
Wärmepumpe 310 qm Altbau: Kosten & Förderung 2026
Bei einem 310-qm-Altbau mit typischen Raumhöhen von 3,0 bis 3,2 Metern beträgt das beheizte Raumvolumen rund 930 bis 990 Kubikmeter – das sind gut 20 % mehr als bei gleicher Grundfläche mit einer Standard-Deckenhöhe von 2,5 Metern, was die tatsächliche Heizlast spürbar über den reinen Quadratmeter-Richtwert hinaus treibt und eine Dimensionierung allein nach Faustregel unzuverlässig macht. In unserer kostenlosen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 berücksichtigen wir genau solche gebäudespezifischen Faktoren und sichern Ihnen mit der Fördergarantie die maximale KfW-Auszahlung für Ihr Projekt.
Das Thema kurz und kompakt
Schafft eine Wärmepumpe 310 qm im Altbau? Ja – unter diesen Voraussetzungen
Die kurze Antwort lautet: ja. Der Fraunhofer-Feldtest hat gezeigt, dass Luft-Wasser-Wärmepumpen im Bestand eine durchschnittliche Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,4 erreichen – das Baujahr eines Gebäudes korreliert nicht mit der Effizienz der Anlage. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur. Bei 310 qm Altbau gilt das grundsätzlich genauso, aber die Planung ist anspruchsvoller, weil die Heizlast in einer anderen Liga spielt als bei einem 130-qm-Standardhaus.
Warum 310 qm eine besondere Systemplanung erfordern
Ein teilsanierter Altbau mit 250 qm lässt sich in der Regel noch komfortabel mit einer einzelnen Luft-Wasser-Wärmepumpe der 16- bis 20-kW-Klasse versorgen. Der Sprung auf 310 qm erfordert eine sorgfältigere Systemplanung, weil die Heizlast nicht nur proportional zur Fläche steigt: Größere Altbauten haben typischerweise mehr Außenwandfläche, mehr Fenster und oft zusätzliche Geschosse, was die Wärmeverluste überproportional erhöht. Mit einer typischen spezifischen Heizlast von rund 80 W/m² im teilsanierten Zustand ergibt sich für 310 qm eine Heizlast von etwa 25 kW – und damit die Grenze, ab der Fachplaner den Kaskadenbetrieb ernsthaft prüfen sollten.
Altbau-Raumhöhe – der oft übersehene Faktor
Viele Eigentümer und auch manche Installationsbetriebe dimensionieren allein nach Wohnfläche. Bei einem 310-qm-Altbau mit typischen Raumhöhen von 3,0 bis 3,2 Metern ergibt sich jedoch ein beheiztes Raumvolumen von rund 930 bis 990 Kubikmetern. Zum Vergleich: Bei gleicher Grundfläche mit einer Standard-Deckenhöhe von 2,5 Metern wären es nur rund 775 Kubikmeter. Dieses Mehrvolumen von gut 20 % treibt die Heizlast spürbar über den reinen Quadratmeter-Richtwert hinaus. Eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, die das Raumvolumen berücksichtigt, ist deshalb bei dieser Hausgröße nicht optional.
Der 55-Grad-Test: So prüfen Sie Ihren Altbau vorab
Bevor eine Wärmepumpe geplant wird, lohnt ein einfacher Selbsttest: Stellen Sie an einem kalten Tag die Vorlauftemperatur Ihrer bestehenden Heizung auf 55 °C und prüfen Sie, ob alle Räume warm werden. Klappt das, ist Ihr 310-qm-Altbau grundsätzlich wärmepumpentauglich – eine Fußbodenheizung ist dann keine Voraussetzung. Klappt es nicht, reicht es in vielen Fällen, gezielt einzelne unterdimensionierte Heizkörper auszutauschen, statt das gesamte Haus zu dämmen. Dieser Test liefert eine erste Orientierung – die genaue Analyse übernehmen wir im Rahmen der kostenlosen Heizlastberechnung vor Ort.
Jetzt kostenlose Heizlastberechnung anfragen – passende Größe für Ihr Haus sichern.
Welche Leistungsklasse braucht eine Wärmepumpe für 310 qm Altbau?
Die richtige Leistungsklasse hängt direkt vom Dämmzustand Ihres Gebäudes ab. Faustformeln geben eine erste Orientierung, ersetzen aber keine professionelle Heizlastberechnung – gerade bei 310 qm, wo die Unterschiede zwischen den Szenarien erheblich sind.
Heizlast-Tabelle: 310 qm nach Sanierungszustand
Eine Anlage oder Kaskadenbetrieb? Ab wann sich zwei Geräte lohnen
Ab einer Heizlast von rund 25 kW wird die Frage relevant, ob ein einzelnes Großgerät oder zwei kleinere Wärmepumpen im Kaskadenbetrieb die bessere Wahl sind. Zwei Geräte – zum Beispiel zwei Einheiten mit je 12 kW – haben im Teillastbetrieb einen entscheidenden Vorteil: Sie modulieren effizienter und takten weniger verschleißanfällig als ein einzelnes Gerät, das dauerhaft im Grenzbereich arbeitet. Bei 310 qm Altbau im teilsanierten Zustand liegt die Heizlast genau in diesem Bereich, sodass die Systemfrage individuell und auf Basis einer genauen Heizlastberechnung entschieden werden muss. Der exakte Schwellenwert hängt vom jeweiligen Hersteller und Modell ab.
Luft-Wasser, Erdwärme oder Hybrid – welcher Typ für 310 qm Altbau?
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist der häufigste Typ im Altbau: geringerer Installationsaufwand, keine Erdbohrung erforderlich, und laut Fraunhofer-Feldtest erreicht sie im Bestand eine durchschnittliche JAZ von 3,4. Die Erdwärmepumpe (Sole-Wasser) erzielt im Altbau eine durchschnittliche JAZ von 4,3, was bei 310 qm und einem Jahreswärmebedarf von rund 40.000 kWh einen deutlich größeren finanziellen Unterschied macht als bei kleinen Häusern. Die höheren Investitionskosten für Erdsondenbohrungen (ca. 50.000–65.000 €) müssen gegen die langfristig niedrigeren Betriebskosten abgewogen werden. Für unsanierte Altbauten mit Heizlasten über 31 kW kann eine bivalente Hybridlösung – Wärmepumpe plus Spitzenlastkessel – wirtschaftlich sinnvoll sein. Welche Variante für Ihr Haus passt, klären wir im Rahmen der herstellerunabhängigen Expertenplanung.
JAZ im Altbau: Warum jeder Zehntelpunkt bei 310 qm zählt
Bei einem Jahreswärmebedarf von rund 40.000 kWh, wie er für ein teilsaniertes 310-qm-Altbauhaus typisch ist, macht jeder Zehntelpunkt mehr bei der Jahresarbeitszahl (JAZ) rechnerisch etwa 370 kWh weniger Stromverbrauch pro Jahr aus. Bei einem Wärmepumpenstrompreis von 0,28 €/kWh entspricht das rund 100 € jährlicher Ersparnis pro Zehntelpunkt JAZ. Der Unterschied zwischen einer JAZ von 3,0 (typisch bei Heizkörpern mit 55 °C Vorlauf) und 3,4 (Fraunhofer-Durchschnitt Luft-Wasser im Bestand) beläuft sich damit auf rund 400 € pro Jahr – bei einer Erdwärmepumpe mit JAZ 4,3 noch deutlich mehr. Diese Differenz ist bei 310 qm erheblich größer als bei einem 130-qm-Haus mit halb so hohem Wärmebedarf.
Vorlauftemperatur und Heizkörper – was in Ihrem Altbau bleiben kann
Eine Fußbodenheizung ist keine Pflicht für den Betrieb einer Wärmepumpe im Altbau. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur: Liegt sie unter 55 °C, ist das Heizsystem in der Regel direkt nachrüstbar. Bei 310 qm Altbau mit Heizkörpern ist von einer Vorlauftemperatur von 50–60 °C auszugehen, was die JAZ im Vergleich zu einem Neubau mit Fußbodenheizung (35 °C Vorlauf) drückt – aber eine JAZ von mindestens 3,0 bei richtiger Dimensionierung dennoch erreichbar macht. Wer eine Fußbodenheizung nachrüstet, kann die Vorlauftemperatur auf rund 35 °C senken und die JAZ um bis zu 1,0 bis 1,5 Punkte verbessern, was die nötige Wärmepumpenleistung reduziert. Oft reicht es aber auch, gezielt einzelne unterdimensionierte Heizkörper zu tauschen, um die Vorlauftemperatur auf ein wärmepumpentaugliches Niveau zu bringen.
Was kostet eine Wärmepumpe für 310 qm Altbau?
Bei einem Haus dieser Größe bewegen sich die Investitionskosten in einem anderen Rahmen als bei den Standardbeispielen, die in den meisten Ratgebern zu finden sind. Transparenz über die tatsächlichen Kosten – vor und nach Förderung – ist deshalb besonders wichtig.
Investitionskosten im Überblick
Förderung 2026: Bis zu 22.400 € Zuschuss für Ihren Heizungstausch
Die KfW-Heizungsförderung (KfW 458) setzt sich Stand Juli 2026 aus mehreren Bausteinen zusammen:
Wichtig: Der Klimageschwindigkeitsbonus ist degressiv – wer jetzt handelt, sichert sich noch 16 %. Ab dem zweiten Halbjahr 2026 sinkt er auf 12 %, und ab II/2028 entfällt er vollständig. Fördervoraussetzungen sind außerdem eine Mindest-JAZ von 3,0, das SG-Ready-Label und eine Geräuschemission der Außeneinheit von mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert. Der Antrag muss vor Maßnahmenbeginn gestellt werden, und ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte muss eingebunden sein. Wir übernehmen den gesamten KfW-Antragsprozess mit unserer Fördergarantie.
Ergänzend steht der KfW-Ergänzungskredit (KfW 358/359) mit bis zu 120.000 € pro Wohneinheit zur Verfügung – bei den Investitionssummen für ein 310-qm-Projekt eine relevante Finanzierungsoption für den Eigenanteil.
Weitere Informationen zur Wärmepumpen-Förderung und zu den Wärmepumpen-Preisen finden Sie in den verlinkten Übersichten.
Durchschnittlich 5.800 € sparen durch Anbietervergleich – wir übernehmen die komplette Bürokratie.
Beispielrechnung: Was Ihr 310-qm-Altbau nach Förderung wirklich kostet
Die folgenden Zahlen basieren auf einem konkreten Szenario: teilsanierter Altbau mit 310 qm, Baujahr ca. 1975, Fenster und Dach erneuert, Heizkörper vorhanden, bisherige Gasheizung (Brennwertkessel), Vorlauftemperatur ca. 55 °C. Die Investitionskosten für das Komplettsystem (Luft-Wasser-Wärmepumpe ca. 22 kW inkl. Pufferspeicher, Hydraulik und Einbau) betragen 42.000 €.
Betriebskosten im Vergleich: Gas vs. Wärmepumpe
Förderszenarien und Amortisation
Hinweis zur Amortisation im ersten Szenario (22,4 Jahre): Diese Zahl liegt über der typischen Spanne von 10–15 Jahren, weil der Gaspreisvergleich bei 0,12 €/kWh und einem Wärmepumpenstrompreis von 0,28 €/kWh die reine Betriebskosten-Differenz begrenzt. Der wirtschaftliche Vorteil liegt in diesem Szenario vor allem in der gesicherten Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, der Effizienzgarantie und der Wertsteigerung des Gebäudes. Steigen die Gaspreise – etwa durch den EU-Emissionshandel ETS2 ab 2028 – verbessert sich die Amortisationszeit spürbar. Mit einem Einkommensbonus verkürzt sich die Amortisation auf 15,1 bis 15,9 Jahre. Eine Kombination mit einer Photovoltaikanlage und Enter Connect kann die jährliche Ersparnis zusätzlich erhöhen, indem günstig selbst erzeugter Strom für den Wärmepumpenbetrieb genutzt wird.
Die förderfähigen Kosten sind auf 28.000 € gedeckelt. Der Zuschuss wird auf diese Obergrenze berechnet, nicht auf die Gesamtinvestition von 42.000 €. Den verbleibenden Eigenanteil kann der KfW-Ergänzungskredit (KfW 358/359) mit bis zu 120.000 € zinsgünstig abfedern.
Die tatsächlichen Kosten und Erträge hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot auf Basis unserer kostenlosen Heizlastberechnung.
Einen detaillierten Blick auf die Amortisation unter verschiedenen Szenarien bietet die Übersicht zur Amortisation der Wärmepumpe.
Muss ich meinen 310-qm-Altbau vorher komplett dämmen?
Diese Sorge hält viele Eigentümer davon ab, überhaupt mit der Planung zu beginnen. Die gute Nachricht: Eine vollständige Komplettsanierung ist in den meisten Fällen keine Voraussetzung für den Wärmepumpen-Einbau.
Gezielte Einzelmaßnahmen statt Komplettsanierung
Oft reichen wenige gezielte Maßnahmen, um die Vorlauftemperatur unter 55 °C zu bringen und damit die Wärmepumpe wärmepumpentauglich zu machen. Dazu zählen der Tausch einzelner unterdimensionierter Heizkörper in kritischen Räumen, die Dämmung der obersten Geschossdecke oder der Austausch besonders veralteter Fenster. Gerade bei 310 qm Altbau ist die Dachfläche erheblich – eine Geschossdeckendämmung wirkt sich hier besonders stark auf den Wärmebedarf aus. Zudem bleibt die gesetzliche Pflicht zur Dämmung der obersten Geschossdecke und zur Rohrleitungsdämmung gemäß den weiterhin geltenden GEG-Vorschriften bestehen und ist ohnehin umzusetzen.
GModG 2026: Technologieoffenheit statt Zwang
Seit dem 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Die frühere 65-%-Erneuerbare-Pflicht aus § 71 GEG sowie das Betriebsverbot für Konstanttemperaturkessel aus § 72 GEG sind damit ersatzlos gestrichen. Eigentümer dürfen beim Heizungstausch frei wählen – Wärmepumpe, Gas, Öl, Biomasse oder Fernwärme. Es besteht also kein gesetzlicher Zwang zum sofortigen Umstieg. Die wirtschaftlichen Argumente sprechen dennoch für jetzt: Der Klimageschwindigkeitsbonus der KfW sinkt halbjährlich um 4 Prozentpunkte und entfällt ab II/2028. Und ab 2028 treibt der EU-Emissionshandel ETS2 die Kosten für fossile Brennstoffe weiter nach oben – wer früher wechselt, schützt sich früher vor dieser Preisentwicklung.
Wärmepumpe für 310 qm Altbau als vernetztes System
Bei einem Jahresstromverbrauch der Wärmepumpe von rund 13.333 kWh – wie er für ein teilsaniertes 310-qm-Altbauhaus bei JAZ 3,0 typisch ist – ist die Frage, zu welchem Preis dieser Strom bezogen wird, kein Randthema. Sie ist ein zentraler Wirtschaftlichkeitsfaktor.
Enter Connect: Smartes Energiemanagement für große Häuser
Der Enter Connect Energiemanager vernetzt Wärmepumpe, PV-Speicher und weitere Verbraucher in Echtzeit und steuert sie automatisch. Er lernt die Verbrauchsgewohnheiten des Haushalts und plant voraus, sodass die Wärmepumpe bevorzugt dann läuft, wenn günstiger Strom verfügbar ist – sei es aus der eigenen Photovoltaikanlage oder aus dem Netz zu Niedrigpreiszeiten. Bei 13.333 kWh Jahresstromverbrauch macht eine spürbare Verschiebung des Verbrauchszeitpunkts einen messbaren Unterschied in der Jahresrechnung. Zwei Jahre Fernwartung über Enter Connect sind im Leistungsumfang inklusive.
Enter Flow: Dynamischer Stromtarif – bei 13.000 kWh besonders relevant
Enter Flow koppelt die Stromkosten an den stündlichen Spotmarktpreis und nutzt automatisch die günstigsten Stunden. Für ein 310-qm-Altbauhaus mit einem Wärmepumpen-Stromverbrauch von rund 13.333 kWh pro Jahr ist das Einsparpotenzial durch Lastverschiebung in günstige Niedrigpreisfenster deutlich größer als bei einem Haus mit halb so hohem Verbrauch. Enter Flow und Enter Connect arbeiten dabei als System: Der Energiemanager entscheidet automatisch, wann die Wärmepumpe läuft – der Tarif sorgt dafür, dass genau diese Zeiten möglichst günstig sind.
Wärmepumpe und Photovoltaik: Eigenverbrauch maximieren
Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage ist bei einem 310-qm-Altbau besonders attraktiv: Die große Dachfläche bietet in der Regel ausreichend Platz für eine leistungsstarke PV-Anlage, und der hohe Eigenverbrauchsanteil durch die Wärmepumpe verbessert die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage erheblich. Enter Connect steuert den Eigenverbrauch automatisch und maximiert den Anteil des selbst erzeugten Stroms, der direkt für die Wärmepumpe genutzt wird. Mehr zur Kombination beider Technologien finden Sie in der Übersicht Wärmepumpe mit Photovoltaik.
So läuft Ihr Wärmepumpen-Projekt mit uns ab
Bei einem 310-qm-Altbau-Projekt sind die Anforderungen an Planung, Dimensionierung und Förderabwicklung erheblich. Wir als Deutschlands größter Energieberater übernehmen alle Schritte – der Kunde hat einen einzigen Vertragspartner.
Schritt 1: Bedarf erfassen
Sie beschreiben Ihr Haus in wenigen Minuten online – Baujahr, Fläche, Heizsystem, Dämmzustand. Das dauert keine 10 Minuten und ist der Einstieg ohne Verpflichtung.
Schritt 2: Experten-Beratung für Ihr 310-qm-Altbauhaus
Ein Experte vergleicht verschiedene Wärmepumpen-Modelle und Konfigurationen mit Ihnen – konkret auf Ihr 310-qm-Altbauhaus zugeschnitten. Dabei wird besprochen, ob eine einzelne Luft-Wasser-Wärmepumpe ausreicht oder ob ein Kaskadensystem sinnvoller ist, welche Modelle aus unserem Portfolio passen – etwa die Vaillant aroTHERM plus oder die Buderus Logatherm WLW für höhere Leistungsklassen – und wie Enter Connect und Enter Flow das System ergänzen. Alles verständlich, ohne Verkaufsdruck.
Schritt 3: Heizlastberechnung und Vor-Ort-Analyse für 310 qm
Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihr Gebäude vor Ort – inklusive Raumhöhenmessung, Heizkörperbewertung, Vorlauftemperaturanalyse und Außenwandbeurteilung. Für ein 310-qm-Altbauhaus ist diese Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 der entscheidende Schritt, der Über- und Unterdimensionierung ausschließt. Erst auf dieser Basis wird die finale Systemempfehlung ausgesprochen.
Schritt 4: Installation und Förderantrag
Ein geprüfter regionaler SHK-Meisterbetrieb installiert die Anlage. Wir begleiten parallel den vollständigen KfW-Förderprozess – von der Antragsstellung bis zur bestätigten Auszahlung. Die Fördergarantie gilt für den gesamten KfW-Prozess. Installation oft innerhalb weniger Wochen nach Angebotsannahme.
Über 37.000 erfolgreiche Projekte – starten Sie Ihres.
Wärmepumpe für 310 qm Altbau: Fazit und nächster Schritt
Ein 310-qm-Altbau stellt andere Anforderungen an die Wärmepumpenplanung als ein Standardhaus – das ist die zentrale Erkenntnis dieses Ratgebers. Die Heizlast liegt im teilsanierten Zustand bei rund 25 kW, was die Systemfrage (Einzelgerät oder Kaskade) aufwirft. Die typischen Altbau-Raumhöhen erhöhen das beheizte Volumen um gut 20 % gegenüber dem Richtwert. Und bei einem Jahresstromverbrauch von rund 13.333 kWh macht jeder Zehntelpunkt JAZ rund 100 € jährliche Ersparnis aus – die Dimensionierungsqualität ist also direkt mit den Betriebskosten verknüpft.
Die KfW-Förderung (Stand Juli 2026) bietet bis zu 22.400 € Zuschuss auf förderfähige Kosten von 28.000 €. Mit Einkommensbonus verkürzt sich die Amortisation auf 15,1 bis 15,9 Jahre. Ohne Einkommensbonus liegt der Vorteil vor allem in der Unabhängigkeit von steigenden fossilen Energiepreisen – ein Argument, das mit dem EU-Emissionshandel ETS2 ab 2028 weiter an Gewicht gewinnt.
Der sicherste erste Schritt ist die professionelle Heizlastberechnung: Sie ersetzt alle Faustformeln und schafft die Grundlage für eine passgenaue Dimensionierung, ein verbindliches Angebot und einen fehlerfreien Förderantrag. Wir übernehmen das vollständig – als ein Vertragspartner, mit Fördergarantie und Effizienzgarantie.
Jetzt beraten lassen – ein Ansprechpartner für Ihre komplette Wärmepumpe.
Ehepaar Graß aus Brandenburg
Sparen jetzt 2.100 € Energiekosten/Jahr
83 % weniger Primärenergiebedarf
Baujahr 1989 | Wohnfläche 188 m²
Ölheizung von 1990
Liese & Arend aus Berlin
Sparen jetzt 1.650 € Energiekosten/Jahr
81 % weniger Primärenergiebedarf
Baujahr 1935 | Wohnfläche 113 m²
Ölheizung von 2003
FAQ
Reicht eine einzelne Wärmepumpe für 310 qm Altbau?
Das hängt vom Dämmzustand und der tatsächlichen Heizlast ab. Im teilsanierten Zustand liegt die Heizlast bei rund 25 kW – an der Grenze, ab der Fachplaner den Kaskadenbetrieb mit zwei kleineren Geräten prüfen, weil diese im Teillastbetrieb effizienter modulieren. Im unsanierten Zustand kann die Heizlast auf 31 bis 47 kW steigen, was ein einzelnes Standardgerät überfordert. Eine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ist die einzige verlässliche Grundlage für diese Entscheidung.
Funktioniert eine Wärmepumpe in meinem Altbau ohne Fußbodenheizung?
Ja, eine Fußbodenheizung ist keine Pflicht. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur: Liegt sie unter 55 °C, ist der Altbau in der Regel direkt nachrüstbar. Der Fraunhofer-Feldtest belegt, dass Luft-Wasser-Wärmepumpen im Bestand im Schnitt eine JAZ von 3,4 erreichen – das Baujahr korreliert nicht mit der Effizienz. Oft reicht es, einzelne unterdimensionierte Heizkörper zu tauschen, statt das gesamte Verteilsystem zu erneuern.
Wie hoch ist die KfW-Förderung für ein 310-qm-Altbauhaus, und wie beantrage ich sie?
Die KfW-Heizungsförderung (Stand Juli 2026) ermöglicht bis zu 80 % Zuschuss auf förderfähige Kosten von 28.000 €, also maximal 22.400 €. Der Antrag muss vor Maßnahmenbeginn gestellt werden, ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte muss eingebunden sein, und die Wärmepumpe muss eine Mindest-JAZ von 3,0 sowie das SG-Ready-Label erfüllen. Wir übernehmen den gesamten KfW-Antragsprozess mit der Fördergarantie – von der Antragsstellung bis zur bestätigten Auszahlung.
Muss ich vor dem Wärmepumpen-Einbau erst das ganze Haus dämmen?
Nein, eine Komplettsanierung ist in den meisten Fällen keine Voraussetzung. Häufig reichen gezielte Einzelmaßnahmen – der Tausch einzelner Heizkörper, die Dämmung der obersten Geschossdecke oder der Austausch besonders veralteter Fenster – um die Vorlauftemperatur auf ein wärmepumpentaugliches Niveau zu bringen. Bei 310 qm wirkt eine Geschossdeckendämmung wegen der großen Dachfläche besonders effektiv. Seit dem 29. Juli 2026 gilt zudem das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG): Die frühere 65-%-Erneuerbare-Pflicht ist ersatzlos gestrichen, es besteht kein gesetzlicher Zwang zum sofortigen Heizungstausch.
Wie laut wird die Außeneinheit bei der Leistungsklasse für 310 qm?
Bei den für 310 qm erforderlichen Leistungsklassen von 20 bis 25 kW sind die Außeneinheiten größer als bei Standardgeräten – und entsprechend ist die Geräuschemission ein Planungsfaktor. Seit 2026 gilt als Fördervoraussetzung, dass die Geräuschemission mindestens 10 dB unter dem EU-Ökodesign-Grenzwert liegen muss. Im Außenbereich sollte die Aufstellung mindestens 3 Meter Abstand zum Nachbargebäude ermöglichen, und in Wohngebieten gilt ein Richtwert von maximal 60 dB(A). Die Aufstellplanung ist Teil unserer Vor-Ort-Analyse.
Was passiert, wenn die Wärmepumpe falsch dimensioniert wird?
Eine Überdimensionierung führt zu häufigem Takten – die Anlage schaltet ständig ein und aus, was den Verschleiß erhöht und die Effizienz senkt. Eine Unterdimensionierung bedeutet, dass der elektrische Heizstab häufiger einspringt und die Stromkosten steigen. Bei einem Investitionsvolumen von 35.000 bis 48.000 € für ein 310-qm-Projekt ist eine Fehldimensionierung besonders teuer. Deshalb führen wir vor jeder Empfehlung eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch – das ist der Kern unserer herstellerunabhängigen Expertenplanung.
Wie starte ich mit Enter in das Projekt?
Der erste Schritt ist unkompliziert: Sie beschreiben Ihr Haus in wenigen Minuten online, und wir melden uns mit einer ersten Einschätzung. Anschließend vergleicht ein Experte verschiedene Wärmepumpen-Konfigurationen konkret für Ihr 310-qm-Altbauhaus mit Ihnen. Danach folgt die kostenlose Heizlastberechnung vor Ort durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten – die Grundlage für ein verbindliches Angebot inklusive Förderberechnung. Als Deutschlands größter Energieberater begleiten wir das gesamte Projekt mit Fördergarantie und einem einzigen Vertragspartner.

Das Heizsystem der Zukunft
Alle Infos zu Funktion, Kosten und Co.
29 Seiten geballtes Wissen
.jpg)
Was lohnt sich wirklich?
Wofür gibt es Fördermittel?
27 Seiten kompaktes Wissen




