Wärmepumpe in Offenburg: Kosten, Förderung & Planung

Offenburg liegt im Oberrheingraben mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von rund 11 °C und über 2.700 Sonnenstunden pro Jahr – das macht die Kombination aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Photovoltaik hier besonders wirtschaftlich, weil die Wärmepumpe im milden Winter effizienter arbeitet und die PV-Anlage überdurchschnittlich viel Eigenstrom liefert. In unserer Vor-Ort-Analyse dimensionieren wir Ihr System exakt auf Ihr Gebäude und sichern Ihnen Festpreisgarantie sowie die volle KfW-Auszahlung mit unserer Fördergarantie.

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    Ihre Gasheizung in Offenburg ist 20 Jahre alt, der Schornsteinfeger war gerade da – und Sie fragen sich, ob Sie auf die Fernwärme warten oder jetzt auf eine Wärmepumpe in Offenburg umsteigen sollen? Die Stadt hat ihren kommunalen Wärmeplan bereits fertiggestellt, doch für die meisten Ein- und Zweifamilienhäuser in den Ortsteilen ist Fernwärme auf absehbare Zeit keine Option. Über die KfW-Heizungsförderung sind bis zu 70 % Zuschuss möglich – das sind bis zu 21.000 € für Ihr Projekt. Als Deutschlands größter Energieberater übernehmen wir die komplette Planung, sichern Ihnen die maximale Förderung mit Garantie und koordinieren die Installation durch geprüfte SHK-Fachbetriebe in der Ortenau.

    Lohnt sich eine Wärmepumpe für Ihr Haus? Erfahren Sie es mit nur wenigen Klicks mit dem Enter Wärmepumpenrechner:

    Schritt 1 von 8
    Wohnfläche in m²

    Wie groß ist Ihr Zuhause?

    Das Wichtigste auf einen Blick

    Checkmark

    Ideale Klimabedingungen: Offenburgs milde Winter (Jahresmittel ~11 °C) und über 2.700 Sonnenstunden pro Jahr machen die Stadt zu einem der besten Wärmepumpen-Standorte Deutschlands – Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen hier besonders hohe Jahresarbeitszahlen.

    Checkmark

    Kommunale Wärmeplanung ohne Zwang: Offenburg hat seinen Wärmeplan seit Dezember 2023 fertig, doch er hat keinen rechtlichen Zwangscharakter. Eine Gebietsausweisung, die GEG-Pflichten auslösen würde, ist derzeit nicht vorgesehen – Eigenheimbesitzer können eigenständig handeln.

    Checkmark

    Bis zu 70 % KfW-Zuschuss: Die Heizungsförderung setzt sich aus 30 % Basisförderung, 20 % Klimageschwindigkeitsbonus und 30 % Einkommensbonus zusammen – bei förderfähigen Kosten von 30.000 € sind bis zu 21.000 € Zuschuss möglich.

    Checkmark

    Fernwärme nur für Kernstadt-Quartiere: Der Ausbau der Wärmeversorgung Offenburg (WVO) konzentriert sich auf die Kernstadt. Für Ein- und Zweifamilienhäuser in Ortsteilen wie Rammersweier, Zell-Weierbach, Elgersweier oder Zunsweier ist die Wärmepumpe die naheliegende dezentrale Lösung.

    Checkmark

    Enter als Full-Service-Anbieter: Deutschlands größter Energieberater übernimmt die gesamte Abwicklung – von der energetischen Gebäudeanalyse über die herstellerunabhängige Planung und den Förderantrag bis zur Installation durch regionale Meisterbetriebe. Festpreisgarantie, Fördergarantie und 2 Jahre Vor-Ort-Wartung inklusive.

    Warum Offenburg ideale Bedingungen für Wärmepumpen bietet

    Klimavorteil Oberrhein – milde Winter für maximale Effizienz

    Die Effizienz einer Luft-Wasser-Wärmepumpe hängt maßgeblich von der Außentemperatur ab. Je milder der Winter, desto weniger Strom benötigt die Wärmepumpe, um Ihr Haus warm zu halten. Offenburg liegt im Oberrheingraben – einer der wärmsten Regionen Deutschlands. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt rund 11 °C, der kälteste Monat Januar bringt im Mittel 2,2 °C. Temperaturen unter -10 °C sind die absolute Ausnahme.

    Was bedeutet das konkret? Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe erreicht in Offenburg typischerweise eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,0 bis 4,0 – das heißt, aus einer Kilowattstunde Strom werden drei bis vier Kilowattstunden Wärme. In kälteren Regionen Deutschlands liegt dieser Wert oft deutlich niedriger. Genau diese Standortvorteile berücksichtigen wir in unserer energetischen Gebäudeanalyse, damit Ihr System perfekt auf die Offenburger Bedingungen abgestimmt ist.

    Über 2.700 Sonnenstunden – perfekt für die Kombination mit Photovoltaik

    Offenburg verzeichnet rund 2.787 Sonnenstunden pro Jahr – deutlich über dem deutschen Durchschnitt von etwa 1.600 Stunden. Das macht die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage hier besonders wirtschaftlich: Eine 10-kWp-PV-Anlage kann in Offenburg rund 3.000 bis 4.000 kWh Eigenstrom für den Betrieb der Wärmepumpe liefern. Mit unserem Energiemanager Enter Connect steuern Sie die Wärmepumpe automatisch dann, wenn Ihr Dach gerade Strom produziert – das senkt Ihre Betriebskosten nochmals erheblich.

    Kommunale Wärmeplanung Offenburg – was Eigenheimbesitzer jetzt wissen müssen

    Offenburg hat seine kommunale Wärmeplanung im Dezember 2023 fertiggestellt und dem Regierungspräsidium Freiburg vorgelegt. Der Plan zeigt den Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2040. Doch hier kommt der entscheidende Punkt: Der kommunale Wärmeplan hat keinen rechtlichen Zwangscharakter. Die ausgewiesenen Gebiete sind rein informativ – ohne rechtliche Folgen für Eigentümer.

    Eine zusätzliche Entscheidung der Gemeinde zur Ausweisung von Wärmenetzgebieten, die GEG-Pflichten vorzeitig auslösen würde, ist in Offenburg derzeit nicht vorgesehen. Das bedeutet: Sie müssen nicht auf eine politische Entscheidung warten. Wer jetzt handelt, profitiert von der aktuell maximalen Förderung und befreit sich von steigenden Gaspreisen. Wir helfen Ihnen, Ihre individuelle Situation einzuordnen – ob Fernwärme-Perspektive oder dezentrale Lösung.

    Jetzt Bedarf erfassen – Festpreis und maximale Förderung sichern

    Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Haus in Offenburg?

    Luft-Wasser-Wärmepumpe – der Favorit für Ein- und Zweifamilienhäuser

    Die Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Außenluft als Wärmequelle und ist der mit Abstand häufigste Wärmepumpentyp in Deutschland. Für Offenburger Eigenheimbesitzer ist sie in den meisten Fällen die beste Wahl:

    • Geringste Installationskosten – keine Erdbohrungen, kein Grundwasserbrunnen
    • Keine Genehmigung für das Außengerät erforderlich (verfahrensfrei nach LBO Baden-Württemberg)
    • Hohe Effizienz dank Offenburgs mildem Klima – JAZ typisch 3,0 bis 4,0
    • Schnelle Installation – in der Regel innerhalb weniger Tage

    Moderne Geräte von Herstellern wie Bosch oder Vaillant erreichen Vorlauftemperaturen von bis zu 65 bis 70 °C – genug für die meisten bestehenden Heizkörpersysteme. In unserer herstellerunabhängigen Expertenplanung vergleichen wir verschiedene Modelle und wählen das Gerät, das zu Ihrem Haus passt – nicht das, das ein einzelner Handwerker gerade auf Lager hat.

    Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) – Potenzial im Oberrheingraben

    Der Oberrheingraben bietet geologisch günstige Bedingungen für Erdwärmebohrungen. Sole-Wasser-Wärmepumpen erreichen die höchsten Jahresarbeitszahlen (JAZ 4,0 bis 5,0), da die Erdtemperatur ganzjährig konstant bei rund 10 bis 12 °C liegt. Allerdings gibt es Einschränkungen:

    • Eine wasserrechtliche Genehmigung durch das Landratsamt Ortenaukreis ist erforderlich
    • In Wasserschutzgebieten können Bohrungen eingeschränkt oder untersagt sein
    • Die Genehmigungsdauer beträgt typischerweise 6 bis 12 Wochen
    • Die Investitionskosten liegen 5.000 bis 10.000 € über denen einer Luft-Wasser-Wärmepumpe

    Dafür qualifizieren sich Erdwärmepumpen für den 5 % Effizienzbonus der KfW-Förderung. Ob sich das für Ihr Grundstück lohnt, prüfen wir in unserer Vor-Ort-Analyse.

    Wasser-Wasser-Wärmepumpe – effizient, aber genehmigungspflichtig

    Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen Grundwasser als Wärmequelle und erreichen die höchste Effizienz aller Wärmepumpentypen. Im Oberrheingraben liegt das Grundwasser vielerorts relativ nah an der Oberfläche, was diesen Typ grundsätzlich interessant macht. Allerdings sind sowohl ein Förderbrunnen als auch ein Schluckbrunnen nötig, und die Genehmigung durch die untere Wasserbehörde ist aufwendiger als bei Erdsondenbohrungen. Für die meisten Ein- und Zweifamilienhäuser in Offenburg ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe daher die pragmatischere Lösung.

    Einen detaillierten Vergleich aller Typen finden Sie in unserem Wärmepumpen-Arten-Vergleich.

    Fernwärme oder Wärmepumpe – was gilt für Ihren Stadtteil?

    Die Wärmeversorgung Offenburg (WVO) – ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadt Offenburg und des E-Werk Mittelbaden – baut das Fernwärmenetz in der Kernstadt aktiv aus. Aktuell laufen Bauarbeiten unter anderem in der Helmholtzstraße und in der Straße „Auf dem Nußbuckel". Die Stadt geht davon aus, dass bis 2040 über 50 % der Haushalte in der Kernstadt mit klimaneutraler Fernwärme versorgt werden können.

    Für die zahlreichen Ortsteile sieht die Lage jedoch anders aus:

    Gebiet Fernwärme-Perspektive Empfehlung
    Kernstadt (Innenstadt, Oststadt, Südstadt) Ausbau läuft – Anschluss mittelfristig möglich Situation prüfen, ggf. auf WVO-Angebot warten
    Rammersweier, Zell-Weierbach, Fessenbach Kein Ausbau absehbar Wärmepumpe als dezentrale Lösung
    Elgersweier, Zunsweier, Griesheim Kein Ausbau absehbar Wärmepumpe als dezentrale Lösung
    Bohlsbach, Windschläg, Waltersweier Kein Ausbau absehbar Wärmepumpe als dezentrale Lösung
    Weier, Bühl Kein Ausbau absehbar Wärmepumpe als dezentrale Lösung

    Der Fernwärme-Ausbau orientiert sich primär an öffentlichen Gebäuden und Großverbrauchern. Für die meisten Ein- und Zweifamilienhäuser in den Ortsteilen ist die Wärmepumpe auf absehbare Zeit die einzige klimafreundliche Alternative. Wir ordnen Ihre individuelle Situation in unserer Beratung ein – damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

    Was kostet eine Wärmepumpe in Offenburg?

    Investitionskosten nach Gebäudetyp

    Die Kosten einer Wärmepumpe hängen vom Gebäudetyp, der Heizlast und dem gewählten System ab. Für Offenburger Eigenheime können Sie mit folgenden Richtwerten rechnen:

    Gebäudetyp Investitionskosten (inkl. Installation) Nach 50 % Förderung
    Einfamilienhaus, gut gedämmt 25.000 – 32.000 € 12.500 – 16.000 €
    Einfamilienhaus, teilsaniert 28.000 – 38.000 € 14.000 – 19.000 €
    Zweifamilienhaus 32.000 – 45.000 € 16.000 – 22.500 €

    Hinweis: Die Tabelle zeigt ein mittleres Förderszenario (50 % = 30 % Basis + 20 % Klimageschwindigkeitsbonus). Mit dem zusätzlichen Einkommensbonus sind bis zu 70 % möglich. Die tatsächlichen Kosten hängen von individuellen Faktoren ab. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Festpreisangebot – ohne versteckte Nachforderungen.

    Rechenbeispiel: Einfamilienhaus Bj. 1975, 150 m², alte Gasheizung

    Ein typisches Szenario für Offenburg – ein Nachkriegsbau mit Heizkörpern und einer Gasheizung aus dem Jahr 2000:

    Position Szenario 1: Ohne Einkommensbonus Szenario 2: Mit Einkommensbonus
    Investitionskosten Wärmepumpe (brutto) 30.000 € 30.000 €
    Basisförderung (30 %) 9.000 € 9.000 €
    Klimageschwindigkeitsbonus (20 %) 6.000 € 6.000 €
    Einkommensbonus (30 %) 6.000 €
    Gesamtförderung 15.000 € (50 %) 21.000 € (70 %)
    Eigenanteil nach Förderung 15.000 € 9.000 €
    Bisherige Gaskosten pro Jahr ca. 3.000 – 3.500 € ca. 3.000 – 3.500 €
    Stromkosten Wärmepumpe pro Jahr (ohne PV) ca. 2.100 – 2.550 € ca. 2.100 – 2.550 €
    Jährliche Einsparung (ohne PV) ca. 900 – 1.400 € ca. 900 – 1.400 €
    Stromkosten WP mit PV-Eigenverbrauch (~50 %) ca. 1.100 – 1.400 € ca. 1.100 – 1.400 €
    Jährliche Einsparung (mit PV) ca. 1.600 – 2.400 € ca. 1.600 – 2.400 €
    Amortisation (ohne PV) ca. 10 – 12 Jahre ca. 6 – 8 Jahre
    Amortisation (mit PV) ca. 6 – 9 Jahre ca. 4 – 6 Jahre

    Gut zu wissen: Unsere durchschnittliche Energiekosteneinsparung über alle Projekte liegt bei 3.360 € jährlich. Dieser Wert bezieht sich auf das vernetzte Gesamtsystem aus Wärmepumpe, Photovoltaik und intelligentem Energiemanagement via Enter Connect – nicht nur auf den reinen Heizungstausch. Die Kombination aller Komponenten maximiert Ihre Ersparnis. Mehr zur Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe finden Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.

    Bis zu 70 % Förderung sichern – Enter übernimmt die komplette Bürokratie

    Förderung für Wärmepumpen in Offenburg – bis zu 70 % Zuschuss

    KfW-Heizungsförderung 2026: Die Förderbausteine im Überblick

    Die KfW-Heizungsförderung (BEG EM, KfW-Programm 458) macht den Umstieg auf eine Wärmepumpe finanziell attraktiv. Die Förderung setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen, die kombiniert werden können:

    Förderbaustein Zuschuss Voraussetzung
    Basisförderung 30 % Einbau einer Wärmepumpe als Heizung
    Klimageschwindigkeitsbonus 20 % Austausch einer mindestens 20 Jahre alten fossilen Heizung (Öl, Gas, Kohle, Nachtspeicher)
    Einkommensbonus 30 % Zu versteuerndes Haushaltseinkommen unter 40.000 € pro Jahr
    Effizienzbonus 5 % Wärmepumpe mit natürlichem Kältemittel (z. B. Propan R290) oder Nutzung von Erdwärme/Grundwasser
    Maximaler Gesamtzuschuss 70 % (gedeckelt) Kombination der Bausteine

    Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 € pro Wohneinheit begrenzt. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erhöht sich diese Grenze auf 60.000 € und Sie erhalten zusätzlich 5 % iSFP-Bonus auf weitere Sanierungsmaßnahmen wie Dämmung oder Fenster.

    Ergänzungskredit der KfW – bis zu 120.000 € zinsgünstig

    Ergänzend zum Zuschuss bietet die KfW einen zinsgünstigen Ergänzungskredit bis zu 120.000 € für den Heizungstausch. Besonders für Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen unter 90.000 € pro Jahr gelten besonders attraktive Konditionen. Details zur KfW-Förderung für Sanierungen haben wir separat zusammengefasst.

    Förderantrag ohne Risiko – wir übernehmen die komplette Bürokratie

    Der KfW-Förderprozess ist komplex: Antragstellung vor Maßnahmenbeginn, Liefer- und Leistungsvereinbarung, Bestätigung zum Antrag (BzA), Nachweispflichten. Ein Fehler kann die gesamte Förderung gefährden. Wir übernehmen den kompletten Förderservice – von der Antragstellung bis zur Auszahlung. Mit über 150 Mio. € gesicherten Fördermitteln und unserer Fördergarantie sichern wir Ihnen die 100 % garantierte Auszahlung der KfW-Förderung. Sie müssen sich um nichts kümmern.

    Wärmepumpe im Altbau – warum das in Offenburg besonders gut funktioniert

    Mythos Fußbodenheizung – warum die meisten Heizkörper reichen

    Einer der hartnäckigsten Irrtümer: „Ohne Fußbodenheizung funktioniert keine Wärmepumpe." Das stimmt nicht. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen Vorlauftemperaturen von bis zu 65 bis 70 °C. In vielen Offenburger Nachkriegsbauten (1950er bis 1970er) sind großflächige Heizkörper vom Typ 22 oder 33 verbaut – diese arbeiten bereits effizient mit einer Wärmepumpe im Altbau, häufig bei leicht reduzierten Vorlauftemperaturen von 50 bis 55 °C.

    Vorlauftemperaturen und hydraulischer Abgleich

    Der hydraulische Abgleich ist der Schlüssel zur effizienten Wärmepumpe im Bestand. Er stellt sicher, dass jeder Heizkörper genau die richtige Wassermenge erhält – keine Über- oder Unterversorgung. Der Abgleich ist Pflichtbestandteil der KfW-Förderung und wird durch die Förderung mit abgedeckt. In manchen Fällen reicht es, einzelne unterdimensionierte Heizkörper gegen größere Modelle zu tauschen. Eine komplette Fußbodenheizung ist fast nie erforderlich.

    Offenburgs mildes Klima als Effizienz-Booster

    Was viele nicht bedenken: Die Effizienz einer Luft-Wasser-Wärmepumpe steigt mit der Außentemperatur. In Offenburgs mildem Oberrheinklima muss die Wärmepumpe im Winter deutlich weniger „arbeiten" als beispielsweise in München oder Norddeutschland. Das bedeutet konkret: niedrigere Stromkosten und eine kürzere Amortisationszeit. Aus unserer Erfahrung mit über 37.000 Projekten wissen wir: In Klimazonen wie dem Oberrheingraben funktionieren Wärmepumpen in den allermeisten Bestandsgebäuden – häufig sogar ohne jede Änderung am Wärmeverteilsystem.

    Wärmepumpe, Photovoltaik und Energiemanagement – das vernetzte Energiesystem

    Warum die Wärmepumpe allein nur die halbe Lösung ist

    Eine Wärmepumpe senkt Ihre Heizkosten – aber sie verbraucht Strom. Der Grundversorgungstarif beim E-Werk Mittelbaden liegt in Offenburg bei rund 0,43 €/kWh. Das E-Werk arbeitet an der Umsetzung von Wärmepumpen-Stromtarifen gemäß §14a EnWG, die künftig reduzierte Netzentgelte für steuerbare Wärmepumpen ermöglichen. Wer jetzt eine steuerbare Wärmepumpe installiert, wird davon mittelfristig profitieren.

    Die wirtschaftlichste Lösung ist jedoch die Kombination aus Wärmepumpe und eigener Photovoltaikanlage. Damit produzieren Sie einen Großteil des benötigten Stroms selbst – zu Kosten von nur 8 bis 12 Ct/kWh statt 28 bis 43 Ct/kWh aus dem Netz.

    Eigenstrom vom Dach – in Offenburgs Sonnenlage besonders lohnend

    Mit über 2.787 Sonnenstunden pro Jahr gehört Offenburg zu den sonnigsten Städten Deutschlands. Eine 10-kWp-PV-Anlage erzeugt hier rund 10.000 bis 11.000 kWh Strom pro Jahr. Davon können bei geschickter Steuerung rund 3.000 bis 4.000 kWh direkt für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden. Das senkt die jährlichen Stromkosten der Wärmepumpe um 40 bis 50 %.

    Enter Connect: Intelligentes Energiemanagement für maximale Ersparnis

    Unser Energiemanager Enter Connect (im Wert von 499 €, bei uns gratis inklusive) vernetzt Wärmepumpe, PV-Anlage und optional Batteriespeicher zu einem intelligenten System. Er steuert die Wärmepumpe automatisch dann, wenn der Strom günstig ist oder vom eigenen Dach kommt. Das Ergebnis: bis zu 72 % Energiekosteneinsparung und eine durchschnittliche Ersparnis von 3.360 € pro Jahr über alle Komponenten. Wir planen Ihr gesamtes Energiesystem ganzheitlich – nicht nur die Heizung.

    GEG, Wärmeplanung und Fristen – was gilt in Offenburg?

    GEG-Pflichten für Offenburg (unter 100.000 Einwohner)

    Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt vor, dass neue Heizungen mindestens 65 % der Wärme aus erneuerbaren Energien erzeugen müssen. Für Bestandsgebäude gelten Übergangsfristen, die an die kommunale Wärmeplanung gekoppelt sind:

    • Offenburg hat rund 63.000 Einwohner → Kategorie unter 100.000 Einwohner
    • Theoretischer Stichtag für die 65%-EE-Pflicht: 1. Juli 2028
    • Aber: Dieser Stichtag greift nur, wenn die Kommune eine Satzung zur Ausweisung von Wärmenetzgebieten erlässt – das ist in Offenburg derzeit nicht vorgesehen

    Solange keine Gebietsausweisung erfolgt, dürfen bei einem Heizungstausch theoretisch noch Gas- oder Ölheizungen eingebaut werden. Allerdings: Wer heute noch fossil investiert, riskiert steigende CO₂-Preise und verpasst die attraktivste Förderphase. Mehr zum Thema Heizungstausch und Kosten finden Sie in unserem Ratgeber.

    EWärmeG Baden-Württemberg – die Landesregel zusätzlich zum GEG

    In Baden-Württemberg gilt zusätzlich das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG): Bei einer Heizungserneuerung im Bestand müssen mindestens 15 % der Wärme aus erneuerbaren Energien stammen. Außerdem strebt Baden-Württemberg eine klimaneutrale Wärmeversorgung bereits bis 2040 an – fünf Jahre früher als der Bund. Der Einbau einer Wärmepumpe erfüllt beide Anforderungen vollständig und auf einen Schlag.

    Schallschutz und Abstandsflächen in Offenburg

    Das Außengerät einer Luft-Wasser-Wärmepumpe muss die Immissionsrichtwerte der TA Lärm einhalten:

    • In reinen Wohngebieten: nachts maximal 35 dB(A)
    • In allgemeinen Wohngebieten: nachts maximal 40 dB(A)

    Moderne Wärmepumpen erreichen Schallleistungspegel von 40 bis 55 dB(A). Mit dem richtigen Aufstellort und gegebenenfalls einer Schallschutzhaube werden die Grenzwerte problemlos eingehalten. Nach der Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO) sind Wärmepumpen-Außengeräte in der Regel verfahrensfrei – eine Baugenehmigung ist nicht erforderlich. Die Abstandsflächen (mindestens 3 m zum Nachbargebäude) müssen jedoch eingehalten werden. In der Offenburger Altstadt können bei denkmalgeschützten Gebäuden zusätzliche Auflagen zur Sichtbarkeit des Außengeräts gelten. Wir klären diese Fragen in unserer Vor-Ort-Analyse, bevor das Projekt startet.

    So läuft Ihr Wärmepumpen-Projekt mit uns

    Statt fünf Handwerker anzurufen, wochenlang auf Rückmeldungen zu warten und am Ende nicht vergleichbare Angebote zu erhalten, funktioniert es bei uns in 4 klaren Schritten:

    • Schritt 1 – Bedarf erfassen: Sie beschreiben Ihr Haus online in wenigen Minuten. Kein Vor-Ort-Termin nötig, kein Papierkram.
    • Schritt 2 – Experten-Beratung: Ein Experte vergleicht verschiedene Anlagen mit Ihnen – verständlich und transparent. Sie erfahren, welche Lösung für Ihr Haus in Offenburg die beste ist.
    • Schritt 3 – Vor-Ort-Analyse: Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihr Gebäude vor Ort und dimensioniert das System präzise. Das ist unsere Entscheidungsbasis – nicht ein Bauchgefühl, sondern eine fundierte energetische Gebäudeanalyse.
    • Schritt 4 – Installation und Förderung: Ein regionaler Meisterbetrieb aus der Ortenau installiert Ihre Wärmepumpe. Wir sichern die maximale Förderung – mit Fördergarantie. Anschließend erhalten Sie 2 Jahre Vor-Ort-Wartung inklusive.

    Das Ergebnis: ein Vertragspartner, ein Festpreis, eine Lösung – von der Beratung bis zur fertigen Installation. Keine Koordination zwischen Energieberater, Heizungsbauer und Elektriker. Keine Überraschungen bei der Rechnung.

    Einzelhandwerker, Lead-Portal oder Full-Service – wo liegt der Unterschied?

    Wenn Sie in Offenburg nach einer Wärmepumpe suchen, stoßen Sie auf verschiedene Wege:

    Kriterium Lokaler Einzelhandwerker Lead-Portal Enter (Full-Service)
    Herstellerauswahl Meist ein bevorzugter Hersteller Keine Empfehlung Herstellerunabhängige Expertenplanung
    Gebäudeanalyse Selten ganzheitlich Keine Energetische Gebäudeanalyse als Basis
    Förderantrag Eigenverantwortung des Kunden Eigenverantwortung des Kunden Kompletter Förderservice mit Fördergarantie
    Preissicherheit Oft Nachforderungen möglich Keine Kontrolle Festpreisgarantie
    Systemplanung (WP + PV + HEMS) Nur Heizung Keine Ganzheitliches Energiesystem
    Wartung Separater Vertrag Keine 2 Jahre Vor-Ort-Wartung inklusive
    Ansprechpartner Mehrere (Energieberater, Handwerker, Elektriker) Wechselnde Betriebe Ein Vertragspartner

    Wir bei Enter sind Deutschlands größter Energieberater mit über 37.000 erfolgreichen Projekten. Wir ersetzen nicht den lokalen Handwerker – wir arbeiten mit geprüften SHK-Fachbetrieben in der Ortenau zusammen. Aber wir orchestrieren den gesamten Prozess, damit Sie sich um nichts kümmern müssen.

    Fazit: Jetzt handeln statt warten – Offenburg ist bereit für die Wärmepumpe

    Die Ausgangslage in Offenburg könnte für Wärmepumpen-Interessenten kaum besser sein: mildes Klima mit hoher Effizienz, überdurchschnittlich viele Sonnenstunden für die PV-Kombination, ein fertiger kommunaler Wärmeplan ohne rechtlichen Zwang und eine KfW-Förderung von bis zu 70 %. Wer in den Ortsteilen wohnt und auf Fernwärme hofft, wird voraussichtlich lange warten – und zahlt in der Zwischenzeit weiter steigende Gaspreise.

    Wir machen Ihnen den Umstieg so einfach wie möglich: energetische Gebäudeanalyse, herstellerunabhängige Planung, Festpreisgarantie, kompletter Förderservice mit 100 % garantierter KfW-Auszahlung und Installation durch regionale Meisterbetriebe in der Ortenau. Ein Ansprechpartner, ein Festpreis, eine Lösung.

    Über 37.000 erfolgreiche Projekte – starten Sie Ihres. Jetzt Bedarf erfassen und Festpreisangebot für Offenburg sichern.

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    Was kostet eine Wärmepumpe in Offenburg nach Förderung?

    Für ein typisches Einfamilienhaus in Offenburg (ca. 150 m², teilsaniert) liegen die Investitionskosten bei rund 28.000 bis 38.000 €. Nach Abzug der KfW-Förderung von 50 bis 70 % beträgt der Eigenanteil je nach Förderszenario zwischen 9.000 und 19.000 €. Die genauen Kosten hängen von der Heizlast, dem gewählten Gerät und Ihrer individuellen Förderhöhe ab.

    Funktioniert eine Wärmepumpe in meinem Altbau in Offenburg?

    In den allermeisten Fällen ja. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen Vorlauftemperaturen von bis zu 65 bis 70 °C – das reicht für die meisten bestehenden Heizkörpersysteme. Offenburgs mildes Klima im Oberrheingraben sorgt zusätzlich für eine hohe Effizienz. Ein hydraulischer Abgleich und gegebenenfalls der Tausch einzelner Heizkörper reichen in der Regel aus. Eine komplette Fußbodenheizung ist fast nie erforderlich.

    Soll ich auf den Fernwärme-Anschluss in Offenburg warten?

    Das kommt auf Ihren Standort an. Die Wärmeversorgung Offenburg (WVO) baut das Fernwärmenetz primär in der Kernstadt aus. Für die Ortsteile (Rammersweier, Zell-Weierbach, Elgersweier, Zunsweier, Bohlsbach, Windschläg und weitere) ist auf absehbare Zeit kein Fernwärme-Anschluss geplant. Wer dort wohnt, verschenkt durch Abwarten Fördergeld und zahlt weiter steigende Gaspreise. Der kommunale Wärmeplan hat zudem keinen rechtlichen Zwangscharakter.

    Brauche ich eine Baugenehmigung für eine Wärmepumpe in Offenburg?

    Für das Außengerät einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ist nach der Landesbauordnung Baden-Württemberg in der Regel keine Baugenehmigung erforderlich. Die Abstandsflächen zum Nachbargebäude (mindestens 3 m) und die Schallschutzgrenzwerte der TA Lärm müssen eingehalten werden. Für Erdwärmebohrungen (Sole-Wasser-Wärmepumpe) ist eine wasserrechtliche Genehmigung beim Landratsamt Ortenaukreis nötig. Bei denkmalgeschützten Gebäuden in der Altstadt können zusätzliche Auflagen gelten.

    Wie viel Förderung bekomme ich für eine Wärmepumpe in Offenburg?

    Die KfW-Heizungsförderung bietet bis zu 70 % Zuschuss: 30 % Basisförderung, 20 % Klimageschwindigkeitsbonus (bei Austausch einer mindestens 20 Jahre alten fossilen Heizung), 30 % Einkommensbonus (bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen unter 40.000 €) und 5 % Effizienzbonus für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel oder Erdwärmenutzung. Bei förderfähigen Kosten von 30.000 € sind bis zu 21.000 € Zuschuss möglich. Alle Details finden Sie in unserem Förderratgeber für Wärmepumpen.

    Wie läuft der Umstieg auf eine Wärmepumpe mit Enter konkret ab?

    In 4 Schritten: Sie erfassen Ihren Bedarf online, erhalten eine persönliche Experten-Beratung, ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihr Haus vor Ort und dimensioniert das System, und ein regionaler Meisterbetrieb aus der Ortenau installiert Ihre Wärmepumpe. Wir übernehmen den kompletten Förderantrag mit Fördergarantie und sichern Ihnen einen verbindlichen Festpreis. 2 Jahre Vor-Ort-Wartung sind inklusive. Erfassen Sie jetzt Ihren Bedarf – wir melden uns innerhalb kurzer Zeit bei Ihnen.

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