Wärmepumpe Brandenburg: Kosten, Förderung & Planung

In Brandenburg brauchen Wärmepumpen unter 2 Metern Höhe laut Brandenburgischer Bauordnung keinen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze – ein echter Standortvorteil gegenüber vielen anderen Bundesländern, der die Aufstellung auch auf kleineren Grundstücken ermöglicht. In unserer Vor-Ort-Analyse prüfen wir den optimalen Aufstellort, dimensionieren Ihr System passgenau und sichern Ihnen die maximale KfW-Förderung mit unserer Fördergarantie.

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    Ihre Heizung in Brandenburg ist über 20 Jahre alt und Sie fragen sich, ob eine Wärmepumpe in Brandenburg die richtige Lösung für Ihr Haus ist? Das Flächenland bietet mit großen Grundstücken, guten Erdwärme-Voraussetzungen und einer wärmepumpenfreundlichen Bauordnung ideale Bedingungen – und über die KfW-Heizungsförderung sind bis zu 70 % Zuschuss möglich. Als Deutschlands größter Energieberater analysieren wir Ihr Haus als Gesamtsystem, sichern Ihnen Festpreisgarantie und Fördergarantie und koordinieren die Installation durch geprüfte regionale Meisterbetriebe in Ihrer Nähe.

    Lohnt sich eine Wärmepumpe für Ihr Haus? Erfahren Sie es mit nur wenigen Klicks mit dem Enter Wärmepumpenrechner:

    Schritt 1 von 8
    Wohnfläche in m²

    Wie groß ist Ihr Zuhause?

    Das Wichtigste auf einen Blick

    Checkmark

    Bis zu 70 % KfW-Zuschuss: Die Heizungsförderung setzt sich aus 30 % Basisförderung, 20 % Klimageschwindigkeitsbonus und 30 % Einkommensbonus zusammen – maximal 21.000 € bei einer Wohneinheit.

    Checkmark

    Keine eigene Landesförderung für Privatpersonen: Brandenburg bietet aktuell kein landesspezifisches Zuschussprogramm für private Wärmepumpen. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) stellt aber zinsgünstige Darlehen bereit, und Energie Brandenburg (EMB) zahlt 400 € Zuschuss im eigenen Versorgungsgebiet.

    Checkmark

    Wärmepumpenfreundliche Bauordnung: Wärmepumpen unter 2 m Höhe benötigen in Brandenburg keinen Mindestabstand zum Nachbargrundstück – ein Vorteil gegenüber vielen anderen Bundesländern.

    Checkmark

    Kommunale Wärmeplanung läuft bis 2028: Die meisten Brandenburger Kommunen müssen ihren Wärmeplan erst bis Mitte 2028 vorlegen. Für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser in dezentralen Lagen ist die Wärmepumpe schon jetzt die logische Lösung.

    Checkmark

    Enter als Full-Service-Anbieter: Enter – Deutschlands größter Energieberater – übernimmt die komplette Planung, sichert die maximale Förderung mit Garantie und steuert die Installation durch geprüfte SHK-Fachbetriebe vor Ort. Über 37.000 erfolgreiche Projekte und mehr als 150 Mio. € gesicherte Fördermittel sprechen für sich.

    Wärmepumpe in Brandenburg – lohnt sich das?

    Ideale Voraussetzungen im Flächenland

    Brandenburg ist ein dünn besiedeltes Flächenland mit überwiegend freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern und großen Grundstücken. Genau das sind ideale Bedingungen für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe: ausreichend Platz für das Außengerät, gute Luftzirkulation und keine beengten Innenstadtlagen. Das Klima in Brandenburg mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von rund 10 °C und Heizgradtagen von etwa 3.000–3.100 Kd ermöglicht Jahresarbeitszahlen (JAZ) zwischen 3,5 und 5,0 – je nach Wärmepumpentyp und Gebäudezustand. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten dabei auch bei Temperaturen von -15 °C zuverlässig. Genau diese klimatischen Bedingungen beziehen wir in unsere energetische Gebäudeanalyse ein, damit Ihr System von Anfang an passgenau dimensioniert ist.

    Brandenburgs Bauordnungsvorteil: Kein Mindestabstand unter 2 Metern

    Was viele Hausbesitzer nicht wissen: Die Brandenburgische Bauordnung (BbgBO) ist besonders wärmepumpenfreundlich. Wärmepumpen unter 2 Metern Höhe benötigen keinen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze. In vielen anderen Bundesländern gelten dagegen Abstandsregelungen von 2,5 bis 3 Metern, die die Aufstellung erheblich einschränken können. Für Eigenheimbesitzer mit kleineren Grundstücken ist das ein echter Standortvorteil. Trotzdem müssen die Schallschutzwerte nach TA Lärm eingehalten werden – in unserer Vor-Ort-Analyse prüfen wir den optimalen Aufstellort unter Berücksichtigung aller Vorgaben.

    Überdurchschnittlich viele Sonnenstunden – ideal für die PV-Kombination

    Brandenburg gehört mit rund 1.800 Sonnenstunden pro Jahr zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Das macht die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage besonders attraktiv: Eine 10-kWp-PV-Anlage kann 30–50 % des Wärmepumpen-Stroms selbst erzeugen und die Heizkosten damit fast halbieren. Mit dem vernetzten Energiesystem aus Wärmepumpe, PV-Anlage und unserem Energiemanager Enter Connect wird der Solarstrom intelligent für die Wärmepumpe genutzt – so sinken die Betriebskosten auf ein Minimum.

    Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Haus in Brandenburg?

    Luft-Wasser-Wärmepumpe – der Standard für Ein- und Zweifamilienhäuser

    Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist mit einem Marktanteil von über 85 % die mit Abstand häufigste Lösung in Deutschland – und für die meisten Brandenburger Eigenheime die beste Wahl. Die Vorteile:

    • Einfache Installation: Kein Bohrgenehmigungsverfahren nötig, Aufstellung im Garten oder an der Hauswand
    • Geringere Investitionskosten im Vergleich zu Erdwärme-Systemen
    • Flexible Aufstellung: Dank Brandenburgs Bauordnungsvorteil auch grenznah möglich
    • Moderne Geräte erreichen Vorlauftemperaturen von 55–75 °C und arbeiten auch bei tiefen Außentemperaturen effizient

    Sole-Wasser-Wärmepumpe – Erdwärme-Potenzial in Brandenburg nutzen

    In weiten Gebieten Brandenburgs bestehen sehr gute natürliche Voraussetzungen für die Nutzung von Erdwärme. Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe erreicht höhere Jahresarbeitszahlen als Luft-Wasser-Systeme, weil die Erdtemperatur ganzjährig konstant bleibt. Allerdings gibt es wichtige Einschränkungen:

    • Genehmigungspflicht: Erdsondenbohrungen erfordern eine wasserrechtliche Erlaubnis durch die untere Wasserbehörde gemäß §§ 8 und 9 WHG
    • Wasserschutzgebiete: In Wasserschutzgebieten ist die Erdwärmenutzung gemäß § 54 Abs. 2 BbgWG grundsätzlich unzulässig – dem Trinkwasserschutz wird Vorrang eingeräumt
    • Zuständigkeit: Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) entscheidet über den Genehmigungsweg nach Wasser- oder Bergrecht
    • Erdwärmekollektoren (flache Verlegung) müssen einen Monat vor Baubeginn angezeigt werden

    In unserer herstellerunabhängigen Expertenplanung prüfen wir, ob für Ihr Grundstück eine Erdwärmebohrung in Frage kommt oder ob die Luft-Wasser-Wärmepumpe die bessere Wahl ist.

    Wärmepumpe im Altbau: Warum sie auch mit Heizkörpern funktioniert

    Brandenburgs Gebäudebestand umfasst viele DDR-Altbauten, Nachwendebauten aus den 1990er-Jahren und ländliche Vorkriegsgebäude. Viele dieser Häuser haben Heizkörper statt Fußbodenheizung und höhere Vorlauftemperaturen. Die gute Nachricht: Eine Wärmepumpe funktioniert auch im Altbau – und zwar ohne Komplettsanierung.

    • Moderne Wärmepumpen erreichen Vorlauftemperaturen von 55–75 °C und versorgen auch klassische Heizkörper zuverlässig
    • Fußbodenheizung ist keine Voraussetzung: Oft reicht der Tausch einzelner unterdimensionierter Heizkörper gegen größere Modelle
    • Hydraulischer Abgleich optimiert die Wärmeverteilung im gesamten Haus und spart 10–15 % Heizenergie – er ist zudem Voraussetzung für die KfW-Förderung
    • Heizlastberechnung stellt sicher, dass die Wärmepumpe weder über- noch unterdimensioniert ist

    Aus über 37.000 erfolgreichen Projekten wissen wir: Die richtige Wärmepumpe für den konkreten Altbau zu finden, ist eine Frage der Analyse – nicht der Bausubstanz. Unsere Effizienzgarantie stellt sicher, dass Ihre neue Heizung mindestens 3x so effizient arbeitet wie die fossile Vorgängerin.

    Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Haus? Jetzt kostenlose Beratung anfragen

    Was kostet eine Wärmepumpe in Brandenburg?

    Investitionskosten im Überblick

    Die Gesamtkosten einer Wärmepumpe hängen vom Wärmepumpentyp, der Gebäudesituation und dem Installationsaufwand ab. Für ein typisches Ein- oder Zweifamilienhaus in Brandenburg können Sie mit folgenden Richtwerten rechnen:

    • Luft-Wasser-Wärmepumpe (inkl. Installation): ca. 25.000–35.000 €
    • Sole-Wasser-Wärmepumpe (inkl. Bohrung und Installation): ca. 35.000–50.000 €
    • Inbegriffen: Gerät, Montage, Rückbau der alten Heizung, hydraulischer Abgleich, Inbetriebnahme

    Entscheidend ist: Mit unserer Festpreisgarantie wissen Sie auf den Cent genau, was Sie investieren – ohne versteckte Nachforderungen.

    Beispielrechnung: Einfamilienhaus Baujahr 1975, 150 m², alte Gasheizung

    Ein konkretes Rechenbeispiel für ein typisches Brandenburger Einfamilienhaus zeigt, wie sich Investition, Förderung und Betriebskosten zusammensetzen:

    PositionWert
    Bisheriger Gasverbrauchca. 22.000 kWh/Jahr
    Bisherige Gaskosten (12 ct/kWh)ca. 2.640 €/Jahr
    Stromverbrauch Wärmepumpe (JAZ 3,5)ca. 6.300 kWh/Jahr
    Stromkosten WP-Tarif (28 ct/kWh)ca. 1.764 €/Jahr
    Jährliche Ersparnis (ohne PV)ca. 876 €
    Mit 10-kWp-PV (40 % Eigenverbrauch)Stromkosten WP ca. 1.060 €/Jahr
    Jährliche Ersparnis (mit PV)ca. 1.580 €

    Szenario 1: Ohne Einkommensbonus (50 % Förderung)

    PositionWert
    Investition Wärmepumpe (brutto)ca. 30.000 €
    KfW-Förderung (30 % Basis + 20 % Klimageschwindigkeitsbonus)−15.000 €
    Eigenanteilca. 15.000 €
    Amortisation ohne PVca. 17 Jahre
    Amortisation mit PVca. 9–10 Jahre

    Szenario 2: Mit Einkommensbonus (70 % Förderung, Haushaltseinkommen unter 40.000 €)

    PositionWert
    Investition Wärmepumpe (brutto)ca. 30.000 €
    KfW-Förderung (30 % + 20 % + 30 % Einkommensbonus, gedeckelt auf 70 %)−21.000 €
    Eigenanteilca. 9.000 €
    Amortisation mit PVca. 5–6 Jahre

    Wichtig: Der steigende CO₂-Preis auf fossile Brennstoffe (aktuell 55 €/t, Tendenz steigend) verkürzt die Amortisation zusätzlich Jahr für Jahr. Im vernetzten Gesamtsystem aus Wärmepumpe, PV-Anlage und intelligentem Energiemanagement über Enter Connect erreichen unsere Kunden eine durchschnittliche Energiekosteneinsparung von 3.360 € jährlich. Die tatsächlichen Kosten hängen von individuellen Faktoren ab – wir erstellen Ihnen ein verbindliches Festpreisangebot.

    Betriebskosten: Wärmepumpe vs. Gas- und Ölheizung im Vergleich

    Der Betriebskostenvergleich fällt klar zugunsten der Wärmepumpe aus:

    HeizungstypKosten pro kWh WärmeJährliche Heizkosten (22.000 kWh Wärmebedarf)
    Gasheizung (12 ct/kWh, inkl. CO₂-Preis)ca. 12 ctca. 2.640 €
    Ölheizung (ca. 13 ct/kWh, inkl. CO₂-Preis)ca. 13 ctca. 2.860 €
    Wärmepumpe (JAZ 3,5, WP-Tarif 28 ct/kWh)ca. 8 ctca. 1.764 €
    Wärmepumpe + PV (40 % Eigenverbrauch)ca. 5 ctca. 1.060 €

    Die Wärmepumpe ist damit schon heute günstiger im Betrieb als Gas und Öl – und der Abstand wird durch steigende CO₂-Preise jedes Jahr größer. Wir berechnen Ihre individuelle Wirtschaftlichkeit bereits in der Beratungsphase transparent.

    Förderung für Ihre Wärmepumpe in Brandenburg 2026

    KfW-Heizungsförderung: Bis zu 70 % Zuschuss sichern

    Die KfW-Heizungsförderung macht den Umstieg auf eine Wärmepumpe finanziell attraktiv. Die Förderung setzt sich aus mehreren kombinierbaren Bausteinen zusammen:

    BausteinFörderhöheVoraussetzung
    Basisförderung30 %Einkommensunabhängig, für alle selbstnutzenden Eigentümer
    Klimageschwindigkeitsbonus20 %Tausch einer Gas-, Öl-, Strom- oder Kohleheizung oder einer mindestens 20 Jahre alten Gasheizung
    Effizienzbonus5 %Wärmepumpe mit natürlichem Kältemittel (z. B. Propan) oder Nutzung von Erdwärme/Grundwasser
    Einkommensbonus30 %Haushaltseinkommen unter 40.000 € brutto/Jahr
    Maximale Förderquote70 %Deckelung, auch wenn die Summe der Boni höher liegt

    Bei förderfähigen Kosten von maximal 30.000 € pro Wohneinheit ergibt sich eine maximale Fördersumme von bis zu 21.000 €. Zusätzlich ist nach Eingang des Zuwendungsbescheids ein zinsvergünstigter Ergänzungskredit der KfW möglich, um den Restbetrag günstig zu finanzieren. Wir übernehmen die komplette Antragstellung und garantieren Ihnen mit unserer Fördergarantie die 100 % Auszahlung der KfW-Förderung.

    Neue KfW-Anforderung 2026: Verschärfter Schallschutz

    Seit Januar 2026 gelten bei der KfW-Heizungsförderung strengere Schallschutzanforderungen: Luft-Wasser-Wärmepumpen werden nur noch gefördert, wenn die Geräuschemissionen des Außengeräts mindestens 10 dB unter den Grenzwerten der EU-Ökodesign-Verordnung (Nr. 813/2013) liegen. Wer ein günstiges No-Name-Gerät wählt, riskiert den Förderverlust. In unserer herstellerunabhängigen Planung setzen wir ausschließlich auf Premium-Komponenten von Testsieger-Herstellern wie Bosch und Vaillant, die diese Anforderung sicher erfüllen.

    Landesförderung Brandenburg: Was es gibt – und was nicht

    Wichtig zu wissen: Das Land Brandenburg bietet aktuell keine eigene Landesförderung für private Wärmepumpen an. Die Förderung läuft ausschließlich über den Bund (KfW). Allerdings gibt es ergänzende Finanzierungsmöglichkeiten:

    • ILB-Darlehen: Die Investitionsbank des Landes Brandenburg bietet zinsgünstige Darlehen im Rahmen der Wohnraumförderung, um die Kosten nach dem KfW-Zuschuss zu decken
    • Brandenburg-Kredit Energieeffizienter Wohnungsbau: Richtet sich an kommunale Wohnungsgesellschaften, private Investoren und Wohnungsgenossenschaften – mit 5 % Tilgungszuschuss

    Auch ohne eigene Landesförderung bleibt die bundesweite KfW-Förderung mit bis zu 70 % Zuschuss äußerst attraktiv. Wir prüfen in unserer Beratung alle verfügbaren Fördertöpfe und kombinieren sie so, dass Ihr Eigenanteil minimal bleibt.

    Kommunale Förderprogramme und Stadtwerke-Zuschüsse

    Einzelne Versorger und Kommunen in Brandenburg bieten zusätzliche Anreize:

    • Energie Brandenburg (EMB): 400 € Zuschuss für Elektro-Wärmepumpen im eigenen Grundversorgungsgebiet – Voraussetzung ist ein vierjähriger Stromvertrag mit EMB für Wärmepumpe und Haushaltsstrom
    • Potsdam: Über das Programm „Klimaschutz im Gebäudebestand" können zusätzliche Zuschüsse möglich sein – aktuelle Konditionen sollten im Einzelfall geprüft werden
    • Cottbus und Frankfurt (Oder): Fördern den Heizungstausch bzw. energetische Sanierungen über kommunale Programme – Details sind bei den jeweiligen Stadtwerken zu erfragen

    iSFP-Bonus: 5 % Extra-Förderung mit individuellem Sanierungsfahrplan

    Wer einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellen lässt, erhält 5 % zusätzliche Förderung und eine Erhöhung der förderfähigen Kosten von 30.000 € auf 60.000 € pro Wohneinheit. Das lohnt sich besonders, wenn Sie neben dem Heizungstausch weitere Maßnahmen wie Dämmung oder Fenstertausch planen. Unsere Energieberatung mit iSFP ist ab 650 € verfügbar.

    Bis zu 70 % Förderung sichern – wir übernehmen die komplette Bürokratie. Jetzt beraten lassen

    Kommunale Wärmeplanung in Brandenburg: Müssen Sie warten?

    Die Brandenburgische Wärmeplanungsverordnung im Überblick

    Gemäß der Brandenburgischen Wärmeplanungsverordnung (BbgWPV), die das Kabinett am 9. Juli 2024 verabschiedete, sind alle Kommunen in Brandenburg verpflichtet, einen Wärmeplan zu erstellen. Die Fristen:

    • Potsdam (als einzige Stadt mit über 100.000 Einwohnern): Wärmeplan bis Mitte 2026
    • Alle anderen Kommunen: Wärmeplan bis 30.06.2028
    • Brandenburg an der Havel: Hat die kommunale Wärmeplanung im Dezember 2025 gestartet, Abschluss voraussichtlich Mitte 2027

    Der Wärmeplan zeigt, welche Gebiete künftig zentral über Wärmenetze versorgt werden und welche dezentral mit Einzelheizungen. Damit schafft er Investitionssicherheit – er legt aber keine individuellen Heizungsentscheidungen fest.

    Warum die meisten Eigenheimbesitzer NICHT warten sollten

    Viele Hausbesitzer fragen sich: „Kommt in meiner Straße noch Fernwärme? Soll ich lieber abwarten?" Die klare Antwort für die meisten Brandenburger Eigenheime: Nein. Denn:

    • Fernwärme wird vor allem in verdichteten Gebieten mit Mehrfamilienhäusern wirtschaftlich – nicht in typischen EFH-Siedlungen oder ländlichen Lagen
    • Bereits jede vierte Brandenburger Kommune verfügt über ein Wärmenetz – die Erweiterung konzentriert sich auf bestehende Netzgebiete
    • Die 65-%-EE-Pflicht des GEG greift für Kommunen unter 100.000 Einwohnern erst nach Vorliegen des Wärmeplans – aber wer jetzt tauscht, sichert sich die aktuell attraktive Förderung
    • Das GEG wird voraussichtlich zum Sommer 2026 durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) abgelöst – bis dahin gelten die aktuellen Förderbedingungen unverändert

    Für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser im ländlichen Brandenburg ist die Wärmepumpe die logische dezentrale Lösung – unabhängig davon, wann der Wärmeplan kommt. In unserer Beratung ordnen wir Ihre Situation ein und zeigen Ihnen, ob Warten sinnvoll ist oder ob Sie jetzt handeln sollten.

    Schallschutz und Aufstellung in Brandenburg

    Grenzwerte nach TA Lärm

    Auch wenn Brandenburg keine Mindestabstände für Wärmepumpen unter 2 m Höhe vorschreibt, müssen die bundesweiten Schallschutzgrenzwerte nach TA Lärm eingehalten werden:

    GebietstypTagsüber (6–22 Uhr)Nachts (22–6 Uhr)
    Reines Wohngebiet50 dBA35 dBA
    Allgemeines Wohngebiet / Kleinsiedlungsgebiet55 dBA40 dBA
    Mischgebiet60 dBA45 dBA

    Einzelne Kommunen können zusätzliche Bestimmungen erlassen. Für die KfW-Förderung gilt seit 2026 zudem: Die Geräuschemissionen müssen mindestens 10 dB unter den EU-Ökodesign-Grenzwerten liegen.

    Optimale Aufstellung: Standortwahl und Lärmminderung

    Mit der richtigen Platzierung lassen sich Schallprobleme von vornherein vermeiden:

    • Abstand zu Schlafzimmerfenstern der Nachbarn maximieren
    • Reflektierende Flächen (Hauswände, Garagen) im Abstrahlbereich vermeiden
    • Schallschutzhauben oder Schalldämpfer bei Bedarf nachrüsten
    • Aufstellung auf schwingungsgedämpftem Fundament

    In unserer Vor-Ort-Analyse berücksichtigen wir den Schallschutz bei der Standortplanung und wählen Geräte aus, die alle Anforderungen sicher erfüllen.

    Wärmepumpen-Stromtarife in Brandenburg: So senken Sie die Betriebskosten

    Separater Zähler – warum er sich lohnt

    Ein separater Stromzähler für die Wärmepumpe bringt gleich zwei Vorteile:

    • Günstigerer Wärmepumpen-Stromtarif: Viele Versorger bieten spezielle WP-Tarife an, die deutlich unter dem Haushaltsstrompreis liegen
    • Umlagenbefreiung: Gemäß § 22 EnFG werden die KWKG-Umlage und die Offshore-Netzumlage für Wärmepumpen-Strom auf Null reduziert, wenn die Wärmepumpe über einen eigenen Zählpunkt mit dem Netz verbunden ist

    Regionale Anbieter im Überblick

    • Energie Brandenburg (EMB): Spezieller Wärmepumpenstrom-Tarif plus 400 € Zuschuss bei vierjährigem Stromvertrag
    • Stadtwerke Brandenburg an der Havel (StWB): „StWB Wärmestrom" – 100 % Öko und klimaneutral
    • Energie und Wasser Potsdam (EWP): Als größter kommunaler Versorger in Brandenburg bietet EWP Wärmepumpen-Tarife an

    Wir beraten Sie im Rahmen unserer Planung auch zur optimalen Tarifwahl – damit Sie von Anfang an die niedrigsten Betriebskosten sichern.

    Die smarte Kombination: Wärmepumpe + Photovoltaik + Energiemanagement

    Warum sich die PV-Kombination in Brandenburg besonders lohnt

    Brandenburg bietet mit rund 1.800 Sonnenstunden pro Jahr überdurchschnittlich gute Bedingungen für Photovoltaik. Die Kombination aus Wärmepumpe und PV-Anlage ist deshalb besonders attraktiv:

    • Eine 10-kWp-PV-Anlage kann 30–50 % des Wärmepumpen-Stroms selbst erzeugen
    • Die jährliche Ersparnis steigt von ca. 876 € (nur WP) auf ca. 1.580 € (WP + PV)
    • Die Amortisation verkürzt sich bei 50 % Förderung von 17 auf 9–10 Jahre
    • Überschüssiger Solarstrom wird ins Netz eingespeist und vergütet

    Intelligente Steuerung mit Enter Connect

    Unser Energiemanager Enter Connect (im Wert von 499 € gratis inklusive) vernetzt Wärmepumpe, PV-Anlage und Speicher zu einem intelligenten System:

    • PV-Überschuss wird automatisch für die Wärmepumpe genutzt
    • Heizkurvenoptimierung über die ersten Heizperioden hinweg
    • Transparentes Monitoring Ihrer Energieflüsse in Echtzeit

    So holen Sie das Maximum aus Ihrem Energiesystem heraus – ohne sich selbst um die Steuerung kümmern zu müssen.

    Der Weg zur Wärmepumpe: So läuft es ab

    Viele Brandenburger Hausbesitzer scheuen den Heizungstausch, weil er sich anfühlt wie ein Vollzeitjob: Handwerker suchen, Angebote vergleichen, Förderanträge stellen, Gewerke koordinieren. Wir haben diesen Prozess auf vier einfache Schritte reduziert:

    • Schritt 1 – Bedarf erfassen: Sie beschreiben Ihr Haus online in wenigen Minuten
    • Schritt 2 – Experten-Beratung: Einer unserer Experten vergleicht verschiedene Anlagen mit Ihnen – verständlich und transparent
    • Schritt 3 – Vor-Ort-Analyse: Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte prüft Ihr Gebäude und dimensioniert das System präzise
    • Schritt 4 – Installation und Förderung: Ein regionaler Meisterbetrieb installiert die Anlage – wir sichern die maximale Förderung

    Alleingang vs. Full-Service: Der Unterschied

    AufgabeAlleingangMit Enter
    Handwerker finden3–5 Betriebe kontaktieren, oft keine Rückmeldung im ländlichen BrandenburgGeprüfte regionale Meisterbetriebe sind fest eingeplant
    Angebote vergleichenUnvergleichbare Angebote verschiedener HerstellerHerstellerunabhängige Expertenplanung aus einer Hand
    Förderantrag stellenSelbst im KfW-Portal, BzA-ID beantragen, Fristen einhaltenWir übernehmen die komplette Bürokratie – Fördergarantie inklusive
    Energieberater suchen6–12 Wochen WartezeitZertifizierter Energieeffizienz-Experte als Teil des Prozesses
    Rückbau koordinierenÖltank-Entsorgung, Schornsteinfeger-Abnahme selbst organisierenAlles koordiniert aus einer Hand
    PreissicherheitKostenvoranschlag mit möglichen NachforderungenFestpreisgarantie – keine versteckten Kosten
    WartungSelbst organisieren2 Jahre Vor-Ort-Wartung inklusive

    Über 37.000 erfolgreiche Projekte – starten Sie Ihres. Jetzt kostenlose Beratung anfragen

    Fazit: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Ihre Wärmepumpe in Brandenburg

    Brandenburg bietet mit großen Grundstücken, einer wärmepumpenfreundlichen Bauordnung, guten Erdwärme-Voraussetzungen und überdurchschnittlichen Sonnenstunden ideale Bedingungen für den Umstieg auf eine Wärmepumpe. Die KfW-Heizungsförderung mit bis zu 70 % Zuschuss (maximal 21.000 €) macht den Wechsel finanziell so attraktiv wie selten zuvor. Und auf den kommunalen Wärmeplan müssen Sie als Eigenheimbesitzer in den meisten Fällen nicht warten.

    Als Deutschlands größter Energieberater nehmen wir Ihnen die gesamte Komplexität ab: von der energetischen Gebäudeanalyse über die herstellerunabhängige Planung und den kompletten Förderantrag bis zur Installation durch geprüfte SHK-Fachbetriebe in Ihrer Region. Mit Festpreisgarantie, Fördergarantie und Effizienzgarantie haben Sie die Sicherheit, die Sie für diese Entscheidung brauchen – bei Preis, Produkt und Zeit.

    Jetzt Bedarf erfassen – Festpreis und maximale Förderung sichern

    Ehepaar Graß aus Brandenburg

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    Sparen jetzt 2.100 € Energiekosten/Jahr

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    83 % weniger Primärenergiebedarf

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    Baujahr 1989 | Wohnfläche 188 m²

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    Ölheizung von 1990

    Liese & Arend aus Berlin

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    Sparen jetzt 1.650 € Energiekosten/Jahr

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    81 % weniger Primärenergiebedarf

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    Baujahr 1935 | Wohnfläche 113 m²

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    Ölheizung von 2003

    Was kostet eine Wärmepumpe in Brandenburg?

    Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein Ein- oder Zweifamilienhaus kostet inklusive Installation ca. 25.000–35.000 €. Nach Abzug der KfW-Förderung von bis zu 70 % verbleibt ein Eigenanteil von oft nur 9.000–15.000 €. Die genauen Kosten hängen von Gebäude, Wärmepumpentyp und Installationsaufwand ab.

    Welche Förderung gibt es 2026 für eine Wärmepumpe in Brandenburg?

    Die KfW-Heizungsförderung bietet bis zu 70 % Zuschuss (maximal 21.000 €) – zusammengesetzt aus 30 % Basisförderung, 20 % Klimageschwindigkeitsbonus und 30 % Einkommensbonus. Eine eigene Landesförderung für private Wärmepumpen gibt es in Brandenburg aktuell nicht. Ergänzend bieten die ILB zinsgünstige Darlehen und Energie Brandenburg einen 400 €-Zuschuss im eigenen Versorgungsgebiet.

    Funktioniert eine Wärmepumpe in meinem Altbau in Brandenburg?

    Ja. Moderne Wärmepumpen erreichen Vorlauftemperaturen von 55–75 °C und versorgen auch klassische Heizkörper zuverlässig. Eine Fußbodenheizung ist keine Voraussetzung. Entscheidend sind eine korrekte Heizlastberechnung und ein hydraulischer Abgleich. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber zur Wärmepumpe im Altbau.

    Brauche ich in Brandenburg eine Genehmigung für eine Erdwärmebohrung?

    Ja. Erdsondenbohrungen erfordern eine wasserrechtliche Erlaubnis durch die untere Wasserbehörde gemäß §§ 8 und 9 WHG. In Wasserschutzgebieten ist die Erdwärmenutzung grundsätzlich unzulässig. Erdwärmekollektoren (flache Verlegung) müssen einen Monat vor Baubeginn angezeigt werden. Das LBGR Brandenburg entscheidet über den konkreten Genehmigungsweg.

    Muss ich auf den Wärmeplan meiner Kommune warten?

    Nein. Die kommunale Wärmeplanung in Brandenburg läuft bis Mitte 2028 (Potsdam bis Mitte 2026). Sie legt keine individuellen Heizungsentscheidungen fest. Für freistehende Eigenheime in dezentralen Lagen ist die Wärmepumpe die logische Lösung – Fernwärme kommt vor allem in verdichteten Gebieten. Wer jetzt handelt, sichert sich die aktuell attraktive Förderung.

    Wie starte ich am besten mit dem Heizungstausch in Brandenburg?

    Der einfachste Weg: Beschreiben Sie Ihr Haus online in wenigen Minuten, und wir übernehmen den Rest. Als Full-Service-Anbieter koordinieren wir die Beratung, die Vor-Ort-Analyse durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten, den kompletten Förderantrag und die Installation durch einen geprüften regionalen Meisterbetrieb. Mit Festpreisgarantie, Fördergarantie und 2 Jahren Vor-Ort-Wartung inklusive haben Sie null Koordinationsstress. Jetzt kostenlose Beratung anfragen.

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