation und Förderantrag
Ein regionaler SHK-Meisterbetrieb installiert die Anlage fachgerecht. Wir begleiten parallel den vollständigen KfW-Förderprozess – von der Antragsstellung bis zur bestätigten Auszahlung. Das ist unsere Fördergarantie. Nach der Installation übernimmt Enter Connect die Fernwartung für 2 Jahre.
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Fazit: Wärmepumpe für 260 qm Altbau – worauf es wirklich ankommt
Die Leistungsklasse entscheidet: Bei einem 260-qm-Altbau liegt die Heizlast je nach Sanierungsgrad zwischen 20 und 32 kW – ein Bereich, in dem Standard-Geräte nicht ausreichen und die Dimensionierung zur Kernaufgabe wird. Wer hier mit Faustformeln plant, riskiert eine Anlage, die im Winter nicht ausreicht oder im Sommer unnötig Energie verbraucht. Die professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ist der einzige Weg zu einer verlässlichen Aussage.
Gleichzeitig bringt ein 260-qm-Altbau einen oft übersehenen Vorteil mit: Die historisch überdimensionierten Heizkörper ermöglichen häufig Vorlauftemperaturen unter 55 °C – und damit eine förderfähige JAZ von über 3,0 ohne Fußbodenheizung. Die KfW-Förderung (Stand Juli 2026) sichert bis zu 22.400 € Zuschuss; da die Gesamtinvestition bei 260 qm häufig über dem Förderdeckel von 28.000 € liegt, ist der Anbietervergleich mit einer durchschnittlichen Ersparnis von 5.800 € bei dieser Hausgröße besonders lohnenswert. Bei maximaler Förderquote (80 %) sinkt der Eigenanteil auf 15.600 € und die Amortisationszeit auf 13,4 Jahre.
Als Deutschlands größter Energieberater begleiten wir Sie von der Heizlastberechnung bis zur bestätigten KfW-Auszahlung – ein Vertragspartner, eine Verantwortung. Mehr zu den Möglichkeiten, Wärmepumpe und Photovoltaik zu kombinieren, finden Sie auf unserer Übersichtsseite. Informationen zu den aktuellen Wärmepumpen-Preisen helfen Ihnen bei der ersten Einordnung Ihrer Investition.
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FAQ
Welche Leistung braucht eine Wärmepumpe für 260 qm Altbau?
Das hängt vom Sanierungsgrad und der Raumhöhe Ihres Hauses ab. Als Orientierung: Ein teilsanierter 260-qm-Altbau hat eine Heizlast von rund 20 bis 21 kW, ein wenig sanierter Altbau kann auf 28 bis 32 kW kommen. Geräte der Standard-Klasse bis 16 kW reichen für diese Hausgröße in der Regel nicht aus. Die verbindliche Aussage liefert ausschließlich eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – Faustformeln führen bei 260 qm häufig zu Fehlern, insbesondere wenn die Deckenhöhe über 2,80 Meter liegt.
Funktioniert eine Wärmepumpe im 260-qm-Altbau auch ohne Fußbodenheizung?
Ja, in vielen Fällen. Entscheidend ist nicht das Wärmeverteilsystem, sondern die Vorlauftemperatur. Viele Altbau-Heizkörper in Häusern dieser Größe wurden historisch mit Sicherheitszuschlägen von 30 bis 50 % überdimensioniert und können Wärme bereits bei 50 bis 55 °C Vorlauf abgeben – das reicht für eine förderfähige Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0. Ein einfacher Praxistest (Vorlauftemperatur auf 55 °C senken und prüfen, ob es warm bleibt) gibt eine erste Orientierung; die sichere Aussage liefert die Vor-Ort-Analyse.
Wie hoch ist die KfW-Förderung für eine Wärmepumpe in einem 260-qm-Altbau?
Die KfW-Heizungsförderung (Stand Juli 2026) beträgt bis zu 80 % der förderfähigen Kosten, maximal 22.400 € Zuschuss. Die förderfähigen Kosten sind auf 28.000 € pro Wohneinheit gedeckelt. Da ein 260-qm-Altbau häufig Gesamtkosten von 35.000 bis 45.000 € verursacht, deckt der Förderdeckel nur einen Teil ab – der Eigenanteil liegt je nach Förderquote zwischen 15.600 € (80 %) und 25.120 € (46 %). Fördervoraussetzungen sind eine Mindest-JAZ von 3,0 und das SG-Ready-Label. Wir begleiten den gesamten Antragsprozess mit unserer Fördergarantie.
Wie lange dauert die Amortisation bei einem 260-qm-Altbau?
Im Rechenbeispiel (38.000 € Investition, 34.000 kWh Jahreswärmebedarf, bisherige Gasheizung, JAZ 3,0) beträgt die jährliche Ersparnis gegenüber Gas rund 1.163 €. Bei maximaler Förderung (80 %, Eigenanteil 15.600 €) ergibt sich eine Amortisationszeit von 13,4 Jahren. Bei niedrigerer Förderquote (46 %, Eigenanteil 25.120 €) sind es 21,6 Jahre – hier liegt der Vorteil vor allem in der langfristigen Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und steigenden CO₂-Preisen. Die tatsächliche Amortisationszeit hängt von Förderquote, Dämmzustand und bisherigem Heizsystem ab.
Muss ich meinen 260-qm-Altbau erst sanieren, bevor ich eine Wärmepumpe einbaue?
Eine vollständige Sanierung ist keine Voraussetzung. Bei einem teilsanierten Altbau (z. B. Dach und Fenster erneuert) ist eine Wärmepumpe in der Regel wirtschaftlich betreibbar. Gezielte Maßnahmen – etwa die Dämmung der Kellerdecke oder der Austausch besonders kleiner Heizkörper – können die JAZ verbessern und die Betriebskosten senken. Im Rahmen unserer Vor-Ort-Analyse prüfen wir, welche Maßnahmen für Ihr 260-qm-Haus den größten Effekt haben, ohne dass eine Komplettsanierung nötig ist.
Wie starte ich am besten mit der Planung einer Wärmepumpe für mein 260-qm-Haus?
Der sicherste erste Schritt ist die kostenlose Heizlastberechnung – sie liefert die einzig belastbare Grundlage für die Auswahl der richtigen Leistungsklasse. Als Deutschlands größter Energieberater führen wir diese Berechnung durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten vor Ort durch, planen die Anlage herstellerunabhängig und sichern Ihnen mit der Fördergarantie die maximale KfW-Auszahlung. Sie beschreiben Ihr Haus kurz online – den Rest übernehmen wir. Jetzt kostenlose Heizlastberechnung anfragen und passende Wärmepumpen-Größe sichern.

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