Zwangssanierung von HĂ€usern: EU-PlĂ€ne gestoppt – das mĂŒssen EigentĂŒmer 2025 wissen

Nutzen Sie die aktuelle Rechtssicherheit fĂŒr Ihre Sanierungsplanung! Da keine neuen EU-Zwangsvorgaben kommen, können Sie Ihre energetische Sanierung in Ruhe planen und dabei von den bestehenden Förderprogrammen profitieren. Mit bis zu 33.000 € staatlicher Förderung wird Ihre freiwillige Sanierung deutlich gĂŒnstiger als befĂŒrchtet.

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    Die befĂŒrchtete Zwangssanierung ist vom Tisch! Deutschland hat sich erfolgreich gegen die ursprĂŒnglich geplanten EU-Vorgaben zur EinzelgebĂ€ude-Sanierungspflicht eingesetzt. Was bedeutet das konkret fĂŒr Sie? Welche Sanierungspflichten gelten weiterhin, und wie können Sie von der aktuellen Situation profitieren, um eine böse Überraschung zu vermeiden? Wir zeigen Ihnen in unserem Artikel die wichtigsten Fakten und wie Sie Ihr Zuhause gemĂ€ĂŸ der GebĂ€uderichtlinie zukunftssicher und gefördert sanieren.

    Das Thema kurz und kompakt

    Checkmark

    Rechtssicherheit: Es gibt keine neuen Sanierungspflichten durch die EU – bestehende GEG-Regelungen bleiben unverĂ€ndert.

    Checkmark

    Nur allgemeine EU-Ziele: Statt EinzelgebÀude-Pflicht gilt nur die Vorgabe, den Energieverbrauch bis 2030 um 16 % zu senken.

    Checkmark

    Deutsche Sanierungspflicht bleibt unverĂ€ndert: Die bestehenden GEG-Regelungen bei EigentĂŒmerwechsel und umfangreichen Baumaßnahmen gelten weiterhin.

    Checkmark

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    EU-Zwangssanierung: Wie die Gefahr abgewendet wurde

    Die EU-Kommission wollte eine verpflichtende Sanierung aller GebÀude der Energieeffizienzklassen G und F durchsetzen. Deutschland hat gemeinsam mit anderen EU-Staaten diese PlÀne erfolgreich verhindert. 

    EU-Parlament BrĂŒssel – Zwangssanierung von HĂ€usern erfolgreich verhindert.

    Die ursprĂŒnglichen PlĂ€ne hĂ€tten dramatische Folgen gehabt: Zwischen 5 und 6 Millionen deutsche GebĂ€ude hĂ€tten bis 2030 zwangsweise auf mindestens Klasse F und bis 2033 auf Klasse E saniert werden mĂŒssen. EigentĂŒmerinnen und EigentĂŒmer hĂ€tten ihre unsanierten Immobilien weder verkaufen noch vermieten dĂŒrfen – bei Nichteinhaltung drohten sogar Enteignungen.

    Die finanziellen Belastungen der dem Vorhaben zugrunde liegenden Energy Efficiency Directive wĂ€ren immens gewesen: Sanierungskosten von 50.000 bis 150.000 € pro GebĂ€ude, oft ohne ausreichende staatliche UnterstĂŒtzung. Besonders Ă€ltere Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer mit begrenzten finanziellen Mitteln wĂ€ren in BedrĂ€ngnis gekommen – sie hĂ€tten weder die hohen Kosten stemmen noch ihre Immobilie legal weiter bewohnen oder verkaufen können.

    Die EinfĂŒhrung der Energy Efficiency Directive drohte viele Menschen in den Ruin zu treiben.

    Deutschlands erfolgreicher Widerstand gegen das EU-Parlament

    Die deutsche Bundesregierung positionierte sich von Anfang an klar gegen die geplante zwanghafte Sanierung und fĂŒhrte erfolgreiche Verhandlungen im EU-Parlament. Markus Pieper (CDU), der als deutscher VerhandlungsfĂŒhrer fungierte, sprach nach dem Verhandlungserfolg von einer „Befreiung von der Zwangssanierung“, wie der Spiegel berichtete.

    Auch Bauministerin Klara Geywitz betonte: „Wir haben den Sanierungszwang verhindert“. Der entscheidende Durchbruch zur Abwendung dieser Form der Sanierungspflicht gelang durch intensive Lobbyarbeit und die Bildung einer Allianz mit anderen EU-Mitgliedstaaten, die Ă€hnliche Bedenken hatten.

    Statt der ursprĂŒnglich geplanten EinzelgebĂ€ude-Sanierungspflicht einigten sich die Verhandlungspartner auf allgemeine Energiesparziele fĂŒr den gesamten GebĂ€udebestand. Deutschland muss nun lediglich den Energieverbrauch von WohngebĂ€uden bis 2030 um 16 % senken. Dazu können auch Sanierungsmaßnahmen herangezogen werden.

    Was bedeutet die neue EU-GebÀuderichtlinie statt einer Sanierungspflicht konkret?

    Die EU-GebĂ€uderichtlinie (kurz EPBD) setzt auf ĂŒbergeordnete Klimaziele statt auf eine verpflichtende EinzelgebĂ€ude-Sanierungspflicht. Der Energieverbrauch von WohngebĂ€uden soll bis 2030 um 16 % und bis 2035 um 22 % gesenkt werden. Dies lĂ€sst sich am besten ĂŒber eine Verbesserung der Energieeffizienz erreichen.

    Fit for 55 % – Maßnahmen bis 2030 laut EPBD

    Dabei sollen laut dem europĂ€ischen Klimagesetz 55 % der Einsparungen durch die Sanierung der energetisch schlechtesten GebĂ€ude erreicht werden. Diese Gesetzesgrundlage ist daher auch als Fit for 55 % bekannt. Dabei legt die EPBD klar fest, es gibt keine verbindliche Sanierung fĂŒr den GebĂ€udebestand in privater Hand. Die EU-Mitgliedstaaten können selbst entscheiden, wie sie diese Ziele erreichen – ob durch Anreizsysteme, Förderungen oder andere Maßnahmen. Die Bundesregierung kann somit weiterhin auf die bewĂ€hrte Kombination aus freiwilliger Sanierung und gezielten Förderungen setzen.

    Verpflichtende energetische Sanierung nur fĂŒr NichtwohngebĂ€ude

    Die EU-Richtlinie unterscheidet klar zwischen Wohn- und NichtwohngebĂ€uden. Nur fĂŒr NichtwohngebĂ€ude wie BĂŒros, GeschĂ€fte oder Industriebauten gilt tatsĂ€chlich eine Sanierungspflicht. Diese besagt, dass 16 % der energetisch schlechtesten NichtwohngebĂ€ude bis 2030 saniert werden mĂŒssen und weitere 26 % bis 2033. ZusĂ€tzlich gilt ab 2027 eine Solarpflicht fĂŒr neue öffentliche und NichtwohngebĂ€ude. Private Hausbesitzer sind von diesen Verpflichtungen nicht betroffen.

    Die Sanierungspflicht gilt jedoch fĂŒr den wirtschaftlich genutzten GebĂ€udesektor.

    Die deutsche Sanierungspflicht bei EigentĂŒmerwechsel oder umfangreichen Baumaßnahmen bleibt unverĂ€ndert bestehen. Enter hilft Ihnen dabei, die fĂŒr Sie geltenden Regelungen zu verstehen und die Potenziale von Sanierungsmaßnahmen optimal zu nutzen. Mit unserer kostenlosen Vor-Ort-Beratung entwickeln wir gemeinsam eine individuelle Sanierungsstrategie, damit Sie zukĂŒnftig mehr Energien einsparen können.

    Trotzdem warnen Experten vor steigenden Anforderungen fĂŒr Sanierungsvorhaben

    Obwohl die EU-Kommission zwischen von der direkten Sanierungspflicht fĂŒr den privaten GebĂ€udesektor absieht, sehen viele Experten die Entspannung als verfrĂŒht an. Obwohl es keinen europaweiten Sanierungszwang gibt, mĂŒssen die Gesetze innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht, also bis 2026, ĂŒberfĂŒhrt werden.

    Checkmark

    Experten-Tipp: Genau hier liegt das Problem: Die aktuelle Sanierungsquote liegt bei nur 0,8 % jÀhrlich, benötigt werden aber mindestens 2 %, um die Klimaziele zu erreichen. Erschwerend kommt hinzu, dass etwa 90 % der deutschen GebÀude nicht dem modernen Effizienzhaus-55-Standard entsprechen.

    Egal ob Sie eine Immobilie erben oder erwerben, das GebÀudeenergiegesetz tritt in diesem Fall in Kraft und schreibt in diesem Falle die Sanierung vor.

    Experten befĂŒrchten daher, dass die Bundesregierung indirekt schĂ€rfere Maßnahmen im GebĂ€udeenergiegesetz verankern könnte, um die EU-Vorgaben zu erfĂŒllen. Mögliche Szenarien sind strengere Sanierungspflichten bei EigentĂŒmerwechsel oder strengere Anforderungen bei Renovierungen. Die Zeit bis zur Umsetzung sollten HauseigentĂŒmerinnen und HauseigentĂŒmer daher nutzen, um proaktiv zu handeln und von den aktuell noch gĂŒnstigen Konditionen zu profitieren.

    VerbÀnde warnen vor hohen Kosten durch deutsche Sanierungspflicht

    Auch verschiedene BranchenverbĂ€nde schlagen bereits jetzt Alarm: BFW-PrĂ€sident Dirk Salewski warnt vor einer „finanziellen Überforderung“, sollten die EU-Ziele durch nationale VerschĂ€rfungen erreicht werden mĂŒssen. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) befĂŒrchtet „soziale Spannungen“, wenn Sanierungskosten auf Mieterinnen und Mieter umgelegt werden. Haus & Grund sieht sogar Wertverluste bei nicht sanierten Immobilien voraus.

    Mit KfW-ZuschĂŒssen von bis zu 70 % fĂŒr den Heizungstausch und BAFA-Förderungenvon 20 % fĂŒr DĂ€mmmaßnahmen können Sie die Kosten fĂŒr Ihr Sanierungsvorhaben erheblich reduzieren. So wird aus der befĂŒrchteten Kostenfalle eine echte Investitionschance.

    Checkmark

    Experten-Tipp: Der Austausch von Öl- und Gasheizungen lohnt sich vor allem dann, wenn Sie auf eine WĂ€rmepumpe oder PV-Anlage setzen.

    Deutschland vs. EU-Parlament: Die Unterschiede in der Sanierungspflicht

    Hierzulande gelten bereits seit Jahren klare Regelungen zur energetischen Sanierung von GebĂ€uden. Die wichtigste Verpflichtung tritt bei einem EigentĂŒmerwechsel in Kraft: Neue Besitzer mĂŒssen innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf bestimmte Sanierungsmaßnahmen durchfĂŒhren. Dazu gehören die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke mit einem U-Wert von maximal 0,24 W/mÂČK, der Austausch alter Heizkessel, die Ă€lter als 30 Jahre sind, sowie die DĂ€mmung von Heizungsrohren in unbeheizten RĂ€umen.

    Checkmark

    Experten-Tipp: Die DÀmmung der obersten Geschossdecke kann je nach Zustand Ihres Hauses Àhnliche Effekte wie eine DachdÀmmung erzielen, kostet aber weniger.

    ZusĂ€tzlich greift die Sanierungspflicht bei umfangreichen Baumaßnahmen, wenn mehr als 10 % eines Bauteils erneuert wird. In diesem Fall mĂŒssen die betroffenen Bereiche energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Diese Regelungen gelten gezielt und nur in bestimmten Situationen.

    Technologische Entwicklungen als Game-Changer fĂŒr Sanierungspflicht

    Die Abwendung der zwanghaften Sanierungspflicht schafft Raum fĂŒr innovative Lösungen, die energetische Sanierung attraktiver und bezahlbarer machen. WĂ€hrend politische Vorgaben oft zu Widerstand fĂŒhren, sorgen technologische Fortschritte dafĂŒr, dass Hausbesitzer freiwillig zu nachhaltigen Lösungen greifen.

    Sinkende WĂ€rmepumpen-Preise revolutionieren den Heizungsmarkt

    Die Preise fĂŒr WĂ€rmepumpen sind in den letzten Jahren dramatisch gefallen und machen diese Technologie zum klaren Gewinner im Heizungsbereich. WĂ€hrend eine Luft-Wasser-WĂ€rmepumpe 2020 noch durchschnittlich 28.000 € kostete, liegt der Preis heute bei etwa 20.000 € – Tendenz weiter fallend. Diese Entwicklung wird durch Massenproduktion, verbesserte Fertigungsprozesse und intensiven Wettbewerb angetrieben.

    Besonders attraktiv wird die Technologie durch die Kombination aus sinkenden Anschaffungskosten und der KfW-Heizungsförderung von bis zu 70 %. Bei einer WĂ€rmepumpe von 20.000 € zahlen Sie mit maximaler Förderung nur noch 6.000 € aus eigener Tasche – oft weniger als eine neue Gasheizung ohne Förderung gekostet hĂ€tte.

    Öl- und Gasheizungen können Sie durch moderne WĂ€rmepumpen ersetzen, um die Energieeffizienzklasse Ihres Hauses zu verbessern.

    Neue DÀmmtechnologien lösen schwierige SanierungsfÀlle

    Innovative DĂ€mmstoffe eröffnen völlig neue Möglichkeiten fĂŒr GebĂ€ude, die bisher als „unsanierbar" galten. VakuumdĂ€mmplatten erreichen mit nur 2 cm Dicke die gleiche DĂ€mmwirkung wie 16 cm herkömmlicher Materialien – ideal fĂŒr denkmalgeschĂŒtzte Fassaden oder enge RĂ€ume. Aerogel-DĂ€mmstoffe bieten bei minimaler AufbaustĂ€rke Höchstleistung und ermöglichen erstmals die InnendĂ€mmung ohne Wohnraumverlust.

    Phasenwechselmaterialien (PCM) speichern WĂ€rme und geben sie zeitversetzt ab, wodurch Temperaturschwankungen ausgeglichen werden. Diese Technologien verwandeln vermeintlich hoffnungslose SanierungsfĂ€lle in machbare Projekte – ohne die befĂŒrchteten Zwangsmaßnahmen der EU.

    Mit der BAFA-Förderung von 20 % fĂŒr DĂ€mmmaßnahmen wird aus der technischen Innovation eine wirtschaftliche Chance. Unser Netzwerk umfasst Spezialisten fĂŒr anspruchsvolle DĂ€mmtechnologien, die auch fĂŒr schwierige GebĂ€ude optimale Lösungen finden.

    Wirtschaftliche Aspekte rund um den Sanierungszwang

    Selbst bei politischem Willen wĂ€re eine Massensanierung von 5 bis 6 Millionen deutschen GebĂ€uden schlichtweg nicht umsetzbar gewesen. Dies hilft Ihnen, Ihre Sanierung strategisch zu planen, ganz egal, ob Sie die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke favorisieren, oder ĂŒber den Austausch von Fenstern nachdenken.

    HandwerkerkapazitÀten als Flaschenhals

    Deutschland verfĂŒgt aktuell ĂŒber etwa 130.000 Heizungsinstallateure – bei 5–6 Millionen sanierungspflichtigen GebĂ€uden hĂ€tte jeder Handwerker bis 2030 rund 45 Heizungen tauschen mĂŒssen. Selbst bei optimaler Auslastung eine Mammutaufgabe, die durch den demografischen Wandel zusĂ€tzlich erschwert wird: JĂ€hrlich gehen mehr Handwerker in Rente als neue ausgebildet werden. Wie Sie Handwerker trotz Knappheit finden können, zeigen wir Ihnen hier.

    Die lockere Richtlinie sorgt dafĂŒr, dass der Handwerkermangel nicht noch durch zwanghafte Sanierung verschĂ€rft wird.

    Die Wartezeiten fĂŒr Handwerkertermine betragen bereits heute oft 6–12 Monate – bei einer zwanghaft umzusetzenden Maßnahmen wĂ€ren die begehrten FachkrĂ€fte auf Jahre ausgebucht gewesen und gleichzeitig könnten durch Überlastung und Zeitdruck die QualitĂ€tsmĂ€ngel ansteigen oder gewisse Mindeststandards nicht gehalten werden. Diese RealitĂ€t macht unseren Marktplatz-Ansatz besonders wertvoll: Durch unser Netzwerk von ĂŒber 100 geprĂŒften Handwerksbetrieben deutschlandweit verkĂŒrzen wir Wartezeiten erheblich und garantieren QualitĂ€tsstandards.

    Der FachkrĂ€ftemangel betrifft alle Gewerke: FĂŒr DĂ€mmarbeiten stehen bundesweit nur etwa 40.000 spezialisierte Betriebe zur VerfĂŒgung. Eine Massensanierung hĂ€tte zu völlig ĂŒberteuerten Preisen und langen Wartelisten gefĂŒhrt.

    Lieferkettenprobleme und steigender Sanierungsaufwand

    Eine europaweite, zwanghafte Sanierung hĂ€tte die Nachfrage nach WĂ€rmepumpen schlagartig verzehnfacht. Die ProduktionskapazitĂ€ten in Europa reichen bereits heute nicht aus: Hier werden aktuell jĂ€hrlich etwa 180.000 WĂ€rmepumpen produziert, bei einem Bedarf von ĂŒber 500.000 GerĂ€ten. Dies hĂ€tte wahrscheinlich zu jahrelangen LieferengpĂ€ssen und Preisexplosionen gefĂŒhrt und war ein weiterer Grund, warum aus der Verpflichtung eine Richtlinie wurde, um Ausnahmen zuzulassen, wie sie im GEG definiert sind

    Ähnlich kritisch wĂ€re die Situation bei DĂ€mmstoffen gewesen: Die europĂ€ische Mineralwoll-Produktion hĂ€tte um das Dreifache gesteigert werden mĂŒssen – technisch und logistisch unmöglich in der vorgesehenen Zeit. Weitere Kostentreiber wĂ€ren Rohstoffknappheit und Transportprobleme gewesen.

    Immobilienmarkt: Sanierung als Werttreiber statt Kostenfalle

    Ohne Zwangssanierung entwickelt sich die energetische Modernisierung wieder zum echten Werttreiber am Immobilienmarkt.

    Checkmark

    Experten-Tipp: Eine aktuelle Studie des WWF untermauert, dass ein energetisch saniertes Einfamilienhaus 15–25 % höhere Verkaufspreise als unsanierte Vergleichsobjekte erzielen kann. Bei einem 400.000 €-Haus entspricht das einem Mehrwert von 60.000-100.000 €.

    Der Immobilienmarkt wird durch die Sanierungspflicht ebenfalls beeinflusst - und energetisch gute HĂ€user erzielen bessere Preise.

    Besonders deutlich wird der Effekt bei Heizungssystemen: HÀuser mit WÀrmepumpe verkaufen sich durchschnittlich 30 % schneller und erzielen 12 % höhere Preise. Diese Marktdynamik funktioniert aber nur ohne Zwang.

    KĂ€ufer zahlen heute freiwillig Aufpreise fĂŒr niedrige Energiekosten und zukunftssichere Technik. Enter hilft Ihnen, diese Wertsteigerung optimal zu realisieren: Durch professionelle Planung und hochwertige Umsetzung maximieren Sie sowohl die Energieeinsparung als auch den Immobilienwert.

    Statt Zwangssanierung von HĂ€usern – wie andere EU-LĂ€nder Sanierungsvorhaben unterstĂŒtzen

    Obwohl kein europaweiter Sanierungszwang besteht, lohnt sich ein Blick in unsere NachbarlÀnder: Freiwilligkeit mit den richtigen Anreizen kann effektiver sein als jeder Zwang.

    Land Ansatz Förderung Besonderheit Ergebnis
    Frankreich Sozial gestaffelte MaPrimeRĂ©nov': 3.000–10.000 € Geringverdiener erhalten höchste UnterstĂŒtzung 900.000 Vollsanierungen/Jahr bis 2030 geplant
    Niederlande Marktmechanismen ĂŒber „grĂŒne Hypotheken" Förderung nach Einkommen je nach Haushaltseinkommen (bis 80% der Kosten) Bis zu 106% Finanzierung + niedrigere Zinsen fĂŒr energieeffiziente HĂ€user. Banken ĂŒbernehmen Risiko, Staat garantiert Unsanierte HĂ€user schwerer verkĂ€uflich durch Marktdynamik
    DÀnemark Kollektive Infrastruktur statt Einzelzwang Staatliche Investition in FernwÀrmenetze 63% FernwÀrme-Versorgung, 98% in Kopenhagen 40% erneuerbare Energien im WÀrmebereich
    Deutschland Freiwilligkeit + gezielte AnlĂ€sse KfW bis 70% + BAFA bis 20% Sanierungspflicht nur bei EigentĂŒmerwechsel/Baumaßnahmen EU-Zwangssanierung erfolgreich verhindert

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    Was wir von den Nachbarn lernen können

    Der internationale Vergleich zeigt: Nur 1 % der europÀischen Immobilien werden jÀhrlich energieeffizient renoviert. 

    Die EU will diese Quote in der nĂ€chsten Dekade mindestens verdoppeln. Alle erfolgreichen LĂ€nder setzen auf finanzielle Anreize statt auf Verbote, die die ErfĂŒllung der Pflicht erleichtern sollen, um den GebĂ€udebereich zu stĂ€rken. In einigen FĂ€llen gibt es auch Ausnahmen, die den privaten UmstĂ€nden der EigentĂŒmerinnen und EigentĂŒmer gerecht werden sollen, um eine böse Überraschung zu vermeiden. 

    In den nĂ€chsten Jahren könnten in allen EU-LĂ€ndern verschĂ€rfte Maßnahmen auftreten.

    Die deutsche Kombination aus KfW- und BAFA-Förderungen bietet bereits ein solides Fundament – ohne den Druck pauschaler EU-Vorgaben können diese Programme nun nach internationalen Vorbildern weiterentwickelt werden.

    Statt einer zwanghaften Sanierungspflicht setzt die Bundesregierung auf Förderungen, denen das GebĂ€udeenergiegesetz zugrunde liegt, um Anreize fĂŒr EigentĂŒmerinnen und EigentĂŒmer zu schaffen.

    Ausblick Sanierungspflicht: Was Sie 2025 und darĂŒber hinaus erwartet

    Die kommenden Jahre bringen wichtige Weichenstellungen fĂŒr deutsche HauseigentĂŒmerinnen und HauseigentĂŒmer, die Sanierungsvorgaben umsetzen möchten. Bis 2026 muss die Bundesregierung die neue EU-GebĂ€uderichtlinie in nationales Recht umsetzen – eine Gelegenheit fĂŒr mögliche Anpassungen des GebĂ€udeenergiegesetzes (GEG). Experten rechnen dabei eher mit PrĂ€zisierungen als mit grundlegenden VerschĂ€rfungen, da sich Deutschland erfolgreich gegen die Zwangssanierung einzelner GebĂ€ude durchgesetzt hat.

    Die aktuellen Förderprogramme werden voraussichtlich bis mindestens 2028 fortgesetzt. Besonders die KfW-Heizungsförderung mit dem Klima-Geschwindigkeitsbonus von 20 % lÀuft noch bis Ende 2028, danach sinkt dieser alle zwei Jahre um 3 %-Punkte. Nach der Bundestagswahl könnte es zwar politische Neuausrichtungen geben, doch die Energiewende und GebÀudesanierung bleiben zentrale Themen aller Parteien.

    Das gilt seit Januar 2024 fĂŒr die KfW-Heizungsförderung

    Chancen statt zwanghafte Sanierungspflicht: Wie Sie von der aktuellen Situation profitieren

    Die Entspannung bei der EU-Zwangssanierung eröffnet Hausbesitzern eine einmalige Gelegenheit: Statt unter Zeitdruck zu handeln, können Sie jetzt strategisch und mit maximaler FörderunterstĂŒtzung sanieren. Die aktuell verfĂŒgbaren Förderprogramme sind so attraktiv wie nie zuvor – nutzen Sie diese Chance, bevor sich die politischen Rahmenbedingungen wieder Ă€ndern.

    Fördermittel von der KfW können helfen, die Kosten zu reduzieren.

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    Als neutraler Marktplatz verschafft Ihnen Enter zusĂ€tzliche Kostenvorteile durch direkten Anbietervergleich: Bei einer WĂ€rmepumpe sparen Sie bis zu 5.000 € gegenĂŒber Einzelanbietern und sichern sich zusĂ€tzlich die volle 70 % KfW-Förderung. Bei DĂ€mmungsmaßnahmen können Sie durch unseren Anbietervergleich bis zu 28.000 € einsparen und erhalten obendrein die 20 % BAFA-Förderung. Auch beim Fenstertausch profitieren Sie von bis zu 6.000 € Preisersparnis plus der 20 % Förderung. Enter bringt Sie direkt mit geprĂŒften Handwerkern zusammen – ohne Umwege, ohne versteckte Kosten, mit maximaler Transparenz.

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    FAQ

    Droht mir jetzt noch eine Zwangssanierung durch die EU?

    Nein, die befĂŒrchtete EU-Zwangssanierung fĂŒr private WohngebĂ€ude wurde nicht um gesetzt. Deutschland hat sich erfolgreich gegen die ursprĂŒnglich geplante verpflichtende Sanierung aller GebĂ€ude der Klassen G und F eingesetzt. Die finale EU-GebĂ€uderichtlinie sieht lediglich allgemeine Energieeinsparziele vor – 16 % weniger Verbrauch bis 2030 –, aber keine Pflicht zur Sanierung einzelner Wohnimmobilien. FĂŒr Privatbesitzerinnen und Privatbesitzer gelten weiterhin nur die deutschen Regelungen bei EigentĂŒmerwechsel und umfangreichen Baumaßnahmen. 

    Was ist der Unterschied zwischen deutscher Sanierungspflicht und EU-Zwangssanierung?

    Die deutsche Sanierungspflicht greift nur bei konkreten AnlĂ€ssen: EigentĂŒmerwechsel oder umfangreichen Baumaßnahmen ĂŒber 10 % eines Bauteils. Betroffen sind spezifische Maßnahmen wie DĂ€mmung der obersten Geschossdecke oder Heizungstausch. Eine zwanghafte EU-Sanierungspflicht hĂ€tte dagegen alle GebĂ€ude bestimmter Effizienzklassen unabhĂ€ngig von Anlass oder EigentĂŒmerwechsel betroffen. Millionen deutscher HĂ€user wĂ€ren zur kostspieligen Vollsanierung verpflichtet gewesen.

    Können kĂŒnftig doch noch schĂ€rfere Gesetze kommen?

    WĂ€hrend eine EU-weite Zwangssanierung abgewendet wurde, könnten sich deutsche Regelungen kĂŒnftig verschĂ€rfen. Deutschland muss die EU-Ziele laut EPBD bis 2026 in nationales Recht umsetzen und dabei 16 % Energieeinsparung bis 2030 erreichen. Bei der aktuellen Sanierungsquote von nur 0,8 % jĂ€hrlich sind indirekte VerschĂ€rfungen denkbar. Experten warnen vor möglichen strengeren GEG-Novellen oder reduzierten Ausnahmen

    Wie kann ich mich vor hohen Sanierungskosten schĂŒtzen?

    Der beste Schutz vor einem hohen Sanierungsaufwand ist eine durchdachte Sanierungsstrategie mit optimaler Förderausschöpfung. Enter bietet als neutraler Marktplatz deutliche Preisvorteile: WĂ€rmepumpen bis zu 5.000 € gĂŒnstiger plus 70 % Förderung, DĂ€mmung bis zu 28.000 € gĂŒnstiger plus 20 % BAFA-Zuschuss. Oder Sie können 20 % der Maßnahmen steuerlich absetzen.  Steuerbonus und Förderung lassen sich jedoch nicht miteinander kombinieren. Unser kostenloser Vor-Ort-Service analysiert Ihr Einsparpotenzial und vergleicht die besten Angebote. So vermeiden Sie ĂŒberteuerte Angebote und nutzen alle verfĂŒgbaren Fördertöpfe optimal aus.

    Welche GebÀude wÀren von einer Zwangssanierung betroffen gewesen?

    Eine EU-weite Verpflichtungen hĂ€tte alle WohngebĂ€ude der Energieeffizienzklassen G und F betroffen – schĂ€tzungsweise 5–6 Millionen deutsche Immobilien. Besonders Ă€ltere EinfamilienhĂ€user ohne umfassende energetische Sanierung wĂ€ren zur kostspieligen Vollmodernisierung verpflichtet gewesen. UnabhĂ€ngig vom Wechsel der EigentĂŒmer oder geplanten Baumaßnahmen hĂ€tten Besitzer bis 2030 (Klasse G) bzw. 2033 (Klasse F) sanieren mĂŒssen. 

    Wie unterstĂŒtzt Enter bei der Sanierungsplanung?

    Enter begleitet Sie als neutraler Marktplatz von der ersten Idee bis zur fertigen Sanierung – transparent, gĂŒnstig und stressfrei. Unser Energieeffizienz-Experte kommt kostenlos zu Ihnen nach Hause und analysiert Ihr individuelles Einsparpotenzial. Wir vergleichen die besten Angebote unserer ĂŒber 100 geprĂŒften Handwerksbetriebe und sichern Ihnen Preisvorteile von bis zu 28.000 €. Gleichzeitig ĂŒbernehmen wir auf Wunsch die komplette Förderabwicklung und garantieren Ihnen die maximale Fördersumme. Mit ĂŒber 10.000 erfolgreichen Projekten und durchschnittlich 3.360 € jĂ€hrlicher Energiekosteneinsparung sind Sie bei Enter in den besten HĂ€nden.

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