
Photovoltaik in Solingen â lohnt es sich?
Das Solarkataster der Stadt Solingen wurde Anfang 2025 vollstĂ€ndig aktualisiert und zeigt fĂŒr jede DachteilflĂ€che farblich, wie gut sie sich fĂŒr Photovoltaik oder Solarthermie eignet â inklusive eines integrierten Wirtschaftlichkeitsrechners, den Sie unter solingen.de/inhalt/solarkataster-karte kostenlos nutzen können. In unserer anschlieĂenden Vor-Ort-Analyse prĂŒfen wir Ihr Dach, Ihre Verschattungssituation und Ihren Jahresstromverbrauch prĂ€zise â und dimensionieren Ihre Anlage mit Festpreisgarantie so, dass Sie durch die Kombination aus PV, Batteriespeicher und Enter Connect eine Eigenverbrauchsquote von bis zu 80 % erreichen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Lohnt sich eine PV-Anlage in Solingen?
Die hĂ€ufigste Frage, die Solinger Eigenheimbesitzer stellen, lautet: Reicht die Sonne im Bergischen Land wirklich aus? Die Antwort ist eindeutig ja. Moderne PV-Module erzeugen nicht nur bei direkter Sonneneinstrahlung Strom â auch diffuses Winterlicht liefert messbare ErtrĂ€ge. Entscheidend fĂŒr die Wirtschaftlichkeit ist heute weniger die EinspeisevergĂŒtung als der Eigenverbrauch: Bei einem Netzstrompreis von rund 37 ct/kWh und PV-Erzeugungskosten von unter 8 ct/kWh sparen Sie mit jeder selbst verbrauchten Kilowattstunde rund 29 ct.
Sonneneinstrahlung und Ertragspotenzial im Bergischen Land
Solingen verzeichnet rund 1.500 bis 1.800 Sonnenstunden pro Jahr. Die durchschnittliche Globalstrahlung liegt bei ca. 1.000â1.050 kWh/mÂČ und damit im soliden deutschen Mittel. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt unter diesen Bedingungen typischerweise rund 9.000 bis 9.500 kWh im Jahr â genug, um den GroĂteil des Strombedarfs eines Vier-Personen-Haushalts zu decken. Das Bergische Land ist kein sonniges Ausnahmegebiet, aber auch keine schlechte Voraussetzung: Die Kombination aus ausreichender Globalstrahlung und steigenden Netzstrompreisen macht PV in Solingen wirtschaftlich attraktiv.
Eignet sich Ihr Dach? Das Solarkataster Solingen gibt Auskunft
Die Stadt Solingen bietet seit 2014 ein öffentliches Solarkataster an, das Anfang 2025 vollstĂ€ndig aktualisiert wurde. Unter solingen.de/inhalt/solarkataster-karte können Sie jede DachteilflĂ€che in Solingen nach ihrer Eignung fĂŒr Photovoltaik oder Solarthermie einsehen â farblich codiert und mit einem integrierten Wirtschaftlichkeitsrechner. Laut Solarkataster eignen sich rund vier von fĂŒnf DĂ€chern in Solingen fĂŒr die Solarstromerzeugung. Das Tool ist ein guter erster Orientierungspunkt â ersetzt aber keine professionelle Vor-Ort-Analyse, die Verschattung, Dachstatik und Ihren konkreten Stromverbrauch berĂŒcksichtigt.
Typische Dachformen in Solingen â von Schieferdeckung bis Walmdach
Das Bergische Land hat eine charakteristische Bausubstanz: Viele Solinger Eigenheime aus den 1960er bis 1980er Jahren haben SatteldĂ€cher mit Schieferdeckung oder WalmdĂ€cher mit komplexeren Geometrien. SchieferdĂ€cher erfordern beim PV-Einbau spezielle Befestigungssysteme, sind aber grundsĂ€tzlich geeignet. WalmdĂ€cher bieten oft mehrere TeilflĂ€chen, von denen nicht alle optimal ausgerichtet sind. Eine Ost-West-Belegung kann hier sogar vorteilhaft sein: Sie erzeugt zwar etwas weniger Gesamtertrag als eine reine SĂŒdausrichtung, verteilt die Produktion aber gleichmĂ€Ăiger ĂŒber den Tag und erhöht dadurch den Eigenverbrauch. In unserer Vor-Ort-Analyse prĂŒfen wir jede DachteilflĂ€che individuell â mit Verschattungsanalyse und prĂ€ziser Ertragsberechnung.
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Was kostet eine Photovoltaikanlage in Solingen?
Die Kosten einer PV-Anlage hĂ€ngen von der AnlagengröĂe, den gewĂ€hlten Komponenten und davon ab, ob ein Batteriespeicher integriert wird. FĂŒr ein typisches Einfamilienhaus in Solingen liegen die Investitionskosten im Bereich von 15.000 bis 25.000 ⏠â je nach Konfiguration. Dank der seit Januar 2023 geltenden Umsatzsteuerbefreiung (0 % USt. nach § 12 Abs. 3 UStG) fĂ€llt auf Kauf und Installation keine Mehrwertsteuer an, was die Anlage im Vergleich zu vor 2023 spĂŒrbar gĂŒnstiger macht. Alle Details zu aktuellen Kosten finden Sie in unserem Ratgeber zu Photovoltaik-Kosten.
Kosten nach AnlagengröĂe
FĂŒr EinfamilienhĂ€user in Solingen sind AnlagengröĂen zwischen 8 und 15 kWp typisch. Die folgende Ăbersicht gibt Orientierungswerte â die tatsĂ€chlichen Kosten hĂ€ngen von Dachform, Komponenten und Installationsaufwand ab:
- 8 kWp (PV ohne Speicher): ca. 12.000â16.000 âŹ
- 10 kWp (PV ohne Speicher): ca. 14.000â18.000 âŹ
- 10 kWp + 10 kWh Batteriespeicher: ca. 20.000â26.000 âŹ
- 12â15 kWp + 12â15 kWh Batteriespeicher: ca. 24.000â32.000 âŹ
Diese Werte verstehen sich als Bruttowerte â durch die 0 %-Umsatzsteuerregelung entfĂ€llt die Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation vollstĂ€ndig. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Festpreisangebot auf Basis unserer Vor-Ort-Analyse, sodass Sie auf den Cent genau wissen, was Sie investieren.
Rechenbeispiel: So rechnet sich eine PV-Anlage in Solingen-Wald
Das folgende Beispiel zeigt, wie sich eine typische PV-Anlage fĂŒr ein Einfamilienhaus in Solingen konkret rechnet. Szenario: Einfamilienhaus in Solingen-Wald, Baujahr 1985, 150 mÂČ, 4-Personen-Haushalt, Jahresstromverbrauch 4.500 kWh, SĂŒdausrichtung, 10-kWp-Anlage mit 10-kWh-Batteriespeicher und Enter Connect.
Hinweis: ErtragsschĂ€tzung basiert auf NRW-typischen Werten von ca. 900â1.000 kWh/kWp/Jahr. Die Amortisationszeit des Speicher-Szenarios ist aufgrund der höheren Investitionskosten trotz höherer Jahresersparnis vergleichbar mit dem PV-only-Szenario. Die tatsĂ€chlichen Kosten und ErtrĂ€ge hĂ€ngen von individuellen Faktoren wie Dachausrichtung, Neigung und Verschattung ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Festpreisangebot auf Basis unserer Vor-Ort-Analyse.
Förderung und Finanzierung in Solingen
Die Förderlandschaft fĂŒr PV-Anlagen besteht aus mehreren Ebenen: Bundesweite Steuervorteile und KfW-Kredite bilden die Basis, kommunale Programme der Stadt Solingen können als zusĂ€tzliche Förderung hinzukommen. Wichtig: Kommunale und regionale Förderprogramme mĂŒssen EigentĂŒmer eigenstĂ€ndig beantragen â wir ĂŒbernehmen vollstĂ€ndig die Netzanmeldung bei der SWS Netze Solingen und den KfW-Förderprozess. Alle weiteren Details zu Fördermöglichkeiten finden Sie in unserem Ratgeber zur Photovoltaik-Förderung.
Bundesweite Steuervorteile: 0 % Mehrwertsteuer und Einkommensteuerfreiheit
Zwei steuerliche Regelungen machen PV-Anlagen seit 2023 deutlich attraktiver. Erstens: Auf Kauf und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp gilt seit dem 1. Januar 2023 ein Umsatzsteuersatz von 0 % (§ 12 Abs. 3 UStG). Das bedeutet: Sie zahlen keine Mehrwertsteuer auf die Anlage â ein direkter Preisvorteil von frĂŒher rund 19 %. Zweitens: Die Einnahmen aus der Einspeisung von PV-Strom sind fĂŒr Anlagen bis 30 kWp auf EinfamilienhĂ€usern seit dem 1. Januar 2022 vollstĂ€ndig einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Sie mĂŒssen die EinspeisevergĂŒtung also nicht in Ihrer SteuererklĂ€rung angeben.
KfW-Programm 270: ZinsgĂŒnstiger Kredit fĂŒr Ihre PV-Anlage
Das KfW-Programm 270 (Erneuerbare Energien â Standard) bietet zinsgĂŒnstige Kredite fĂŒr PV-Anlagen, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur. Die aktuellen Konditionen sind direkt bei der KfW abrufbar, da sich ZinssĂ€tze regelmĂ€Ăig Ă€ndern. Wir ĂŒbernehmen vollstĂ€ndig den KfW-Förderprozess fĂŒr Sie â von der Antragstellung bis zur Auszahlung.
Kommunale Förderprogramme der Stadt Solingen
Die Stadt Solingen unterstĂŒtzt den PV-Ausbau passend zu ihrem Klimaplan 2035. In der Vergangenheit gab es ZuschĂŒsse von bis zu 1.500 ⏠fĂŒr PV-Anlagen samt Speicher auf BestandsgebĂ€uden. FĂŒr Stecker-PV-Anlagen wurden pauschal 400 ⏠oder 200 ⏠pro Modul gefördert â beide Fördertöpfe waren zuletzt schnell ausgeschöpft. Eine Neuauflage fĂŒr 2025 oder 2026 ist möglich. Aktuelle Informationen erhalten Sie direkt beim Serviceportal der Stadt Solingen oder per E-Mail an SteckerPV-Foerderung@solingen.de. Diese kommunalen Programme sind eigenstĂ€ndig durch den EigentĂŒmer zu beantragen â Enter tritt hier nicht als Antragsteller auf. Das Landesförderprogramm progres.nrw ist aktuell ausgesetzt.
Solarpflicht NRW â ab 2026 auch bei Dachsanierungen
In Nordrhein-Westfalen gilt seit dem 1. Januar 2025 fĂŒr Neubauten mit einer DachflĂ€che von mindestens 50 mÂČ eine Pflicht zur Installation einer PV-Anlage (Landesbauordnung NRW). Ab dem 1. Januar 2026 greift diese Pflicht auch bei wesentlichen Dachsanierungen auf BestandsgebĂ€uden. Alternativ zur PV-Anlage ist auch eine Solarthermieanlage zulĂ€ssig. FĂŒr viele Solinger Eigenheimbesitzer mit Ă€lteren DĂ€chern bedeutet das: Wer eine Dachsanierung plant, muss ohnehin PV installieren â dann ist es sinnvoll, die Anlage von Anfang an als vollstĂ€ndiges System zu planen.
Durchschnittlich 2.000 ⏠jĂ€hrlich sparen â Enter ĂŒbernimmt Planung und Netzanmeldung
EinspeisevergĂŒtung 2026 â aktuelle SĂ€tze und EEG-Ausblick
Die EinspeisevergĂŒtung ist seit dem EEG 2012 halbjĂ€hrlich gesunken â und trotzdem bleibt sie ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaftlichkeitsrechnung. Entscheidend ist heute aber vor allem der Eigenverbrauch: Jede Kilowattstunde, die Sie selbst nutzen, ist rund viermal so viel wert wie eine eingespeiste Kilowattstunde. Alle aktuellen VergĂŒtungssĂ€tze finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur.
Aktuelle VergĂŒtungssĂ€tze ab Februar 2026
Seit dem 1. Februar 2026 gelten folgende EinspeisevergĂŒtungssĂ€tze fĂŒr neue PV-Anlagen:
Ab dem 1. August 2026 sinken die SĂ€tze durch die halbjĂ€hrliche Degression gemÀà § 49 EEG um weitere 1 %. FĂŒr Anlagen bis 10 kWp fallen die SĂ€tze dann voraussichtlich auf 7,71 ct/kWh (Teileinspeisung) und 12,23 ct/kWh (Volleinspeisung). Die VergĂŒtung wird nach Inbetriebnahme fĂŒr 20 Jahre garantiert â unabhĂ€ngig von spĂ€teren GesetzesĂ€nderungen.
Warum der Eigenverbrauch 2026 wichtiger ist als die Einspeisung
Bei einem Netzstrompreis von rund 37 ct/kWh und einer EinspeisevergĂŒtung von 7,79 ct/kWh ist die Rechnung eindeutig: Eine selbst verbrauchte Kilowattstunde PV-Strom spart Ihnen rund 37 ct â eine eingespeiste bringt knapp 8 ct. Der Eigenverbrauch ist damit der mit Abstand wichtigste Hebel fĂŒr Ihre Wirtschaftlichkeit. Deshalb ist ein Batteriespeicher in Kombination mit Enter Connect so wertvoll: Er verschiebt den Strom vom Mittag in die Abend- und Nachtstunden, wenn der Verbrauch hoch ist. Details zur Optimierung des Eigenverbrauchs finden Sie auf unserer Seite zu Photovoltaik-Eigenverbrauch.
EEG-Reform 2027: Jetzt noch 20 Jahre Bestandsschutz sichern
Nach aktuellem Stand sieht ein Arbeitsentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums vor, die feste EinspeisevergĂŒtung fĂŒr Neuanlagen unter 25 kWp zum 1. Januar 2027 abzuschaffen. Der Gesetzentwurf befindet sich noch im parlamentarischen Verfahren â die endgĂŒltige Entscheidung steht aus. Wer seine Anlage bis Ende 2026 in Betrieb nimmt, fĂ€llt unter den Bestandsschutz und behĂ€lt die garantierte VergĂŒtung fĂŒr 20 Jahre. FĂŒr Solinger Eigenheimbesitzer, die eine Anlage planen, ist 2026 daher ein strategisch gĂŒnstiger Zeitpunkt. Alle aktuellen Informationen zur EinspeisevergĂŒtung finden Sie in unserem Ăberblick zur EinspeisevergĂŒtung.
Von der PV-Anlage zum vernetzten Energiesystem
Eine PV-Anlage allein ist ein guter Anfang â aber das volle Einsparpotenzial entfaltet sich erst, wenn PV-Anlage, Batteriespeicher, Energiemanagementsystem und weitere Verbraucher als Gesamtsystem zusammenarbeiten. Genau hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen einer isolierten Panelinstallation und einer durchdachten Energielösung. Wir planen Ihr System von Anfang an als vernetztes Gesamtsystem â nicht als Summe von Einzelkomponenten.
PV + Batteriespeicher: Eigenverbrauch von 25â35 % auf bis zu 60 %
Ohne Batteriespeicher nutzen Sie nur den Strom direkt, der tagsĂŒber gerade erzeugt wird â typischerweise ca. 25â35 % Ihres Jahresertrags. Der Rest wird ins Netz eingespeist. Ein Batteriespeicher mit 5â15 kWh nutzbarer KapazitĂ€t speichert den Ăberschuss vom Mittag und stellt ihn abends und nachts bereit. Damit steigt die Eigenverbrauchsquote auf ca. 60â80 %. FĂŒr ein typisches Solinger Einfamilienhaus mit 4.500 kWh Jahresverbrauch und einer 10-kWp-Anlage ist ein Speicher mit 10 kWh ein guter Richtwert. Alle Details zur Dimensionierung finden Sie auf unserer Seite zum Photovoltaik-Speicher.
Mit Enter Connect auf bis zu 80 % Eigenverbrauchsquote
Enter Connect ist unser kostenlos enthaltener Energiemanager (HEMS, Wert 499 âŹ), der alle EnergieflĂŒsse in Ihrem Haus intelligent steuert. Er koordiniert PV-Anlage, Batteriespeicher, WĂ€rmepumpe und Wallbox so, dass möglichst viel selbst erzeugter Strom auch selbst genutzt wird. Konkret: Wenn die PV-Anlage mittags ĂŒberschĂŒssigen Strom produziert, lĂ€dt Enter Connect bevorzugt den Speicher, steuert die WĂ€rmepumpe an oder lĂ€dt das Elektroauto â bevor Strom ins Netz eingespeist wird. In der Kombination PV + Batteriespeicher + Enter Connect erreichen Sie eine Eigenverbrauchsquote von bis zu 80 %.
Enter Flow: ZusÀtzlich sparen mit dynamischem Stromtarif
Enter Flow ist unser dynamischer Stromtarif, der Ihre Stromkosten an den stĂŒndlichen Spotmarktpreis koppelt. In Kombination mit Enter Connect und steuerbaren Verbrauchern â WĂ€rmepumpe, Wallbox, Speicher â nutzt das System automatisch die gĂŒnstigsten Stunden, um Strom aus dem Netz zu beziehen oder den Speicher nachzuladen. Typische Zusatzeinsparungen liegen bei 10â30 % auf die verbleibenden Netzbezugskosten.
Optional: WĂ€rmepumpe und Wallbox ins System integrieren
Wer eine WĂ€rmepumpe betreibt oder ein Elektroauto fĂ€hrt, kann den PV-Eigenverbrauch noch weiter steigern. Die WĂ€rmepumpe wird von Enter Connect bevorzugt dann betrieben, wenn die PV-Anlage gerade produziert â das senkt den Strombezug aus dem Netz erheblich. Gleiches gilt fĂŒr die Wallbox: Sie lĂ€dt das Elektroauto bevorzugt mit selbst erzeugtem Strom. Wir bieten Wallboxen der Marken SAJ, EcoFlow, Huawei, Sigenergy und SMA an. Mehr zur Kombination erfahren Sie auf unserer Seite zu WĂ€rmepumpe und PV.
Bis zu 80 % Eigenverbrauchsquote: Enter plant Ihr vernetztes Energiesystem
Netzanmeldung bei der SWS Netze Solingen â so lĂ€uft es ab
Die Anmeldung einer PV-Anlage beim zustĂ€ndigen Netzbetreiber ist fĂŒr viele Eigenheimbesitzer der unĂŒbersichtlichste Teil des gesamten Projekts. In Solingen ist die SWS Netze Solingen GmbH zustĂ€ndig â eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Solingen. Wir ĂŒbernehmen vollstĂ€ndig die Anmeldung bei der SWS Netze Solingen sowie den KfW-Förderprozess â Sie mĂŒssen sich um diesen Teil nicht kĂŒmmern.
Vereinfachtes Verfahren fĂŒr Anlagen unter 15 kWp
FĂŒr PV-Anlagen mit einer Leistung unter 15 kWp fĂŒhrt die SWS Netze Solingen keine NetzvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung durch. Diese Anlagen können nach Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR) mit Status âIn Betrieb" und nach Mitteilung ĂŒber das Online-Portal der SWS Netze in Betrieb gesetzt werden. Das Verfahren gilt als ĂŒbersichtlich und unkompliziert. Die typischen SystemgröĂen, die wir fĂŒr Solinger EinfamilienhĂ€user empfehlen (8â15 kWp), liegen genau in diesem vereinfachten Bereich. FĂŒr Anlagen ab 15 kWp gilt eine Anmelde- und Genehmigungspflicht mit ausdrĂŒcklicher Zustimmung der SWS Netze.
Die 60 %-Einspeisebegrenzung â was Sie wissen mĂŒssen
GemÀà § 9 Abs. 2 EEG mĂŒssen Neuanlagen, die nach dem 25. Februar 2025 ohne intelligentes Messsystem (iMSys) und Steuerbox in Betrieb genommen werden, ihre Einspeiseleistung auf 60 % der installierten Nennleistung begrenzen. Da Steuerboxen am Markt derzeit noch nicht flĂ€chendeckend verfĂŒgbar sind, gilt diese Begrenzung fĂŒr die meisten Neuinstallationen zunĂ€chst. Eine 10-kWp-Anlage darf also maximal 6 kW ins Netz einspeisen. Das klingt nach einer EinschrĂ€nkung â ist aber in der Praxis oft kein Problem, wenn ein Batteriespeicher den Ăberschuss puffert. Ein Speicher macht die 60 %-Begrenzung damit wirtschaftlich weitgehend irrelevant und steigert gleichzeitig den Eigenverbrauch erheblich.
Denkmalschutz und Baurecht in Solingen
In Solingen sind PV-Anlagen auf StandarddĂ€chern in der Regel verfahrensfrei â es ist kein formeller Bauantrag erforderlich. Verfahrensfrei bedeutet aber nicht regelfrei: Brandschutz-MindestabstĂ€nde und Bebauungsplan-Vorgaben mĂŒssen eingehalten werden. FĂŒr einen relevanten Teil der Solinger Eigenheimbesitzer gibt es eine zusĂ€tzliche HĂŒrde: den Denkmalschutz.
PV auf denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€uden â was gilt in Solingen?
Die Denkmalliste der Stadt Solingen umfasste bei ihrer letzten Aktualisierung 2022 rund 958 BaudenkmĂ€ler. Solingen hat fĂŒnf Denkmalbereiche: den historischen Ortskern von GrĂ€frath, die Oberburg mit dem rekonstruierten Schloss, die Hofschaft Dahl, den Ortskern Wald sowie Unterburg. Bauliche MaĂnahmen an oder in einem Baudenkmal â dazu zĂ€hlt auch die Installation einer PV-Anlage â benötigen eine denkmalrechtliche Erlaubnis nach dem DSchG NRW. Auch GebĂ€ude in einem Denkmalbereich oder in der engeren Umgebung eines Baudenkmals sind betroffen, wenn das Ă€uĂere Erscheinungsbild verĂ€ndert wird. Wer unsicher ist, ob sein GebĂ€ude betroffen ist, kann dies ĂŒber das Serviceportal der Stadt Solingen klĂ€ren. Eine Genehmigung bedeutet nicht automatisch, dass PV unmöglich ist â oft sind bestimmte Lösungen (z. B. dachintegrierte Module) genehmigungsfĂ€hig.
Warum Solinger Hausbesitzer auf einen Full-Service-Anbieter setzen
Die Auswahl an Solarteuren in Solingen und im Bergischen Land ist groĂ â und das ist Teil des Problems. Wer drei bis fĂŒnf Angebote einholt, erhĂ€lt oft nicht vergleichbare Konfigurationen mit unterschiedlichen SystemgröĂen, KomponentenqualitĂ€ten und Preisstrukturen. Hinzu kommen Fragen zur Förderung, zur Netzanmeldung und zur Systemintegration, die ein einzelner Elektriker selten vollstĂ€ndig beantworten kann.
Ein Ansprechpartner statt drei Gewerke
Beim klassischen Vorgehen koordinieren Eigenheimbesitzer Dachdecker, Elektriker und PV-Installateur als separate Gewerke â mit dem Risiko, dass jeder nur seinen Teil verantwortet. Als Full-Service-Anbieter ĂŒbernehmen wir die gesamte Verantwortung: von der Energetischen GebĂ€udeanalyse ĂŒber die Planung und Finanzierung bis zur Installation durch regionale Elektromeisterbetriebe und der vollstĂ€ndigen Netzanmeldung bei der SWS Netze Solingen. Sie haben einen Vertragspartner und eine Festpreisgarantie.
HerstellerunabhĂ€ngige Planung aus ĂŒber 37.000 Projekten
Lokale Elektriker sind hĂ€ufig an bestimmte Hersteller gebunden oder haben keine Erfahrung mit der Systemintegration von PV, Speicher, HEMS und Wallbox. Unsere herstellerunabhĂ€ngige Expertenplanung wĂ€hlt aus verifizierten Top-Marken â Module von Longi, Trina, JA Solar und AIKO; Wechselrichter und Speicher von SAJ, Huawei, Sigenergy und SMA â die fĂŒr Ihr spezifisches Dach und Ihren Verbrauch optimale Konfiguration aus. Ăber 37.000 erfolgreiche Projekte und mehr als 150 Mio. ⏠gesicherte Fördermittel sind die Grundlage dieser Expertise.
Schnelle Installation durch regionale Fachpartner im Bergischen Land
Wartezeiten auf Handwerker sind im Bergischen Land ein reales Problem. Unsere geprĂŒften regionalen Elektromeisterbetriebe im Rheinland und Bergischen Land ermöglichen zĂŒgige Installations-Timelines. Nach der Installation sind 2 Jahre Vor-Ort-Wartung durch den Installateur inklusive â ohne zusĂ€tzliche Kosten. Als Deutschlands gröĂter Energieberater sind wir bekannt aus Handelsblatt, Welt, rbb und Tagesschau und haben ĂŒber 300 positive Bewertungen auf Trustpilot.
Ăber 37.000 erfolgreiche Projekte â starten Sie Ihres
Fazit: Photovoltaik in Solingen â jetzt ist der richtige Zeitpunkt
Solingen bietet gute Voraussetzungen fĂŒr Photovoltaik: ausreichende Sonneneinstrahlung, ein aktuelles Solarkataster als Planungshilfe, eine Stadt mit klaren Klimazielen bis 2035 und eine Solarpflicht, die ab 2026 auch Dachsanierungen erfasst. Die wirtschaftlichen Argumente sind stark: durchschnittlich 2.000 ⏠jĂ€hrliche Ersparnis, 0 % Umsatzsteuer, Steuerfreiheit der Einnahmen und eine EinspeisevergĂŒtung, die fĂŒr 20 Jahre garantiert wird â sofern die Anlage noch 2026 in Betrieb geht.
Als Deutschlands gröĂter Energieberater analysieren wir zuerst Ihr Dach und Ihren Stromverbrauch â erst dann empfehlen wir die passende Anlage. Mit Festpreisgarantie, vollstĂ€ndiger Ăbernahme der Netzanmeldung bei der SWS Netze Solingen und dem KfW-Förderprozess sowie 2 Jahren Vor-Ort-Wartung inklusive haben Sie die Sicherheit, die eine solche Investition verdient. Regionale Elektromeisterbetriebe installieren Ihre Anlage vor Ort â Sie haben einen Ansprechpartner fĂŒr alles.
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Scheint im Bergischen Land genug Sonne fĂŒr eine PV-Anlage?
Ja. Solingen verzeichnet rund 1.500 bis 1.800 Sonnenstunden pro Jahr und eine Globalstrahlung von ca. 1.000â1.050 kWh/mÂČ â das liegt im soliden deutschen Mittel. Moderne PV-Module erzeugen auch bei diffusem Licht und bewölktem Himmel Strom. Laut dem aktuellen Solarkataster der Stadt Solingen eignen sich rund vier von fĂŒnf DĂ€chern fĂŒr die Solarstromerzeugung. Der Mythos âIm Bergischen Land scheint nicht genug Sonne" ist durch die Praxis lĂ€ngst widerlegt.
Brauche ich einen Batteriespeicher fĂŒr meine PV-Anlage in Solingen?
Ein Batteriespeicher ist keine Pflicht, aber er steigert die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage erheblich. Ohne Speicher nutzen Sie ca. 25â35 % des erzeugten Stroms direkt selbst â der Rest wird ins Netz eingespeist. Mit einem Batteriespeicher und Enter Connect steigt die Eigenverbrauchsquote auf bis zu 80 %. Da der Netzstrompreis in Solingen bei rund 37 ct/kWh liegt und die EinspeisevergĂŒtung bei ca. 7,79 ct/kWh, ist jede selbst verbrauchte Kilowattstunde rund viermal so viel wert wie eine eingespeiste. Zudem macht ein Speicher die 60 %-Einspeisebegrenzung gemÀà § 9 Abs. 2 EEG wirtschaftlich weitgehend irrelevant.
Muss ich meine PV-Anlage bei der SWS Netze Solingen anmelden?
Ja, jede PV-Anlage muss beim zustĂ€ndigen Netzbetreiber angemeldet und im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur registriert werden. In Solingen ist die SWS Netze Solingen GmbH zustĂ€ndig. FĂŒr Anlagen unter 15 kWp entfĂ€llt die aufwĂ€ndige NetzvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung â das Verfahren lĂ€uft ĂŒber ein Online-Portal und gilt als unkompliziert. Wir ĂŒbernehmen vollstĂ€ndig die Anmeldung bei der SWS Netze Solingen sowie den KfW-Förderprozess fĂŒr Sie.
Gilt die Solarpflicht NRW auch fĂŒr mein BestandsgebĂ€ude in Solingen?
FĂŒr Neubauten mit einer DachflĂ€che von mindestens 50 mÂČ gilt die Solarpflicht nach der Landesbauordnung NRW bereits seit dem 1. Januar 2025. FĂŒr BestandsgebĂ€ude greift die Pflicht ab dem 1. Januar 2026, wenn das Dach wesentlich saniert wird. Wer also eine Dachsanierung plant, muss gleichzeitig eine PV-Anlage oder Solarthermieanlage installieren. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre geplante MaĂnahme als wesentliche Dachsanierung gilt, klĂ€ren wir das gemeinsam in der Beratung.
Brauche ich in Solingen eine Baugenehmigung fĂŒr meine PV-Anlage?
In Nordrhein-Westfalen sind PV-Anlagen auf DĂ€chern in der Regel verfahrensfrei â ein formeller Bauantrag ist nicht erforderlich. Ausnahmen gelten bei denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€uden und GebĂ€uden in Denkmalbereichen: Hier ist eine denkmalrechtliche Erlaubnis nach dem DSchG NRW notwendig. Solingen hat mit rund 958 BaudenkmĂ€lern und fĂŒnf Denkmalbereichen (u. a. GrĂ€frath, Wald, Unterburg) einen nicht unerheblichen Bestand an betroffenen GebĂ€uden. Ob Ihr Haus betroffen ist, können Sie ĂŒber das Serviceportal der Stadt Solingen prĂŒfen.
Was passiert mit der EinspeisevergĂŒtung ab 2027?
Nach aktuellem Stand sieht ein Arbeitsentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums vor, die feste EinspeisevergĂŒtung fĂŒr Neuanlagen unter 25 kWp zum 1. Januar 2027 abzuschaffen. Der Gesetzentwurf befindet sich noch im parlamentarischen Verfahren â die endgĂŒltige Entscheidung steht aus. Wer seine Anlage bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb nimmt, fĂ€llt unter den Bestandsschutz und behĂ€lt die garantierte VergĂŒtung fĂŒr 20 Jahre. FĂŒr Solinger Eigenheimbesitzer, die eine Anlage planen, ist 2026 daher ein strategisch gĂŒnstiger Zeitpunkt â unabhĂ€ngig davon, wie die Reform letztlich ausfĂ€llt.
Wie starte ich mit einer PV-Anlage in Solingen â was ist der erste Schritt?
Der einfachste Einstieg ist eine kostenlose Dachanalyse: Sie beschreiben Ihr Haus und Dach in wenigen Minuten online, anschlieĂend vergleicht einer unserer Experten verschiedene Anlagenkonfigurationen transparent mit Ihnen. Danach prĂŒft ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte Ihr Dach vor Ort â mit Verschattungsanalyse und prĂ€ziser Ertragsberechnung. Auf dieser Basis erhalten Sie ein verbindliches Festpreisangebot. Wir ĂŒbernehmen dann vollstĂ€ndig die Netzanmeldung bei der SWS Netze Solingen und den KfW-Förderprozess â Sie koordinieren nichts selbst.
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