
Was tun bei Stromausfall? Ihr Notfallplan für den Ernstfall
Wiederkehrende Stromausfälle zeigen, wie wichtig eine unabhängige Energieversorgung ist. Mit einer individuell geplantenPV-Anlage mit Speicher können Sie sich deutlich unabhängiger vom Stromnetz machen. Als Deutschlands größter Energieberater analysieren wir Ihr Gebäude und finden die perfekt dimensionierte Lösung für Ihr Zuhause.
Stellen Sie sich vor: Sie sitzen gemütlich zu Hause, als plötzlich das Licht ausgeht und alle Geräte verstummen. Ein Stromausfall kann jeden treffen – sei es durch technische Defekte, Unwetter oder Überlastung des Stromnetzes. Doch keine Panik! Mit der richtigen Vorbereitung und den passenden Sofortmaßnahmen meistern Sie auch längere Stromausfälle souverän. In diesem Leitfaden erfahren Sie, was bei einem Stromausfall zu tun ist und wie Sie sich optimal auf den Ernstfall vorbereiten.
Das Thema kurz und kompakt
Sofortmaßnahmen kennen: Bei einem Stromausfall ist schnelles und besonnenes Handeln gefragt. Sorge zunächst für Licht durch Taschenlampen oder Kerzen, prüfe die Sicherungen und schalte nicht benötigte Geräte aus, um das Stromnetz zu entlasten.
Richtig vorbereitet sein: Ein durchdachter Notfallvorrat mit Batterien, Kerzen, haltbaren Lebensmitteln und einem batteriebetriebenen Radio hilft dir, auch längere Stromausfälle entspannt zu überstehen. Vorbereitung ist der Schlüssel zu mehr Sicherheit.
Langfristige Energiesicherheit: Photovoltaik-Anlagen mit Speicher bieten echte Unabhängigkeit vom Stromnetz und schützen dich vor Blackouts. Jetzt mit Enter – Deutschlands größtem Energieberater – eine kostenlose digitale Beratung sichern und PV-Anlagen bis zu 2.000 € günstiger erhalten.
Sofortmaßnahmen bei Stromausfall
Wenn plötzlich das Licht ausgeht, ist schnelles und besonnenes Handeln gefragt. Die ersten Minuten nach einem Stromausfall entscheiden darüber, wie sicher und stressfrei du die Situation meisterst. Dabei ist es wichtig zu unterscheiden, ob nur dein Zuhause betroffen ist oder ein regionaler Stromausfall vorliegt.

Bei einem lokalen Stromausfall (nur deine Wohnung):
- Sofort für Licht sorgen: Greife zu Taschenlampe, Kerzen oder aktiviere die Taschenlampen-Funktion deines Smartphones.
- Sicherungskasten überprüfen: Suche den Sicherungskasten auf und kontrolliere, ob eine Sicherung ausgelöst hat.
- Geräte ausschalten: Trenne alle Elektrogeräte vom Netz, bevor du die Sicherung wieder einschaltest.
- Ursache ermitteln: Teste schrittweise, welches Gerät den Ausfall verursacht haben könnte.
- Fachmann kontaktieren: Wende dich an einen Elektriker, falls sich die Sicherung nicht aktivieren lässt.

Bei einem regionalen Stromausfall:
- Ruhe bewahren: Keine Panik – der Strom wird wieder funktionieren.
- Gefahrenquellen ausschalten: Trenne alle Geräte vom Netz, die beim Wiedereinschalten gefährlich werden könnten (Bügeleisen, Herdplatten, elektrische Werkzeuge).
- Eine Lampe eingeschaltet lassen: So bemerkst du sofort, wenn die Stromversorgung wiederhergestellt ist.
- Akkus schonen: Nutze batteriebetriebene Geräte sparsam.
- Informationen beschaffen: Schalte ein batteriebetriebenes Radio ein oder informiere dich über dein Smartphone.
- Autofahrten vermeiden: Ampeln könnten ausgefallen sein und die Unfallgefahr erhöhen.
Experten-Tipp: Wiederkehrende Stromausfälle zeigen, wie wichtig eine unabhängige Energieversorgung ist. Mit einer PV-Anlage mit Speicher kannst du dich bis zu 86 % unabhängiger vom Stromnetz machen und bist auch bei längeren Ausfällen optimal versorgt. Unsere Energieberater bei Enter unterstützen dich gerne mit einer kostenlosen digitalen Beratung zu präventiven Maßnahmen für mehr Energiesicherheit in deinem Zuhause.
Was tun bei längerem Stromausfall – Heizung und Warmwasser
Wenn die Temperaturen sinken und der Strom ausfällt, wird die Heizung zum kritischen Faktor für dein Wohlbefinden und deine Gesundheit. Viele Hausbesitzer unterschätzen dabei, wie stark moderne Heizsysteme vom Stromnetz abhängig sind – selbst Gas- und Ölheizungen benötigen elektrische Energie für Steuerung, Zündung und Umwälzpumpen.
Gasheizung ohne Strom
Viele Hausbesitzer gehen davon aus, dass ihre Gasheizung auch bei einem Stromausfall funktioniert – schließlich wird sie mit Gas betrieben. Doch moderne Gasheizungen sind auf Strom angewiesen und fallen bei einem Stromausfall komplett aus. Der Grund: Die elektronische Steuerung, die Zündung, die Umwälzpumpen und die Regelungstechnik benötigen alle elektrische Energie. Ohne Strom kann die Heizung weder zünden noch das warme Wasser durch die Heizkörper pumpen.

Versuche niemals, selbst an der Gasheizung zu reparieren oder zu manipulieren. Bei Problemen wende dich ausschließlich an einen qualifizierten Installateur. Eigenreparaturen können zu Gasaustritt, Vergiftungen oder Explosionen führen.
Experten-Tipp: Enter ist Deutschlands größter Energieberater mit über 37.000 erfolgreichen Projekten. Unsere Experten helfen dir nicht nur bei der Planung einer stromausfallsicheren Energieversorgung, sondern beraten dich auch zu Wärmepumpen mit Notstromfunktion – inklusive 100 % Fördergarantie für die KfW-Förderung.
Alternative Heizmöglichkeiten
Während eines Stromausfalls stehen dir verschiedene sichere Alternativen zur Verfügung, um dich warmzuhalten. Ein Kamin oder Ofen mit Holz oder Kohle funktioniert unabhängig vom Stromnetz und spendet zuverlässig Wärme. Warme Kleidung, Decken und Schlafsäcke helfen dabei, die Körpertemperatur zu halten. Für Warmwasser kannst du einen Gaskocher oder Campingkocher verwenden. Moderne Kaminöfen können als Backup-Heizung dienen und gleichzeitig deine Heizkosten senken.

Warnung vor gefährlichen Methoden: Heize niemals mit Gasbacköfen, Grills oder anderen nicht dafür vorgesehenen Geräten in geschlossenen Räumen. Diese können tödliches Kohlenmonoxid freisetzen. Auch Kerzen und offene Flammen solltest du nur unter Aufsicht und mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen verwenden.
Notstromversorgung – Welche Optionen gibt es?
Bei länger andauernden Stromausfällen wird eine zuverlässige Notstromversorgung zur Lebensader für dein Zuhause. Je nach Budget, Bedarf und Sicherheitsanforderungen stehen dir verschiedene Lösungen zur Verfügung – von einfachen Powerbanks für Mobilgeräte bis hin zu autarken Photovoltaik-Systemen, die echte Energieunabhängigkeit bieten.
Stromgeneratoren und Powerbanks
Für kurzfristige Notstromlösungen stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, die je nach Bedarf und Budget unterschiedliche Vorteile bieten. Powerbanks sind die einfachste Lösung für Mobilgeräte wie Smartphones, Tablets oder kleinere elektronische Geräte. Sie sollten regelmäßig aufgeladen und griffbereit gehalten werden. Moderne Powerbanks mit hoher Kapazität können ein Smartphone mehrere Tage am Laufen halten.

Benzin- oder Dieselgeneratoren eignen sich für größere Geräte und können im Notfall ganze Haushalte mit Strom versorgen. Allerdings bringen sie erhebliche Sicherheitsrisiken mit sich: Sie dürfen niemals in geschlossenen Räumen betrieben werden, da Kohlenmonoxid-Vergiftungsgefahr besteht. Zudem sind sie laut, benötigen regelmäßige Wartung und Kraftstoff. Die Anschaffungskosten liegen zwischen 500 und 3.000 Euro je nach Leistung.
Photovoltaik mit Stromspeicher als Blackout-Schutz
Eine PV-Anlage mit Speicher stellt die modernste und nachhaltigste Lösung für Notstromversorgung dar. Bei einem Stromausfall schaltet sich die Anlage automatisch vom öffentlichen Netz ab und versorgt wichtige Haushaltsgeräte über den Batteriespeicher mit Strom. Moderne Lithium-Ionen-Batterien können je nach Größe einen Haushalt mehrere Tage komplett mit Energie versorgen.

Der entscheidende Vorteil liegt in der Energieautarkie: Während des normalen Betriebs erzeugst du deinen eigenen Strom, sparst Stromkosten und bist gleichzeitig für Stromausfälle gerüstet. Eine 10-kWp-Anlage mit 10-kWh-Speicher kann einen durchschnittlichen Haushalt bei sparsamer Nutzung bis zu drei Tage überbrücken. Die Kombination aus Blackout-Vorsorge und täglicher Kostenersparnis macht diese Investition besonders attraktiv.
Checkliste für Lebensmittel ohne Kühlung
Wenn der Strom länger ausfällt, werden Kühlschrank und Gefrierschrank zu einer echten Herausforderung. Ohne Kühlung verderben Lebensmittel schneller als gedacht – doch mit dem richtigen Wissen kannst du deine Vorräte schützen und sogar bei längeren Ausfällen versorgt bleiben.
| Lebensmittel | Haltbarkeit ohne Kühlung |
|---|---|
| Fleisch, Fisch | 2–4 Stunden |
| Milchprodukte | 4–6 Stunden |
| Eier | 8–12 Stunden |
| Hartkäse | 12–24 Stunden |
| Obst, Gemüse | 24–48 Stunden |
Der Kühlschrank hält bei geschlossener Tür etwa 4–6 Stunden die Temperatur, während ein gut gefüllter Gefrierschrank bis zu 24 Stunden durchhält. Je voller das Gerät, desto länger bleibt es kalt. Öffne die Türen nur wenn unbedingt nötig – jedes Öffnen lässt wertvolle Kälte entweichen.

Kontrolliere verderbliche Lebensmittel regelmäßig, aber öffne Kühl- und Gefrierschrank so selten wie möglich. Fleisch, Fisch und Milchprodukte sind besonders empfindlich und sollten bei Zimmertemperatur nach 2–4 Stunden entsorgt werden.
Tipp für den Notfallvorrat: Halte immer einen Vorrat haltbarer Lebensmittel bereit: Konserven, Trockenfrüchte, Nüsse, Knäckebrot und ausreichend Wasser. Ein Gas-Campingkocher ermöglicht es, warme Mahlzeiten zuzubereiten, auch wenn der Strom länger ausfällt.
Nach dem Stromausfall: Richtig wieder einschalten
Wenn der Strom nach einem Ausfall wieder verfügbar ist, solltest du nicht sofort alle Geräte gleichzeitig einschalten. Ein kontrolliertes Vorgehen schützt sowohl deine Elektrogeräte als auch das bereits belastete Stromnetz vor Überlastung.

Experten-Tipp: Solltest du wiederholt Probleme mit deiner Elektroinstallation oder Stromausfälle in deinem Zuhause haben, ist eine professionelle Überprüfung ratsam. Enter – Deutschlands größter Energieberater – berät dich in einer kostenlosen digitalen Beratung zu Möglichkeiten für eine unabhängige Stromversorgung durch Photovoltaik mit Speicher, inklusive Fördergarantie für die KfW-Förderung.
Die Kernpunkte für deinen optimalen Stromausfall-Schutz:
- Sofortmaßnahmen beherrschen: Lichtquellen aktivieren, Sicherungskasten prüfen, Gefahrenquellen ausschalten und Akkus schonen.
- Notfallvorrat anlegen: Batterien, Kerzen, haltbare Lebensmittel und batteriebetriebenes Radio für mehrere Tage bereithalten.
- Langfristige Energieautarkie schaffen: PV-Anlagen mit Stromspeicher bieten echte Unabhängigkeit und Blackout-Vorsorge.
- Moderne Heizsysteme nutzen: Wärmepumpen mit entsprechender Speicherlösung funktionieren auch bei Stromausfall.
- Finanzielle Vorteile sichern: PV-Anlagen bis zu 2.000 € günstiger plus lokale Förderungen – Enter übernimmt den kompletten KfW-Förderantrag mit 100 % Fördergarantie.
Beginne mit den wichtigsten Geräten: Schalte zunächst die Beleuchtung und den Kühlschrank ein. Warte etwa fünf Minuten, bevor du weitere Geräte aktivierst. Dies gibt dem Stromnetz Zeit, sich zu stabilisieren. Aktiviere anschließend schrittweise andere wichtige Haushaltsgeräte wie Heizung, Warmwasserbereiter und elektronische Geräte.
Kontrolliere nach dem Wiedereinschalten alle Uhren und Zeitschaltuhren in deinem Haushalt. Moderne Geräte mit digitalen Anzeigen müssen häufig neu eingestellt werden. Überprüfe auch die Einstellungen von Heizung, Kühlschrank und anderen programmierbaren Geräten. Bei empfindlichen Elektronikgeräten wie Computern oder Fernsehern solltest du vor dem Einschalten prüfen, ob diese durch Spannungsschwankungen beschädigt wurden.
Ehepaar Graß aus Brandenburg
Sparen jetzt 2.100 € Energiekosten/Jahr
83 % weniger Primärenergiebedarf
Baujahr 1989 | Wohnfläche 188 m²
Ölheizung von 1990
Liese & Arend aus Berlin
Sparen jetzt 1.650 € Energiekosten/Jahr
81 % weniger Primärenergiebedarf
Baujahr 1935 | Wohnfläche 113 m²
Ölheizung von 2003
FAQ
Was ist bei einem Stromausfall als Erstes zu tun?
Bei einem Stromausfall sollten Sie zunächst Ruhe bewahren und für Licht sorgen – greifen Sie zu Taschenlampen, LED-Leuchten oder aktivieren Sie die Taschenlampen-Funktion Ihres Smartphones. Prüfen Sie anschließend, ob nur Ihr Haushalt betroffen ist oder ein regionaler Ausfall vorliegt. Kontrollieren Sie den Sicherungskasten und schauen Sie, ob Nachbarn ebenfalls ohne Strom sind. Schalten Sie alle nicht benötigten Geräte aus, um das Stromnetz zu entlasten, und lassen Sie nur eine Lampe eingeschaltet, damit Sie den Zeitpunkt der Wiederversorgung bemerken.
Wie lange darf ein Stromausfall dauern?
In Deutschland gibt es keine gesetzlich festgelegte maximale Dauer für Stromausfälle. Die meisten Ausfälle dauern nur wenige Minuten bis maximal eine Stunde. Längere Ausfälle von mehreren Stunden sind selten und treten größtenteils nur bei schweren Störungen oder Naturkatastrophen auf. Netzbetreiber sind jedoch verpflichtet, die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen. Mit einer Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik mit Speicher können Sie auch längere Ausfälle überbrücken und Ihre Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz deutlich erhöhen.
Wo ruft man an, wenn man keinen Strom hat?
Wenden Sie sich direkt an Ihren örtlichen Netzbetreiber – die Telefonnummer finden Sie auf Ihrer Stromrechnung oder im Internet. Viele Anbieter haben spezielle Störungs-Hotlines, die rund um die Uhr erreichbar sind und detaillierte Informationen zu aktuellen Ausfällen bereitstellen. Alternativ können Sie auch Ihren Stromversorger kontaktieren, der Sie an den zuständigen Netzbetreiber weiterleitet. Bei lokalen Ausfällen in Ihrer Wohnung sollten Sie zunächst einen Elektriker kontaktieren, da das Problem möglicherweise in Ihren Stromleitungen liegt. Notrufnummern (112) sind nur bei akuter Lebensgefahr zu verwenden – nicht, wenn Sie einfach nur im Dunkeln sitzen.
-p-800.jpg)
Was lohnt sich wirklich?
Wofür gibt es Fördermittel?
27 Seiten kompaktes Wissen
.jpg)
Was lohnt sich wirklich?
Wofür gibt es Fördermittel?
27 Seiten kompaktes Wissen









