
Beste WÀrmedÀmmung innen: Materialvergleich & InnendÀmmung Altbau
Wer seine AuĂenwand von innen dĂ€mmen möchte, steht vor einer entscheidenden Materialfrage: Kalziumsilikatplatten und Mineralschaumplatten gelten als fĂŒhrende Lösungen fĂŒr den Altbau â sie regulieren Feuchtigkeit kapillaraktiv und minimieren das Schimmelrisiko ohne zusĂ€tzliche Dampfsperre. Mit einer ganzheitlichen GebĂ€udeanalyse durch Deutschlands gröĂten Energieberater identifizieren Sie nicht nur das optimale Material, sondern sichern sich auch bis zu 20 % Förderung ĂŒber BAFA oder KfW â bei korrekter Planung von Anfang an. Jetzt kostenlose digitale Beratung anfragen.
Kalziumsilikat, Holzfaser oder Mineralschaum â welche ist die beste WĂ€rmedĂ€mmung innen fĂŒr Ihren Altbau? Falsch gewĂ€hlte Materialien fĂŒhren zu Schimmel, WĂ€rmebrĂŒcken und verlorenen Fördermitteln. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, welche Methoden und DĂ€mmstoffe 2026 â nach den aktuellen Anforderungen des GebĂ€udemodernisierungsgesetzes (GModG) â wirklich ĂŒberzeugen, und wie Enter Sie dabei unterstĂŒtzt.
Mit dem Enter DÀmmkostenrechner erfahren Sie mit nur wenigen Klicks, welche Kosten bei einer WÀrmedÀmmung auf Sie zukommen:
Das Thema kurz und kompakt
Energie sparen: Eine WĂ€rmedĂ€mmung innen ermöglicht Energieeinsparungen, wenn eine AuĂendĂ€mmung nicht realisierbar ist â etwa bei Denkmalschutz, Grenzbebauung oder Platzmangel an der Fassade.
Verbessertes Raumklima: Richtig ausgefĂŒhrt, verhindert die InnendĂ€mmung Schimmelbildung und verbessert das Raumklima nachhaltig.
Bis zu 20 % Förderung sichern: Staatliche Förderprogramme des BAFA oder der KfW helfen, Ihre Sanierungskosten deutlich zu reduzieren. Enter â Deutschlands gröĂter Energieberater â unterstĂŒtzt Sie mit einer kostenlosen digitalen Beratung und begleitet Sie von der Analyse bis zur fertigen Umsetzung.
Warum ist eine gute WÀrmedÀmmung innen wichtig?
Energieverluste durch schlecht gedĂ€mmte WĂ€nde fĂŒhren in vielen Haushalten zu hohen Heizkosten. Besonders Altbauten sind hĂ€ufig von diesem Problem betroffen, da die AuĂenwĂ€nde WĂ€rme nur unzureichend speichern können. Die InnenwanddĂ€mmung (auch Innenisolierung genannt) ist die optimale Lösung, wenn Sie Ihre AuĂenwand von innen dĂ€mmen möchten und eine AuĂendĂ€mmung nicht infrage kommt â sei es aufgrund von Denkmalschutz, Grenzbebauung, optischen Vorgaben oder Platzmangel an der Fassade. Auch in Eigentumswohnungen, wo Fassadenarbeiten der Zustimmung der EigentĂŒmergemeinschaft bedĂŒrfen, ist die DĂ€mmung von innen oft die einzig praktikable Option.
Mit der richtigen WĂ€rmedĂ€mmung innen sparen Sie nicht nur Energiekosten, sondern schaffen auch ein angenehmes Wohnklima. Indem WĂ€rmeverluste minimiert werden, bleibt die Temperatur im Raum stabil, und die WĂ€nde fĂŒhlen sich nicht mehr kalt an. Ein weiterer praktischer Vorteil: Sie können Raum fĂŒr Raum sanieren und mĂŒssen nicht das gesamte GebĂ€ude auf einmal angehen. Gleichzeitig steigert eine energetische Sanierung den Wert Ihrer Immobilie â ein Vorteil, der sich langfristig auszahlt.

Allerdings bringt die InnendĂ€mmung Herausforderungen mit sich: Sie erfordert eine prĂ€zise Planung und professionelle Umsetzung, um WĂ€rmebrĂŒcken und Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden. Doch mit den richtigen Materialien und Fachleuten an Ihrer Seite gelingt eine erfolgreiche Sanierung.
Wie funktioniert eine WÀrmedÀmmung innen?
Eine WĂ€rmedĂ€mmung innen besteht aus mehreren Schichten, die gemeinsam dafĂŒr sorgen, WĂ€rmeverluste zu minimieren und das Raumklima zu verbessern. Eine typische InnendĂ€mmung kann wie folgt aussehen:

- Mauerwerk: Das tragende Element der Wand bleibt bestehen und ist die Basis fĂŒr alle weiteren Schichten. Es sollte trocken und frei von SchĂ€den sein, um eine optimale DĂ€mmwirkung zu gewĂ€hrleisten.
- Alter Innenputz: Der vorhandene Innenputz kann als erste Ausgleichsschicht dienen. Er muss jedoch tragfÀhig und frei von losen Stellen sein. Unebenheiten sollten vor der Montage des DÀmmmaterials ausgeglichen werden.
- DĂ€mmmaterial: Das DĂ€mmmaterial bildet das HerzstĂŒck der InnendĂ€mmung. Je nach Anforderungen und baulichen Gegebenheiten kommen Materialien wie Mineralwolle, Kalziumsilikatplatten, Mineralschaumplatten oder HolzfaserdĂ€mmplatten zum Einsatz. Diese Schicht reduziert die WĂ€rmeĂŒbertragung und sorgt fĂŒr eine angenehme Raumtemperatur.
- Dampfsperre (optional): Eine Dampfsperre schĂŒtzt das DĂ€mmmaterial vor Feuchtigkeit, die aus der Raumluft in die Wand eindringen könnte. Sie ist besonders wichtig, wenn diffusionsdichte Materialien wie Polystyrol oder PUR/PIR verwendet werden. Bei kapillaraktiven Materialien wie Kalziumsilikat oder Mineralschaum ist sie oft nicht erforderlich.
- Neuer Innenputz: Der Innenputz schlieĂt die DĂ€mmschichten ab und sorgt fĂŒr eine stabile und ansprechende OberflĂ€che. Mineralputze sind besonders empfehlenswert, da sie Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können, was das Raumklima zusĂ€tzlich reguliert.
Durch diesen Aufbau bleibt die WĂ€rme im Raum, wĂ€hrend die AuĂenwand geschĂŒtzt wird. Gleichzeitig wird das Risiko von Feuchtigkeit und Schimmelbildung minimiert.
Welche Möglichkeiten fĂŒr die WĂ€rmedĂ€mmung von innen gibt es?
Es gibt verschiedene Methoden, um die WÀrmedÀmmung innen umzusetzen. Die Wahl der richtigen Technik hÀngt von den baulichen Gegebenheiten und Ihren persönlichen PrÀferenzen ab. Die gÀngigsten AnsÀtze wollen wir genauer vorstellen:
DĂ€mmung mit Unterkonstruktion
Bei dieser Methode wird eine Konstruktion aus Holz oder Metall an der Wand befestigt. In die ZwischenrĂ€ume kommen DĂ€mmstoffe wie Mineralwolle oder Holzfaser. AnschlieĂend wird die Konstruktion mit Gipskarton- oder Holzwolleplatten abgeschlossen. Diese Variante des Trockenbaus eignet sich besonders fĂŒr unebene WĂ€nde und ermöglicht die Integration von Installationen wie Steckdosen oder KabelschĂ€chten, benötigt aber vergleichsweise viel Platz.

DĂ€mmung mit Verbundplatten
Verbundplatten kombinieren DĂ€mm- und Deckplatte in einem Element. Sie werden direkt an die Wand geklebt oder gedĂŒbelt. Oft enthalten sie eine integrierte Dampfbremse, die vor Feuchtigkeit schĂŒtzt. Diese Methode ist besonders platzsparend und einfach in der Umsetzung.

DĂ€mmung mit Innenputzsystem
Diese Technik ist ideal fĂŒr enge RĂ€ume: DĂ€mmplatten aus Kalziumsilikat oder anderen Materialien werden direkt an die Wand geklebt und anschlieĂend verputzt. Der mineralische Putz wirkt feuchtigkeitsregulierend und trĂ€gt zu einem gesunden Raumklima bei.

SprĂŒhdĂ€mmung / EinblasdĂ€mmung
FĂŒr unregelmĂ€Ăige WandflĂ€chen oder schwer zugĂ€ngliche Bereiche ist die AufsprĂŒhdĂ€mmung oder EinblasdĂ€mmung eine innovative Lösung. Zelluloseflocken oder Ă€hnliche Materialien werden direkt auf die Wand aufgetragen und bilden eine nahtlose DĂ€mmschicht.

Materialien und DĂ€mmstoffe fĂŒr die WĂ€rmedĂ€mmung innen
Die Wahl des richtigen DĂ€mmstoffs ist entscheidend fĂŒr den Erfolg Ihrer Sanierung. Welche DĂ€mmstoffe fĂŒr InnenwĂ€nde am besten geeignet sind, hĂ€ngt von der Wandkonstruktion, dem Feuchtigkeitsverhalten und dem verfĂŒgbaren Platz ab. Hier eine Ăbersicht der gĂ€ngigsten Materialien und ihrer Eigenschaften:
| Material | Form | WĂ€rmeleitfĂ€higkeit (W/m·K) | DĂ€mmwirkung | Dampfbremse erforderlich? | Kosten ca. (âŹ/mÂČ) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kalziumsilikat | Platten | ~0,065 | Gut | Nein | 40â80 | Kapillaraktiv, feuchtigkeitsregulierend, schimmelhemmend â ideal fĂŒr Altbau |
| Mineralschaumplatten | Platten | ~0,045 | Gut | Nein | 15â30 | Kapillaraktiv, nicht brennbar (A1), diffusionsoffen, leicht zu verarbeiten |
| Mineralwolle (Stein-/Glaswolle) | Matten/Platten | 0,032â0,040 | Sehr gut | Ja | 20â50 | Hervorragender Schallschutz, nicht brennbar |
| HolzfaserdĂ€mmplatten | Platten | 0,040â0,050 | Gut | Nein | 30â60 | Kapillaraktiv, nachhaltig, ideal fĂŒr Altbauten und Fachwerk |
| Polystyrol (EPS/XPS) | Platten | ~0,035 | Sehr gut | Ja | 10â25 | Leicht, gĂŒnstig, nicht kapillaraktiv â Schimmelrisiko bei falscher Planung |
| PUR/PIR Hartschaum | Platten | 0,023â0,028 | Sehr gut | Ja | 25â60 | Höchste DĂ€mmleistung bei minimaler Dicke â ideal bei wenig Platz |
| Zellulose | Flocken/Platten | ~0,040 | Sehr gut | Ja | 20â45 | Ăkologisch, ideal fĂŒr Einblas- und AufsprĂŒhdĂ€mmungen |
| VakuumdĂ€mmplatten | Platten | ~0,007 | Exzellent | Nein | 80â200 | Maximale DĂ€mmleistung bei minimaler Dicke, jedoch teuer und empfindlich |
| Schafwolle | Matten | ~0,040 | Sehr gut | Nein | 30â60 | NatĂŒrlich, feuchtigkeitsregulierend |
Vorteile und Herausforderungen der InnendÀmmung
Die WĂ€rmedĂ€mmung von innen bietet zahlreiche Vorteile, vor allem fĂŒr Altbauten und denkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude. Eine gut geplante InnendĂ€mmung bietet nicht nur eine hervorragende Isolierung, sondern trĂ€gt auch zur Senkung Ihrer Heizkosten bei. Sie ermöglicht spĂŒrbare Energieeinsparungen, ohne die Ă€uĂere Fassade zu verĂ€ndern, dennoch gibt es auch Herausforderungen.
Vorteile:
- Energieeinsparung: Eine gute WĂ€rmedĂ€mmung innen kann Heizkosten um bis zu 15 % reduzieren â vorausgesetzt, Materialwahl und Dampfbremse sind fachgerecht geplant.
- Flexible Anwendung: Sie können Raum fĂŒr Raum sanieren und mĂŒssen nicht das ganze Haus auf einmal dĂ€mmen.
- Keine FassadenverĂ€nderung: Besonders bei denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€uden und Grenzbebauung bleibt die Ă€uĂere Optik erhalten.
- Schnell bewohnbar: InnendĂ€mmung ist witterungsunabhĂ€ngig und kann auch im Winter durchgefĂŒhrt werden.
Herausforderungen:
- Wohnraumverlust: Die MaterialstĂ€rke verringert die RaumgröĂe â je nach DĂ€mmstoff zwischen 4 und 12 cm pro Wand.
- Feuchtigkeitsrisiken: Ohne Dampfsperre oder diffusionsoffene Materialien droht Schimmelbildung.
- Erhöhter Planungsaufwand: Eine sorgfĂ€ltige Planung ist unerlĂ€sslich, um WĂ€rmebrĂŒcken zu vermeiden.
- EingeschrĂ€nkte TragfĂ€higkeit der gedĂ€mmten Wand: Regale und schwere Möbel lassen sich nach der DĂ€mmung nur noch mit SpezialdĂŒbeln und Lastverteilern befestigen.
Beste WĂ€rmedĂ€mmung innen â Diese Punkte sollten Sie beachten
- WĂ€rmebrĂŒcken vermeiden: DĂ€mmen Sie Ăbergangsbereiche wie Fensterlaibungen, Decken und WandanschlĂŒsse sorgfĂ€ltig. FĂŒhren Sie die DĂ€mmung mindestens 50 cm an angrenzende Decken und InnenwĂ€nde weiter (FlankendĂ€mmung), um WĂ€rmebrĂŒcken an diesen kritischen Stellen zu minimieren. Hier drohen hĂ€ufig WĂ€rmeverluste und Schimmel im Haus.
- Keine HohlrÀume: Unebene WÀnde sollten vor der DÀmmung geebnet werden, um Kondenswasserbildung in HohlrÀumen zu verhindern.
- Feuchtigkeitsschutz: Abdichtung der AuĂenwand und die Verwendung diffusionsoffener oder kapillaraktiver Materialien sind essenziell.
- Dampfsperre korrekt anbringen: Bei diffusionsdichten Materialien wie Polystyrol oder PUR/PIR schĂŒtzt nur eine lĂŒckenlose Dampfsperre die DĂ€mmung vor Feuchtigkeit aus der Raumluft.
- Taupunkt berĂŒcksichtigen: Bei der InnendĂ€mmung verschiebt sich der Taupunkt in Richtung AuĂenwand. Zu dicke DĂ€mmschichten können bei diffusionsdichten Systemen dazu fĂŒhren, dass Kondensfeuchte im Mauerwerk entsteht. Kapillaraktive Systeme wie Kalziumsilikat oder Mineralschaum sind hier deutlich unkritischer â fĂŒr sie gelten DĂ€mmstĂ€rken von 40 bis 80 mm als typisch optimaler Bereich.
- LĂŒftungskonzept erstellen: Nach einer InnendĂ€mmung ist eine kontrollierte BelĂŒftung essenziell, um Feuchtigkeit zuverlĂ€ssig abzutransportieren und Schimmelbildung zu vermeiden. Besonders in dicht gedĂ€mmten Altbauten sollte ein LĂŒftungskonzept erstellt werden.
Vorschriften fĂŒr DĂ€mmungen
FĂŒr die DĂ€mmung von Neu- und Altbauten ist durch das GebĂ€udemodernisierungsgesetz (GModG) â das seit dem 29. Juli 2026 das bisherige GebĂ€udeenergiegesetz (GEG) ablöst â ein bestimmter WĂ€rmedurchgangskoeffizient (U-Wert) erforderlich:
- AuĂenwĂ€nde und DachflĂ€chen: 0,24 W/mÂČK
- FlachdĂ€cher: 0,20 W/mÂČK
- WĂ€nde und Decken von unbeheizten Kellern: 0,30 W/mÂČK
Je kleiner der U-Wert ist, desto weniger WÀrme geht verloren. Mehr Informationen finden Sie in unserem Artikel zum GebÀudemodernisierungsgesetz.

Kosten der InnendÀmmung
Die Kosten einer InnendĂ€mmung variieren je nach Methode, Material und WandflĂ€che erheblich. Als grobe Orientierung gilt: FĂŒr eine fachgerecht ausgefĂŒhrte InnendĂ€mmung inklusive Materialkosten und Handwerkerleistung sollten Sie mit 80 bis 200 ⏠pro Quadratmeter rechnen. Reine Materialkosten liegen je nach DĂ€mmstoff deutlich darunter:
- Mineralschaumplatten: ca. 15â30 âŹ/mÂČ (Material)
- HolzfaserdĂ€mmplatten: ca. 30â60 âŹ/mÂČ (Material)
- Kalziumsilikatplatten: ca. 40â80 âŹ/mÂČ (Material)
- PUR/PIR Hartschaum: ca. 25â60 âŹ/mÂČ (Material)
FĂŒr ein typisches Projekt â beispielsweise die InnendĂ€mmung von 60 mÂČ AuĂenwandflĂ€che in einem Altbau mit Kalziumsilikatplatten â können die Gesamtkosten inklusive Verarbeitung und Verputz zwischen 6.000 und 12.000 ⏠liegen. Mit staatlicher Förderung lĂ€sst sich dieser Betrag deutlich reduzieren. Die genauen Kosten hĂ€ngen von der Wandbeschaffenheit, der gewĂ€hlten DĂ€mmstĂ€rke und den regionalen Handwerkerpreisen ab. Enter vergleicht fĂŒr Sie die besten Angebote geprĂŒfter Handwerker und sichert Ihnen so einen fairen Marktpreis.
Fördermöglichkeiten und finanzielle UnterstĂŒtzung
Um die finanzielle Belastung zu reduzieren, bieten Förderprogramme zur DĂ€mmung umfassende UnterstĂŒtzung.

Programme im Ăberblick:
- BAFA-Förderung: Ăber das Programm BEG EM Zuschuss werden 15 % der förderfĂ€higen Ausgaben fĂŒr energetische SanierungsmaĂnahmen bezuschusst â bis zu 30.000 ⏠pro Jahr und Wohneinheit (bzw. 60.000 ⏠mit individuellem Sanierungsfahrplan).
- KfW-Förderkredit: Ăber den Kredit 261 ist ein Förderkredit von bis zu 150.000 ⏠pro Wohneinheit fĂŒr EffizienzhĂ€user möglich. Seit der BEG-Reform vom 21. Juli 2026 gilt ein einheitlicher Kreditbetrag unabhĂ€ngig von der Effizienzhaus-Klasse.
- iSFP-Bonus: Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) ermöglicht einen zusĂ€tzlichen Förderbonus von 5 % â seit der BEG-Reform vom 21. Juli 2026 wird dieser Bonus jedoch erst ab einem förderfĂ€higen Investitionsvolumen von ĂŒber 30.000 ⏠gewĂ€hrt und nur auf den ĂŒbersteigenden Betrag berechnet.
Enter â Deutschlands gröĂter Energieberater â unterstĂŒtzt Sie dabei, die passende Förderung fĂŒr Ihre DĂ€mmung zu sichern. Mit ĂŒber 150 Mio. ⏠gesicherten Fördermitteln und 37.000+ erfolgreichen Projekten profitieren Sie von unserer Erfahrung.
Tipps zur Vermeidung von Schimmelbildung
Schimmel ist eine der gröĂten Gefahren bei der InnendĂ€mmung. Mit den folgenden MaĂnahmen können Sie das Risiko minimieren:

- RegelmĂ€Ăig lĂŒften: StoĂlĂŒftung mehrmals tĂ€glich verhindert Feuchtigkeitsstau im Raum â nach einer InnendĂ€mmung ist ein durchdachtes LĂŒftungskonzept besonders wichtig.
- Feuchtigkeitsregulierende Materialien nutzen: Kapillaraktive DĂ€mmstoffe wie Kalziumsilikatplatten, Mineralschaumplatten oder Holzfaser wirken schimmelhemmend, weil sie Feuchtigkeit aufnehmen und kontrolliert wieder abgeben.
- Dampfsperre korrekt anbringen: Nur eine lĂŒckenlose Verarbeitung schĂŒtzt bei diffusionsdichten Systemen vor Kondensation.
- AuĂenwand vorab prĂŒfen: Risse oder Feuchtigkeit im Mauerwerk mĂŒssen vor der DĂ€mmung behoben werden â eindringendes Wasser von auĂen kann jede InnendĂ€mmung unterlaufen.
Altbau: Beste WĂ€rmedĂ€mmung innen fĂŒr alte GebĂ€ude
Altbauten stellen bei der InnendĂ€mmung eine besondere Herausforderung dar, da die AuĂenfassade aus Ă€sthetischen oder denkmalschutzrechtlichen GrĂŒnden erhalten bleiben soll. Die InnendĂ€mmung Altbau bietet hier eine hervorragende Lösung, um den Energieverbrauch zu senken, den Wohnkomfort zu steigern und eine SchalldĂ€mmung zu integrieren, ohne das Ă€uĂere Erscheinungsbild des GebĂ€udes zu verĂ€ndern.
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FAQ: HÀufige Fragen zur InnendÀmmung
Welche DÀmmung hat den höchsten DÀmmwert?
VakuumdĂ€mmplatten bieten mit einer WĂ€rmeleitfĂ€higkeit von ca. 0,007 W/m·K den höchsten DĂ€mmwert bei minimaler MaterialstĂ€rke â und damit deutlich mehr als herkömmliche DĂ€mmstoffe. Sie eignen sich besonders fĂŒr RĂ€ume mit sehr begrenztem Platz, sind jedoch mit 80â200 âŹ/mÂČ (Material) deutlich teurer als Alternativen. Wer platzsparend dĂ€mmen möchte, ohne den Höchstpreis zu zahlen, sollte auch PUR/PIR-Hartschaum (λ 0,023â0,028 W/m·K) als leistungsstarke Zwischenlösung in Betracht ziehen.
Welche DÀmmstÀrke bei InnendÀmmung?
Die empfohlene DĂ€mmstĂ€rke liegt typischerweise zwischen 40 und 100 mm â abhĂ€ngig vom DĂ€mmmaterial, der Wandkonstruktion und den energetischen Anforderungen des GebĂ€udemodernisierungsgesetzes (GModG). Dabei gilt: Mehr ist nicht immer besser. Bei kapillaraktiven Systemen wie Kalziumsilikatplatten oder Mineralschaumplatten gelten 40 bis 80 mm als optimaler Bereich, da sich bei gröĂeren DĂ€mmstĂ€rken der Taupunkt weiter in Richtung AuĂenwand verschiebt â bei diffusionsdichten Materialien kann das zu Kondensfeuchte im Mauerwerk fĂŒhren. Mineralwolle oder HolzfaserdĂ€mmplatten können fĂŒr höhere DĂ€mmleistungen auch in gröĂeren StĂ€rken eingesetzt werden, erfordern dann aber eine sorgfĂ€ltig geplante Dampfbremse.
Wie dÀmmt man am besten von innen?
Die beste InnendĂ€mmung kombiniert das richtige Material mit einer fachgerechten AusfĂŒhrung. FĂŒr die meisten Altbauten empfehlen sich kapillaraktive, diffusionsoffene Materialien wie Kalziumsilikatplatten oder Mineralschaumplatten: Sie regulieren Feuchtigkeit ohne zusĂ€tzliche Dampfsperre und minimieren das Schimmelrisiko. Bei diffusionsdichten Materialien wie Polystyrol oder PUR/PIR ist eine lĂŒckenlose Dampfbremse zwingend erforderlich. Entscheidend ist auĂerdem die FlankendĂ€mmung an Fensterlaibungen, Decken- und WandanschlĂŒssen, um WĂ€rmebrĂŒcken zu vermeiden. Enter vergleicht fĂŒr Sie geprĂŒfte Handwerker und begleitet Sie von der Materialauswahl bis zur fertigen Umsetzung â jetzt kostenlose digitale Beratung anfragen.
Was bringt 2 cm InnendÀmmung?
Eine DĂ€mmstĂ€rke von 2 cm reduziert den WĂ€rmeverlust nur geringfĂŒgig und ist fĂŒr nennenswerte Energieeinsparungen nicht ausreichend. Als Orientierung: Mit 2 cm Polystyrol (λ ~0,035) erreichen Sie einen zusĂ€tzlichen DĂ€mmwiderstand von ca. 0,57 mÂČK/W â das verbessert zwar die OberflĂ€chentemperatur der Wand leicht und kann Schimmelbildung an einzelnen Kaltpunkten reduzieren, erfĂŒllt aber die U-Wert-Anforderungen des GModG fĂŒr AuĂenwĂ€nde (0,24 W/mÂČK) bei typischen AltbauwĂ€nden nicht. FĂŒr spĂŒrbare Energieeinsparungen sind DĂ€mmstĂ€rken ab 40 mm erforderlich.
Was kostet eine InnendĂ€mmung pro mÂČ?
Die Gesamtkosten einer fachgerecht ausgefĂŒhrten InnendĂ€mmung liegen inklusive Material und Handwerkerleistung typischerweise bei 80 bis 200 ⏠pro Quadratmeter. Die Materialkosten allein variieren je nach DĂ€mmstoff erheblich: Mineralschaumplatten kosten ca. 15â30 âŹ/mÂČ, HolzfaserdĂ€mmplatten ca. 30â60 âŹ/mÂČ, Kalziumsilikatplatten ca. 40â80 âŹ/mÂČ und PUR/PIR-Hartschaum ca. 25â60 âŹ/mÂČ. FĂŒr ein typisches Projekt â etwa 60 mÂČ AuĂenwandflĂ€che in einem Altbau mit Kalziumsilikatplatten â können die Gesamtkosten inklusive Verputz zwischen 6.000 und 12.000 ⏠liegen. Mit BAFA-Förderung (15 % Zuschuss) lĂ€sst sich dieser Betrag spĂŒrbar reduzieren. Enter vergleicht fĂŒr Sie Angebote geprĂŒfter Handwerker, damit Sie einen fairen Marktpreis erhalten.
Welche dĂŒnne DĂ€mmung hat den höchsten DĂ€mmwert innen?
Wenn der Platz knapp ist, bieten VakuumdĂ€mmplatten (λ ~0,007 W/m·K) die mit Abstand höchste DĂ€mmleistung bei minimaler Dicke â bereits 2â3 cm ersetzen eine 15 cm starke Mineralwollschicht. Allerdings sind sie empfindlich gegen BeschĂ€digungen und mit 80â200 âŹ/mÂČ kostspielig. Eine praxistauglichere Alternative fĂŒr beengte VerhĂ€ltnisse sind PUR/PIR-Hartschaumplatten (λ 0,023â0,028 W/m·K): Sie bieten bei 4â6 cm StĂ€rke eine sehr gute DĂ€mmleistung und sind deutlich gĂŒnstiger. Beide Systeme erfordern eine sorgfĂ€ltig geplante Dampfbremse, da sie nicht kapillaraktiv sind.
Ist eine DĂ€mmung von innen Pflicht?
Generell gibt es keine gesetzliche Pflicht, DĂ€mmungen an Innen- oder AuĂenwĂ€nden nachtrĂ€glich anzubringen. Planen Sie jedoch einen Neubau oder eine umfassende Sanierung Ihres GebĂ€udes, mĂŒssen Sie die Anforderungen des GebĂ€udemodernisierungsgesetzes (GModG) beachten, das seit dem 29. Juli 2026 das frĂŒhere GebĂ€udeenergiegesetz (GEG) ablöst. Das GModG schreibt bei SanierungsmaĂnahmen bestimmte Mindest-U-Werte vor â etwa 0,24 W/mÂČK fĂŒr AuĂenwĂ€nde. Werden Bauteile ohnehin erneuert oder erstmalig gedĂ€mmt, greifen diese Anforderungen automatisch.

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