
Photovoltaik Frankfurt am Main: Kosten & Förderung
Frankfurt hat seit Juni 2026 ein neues 3D-Solarpotenzial-Portal unter geoportal.frankfurt.de/solarpotential, das auf Basis eines dreidimensionalen Stadtmodells das Solarpotenzial Ihrer Dach- und FassadenflĂ€chen deutlich prĂ€ziser berechnet als klassische zweidimensionale Solarkataster â besonders wertvoll fĂŒr HĂ€user in dicht bebauten Frankfurter Stadtteilen wie Bornheim, Nordend oder Sachsenhausen, wo Verschattung durch NachbargebĂ€ude eine entscheidende Rolle spielt. In unserer Vor-Ort-Analyse gehen wir noch einen Schritt weiter: Wir prĂŒfen Ihr Dach, Ihre Verschattungssituation und Ihren Jahresverbrauch vor Ort und dimensionieren Ihre Anlage mit Festpreisgarantie so, dass Sie durch die Kombination aus PV, Batteriespeicher und Enter Connect eine Eigenverbrauchsquote von bis zu 80 % erreichen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Lohnt sich Photovoltaik in Frankfurt? Das sagen die Zahlen
Frankfurt am Main bietet fĂŒr Eigenheimbesitzer eine starke Ausgangslage fĂŒr Photovoltaik. Die Kombination aus ĂŒberdurchschnittlicher Sonneneinstrahlung, einem hohen lokalen Strompreisniveau und attraktiven Förderprogrammen macht die Investition in eine PV-Anlage wirtschaftlich besonders interessant.
Sonnenstunden, Globalstrahlung und Ertragsdaten fĂŒr Frankfurt
Frankfurt verzeichnet durchschnittlich rund 1.662 Sonnenstunden pro Jahr und eine Globalstrahlung von ca. 1.100â1.163 kWh/mÂČ â damit liegt die Stadt deutlich ĂŒber dem deutschen Bundesdurchschnitt von rund 1.088 kWh/mÂČ. Der spezifische solare Ertrag fĂŒr PV-Anlagen in Frankfurt betrĂ€gt im Schnitt 950â1.050 kWh/kWp pro Jahr. Bei optimaler Ausrichtung (Neigung 30°â45°, SĂŒdausrichtung) kann der Jahresertrag auf bis zu 1.022 kWh/kWp steigen. Eine typische 10-kWp-Anlage produziert damit rund 9.700 kWh Strom pro Jahr â genug, um den Jahresverbrauch eines Vier-Personen-Haushalts nahezu vollstĂ€ndig zu decken.
Solarpotenzial: Warum Frankfurt ideale Voraussetzungen bietet
Laut Solardachkataster eignen sich 89.107 Frankfurter GebĂ€ude (38,6 % aller GebĂ€ude) zumindest teilweise fĂŒr die PV-Nutzung â das entspricht einem Gesamtpotenzial von 569 Hektar ModulflĂ€che und einer theoretischen Jahreserzeugung von 966 GWh. TatsĂ€chlich werden heute aber erst rund 2,5 % dieses Potenzials genutzt. Das zeigt: Die groĂe Mehrheit der geeigneten Frankfurter DĂ€cher liegt noch brach. Wer jetzt handelt, nutzt nicht nur die aktuellen Förderprogramme, sondern profitiert auch von der noch laufenden EinspeisevergĂŒtungsgarantie nach EEG â bevor ab 2027 mögliche Ănderungen greifen. Frankfurt verfolgt auĂerdem das Ziel der COâ-NeutralitĂ€t bis 2035, was den kommunalen Ausbau erneuerbarer Energien langfristig antreibt.
ZusĂ€tzlich vereinfacht die geografische Lage die Installation: Frankfurt liegt in der Schneelastzone 1 und Windzone 1 â beide die niedrigsten Kategorien in Deutschland. Das reduziert die statischen Anforderungen an die Unterkonstruktion und hĂ€lt die Installationskosten im Rahmen.
Solarkataster Hessen und 3D-Solarpotenzial-Portal Frankfurt
FĂŒr eine erste EinschĂ€tzung Ihres Dachs stehen zwei digitale Tools zur VerfĂŒgung. Das Solarkataster Hessen zeigt das Solarpotenzial von Dach- und FreiflĂ€chen und enthĂ€lt einen integrierten Wirtschaftlichkeitsrechner mit Amortisationszeit und optimaler ModulgröĂe. Seit Juni 2026 ergĂ€nzt das neue 3D-Solarpotenzial-Portal der Stadt Frankfurt dieses Angebot: Es basiert auf einem dreidimensionalen Stadtmodell und berĂŒcksichtigt GebĂ€udedaten sowie die umgebende Vegetation fĂŒr eine deutlich prĂ€zisere Analyse als klassische 2D-Kataster. FĂŒr HĂ€user in dicht bebauten Stadtteilen ist dieses Tool besonders wertvoll. Beide Tools liefern jedoch nur eine Orientierung â eine verbindliche Planung erfordert eine professionelle Vor-Ort-Analyse, bei der Verschattung, Dachaufbauten und tatsĂ€chlicher Stromverbrauch gemeinsam bewertet werden.
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Was kostet eine PV-Anlage in Frankfurt am Main?
Die Investitionskosten fĂŒr eine Photovoltaikanlage hĂ€ngen von der AnlagengröĂe, der Systemkonfiguration und den gewĂ€hlten Komponenten ab. FĂŒr EinfamilienhĂ€user in Frankfurt sind Anlagen zwischen 8 und 15 kWp typisch. Wir geben Ihnen hier eine transparente Ăbersicht der Richtwerte â und zeigen anhand einer konkreten Beispielrechnung, was das fĂŒr Ihr Dach bedeutet.
Kosten nach AnlagengröĂe (Richtwerte 2026)
Im Jahr 2026 liegen die Kosten fĂŒr eine PV-Anlage ohne Speicher typischerweise zwischen 1.200 und 2.000 ⏠pro kWp. FĂŒr eine vollstĂ€ndige Systemlösung mit Batteriespeicher kommen je nach KapazitĂ€t weitere Kosten hinzu. Die folgende Tabelle zeigt typische Richtwerte fĂŒr EinfamilienhĂ€user:
Alle Preise verstehen sich inklusive Installation und ohne Umsatzsteuer â denn seit dem 1. Januar 2023 gilt fĂŒr PV-Anlagen bis 30 kWp ein Nullsteuersatz (0 % USt. nach § 12 Abs. 3 UStG). Das entspricht einer sofortigen Kostenersparnis von bis zu 19 % gegenĂŒber dem Vorjahr. Die tatsĂ€chlichen Kosten hĂ€ngen von der individuellen Dachsituation, der Komponentenwahl und dem Installationsaufwand ab.
PV-Anlage mit Batteriespeicher: Lohnt sich die Investition?
Ein Batteriespeicher erhöht die Eigenverbrauchsquote von ca. 25â35 % (ohne Speicher) auf ca. 60â80 % (mit Speicher und Enter Connect). Das bedeutet: Statt ĂŒberschĂŒssigen Solarstrom fĂŒr 7,79 ct/kWh ins Netz einzuspeisen, nutzen Sie ihn selbst und vermeiden damit den Bezug von Netzstrom zum aktuellen Haushaltsstrompreis von rund 35 ct/kWh. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart also rund viermal so viel wie die Einspeisung einbringt. Der Speicher amortisiert sich zwar langsamer als die reine PV-Anlage, erhöht aber die jĂ€hrliche Gesamtersparnis spĂŒrbar und steigert Ihren Autarkiegrad erheblich. Detaillierte Informationen zu Batteriespeichern finden Sie in unserem Ratgeber zu Photovoltaik-Speichern.
Beispielrechnung: 10-kWp-Anlage fĂŒr ein Frankfurter Einfamilienhaus
Die folgende Rechnung zeigt zwei Szenarien fĂŒr ein typisches Frankfurter Einfamilienhaus: Baujahr 1985, 150 mÂČ WohnflĂ€che, 4-Personen-Haushalt, Jahresstromverbrauch 4.500 kWh, SĂŒdwest-Ausrichtung, 10-kWp-PV-Anlage.
Die tatsĂ€chlichen Kosten und ErtrĂ€ge hĂ€ngen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Festpreisangebot auf Basis unserer Vor-Ort-Analyse. Der Klimabonus Frankfurt ist ein kommunales Förderprogramm, das EigentĂŒmer eigenstĂ€ndig beim Klimareferat der Stadt Frankfurt beantragen können â die Bewilligung muss vor Beginn der MaĂnahme vorliegen. Enter ĂŒbernimmt den KfW-Förderprozess und die Netzanmeldung, nicht jedoch die Beantragung kommunaler Programme.
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Förderung in Frankfurt: Klimabonus, KfW und Steuervorteile optimal nutzen
Frankfurter Eigenheimbesitzer profitieren 2026 von einer gĂŒnstigen Kombination aus kommunaler Förderung, bundesweiten Kreditprogrammen und steuerlichen Erleichterungen. Die richtige Reihenfolge und Kombinierbarkeit der Programme ist dabei entscheidend â ein Fehler im Ablauf kann den Anspruch auf den Klimabonus kosten.
Klimabonus Frankfurt: 20 % Zuschuss fĂŒr Ihre PV-Anlage
Das kommunale Förderprogramm Klimabonus der Stadt Frankfurt am Main bezuschusst PV-Anlagen mit 20 % der förderfĂ€higen Kosten. Wer sein Dach zusĂ€tzlich begrĂŒnt (Solar-GrĂŒndach), erhĂ€lt sogar 30 %. Auch Batteriespeicher und Wallboxen werden mit jeweils 20 % gefördert. Die maximale Fördersumme fĂŒr KlimaschutzmaĂnahmen betrĂ€gt 50.000 ⏠pro MaĂnahme, pro GebĂ€ude bis zu 100.000 âŹ. Werden mehrere Förderprogramme kombiniert, dĂŒrfen die gesamten Fördermittel 90 % der förderfĂ€higen Ausgaben nicht ĂŒbersteigen. Das Programm lĂ€uft voraussichtlich bis Ende 2026.
Wichtig fĂŒr den Ablauf: Mit der MaĂnahme darf erst nach Erhalt der Förderzusage begonnen werden. Der Antrag wird beim Klimareferat Frankfurt gestellt (E-Mail: klimabonus@stadt-frankfurt.de). Dieses kommunale Förderprogramm beantragen EigentĂŒmer eigenstĂ€ndig â Enter ĂŒbernimmt diesen Antrag nicht, begleitet Sie aber gerne bei der zeitlichen Planung Ihres Projekts, damit die Reihenfolge stimmt.
KfW-Kredit 270 und WIBank-Darlehen Hessen
Auf Bundesebene steht das KfW-Programm 270 (Erneuerbare Energien â Standard) fĂŒr zinsgĂŒnstige Kredite zur VerfĂŒgung. Im Juni 2026 lag der bestmögliche effektive Jahreszins bei 3,63 %. FörderfĂ€hig sind PV-Anlage, Batteriespeicher, Wechselrichter und Installation. Laufzeiten bis 30 Jahre sind möglich. Auch hier gilt: Der Kreditantrag muss ĂŒber die Hausbank gestellt und bewilligt sein, bevor ein Kaufvertrag abgeschlossen wird. Wir ĂŒbernehmen vollstĂ€ndig den KfW-Förderprozess fĂŒr Sie.
Auf Landesebene bietet die WIBank (Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen) seit 2026 ein zinsgĂŒnstiges Darlehensprogramm fĂŒr private Hausbesitzer mit bis zu 50.000 ⏠Kreditvolumen. FörderfĂ€hig sind PV-Anlage inklusive Batteriespeicher, Wechselrichter, Ladeinfrastruktur und Installation. Mindestens 10 % Eigenkapital sind erforderlich. Dieses Landesprogramm beantragen EigentĂŒmer eigenstĂ€ndig bei der WIBank.
Steuervorteile: 0 % Mehrwertsteuer und Einkommensteuerfreiheit
Die steuerlichen Vorteile einer PV-Anlage sind erheblich. Seit dem 1. Januar 2023 gilt fĂŒr Kauf und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp ein Nullsteuersatz â Sie zahlen 0 % Umsatzsteuer (§ 12 Abs. 3 UStG). Das entspricht einer direkten Preisersparnis von bis zu 19 % gegenĂŒber dem regulĂ€ren Steuersatz. Gleichzeitig sind die Einnahmen aus dem Betrieb einer PV-Anlage bis 30 kWp seit dem 1. Januar 2022 vollstĂ€ndig einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG) â weder EinspeisevergĂŒtung noch Eigenverbrauchsvorteile mĂŒssen versteuert werden, und es besteht keine Pflicht zur Abgabe einer Einnahmen-Ăberschuss-Rechnung.
Förderprogramme kombinieren â bis zu 90 % der Kosten abdecken
Klimabonus (20 % Zuschuss), KfW 270 (zinsgĂŒnstiger Kredit), WIBank-Darlehen und EinspeisevergĂŒtung nach EEG lassen sich grundsĂ€tzlich kombinieren. Die Kombination von Klimabonus und EEG-VergĂŒtung ist ausdrĂŒcklich zulĂ€ssig. Die Gesamtfördermittel dĂŒrfen dabei 90 % der förderfĂ€higen Ausgaben nicht ĂŒbersteigen. Alle Details zur bundesweiten Förderung finden Sie in unserem Ratgeber zur Photovoltaik-Förderung.
EinspeisevergĂŒtung 2026: Aktuelle SĂ€tze und warum 2026 das entscheidende Jahr ist
Die EinspeisevergĂŒtung nach EEG sichert Ihnen fĂŒr 20 Jahre ab Inbetriebnahme einen festen Preis fĂŒr den ins Netz eingespeisten Solarstrom. Wer 2026 seine Anlage in Betrieb nimmt, sichert sich die aktuellen SĂ€tze â und profitiert vom Bestandsschutz, falls 2027 die angekĂŒndigte EEG-Reform greift.
Aktuelle EEG-VergĂŒtungssĂ€tze (Stand Juni 2026)
FĂŒr Anlagen mit Inbetriebnahme zwischen Februar und Juli 2026 gelten folgende SĂ€tze:
Die VergĂŒtungssĂ€tze werden halbjĂ€hrlich um 1 % abgesenkt (§ 49 EEG 2023). Die nĂ€chste Senkung erfolgt am 1. August 2026. Aktuelle SĂ€tze verifizieren Sie stets bei der Bundesnetzagentur.
Degression im August 2026 und drohende EEG-Reform 2027
Ab dem 1. August 2026 sinken die VergĂŒtungssĂ€tze um 1 %. Wichtiger noch: Ab dem 1. Januar 2027 droht nach aktuellem Diskussionsstand der Wegfall der festen EinspeisevergĂŒtung fĂŒr Neuanlagen unter 25 kWp. Wer bis Ende 2026 seine Anlage in Betrieb nimmt, fĂ€llt unter den Bestandsschutz und behĂ€lt die garantierte 20-Jahres-VergĂŒtung. Das ist ein konkreter Zeitdruck fĂŒr Frankfurter Hausbesitzer, die 2026 noch aktiv werden wollen.
Ebenfalls relevant: Das Solarspitzengesetz (in Kraft seit Februar 2025) regelt nach § 51 EEG 2023, dass neue PV-Anlagen ab 7 kWp mit Smart Meter und Steuerbox keine VergĂŒtung erhalten, wenn zwei oder mehr aufeinanderfolgende Stunden negative Börsenstrompreise aufweisen. Die ausgefallenen VergĂŒtungszeitrĂ€ume werden jedoch an das Ende der 20-jĂ€hrigen Förderperiode angehĂ€ngt, sodass die GesamtvergĂŒtungsdauer erhalten bleibt.
Eigenverbrauch vs. Einspeisung: Wo liegt der wahre Wert?
Bei einem Netzstrompreis von rund 35 ct/kWh und einer EinspeisevergĂŒtung von 7,79 ct/kWh spart jede selbst verbrauchte Kilowattstunde Solarstrom rund viermal so viel, wie die Einspeisung einbringt. Der Eigenverbrauch ist damit der zentrale Wirtschaftlichkeitshebel â nicht die Einspeisung. Eine PV-Anlage lohnt sich deshalb auch dann, wenn die EinspeisevergĂŒtung weiter sinkt oder kĂŒnftig wegfĂ€llt. Alle aktuellen Daten und Rechenbeispiele zur EinspeisevergĂŒtung finden Sie hier: EinspeisevergĂŒtung im Ăberblick.
Dacheignung in Frankfurt â Altbau, Neubau, Ost-West-Dach
Rund 38,6 % aller Frankfurter GebĂ€ude sind laut Solardachkataster fĂŒr PV geeignet. Dennoch verunsichert die heterogene Bebauungsstruktur der Stadt viele Hausbesitzer. Gauben, Schornsteine, Dachfenster und enge Nachbarbebauung sind in Frankfurt hĂ€ufig â aber kein Ausschlusskriterium.
Welche DĂ€cher eignen sich? Neigung, Ausrichtung und Verschattung
Der ideale Neigungswinkel fĂŒr Frankfurt liegt zwischen 30° und 45°. Optimal ist eine SĂŒdausrichtung, aber auch SĂŒd-West- und SĂŒd-Ost-Ausrichtungen erzielen sehr gute ErtrĂ€ge. Eine Ost-West-Belegung ist eine attraktive Alternative: Sie verteilt die Stromerzeugung gleichmĂ€Ăiger ĂŒber den Tag, was den Eigenverbrauch ohne Speicher verbessert und Lastspitzen im Netz reduziert. Selbst bei einer Nordausrichtung kann PV unter bestimmten Voraussetzungen wirtschaftlich sinnvoll sein. FĂŒr HĂ€user in dicht bebauten Frankfurter Stadtteilen ist eine professionelle Verschattungsanalyse unerlĂ€sslich â Standard-Solarkataster erfassen die tatsĂ€chliche Verschattungssituation durch NachbargebĂ€ude, BĂ€ume und Dachaufbauten oft nicht prĂ€zise genug. In unserer Vor-Ort-Analyse prĂŒfen wir genau diese Faktoren, bevor wir eine Empfehlung aussprechen.
Besonderheiten Frankfurter Stadtteile
Frankfurt ist baulich vielfĂ€ltig. In den Neubaugebieten wie dem Riedberg oder dem Europaviertel sind viele DĂ€cher bereits PV-optimiert: flache Neigungen, wenig Verschattung, groĂe zusammenhĂ€ngende FlĂ€chen. In den AuĂenbezirken Bergen-Enkheim, Nieder-Erlenbach und Kalbach finden sich viele freistehende EinfamilienhĂ€user mit gĂŒnstigen DachflĂ€chen und geringer Nachbarverschattung. In den GrĂŒnderzeitvierteln Nordend, Bornheim und Sachsenhausen dagegen sind komplexe Dachgeometrien, Gauben und enge Bebauung die Regel â hier ist eine detaillierte Analyse besonders wichtig, und das neue 3D-Solarpotenzial-Portal der Stadt leistet dabei wertvolle Vorarbeit.
Denkmalschutz und Genehmigungsfreiheit nach Hessischer Bauordnung
In Hessen sind Aufdach-PV-Anlagen auf Ein- und ZweifamilienhĂ€usern grundsĂ€tzlich genehmigungsfrei gemÀà § 63 der Hessischen Bauordnung (HBO). Eine Ausnahme gilt fĂŒr GebĂ€ude unter Denkmalschutz: Hier ist eine Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde erforderlich, bevor mit der Installation begonnen werden darf. Gleiches gilt fĂŒr Bereiche mit speziellen Gestaltungssatzungen. Wenn Ihr Haus unter Denkmalschutz steht oder in einem entsprechenden Gebiet liegt, klĂ€ren wir das im Rahmen unserer Beratung gemeinsam mit Ihnen â damit es im Projektverlauf keine Ăberraschungen gibt.
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Maximale Eigenverbrauchsquote: PV, Speicher und Energiemanagement als System
Eine PV-Anlage allein erzeugt tagsĂŒber Strom â oft dann, wenn der Haushalt ihn am wenigsten braucht. Der eigentliche Werthebel liegt darin, möglichst viel dieses Stroms selbst zu nutzen. Erst das Zusammenspiel aus PV-Anlage, Batteriespeicher und intelligentem Energiemanagement schöpft das volle wirtschaftliche Potenzial aus.
Eigenverbrauchsquote ohne vs. mit Batteriespeicher
Die folgende Tabelle zeigt, wie sich die Systemkonfiguration auf Eigenverbrauchsquote und jÀhrliche Ersparnis auswirkt (Basis: 10-kWp-Anlage, 4.500 kWh Jahresverbrauch, Frankfurt):
Enter Connect: Intelligentes Energiemanagement fĂŒr bis zu 80 % Eigenverbrauch
Enter Connect ist unser kostenloser Energiemanagementsystem (HEMS, Wert: 499 âŹ), der bei jeder PV-Anlage inklusive ist. Er steuert intelligent WĂ€rmepumpe, Wallbox und weitere steuerbare Verbraucher im Haushalt â immer dann, wenn gerade PV-Strom im Ăberschuss erzeugt wird. So wird der Solarstrom zuerst im Haus genutzt, bevor er ins Netz flieĂt. In der Kombination PV + Batteriespeicher + Enter Connect erreichen Haushalte eine Eigenverbrauchsquote von bis zu 80 %. Das bedeutet: Bis zu vier FĂŒnftel des selbst erzeugten Solarstroms werden direkt genutzt â ohne teuren Netzstrom zuzukaufen. Mehr zur Optimierung des Eigenverbrauchs erfahren Sie unter Eigenverbrauch optimieren.
Enter Flow: ZusÀtzlich sparen mit dem dynamischen Stromtarif
Enter Flow ist unser dynamischer Stromtarif, der die Stromkosten an den stĂŒndlichen Spotmarktpreis koppelt. In Kombination mit Enter Connect und steuerbaren Verbrauchern ermöglicht Enter Flow typische Zusatzeinsparungen von 10â30 % auf den verbleibenden Netzstrombezug. Das Prinzip: Wenn der Börsenstrompreis niedrig ist â zum Beispiel nachts oder bei hoher Einspeisung aus erneuerbaren Energien â werden steuerbare Verbraucher bevorzugt dann betrieben. So sinken die Stromkosten fĂŒr den Strom, den die PV-Anlage nicht selbst abdecken kann.
Optional: WĂ€rmepumpe und Wallbox als Systembausteine
Wer eine WĂ€rmepumpe oder ein Elektroauto mit Wallbox besitzt, kann den Eigenverbrauch weiter steigern. Beide Verbraucher haben einen hohen Strombedarf â und lassen sich durch Enter Connect gezielt dann betreiben, wenn die PV-Anlage Ăberschuss produziert. Das E-Auto lĂ€dt dann mit eigenem Solarstrom, die WĂ€rmepumpe heizt Warmwasser auf â ohne dass Netzstrom zugekauft werden muss. Mehr zu dieser Kombination finden Sie in unserem Beitrag zu WĂ€rmepumpe und Photovoltaik kombinieren.
So lĂ€uft Ihr PV-Projekt mit Enter in Frankfurt â von der Beratung bis zur Inbetriebnahme
Viele Frankfurter Hausbesitzer scheuen den Aufwand rund um ein PV-Projekt: Angebote einholen und vergleichen, FörderantrĂ€ge stellen, Netzbetreiber koordinieren, ZĂ€hler anmelden, Marktstammdatenregister ausfĂŒllen. Mit uns reduziert sich das auf einen einzigen Ansprechpartner â wir ĂŒbernehmen die Koordination von Anfang bis Ende.
Schritt 1: Bedarf erfassen
Sie beschreiben Ihr Haus und Dach in wenigen Minuten online â das dauert keine 10 Minuten und bildet die Grundlage fĂŒr Ihre persönliche Beratung.
Schritt 2: Experten-Beratung
Ein Experte vergleicht verschiedene Anlagen und Konfigurationen gemeinsam mit Ihnen â verstĂ€ndlich und transparent. Sie erhalten eine herstellerunabhĂ€ngige Empfehlung aus verifizierten Markenkomponenten (Module: Longi, Trina, JA Solar, AIKO; Wechselrichter und Speicher: SAJ, Huawei, Sigenergy, SMA) â kein Angebotschaos, keine schwer vergleichbaren Leistungsbeschreibungen.
Schritt 3: Vor-Ort-Analyse
Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prĂŒft DachflĂ€che, Verschattung und Stromverbrauch vor Ort und dimensioniert das System prĂ€zise. Erst nach dieser Analyse erstellen wir Ihr verbindliches Festpreisangebot â mit allen Kosten auf den Cent genau, ohne versteckte NachschlĂ€ge.
Schritt 4: Installation und Netzanmeldung
Ein regionaler Elektromeisterbetrieb im Rhein-Main-Gebiet installiert Ihre Anlage. Wir ĂŒbernehmen vollstĂ€ndig die Anmeldung bei der NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH â dem zustĂ€ndigen Verteilnetzbetreiber fĂŒr Frankfurt am Main â sowie die Koordination des ZĂ€hlertauschs mit der Mainova ServiceDienste GmbH und die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. AuĂerdem begleiten wir den KfW-Förderprozess vollstĂ€ndig. Die NetzvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung durch die NRM kann bis zu 8 Wochen dauern â wir starten die Anmeldung frĂŒhzeitig, damit Ihr Zeitplan nicht ins Rutschen gerĂ€t. Inklusive: 2 Jahre Vor-Ort-Wartung durch den Installateur.
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Photovoltaik in Frankfurt â worauf Sie beim Anbietervergleich achten sollten
Frankfurt als GroĂstadt im Rhein-Main-Gebiet hat eine hohe Anbieterdichte. Von lokalen Elektrikern ĂŒber regionale Fachbetriebe bis hin zu bundesweiten Plattformen konkurrieren viele Anbieter um AuftrĂ€ge. Das Problem: Leistungsbeschreibungen, KomponentenqualitĂ€ten und Garantiebedingungen sind selten standardisiert, Angebote kaum vergleichbar.
- Systemplanung vs. Einzelinstallation: Lokale Elektriker installieren oft herstellergebunden und ohne ganzheitliche Systemplanung â kein Energiemanagement, kein dynamischer Stromtarif, keine Förderbegleitung. Wir analysieren Dach, Stromverbrauch und vorhandene Verbraucher als Gesamtsystem.
- Festpreisgarantie: Viele Angebote enthalten Positionen, die sich im Projektverlauf noch verĂ€ndern können. Unsere Festpreisgarantie bedeutet: Der im Angebot genannte Preis ist der Endpreis â ohne NachschlĂ€ge.
- Förderbegleitung: Wir ĂŒbernehmen vollstĂ€ndig den KfW-Förderprozess und die Netzanmeldung beim Netzbetreiber. Kommunale Programme wie den Klimabonus Frankfurt beantragen EigentĂŒmer eigenstĂ€ndig â wir unterstĂŒtzen Sie dabei mit der richtigen zeitlichen Planung.
- Ein Vertragspartner: Kein Koordinationsstress zwischen Planer, Installateur, Netzbetreiber und Förderantragsstelle. Sie haben einen Ansprechpartner â wir koordinieren alles andere.
- Regionale Elektromeisterbetriebe: Die Installation ĂŒbernehmen geprĂŒfte Elektromeisterbetriebe im Rhein-Main-Gebiet â mit 2 Jahren Vor-Ort-Wartung inklusive.
Bekannt aus Handelsblatt, Welt, rbb und Tagesschau â und mit ĂŒber 300 positiven Bewertungen auf Trustpilot. Alle Details zu Kosten und Wirtschaftlichkeit finden Sie in unserem Ratgeber zu Photovoltaik-Kosten.
Fazit: Photovoltaik in Frankfurt am Main lohnt sich â wenn das System stimmt
Frankfurt bietet mit seiner ĂŒberdurchschnittlichen Sonneneinstrahlung, dem kommunalen Klimabonus, der laufenden EinspeisevergĂŒtung und den bundesweiten Steuervorteilen eine starke Ausgangslage fĂŒr die eigene PV-Anlage. Wer 2026 handelt, sichert sich noch die 20-Jahres-VergĂŒtungsgarantie nach EEG â und kann den Klimabonus nutzen, solange der Fördertopf reicht.
Der eigentliche Wert einer PV-Anlage liegt heute im Eigenverbrauch: Bis zu 80 % des selbst erzeugten Stroms können durch die Kombination aus PV-Anlage, Batteriespeicher und Enter Connect selbst genutzt werden â das entspricht einer durchschnittlichen Energiekosteneinsparung von 2.000 ⏠im Jahr. Als Deutschlands gröĂter Energieberater analysieren wir zuerst Ihr Dach und Ihren Stromverbrauch, bevor wir eine Empfehlung aussprechen. Dann planen wir Ihre Anlage mit Festpreisgarantie, ĂŒbernehmen die Netzanmeldung bei der NRM und begleiten den KfW-Förderprozess â alles aus einer Hand, mit einem Vertragspartner.
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Lohnt sich Photovoltaik in Frankfurt am Main wirklich?
Ja â Frankfurt liegt mit einer Globalstrahlung von rund 1.100 kWh/mÂČ und einem spezifischen Ertrag von 950â1.050 kWh/kWp ĂŒber dem deutschen Durchschnitt. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt hier typischerweise rund 9.700 kWh Strom pro Jahr. In Kombination mit Batteriespeicher und intelligentem Energiemanagement (Enter Connect) erreichen Haushalte eine Eigenverbrauchsquote von bis zu 80 % â das entspricht einer durchschnittlichen Energiekosteneinsparung von 2.000 ⏠jĂ€hrlich. Durch den Frankfurter Klimabonus (20 % Zuschuss, eigenstĂ€ndig beantragbar) und die bundesweiten Steuervorteile ist die Amortisationszeit fĂŒr viele Frankfurter HĂ€user auf 11â14 Jahre gesunken.
Was kostet eine PV-Anlage in Frankfurt am Main?
FĂŒr ein typisches Einfamilienhaus mit 10 kWp liegen die Investitionskosten 2026 bei ca. 12.000â20.000 ⏠ohne Speicher. Ein zusĂ€tzlicher 10-kWh-Batteriespeicher kostet ca. 8.000â12.000 âŹ. Alle Preise verstehen sich ohne Umsatzsteuer â denn seit 2023 gilt fĂŒr PV-Anlagen bis 30 kWp ein Nullsteuersatz (0 % USt., § 12 Abs. 3 UStG). Wir erstellen Ihnen auf Basis unserer Vor-Ort-Analyse ein verbindliches Festpreisangebot, das alle Kosten transparent ausweist.
Wie funktioniert der Klimabonus Frankfurt, und wie beantrage ich ihn?
Der Klimabonus ist ein kommunales Förderprogramm der Stadt Frankfurt, das PV-Anlagen mit 20 % der förderfĂ€higen Kosten bezuschusst (30 % bei Solar-GrĂŒndach). Auch Batteriespeicher und Wallboxen werden mit 20 % gefördert. Wichtig: Der Antrag muss beim Klimareferat Frankfurt gestellt und bewilligt sein, bevor mit der MaĂnahme begonnen wird â eine nachtrĂ€gliche Beantragung ist nicht möglich. Das Programm lĂ€uft voraussichtlich bis Ende 2026. Den Antrag stellen EigentĂŒmer eigenstĂ€ndig beim Klimareferat (klimabonus@stadt-frankfurt.de). Enter ĂŒbernimmt diesen Antrag nicht, begleitet Sie aber bei der zeitlichen Planung Ihres Projekts, damit die Reihenfolge stimmt.
Ist mein Dach in Frankfurt fĂŒr Photovoltaik geeignet?
Laut Solardachkataster eignen sich 38,6 % aller Frankfurter GebĂ€ude fĂŒr PV â das sind ĂŒber 89.000 HĂ€user. Optimal sind DĂ€cher mit SĂŒdausrichtung und 30°â45° Neigung, aber auch Ost-West-Belegungen und andere Ausrichtungen können wirtschaftlich sinnvoll sein. In dicht bebauten Frankfurter Stadtteilen wie Nordend oder Sachsenhausen ist eine professionelle Verschattungsanalyse besonders wichtig, da NachbargebĂ€ude und Dachaufbauten den Ertrag beeinflussen. Das neue 3D-Solarpotenzial-Portal der Stadt Frankfurt (geoportal.frankfurt.de/solarpotential) bietet eine erste prĂ€zise EinschĂ€tzung â eine verbindliche Planung erfordert aber eine Vor-Ort-Analyse.
Lohnt sich eine PV-Anlage auch ohne Batteriespeicher?
Ja. Auch ohne Speicher liegt die Eigenverbrauchsquote bei ca. 25â35 %, und jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 35 ct â das Vierfache der EinspeisevergĂŒtung. Hinzu kommt die garantierte EinspeisevergĂŒtung fĂŒr 20 Jahre (aktuell 7,79 ct/kWh bis 10 kWp). Ein Batteriespeicher erhöht die Eigenverbrauchsquote auf bis zu 80 % und steigert die jĂ€hrliche Ersparnis spĂŒrbar, verlĂ€ngert aber die Amortisationszeit. Welche Konfiguration fĂŒr Ihr Haus sinnvoll ist, klĂ€ren wir in der persönlichen Beratung.
Was passiert bei der Netzanmeldung in Frankfurt â und wer ĂŒbernimmt das?
ZustĂ€ndiger Netzbetreiber fĂŒr Frankfurt am Main ist die NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH, eine Tochter der Mainova AG. Anfragen fĂŒr PV-Anlagen werden ĂŒber das Online-Netzportal der NRM gestellt. Die NetzvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung kann bis zu 8 Wochen dauern; hinzu kommt die ZĂ€hlerumstellung durch die Mainova ServiceDienste GmbH. AuĂerdem ist jede PV-Anlage im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur zu registrieren. Wir ĂŒbernehmen vollstĂ€ndig die Anmeldung beim Netzbetreiber sowie den KfW-Förderprozess â Sie mĂŒssen sich um diese BĂŒrokratie nicht kĂŒmmern.
Was Ă€ndert sich 2027 bei der EinspeisevergĂŒtung â und warum ist 2026 wichtig?
Nach aktuellem Diskussionsstand droht ab dem 1. Januar 2027 der Wegfall der festen EinspeisevergĂŒtung fĂŒr Neuanlagen unter 25 kWp. Wer seine Anlage bis Ende 2026 in Betrieb nimmt, fĂ€llt unter den Bestandsschutz und behĂ€lt die garantierte 20-Jahres-VergĂŒtung zu den aktuellen SĂ€tzen. Bereits am 1. August 2026 sinken die SĂ€tze um 1 %. Wer jetzt mit der Planung beginnt, hat noch realistische Chancen auf eine Inbetriebnahme vor dem Jahreswechsel â wir koordinieren den Zeitplan so, dass das möglich ist.
Wie starte ich mein PV-Projekt mit Enter in Frankfurt?
Der erste Schritt ist denkbar einfach: Sie beschreiben Ihr Haus und Dach in wenigen Minuten online unter enter.de. Danach vergleicht ein Experte verschiedene Anlagenkonfigurationen gemeinsam mit Ihnen â transparent und herstellerunabhĂ€ngig. AnschlieĂend prĂŒft ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte Ihr Dach vor Ort und erstellt das verbindliche Festpreisangebot. Wir ĂŒbernehmen dann Planung, Installation durch einen regionalen Elektromeisterbetrieb im Rhein-Main-Gebiet, Netzanmeldung bei der NRM und den KfW-Förderprozess â alles aus einer Hand, ein Vertragspartner.

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