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    Heizlastberechnung planen und durchführen mit Enter: So viel Wärme benötigt Ihr Haus

    Die Heizlastberechnung ist der Schlüssel zur richtigen Dimensionierung Ihrer Heizung. Sprich: Sie planen, wie groß oder klein eine Heizung sein muss, um eine Wohnung oder ein ganzes Gebäude kuschelig warmzuhalten. Ob beim Neubau oder Heizungstausch im Altbau: Eine Heizlastberechnung ist immer dann sinnvoll, wenn Sie energieeffizient(er) heizen möchten. Enter erklärt Ihnen hier alles, was Sie zum Thema wissen müssen.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Wärmebedarf ermitteln: Die Heizlastberechnung ist entscheidend, um den Wärmebedarf eines Gebäudes zu ermitteln. Die Heizlast berechnet sich grob aus der Summe einzelner Wärmeverluste.

    Checkmark

    Fachkundige Beratung: Sie können die Heizlastberechnung selber machen – allerdings nur überschlägig und nicht aussagekräftig. Die sorgfältige Berechnung sollte immer erfahrenem Fachpersonal, wie den Heizungsprofis von Enter, überlassen werden.

    Checkmark

    Förderungen sichern: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Durchführung einer Energieberatung inklusive Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans mit bis zu 80 %. Für unsere Energieberatungskunden ist die Enter-Heizlastberechnung anschließend kostenlos.

    Jetzt Heizlastberechnung beauftragen

    Mit einer Heizlastberechnung können Sie Energie sparen und unnötige Wärmeverluste vermeiden. Unsere Energieeffizienz-Experten helfen Ihnen, die richtige Heizungsanlage mit optimalen Heizkörpern zu finden und Ihre Energiekosten langfristig zu senken.

    Was versteht man unter der Heizlastberechnung?

    Die Heizlastberechnung bezieht sich auf die Berechnung der erforderlichen Wärmeleistung einer Heizungsanlage, um einen Raum, eine Wohnung oder ein ganzes Haus auf eine angenehme Innentemperatur zu heizen. Ist die Berechnung akkurat, ist man besonders in kalten Monaten dankbar.

    Die Heizlast wird in kW (Kilowatt) angegeben. Sie wird nach speziellen Formeln und den Vorgaben der Norm-Heizlast berechnet. Dazu später mehr.

    Warum ist die Heizlastberechnung wichtig und wann sollte ich sie durchführen?

    Vielleicht haben Sie sich schonmal mit dem hydraulischen Abgleich einer Heizungsanlage auseinandergesetzt. Zusammen mit der Heizlastberechnung sind es die wichtigsten Maßnahmen, um Wohnräume effizienter zu heizen. Und Effizienz bedeutet langfristig oft auch kostengünstiger.

    Allerdings ist die richtige Heizungsberechnung nicht nur für die Strom- und Heizkosten wichtig:

    • Eine zu klein gebaute Anlage kann im Winter nicht den Wärmebedarf decken – die Räume bleiben kalt und es kann zu Schimmel kommen.
    • Zu groß dimensionierte Anlagen hingegen haben einen höheren Stromverbrauch, da sie immer mehr leisten, als eigentlich notwendig ist.

    Immer dann, wenn in Neu- oder Altbauten eine neue Heizungsanlage eingebaut wird, ist eine Heizlastberechnung durchzuführen.

    Warum ist die Heizlastberechnung wichtig und wann sollte ich sie durchführen

    Wie gehe ich bei einer Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 vor?

    Vorab: Es gibt zwei Formeln zur Berechnung der Heizlast:

    1. DIN EN 12831 für präzise Ergebnisse.
    2. DIN EN 15378 für einen überschlägigen Rechenweg.

    Zur Sicherung der Qualität berechnen Fachleute die Heizlast nach der DIN EN 12831 „Heizungsanlagen in Gebäuden“. Dabei gilt die sogenannte Norm-Heizlast. Sie wird als Wärmestrom definiert, der erforderlich ist, um die Norm-Innentemperatur unter Norm-Außenbedingungen zu erreichen. Die DIN EN 12831 gibt hier eine ungefähre Norm für die Raumtemperatur vor, an denen Hausbesitzer sich orientieren können (15 °C für Flure bis 24 °C für Badezimmer).

    Die Heizlast ergibt sich dabei aus der Summe

    • des Transmissionswärmeverlustes,
    • des Lüftungswärmeverlustes und
    • der Zusatz-Aufheizleistung.

    Im Grunde werden einzelne Faktoren des Wärmeverlusts addiert. Das klingt simple, ist in der Anwendung allerdings sehr komplex.

    Transmissionswärmeverlust

    Der Transmissionswärmeverlust wird auch als Wärmeübertragungsverlust bezeichnet. Er bezieht sich auf die Wärme, die über die Gebäudehülle verloren geht. Die Wärme entweicht bspw. über Bauteile wie Wände, Fenster, Dach oder die Außentüren. Insbesondere im Winter ist der Transmissionswärmeverlust hoch. Mit einer guten Fassadendämmung und effizient isolierten Fenstern lässt sich der Transmissionswärmeverlust einschränken. Der Transmissionswärmeverlust kann berechnet werden, indem die Fläche des Bauteils in m2 x 1,5 W m2K (U-Wert) x Temperaturdifferenz in K multipliziert wird.

    Die richtige Dämmstoffdicke

    Lüftungswärmeverlust

    Um die Gebäudeheizlast zu berechnen, muss das individuelle Lüftungsverhalten der Bewohner bedacht werden. Hinzukommt die Dichtung, die evtl. undichte Stellen hat. Wenn frische Außenluft ins Gebäude eintritt und erwärmt werden muss, um die gewünschte Innentemperatur aufrechtzuerhalten, steigt die Heizleistung. Vor allem in kalten Monaten.

    Zusatz-Aufheizleistung der Heizlastberechnung

    Zusatz-Aufheizleistung der Heizlastberechnung ermöglicht eine präzisere Dimensionierung der Heizungsanlage. Sie bezieht sich bspw. auf die Heizleistung, die nach einer längeren Heizpause steigt. Die Zusatz-Aufheizleistung wird zur Grundheizlast addiert, um die Gesamtheizlast für das Gebäude zu ermitteln.

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    Gebäudespezifische Einflussfaktoren: Was muss ich beim Berechnen der Heizlast berücksichtigen?

    Die Berechnung der Norm-Heizlast beruht auf verschiedenen Faktoren und Werten. Die Ermittlung dieser Einflussgrößen wird daher vom Fachmann durchgeführt. Zu diesen Faktoren gehören bspw. die gewünschte Innentemperatur und der Verlust von Wärme nach DIN EN 12831. Weitere Daten, die für die Berechnung des Wärmebedarfs wichtig sind, ergeben sich:

    • auf Grundlage des Gebäudezustandes,
    • seiner Speichermasse,
    • dem möglichen Luftwechsel sowie
    • der U-Werte der Gebäudehülle.

    Enter führt für Sie eine raumweise Heizlastberechnung durch, dank der Sie Ihr Heizsystem optimal abstimmen können. Jetzt kostenlos anfragen!

    Gebäudespezifische Einflussfaktoren auf die Heizlast

    U-Werte der Gebäudehülle

    Der U-Wert beschreibt den Wärmedurchgangskoeffizienten, den ein Bauteil nach einer Sanierung erreichen muss. Dieser Koeffizient ist vom Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgesetzt, wobei der U-Wert in Bestandsgebäuden individuell ermittelt wird.

    Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme über ein Bauteil verloren geht. Die Gebäudehülle besteht z. B. aus den Außenwänden, den Fenstern, den Türen, dem Dach – alles, was die äußere Begrenzung eines Hauses bildet. Damit spezifiziert der U-Wert den Transmissionswärmeverlust zur Berechnung der Heizlast. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche U-Werte die Bestandteile Ihrer Gebäudehülle haben, können Sie eine Energieberatung durchführen lassen.

    Speichermasse des Gebäudes

    Die Speichermasse eines Gebäudes bezieht sich auf die Fähigkeit des Gebäudes, Wärmeenergie zu absorbieren, zu speichern und langsam abzugeben. Damit kann sie den Heizbedarf reduzieren und trägt dazu bei, die Innentemperatur auf einem konstanten Niveau zu halten. Deshalb ist die Wärmekapazität wichtig, um die Gebäudeheizlast zu berechnen.

    Luftwechsel in den Räumen

    Je nachdem, wie häufig und ausgiebig in den Innenräumen gelüftet wird und wie dicht Fenster und Türen sind, geht Wärme verloren. Die Heizlast variiert – die Lüftungswärmeverluste beeinflussen demnach den Wärmebedarf. Daher muss der Luftwechsel pro Raum zur Heizlastberechnung bedacht werden.

    Um den Luftwechsel zu unterstützen, kann eine Lüftungsanlage installiert werden. 

    Gewünschte Temperatur

    Die persönliche Wohlfühltemperatur ist für jeden Menschen unterschiedlich. Die Temperaturdifferenz spielt eine entscheidende Rolle bei der Berechnung des Wärmeverlusts durch Bauteile. Je kälter die Außentemperatur, desto wohlig warmer soll es im Innenraum sein. Zur Berechnung der Heizlast muss die Temperaturdifferenz zwischen Außen und Innen bestimmt werden.

    Gebäudespezifische Einflussfaktoren: Was muss ich beim Berechnen der Heizlast berücksichtigen?

    Welche Heizlast ist gut?

    Es gibt keine generell gültige Antwort auf die Frage – sie hängt von den individuellen Umständen und Anforderungen an Heizungsanlagen ab. Dazu gehören u. a. der Gebäudetyp und die Nutzung des Gebäudes sowie die Wärmedämmung. Durchschnittlich wird für Gebäude, die nach 1995 gebaut wurden, jedoch von einer durchschnittlichen Heizlast von 6 bis 15 kW ausgegangen:

    Beheizte Wohnfläche Durchschnittliche Heizlast
    100 m² 6 kW
    150 m² 9 kW
    200 m² 12 kW
    250 m² 15 kW

    Gemeinsam finden wir heraus, welche energetischen Maßnahmen für Sie sinnvoll sind – und welche Heizung für Sie und Ihren Haushalt die beste ist. Jetzt kostenlos anfragen!

    Dimensionierung der Wärmepumpe mit Heizlastberechnung

    Wärmepumpen sind eine der beliebtesten Heizungsalternativen deutschlandweit, da sie umweltfreundlich, energieeffizient und kostensparend sind. Die gute Nachricht: Die Heizlastberechnung für Wärmepumpen funktioniert genauso wie für andere Heizsysteme auch. Bedeutet: Heizlast berechnen ist energieträgerunabhängig. Sie erfolgt also bei Wärmepumpen genauso wie bei anderen Heizungen – bspw. einer Gasheizung, Ölheizung oder Elektroheizung.

    Heizlast für Wärmepumpen

    Auslegung der Fußbodenheizung mit Heizlastberechnung

    Die Heizlast wird immer für alle Räume, eine Wohnung oder ganze Immobilie berechnet. Davon ist abhängig, welche Heizung mit welcher Leistung oder Vorlauftemperatur benötigt wird.

    • Größere Heizflächen werden meist mit Anlagen niedriger Vorlauftemperaturen bedient. Dazu zählt die Fußbodenheizung.
    • Zu Heizkörpern mit höheren Vorlauftemperaturen zählen bspw. Wärmepumpen oder Pelletheizungen – also kleinere Heizflächen.

    Wie auch bei der Heizlastberechnung für Wärmepumpen gilt: Die Berechnung ist energieträgerunabhängig. 

    Checkmark

    Experten-Hinweis: Die Vorlauftemperatur beschreibt die Temperatur des Wassers in Heizsystemen, um die Heizkörper zu erwärmen.

    Heizleistung berechnen: Vereinfachte Formel

    Für die akkurate Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 wird eine Fachkraft benötigt. Allerdings gibt es auch die überschlägige Rechnung mit einfachem Rechenweg und groben Ergebnissen zur Orientierung. Die überschlägige Heizlastberechnung nach DIN EN 15378 ist aber nicht unfehlbar. Deswegen sollte sie nie die Basis für eine Heizungsauslegung sein.

    Mit der Formel für die vereinfachte Heizlastberechnung erfahren Sie anhand der Wohnfläche und der von der DIN-Norm vorgegebenen Heizlast pro Quadratmeter ungefähr die Heizleistung, die Ihr Gerät erbringen muss:

    Berechnung der erforderlichen Heizleistung: Rechenweg und Ergebnis (vereinfachte Formel nach DIN EN 12831). Berechnen mit einer vereinfachten Formel

    Wer kann eine Heizlastberechnung durchführen?

    Die Heizlastberechnung selber machen? Bitte nicht. Es gibt Tools, mit denen man die Heizlastberechnung online machen kann – allerdings bieten diese nur eine grobe Orientierung.

    Wie unser Artikel bereits erklärt hat, erfordert die Durchführung einer Heizlastberechnung Fachkenntnisse. Es braucht Expertise in der Gebäudeplanung und Heizungstechnik sowie den Zugriff auf spezialisierte Software und Daten. Daher sollten hier nur qualifizierte Fachleute an die Arbeit gehen. Das können Heizungsingenieure, Bauplaner, aber auch Energieberater sein.

    Enter ist Ihr Partner rund um Sanierung und Energieberatung: Wir bieten Ihnen kostenlose Erstgespräche an und unterstützen Sie, Ihren Energieverbrauch zu berechnen, ihn zu senken und Ihre Energieeffizienz zu optimieren. Durch eine raumweise Heizlastberechnung finden wir gemeinsam heraus, welche Heizung für Sie und Ihren Haushalt die beste ist.

    Wer kann eine Heizlastberechnung durchführen?

    Förderungen und Kosten für die Heizlastberechnung

    Die Kosten für eine Heizlastberechnung variieren je nach Größe der Immobilie und der Anzahl der Räume. Auch der Grundpreis ist bei jedem Unternehmen anders. Normalerweise wird ein Gesamtpreis pro Gebäude sowie pro Raum gerechnet. Dachschrägen werden gesondert berechnet. Kosten können nicht pauschal vorhergesagt werden, sondern müssen individuell berechnet werden. In einer Energieberatung können wir Sie detailliert zum Thema beraten.

    Wichtig zu wissen: Für eine Heizlastberechnung-Förderung wenden Sie sich an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Das BAFA fördert die Durchführung einer Energieberatung inklusive Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans mit bis zu 80 %.

    Heizlastberechnung: Energieberater Kosten

    Zertifizierte Energieberater zur Heizlastberechnung nehmen unterschiedliche Kosten. Das ist auch von Ihrem Projektvorhaben abhängig. Für eine Sanierung oder Modernisierung eines Altbaus? Für den Heizungstausch? Je nach Umfang der Arbeiten variieren nicht nur die Energieberater-Kosten, sondern auch die Förderung und ihre Regularien.

    Beanspruchen Sie die 80 %-Förderung der BAFA? Effektiv kostet die staatlich geförderte Energieberatung mit Enter nur 390 € für ein Einfamilienhaus bzw. 550 € für ein Mehrfamilienhaus. Für unsere Energieberatungskunden ist die Enter-Heizlastberechnung anschließend kostenlos!

    Einfach und präzise Ihre Heizlast berechnen mit Enter

    Mit der Heizlastberechnung können Sie Energie sparen und unnötige Wärmeverluste vermeiden. Sie hilft Ihnen, die richtige Heizungsanlage mit optimalen Heizkörpern zu finden und Ihre Energiekosten zu senken.

    Unsere Energieeffizienz-Experten berücksichtigen bei der Heizlastberechnung Ihre individuellen Anforderungen und die Gegebenheiten Ihrer Immobilie. Machen Sie Ihr Haus zukunftsfähig und schützen Sie die Umwelt und Ihren Geldbeutel!

    Einfach und präzise Ihre Heizlast berechnen mit Enter

    FAQs

    Was bedeutet Heizlast?

    Die Heizlast spiegelt den Wärmebedarf eines Raums, einer Wohnung oder eines ganzen Gebäudes wider. Um die Heizleistung für einen Raum zu berechnen, müssen verschiedene Faktoren eines Gebäudes bedacht werden, bspw.:

    • Transmissionswärmeverluste,
    • Lüftungswärmeverluste und
    • Zusatz-Aufheizleistung.

    Wozu dient die Heizlastberechnung?

    Auf der Heizlastberechnung beruht die richtige Einstellung und Dimensionierung Ihrer Heizanlage. Sie bestimmt also die Größe und Leistung der Heizungsanlage in Ihrem Zuhause. Das ist besonders wichtig, damit alle Räume – besonders in kalten Wintermonaten – warmgehalten werden können.

    Was kostet eine Heizlastberechnung?

    Die Kosten für eine Heizlastberechnung variieren je nach Gebäudegröße, Raumverhältnissen und Dienstleistungsanbietern. Im Allgemeinen reichen sie von einigen hundert bis zu mehreren tausend Euro. Wir bei Enter bieten unseren Energieberatungskunden eine kostenlose Heizlastberechnung an. Effektiv kostet die staatlich geförderte Energieberatung bei Enter 390 € für ein Einfamilienhaus bzw. 550 € für ein Mehrfamilienhaus.

    Kann ich eine Heizlastberechnung selber machen?

    Kurz und knapp: Bitte nicht. Es gibt Tools, mit denen man die Heizlastberechnung online machen kann. Allerdings handelt es sich dann um grobe Ergebnisse.

    Die Berechnung sollte von qualifizierten Fachleuten durchgeführt werden. Die Experten von Enter verfügen über das notwendige Wissen und die spezialisierte Software, um die Berechnung präzise durchzuführen. Wir stellen sicher, dass die Heizungsberechnung korrekt und der DIN-Norm entsprechend durchgeführt wird.

    Was ist der Unterschied zwischen Heizlast und Heizwärmebedarf?

    Die Heizlast bezieht sich auf den Wärmebedarf eines Gebäudes in kälteren Jahreszeiten. Es handelt sich um einen Leistungswert, der in Kilowatt (kW) angegeben wird.

    Der Heizwärmebedarf betrachtet den gesamten jährlichen Wärmebedarf. Sie beschreibt den Verbrauchswert in Kilowattstunden (kWh). Das dient zur Planung der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit eines Gebäudes.

    Wie lässt sich die Heizleistung speziell für eine Wärmepumpe, für Gas und Öl oder für eine Elektroheizung berechnen?

    Die Berechnung der Heizleistung für eine Wärmepumpe, Gasheizung , Ölheizung oder auch eine Elektroheizung unterscheidet sich nicht von der allgemeinen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.

    Die Heizleistung einer Wärmepumpe wird berechnet, indem die Energieeffizienz der Wärmepumpe (COP oder SPF) mit der elektrischen Leistungsaufnahme multipliziert wird. Für Gas- und Ölheizungen basiert die Berechnung auf dem Brennwert des verwendeten Brennstoffs und der Effizienz der Heizanlage, üblicherweise angegeben als Jahresnutzungsgrad. Bei einer Elektroheizung entspricht die Heizleistung direkt der elektrischen Leistungsaufnahme, da Elektroheizungen eine nahezu 100%ige Effizienz bei der Umwandlung von elektrischer Energie in Wärme aufweisen.