
Heizen mit Pellets: Die Vor- und Nachteile
Die Pelletheizung ist eine umweltfreundlichere Alternative zur Öl- oder Gasheizung – aber nicht für jedes Gebäude die beste Wahl. Ob sich dieses Heizsystem für Ihr Zuhause eignet, ermitteln unsere Energieberater in einer kostenlosen digitalen Beratung.Jetzt unverbindlich beraten lassen.
Alternativen zu Öl- oder Gasheizungen gibt es mittlerweile in vielen Ausführungen. Eine effiziente Lösung ist die Pelletheizung. Diese Heiztechnik funktioniert auf Basis erneuerbarer Energien und verbrennt den nachwachsenden Rohstoff Holz. Wo die Vor- und Nachteile liegen und wie Sie die richtige Heizung für Ihren Haushalt finden, erläutern wir hier. Als Deutschlands größter Energieberater analysieren wir Ihre individuelle Situation und beraten Sie in einer kostenlosen digitalen Beratung zur passenden Heizlösung – damit Sie durchschnittlich 3.360 € jährliche Energiekosten sparen und die maximal mögliche Förderung erhalten.
Das Thema kurz und kompakt
Das Heizen mit Pellets ist eine klimaneutralere Lösung und eine bessere Alternative zu alten Gas- oder Ölheizungen. Pellets sind durch ihre Form und Herstellungsart bei der Verbrennung besonders feinstaubarm und erzeugen zuverlässig Wärme.
Die Förderung für Pelletheizungen jeder Art gibt es seit 2023 lediglich, wenn die Holzheizung mit einem weiteren Heizsystem kombiniert wird, das mit erneuerbaren Energieträgern arbeitet. Das sind beispielsweise Wärmepumpen oder Solarthermie-Anlagen.
Als Deutschlands größter Energieberater unterstützt Enter Sie mit einer kostenlosen digitalen Beratung dabei, die passende Heizlösung zu finden – inklusive Fördergarantie mit 100 % garantierter Auszahlung der KfW-Förderung.
Was ist eine Pelletheizung?
Eine Holzpelletheizung ist ein Heizsystem, das sogenannte Holzpellets als Brennstoff verwendet – sie ist eine Unterart der Biomasseheizungen. Bei der Holzverbrennung wird die Heizung und die Warmwasserbereitstellung für das Haus gewährleistet. Diese Art der Holzverbrennung ist durch die Form der Holzpellets automatisch möglich und erfordert kein regelmäßiges Nachlegen von Holz. Durch moderne Technologien reagiert die Heizung auf die Anforderungen an den Wärmebedarf der Bewohner, wodurch das Auffüllen der Holzvorräte lediglich einmal im Jahr erforderlich wird. Die Asche, die beim Verbrennen entsteht, muss allerdings von Hand entfernt werden.
Pellets kurz erklärt
Pellets sind kleine, zylindrische Presslinge aus Holzspänen und Sägemehl, die aus Holzabfällen aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt werden. Da sie einen hohen Brennwert haben, sind Holzpellets als Brennstoff sehr effizient. Holzpellets werden in verschiedenen Qualitätsstufen angeboten. Die Qualität der Pellets wird anhand des Aschegehalts und des Feuchtigkeitsgehalts bewertet.

So funktioniert das Heizen mit Pellets
Das Heizen mit Pellets ist in den meisten Fällen voll automatisiert und funktioniert im Kreislauf. Dafür werden zunächst die Pellets aus dem Lagerraum in die Brennkammer transportiert. Der Pelletkessel verbrennt die Pellets, wodurch Wärme erzeugt wird. Diese wird dann über einen Wärmetauscher an das Heizwasser abgegeben. Das Heizungswasser befindet sich im Heizungssystem, wo es in die Räume mit Wärmebedarf transportiert wird.
Dient eine Pelletheizung als umweltfreundliche Heizalternative?
Das Umweltbundesamt sieht Pelletheizungen generell als Möglichkeit, mit erneuerbaren Energien zu heizen. Dennoch weisen öffentliche Stellen darauf hin, dass bei der Verbrennung Feinstaub und Treibhausgase wie Kohlendioxid freigesetzt werden. Das Heizen mit Holz setzt das CO₂ wieder frei, das die Bäume zu Lebzeiten aufgenommen und gebunden haben. Um dafür den Ausgleich zu schaffen, müssten also genauso viele Bäume neu gepflanzt werden, wie zur Verbrennung abgeholzt wurden.
Der Feinstaub, der bei der Verbrennung freigesetzt wird, ist mit dem bloßen Auge nicht erkennbar und darüber hinaus gesundheitsschädigend. Insbesondere der Kreislauf und die Lunge können unter Feinstaub leiden.
Dennoch spart eine Pelletheizung mehr CO₂ ein als herkömmliche Öl- oder Gasheizungen und gilt deshalb unter anderem durch die Verwendung eines nachwachsenden Rohstoffes als relativ umweltfreundlich – jedoch nicht so umweltfreundlich wie Wärmepumpen. Pellets sind eine besondere Form des Brennstoffes, da sie durch ihre Herstellungsweise und genormte Form nur eine sehr geringe Menge Feinstaub und andere Schadstoffe freisetzen.
Achtung: Laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) und BEG EM muss bei der Installation neuer Heizungen wie Biomasseanlagen und Wärmepumpen die 65 %-Vorgabe eingehalten werden. Das bedeutet, dass neue Heizungsanlagen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien heizen müssen.
Pelletkessel und Pelletofen: Der Unterschied
In der Anwendung werden Pelletheizungen in zwei Hauptarten unterteilt: die Pellet-Zentralheizungen und die Pellet-Einzelöfen. Ersteres wird generell zur Beheizung ganzer Wohngebäude eingesetzt, während letzteres für einzelne Räume genutzt wird.
Pellet-Zentralheizung (Pelletkessel): Primäres Heizsystem
Als Zentralheizung für das gesamte Haus eignen sich Pelletkessel am besten. Zur Steigerung der Effizienz werden deswegen Pelletlager und eine entsprechende Vorrichtung zur Förderung der Pellets eingebaut. Diese Fördereinrichtung transportiert das Brennmaterial automatisch zum Pelletkessel, wo es verbrannt wird. Wenn Sie sich für eine Pellet-Zentralheizung interessieren, sollten Sie also zunächst sicherstellen, dass ausreichend Platz für das Pelletlager und das Förderband vorhanden ist.

Pelletofen im Wohnbereich
Die wohl bekannteste Heizart ist der Kamin – anders als mit Holzscheiten wird im Pelletofen allerdings mit Pellets geheizt. Pelletöfen dienen dann nicht als Pellet-Zentralheizung, sondern befinden sich direkt im Wohnraum und wärmen diesen. Gleichzeitig steigern die Sicht auf das Feuer und die Strahlungswärme den Wohnkomfort. Unter Umständen kann eine sogenannte Wassertasche installiert werden, durch die die im Ofen entstehende Wärme auch für die Beheizung anderer Räume oder die Warmwasserbereitstellung genutzt werden kann.

Effizienter Betrieb mit Pufferspeicher
Damit Sie das meiste aus Ihrer Pelletheizung herausholen können, ist ein Pufferspeicher essenziell. Hierbei handelt es sich um einen großen Behälter, der mit Heizungswasser befüllt ist und die Wärme aufnimmt, die beim Verbrennungsprozess entsteht. Die Wärme wird dann im Speicher bis zur Verwendung zwischengespeichert. So ist die Wärmeerzeugung nicht an den Verbrauch gebunden, wodurch der Heizkessel immer optimale Leistungen und Effizienz erbringen kann.
Alles zum staatlichen Förderprogramm mit der KfW
Seit den Neuerungen im Gebäudeenergiegesetz (GEG) werden weiterhin Pelletheizungen gefördert, aber nur noch in Kombination mit einer Wärmepumpe oder einer Solarthermie-Anlage.
Die Beantragung der Fördermittel erfolgte ehemals über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Aktuell können die Fördermaßnahmen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden. Mit der KfW Heizungsförderung wird der Kauf und Einbau einer neuen, klimafreundlichen Heizung mit bis zu 70 % der förderfähigen Kosten bezuschusst.
Mit der Neuerung des GEG 2024 müssen neu installierte Heizungen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien heizen. Vor der Novellierung wurde darüber diskutiert, Holzheizungen wegen der Feinstaubbelastung und des CO₂-Ausstoßes zu verbieten. Wenn sie die 65 %-Vorgabe einhalten können, dürfen sie weiterhin eingebaut werden. Wegen der hohen Investitionskosten und der bedingten Umweltfreundlichkeit lohnen sich meistens andere Heizsysteme wie Wärmepumpen mehr.
Enter unterstützt Sie als Deutschlands größter Energieberater gern bei allen Fragen zum Thema Heizungstausch, Holzheizungen und Kombinationsmöglichkeiten. Vereinbaren Sie einfach eine kostenlose digitale Beratung mit unseren Energieeffizienz-Experten und legen Sie direkt los.
Pelletheizung smart kombinieren: So geht's!
Um die Effizienz und Flexibilität einer Pelletheizung zu erhöhen, kann sie mit anderen Heizsystemen kombiniert werden. Einerseits gibt es die Möglichkeit, zusätzlich eine Solarthermie-Anlage nachzurüsten. Diese übernimmt die Warmwasserbereitung, während die Pelletheizung für die Heizung zuständig ist. Da Solarthermie-Anlagen mittels kostenloser Sonnenenergie Wärme herstellen, spart das Heizkosten ein.
Außerdem können Pelletheizungen mit Wärmepumpen kombiniert werden. In diesem Fall kann die Wärmepumpe das Haus beheizen und die Pelletheizung die Warmwasserbereitung übernehmen. Auch in diesem Fall werden Energiekosten und CO₂-Emissionen eingespart, da eine Wärmepumpe mithilfe kostenloser, grüner Umweltwärme heizt.
Zu den verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten beraten wir Sie gern. Worauf Sie bei alternativen Heizsystemen noch achten sollten, haben wir Ihnen in unserem Beitrag zu den Heizungsalternativen zusammengefasst.

Vor- und Nachteile der Pelletheizung im Überblick
Neben der Wärmepumpe oder der Solarthermie-Anlage sind Holzpelletheizungen eine beliebte, alternative Heizungsanlage. Da die Verbrennung von Holz allerdings CO₂ freisetzt, fördert die Bundesregierung die Installation von diesen Heizungsanlagen nur in Kombination mit anderen Heizungen. Enter gibt Ihnen einen Überblick über alle Vorteile und Nachteile der Pelletheizung:
| Vorteile der Pelletheizung | Nachteile der Pelletheizung |
|---|---|
| nachwachsender Rohstoff als Energieträger | Lager für Pellets notwendig |
| automatischer und effizienter Betrieb durch genormte Pellets | regelmäßiges Entfernen der Asche notwendig |
| hoher Wirkungsgrad | Investitionskosten, Aufwand zur Installation |
| große Kombinationsmöglichkeit mit anderen Heizsystemen |
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FAQ
Was sind Pellets und wie funktioniert das Heizen damit?
Pellets sind kleine, zylinderförmige Presslinge, die aus komprimiertem Biomassematerial wie Holzspänen oder Sägemehl hergestellt werden. Sie dienen als Brennstoff für Pelletheizungen. Diese Heizsysteme funktionieren, indem sie die Pellets in einen Brennraum einführen, wo sie verbrannt werden. Die dabei freigesetzte Wärme erwärmt Wasser, das durch Rohre zu Heizkörpern oder Fußbodenheizungen geleitet wird. Die Verbrennung ist automatisiert und kann durch elektronische Steuerungen geregelt werden, was Pelletheizungen effizient und bequem macht.
Wie funktioniert eine Pelletheizung?
Eine Pelletheizung funktioniert vollautomatisch und effizient. Die Holzpellets werden aus einem Lagerraum oder Silo über ein Fördersystem in den Brennraum transportiert. Dort entzündet ein Zündmechanismus die Pellets, wodurch Wärme entsteht. Diese Wärme wird über einen Wärmetauscher auf das Heizungswasser übertragen, das anschließend das Heizsystem im Haus versorgt. Die Steuerung der Pelletheizung erfolgt digital, sodass sie den Wärmebedarf des Haushalts automatisch anpasst. Die Asche, die beim Verbrennen entsteht, muss regelmäßig entleert werden.
Wie lange darf man noch mit Pellets heizen?
Im Entwurf für das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) war ursprünglich vorgesehen, dass der Einbau von Pelletheizungen in Neubauten ab 2024 verboten werden soll. Diese Regelung wurde jedoch nach heftigen Protesten aus der Branche wieder gestrichen. Im neuen GEG ist nun vorgesehen, dass Pelletheizungen als erneuerbare Energien eingestuft und daher weiter in Neubauten eingesetzt werden dürfen. Allerdings müssen Pelletheizungen in Neubauten bestimmte Effizienzanforderungen erfüllen. Für Bestandsgebäude gibt es im neuen GEG keine Änderungen. Bestehende Pelletheizungen dürfen weiterhin betrieben und müssen nicht nachgerüstet werden.
Welche Vorteile bietet eine Pelletheizung?
Pellets als Heizquelle bieten einige klare Vorteile. Sie sind umweltfreundlich, da sie aus erneuerbarem Holz oder Biomasse hergestellt werden, was die CO₂-Bilanz im Vergleich zu fossilen Brennstoffen verbessert. Pellets sind zudem kostengünstiger als Öl oder Gas und ihre Preise sind weniger volatil. Die automatische Zuführung der Holzpellets in den Brennraum macht das Heizen bequem und effizient. Pelletheizungen haben auch einen geringen Wartungsaufwand.
Welche Nachteile hat eine Pelletheizung?
Allerdings gibt es auch Nachteile. Die Anschaffungskosten für eine Pelletheizung und die Lagerung der Holzpellets erfordern eine gewisse Investition. Außerdem kann die Ascheentsorgung bei Pelletheizungen eine gewisse Aufmerksamkeit erfordern. Insgesamt bieten Pellets jedoch eine umweltfreundliche und wirtschaftliche Option für die Heizung, die mit den richtigen Bedingungen und Vorbereitungen viele Vorteile bietet.
Welche Fördermöglichkeiten gibt es für den Umstieg auf Pellet-Heizsysteme?
Für den Umstieg auf Pelletheizungen gibt es bundesweit verschiedene Fördermöglichkeiten. Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gibt es die KfW-Heizungsförderung für Hybrid-Heizungen mit Pellets, bei der bis zu 70 % der förderfähigen Kosten als Zuschuss an die Eigentümer zurückgezahlt werden. Darüber hinaus gibt es den KfW Kredit 261, der mit bis zu 150.000 € für die Sanierung oder den Kauf eines Effizienzhauses unterstützt.
Wie kann Enter bei der Umstellung auf ein neues Heizsystem helfen?
Als Deutschlands größter Energieberater analysiert Enter Ihr Gebäude ganzheitlich und findet die optimale Heizlösung für Ihr Zuhause – ob Wärmepumpe oder eine andere zukunftsfähige Technologie. In einer kostenlosen digitalen Beratung erfahren Sie, welche Optionen für Ihre Situation am besten geeignet sind. Enter begleitet Sie von der ersten Analyse über den Förderantrag bis zur fertigen Installation. Dabei profitieren Sie von unserer Fördergarantie mit 100 % garantierter Auszahlung der KfW-Förderung. Über 37.000 erfolgreiche Projekte und eine Kundenzufriedenheit von 4,8 von 5 Sternen sprechen für sich.

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