70 %
Förderung

Vaillant

aroTHERM plus VWL 75/6 A

Komplettsystem inkl. Einbau
ab
10.657,57 €
31.657,57 €
SCOP 35°/55°
4,6/3,3
Kältemittel
R290
Schalldruckpegel
58 dBA
Maße
965x1100x450 mm
Leistung
7,5 kW

Gratis für Sie – der Enter Service

Energetische 
Gebäude-Analyse

Unabhängige Beratung vor Ort –  verständlichen Erläuterungen

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Vaillant aroTHERM plus VWL 75/6 A: Passt dieser Bestseller zu Ihrem Haus?

Ihre Gas- oder Ölheizung steht vor dem Aus, das Einfamilienhaus hat 130 m², und im Keller hängen noch die alten Radiatoren aus den 90ern – eine Wärmepumpe soll her. Doch wie finden Sie heraus, ob die meistverkaufte Wärmepumpe von Vaillant genau für diese Situation die richtige Wahl ist? Die aroTHERM plus VWL 75/6 A trifft den Sweet Spot vieler deutscher Einfamilienhäuser: kompakt genug für Reihenhäuser, leistungsstark genug für den Altbau mit Heizkörpern, und dank 75 °C Vorlauftemperatur oft ohne teure Umrüstung einsetzbar. Doch zwischen Herstellerversprechen und Praxisrealität liegen Details, die über Tausende Euro und jahrelange Zufriedenheit entscheiden.

Das Modell kurz und kompakt

Checkmark

Bestseller für 120–160 m² Einfamilienhäuser: Mit 4,6 kW bei A7/W35 und bis zu 7,0 kW bei A-7/W35 deckt die VWL 75/6 A den Heizbedarf typischer Ein- und Zweifamilienhäuser ab – im Neubau wie in der Modernisierung.

Checkmark

Altbau-tauglich dank 75 °C Vorlauftemperatur: Die höchste Vorlauftemperatur im Wettbewerbsvergleich ermöglicht den Weiterbetrieb vorhandener Heizkörper – ohne kostspielige Umrüstung auf Fußbodenheizung.

Checkmark

Bis zu 70 % KfW-Förderung möglich: Das natürliche Kältemittel R290 qualifiziert für den 5 % Effizienzbonus. In Kombination mit Basis-, Geschwindigkeits- und Einkommensbonus sind bis zu 21.000 € Zuschuss realistisch.

Checkmark

Richtige Dimensionierung entscheidet über den Erfolg: Ob die VWL 75/6 A zu Ihrem Haus passt, zeigt nur eine professionelle Heizlastberechnung. Enter prüft kostenlos, welches Modell Ihr Gebäude tatsächlich braucht – und vermeidet teure Über- oder Unterdimensionierung.

Technische Daten der Vaillant aroTHERM plus VWL 75/6 A

Ein Blick in die technischen Daten zeigt, wie leistungsfähig und effizient die aroTHERM plus im realen Betrieb ausgelegt ist.

Leistungsdaten und COP-Werte im Überblick

Die VWL 75/6 A ist eine Monoblock-Luft/Wasser-Wärmepumpe mit Invertertechnik. Der gesamte Kältekreislauf sitzt hermetisch versiegelt im Außengerät. Das vereinfacht die Installation erheblich, da keine F-Gas-Zertifizierung des Installateurs nötig ist. Die Wärmepumpe läuft mit 230 V einphasig, ein Starkstromanschluss entfällt.

Betriebspunkt Heizleistung Elektr. Leistungsaufnahme COP
A10/W35 4,8 kW 0,92 kW 5,2
A7/W35 4,6 kW 0,96 kW 4,8
A2/W35 3,1 kW 0,76 kW 4,1
A-7/W35 7,0 kW 2,5 kW 2,8

Was bedeuten diese Werte konkret? Ein COP von 4,8 bei A7/W35 heißt: Aus 1 kWh Strom erzeugt die Wärmepumpe 4,8 kWh Wärme. Bei einem Strompreis von 0,30 €/kWh kostet eine Kilowattstunde Heizwärme damit rund 0,063 € – verglichen mit ca. 0,10–0,12 €/kWh bei einer Gasheizung (Stand 2026).

Die jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz (ηS) liegt bei 182 % bei 35 °C Vorlauftemperatur und 133 % bei 55 °C. Daraus ergibt sich die Energieeffizienzklasse A+++ bei 35 °C und A++ bei 55 °C.

Weitere technische Spezifikationen

Eigenschaft Wert
Kältemittel R290 (Propan), Füllmenge 0,9 kg, GWP 3
Max. Vorlauftemperatur 75 °C (im Wärmepumpenbetrieb)
Schallleistungspegel 53 dB(A), Nachtmodus 46 dB(A)
Einsatzgrenzen Lufteintritt -20 °C bis +43 °C
Abmessungen (H × B × T) 965 × 1.100 × 450 mm
Gewicht (betriebsbereit) 128 kg
Stellfläche ca. 0,5 m²
Spannungsversorgung 230 V / 50 Hz (einphasig)
Modulationsbereich 3,0–7,0 kW
Schutzart IP 15 B
Aktive Kühlfunktion Ja (serienmäßig integriert)
SG Ready / PV Ready Ja / Ja

Kältemittel R290: Warum das ein entscheidender Vorteil ist

Die aroTHERM plus arbeitet mit dem natürlichen Kältemittel R290 (Propan). Mit einem Global Warming Potential (GWP) von nur 3 ist es rund 99,9 % klimafreundlicher als das früher verbreitete R410A (GWP: 2.088). Durch die EU-F-Gase-Verordnung 2024/573 werden synthetische Kältemittel schrittweise vom Markt genommen – R290 ist damit die zukunftssichere Wahl.

Praktisch relevant: Das natürliche Kältemittel qualifiziert die aroTHERM plus für den 5 % Effizienzbonus der KfW-Heizungsförderung (Programm 458). Bei förderfähigen Kosten von 30.000 € sind das allein 1.500 € zusätzlicher Zuschuss.

Lautstärke: So leise ist die aroTHERM plus im Alltag

Der Schallleistungspegel beträgt 53 dB(A) im Normalbetrieb. Im Nachtmodus sinkt der Schalldruck auf 46 dB(A) – in 3 Metern Entfernung gemessen nur noch 29 dB(A), vergleichbar mit einem leisen Kühlschrank. Für die Einhaltung der TA Lärm in reinen Wohngebieten (Nachtgrenzwert: 35 dB(A) am Immissionsort) ist in den meisten Aufstellsituationen ausreichend Abstand vorhanden. Bei sehr enger Bebauung empfiehlt sich ein Schallschutzgutachten vor der Installation.

Hinweis zur Nachfolgegeneration: Die seit September 2025 verfügbare VWL 75/8.1 A erreicht im Nachtmodus nur noch 27,5 dB(A) – ein deutlicher Fortschritt. Wenn Lautstärke für Ihre Situation kritisch ist, lohnt sich die Prüfung, ob die neuere Generation verfügbar und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Für wen ist die VWL 75/6 A geeignet – und für wen nicht?

Ob die VWL 75/6 A die richtige Wahl ist, hängt unter anderem von der Gebäudegröße, dem Wärmebedarf und der exakten Auslegung der Heizlast ab.

Ideale Einsatzgebiete

Die VWL 75/6 A ist als Bestseller der aroTHERM-plus-Serie für das typische deutsche Einfamilienhaus positioniert. Konkret eignet sie sich besonders gut für:

  • Einfamilienhäuser mit 120–160 m² Wohnfläche und einer rechnerischen Heizlast von ca. 4–7 kW bei Normaußentemperatur
  • Altbauten mit vorhandenen Heizkörpern, die mit Vorlauftemperaturen bis 55 °C betrieben werden – die 75 °C Vorlauf bieten zusätzliche Reserve
  • Modernisierungsprojekte als Direktersatz für alte Öl- oder Gasheizungen
  • Beengte Grundstücke und Reihenhäuser – die Stellfläche beträgt nur 0,5 m²
  • Häuser ohne Starkstromanschluss im Heizungsbereich – die VWL 75/6 A läuft mit 230 V einphasig

Wann die VWL 75/6 A zu groß oder zu klein ist

Die korrekte Dimensionierung ist der wichtigste Erfolgsfaktor bei jeder Wärmepumpe. Eine überdimensionierte Anlage „taktet" häufig – schaltet also ständig ein und aus. Das reduziert die Effizienz um 20–30 % und erhöht den Verschleiß. Der Modulationsbereich der VWL 75/6 A liegt bei 3,0–7,0 kW, was im Vergleich zu manchen Wettbewerbern eher begrenzt ist.

Situation Empfehlung
Gut gedämmter Neubau unter 120 m² mit Fußbodenheizung VWL 55/6 A – die 75/6 wäre überdimensioniert
EFH 120–160 m², mittlerer Dämmstandard VWL 75/6 A – der Sweet Spot
Unsanierter Altbau über 160 m² oder Heizlast > 7 kW VWL 105/6 A oder VWL 125/6 A
Sehr schlecht gedämmter Altbau über 180 m² VWL 125/6 A oder Prüfung, ob Dämmmaßnahmen vorrangig sind

Entscheidend ist nicht die Wohnfläche, sondern die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831. Zwei Häuser mit 140 m² können je nach Dämmstandard, Fensterfläche und Ausrichtung völlig unterschiedliche Heizlasten haben. Genau hier liegt der Mehrwert einer professionellen Gebäudeanalyse durch Enter: Unsere zertifizierten Energieeffizienz-Experten berechnen Ihre individuelle Heizlast vor Ort und empfehlen die passende Leistungsgröße – damit Sie weder zu viel noch zu wenig investieren.

Altbau-Eignung: Was Sie über hohe Vorlauftemperaturen wissen müssen

Die 75 °C maximale Vorlauftemperatur ist das stärkste Altbau-Argument der aroTHERM plus – und gleichzeitig ein Punkt, der ehrliche Einordnung verdient. Ja, Sie können Ihre vorhandenen Heizkörper in vielen Fällen weiterbetreiben. Aber: Die Effizienz sinkt mit steigender Vorlauftemperatur erheblich.

Vorlauftemperatur Typischer SCOP-Bereich Einordnung
35 °C (Fußbodenheizung) über 5,0 Optimaler Betrieb, niedrigste Stromkosten
45–50 °C (große Radiatoren) ca. 4,0–4,5 Guter Kompromiss für viele Altbauten
55–60 °C (kleine Radiatoren) ca. 3,5–4,0 Funktioniert, aber spürbar höhere Stromkosten
65–75 °C (Extremfall) unter 3,5 Nur für Spitzenlasten, nicht als Dauerbetrieb empfehlenswert

In der Praxis bedeutet das: Wenn Ihr Altbau bisher mit 70 °C Vorlauftemperatur gefahren wurde, lohnt sich oft ein hydraulischer Abgleich und ggf. der Tausch einzelner unterdimensionierter Heizkörper, um die Vorlauftemperatur auf 50–55 °C zu senken. Das verbessert die Effizienz deutlich und senkt Ihre jährlichen Stromkosten um mehrere Hundert Euro. Der hydraulische Abgleich ist ohnehin Pflicht für die BEG-Förderung.

Stiftung Warentest und Praxisbewertung

Im Wärmepumpen-Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 10/2025) erhielt die aroTHERM plus die Gesamtnote 2,3 (gut). Die Prüfer lobten besonders:

  • Sehr gute App-Bedienung über die myVAILLANT-App
  • Exakte Regelung über die Vorlauftemperatur
  • Bester COP bei A-7/W35 im Testfeld (2,9) – besonders relevant für kalte Wintertage
  • Höchste maximale Vorlauftemperatur (75 °C) aller getesteten Modelle
  • Modulationsbereich von 25–100 % – zusammen mit Viessmann der breiteste im Test

Zur Einordnung: Testsieger wurde die Viessmann Vitocal 250-A mit der Note 2,0. Die Vaillant aroTHERM plus lag gleichauf mit Alpha Innotec und Stiebel Eltron – allesamt mit „gut" bewertet. Die Viessmann punktete vor allem beim COP bei A7/W35 (5,3 vs. 4,8), während die Vaillant bei Frostbetrieb und Vorlauftemperatur vorn lag.

Ein ehrlicher Blick auf die Praxis zeigt Punkte, die Sie kennen sollten:

  • Lautstärke bei Frost: Im Normalbetrieb ist die VWL 75/6 A mit 46 dB(A) im Nachtmodus sehr leise. Bei niedrigen Außentemperaturen und Volllast steigt die Geräuschentwicklung jedoch spürbar an. Für Reihenhäuser mit empfindlicher Nachbarschaft sollten Abstandsregeln nach TA Lärm genau geprüft werden.
  • Taktung bei Überdimensionierung: Der Modulationsbereich von 3,0–7,0 kW ist nicht besonders breit. Bei gut gedämmten Häusern mit geringer Heizlast taktet die Anlage häufig – mit Effizienzverlusten und erhöhtem Verschleiß.
  • Hoher Verbrauch bei falscher hydraulischer Einbindung: In Fachforen berichten einzelne Nutzer über extrem hohen Stromverbrauch. Die Ursache liegt fast immer in fehlerhafter Installation oder falscher Dimensionierung – nicht am Gerät selbst.
  • Fundament erforderlich: Mit 128 kg Betriebsgewicht braucht die Außeneinheit ein solides Betonfundament.

Das Fazit aus der Praxis: Die aroTHERM plus liefert zuverlässig gute Ergebnisse – wenn Planung und Installation fachgerecht erfolgen. Die häufigsten Probleme entstehen nicht durch das Gerät, sondern durch falsche Dimensionierung oder mangelhafte hydraulische Einbindung.

Vaillant aroTHERM plus vs. Viessmann Vitocal 250-A vs. Bosch Compress 6800i AW

Die drei meistgefragten Premium-Luft/Wasser-Wärmepumpen im direkten Vergleich – alle mit R290-Kältemittel und A+++-Effizienzklasse:

Kriterium Vaillant aroTHERM plus VWL 75/6 A Viessmann Vitocal 250-A Bosch Compress 6800i AW
COP bei A7/W35 4,8 5,3 vergleichbar
COP bei A-7/W35 2,8 ca. 2,6 vergleichbar
Max. Vorlauftemperatur 75 °C 70 °C 75 °C
Kältemittel R290 R290 R290
Energieeffizienzklasse (35 °C) A+++ A+++ A+++
Stiftung Warentest 10/2025 2,3 (gut) 2,0 (Testsieger) nicht getestet
Spannungsversorgung 230 V einphasig 230 V / 400 V (modellabhängig) 230 V / 400 V (modellabhängig)
Herstellergarantie 5 Jahre 5 Jahre 5 Jahre

Welches Modell passt zu welcher Situation?

  • Vaillant aroTHERM plus: Erste Wahl für Altbauten mit Heizkörpern, die hohe Vorlauftemperaturen brauchen. Stärkstes Frostverhalten im Testfeld. Günstigerer Gerätepreis als Viessmann.
  • Viessmann Vitocal 250-A: Höchste Effizienz bei milden Temperaturen (COP 5,3). Testsieger bei Stiftung Warentest. Ideal für gut gedämmte Häuser mit Fußbodenheizung.
  • Bosch Compress 6800i AW: Ebenfalls 75 °C Vorlauf, breites Leistungsspektrum. Gute Alternative, wenn Vaillant oder Viessmann regional nicht verfügbar sind.

Welches Modell für Ihr konkretes Gebäude die beste Wahl ist, hängt von Faktoren ab, die sich nicht pauschal beantworten lassen: Dämmstandard, Heizsystem, Grundstückssituation, Stromtarif. Ein umfassender Herstellervergleich hilft bei der Orientierung – die finale Empfehlung sollte aber immer auf einer individuellen Gebäudeanalyse basieren.

Was kostet die Vaillant aroTHERM plus VWL 75/6 A wirklich?

Der reine Gerätepreis der Außeneinheit liegt bei ca. 5.600–6.900 € (Stand 2026, je nach Händler). Allerdings ist die Wärmepumpe allein nicht betriebsbereit. Folgende Komponenten werden zusätzlich benötigt:

  • Systemregler: multiMATIC 700 oder sensoCOMFORT VRC 720 (Pflicht für den Betrieb)
  • Inneneinheit: uniTOWER plus (mit integriertem 190-l-Speicher) oder Hydraulikstation VWZ MEH 97/6
  • Warmwasserspeicher (falls nicht im uniTOWER enthalten)
  • Optional: sensoNET Internetmodul für App-Steuerung, Kodierwiderstand für aktiven Kühlbetrieb

Die Gesamtkosten inklusive Installation, Inneneinheit und Inbetriebnahme liegen realistisch bei 15.000–25.000 €, abhängig von den örtlichen Gegebenheiten und der gewählten Systemkonfiguration.

Durch die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) lässt sich die Investition erheblich reduzieren:

Förderbaustein Höhe Voraussetzung
Grundförderung 30 % Jede neue Wärmepumpe
Effizienzbonus 5 % Natürliches Kältemittel (R290) ✓
Geschwindigkeitsbonus 20 % Austausch alter Öl-/Gas-/Kohleheizung, selbstgenutztes Eigentum
Einkommensbonus 30 % Zu versteuerndes Haushaltseinkommen ≤ 40.000 €/Jahr
Maximum (gedeckelt) 70 % Max. 21.000 € bei 30.000 € förderfähigen Kosten

Wichtig: Der Geschwindigkeitsbonus sinkt voraussichtlich ab 2026 auf 17 % und ab 2027 auf 14 %. Wer zeitnah handelt, profitiert noch von den höheren Sätzen. Der Förderantrag muss vor Vorhabensbeginn bei der KfW gestellt werden.

Beispielrechnung: Was Sie tatsächlich zahlen

Position Betrag
Gesamtkosten (Gerät + Zubehör + Installation) ca. 22.000 €
Förderfähige Kosten (gedeckelt) 22.000 €
Förderung bei 55 % (Basis 30 % + Effizienz 5 % + Geschwindigkeit 20 %) – 12.100 €
Eigenanteil ca. 9.900 €
Bei max. 70 % Förderung (mit Einkommensbonus) – 15.400 €
Eigenanteil (Maximalförderung) ca. 6.600 €

Hinweis: Beispielrechnung auf Basis typischer Projektkosten. Die tatsächlichen Kosten für eine Wärmepumpe variieren je nach Gebäude, gewählter Systemkonfiguration und regionalen Installationspreisen.

Jährliche Betriebskosten im Vergleich zur Gasheizung

Bei einem typischen Einfamilienhaus mit ca. 18.000 kWh Heizenergiebedarf pro Jahr und einer saisonalen Arbeitszahl von 4,0 ergibt sich ein Stromverbrauch von ca. 4.500 kWh. Bei einem Wärmepumpentarif von ca. 0,28 €/kWh liegen die jährlichen Heizkosten bei rund 1.260 €. Zum Vergleich: Dieselbe Wärmemenge mit Gas (0,10 €/kWh, 90 % Wirkungsgrad) kostet ca. 2.000 €. Die Ersparnis liegt bei etwa 740 € pro Jahr – ohne PV-Eigenverbrauch.

In Kombination mit einer Photovoltaikanlage und dem Enter Energiemanager lässt sich der Eigenverbrauchsanteil auf bis zu 80 % steigern, was die Betriebskosten nochmals deutlich senkt. Enter-Kunden verzeichnen durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosteneinsparung durch die Kombination von Wärmepumpe, PV und intelligentem Energiemanagement.

Installation und Systemkomponenten

Für den Betrieb der VWL 75/6 A benötigen Sie ein Komplettsystem. Die zwei gängigsten Konfigurationen:

Konfiguration Komponenten Geeignet für
Mit uniTOWER plus Außeneinheit + uniTOWER plus (integrierter 190-l-Speicher + Hydraulik) + Systemregler Kompakte Lösung, wenig Platzbedarf im Keller
Mit Hydraulikstation Außeneinheit + VWZ MEH 97/6 + separater Warmwasserspeicher + Systemregler Flexiblere Konfiguration, individuellere Speichergröße

Beide Varianten benötigen als Systemregler den multiMATIC 700 oder den sensoCOMFORT VRC 720. Für die Steuerung per Smartphone ist zusätzlich das sensoNET Internetmodul erforderlich – die myVAILLANT-App wurde von der Stiftung Warentest als besonders benutzerfreundlich bewertet.

VWL 75/6 A vs. Nachfolger VWL 75/8.1 A

Seit September 2025 bietet Vaillant die überarbeitete /8.1-Generation der aroTHERM plus an. Die wichtigsten Unterschiede:

  • Deutlich leiser: Nachtmodus nur 27,5 dB(A) statt 46 dB(A)
  • Technisch weiterentwickelt – Details zur Effizienzverbesserung variieren je nach Leistungsgröße
  • Die /6-Generation ist als Vorgänger weiterhin am Markt erhältlich, wird aber sukzessive abgelöst

Für Hausbesitzer, bei denen Schallschutz ein kritischer Faktor ist (enge Nachbarbebauung, Schlafzimmernähe), kann die /8.1-Generation den Ausschlag geben. In allen anderen Fällen liefert die bewährte /6-Generation ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis – gerade weil Restbestände oft günstiger angeboten werden. Ob die /6 oder /8.1 für Ihre Situation sinnvoller ist, klären Enters Energieberater im kostenlosen Beratungsgespräch.

Vaillant aroTHERM plus VWL 75/6 A über Enter: So kommen Sie zur perfekt dimensionierten Anlage

Die aroTHERM plus VWL 75/6 A ist eine technisch überzeugende Wärmepumpe – aber nur, wenn sie zum Gebäude passt. Genau hier setzt Enter an: Als Deutschlands größter Energieberater analysiert Enter Ihr Haus ganzheitlich, bevor eine Empfehlung ausgesprochen wird. Statt ein Standardpaket zu verkaufen, erhalten Sie eine passgenaue Lösung auf Basis einer professionellen Heizlastberechnung.

Was Enter konkret für Sie tut:

  • Kostenlose digitale Erstberatung durch zertifizierte Energieeffizienz-Experten – Sie erfahren, ob die VWL 75/6 A die richtige Leistungsgröße für Ihr Haus ist
  • Angebotsvergleich: Enter-Kunden sparen jährlich etwa 3.360 € durch eine perfekt dimensionierte Wärmepumpe
  • Fördergarantie: Enter übernimmt den kompletten KfW-Förderantrag und garantiert die Auszahlung – über 150 Mio. € Fördermittel wurden bereits für Kunden gesichert
  • Geprüfte regionale Meisterbetriebe für die fachgerechte Installation – oft innerhalb von 30 Tagen nach Angebotsannahme
  • Langzeit-Service: 2 Jahre Fernwartung inklusive, Enter bleibt als fester Ansprechpartner an Ihrer Seite

Über 37.000 erfolgreiche Projekte und eine Kundenzufriedenheit von 4,8 von 5 Sternen bestätigen: Wer über Enter plant, bekommt nicht nur die richtige Wärmepumpe, sondern den gesamten Prozess aus einer Hand – transparent, schnell und zum besten Preis.

FAQ

Kann ich meine alten Heizkörper mit der aroTHERM plus weiterbetreiben?

Ja, in vielen Fällen. Die aroTHERM plus erreicht bis zu 75 °C Vorlauftemperatur und kann damit auch ältere Radiatoren versorgen. Allerdings sinkt die Effizienz bei hohen Vorlauftemperaturen spürbar. Optimal ist ein Betrieb bei 45–55 °C – oft erreichbar durch einen hydraulischen Abgleich und ggf. den Tausch einzelner unterdimensionierter Heizkörper.

Welche Förderung bekomme ich für die aroTHERM plus VWL 75/6 A?

Über das KfW-Programm 458 sind bis zu 70 % Zuschuss (max. 21.000 €) möglich. Die aroTHERM plus qualifiziert sich dank R290-Kältemittel für den 5 % Effizienzbonus. Beim Austausch einer alten fossilen Heizung kommen 20 % Geschwindigkeitsbonus hinzu. Enter übernimmt den Förderantrag und garantiert die Auszahlung.

Funktioniert die Wärmepumpe auch bei -20 °C Außentemperatur?

Ja, die Einsatzgrenze liegt bei -20 °C. Bei sehr tiefen Temperaturen steigt allerdings die Leistungsaufnahme und der COP sinkt auf ca. 2,8 bei -7 °C. Für die allermeisten Standorte in Deutschland reicht die Leistung aus – bei extremen Frostperioden kann ein bivalenter Betrieb mit einem elektrischen Zuheizer sinnvoll sein.

Wie hoch sind die jährlichen Stromkosten?

Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 18.000 kWh Heizenergiebedarf und einer Jahresarbeitszahl von 4,0 liegt der Stromverbrauch bei ca. 4.500 kWh/Jahr. Mit einem Wärmepumpentarif (ca. 0,28 €/kWh) ergeben sich Heizkosten von rund 1.260 € pro Jahr. In Kombination mit einer PV-Anlage können die Kosten nochmals deutlich sinken.

Brauche ich einen Starkstromanschluss?

Nein. Die VWL 75/6 A läuft mit 230 V einphasig – ein normaler Haushaltsanschluss genügt. Das vereinfacht die Installation und spart die Kosten für eine Elektriker-Erweiterung, die bei dreiphasigen Modellen anfallen kann.

Kann die aroTHERM plus auch kühlen?

Ja, die aktive Kühlfunktion ist serienmäßig integriert. Allerdings muss das Heizsystem bauseitig dafür vorbereitet sein (z. B. Fußbodenheizung als Flächenkühlung) und ein zusätzlicher Kodierwiderstand ist als Zubehör erforderlich. Die Kühlleistung eignet sich für eine moderate Temperaturabsenkung um 2–4 °C – eine Klimaanlage ersetzt sie nicht.

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