Wärmepumpe und CO₂-Steuer: Wie viel sparen Sie gegenüber Gas ab 2027?

Die CO₂-Steuer wird in Wirtschaftlichkeitsrechnungen noch immer häufig unterschätzt oder ganz weggelassen. Dabei ist sie einer der stärksten Treiber dafür, dass sich der Wechsel zur Wärmepumpe schneller amortisiert als viele Hausbesitzer erwarten.

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    Die nächste Gasabrechnung liegt im Briefkasten, und wieder ist sie höher als im Vorjahr. Der Grund: Die CO₂-Steuer auf fossile Brennstoffe steigt planmäßig weiter und treibt die Heizkosten für jede Gasheizung und Ölheizung nach oben. Doch was genau steckt hinter dieser Abgabe, wie stark wird sie Ihre Heizkosten noch belasten – und welche Alternativen schützen Sie dauerhaft? In diesem Artikel erfahren Sie, wie die CO₂-Bepreisung fossiler Brennstoffe funktioniert, warum die Wärmepumpe davon befreit ist und wie Enter Sie beim Heizungstausch sicher begleitet.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    CO₂-Bepreisung nach BEHG: Das Brennstoffemissionshandelsgesetz verteuert fossile Brennstoffe wie Gas und Öl spürbar. Der Preiskorridor liegt bei 55–65 € pro Tonne CO₂, Tendenz steigend. Jede Gasheizung und Ölheizung wird dadurch Jahr für Jahr teurer im Betrieb.

    Checkmark

    Wärmepumpe ohne CO₂-Abgabe: Weil eine Wärmepumpe keine fossilen Brennstoffe verbrennt, fällt sie systembedingt nicht unter das BEHG. Die CO₂-Steuer im Betrieb beträgt exakt 0 € – unabhängig vom Typ der Anlage.

    Checkmark

    Doppelter Spareffekt: Wer auf eine Wärmepumpe umsteigt, spart laufende CO₂-Kosten und profitiert gleichzeitig von attraktiven Förderprogrammen – bis zu 70 % KfW-Förderung über das Programm 458 (BEG).

    Checkmark

    Enter als Komplettlösung: Enter begleitet Sie vom Anbietervergleich über den vollständigen KfW-Förderantrag bis zur Installation durch geprüfte regionale Meisterbetriebe – mit durchschnittlich 5.800 € Ersparnis und einer Fördergarantie. Jetzt kostenlos beraten lassen.

    Was ist die CO₂-Steuer – und wen trifft sie?

    Hinter der CO₂-Bepreisung steckt kein klassischer Steuerbescheid, sondern ein Zertifikatesystem, geregelt im Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG). Energielieferanten, die fossile Brennstoffe wie Erdgas oder Heizöl in Verkehr bringen, müssen für jede Tonne ausgestoßenes CO₂ sogenannte Zertifikate kaufen – und geben diese Kosten über den Gaspreis direkt an Sie als Endverbraucher weiter. Drei von vier deutschen Haushalten heizen noch mit fossilen Brennstoffen und sind damit unmittelbar betroffen.

    Was ist die CO2 Steuer Grafik?

    Die Tendenz des CO₂-Preises ist eindeutig: Seit 2021 hat er sich mehr als verdoppelt. Der Preiskorridor in den kommenden Jahren zeigt, dass die Politik den Kostendruck auf fossile Heizungen bewusst aufrechterhalten will, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Ab 2028 übernimmt das europäische Emissionshandelssystem EU-ETS 2 die marktbasierte Preisbildung – alle Prognosen deuten auf weitere Steigerungen hin.

    Jahr CO₂-Preis pro Tonne
    2021 25 €
    2022 30 €
    2023 30 € (Erhöhung ausgesetzt)
    2024 45 €
    2025 55 €
    2026 55–65 € (Korridor)
    2027 55–65 € (Korridor)
    2028+ Marktbasiert (EU-ETS 2)

    So viel zahlen Sie mehr: CO₂-Steuer und Gaskosten bis 2027

    Was bedeutet der Preiskorridor von 55–65 € pro Tonne konkret auf Ihrer Heizkostenabrechnung? Für Erdgas liegt der Emissionsfaktor gemäß EBeV 2030 bei 0,201 kg CO₂ pro kWh. Die Formel: Jahresverbrauch (kWh) × 0,201 × CO₂-Preis (€/t) ÷ 1.000. Ein kleines Einfamilienhaus mit 15.000 kWh Jahresverbrauch zahlt damit 166–196 € CO₂-Mehrkosten pro Jahr. Wer 20.000 kWh verbraucht, kommt bereits auf 221–261 €.

    Noch deutlicher fällt der Unterschied bei der Ölheizung aus: Mit 2.000 Litern Jahresverbrauch liegt die CO₂-Abgabe durch den höheren Emissionsfaktor bei 349–412 € – fast doppelt so viel wie bei einer vergleichbaren Gasheizung. Diese Beträge fallen jedes Jahr an und wachsen mit dem CO₂-Preis weiter. Prognosen des Kopernikus-Projekts Ariadne gehen bis 2030 von rund 120 € pro Tonne aus, das EWI Köln rechnet sogar mit bis zu 151 €. Zum Vergleich: Eine Wärmepumpe zahlt in beiden Szenarien exakt 0 € CO₂-Abgabe.

    Szenario CO₂-Kosten 2026 CO₂-Kosten 2030 (Prognose)
    Gas, 15.000 kWh/Jahr 166–196 € 362–455 €
    Gas, 20.000 kWh/Jahr 221–261 € 482–607 €
    Öl, 2.000 Liter/Jahr 349–412 € ca. 700–850 €

    Die Werte für 2030 sind Prognosen auf Basis der Studien von Kopernikus-Ariadne und EWI Köln.

    Wärmepumpe vs. Gasheizung: Der direkte Kostenvergleich

    Ehrliche Wirtschaftlichkeitsvergleiche müssen drei separate Kostentreiber der Gasheizung berücksichtigen: den Gaspreis, die CO₂-Abgabe und die steigenden Gasnetzentgelte. Denn je mehr Haushalte das Gasnetz verlassen, desto höher werden die Netzkosten für die verbleibenden Nutzer – ein oft übersehener Faktor. Bei einer Wärmepumpe hingegen fallen ausschließlich Stromkosten an; CO₂-Abgabe und Netzentgelte entfallen komplett.

    Besonders die CO₂-Steuer wirkt dabei als Amortisationsbeschleuniger: Wer sie in der Wirtschaftlichkeitsrechnung weglässt, überschätzt systematisch die Amortisationszeit der Wärmepumpe. Die eingesparten CO₂-Kosten summieren sich über die Lebensdauer der Anlage zu einem beträchtlichen Betrag – während die Gasheizung Jahr für Jahr teurer wird.

    Kostenposition Gasheizung 2026 Gasheizung 2030 (Prognose) Wärmepumpe 2026 Wärmepumpe 2030 (Prognose)
    Energiekosten (EFH, 20.000 kWh) ca. 1.800–2.200 € ca. 2.000–2.500 € ca. 700–1.000 € ca. 700–1.000 €
    CO₂-Abgabe ca. 221–261 € ca. 482–607 € 0 € 0 €
    Gasnetzentgelte ca. 200–300 € ca. 300–450 € entfällt entfällt
    Gesamtkosten pro Jahr (ca.) ca. 2.220–2.760 € ca. 2.780–3.560 € ca. 700–1.000 € ca. 700–1.000 €

    Richtwerte für ein Einfamilienhaus. Wärmepumpen-Stromkosten setzen eine JAZ von ca. 3,5 und einen marktüblichen Wärmepumpenstromtarif voraus.

    Förderung und Amortisation: Wann lohnt sich der Wechsel?

    Die KfW-Förderung über das Programm 458 (BEG) macht den Heizungstausch so günstig wie nie. Hausbesitzer können aus mehreren Bausteinen bis zu 70 % der förderfähigen Kosten als Zuschuss erhalten – bei maximal 21.000 €. Wichtig: Der Förderantrag muss zwingend vor Vertragsabschluss gestellt werden. Ein nachträglicher Antrag wird nicht akzeptiert. Dieser formale Schritt ist einer der häufigsten Stolpersteine – und genau hier übernimmt Enter den vollständigen Prozess inklusive Fördergarantie für die KfW-Auszahlung.

    Förderkomponente Fördersatz Voraussetzung
    Grundförderung 30 % Tausch einer fossilen Heizung gegen eine Wärmepumpe
    Klimageschwindigkeits-Bonus +20 % Heizungstausch bis Ende 2028
    Effizienzbonus +5 % Natürliches Kältemittel (z. B. R290) oder Erdwärme
    Einkommensbonus BEG +30 % Zu versteuerndes Jahreseinkommen unter 40.000 €
    Maximum kombiniert 70 % Kombinationsdeckel (max. 21.000 € Zuschuss)

    In der Praxis bedeutet das: Bei 30.000 € förderfähigen Gesamtkosten und einem Fördersatz von 55 % (Grund + Klimabonus + Effizienzbonus) verbleiben 13.500 € Eigenanteil. Mit Einkommensbonus sinkt dieser auf nur 9.000 €. Komplettsysteme sind bei Enter nach maximaler Förderung bereits ab ca. 8.847 € erhältlich. Die CO₂-Einsparungen im Betrieb und die wachsenden Gasheizungskosten verkürzen die Amortisationszeit dabei zusätzlich – Jahr für Jahr.

    Fazit: Mit Enter jetzt handeln – bevor die CO₂-Steuer weiter steigt

    Die CO₂-Steuer ist längst kein abstraktes politisches Instrument mehr. Sie ist ein konkreter Kostentreiber, der Besitzer einer Gasheizung oder Ölheizung Jahr für Jahr stärker belastet. Gleichzeitig läuft der Klimageschwindigkeits-Bonus von 20 % nur bis Ende 2028 – wer wartet, verliert diesen Vorteil. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe und andere Wärmepumpentypen sind systembedingt von der CO₂-Steuer befreit, erfüllen alle Anforderungen des GEG und profitieren von der höchsten verfügbaren Förderung.

    Enter begleitet Sie als neutrale Marktplatz-Plattform durch den gesamten Prozess – von der ersten Gebäudeanalyse bis zur fertigen Installation. Was Enter von anderen Anbietern unterscheidet: Als unabhängige Plattform vergleicht Enter für Sie die Angebote von mehr als 100 qualitätsgeprüften regionalen Meisterbetrieben und sichert so transparente Preise ohne versteckte Kosten. Der vollständige KfW-Förderantrag inklusive Fördergarantie für die Auszahlung ist dabei fester Bestandteil des Service – nicht ein optionales Extra.

    Gerade beim Förderantrag lauern die größten Fallstricke: Wer den Antrag erst nach Vertragsabschluss stellt, verliert den gesamten Zuschuss. Enter übernimmt diesen Schritt für Sie – rechtzeitig, korrekt und mit Garantie auf die maximale Fördersumme. Das Ergebnis: durchschnittlich 5.800 € Ersparnis gegenüber dem Direktweg. Mit über 37.000 erfolgreichen Projekten und mehr als 150 Mio. € gesicherten Fördermitteln ist Enter der erfahrenste Partner für Ihren Heizungstausch – in typischerweise nur 8–12 Wochen von der Beratung bis zur betriebsbereiten Wärmepumpe.

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    Ölheizung von 2003

    FAQ

    Wie hoch ist die CO₂-Steuer auf Gas im Jahr 2026? 

    Die Berechnung folgt der Formel: Jahresverbrauch × 0,201 kg CO₂/kWh × CO₂-Preis ÷ 1.000. Bei 15.000 kWh ergeben sich im Preiskorridor von 55–65 €/t rund 166–196 € Mehrkosten. Bei 20.000 kWh liegen die CO₂-Kosten bei etwa 221–261 € pro Jahr.

    Ist die Wärmepumpe wirklich von der CO₂-Steuer befreit? 

    Ja, und zwar systembedingt. Eine Wärmepumpe verbrennt keine fossilen Brennstoffe und fällt deshalb nicht unter das BEHG. Die CO₂-Abgabe im Betrieb beträgt dauerhaft 0 €. Bei Nutzung von Ökostrom oder eigener Photovoltaik entfällt auch der indirekte CO₂-Effekt über den Strommix vollständig.

    Wie entwickelt sich der CO₂-Preis bis 2030? 

    Prognosen deuten auf deutliche Steigerungen hin. Das Kopernikus-Projekt Ariadne schätzt den CO₂-Preis auf rund 120 € pro Tonne, das EWI Köln sogar auf etwa 151 €. Ab 2028 greift das EU-ETS 2 mit marktbasierter Preisbildung. Alle Werte sind Prognosen.

    Lohnt sich der Wechsel zur Wärmepumpe trotz hoher Anschaffungskosten? 

    In den meisten Fällen ja – besonders mit staatlicher Förderung. Bis zu 70 % der förderfähigen Kosten übernimmt der Staat über das KfW-Programm 458. Die steigenden CO₂-Kosten für fossile Heizungen beschleunigen die Amortisation zusätzlich. Eine ganzheitliche Gebäudeanalyse, wie Enter sie durchführt, klärt die individuelle Wirtschaftlichkeit verlässlich.

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