Welche Wärmepumpe ist die beste im Altbau? Test & Vergleich 2026
Viele Hausbesitzer stehen vor der Entscheidung: Welche Wärmepumpe eignet sich für meinen Altbau? Stiftung Warentest hat 2025 fünf Luft-Wasser-Wärmepumpen unter realitätsnahen Bedingungen getestet und dabei besonders auf den Betrieb mit herkömmlichen Heizkörpern und bei Minusgraden geachtet. Das Ergebnis: Alle getesteten Modelle halten auch Altbauten zuverlässig warm. Dennoch zeigen sich deutliche Unterschiede bei Effizienz, Lautstärke und Preis. Die Stromkosten variieren zwischen den Geräten um mehrere hundert Euro pro Jahr. Dieser Artikel präsentiert die Testergebnisse, vergleicht die besten Wärmepumpen für den Altbau und erklärt, worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt.
Empfohlene Wärmepumpen für den Altbau je nach Priorität









Tabellarische Gegenüberstellung: Die 5 besten Wärmepumpen für den Altbau
Die folgende Übersicht vergleicht alle fünf von Stiftung Warentest 2025 geprüften Luft-Wasser-Wärmepumpen nach den wichtigsten Kriterien für den Altbau-Einsatz. So erkennen Sie auf einen Blick, welches Modell in welcher Kategorie führt und wo die größten Unterschiede liegen.
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Die besten 5 Wärmepumpen für den Altbau im Detail
Alle getesteten Modelle nutzen das klimafreundliche Kältemittel Propan (R290) und erfüllen damit höchste Umweltstandards. Die Testergebnisse basieren auf realitätsnahen Bedingungen mit mittlerem Klima und Betrieb mit herkömmlichen Heizkörpern bei Vorlauftemperaturen bis 55 Grad Celsius.

Die Alpha-Innotec Hybrox 11 ist mit 46 dB(A) die leiseste Wärmepumpe im Test von Stiftung Warentest und damit ideal für dicht bebaute Wohngebiete. Das Modell erreicht eine Heizleistung von 11 kW und arbeitet mit dem klimafreundlichen Kältemittel Propan (R290). Selbst bei minus 10 Grad Außentemperatur liefert die Wärmepumpe zuverlässig eine Vorlauftemperatur von 55 Grad Celsius für herkömmliche Heizkörper im Altbau.
- Stiftung Warentest Bewertung Gut (2,2)
- Ideal für Reihenhäuser und Grundstücke mit geringem Abstand zum Nachbarn
- JAZ 3,5 – 4,5 (je nach Heizsystem)
- Nur 46 dB(A)
- Heizleistung von 11 kW
- Klimafreundlichen Kältemittel Propan (R290)
- Ab 9.550 € Komplettsystem ohne Einbau (vor Förderung)
Für Hausbesitzer in lärmempfindlichen Nachbarschaften oder Wohngebieten mit strengen Lärmschutzauflagen ist die Alpha-Innotec Hybrox 11 die beste Lösung.
Das Mitsubishi Electric Wärmepumpen-Set 13.10 bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Test und ist mit 8.590 € Euro brutto das günstigste Modell. Das Split-System kombiniert eine kompakte Außeneinheit mit einer platzsparenden Inneneinheit und erreicht eine Heizleistung von 13 kW. Die bewährte Inverter-Technologie von Mitsubishi sorgt für einen zuverlässigen Betrieb auch bei niedrigen Außentemperaturen.
- Stiftung Warentest Bewertung Befriedigend (2,8)
- JAZ ca. 3,2
- Stromverbrauch 6.840 kWh pro Jahr
- Heizleistung von 13 kW
- Kältemittel: R290 (Propan)
- COP: bis zu 5,30 (bei A10/W35)
- Lautstärke: 50 dB(A) Schalldruckpegel
- Ab 8.590,00 € Komplettsystem ohne Einbau (vor Förderung)
Gegenüber den teureren Modellen müssen Käufer leichte Abstriche bei der Effizienz und beim Komfort hinnehmen. Die Gesamtbewertung lautet: Empfehlung für preisbewusste Sanierer, die eine zuverlässige Wärmepumpe für den Altbau suchen und nicht auf Qualität verzichten wollen.


Die Stiebel Eltron WPL-A 10.2 Plus HK 400 positioniert sich als ausgewogenes Mittelklasse-Modell mit einer Heizleistung von 10,2 kW. Das System kombiniert eine robuste Außeneinheit mit einer kompakten Inneneinheit und nutzt Propan als Kältemittel. Die Wärmepumpe erreicht solide Effizienzwerte mit einer Jahresarbeitszahl von 3,9 und einem Jahresstromverbrauch von 6.450 kWh.
- Stiftung Warentest Bewertung Gut (2,2)
- JAZ von 3,9
- Stromverbrauch 6.450 kWh pro Jahr
- Lautstärke: 51 dB(A) Schalldruckpegel
- Heizleistung von 10,2 kW
- Kältemittel: R290 (Propan)
- Ab 12.800 € Komplettsystem ohne Einbau (vor Förderung)
Besonders die Handhabung fällt positiv auf: Die Bedienung über das Display und die App ist intuitiv gestaltet, die Smart-Home-Integration funktioniert reibungslos. Als zuverlässige deutsche Marke punktet Stiebel Eltron mit einem dichten Servicenetz und schneller Ersatzteilversorgung. Im Vergleich zum Testsieger Viessmann zeigt sich eine etwas geringere Effizienz, die sich in etwa 380 kWh höherem Stromverbrauch pro Jahr niederschlägt. Die Wärmepumpe eignet sich für Hausbesitzer, die bewährte Technik und guten Service schätzen.
Die Vaillant aroTHERM plus VWL 105/8.1 A 400V ist ein Premium-Modell, das besonders bei der Handhabung mit Spitzenwerten überzeugt. Die technische Ausstattung umfasst eine Heizleistung von 10,5 kW, Propan als Kältemittel und eine Vorlauftemperatur von bis zu 60 Grad Celsius. Bei den Testergebnissen erreicht die Wärmepumpe eine Gesamtnote von 2,3 und glänzt vor allem durch die sehr gute Benutzerfreundlichkeit: Das große Farbdisplay, die übersichtliche Menüführung und die ausgereifte App machen die Bedienung besonders komfortabel.
- Stiftung Warentest Bewertung Gut (2,3)
- JAZ von 3,5–4,0
- Heizleistung von 10,5 kW
- Natürliches Kältemittel R290 (Propan)
- Sehr gute Benutzerfreundlichkeit
- Stromverbrauch von 6.280 kWh pro Jahr
- Lautstärke: 54 dB(A) Schalldruckpegel
- Ab 10.000 € Komplettsystem ohne Einbau (vor Förderung)
Bei der Effizienz liegt das Modell mit einer Jahresarbeitszahl von 3,5–4,0 und einem Stromverbrauch von 6.280 kWh pro Jahr im guten Bereich, erreicht aber nicht ganz die Spitzenwerte des Testsiegers Viessmann. Die Vaillant aroTHERM plus ist die richtige Wahl für Nutzer, die Wert auf Komfort, einfache Bedienung und eine etablierte Premiummarke legen.


Die Viessmann Vitocal 250-A ist der Testsieger bei der Energieeffizienz und überzeugt mit den niedrigsten Betriebskosten im Test. Das System erreicht eine Heizleistung von 12,5 kW und nutzt Propan als Kältemittel. Mit einer Jahresarbeitszahl von 4,3 und einem Jahresstromverbrauch von nur 6.070 kWh setzt die Wärmepumpe Maßstäbe: Gegenüber dem ineffizientesten Modell im Test spart sie 770 kWh pro Jahr, was bei 30 Cent pro kWh etwa 230 € jährlich entspricht.
- Stiftung Warentest Bewertung Gut (2,0)
- JAZ 3,4 – 4,5 (je nach Heizsystem)
- COP bis zu 5,5 (bei A7/W35)
- Lautstärke: 56 dB(A) Schalldruckpegel
- Jahresstromverbrauch von nur 6.070 kWh
- Ab 11.000 € Komplettsystem ohne Einbau (vor Förderung)
Die Viessmann-Technologie punktet durch eine optimierte Regelung, die den Heizstab nur minimal zuschaltet und so den Stromverbrauch niedrig hält. Klare Empfehlung für Effizienz-orientierte Hausbesitzer, die langfristig maximale Einsparungen bei den Heizkosten erzielen wollen.
Wärmepumpe Altbau: Auf diese Kriterien kommt es an
Nicht jede Wärmepumpe passt zu jedem Altbau. Bei der Auswahl sollten Sie mehrere wichtige Kriterien beachten, die über Wirtschaftlichkeit und Funktion entscheiden. Besonders die richtige Dimensionierung spielt eine zentrale Rolle: Anders als bei Gas- oder Ölkesseln, bei denen früher oft 20 % Reserveleistung eingeplant wurden, sollten Sie eine Wärmepumpe niemals überdimensionieren. Eine zu große Anlage läuft nicht im optimalen Bereich, taktet häufig und verbraucht unnötig viel Strom. Die folgenden Kriterien helfen Ihnen bei der Auswahl der besten Wärmepumpe für Ihren Altbau.
- Vorlauftemperatur: Für Altbauten mit herkömmlichen Heizkörpern benötigen Sie mindestens 55 Grad Celsius Vorlauftemperatur, damit die Räume auch bei niedrigen Außentemperaturen warm werden. Alle im Test geprüften Modelle erreichen diesen Wert selbst bei minus 10 Grad.
- Heizleistung: Die Dimensionierung muss exakt zum Wärmebedarf Ihres Hauses passen. Eine Heizlastberechnung durch einen Fachbetrieb ermittelt den tatsächlichen Bedarf. Zu groß gewählte Geräte arbeiten ineffizient und verursachen höhere Kosten.
- JAZ-Wert: Die Jahresarbeitszahl sollte mindestens 3,0 betragen, besser sind Werte ab 4,0. Sie gibt an, wie viel Heizenergie die Wärmepumpe aus einer Einheit Strom erzeugt und bestimmt damit die Wirtschaftlichkeit im Betrieb.
- Kältemittel: Propan (R290) ist das klimafreundlichste Kältemittel mit niedrigem Treibhauspotenzial. Alle getesteten Modelle nutzen diesen umweltschonenden Stoff.
- Lautstärke: Achten Sie auf den Schalldruckpegel der Außeneinheit, besonders in dicht bebauten Gebieten. Werte um 46 dB(A) sind sehr leise, über 54 dB(A) können Nachbarn stören.
- Platzbedarf: Die Außeneinheit benötigt ausreichend Abstand zur Hauswand (mindestens 20 cm) und zum Nachbargrundstück (meist 3 Meter). Der maximale Abstand zum Heizungsraum sollte 12 Meter nicht überschreiten.

Eine professionelle Fachberatung hilft Ihnen, die Wärmepumpe optimal zu dimensionieren und alle Kriterien auf Ihre individuelle Situation abzustimmen.
Das kosten Wärmepumpen im Altbau
Die Investitionskosten sind ein wichtiger Entscheidungsfaktor beim Heizungstausch. Die Gesamtkosten für eine Wärmepumpe im Altbau setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen:
- Die Anschaffungskosten der Wärmepumpe selbst liegen laut Test zwischen 8.500 und 13.000 € für die fünf geprüften Modelle.
- Hinzu kommen Installationskosten von durchschnittlich 7.500 – 10.000 € für den Einbau, die Anbindung an das Heizsystem und die Inbetriebnahme.
- Die Gesamtinvestition vor Förderung liegt damit bei etwa 16.000 bis 23.000 €.
Ein großer Vorteil von Luftwärmepumpen: Die Erschließungskosten betragen 0 Euro, da keine Bohrungen oder Brunnen nötig sind – anders als bei Erd- oder Wasserwärmepumpen.
Mit staatlicher Förderung wird die Investition deutlich günstiger, wie der nächste Abschnitt zeigt. Über die Enter Vergleichsplattform können Sie durch den Vergleich von 140+ Handwerkern durchschnittlich 5.800 € bei der Anschaffung sparen.
Förderungen für Altbau-Wärmepumpen: Jetzt bis zu 70 % Zuschuss sichern
Die staatliche Förderung senkt die Investitionskosten für Ihre Wärmepumpe erheblich. Die KfW-Heizungsförderung 2026 setzt sich aus mehreren kombinierbaren Bausteinen zusammen:
- Die Basisförderung von 30 % erhalten alle Hausbesitzer für den Einbau einer Wärmepumpe.
- Zusätzlich gibt es den Klimageschwindigkeits-Bonus von 20 %, wenn Sie eine funktionierende fossile Heizung wie Gas oder Öl austauschen.
- Haushalte mit maximal 40.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen profitieren vom Einkommensbonus in Höhe von 30 %.
- Für besonders effiziente Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel wie Propan kommt der Effizienz-Bonus von 5 % hinzu.
- Kombiniert erreichen Sie so die maximale Förderung von 70 %. Der Förderhöchstbetrag liegt bei 30.000 € pro Wohneinheit, woraus sich ein maximaler Zuschuss von 21.000 € ergibt.

Ein Rechenbeispiel verdeutlicht das Sparpotenzial: Bei einer Wärmepumpe für 20.000 € erhalten Sie mit 70 % Förderung einen Zuschuss von 14.000 €. Ihr Eigenanteil beträgt dann nur noch 6.000 €.
Enter unterstützt Sie dabei, die maximale Fördersumme zu sichern: Der Förderservice begleitet Sie durch den gesamten Antragsprozess und schöpft alle verfügbaren Förderungen bis zu 33.000 € aus. Mit der Enter Fördergarantie erhalten Sie die bestmögliche finanzielle Unterstützung für Ihre Wärmepumpe. Wichtig: Sie müssen den Förderantrag vor Beginn der Maßnahme über das KfW-Portal stellen. Jetzt unverbindlich beraten lassen.
Fazit: 140+ Wärmepumpen-Anbieter vergleichen und durchschnittlich 5.800 € sparen
Der Test von Stiftung Warentest bestätigt: Alle geprüften Wärmepumpen funktionieren zuverlässig im Altbau, auch mit herkömmlichen Heizkörpern. Die Viessmann Vitocal 250-A überzeugt als Testsieger bei der Effizienz, die Alpha-Innotec Hybrox 11 arbeitet am leisesten, und das Mitsubishi Electric Set bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Die wichtigste Erkenntnis: Die Unterschiede beim Stromverbrauch summieren sich auf mehrere hundert Euro jährlich – die Wahl des richtigen Modells lohnt sich also.
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Häufig gestellte Fragen
Die Viessmann Vitocal 250-A führt bei der Effizienz mit der höchsten Jahresarbeitszahl, die Alpha-Innotec Hybrox 11 überzeugt mit nur 46 dB(A) als leiseste Option, und das Mitsubishi Electric Set überzeugt als günstigste Variante. Alle getesteten Luft-Wasser-Wärmepumpen funktionieren zuverlässig im Altbau. Entscheidend sind eine Vorlauftemperatur von mindestens 55 Grad Celsius für Heizkörper und die richtige Dimensionierung nach Ihrem Wärmebedarf.
Der Leistungsbedarf hängt vom individuellen Wärmebedarf, Dämmzustand und der Wohnfläche Ihres Hauses ab. Die getesteten Modelle bieten 10 bis 12 kW Heizleistung für typische Einfamilienhäuser. Wichtig: Überdimensionieren Sie die Wärmepumpe nicht, denn eine zu große Anlage läuft ineffizient, taktet häufig und verursacht unnötig hohe Kosten. Eine professionelle Heizlastberechnung durch einen Energieberater ist empfehlenswert.
Bei extrem schlechter Dämmung und sehr hohen Vorlauftemperaturen über 60 Grad Celsius können die Betriebskosten unwirtschaftlich werden. Auch bei sehr kleinen Grundstücken ohne ausreichende Aufstellmöglichkeit für die Außeneinheit wird es problematisch. In den meisten Altbauten ist eine Wärmepumpe aber machbar – Stiftung Warentest bestätigt die Eignung auch für mäßig gedämmte Gebäude mit herkömmlichen Heizkörpern.
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