Mit Gas oder Öl heizen – Vergleich mit der Wärmepumpe

Wer weiterhin mit Gas oder Öl heizt, riskiert steigende Betriebskosten und einen Wertverlust der Immobilie. Steigen Sie stattdessen auf eine moderne und staatlich geförderte Wärmepumpe um. Enter vergleicht für Sie die Angebote führender Anbieter und spart Ihnen so durchschnittlich 5.800 € beim Kauf einer Wärmepumpe.

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    Viele Hausbesitzer stehen vor der Entscheidung, ob sie weiterhin mit Gas oder Öl heizen oder auf eine moderne Alternative umsteigen sollten. Die Wärmepumpe gilt dabei als zukunftssichere Lösung – doch lohnt sich der Wechsel wirklich? Enter begleitet Sie bei dieser wichtigen Entscheidung: Von der kostenlosen digitalen Beratung über den transparenten Vergleich geprüfter Handwerker bis zur maximalen Fördersumme erhalten Sie bei uns alles aus einer Hand.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Gesetzliche Vorgaben: Ab 2028 müssen neu installierte Heizungen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Öl- oder Gasheizung als alleiniges Heizsystem steht damit vor dem Aus.

    Checkmark

    Kostenfalle fossile Brennstoffe: Die CO₂-Steuer steigt kontinuierlich und verteuert das Heizen mit Gas und Öl Jahr für Jahr. Wärmepumpen sind von dieser Entwicklung hingegen nicht betroffen.

    Checkmark

    Langfristige Wirtschaftlichkeit: Trotz höherer Anschaffungskosten amortisieren sich Wärmepumpen durch niedrigere Betriebskosten und hohe Förderung innerhalb weniger Jahre.

    Checkmark

    Enter macht's einfach: Als neutrale Marktplatz-Plattform bringt Enter Sie direkt mit geprüften Handwerkern zusammen, vergleicht Angebote transparent und sichert Ihnen bis zu 70 % Förderung.

    Mit Gas oder Öl heizen: Was sagt das Heizungsgesetz?

    Das Gebäudeenergiegesetz (GEG), umgangssprachlich auch Heizungsgesetz genannt, ist seit Januar 2024 in Kraft und regelt die Zukunft des Heizens in Deutschland. Die zentrale Vorgabe: Alle neu installierten Heizsysteme müssen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Reine Gas- oder Ölheizungen erfüllen diese Vorgabe nicht. Möglich bleiben nur Hybridlösungen mit erneuerbaren Energien oder der Betrieb mit mindestens 65 % Biomethan bzw. Bio-Heizöl.

    Für Neubauten in Neubaugebieten gilt die 65-Prozent-Regel bereits jetzt. In Bestandsgebäuden und Neubauten in Bestandsgebieten hängt der Zeitpunkt von der kommunalen Wärmeplanung ab, spätestens ab Mitte 2028 gilt die Vorgabe jedoch bundesweit

    Diese Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) gelten für neue Heizungen

    Wichtig: Bestehende Gas- und Ölheizungen dürfen weiterbetrieben und im Schadensfall auch repariert werden. Bei einem Heizungsausfall gibt es Übergangsfristen von bis zu fünf Jahren für den Umstieg.

    Sollte man jetzt noch eine Gas- oder Ölheizung kaufen?

    Die Investition in eine neue Gas- oder Ölheizung ist aus mehreren Gründen nicht mehr zukunftssicher:

    • Steigende CO₂-Steuer: Seit 2021 verteuert die CO₂-Bepreisung fossile Brennstoffe wie Öl oder Erdgas. Im Jahr 2026 liegt der CO₂-Preis bei 55–65 € pro Tonne, ab 2027 wird er marktbasiert geregelt.
    • Keine staatliche Förderung: Während Wärmepumpen mit bis zu 70 % gefördert werden, gibt es für neue Gas- oder Ölheizungen keinerlei Zuschüsse. Die Anschaffungskosten müssen Sie komplett selbst tragen.
    • Gesetzliche Beratungspflicht: Vor dem Kauf einer fossilen Heizung ist eine Beratung über wirtschaftliche Risiken und steigende Betriebskosten vorgeschrieben – ein klares Signal des Gesetzgebers.
    • Wertverlust der Immobilie: Häuser mit veralteten Heizsystemen werden zunehmend schwerer verkäuflich und erzielen niedrigere Preise auf dem Markt.
    • Auslaufmodell: Ab 2045 dürfen auch bestehende fossile Heizungen nicht mehr betrieben werden. Eine Neuanschaffung heute bedeutet einen weiteren Austausch in 20 Jahren.

    Öl- und Gasheizungen: Kosten im Vergleich zur Wärmepumpe

    Bei der Entscheidung für ein neues Heizsystem spielen die Kosten eine zentrale Rolle. Viele Hausbesitzer schrecken dabei vor den höheren Anschaffungskosten einer Wärmepumpe zurück, doch diese Betrachtungsweise greift zu kurz. Entscheidend ist die Betrachtung über die gesamte Lebensdauer der Heizung. Dazu zählen die Anschaffungskosten, die staatliche Förderung und vor allem die jährlichen Betriebskosten.

    Hier zeigt sich, dass die Wärmepumpe nicht nur die umweltfreundlichste, sondern auch die wirtschaftlich attraktivste Lösung ist. Während die Heizkosten für Gas und Öl durch die CO₂-Steuer kontinuierlich steigen, profitieren Sie bei einer Wärmepumpe von stabilen und niedrigen Betriebskosten. Ein detaillierter Vergleich der Anschaffungs- und Betriebskosten macht die Unterschiede deutlich.

    Anschaffungskosten im Vergleich

    Auf den ersten Blick erscheinen Gas- und Ölheizungen deutlich günstiger in der Anschaffung. Doch dieser Eindruck täuscht, wenn man die staatliche Förderung für moderne Heizsysteme berücksichtigt:

    Heizsystem Anschaffungskosten Förderung Kosten nach Förderung
    Gasheizung 8.000–12.000 € 0 % 8.000–12.000 €
    Ölheizung 10.000–15.000 € 0 % 10.000–15.000 €
    Wärmepumpe 20.000–35.000 € 30–70 % 7.500–17.500 €

    Die Förderung setzt sich dabei aus einer Grundförderung von 30 %, einem Geschwindigkeitsbonus von 20 % (bei Austausch alter Heizungen bis 2028), einem Einkommensbonus von 30 % (bei zu versteuerndem Haushaltseinkommen unter 40.000 €) und einem Effizienzbonus von 5 % für besonders effiziente Wärmepumpen zusammen. 

    Nach Abzug der Förderung ist eine Wärmepumpe oft günstiger als eine neue Gasheizung und liegt preislich deutlich unter einer Ölheizung.

    Grafische Darstellung der KfW-Heizungsförderung

    Betriebskosten im Vergleich

    Die jährlichen Betriebskosten entscheiden über die langfristige Wirtschaftlichkeit beim Heizen mit Öl oder Gas. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 20.000 kWh Wärmebedarf ergeben sich folgende Kosten im Vergleich:

    Heizsystem Energiebedarf Energiepreis Jährliche Kosten
    Gasheizung 20.000 kWh 10 ct/kWh ca. 2.000 €
    Ölheizung 20.000 kWh 11 ct/kWh ca. 2.200 €
    Wärmepumpe (JAZ 4,0) 5.000 kWh 30 ct/kWh ca. 1.500 €

    Die Wärmepumpe spart dank ihrer hohen Effizienz jährlich mehrere hundert Euro Heizkosten gegenüber einer Gasheizung und sogar noch mehr gegenüber einer Ölheizung. Über eine Betriebsdauer von 20 Jahren summiert sich die Ersparnis auf mehr als 10.000 € und mehr. Das macht die Wärmepumpe vor allem in puncto Betriebskosten zum günstigsten Heizsystem.

    Weitere Vorteile der Wärmepumpe gegenüber einer Öl- oder Gasheizung

    Neben den finanziellen Vorteilen bietet die Wärmepumpe als Alternative zu Gas und Öl weitere überzeugende Argumente für Hausbesitzer und -besitzerinnen:

    • Klimafreundlich: Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energien und verursachen daher keinen direkten CO₂-Ausstoß. Je grüner der Strommix, desto klimafreundlicher das Heizen.
    • Unabhängigkeit: Keine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und deren Preisentwicklung – Sie sind vor geopolitischen Krisen und Lieferengpässen geschützt.
    • Wertsteigerung: Immobilien mit moderner Heiztechnik erzielen höhere Verkaufspreise und haben einen besseren Energieausweis.
    • Kombinierbar mit Photovoltaik: Mit eigenem Solarstrom wird das Heizen noch günstiger. Ein Autarkiegrad von bis zu 70 % ist möglich.
    • Keine Brennstofflagerung: Kein Öltank oder Gasanschluss nötig. Das bedeutet mehr Platz und keine Geruchsbelästigung.
    • Kühlungsfunktion: Viele Wärmepumpen können im Sommer auch zur Kühlung genutzt werden.
    • Geringe Wartungskosten: Keine Schornsteinfegerkosten, keine Abgasmessungen, die Wartung ist minimal.
    Fünf gute Gründe für den Wechsel zur Wärmepumpe

    Fazit: Lohnt sich das Heizen mit Gas oder Öl noch?

    Für die große Mehrheit der Hausbesitzerinnen und -besitzer lohnt sich die Investition in eine neue Gas- oder Ölheizung nicht mehr. Die Kombination aus fehlender Förderung, steigenden CO₂-Kosten, drohendem Wertverlust und gesetzlichen Einschränkungen macht fossile Heizsysteme zu einer wirtschaftlich und ökologisch unattraktiven Wahl.

    Ausnahmen gibt es nur in sehr speziellen Fällen: Wenn eine bestehende Heizung irreparabel ausfällt und kurzfristig Ersatz benötigt wird, kann eine Übergangslösung sinnvoll sein – etwa wenn in absehbarer Zeit ein Fernwärmeanschluss geplant ist. Auch für sehr alte Hausbesitzer, die nur noch wenige Jahre heizen werden, kann eine Reparatur der bestehenden Anlage wirtschaftlicher sein als ein kompletter Systemwechsel.

    Der wichtigste Schritt für alle anderen: Der direkte Umstieg auf eine Wärmepumpe. Sie vereint Zukunftssicherheit, niedrige Betriebskosten, hohe Förderung sowie Klimaschutz und ist damit die beste Wahl unter allen verfügbaren Heizsystemen.

    Mit Enter auf Wärmepumpe umsteigen und durchschnittlich 5.800 € sparen

    Der Umstieg von Öl und Gas auf eine Wärmepumpe ist für die meisten Hausbesitzer die richtige Entscheidung. Enter macht Ihnen diesen Schritt so einfach wie möglich: Als Deutschlands größter Sanierungsvergleich und neutrale Marktplatz-Plattform begleiten wir Sie von der ersten Idee bis zur fertigen Installation.

    So funktioniert's:

    1. Kostenlose digitale Beratung: Unser Energieeffizienz-Experte analysiert Ihre Situation in einem Videogespräch und zeigt Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihr Zuhause.
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    4. Umsetzungsbegleitung: Von der Planung bis zur Inbetriebnahme – Enter sorgt für einen reibungslosen Ablauf bei Ihrem Umstieg.

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    Ölheizung von 2003

    FAQ

    Ist es günstiger, mit Öl oder Gas zu heizen?

    Aktuell ist Gas im Betrieb etwas günstiger als Öl; der Unterschied beträgt zurzeit etwa 200–300 € pro Jahr für ein durchschnittliches Einfamilienhaus. Beide fossilen Brennstoffe sind jedoch deutlich teurer als das Heizen mit einer Wärmepumpe, die jährlich mehrere hundert Euro Betriebskosten spart.

    Was ist aktuell die billigste Art zu heizen?

    Die billigste Art zu heizen ist aktuell die Wärmepumpe, besonders wenn sie mit einer Photovoltaikanlage kombiniert wird. Mit einer Jahresarbeitszahl von 4,0 kostet eine Kilowattstunde Wärme nur etwa 6–8 Cent. Gas kostet inklusive CO₂-Steuer etwa 10 Cent, Öl sogar 11 Cent pro Kilowattstunde. Über 20 Jahre spart eine Wärmepumpe so mehr als 10.000 € gegenüber fossilen Heizungen.

    Wird es in 20 Jahren noch Heizöl geben?

    Heizöl wird 2045 als Brennstoff für Heizungen in Deutschland verboten. Bis dahin dürfen bestehende Ölheizungen zwar weiterbetrieben werden, die Verfügbarkeit und Preise sind jedoch ungewiss. Die Nachfrage wird sinken, Raffinerien könnten die Produktion einstellen. Wer heute eine Ölheizung kauft, muss spätestens 2045 ohnehin umrüsten. Der direkte Umstieg auf eine Wärmepumpe ist daher die sicherere und wirtschaftlichere Wahl.

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